#64 | Rot-Weiße Leidenszeit

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Der Fußballpodcast über die BSG Wismut Gera

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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #64 | Rot-Weiße Leidenszeit

    28. Jan 2020
    01:39:44

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    Thema der Episode

    Der 54. Geburtstag wird bei den Anhängern und Mitgliedern des FC Rot-Weiß Erfurt in schlechter Erinnerung bleiben. Mitten im anspruchsvollen Insolvenzverfahren verkündet Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Volker Reinhardt die voraussichtliche Einstellung des Spielbetriebs. Dabei waren wenige Monate zuvor der erfolgreiche Abschluss des Ausgliederungsprozesses sowie der Gewinn von drei Investoren verkündet worden. In der Zwischenzeit steht fest, dass die Ausgliederung der RWE-Spielbetriebs-GmbH gescheitert ist. Ganz offensichtlich gilt dies auch für den im Sommer 2018 verkündeten „#NEUANFANG“. Über die Ursachen der aktuellen schwierigen Situation beim Thüringer Traditionsverein diskutieren wir in der 64. Ausgabe des PODCAST ORANGE mit FCRWE-Blogger Fedor Freytag, BILD-Sportjournalist Michael Windisch und DFB-Stützpunkttrainer Marco Zelle.

    Die Gäste

    Fedor Freytag
    Persönlich: Anhänger von Rot-Weiß Erfurt seit frühen Kindertagen
    Blogger seit 2011
    Pseudonym Fedor Freytag (https://stehblog.de/2014/02/21/interview-mit-fedor-freytag-fussballvereine-sind-hysteriegemeinschaften/)
    Zitat: Danke für alle Sympathiebekundungen und guten Wünsche. Das weiß ich wirklich zu schätzen. Kontakt: www.stellungsfehler.de / https://twitter.com/FedorFreytag

    Michael Windisch
    Persönlich: Kreismeister-Titel im Tischtennis 1990
    Journalist: Start bei verschiedenen Regionalzeitungen und Magazinen, und machte erste Schritte beim Radio; seit 2005 Sportreporter bei BILD bzw. BILD Thüringen; Schwerpunktthemen: Fußball, hier vorrangig Carl Zeiss Jena und Rot-Weiß Erfurt. Außerdem fühlt sich der Thüringer natürlich im Wintersport und im Motorsport zu Hause.
    Zitat: „Bei RWE habe ich meine ersten richtigen journalistischen Schritte gemacht – leider auch in tiefe Fettnäpfchen. Ich bin trotzdem immer gerne zu Rot-Weiß gefahren, weil ich meinen Job liebe und es tatsächlich in den allermeisten Momenten viel Freude gemacht hat.“
    Kontakt: https://twitter.com/MichaWindisch

    Marco Zelle
    Persönlich: Unterstützung des FCRWE als kleiner Sponsor; Bestrebungen der Etablierung einer FF-Abteilung bei FCRWE
    Sportler: Spieler: Fußballer beim SV Germania Ilmenau; Trainer beim SV Germania Ilmenau; 1. FFV Erfurt (bis 2017); aktuell: Trainer am DFB-Stützpunkt in Erfurt
    Kontakt: https://www.facebook.com/mazelle69 / https://tfv-erfurt.de/talentfoerderung/stuetzpunkte/uebersicht/kfa-erfurt-soemmerda/stuetzpunkt-erfurt / www.leitner-zelle.de

    Die Chronik der Leidenszeit

    02.10.2017: Erfurt trennt sich von Stefan Krämer

    Der FC Rot-Weiß Erfurt hat die Konsequenzen aus der
    sportlichen Talfahrt gezogen und Trainer Stefan Krämer mit sofortiger Wirkung
    freigestellt. Nach zuletzt drei Niederlagen am Stück und dem damit verbundenen
    Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz sah sich der Verein nun zum
    Handeln gezwungen. „Es ist schade, dass wir den Weg mit Stefan Krämer nicht
    fortsetzen können. Aber am Ende geht es um die Zukunft des Vereins, der über
    allem steht
    “, sagt Präsident Rolf Rombach.

    Das Training sowie die Spiele werden von David Bergner, dem
    bisherigen sportlichen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim RWE, betreut.
    Der Ex-Profi hat in der Vergangenheit regelmäßig die Gegnerbeobachtung für den
    Drittligisten vorgenommen und kennt somit sowohl die Liga als auch die Mannschaft
    sehr gut. Darüber hinaus ist Bergner im Besitz der für die 3. Liga
    erforderlichen Fußball-Lehrer-Lizenz.

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Erfurt-trennt-sich-von-Trainer-Kraemer.html

    Kommentar auf liga3-online.de: „Klar, wenn eine Mannschaft aus
    elf Spielen nur neun Punkte
    holt und dementsprechend den letzten
    Tabellenplatz belegt, hat ein Trainer sicherlich auch seine Aktien daran. Doch
    die entscheidenden Fehler wurden an anderer Stelle gemacht – und zwar bereits
    vor Saisonbeginn. Rot-Weiß Erfurt ist unter den aktuellen Rahmenbedingungen
    kaum überlebensfähig in der 3. Liga, die Kaderzusammenstellung sorgt (notgedrungen)
    für eine Gratwanderung.

    Zitate
    stellungsfehler.de am 4. Aug. 2017: Stefan Krämer ist ein großartiger Trainer. #fcrwe
    Stefan Krämer am 2. Okt. 2017: Es war mir eine Ehre in der rot weißen Republik Trainer zu sein….passt auf Euch auf!”
    Michael Windisch am 17. Jan. 2018: Ich denke oft an Stefan Krämer. Super Typ!
    Michael Windisch am 13. Aug. 2018: Insolvenz hätte @ROTWEISSERFURT zwar sicher auch so angemeldet, aber ich bin mir sicher, dass Stefan Krämer RWE sportlich gerettet hätte!
    stellungsfehler.de am 20. Mai 2019: Hier war noch nie jemand Trainer, der seine Arbeit so ehrlich und eloquent erklären konnte wie Stefan Krämer. Well played, @1_FCM!
    stellungsfehler.de am 22. Dez. 2019: Lieber Stefan Krämer, wir hier wussten Sie wirklich zu schätzen. Ok, Kohle ist immer noch keine da (aber auch keine verrückten Russen), und die Liga hat allenfalls einen spröden Charme. Zipsendorf und so, Sie wissen schon … Aber der Dom strahlt so schön wie immer. Na? #FCRWE

    17.10.2017: RWE-Vizepräsident Thomas Kalt ist zurückgetreten

    Thomas Kalt: „Es stimmt, dass ich in einem Schreiben an den Aufsichtsrat am Donnerstag, den 12.10.2017, meinen sofortigen Rücktritt aus dem Vorstand erklärt habe. Ich habe dabei aber auch angeboten, mein Amt weiter bis zum 30.11.2017 (und damit unmittelbar bis vor die nächste, ordentliche Mitgliederversammlung) auszuüben, um dem Aufsichtsrat für eine Neubesetzung zeitliche Handlungsmöglichkeiten einzuräumen. Umso überraschter war ich, dass mich bereits einen Tag später die „Thüringer Allgemeine“ mit dem Inhalt meines Schreibens konfrontierte.
    Der Grund meines Rücktrittes liegt in dem seit Monaten belasteten Verhältnis zwischen Vorstand und Aufsichtsrat.
    Ich bedauere diesen (für mich notwendigen) Schritt außerordentlich, da die Zusammenarbeit mit unserem Präsidenten Rolf Rombach nicht nur gut, sondern hervorragend war! In den nun nahezu fünf Jahren des gemeinsamen Weges war unser gemeinsames Wirken jederzeit von gegenseitigem Respekt und Anerkennung geprägt. Es hat sehr viel Spaß gemacht und es war mir eine Ehre, an der Seite eines so großen Kämpfers, für RWE zu agieren. Auch in meinem Urlaub stehe ich mit Rolf Rombach in täglichem Kontakt. Ich kann nur hoffen, dass die aktuellen Ereignisse rund um den Verein Rolf Rombach nicht weiter zermürben und er den Club noch lange in der Position als Präsident erhalten bleibt. Jedem RWE-Fan und Kritiker muss bewusst sein, dass es den Verein ohne Rolf Rombach schon lange nicht mehr geben würde. Wer jetzt diese Position gefährdet, spielt mit der Überlebensfähigkeit des Vereins. Das darf nicht unterschätzt werden!”

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Persoenliche-Erklaerung-von-Thomas-Kalt.html

    20.10.2017: Wiederansetzung der Mitgliederversammlung

    „Nachdem der Aufsichtsrat eine für Anfang November
    terminierte außerordentliche Mitgliederversammlung abgesagt hatte, da es
    angesichts der aktuellen sportlichen und finanziellen Situation Wichtigeres
    gäbe, setzte Präsident Rolf Rombach diese nun wieder an.“

    Verein: „Es sollen im Rahmen der außerordentlichen
    Mitgliederversammlung am 4. November die Chancen und Möglichkeiten einer
    Ausgliederung der Profiabteilung diskutiert werden. Das steht in keinem
    Widerspruch zu den Wünschen des Aufsichtsrates, sondern unterstützt diese
    vielmehr.”

    Rolf Rombach: „Eine Absage der Mitgliederversammlung durch
    den Aufsichtsrat ist zudem laut Paragraf 11 der Satzung nicht möglich.“

    Rot-Weiß Erfurt: Machtkampf hinter den Kulissen

    01.11.2017: BILD: Entlassung des Präsidenten Rolf Rombach durch den
    Aufsichtsrat

    Dr. Peter Kästner in der “Thüringer Allgemeinen”:
    Der Aufsichtsrat habe sein satzungsmäßiges Kontrollrecht nicht mehr
    wahrnehmen können
    .

    Die Präsidiumsmitglieder Sandro Günther und Dr. Claus Worschech
    erklären: „Für den Aufsichtsrat teilte heute deren Vorsitzender Dr. Peter
    Kästner mit, dass Präsident Rolf Rombach unter Berufung auf die Satzung
    entlassen sein soll. Diese Information wurde per Fax und ohne Nennung von
    Gründen mitgeteilt. Aus Sicht des Präsidiums ist kein wichtiger Grund
    erkennbar
    , der eine Entlassung des Präsidenten rechtfertigt. Deshalb wird
    das Präsidium das Vorgehen des Aufsichtsrats umgehend gerichtlich überprüfen
    lassen.“

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Praesidium-reagiert-auf-Entlassungsschreiben-fuer-Rolf-Rombach.html

    02.11.2017: BILD: Frank Nowag als Interimspräsident

    „Nach der Abberufung von RWE-Boss Rolf Rombach (64) durch
    den Aufsichtsrat wurde Donnerstag Frank Nowag (Vorstand von RWESponsor Keyweb)
    zum Interimspräsidenten, bis zur Mitgliederversammlung am 1. Dezember,
    ernannt.“

    Nowag in der BILD: “Mit Blick auf die Versammlung
    müssen wir alle Unterlagen vollumfassend und transparent vorliegen haben. Da
    geht es um Kredit und Darlehensverträge oder Miet- und Spielerverträge. Alles
    das, was mit der wirtschaftlichen Situation des Vereins zu tun hat. Und das wurde
    uns einfach vorenthalten.
    Das führte dann zu einer Hinhaltetaktik, und
    diesen Stand haben wir immer noch. Der Steuerberater hatte z.B. klar die
    Anweisung, uns diese Unterlagen nicht auszuhändigen. Die Situation war für uns
    ein­fach nicht mehr hin­nehm­bar. Wir konnten unsere Kontrollfunktion nicht
    mehr wahrnehmen.”

    https://www.bild.de/regional/leipzig/rotweisserfurt/hierkommtderneuerweboss53735082.bild.html

    04.11.2017: Rombach wehrt sich gegen Abberufung und drängt zurück

    Der Insolvenzanwalt Rolf Rombach: „Ich habe beim Amtsgericht Erfurt eine Einstweilige Verfügung beantragt. Es geht mir nicht um den Posten, sondern um die Art und Weise der Abberufung. Nach zwölf Jahren aufopferungs­voller Arbeit finde ich es unwürdig, durch ein Fax nach Dienst­schluss benachrichtigt zu werden.“

    https://www.bild.de/sport/fussball/3-liga/rombach-will-sich-einklagen-53750780.bild.html

    „Es kann nicht ansatzweise von einem Grund gesprochen werden. Der erklärte Grund ist konstruiert“, sagte Rombach am Freitag auf einer Pressekonferenz, bei der auch der Steuerberater des Vereins, Ralf Krings, Auskunft zur wirtschaftlichen Situation gab. Rombach wird durch den Aufsichtsrat mangelnde Auskunftspflicht vorgeworfen. Er habe in Vorbereitung der Mitgliederversammlung am 1. Dezember angeblich wichtige Unterlagen nicht zur Verfügung gestellt.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fussball/3-liga/rot-weiss-erfurt-praesident-rombach-grund-fuer-abberufung-war-konstruiert-id223417851.html

    05.11.2017: BILD: IRRENHAUS ERFURT: Rombach ist wieder Präsident

    „Bei einer Aussprache in der Loge 17 des Steigerwaldstadions
    trafen sich Mitglieder des Aufsichtsrates, des Präsidiums, der Vorsitzende des
    Ehrenrates. Danach war klar: alles auf Anfang! Rolf Rombach (64) ist wieder
    Präsident, Frank Nowag (46) wird sein Vize. Knut Herber rückt aus dem
    Aufsichtsrat ins Präsidium auf.

    https://www.bild.de/sport/fussball/3-liga/irrenhaus-rwe-53762910.bild.html

    07.11.2017: Nowag in der TA: 6,5 Millionen Schulden

    Die genaue Summe sei zwar noch offen, “aber 6,5
    Millionen sind es auf jeden Fall”, so Nowag.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fussball/3-liga/nowag-schuldenberg-von-rot-weiss-erfurt-waechst-auf-6-5-millionen-euro-id223432627.html

    RWE-Vizepräsident bestätigt: Schuldenberg höher als bekannt

    08.11.2017: RWE bei Stadionmiete und Catering im Rückstand

    https://www.bild.de/sport/fussball/rot-weiss-erfurt/rwe-im-zahlungsverzug-53789856.bild.html

    09.11.2017: Krämer wieder auf der RWETrainerbank? Das sagt der Verein:

    Nachdem der abgesetzte Präsident Rolf Rombach wieder zurück
    im Amt ist, häufen sich die Gerüchte um eine weitere
    RausundwiederreinPersonalie beim FC RotWeiß Erfurt: Laut MDR hält
    VizePräsident Frank Nowag eine Rückkehr des geschassten Trainers Stefan Krämer
    für eine denkbare Option.
    Nach seiner Abberufung starteten Fans
    OnlinePetitionen
    , um den Verein zum Umdenken zu bewegen – bisher ohne
    Erfolg.

    https://www.thueringen24.de/erfurt/article212491779/KraemerwiederaufderRWETrainerbankDassagtderVerein.html

    09.11.2017: Rücktritt von zwei Präsidumsmitgliedern

    „Sowohl Worschech als auch Günther hatten bereits bei ihrer
    Berufung am 23. Oktober erklärt, dem Verein nur bis zur Mitgliederversammlung
    am 1. Dezember zur Verfügung zu stehen, um die Handlungsfähigkeit des
    Präsidiums nach dem Rückzug von Vizepräsident Thomas Kalt aufrecht zu erhalten.
    Da mit Frank Nowag und Knut Herber am vergangenen Samstag zwei neue Mitglieder
    in das Präsidium berufen wurden, sahen Worschech und Günther ihre Aufgabe als
    vorzeitig erfüllt an. Darüber hinaus bewerten Herr Worschech und Herr Günther
    die intern getroffenen moralisch wirksamen Vereinbarungen vom 4. November,
    zur Zusammenarbeit und abzustimmenden Kommunikation, durch die von einzelnen
    Präsidiums- und Aufsichtsratsmitgliedern offen nach außen getragene Politik als
    obsolet.
    Daher erklärten sie, ihre Arbeit in der derzeitigen
    Präsidiums-Konstellation nicht fortsetzen zu wollen.

    RWE: Zwei Präsidiumsmitglieder zurückgetreten

    10.11.2017: Rolf Rombach erklärt seinen Rücktritt als Präsident

    Rolf Rombach ist mit sofortiger Wirkung als Präsident des FC
    Rot-Weiß Erfurt zurückgetreten. Grund dafür sind nach eigener Aussage, die
    anhaltenden unüberbrückbaren Differenzen zu handelnden Personen in den
    Führungsgremien.

    Rolf Rombach: „Die falschen Darstellungen hinsichtlich der Überschuldung
    des Vereins sowie die „mögliche Rückholaktion des ehemaligen Trainers
    Krämer
    “, haben nur einen Zweck, eine Person zu diffamieren, mögliche
    Stimmungen aufzunehmen, um ein gutes Image für sich persönlich zu gewinnen.
    Nicht ich fühle mich als Verlierer. Verlierer ist eindeutig der Verein FC
    Rot-Wie Erfurt e.V. Als Person Rolf Rombach kann ich mit solchen Personen nicht
    zusammenarbeiten. Das ist der Grund für mich, vom Amt des Präsidenten
    zurückzutreten.“

    Steuerberater Ralf Krings: “Auf
    der Passivseite hat der Verein 6,2 Millionen Schulden, auf der Aktivseite ein
    Vermögen von 700.000 Euro. Das macht eine Überschuldung von 5,5 Millionen Euro,
    wie im Jahresabschluss zum 30. Juni 2017 angegeben.”

    11.11.2017: Nowag zu TA: Schuldenstand höher als 6,5 Millionen Euro

    Nowag: “Die verifizierte Zahl liegt sogar noch höher. Nach der ersten Einschätzung des unabhängigen, nicht aus Thüringen kommenden Wirtschaftsprüfers, sind die Schulden sogar noch höher als 6,5 Millionen.”

    15.11.2017: Kein  Zugriff, keine
    Arbeitsverträge, kein Gehalt

    Frank Nowag: “Aktuell haben wir als Präsidium keinen
    Zugriff auf die Vereinskonten, sodass die Auszahlung der Spielergehälter nicht
    wie gewohnt erfolgen kann. Wir hoffen sehr, diese bedauerliche und unhaltbare
    Situation in den kommenden Tagen zu klären.“

    Vizepräsident Knut Herber: “Wir bekommen keine
    Passwörter, keine Zugänge, keinen Einblick.”

    Rot-Weiß Erfurt: Spieler warten auf Gehalt – Chaos geht weiter

    15.11.2017: Das Präsidium des FC Rot-Weiß Erfurt stellt
    Geschäftsstellenleiter Konstantin Krause mit sofortiger Wirkung frei

    Das Präsidium des FC Rot-Weiß Erfurt, um Präsident Frank Nowag, hat dem langjährigen Geschäftsstellenleiter, Konstantin Krause, heute mitgeteilt, dass er mit sofortiger Wirkung entlassen ist. Grund dafür sind: „unüberbrückbare Differenzen und ein gestörtes Verhältnis in der Zusammenarbeit“, erklärt Nowag.

    https://m.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Praesidium-stellt-Geschaeftsstellenleiter-frei.html

    15.11.2017: Nowag vs. David Bergner

    Präsident Frank Nowag (Talkrunde Im Steigerwaldstadion):
    “Die Mannschaft ist nicht drittligatauglich.”

    David Bergner: „Das ist nicht der Fall. Wir machen uns zur
    Zeit in ganz Deutschland lächerlich. Überall wird der Verein durch den Kakao
    gezogen. Wir befinden uns im Existenzkampf.“

    20.11.2017: Feierabend nach 50 Tagen: Bergner muss bei RWE gehen – Emmerling übernimmt

    Der FC Rot-Weiß Erfurt hat seit Montagnachmittag einen neuen
    Cheftrainer. Dabei ist der Neue kein Unbekannter am Steigerwald. Stefan
    Emmerling, der bereits von März 2010 bis August 2012 Cheftrainer in Erfurt
    war, übernimmt den RWE von David Bergner und wird ab Dienstag das Training der
    Profimannschaft leiten. Der 51-Jährige gebürtige Heidelberger kennt das Umfeld
    beim RWE nur allzu gut und möchte dem Verein mit seiner Erfahrung und seinem
    Wissen auf dem Weg zum Klassenerhalt behilflich sein. Als damaliger Cheftrainer
    führte Emmerling die Rot-Weißen zweimal auf den fünften Platz der 3. Liga.

    Der neue Cheftrainer hat einen Zweijahresvertrag bis 2019
    unterschrieben, der sowohl für die 3. Liga, als auch für die Regionalliga gilt.
    Der Bezug und die Verbundenheit zu Erfurt gingen Emmerling in all den Jahren
    nicht verloren, wie er sagt. Zuletzt stand der Fußballlehrer bis April beim SC
    Paderborn unter Vertrag. Bis zum ersten Pflichtspiel unter seiner Leitung
    bleibt nicht viel Zeit, denn am kommenden Samstag (14 Uhr) steht bereits das
    nächste wichtige Spiel bei der Zweitvertretung von Werder Bremen auf dem
    Programm.

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Stefan-Emmerling-neuer-Cheftrainer-des-RWE.html

    21.11.2017: Rot-Weiß Erfurt trennt sich von Manager Torsten Traub

    Das Stühlerücken bei Rot-Weiß Erfurt geht weiter: Nach
    Geschäftsstellenleiter Konstantin Krause und Trainer David Bergner wurde am
    Dienstag auch Manager Torsten Traub mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben
    entbunden.

    Rot-Weiß Erfurt trennt sich von Manager Torsten Traub

    24.11.2017: BILD: FCRWE kann Miete für Geschäftsstelle nicht mehr zahlen

    27.11.2017: Information des Präsidiums zur Finanzsituation

    „Richtig ist, dass die Miete der Geschäftsstelle seit 4
    Monaten
    nicht mehr gezahlt wurde. Der Vermieter hat dementsprechend
    angekündigt, den Vertrag fristlos zu kündigen. Diese Androhung fanden wir
    bereits an unserem ersten Tag in der Geschäftsstelle (13.11.2017) vor. Der
    Vertrag läuft noch bis zum 30.03.2018 und verlängert sich nicht automatisch. Da
    die Geschäftsstelle mit einer Miete von knapp 4.000 Euro im Monat aktuell nicht
    finanzierbar ist, haben wir den Vermieter um vorzeitige Auflösung des Vertrags
    gebeten. Eine Antwort erwarten wir Anfang dieser Woche.

    Nicht unerhebliche Außenstände haben wir quasi in allen
    Bereichen
    . Das Busunternehmen Wollschläger fährt unsere Mannschaft weiter
    trotz einiger unbezahlter Rechnungen. Vielen Dank für das Entgegenkommen!

    Ebenfalls bedanken möchten wir uns beim Caterer CCS.
    Mit knapp 60.000 Euro offenen Rechnungen haben wir dennoch eine weitere
    Belieferung erreichen können.

    Zudem reden wir mit unserem Lieferanten der LED-Banden,
    welcher zum nächsten Heimspiel aufgrund monatelanger nicht gezahlter Rechnungen
    die Leistungen einstellen möchte. Wir denken jedoch, dass wir auch hier eine
    Einigung erzielen werden.

    Darüber hinaus müssen wir leider feststellen, dass quasi
    fast jeder Lieferant Forderungen an uns hat. Dies sind neben den
    Darlehensgebern z. B. auch die Telekom, unser Arena Reinigungsunternehmen,
    die Security, Borussia Dortmund
    … Noch dazu bestehen nicht unerhebliche
    Forderungen des Finanzamtes.

    29.11.2017: Absage der Mitgliederversammlung

    Dr. Kästner: „Derzeit besteht große Unsicherheit darüber, welche
    Personen Mitglieder des Vereins sind
    . Bevor keine Klarheit über die
    Mitgliederstruktur im Verein besteht, können Abstimmungsergebnisse nicht sicher
    festgestellt werden. Andernfalls drohen langwierige und kostenintensive
    Rechtsstreite, die dem Wohl des Vereins schaden. Das Präsidium kann in der
    derzeitigen Situation die Mitgliederversammlung weder über die wirtschaftliche
    Lage des Vereins noch über dessen Zukunftsaussichten verlässlich informieren.
    Daher ist die Gefahr von gerichtlichen Auseinandersetzungen wegen unvollständiger
    Information der Mitgliederversammlung zu groß; auch diese würden dem Wohl des
    Vereins schaden.“

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Ordentliche-MItgliederversammlung-vertagt.html

    20.01.2018: TA: Tiefrote Zahlen

    Laut einer Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
    betragen die wirtschaftlichen und rechtlichen Verpflichtungen des FC Rot-Weiß
    Erfurt zum 30. November 2017 rund 8,08 Millionen Euro.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fussball/3-liga/rot-weiss-erfurt-diese-zahlen-muss-praesident-nowag-am-samstag-erklaeren-id223714671.html

    20.01.2018: Mitgliederversammlung wählt neuen Aufsichtsrat

    „Ich bin sehr froh, dass der Tag heute so sachlich verlaufen
    ist, resümiert Nowag erleichtert. Die im Laufe der Woche erzielte Vereinigung
    der beiden Kandidatenlisten für den Aufsichtsrat hatte den entscheidenden
    Durchbruch gebracht und eine mögliche „Kampfabstimmung“ vermieden.

    Die Wahl des neuen Aufsichtsrates fiel damit auch eindeutig
    aus. Dem Kontrollgremium steht nunmehr Michael Tallai vor, Geschäftsführer der
    Mediengruppe Thüringen, der auch die Namensrechte am Steigerwaldstadion
    gehören. Ihm zur Seite stehen Prof. Dr. Dirk Eßer (ärztlicher Direktor des
    Helios Klinikums), Dirk Steeger (Geschäftsführer unseres Hauptsponsors Autohaus
    König), Heiko Gentzel und Dr. Rolf Hildebrandt.

    Insolvenz – Ja oder Nein? Ist die Nachlizenzierung
    schaffbar? Ausgliederung der 1. Mannschaft? Diese Frage wurden in der
    Diskussion mehrfach zum Thema. Frank Nowag bezog dazu klar Stellung: „Wir
    wollen die 3. Liga halten und die Insolvenz vermeiden.“
    Dazu wäre eine
    sportliche Verstärkung der Mannschaft wünschenswert, sollte der DFB hier
    Einwände haben, müsse auf dem jetzigen Kader gebaut werden. „Wenn uns der
    Klassenerhalt nicht gelingen sollte, werden wir über eine geordnete Insolvenz
    neu nachdenken“. Zum Thema Ausgliederung gab es von Nowag zum jetzigen
    Zeitpunkt ein klares Nein!

    Keine Entlastung erhielten Thomas Kalt, Dr. Peter Kästner
    und Rolf Rombach, dem Ehrenpräsident Klaus Neumann zuvor für seine 12 Jahre im
    Verein und seine Verdienste gedankt hatte, die Mitglieder bestätigten dies mit
    Applaus.

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Mitgliederversammlung-waehlt-neuen-Aufsichtsrat.html

    14.03.2018: Eröffnung des Insolvenzverfahrens

    „Durch den aktuellen Tabellenstand ist ein Hoffen auf den
    Klassenerhalt nicht mehr realistisch, es fehlt somit die Basis für eine
    positive Fortführungsprognose. Deshalb gilt es jetzt, die Weichen für die
    Zukunft zu stellen: Mit einer geordneten Insolvenz einen klaren Schnitt machen
    und die Grundlagen für einen Neuanfang schaffen.“

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Mitteilung-des-Praesidiums.html

    15.03.2018: Rot-Weiß Erfurt will Insolvenz in Eigenverwaltung durchführen

    liga3-online.de: „Über acht Millionen Euro Schulden und
    rund 200 Gläubiger
    : Das sind die Zahlen zur Insolvenz der Thüringer. Wer
    wie viel bekommt, ist noch vollkommen offen“.

    „Rot-Weiß Erfurt will die Gespräche mit den Gläubigern in
    Eigenverwaltung
    durchführen, um die Bindungen zu eventuellen Investoren
    aufrechtzuerhalten”, so Rechtsanwalt Marko Harras, der das
    Insolvenzverfahren begleiten soll. Einen entsprechenden Antrag reichte RWE am
    Dienstagabend beim Amtsgericht Erfurt ein. „

    Konkret: Nicht ein durch das Gericht bestellter
    Insolvenzverwalter, sondern der Verein selbst will das Verfahren abwickeln
    und das Heft des Handels somit bei sich behalten. Dadurch soll die Dauer des
    Verfahrens zudem verkürzt werden.

    Auch deshalb herrscht hinter den Kulissen Streit über die
    Vorgehensweise
    . Der Hintergrund: Präsident Frank Nowag und Vize Knut Herber
    reichten den Insolvenzantrag am Dienstag ein, ohne den Aufsichtsrat zuvor in
    Kenntnis zu setzen
    . Wie Nowag am Mittwoch auf einer Pressekonferenz
    betonte, habe man den Aufsichtsrat um dessen Vorsitzenden Michael Tallai so
    spät am Dienstagabend nicht mehr stören wollen. “Das wollten wir Herrn
    Tallai um diese Uhrzeit nicht mehr antun.”

    Laut der “Bild” steht daher nun eine Abberufung
    von Frank Nowag
    als Präsident im Raum – angeblich wird sogar bereits ein
    Nachfolger gesucht. Ausgerechnet in der Stunde Null kündigt sich hinter den
    Kulissen ein neuer Machtkampf an. Nowag verteidigt sein Handeln unterdessen:
    “Der Aufsichtsrat hat uns beauftragt, die Insolvenz zu prüfen und zu
    planen. Es ist die Entscheidung des Präsidiums, diese dann durchzuführen.”

    Rot-Weiß Erfurt will Insolvenz in Eigenverwaltung durchführen

    21.03.2018: Ehrenrat fordert die Ablösung von Präsident Frank Nowag

    In der “Bild” begründet Ehrenrats-Vorsitzender
    Hans-Dieter Steiger: “Herr Nowag ist ein Alleingänger, der nichts
    abstimmt. So kann man nicht zusammenarbeiten.” Laut der Zeitung ist am
    Donnerstagabend eine gemeinsame Sitzung des Aufsichts- und Ehrenrates geplant,
    auf der das weitere Vorgehen abgestimmt werden soll.

    Rot-Weiß Erfurt: Ehrenrat fordert Nowag-Ablösung

    22.03.2018: Eigenverwaltung beendet – vorläufiger Insolvenzverwalter Volker
    Reinhardt erstellt Insolvenzplan

    Das Präsidium, der vorläufige Sachwalter und der fünfköpfige
    vorläufige Gläubigerausschuss kamen vorgestern Abend überein, bei dem
    Amtsgericht Erfurt zu beantragen, die Eigenverwaltung zu beenden und das
    Verfahren als „klassisches“ Insolvenzverfahren fortzusetzen. Das Gericht hat
    dem stattgegeben und den vorläufigen Sachwalter, Rechtsanwalt Volker Reinhardt,
    zum vorläufigen Insolvenzverwalter berufen.

    Präsident Frank Nowag hat mit der Niederlegung seiner
    Befugnisse als Eigenverwalter den Weg frei gemacht für einen Erfolg
    versprechenden Sanierungsprozess, der ungestört von den entstandenen  Dissonanzen durchgeführt werden kann. „Man
    hat sich für das klassische Insolvenzverfahren entschieden, weil wir in dieser
    kritischen Phase klare Strukturen und kurze Wege brauchen und keine
    Unstimmigkeiten“, so Reinhardt.

    https://www.reinhardt-rechtsanwaelte.de/index.php/de/node/202

    20.04.2018: Rot-Weiß Erfurt derzeit ohne Aufsichtsrat

    BILD: „Das Gutachten kommt zum Ergebnis, dass der Verein
    derzeit keinen Aufsichtsrat hat. Und dass insbesondere die Personen des letzten
    Aufsichtsrates nicht mehr im Amt sind. Auch nicht kommissarisch.“

    liga3-online.de: „Erfurts Präsident Frank Nowag steht im
    Verein schon länger in der Kritik. Sein Alleingang beim Einreichen der
    Insolvenz brachte das Fass im März zum Überlaufen. Während der Aufsichtsrat
    eine geordnete Insolvenz mit einem vom Gericht bestellten Insolvenzverwalter
    favorisierte, strebte Nowag zunächst ein Verfahren in Eigenverwaltung an und
    hatte diesen Antrag entsprechend auch so beim Amtsgericht eingereicht. Die
    Konsequenz: Der Aufsichtsrat trat geschlossen zurück. Zudem kündigte
    Hauptsponsor Autohaus König an, die Zahlungen einzustellen. Wenige Tage später
    meldete sich auch der Ehrenrat des Vereins zu Wort und forderte die Ablösung
    Nowags.“

    https://www.bild.de/sport/fussball/3-liga/rwe-ohne-aufsichtsrat-55461784.bild.html

    Rot-Weiß Erfurt derzeit ohne Aufsichtsrat?

    27.04.2018: Rücktritt von Nowag und Kerber

    Das Präsidium habe den Rücktritt damit begründet, einem
    Neuanfang des Vereins nicht im Wege stehen zu wollen. Die Suche nach einem
    neuen Präsidium für den RWE sei bereits im Gange und soll alsbald abgeschlossen
    sein, informiert der Drittligist aus Erfurt.

    Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im
    September soll einer neuer Aufsichtsrat gewählt werden. Das habe der
    Aufsichtsrat – vertreten durch den stellvertretenen Vorsitzenden, Dirk Eßer,
    sowie die Aufsichtsrats-Mitglieder Dirk Steeger, Heiko Gentzle und Robert
    Conrad – dem vorläufigen Insolvenzverwalter mitgeteilt.

    https://www.thueringen24.de/erfurt/article214140953/Nowag-und-Herber-Neue-Ruecktritte-beim-Rot-Weiss-Erfurt.html

    03.05.2018: Rot-Weiß Erfurt präsentiert neuen Sportdirektor Bornemann

    Rot-Weiß Erfurt präsentiert neuen Sportdirektor Bornemann

    17.05.2018: Rot-Weiß Erfurt trennt sich von Trainer Stefan Emmerling

    Rot-Weiß Erfurt trennt sich von Trainer Stefan Emmerling

    28.05.2018: Thomas Brdarić wird neuer Cheftrainer des FC Rot-Weiß Erfurt

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Thomas-Brdari%C4%87-wird-neuer-Cheftrainer-des-FC-Rot-Weiss-Erfurt-e-V.html

    07.11.2018: RWE GERETTET!

    liga3-online.de: „Wie Rot-Weiß Erfurt bekanntgab, hat
    Insolvenzverwalter Volker Reinhardt dem Gläubigerausschuss und dem Aufsichtsrat
    am Dienstag mitgeteilt, dass die Zusage über ein Massedarlehen – offenbar eine
    sechsstellige Summe – überraschend zurückgezogen wurde. Mit dem Darlehen wollte
    Reinhardt Zeit gewinnen, um den Spielbetrieb in den kommenden Wochen
    aufrechterhalten zu können.“

    Drama um Rot-Weiß Erfurt: Einstellung des Spielbetriebs droht

    FCRWE: „Nach langen und intensiven Gesprächen hat sich ein
    Sponsorenpool bereit erklärt den Verein zu unterstützen. Der Verein ist damit
    bis zum Jahresende abgesichert. Der Ausgliederungsprozess kann somit umgesetzt
    und der Verein langfristig neu aufgestellt werden.“

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/RWE-gerettet.html

    08.03.2019: Massedarlehen wendet Aus ab

    Mit der Unterzeichnung eines Massedarlehens konnte ein
    wichtiger Baustein der Zukunftslösung des FC Rot-Weiß Erfurt abgeschlossen
    werden. Mit der Volksbank eG Rudolstadt konnte ein vertrauensvoller
    Finanzierungspartner gefunden werden. Somit ist der Geschäfts- und Spielbetrieb
    für die laufende Saison gesichert.

    https://www.reinhardt-rechtsanwaelte.de/de/node/243

    30.04.2019: Bornemann und Erfurt gehen getrennte Wege

    MDR: „Erdbeben beim FC Rot-Weiß Erfurt: Sportdirektor Oliver
    Bornemann verlässt den Regionalligisten. Und zwar ab sofort. Was überrascht,
    weil Bornemann zuletzt bereits am Kader für die neue Saison bastelte
    .“

    https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/bornemann-und-erfurt-gehen-getrennte-wege-100.html

    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/-RWE-trennt-sich-von-Sportdirektor-Oliver-Bornemann.html

    23.07.2019: Hauptsponsor wollte als Investor einsteigen

    Das Tischtuch zwischen den Verantwortlichen von
    RWE-Hauptsponsor „Autohaus König“ und Insolvenzverwalter Volker Reinhardt ist
    nach dessen Klage wegen ausbleibender Sponsorenzahlung (BILD berichtete exklusiv)
    zerschnitten.

    https://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/fussball/regionalliga-chaos-bei-rwe-erfurt-verklagt-eigenen-hauptsponsor-63441522,view=conversionToLogin.bild.html

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/rwe-verklagt-geldgeber-hauptsponsor-wollte-als-investor-einsteigen-63470864.bild.html

    30.08.2019: Ausgliederung der Profi-Mannschaft und der U 19- Mannschaft des
    FC Rot-Weiß Erfurt in die FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH wurde heute zum
    Handelsregister angemeldet

    Die Ausgliederung der Profi-Mannschaft und der U 19- Mannschaft des FC Rot-Weiß Erfurt in die FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH wurde heute zum Handelsregister angemeldet. Die neue GmbH ist eine 100-prozentige Tochter des Vereins. Stichtag der Ausgliederung war der 1. Januar 2019. Wirksam wird diese mit der Eintragung in das Handelsregister. Damit wird rückwirkend die neu entstehende GmbH so behandelt, als hätte sie am 1. Januar 2019 die Geschäfte des ausgegliederten Teils übernommen.

    Der Verein selbst ist an der GmbH beteiligt und kann auf
    ihre Entscheidungen Einfluss nehmen. Neben der Geschäftsführung der GmbH gibt
    es einen Beirat mit sechs Mitgliedern, der unter anderem für die Bestellung und
    Abberufung von Geschäftsführern und die Zustimmung zu wichtigen
    Geschäftsführungsmaßnahmen zuständig ist. Im Beirat soll der Verein nach einem
    Entwurf der Satzungskommission künftig mit zwei Vorstandsmitgliedern sowie dem
    Aufsichtsratsvorsitzenden vertreten sein. Nach der 50 + 1-Regel des DFB wird
    der Verein auch künftig die Stimmenmehrheit in der GmbH besitzen. Der Entwurf
    der neuen Vereinssatzung wird demnächst veröffentlicht.

    Die Vereinsfarben und das Logo verbleiben ebenso wie die
    Markenrechte beim Verein und werden künftig im Rahmen eines Nutzungsvertrages
    an die FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH übertragen.
    Von der Ausgliederung in
    eine GmbH unabhängig wird das Insolvenzverfahren weitergeführt. Der Verein soll
    über einen Insolvenzplan restrukturiert, das heißt, von Verbindlichkeiten
    befreit und so wieder auf eine zukunftsfähige Basis gestellt werden. Gegenstand
    des Vereins selbst ist künftig ausschließlich die Jugendarbeit und der weitere
    Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums.

    Ich bin zuversichtlich, dass der RWE gemeinsam mit
    der FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH nach der Ausgliederung und dem Einstieg der
    Investoren hervorragende Aussichten hat, sein großes Ziel, die Rückkehr in
    die dritte Liga, zu erreichen
    “, betont Reinhardt.

    https://www.reinhardt-rechtsanwaelte.de/de/node/267

    11.10.2019: Investoren sichern Neustart

    Nach einem intensiven Investorenprozess mit zahlreichen
    Interessenten ist es dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Volker Reinhardt im
    Insolvenzverfahren des FC Rot-Weiß Erfurt gelungen, drei Gesellschaften zu
    gewinnen
    . Die ASGV Grundbesitz und Verwaltung GmbH, die Franz Gerber Reha
    und Sportagentur GmbH und die Millhouse Capital GmbH sind über eine
    Kapitalerhöhung auf eine Million Euro Stammkapital in die FC Rot-Weiß Erfurt
    Fußball GmbH eingetreten.

    „Wir haben eine ganze Reihe von Gesprächen mit potentiellen
    Interessenten geführt und uns am Ende sehr bewusst für diese drei
    Gesellschaften entschieden“, betont Reinhardt. „Für die Rettung von RWE bringen
    sie ideale Voraussetzungen mit: hohes Engagement, lokale Verbundenheit und
    natürlich die Liebe zum Fußball.“

    Die A.S.G.V. Grundbesitz und Verwaltung GmbH mit Sitz in
    Leipzig
    wird im Wesentlichen durch Andreas Scheibe bestimmt. Die ASGV
    investiert im großen Umfang im Immobilienbereich, unter anderem auch Hotels und
    Spezialimmobilien für unterschiedliche Gewerbe. Scheibe verbindet mit seiner
    Beteiligung an der FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH ein gesellschaftliches
    Engagement, das wesentlich zum Erhalt des Traditionsvereins beiträgt, sowie die
    Bereitschaft im Umfeld des Vereins und in der Stadt Erfurt zu investieren.

    Der ehemalige Fußballspieler und Fußballmanager Franz Gerber
    führt die Beteiligungsgesellschaft Franz Gerber Reha und Sportagentur GmbH.
    Gerber zeigt sich überzeugt vom großen Potential des RWE als Traditionsverein
    in der Landeshauptstadt Erfurt. „Mir ist es ein Anliegen, mit meiner
    Beteiligung dem sportlichen Erfolg der Profimannschaft Auftrieb zu geben.“

    Die Millhouse Capital GmbH investiert in Wohn- und
    Gewerbeimmobilien und junge Wachstumsunternehmen. Sie wird gehalten von Torsten
    Pfeifer als geschäftsführendem Gesellschafter. Pfeifer ist nach Stationen im
    In- und Ausland in seine Heimat Thüringen zurückgekehrt. „Als fußballverrückter
    Thüringer freue ich mich, meinen Heimatverein ab sofort als Gesellschafter
    unterstützen zu können.“

    „Das Engagement der Investoren eröffnet dem RWE den Weg in
    eine nachhaltige, langfristig erfolgreiche Zukunft“, resümiert
    Insolvenzverwalter Reinhardt.

    https://www.reinhardt-rechtsanwaelte.de/de/node/310

    13.11.2019: Thomas Brdaric und RWE gehen getrennte Wege

    Der FC RotWeiß Erfurt und Thomas Brdaric haben sich im
    beiderseitigen Einvernehmen darauf verständigt, dass Thomas Brdaric ab sofort
    nicht mehr Trainer des FC RotWeiß Erfurt ist. Der CoTrainer Robin Krüger und
    Torwarttrainer René Twardzik übernehmen interimsweise die Betreuung der
    1.Mannschaft.

    https://m.rotweisserfurt.de/Aktuelles/AktuelleNews/TrainerThomasBrdaricundRWEgehengetrennteWege.html

    16.01.2020: Gehälter können zur Zeit nicht gezahlt werden

    Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Volker Reinhardt: „Leider
    musste ich heute die Spieler und Angestellten der RotWeiß Erfurt Fußball GmbH
    im persönlichen Gespräch darüber informieren, dass wir die anstehenden Gehälter
    zur Zeit nicht anweisen können. Grund hierfür ist, dass der Hauptinvestor
    die Zahlungen blockiert
    .

    Mit den Investoren habe ich als Insolvenzverwalter in den
    geschlossenen Verträgen vereinbart, dass die eingezahlten Gelder sowohl
    dazu dienen, die Fortführung des Spielbetriebs abzusichern, als auch die
    ab dem 01. Januar 2019 entstandenen Verbindlichkeiten des RWE abzutragen.
    Die vom Hauptinvestor erhobene gegenteilige Behauptung entspricht daher nicht
    den Tatsachen.

    Ich prüfe derzeit intensiv die Möglichkeit, den Spielbetrieb
    weiter aufrechterhalten zu können und führe hierzu entsprechende Gespräche. Ich
    rechne damit, im Lauf der nächsten Woche ein Ergebnis präsentieren zu können.

    Sobald ein Ergebnis vorliegt, werde ich Sie an dieser Stelle
    darüber informieren.“

    https://m.rotweisserfurt.de/Aktuelles/AktuelleNews/GehaelterkoennenzurZeitnichtgezahltwerden.html

    20.01.2020: MDR: Streit zwischen Insolvenzverwalter und Hauptinvestor
    eskaliert

    MDR: „Das Amtsgericht Jena bestätigte dem MDR am Montag (20.
    Januar), dass die Ausgliederung der RWE-Spielbetriebs-GmbH gescheitert ist.
    Grund: Das dafür notwendige Kapital war nicht vorhanden. Zwar hatte
    Insolvenzverwalter Reinhardt dem MDR im Oktober 2019 noch versichert, dass das
    Geld bereits geflossen sei.“

    Auch Christian Zoller, Anwalt des Hauptinvestors, bestätigte
    am vergangenen Donnerstag (16. Januar) auf MDR-Nachfrage schriftlich, dass die
    Investoren die “vertraglich geschuldeten Leistungen” erbracht haben.
    Jedoch reichte das Geld für die Gründung der GmbH offensichtlich nicht aus. Das
    bedeutet: Gibt es keine GmbH, sind die Verträge mit den Investoren hinfällig.“

    „Finden die RWE-Verantwortlichen nicht schnellstmöglich neue
    Geldgeber, bliebe dem Insolvenzverwalter nach jetzigem Stand nichts anderes
    übrig, als den Spielbetrieb des Regionalliga-Teams unverzüglich einzustellen
    und die Mannschaft aufzulösen.“

    https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/rot-weiss-erfurt-streit-zwischen-insolvenzverwalter-und-hauptinvestor-eskaliert-100.html

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/erfurt-vor-dem-aus-rwe-insolvenzverwalter-schiesst-gegen-investoren-67442646.bild.html

    21.01.2020: Kommissarischer Präsident will zurück

    Präsident Frank Nowag beim Amtsgericht Erfurt einen Antrag
    auf „Eigenverwaltung“.

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/erfurt-boss-nowag-greift-durch-reinhardt-soll-entmachtet-werden-67462162.bild.html

    24.01.2020: BILD: Reinhardt will Montag den Stecker bei RWE ziehen

    „Der Mannschaftsrat und ich wurden am Nachmittag in die
    Kanzlei einbestellt. Herr Reinhardt hat uns über die Situation informiert. Die
    Spieler haben ab sofort die Möglichkeit, sich einem anderen Verein
    anzuschließen. Weil die Zeit drängt und die Chance nicht groß ist“, erklärt Trainer
    Krüger gegenüber BILD.

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/erfurt-vor-dem-aus-reinhardt-will-montag-den-stecker-bei-rwe-ziehen-67539580.bild.html

    26.01.2020: 54. Geburtstag des FC Rot-Weiß Erfurt

    26.01.2020: Reinhardt verhandelt mit neuem Investor

    „Die Gespräche sind noch nicht abgeschlossen, es könnte sich
    hier aber eine positive Lösung abzeichnen.“ Eine Absichtserklärung in Form
    eines “Letter of Intent” liegt ihm bereits vor.

    Unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen hat Reinhardt
    beschlossen, dass das Heimspiel gegen Energie Cottbus (Samstag) stattfinden
    soll.

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/gibt-es-ein-erfurt-wunder-reinhardt-verhandelt-mit-neuem-investor-67571718.bild.html

    Vielen Dank

    Wir danken Broke For
    Free für ihren Song Night Owl
    (https://brokeforfree.bandcamp.com/album/directionlessep), der aufgrund der
    Lizens CC BY 3.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/ als Intro
    verwendet wird.

    Die Zitate im Vorspann
    stammen aus den Pressekonferenzen des FC RotWeiß Erfurt bzw des Unternehmens
    „Rombach Rechtsanwälte“, sowie aus dem
    Interview des Oberbürgermeister und des Vereinsvorsitzenden auf rwe.tv und aus
    verschiedenen Kanälen auf der Videoplattform youtube.de.

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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #81 | Aktivisten im Kaffeetälchen

    6. Jun 2020
    01:58:29

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    Thema der Episode

    In der Ewigen Tabelle der DDR-Liga – der zweithöchsten Spielklasse im Fußballosten – belegt die BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort den 25. Platz. Mit 20 Spielzeiten gehörte die im Waldstadion “Kaffeetälchen” beheimatete BSG zu den Stammkräften der Liga. In der Zwischenzeit spielt der Nachfolgeverein FSV Kali Werra zwar in der Kreisklasse, doch mit der Konzentration auf die Nachwuchsförderung und die Pflege der eindrucksollen Tradition will sich der Verein in der Region behaupten. Mit Michael Siegesmund, der selbst bei der BSG gespielt hat und sich aktuell um die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins kümmert, sprachen wir über historische Momente und Helden des Fußballs in Tiefenort.

    Tiefenort

    Lage

    …. ist ein Ortsteil der Stadt Bad Salzungen im Wartburgkreis in Thüringen.

    Wirtschaft/Industrie

    Die Kaliindustrie ist seit der Jahrhundertwende der wichtigste Arbeitgeber, obertägig erhalten blieben Teile der Bergwerks- und Fördertechnik der Schachtanlage von Merkers sowie eine markante Abraumhalde am Hämbacher Kreuz. Das Kalk- und Zementwerk Oberrohn war ein bedeutender Baustoffproduzent in der DDR-Zeit.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Tiefenort

    Besondere Ereignisse – Erdfall und Schlangenbiss

    Vor 18 Jahren gab in der Frankensteinstraße in Tiefenort im Wartburgkreis erstmals die Erde nach. Mitten in einem Wohngebiet war ein Krater entstanden, der seitdem mehrfach nachbrach. Im Jahr 2010 handelten die Behörden: Fünf Häuser um den Erdfall herum durften nicht mehr genutzt werden, die Bewohner mussten ausziehen. Jetzt gibt es für das Gelände eine Perspektive.

    https://www.mdr.de/thueringen/west-thueringen/wartburgkreis/wie-weiter-am-erdfall-in-tiefenort-102.html

    Abreißen oder begasen (März 2018): Eine 76-Jährige Frau aus Thüringen soll in einem Supermarkt von einer Schlange gebissen worden sein. Von dem Reptil fehlt jede Spur – und der Laden muss bis auf Weiteres dichtmachen.

    https://www.spiegel.de/panorama/tiefenort-in-thueringen-supermarkt-seit-mutmasslichem-schlangenbiss-geschlossen-a-1196749.html

    Besondere Persönlichkeiten

    Christian Hirte – ehemaliger Ostbeauftragter der Bundesregierung und Kandidat für den Landesvorsitz der CDU Thüringen: Welchem thüringischen und welchem nichtthüringischen Sportverein drücken Sie die Daumen? Dem Verein meines Heimatortes: Kali Werra Tiefenort.

    https://www.mdr.de/thueringen/wahlen-politik/cdu-christian-hirte100.html

    Waldstadion „Kaffeetälchen“

    Was ist das Besondere?

    „Die gewaltigen, steilen und schier endlosen Ränge, das Eingangstor, auf dem noch „BSG Aktivist“ prangt oder die einzigartige Lage im Wald.“

    https://www.11-km.de/kaffeetaelchen-tiefenort/

    Bauzeit

    „Im Kaffeetälchen spielte man erstmals in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg. Im Sommer war das sogenannte „Kleine Kaffeetälchen“ die Heimat der Tiefenorter Fußballer, im Winter spielte man in den Werrawiesen. Die Dringlichkeit eines richtigen Sportplatzes wurde in den Folgejahren immer größer. Ende des Jahres 1925 beschloss die Gemeindevertretung den Ausbau des Kaffeetälchens, 1926 erfolgte die Einweihung des Platzes, ab 1927 fanden dort die Punktspiele statt.“
    Durch wachsende Mitgliederzahlen wuchs in den sechziger Jahren das Bedürfnis nach einem zweiten Sportplatz. Man baute den vorhandenen Sportplatz Heerstatt aus, erneuerte die Rasendecke und erweiterte ihn um Umkleidekabinen. Dies hatte zur Folge, dass man zwei Jahre auf der Heerstatt spielte. Während dieser Zeit bekam das Kaffeetälchen Zuschauerränge, einen Rasenplatz und Umkleidekabinen, später folgten ein Hartplatz und ein Sozialtrakt. „Das Stadion wurde wegen seiner Lage in der ganzen Republik bekannt“, schreibt die Chronik des Vereins.

    https://www.11-km.de/kaffeetaelchen-tiefenort/

    Die Spielstätte des Vereins ist seit 1926 das Waldstadion „Kaffeetälchen“. Ab 1966 wurde es modernisiert. Im Rahmen dieser Modernisierung errichtete man Umkleidekabinen. Ein Rasenplatz und Zuschauerränge wurden angelegt. Das Stadion wurde wegen seiner Lage in der ganzen Republik bekannt. Später erweiterte man das Waldstadion um einen Hartplatz und einen Sozialtrakt. Zu den Glanzzeiten des Vereins beherbergte das Stadion bis zu 8.000 Zuschauer.

    Groundhopper

    „Gotthilf wird nicht müde zu betonen, dass die Riesen-Anlage mitten im Wald für ihn die Mutter aller Stadionperlen ist. Das Waldstadion im Kaffeetälchen ist die Heimat des Kreisligisten FSV Kali Werra Tiefenort. Doch für die Kreisliga ist das Stadion mit seinen hohen Stehtraversen und der Haupttribüne mit Holzbänken mitnichten gebaut worden. Nach der Wende ist der Verein bis aktuell in die Kreisliga abgestürzt. Dennoch pflegen die eifrigen Tiefenorter den Verein und ihren Kultstatus. Das alles – wie gesagt – mitten im Wald. Mehr Idylle geht nicht.

    Thüringens Top Ten – Das Land der unbekannten Schönen

    Chronik

    Gründung

    Im kleinen Tiefenort in Thüringen wird Fußball leidenschaftlich geliebt und gelebt – und das schon seit 1913.

    https://www.fsv-kali-werra.de/

    FC Adler 1912 Tiefenort

    Die Wurzeln des heutigen FSV Kali Werra Tiefenort reichen zurück bis ins Jahr 1912, als einige junge Turner die Idee hatten, fortan dem Ball hinterher zu jagen und im Frühjahr 1913 als Tiefenorter Fußballklub “Adler” aktiv wurden. Als man nicht mehr auf den umliegenden Wiesen spielen durfte, fanden die Männer bereits zur damaligen Zeit im Kaffeetälchen übergangsweise einen Spielort.

    Einige Spieler des Fußballklubs “Adler” gründeten 1915 einen zweiten Fußballverein namens “Viktoria”. Im Sommer spielte man im “Kleinen Kaffeetälchen” und im Winter auf den Werrawiesen.

    https://www.facebook.com/unnerwegs.hopping.csk

    Fusion zur Turn- und Sportvereinigung

    Vier Jahre später (1919) fusionierten die beiden Vereine zur Spielvereinigung Tiefenort, welche sich 1921 in Turn- und Sportvereinigung umbenannte.

    1925 beschloss die Gemeindevertretung den endgültigen Ausbau des Kaffeetälchens. Die offizielle Einweihung erfolgte ein Jahr später. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Sportplatz auf der Heerstatt Austragungsort für große sportliche Ereignisse. Die Punktspiele 1927 wurden dann bereits im Stadion im Kaffeetälchen ausgetragen.

    https://www.facebook.com/unnerwegs.hopping.csk

    DDR-Fußball

    Namensgebung und Entwicklung

    „Noch interessanter als das nackte Ergebnis dieses Spiels scheint uns aber der an das legendäre Fußballfachmagazin FUWO herangetragene Wunsch, bei der Berichterstattung in Zukunft doch bitte den vollständigen Namen unseres Vereins zu verwenden, der da angeblich lautete: ZSG Glück Auf Kaiserode-Tiefenort. Den Gegenvorschlag der FUWO-Redaktion, sich stattdessen doch lieber in eine schnöde “ZSG Tiefenort” umzubenennen, konterten die gewohnt sturen Kalikumpel 1963 dann mit einer der bekanntesten und originellsten Vereinsbezeichnungen im ostdeutschen Fußball: Betriebssportgemeinschaft Aktivist Kali Werra Tiefenort. Kurz und knackig!

    Quelle: https://www.facebook.com/FSVKaliWerraTiefenort

    1949     gegründet als SG Glückauf Kaiseroda

    Der FSV hatte seinen Ursprung in der Sportgemeinschaft Glückauf Kaiseroda. Der kleine Ort Kaiseroda liegt zwei Kilometer von Tiefenort entfernt.

    1950 – Umbenennung in BSG Aktivist Kaiseroda-Tiefenort

    Die Elf spielte ab 1949 in der Landesklasse Thüringen (SBZ) und stieg 1952 als Thüringer Landesmeister in die zweithöchste Spielklasse DDR-Liga auf. Dort trat man unter dem Namen BSG Aktivist Kaiseroda-Tiefenort an. Die Bezeichnung „Aktivist“ weist darauf hin, dass das Kalikombinat Werra als Trägerbetrieb auftrat, der die BSG finanzierte und den Spielern Arbeitsplätze bot.

    1956 – Umbenennung in BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort

    Um dies noch deutlicher werden zu lassen, wurde der Name der Gemeinschaft später in BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort umgewandelt. Die Mannschaft konnte sich nur eine Saison in der DDR-Liga halten und stieg als Vorletzter in die Bezirksliga Suhl ab. Mit einem dritten Platz qualifizierte sich Kali Werra 1958 für die auf fünf Staffeln erweiterte II. DDR-Liga und wurde damit drittklassig.

    1963 – Umbenennung in BSG Kali Werra Tiefenort

    Als 1963 die II. Liga abgeschafft wurde, spielte Kali Werra wieder in der Bezirksliga. Man blieb zwar drittklassig, hatte es aber mit unattraktiveren Gegnern zu tun. Der Gewinn der Bezirksmeisterschaft 1968 berechtigte erneut zum Aufstieg in die DDR-Liga, womit die Mannschaft nach sechzehn Jahren wieder zweitklassig war. Unterbrochen von zwei Abstiegen 1973 und 1985, denen jeweils der sofortige Wiederaufstieg folgte, behaupteten sich die Kalikumpel bis zum Abstieg 1988 in der zweithöchsten DDR-Fußballklasse. Die beste Platzierung erreichten sie 1977 und 1980 mit einem dritten Rang.

    Wendezeit

    Mario Katzmann

    Mario Katzmann war 23 Jahre alt, als sich sein Leben radikal änderte. Vor der Wende schlecht, nach der Wende gut? So einfach ist es nicht. Katzmann arbeitete täglich fünf Stunden im Bergwerk Merkers und fuhr danach zum Training bei Zweitligist Kali Werra Tiefenort, wo er ebenfalls Geld verdiente. Mit 1200 Ost-Mark lag er im Einkommensdurchschnitt. „Es ging mir gut“, sagt er.

    https://www.hersfelder-zeitung.de/sport/lokalsport/fussballer-mario-katzmann-neugier-war-staerker-als-zukunftsangst-13440292.html (Hersfelder Zeitung / 15.01.20)

    Wie ein hessischer Dorfverein von der Wende profitierte (08.11.19 / Jonas Schulte / hessenschau.de)

    Nur selten schaffen es Dorfvereine auf die große Fußballbühne. Der SV Asbach legte einst einen fulminanten Aufstieg hin – der Mauerfall vor 30 Jahren und ein Lebensmittel-Unternehmen machten es möglich.

    https://www.hessenschau.de/sport/fussball/mit-ost-importen-in-die-oberliga-wie-ein-hessischer-dorfverein-von-der-wende-profitierte,asbach-wende-100.html

    1990 – Umbenennung in FSV Kali Werra Tiefenort

    Nach der deutschen Wiedervereinigung wurde es in Ostdeutschland wieder möglich, bürgerliche Vereine zu gründen. 1990 nutzten dies die Fußballer der bisherigen BSG und gründeten den FSV Kali Werra Tiefenort. Im Anschluss an den fünften Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse verpasste der Verein 1991 als Vorletzter der NOFV-Liga die Qualifikation für die neu geschaffene NOFV-Oberliga Süd. Durch die Übernahme der Spielordnung des DFB in den neuen Bundesländern war Kali Werra nun nur noch viertklassig.

    Nach einem weiteren Abstieg im Folgejahr gelang 1995 die Rückkehr in die mittlerweile fünftklassige Thüringenliga, in der Tiefenort bis 2000 spielte. Ein abermaliger Doppelabstieg spülte den Verein in die Niederungen der inzwischen achtklassigen Bezirksliga.

    SG Tiefenort/Frauensee – SG FSV Kali Werra Tiefenort

    Inzwischen spielt der Verein unter der Bezeichnung SG Tiefenort/Frauensee in einer Spielgemeinschaft mit dem SV 1930 Frauensee. 2012 stieg man in die neuntklassige Kreisliga Bad Salzungen ab.

    Besondere Spiele

    1968: Dynamo erstmals in Schwarz und Gelb

    Anfang August laufen die Dynamos in der Liga-Staffel Süd noch dreimal in weinrot-weißer Spielkleidung auf. Im zweiten Heimspiel gegen Aktivist Kali Werra Tiefenort tragen sie am 8. September 1968 erstmals schwarze Hosen und gelbe Trikots. Den Spielern wird der Farbwechsel von der Vereinsführung so verkauft: „Wir sind jetzt der Schwerpunktclub in Dresden, da müsst ihr auch in den Stadtfarben spielen!“ Schon die Premiere im neuen Outfit glückt, Dynamo gewinnt vor 9500 Zuschauern gegen Tiefenort mit 4:0. Mittendrin stürmt ein junger Görlitzer in seinem allerersten Pflichtspiel für die 1. Mannschaft: Hans-Jürgen Dörner. 17 Jahre ist „Dixie“ erst alt, der jüngste von vier fußballverrückten Brüdern.

    https://www.sportbuzzer.de/artikel/wie-dynamo-dresden-in-schwarz-und-gelb-in-die-ddr-oberliga-zuruckkehrte/

    https://www.dynamo-dresden.de/verein/news/newsdetails/du-hast-hinten-drin-nichts-zu-suchen.html

    1991: Finale in der DDR-Liga

    … das thüringische Tiefenort an, wo sich die Rot-Weißen am letzten Spieltag der Spielzeit 1990/91 mit einem 9:0 bei Kali-Werra noch an Erzrivale Wismut Aue (siegte zeitgleich 4:1 gegen Weimar) vorbeischoben und mit der um ein Tor besseren Differenz den Staffelsieg sowie die damit verbundene Qualifikation zur 2. Bundesliga sicherten.

    https://www.fsv-zwickau.de/index.php/verein/mit-dem-zug-durch-unsere-geschichte/2096-fuenfter-halt-tiefenort

    „Rivalität Aue und Zwickau. Früher ein normales Lokalderby zweier BSG-Mannschaften. Meist waren die Auer erfolgreicher. Der zweite Knackpunkt war der endgültige Auslöser der Feindschaft. 22.05.1991, vorletzter Spieltag: Zwickauer Chaoten verderben die Aufstiegsträume der Auer (Spielabbruch beim Stande von 4:1 für Aue). Das Spiel wird am grünen Tisch mit 4:1 für Aue gewertet. Aue führte somit vor dem letzten Spieltag durch das mit 5 Toren bessere Torverhältnis. Aue siegte im letzten Spiel gegen Weimar mit 4:1 und Zwickau mit exakt dem Resultat was zum “geschenkten” 1. Platz reichte, nämlich 9:0 bei Kali Werra Tiefenort!

    https://www.block-a.de/main.php?module=cms&c=cms&artid=64

    Wichtige Namen / Helden

    Lutz Otto

    Lutz Otto begann seine Laufbahn als Fußballspieler beim DDR-Ligisten Kali Werra Tiefenort.

    Auf internationaler Klubebene absolvierte Lutz Otto mit dem FC Vorwärts die UEFA-Cup-Spiele gegen Werder Bremen, Nottingham Forest und dem VfB Stuttgart. Die Saison 1977/78 beendete Vorwärts Frankfurt als Absteiger. Daraufhin musste Otto für ein Jahr in der zweitklassigen DDR-Liga spielen, es gelang ihm mit seiner Mannschaft aber der sofortige Wiederaufstieg. Im Gegensatz zu 1976 stand Otto 1981 mit der Vorwärts-Elf im Pokalendspiel, doch wie 1976 unterlag der FCV im Berliner Stadion der Weltjugend abermals dem 1. FC Lokomotive Leipzig, diesmal mit 1:4. Otto spielte Rechtsaußenstürmer. Seine beste Oberligaplatzierung erreichte er mit Frankfurt im Jahr 1983 als Vizemeister hinter dem BFC Dynamo.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Lutz_Ottohttps://www.moz.de/landkreise/oder-spree/frankfurt-oder/artikel9/dg/0/1/102971/

    „…Jahren erblickte der vielleicht beste Fußballer, den das Tiefenorter Kaffeetälchen je hervorgebracht hat, das Licht der Welt! Eine Legende des DDR-Fußballs! Bekannt waren seine Frisur und seine wunderbar geformten Beine. Landesweit berühmt machte ihn sein sensationeller Übersteiger-Trick! Ein toller Sportsmann, der mit dem FC Vorwärts Frankfurt mehrfach das DDR-Pokalfinale und den Europapokal erreichte, bevor er zum Ende seiner Karriere zu Kali-Werra zurückkehrte. Lieber Lutz, du fehlst!“

    Sportliche Bilanz

    SaisonLigaSpieleSiegeRemisVerl.Tore+ / –PunkteLigaplatz
    SG Glückauf Kaiseroda        
    1948/49Landesklasse Thüringen Staffel 31464427:18(+9)16:123. (8)
    1949/50Landesklasse Thüringen Staffel 124941148:46(+2)22:268. (13)
    BSG Aktivist Kaiseroda-Tiefenort        
    1950/51Landesklasse Thüringen26134950:41(+9)30:225. (14)
    1951/52Landesklasse Thüringen26173663:36(+27)37:151. (14)
    1952/53DDR-Liga Staffel 124281430:61(-31)12:3612. (13)
    1953/54Bezirksliga Suhl22123766:42(+24)27:172. (12)
    1954/55Bezirksliga Suhl22123756:38(+18)27:175. (12)
    1955 (ÜR)Bezirksliga Suhl1344318:18012:104. (12)
    1956Bezirksliga Suhl26144855:42(+13)32:204. (14)
    1957Bezirksliga Suhl26155662:39(+23)35:173. (14)
    19582.DDR-Liga Staffel 526117850:49(+1)29:234. (14)
    19592.DDR-Liga Staffel 5261010644:38(+6)30:225. (14)
    19602.DDR-Liga Staffel 5261141148:50(-2)26:266. (14)
    1961/622.DDR-Liga Staffel 5391581668:59(+9)38:405. (14)
    1962/632.DDR-Liga Staffel 526153858:35(+23)33:194. (14)
    1963/64Bezirksliga Suhl Staffel 2282062101:23(+78)46:101. (15)
    Entscheidungsspiele der Staffelsieger um die Bezirksmeisterschaft: BSG Kali Werra Tiefenort – BSG Empor Ilmenau  2:0, 0:3
    1964/65Bezirksliga Suhl Staffel 226212387:26(+61)44:83. (14)
    1965/66Bezirksliga Suhl Staffel 226186273:21(+52)42:101. (14)
    Entscheidungsspiele der Staffelsieger um die Bezirksmeisterschaft:BSG Kali Werra – BSG Motor Mitte Suhl  2:1, 1:0
    1966/67Bezirksliga Suhl (eingleisig)26185375:21(+54)41:111. (14)
    1967/68Bezirksliga Suhl262204109:21-8844:81. (14)
    BSG Aktivist Kali Werra Tiefenort        
    1968/69DDR-Liga Staffel Süd30971439:43(-4)25:3513. (16)
    1969/70DDR-Liga Staffel Süd30138932:37(-5)34:264. (16)
    1970/71DDR-Liga Staffel Süd308101232:47(-15)26:3410. (16)
    1971/72DDR-Liga Staffel E22831131:42(-11)19:258. (12)
    1972/73DDR-Liga Staffel E22561121:35(-14)16:2811. (12)
    1973/74Bezirksliga Suhl26215081:8(+73)47:51. (14)
    1974/75DDR Liga Staffel E22841032:36(-4)20:249. (12)
    1975/76DDR Liga Staffel E2249925:33(-8)17:2710. (12)
    1976/77DDR Liga Staffel E22135436:18(+18)31:133. (12)
    1977/78DDR Liga Staffel E2289533:25(+8)25:195. (12)
    1978/79DDR Liga Staffel E22116536:21(+15)28:164. (12)
    1979/80DDR Liga Staffel E22117434:23(+11)29:153. (12)
    1980/81DDR Liga Staffel E2279640:35(+5)23:214. (12)
    1981/82DDR Liga Staffel E2286826:21(+5)22:226. (12)
    1982/83DDR Liga Staffel E22711426:15(+11)25:197. (12)
    1983/84DDR Liga Staffel E22107525:19(+6)27:175. (12)
    1984/85DDR Liga Staffel B34781929:54(-25)22:4617. (18)
    1985/86Bezirksliga Suhl30235284:16(+68)51:91. (16)
    1986/87DDR Liga Staffel B348101632:47(-15)26:4215. (18)
    1987/88DDR Liga Staffel B348101640:56(-16)26:4217. (18)
    1988/89Bezirksliga Suhl30242489:24(+65)50:102. (16)
    1989/90Bezirksliga Suhl30224294:12(+82)48:81. (16)
    FSV Kali Werra Tiefenort        
    1990/91DDR Liga Staffel B30751838:90(-52)19:4115. (16)
    1991/92Landesliga Thüringen32462222:63(-41)14:5016. (17)
    1992/93Bezirksliga Südthüringen26172759:35(+24)36:162. (14.)
    1993/94Bezirksliga Südthüringen26144880:40(+40)32:204. (14)
    1994/95Bezirksliga Südthüringen262141101:24(+77)46:61. (14)
    1995/96Landesliga Thüringen301191055:67(-12)428. (16)
    1996/97Landesliga Thüringen30157852:48(+4)525. (16)
    1997/98Landesliga Thüringen301161338:45(-7)3910. (16)
    1998/99Landesliga Thüringen30129946:29(+17)457. (16)
    1999/00Landesliga Thüringen28761543:59(-16)2713. (15)
    2000/01Landesklasse Thüringen Staffel West3210101263:66(-3)4013. (17)
    2001/02Bezirksliga Staffel 13050:50399. (16.)
    2002/03Bezirksliga Staffel 1281071141:49(-8)378. (15)
    2003/04Bezirksliga Staffel 110.
    2004/05Bezirksliga Staffel 19.
    2005/06Bezirksliga Staffel 19.
    2006/07Bezirksliga Staffel 19.
    2007/08Bezirksliga Staffel 15.
    2008/09Bezirksliga Staffel 111.
    2009/10Bezirksliga Staffel 18.
    2010/11Regionalklasse Staffel 79.
    2011/12Regionalklasse Staffel 730432328:73(-45)1516. (16)
    2012/13Kreisliga Region Bad Salzungen10.
    2013/14Kreisliga Staffel 2       1.
    2014/15Kreisoberliga Westthüringen14.
    2015/16Kreisoberliga Westthüringen8.
    2016/17Kreisoberliga Westthüringen26062020:71(-51)614. (14)
    2017/18Kreisliga Staffel 214.
    2018/19Kreisliga Staffel 211.
    2019/20Kreisliga Staffel 2

    Danke

    Musik

    Wir danken Broke For Free für den Song „Night Owl“ (https://freemusicarchive.org/music/Broke_For_Free/Directionless_EP/Broke_For_Free_-_Directionless_EP_-_01_Night_Owl), der aufgrund der Lizens CC BY 3.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/ im Podcast verwendet wird.

    Ebenfalls danken wir Cambo für ihren Song „Coffee“ (https://www.freemusicarchive.org/music/Cambo/Chilled_Beats), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

    O-Töne im Intro

    Interview von www.torgranate.de: Mike Lindemann (Hohenroda) im “Kaffeetälchen” https://www.youtube.com/watch?v=Gw32lMNDCwY

    DFB: Die fairsten Fußballer Deutschlands
    https://www.youtube.com/watch?v=jwNhmwptIGs

    Bert Wilhelm: Kali Werra Oldiespiel

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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #80 | Oberliga-Träumereien

    28. Mai 2020
    01:03:16

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    Thema der Episode

    In welcher Konstellation sich die Oberliga in der kommenden Saison zusammensetzt, ist derzeit noch unklar. Während die Vereine FSV 63 Luckenwalde, TV Askania Bernburg und VfL Hohenstein-Ernstthal die fünftklassige Liga verlassen, stehen im Moment nur die Vereine FC Rot-Weiß Erfurt und SV Blau-Weiß Zorbau als voraussichtliche Liganeulinge fest. Während mit dem SV Einheit Kamenz der Aufstiegskandidaten aus Sachsen seine Teilnahme abgesagt hat, ist die Situation in der Thüringer Verbandsliga schwierig. Der Spitzenreiter FC An der Fahner Höhe und die viertplatzierte BSG Wismut Gera haben gegenüber dem NOFV eine Meldung abgegeben. Ob allerdings überhaupt einer der beiden Verbandsligisten aus dem Freistaat aufsteigen darf und will, ist noch ungewiss. Doch allein die theoretische Möglichkeit sowie die voraussichtliche Liga-Zusammensetzung sorgen für wilde Träume. Mit BSG-Spieler Raphael Börner sowie den langjährigen Fans Calli und Remmidemmi wagen wir in der 80. Ausgabe des Podcasts einen Ausblick in die Saison 2020/21.

    Links und Informationen zum Podcast

    Corona

    Situation in Gera

    Stand vom 26. Mai 2020: positiv getestete Personen 226 (+6), genesene Personen 166 (+/- 0), verstorbene Personen: 11, aktive Fälle: 49 (+6)

    https://corona.thueringen.de/bulletin

    “Grundsätzlich verstehe ich Menschen, die sich Gedanken darüber machen: Was passiert gerade mit unserer Demokratie”, betonte Vonarb. “Ich verstehe aber zum jetzigen Zeitpunkt die Kritik in ihrer Massivität nicht mehr, angesichts der vielen Lockerungen, die es inzwischen gibt und die in den nächsten Tagen und Wochen weiter geplant sind.”

    https://www.sueddeutsche.de/politik/demonstrationen-gera-vonarb-beschraenkungen-in-der-corona-pandemie-waren-richtig-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200516-99-78590

    Situation bei der BSG Wismut Gera

    „… kann unter strengen Auflagen wieder trainiert werden. Den Anfang machten unsere D1-Junioren, welche mit ihrem Übungsleiter André Fischer ein vorbildliches Training absolvierten.“

    ++ DANKE ++Seit gestern kann unter strengen Auflagen wieder trainiert werden.Den Anfang machten unsere D1-Junioren,…

    Gepostet von BSG Wismut Gera e.V. am Montag, 25. Mai 2020

    Fußball in Thüringen

    #78 | Die Stimmen zur Verbandsentscheidung

    https://podcast.brennpunkt-orange.de/78-die-stimmen-zur-verbandsentscheidung/

    #79 | Hoffnung auf einen Dialog

    https://podcast.brennpunkt-orange.de/79-hoffnung-auf-einen-dialog/

    Standpunkt des KFA Nordthüringen

    Grundsätzlich ergibt sich im KFA Nordthüringen nur noch wenig Vertrauen in die Arbeit des Jugendausschusses des Landes. Hier ist unbedingt Klarheit zu schaffen

    Grundsätzlich wird eine Fortführung der Saison einhellig befürwortet. Damit wird eine sportliche Lösung geschaffen, wie sie in Satzung und Ordnungen dargestellt ist.

    Damit wird für die laufende Saison ein sportlich fairer Abschluss geschaffen. Weiterhin bringt es Spielräume für zu erwartende weitere Störungen durch Corona oder andere Probleme.

    Alle berechtigten Bedenken müssen schnellstmöglich gesammelt und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und vorgeschlagen werden, um Klarheit über die Art und Weise der Weiterführung zu schaffen.

    … muss endlich bei allen Beteiligten klar sein, dass Abstimmungen ohne eine grundlegend neue Ausgangslage nicht ständig wiederholt werden können, nur weil man unterlegen ist. Gefasste Beschlüsse sind durch alle umzusetzen, sonst erfolgt eine Schädigung des Ansehens des TFV.

    Sollte eine Entscheidung hinsichtlich eines Abbruches der Saison getroffen werden, kann es keine Auf- UND Absteiger geben. Entscheidungen am Grünen Tisch müssen vermieden werden.

    Zum Problem im Nachwuchsbereich: Eine Abtrennung der Saison im Nachwuchs von der restlichen Saison ist nirgendwo in Satzung und Ordnungen vorgesehen und technisch unmöglich. Ein Chaos in allen Bereichen des Spielbetriebes wäre die Folge.

    http://www.ntkfa.de/downloads/news/2020-05-22_StandpunktSaison2.pdf

    Oberliga

    Saison 2019/20

    Süd: Luckenwalde steigt auf

    „Die Saison wird nach dieser Variante am 30.06.2020 offiziell beendet. Bis dahin werden keine Meisterschaftsspiele mehr durchgeführt.“

    Die Abschlusstabelle wird mit Hilfe des berühmten „Quotienten“ ermittelt. Derzeit liegt der FSV auf dem 2. Tabellenplatz der Oberliga Süd des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) mit 41 Punkten aus 17 Spielen (Quotient: 2,4112). Spitzenreiter der Oberliga Süd ist die zweite Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena mit 43 Zählern aus 18 Punktspielen (Quotient: 2,3889). „Aufgrund der Aufstiegsregelung für Zweite Mannschaften (FC Carl Zeiss Jena II) und des großen Abstandes zum Drittplatzierten aus Rudolstadt wäre nach diesem Modell der FSV Luckenwalde in der kommenden Saison spielberechtigt für die Regionalliga.

    … es soll keine Absteiger aus der Oberliga geben.“

    Nord: Tebe?

    „Die Situation in der Staffel Nord stellt sich enger dar: TeBe Berlin (19 Spiele, 47 Punkte = Quotient 2,47) steht nur knapp vor dem Greifswalder FC (18 Spiele, 42 Punkte = Quotient 2,33). Doch nach Angaben beteiligter Vereine steht hier auch eine andere Lösung im Raum – etwa ein Ausspielen der Aufstiegsplätze unter den Vereinen, die Ambitionen auf die Regionalliga angemeldet hatten.“

    https://www.kicker.de/775502/artikel/oberliga_nofv_nord_sued_saison_soll_abgebrochen_werden

    Saison 2020/21

    Bischofswerda bleibt in der Regionalliga

    „Dementsprechend planen wir auch für die bevorstehende Spielzeit 2020/2021, in der Regionalliga Nordost anzutreten. Dies gilt sowohl für unsere 1. Männermannschaft als auch für unsere Frauenmannschaft. Voraussetzung ist selbstverständlich die Spielgenehmigung durch den NOFV. An der finanziellen Absicherung des Spielbetriebes für beide Vertretungen wird intensiv gearbeitet, auch wenn die Situation, bedingt durch die „Corona-Krise“, für unseren Verein eine große Herausforderung darstellt. Mit der Planung für die Regionalliga sind wir uns auch der hohen Verantwortung, die Regionalliga für die Oberlausitz im Männer- und Frauenfußball zu erhalten, bewusst.“

    https://www.bfv08.de/Planungssicherheit-fr-die-meisten-Vereine.1003-1.htm?z=index.htm

    Aufsteiger aus den Ländern?

    In welcher Konstellation sich die Oberliga in einer kommenden Saison zusammensetzt, ist derzeit aufgrund der unklaren Situationen in den anderen Landesverbänden (Thüringen möchte die Saison sportlich beenden) und den Ligen (3. Liga und Regionalliga) oberhalb der Oberliga unklar.

    Sachsen-Anhalt: Bernburg will runter, Zorbau will rauf

    „So hat der bisherige Oberligist Askania Bernburg bereits bekundet, künftig in der Verbandsliga zu spielen. Bernburgs Platz wird wohl Zorbau einnehmen.“

    Zwar sind die Blau-Weißen bei Saisonabbruch nur Tabellenzweiter. Doch Primus Romonta Amsdorf hat keine Ambitionen, in die Oberliga aufzusteigen. Lediglich Zorbau und Einheit Wernigerode hatten bei einer Befragung Interesse gezeigt.

    https://www.mz-web.de/salzlandkreis-sport/-aufstieg-ohne-titel-nichts-wahres–fussballer-und-fans-hadern-mit-saisonabbruch-36717804

    Kamenz meldet aber steigt nicht auf

    Trainer Frank Rietschel: „Wir haben für die Oberliga gemeldet, aber das war vor der Corona-Pandemie. Unser Statement war immer, dass wir keinerlei finanzielle Risiko eingehen werden. Sportlich wollen wir Trainer sowie unsere Spieler unbedingt aufsteigen. Finanziell kann ich das aktuell nicht beurteilen. Eine Aussage dazu kann nur unser Präsident tätigen. Für die Mannschaft steht jetzt erst einmal die Frage, ob und wie es sportlich weitergeht.“

    https://www.sportbuzzer.de/artikel/einheit-kamenz-trainer-frank-rietschel-meister-landesliga-sachsen-nofv-oberliga/

    Präsident Thorsten Edelmann: „Wir bleiben definitiv in der Landesliga. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, weil die Jungs bisher eine überragende Serie gespielt und elf Punkte Vorsprung auf den Zweiten haben. Aber wir müssen die rund 650 Mitglieder im Auge behalten und wissen auch, dass die Corona-Krise finanzielle Auswirkungen im Verein haben wird.“

    https://www.sportbuzzer.de/artikel/sv-einheit-kamenz-prasident-thorsten-edelmann-bestatigt-aufstiegsverzicht/

    MDR: Rot-Weiß Erfurt plant für die Oberliga

    „Von der Regionalliga in die Oberliga, vom Steigerwaldstadion auf einen Sportplatz: Rot-Weiß Erfurt zieht ins Stadion an der Grubenstraße – nur wichtige Spiele sollen noch im Steigerwaldstadion ausgetragen werden.“

    „Für den Spielbetrieb in der Oberliga sucht der insolvente FC Rot-Weiß Erfurt einen Sponsor. Doch was passiert, wenn sich kein Geldgeber findet? Für diesen Fall soll es einen “Plan B” geben.“

    https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/trotz-weiterer-insolvenz-rot-weiss-erfurt-plant-fuer-die-oberliga-100.html

    Bewerbungen für Oberliga – Spieljahr 2020/21

    Für die Teilnahme am Spielbetrieb der Oberliga Saison 2020/21 haben u.a. folgende Vereine die Bewerbungsunterlagen fristgerecht eingereicht:

    FC Carl Zeiss Jena – FC Einheit Rudolstadt – FSV Martinroda – FSV Wacker 90 Nordhausen – FC Rot-Weiß Erfurt – FC An der Fahner Höhe (Thüringen) – BSG Wismut Gera (Thüringen)

    https://www.nofv-online.de/index.php/aktuelles-leser-114/bewerbungen-fuer-die-regionalliga-nordost-und-oberliga-spieljahr-2020-21.html

    Der Amateurfußball

    Persönliches Statement des Vorstandsvorsitzenden Peter Janeck

    Fußball ist das Spiel des Geldes – Eindrücke, die nachdenklich machen

    Eine Währung, mit der beim Sponsoring bezahlt wird, ist Reichweite überregional nach außen und professionell arbeitende Verantwortliche in einem Verein. Wer keine Reichweite in der Öffentlichkeit und in andere Regionen nachweisen kann wird in der Regel durch das Raster fallen.

    So eine Reichweite kann sich für jeden der Beteiligten positiv auswirken. Zum einen zeigt man sich als Verein selbst, zum anderen hat man durch eine geschickte Sponsoren-Integration die Chance, die generierte Reichweite seinen Partnern und Sponsoren als Sponsoring-Leistung anzubieten.

    Durch die Einstellung des sportlichen Lebens und die Schließung sämtlicher Sport, Spiel- und Freizeitanlagen in der derzeitigen Situation durch die Corona-Pandemie sind sämtliche Betätigungen eingestellt und deren finanzielle Einnahmemöglichkeiten sind schlagartig weggebrochen. Das gilt ebenso für den BSC Süd 05.

    Der Fußball von heute ist nicht mehr der, mit dem viele Fans aufgewachsen sind. Alles ist größer, bunter, lauter – und nicht zuletzt teurer. Sicherlich verdienen die Vereine mit den Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern und nicht zuletzt mit den Sponsoren Geld, doch für mich als BSC Süd Präsident hinterlässt ein anderer Gedanke und meine Erfahrungen aus vielen Treffen und Gesprächen einen faden Beigeschmack.

    Fußball und Sponsoring, das über viele Jahre eine erfolgreiche Verbindung für beide Seiten war, scheint heute nicht mehr so gesehen zu werden. In der Stadt Brandenburg sind große Investoren und sogar weltweit agierende Firmen seit vielen Jahren ansässig. Neue Firmen kommen immer wieder hinzu, welche Brandenburg als guten Wirtschaftsstandort sehen. Diese werden von der Stadt und deren Vertreter gefördert und erhalten Vorzüge, die sie gerne nutzen. Es werden viele Gelder gespart, Verbindungen und Bekanntschaften ausgenutzt, alle steuerliche Vorteile zum eigenen Zweck genutzt und gute Baugrundstücke erworben, auf denen riesige Firmen entstehen.

    Wenn ich nun als Vorstandsvorsitzender eines ansässigen Vereins an diese Firmen herantrete und Gespräche führe, sprechen sich all diese Firmen gegen ein größeres Engagement in einem Verein aus. Nur ausgewählte Großveranstaltungen werden in dieser Stadt finanzkräftig unterstützt. An die Türen dieser Firmen und Vertreter brauche ich nicht klopfen. Es ist müßig und anstrengend immer an geschlossenen Türen zu stehen. Eigennützigkeit steht dort vor sozialem Einsatz in der Stadt. Diese Dinge machen es mir schwer, an engagierte potenzielle Sponsoren heranzutreten, denn dadurch wird mir bewusst, jeder von Ihnen ist sich selbst der Nächste.

    Unser Sportplatz gehört der Firma ZF. Das heißt, dass wir fast sämtliche Investitionen eigenständig finanzieren müssen, da die Stadt nur kommunale Sportanlagen finanziell fördert oder auch wie den Sportplatz Wiesenweg oder das Quenz-Stadion selbst betreibt. An unseren Betriebskosten beteiligt sich ZF zumindest zur Hälfte. Doch das ist natürlich aus unserer Sicht viel zu wenig.

    Es ist schon länger abzusehen das es genau aus diesen Gründen nicht mehr richtig weitergeht. Es gibt keinen Erfolg mehr um jeden Preis. Hier muss ich mich mit dem Gedanken befassen, dann die Abmeldung der Männer aus der Oberliga zu vollziehen. Das heißt, dass es in Brandenburg keinen Verein mehr geben wird, der unsere Stadt überregional im hochwertigen Amateurfußball vertritt.

    Die Jugend rückt somit in den Vordergrund. Der BSC Süd 05 wird sich deshalb auf neue Beine stellen müssen. 115 Jahre nach seiner Vereinsgründung kann dann nur noch die Prämisse sein, die sportlichen Zielsetzungen neu auszurichten und mit der Abmeldung der Ersten Mannschaft vom aktiven Spielbetrieb der Oberliga ein selbstbewusstes Zeichen in die ganze Region zu setzen.

    Die Jugendarbeit, schon immer eine Domäne des Vereins, muss nun in den Mittelpunkt der Vereinsarbeit rücken. Ich werde so dem „bezahlten Amateur-Fußball bis hin in die untersten Spielklassen“ eine klare Absage erteilen. Ich werde nichts schönreden und mache kein Geheimnis daraus, dass der regionale Fußball, den man den Zuschauern und Spielern in den letzten Jahren geboten hat, den Verein in den letzten Jahren finanziell gefordert und personell überfordert hat. Ich sehe unter den finanziellen Voraussetzungen, die der Verein derzeit hat, keinen Sinn darin, krampfhaft einem weiteren Bestehen der aktiven Mannschaft hinterher zu laufen und horrende Gehälter für Spieler zu zahlen. Diese sind in den letzten Jahren so in die Höhe gestiegen, dass ich persönlich nicht mehr gewillt bin, diese Gelder zu zahlen. Selbst in den untersten Spielklassen scheint es nur noch „mit Geld“ zu gehen, die emotionale Bindung an die Vereine scheint in vielen Fällen keine Rolle mehr zu spielen. Alle vorhandenen finanziellen und personellen Mittel wurden bisher dem untergeordnet und alles andere blieb oft außen vor. Wir müssen nun die verbliebenen Mittel bewusst wieder auf die Jugendarbeit konzentrieren. Jedes Kind muss künftig wieder in jeder Altersstufe die Möglichkeit haben, beim BSC Süd 05 Fußball spielen zu können. Es macht mich sehr traurig, dass diese guten Voraussetzungen unserer Plätze und Einrichtungen, die wir als Verein und ich als Präsident in den letzten Jahren geschaffen haben nicht mehr für den hochwertigen überregionalen Fußball genutzt werden können. Wir werden damit ein Ausbildungsverein für zukünftige gute Spieler sein, die dann nur noch in anderen Städten, Regionen, Vereinen und Ligen spielen werden.

    Eines möchte ich aber als sehr positiv hervorheben. Es gibt in unserer Stadt Brandenburg so viele kleine Firmen und Unterstützer, die seit vielen Jahren alles geben, was möglich ist, um unseren gemeinnützigen Sportverein, als auch freiberufliche Trainerinnen und Trainer, die diese Tätigkeit als ehrenamtliche Helfer unseres Vereins betreiben, mit zu tragen und zu unterstützen. Dafür gebührt all denen, die sich in diesen Zeiten für unseren Verein eingesetzt haben unser allergrößter Dank.

    In den 6 Jahren als Präsident des BSC Süd 05 habe ich in den letzten Jahren viel Kraft, Zeit, Anstrengungen und Geld in den Brandenburger Verein investiert. Wir hatten sportliche Entwicklungen nach oben und genauso nach unten landkreis- und regional. Ich habe immer versucht guten Fußballsport zu bieten und ehrgeizigen jungen Fußballern aus Brandenburg sowie der ganzen Region eine bestmögliche Plattform hierfür zu schenken. Das ein Rückzug aus dieser hochklassigen Amateurliga viele Schritte zurück bedeuten, ein Neuanfang über Jahre hinweg sehr schwer werden wird, ist mir selbst und allen hier bewusst.

    Demnach kann es nur einen Weg geben. Zurück zum authentischen Fußball und volle Konzentration auf die Jugend. Bei seinem Umbruch möchte ich dem BSC Süd 05 und allen Mitgliedern, ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren und Förderern der letzten Jahren DANKEN.

    Bisher war es immer mein Anspruch mit unserem Verein erfolgreich zu sein und höhere Ziele anzustreben. Aus diesem Bewusstsein heraus habe ich bis heute trotz aller Anstrengungen und Widrigkeiten meine ganze Kraft in die Sache gesteckt, den Verein weiterzuentwickeln. In vielen kleineren Städten und deren Vereinen ist die Hilfsbereitschaft und der Einsatz von Sponsoren um vieles höher.

    Das geringe Engagement von vielen Firmen in Brandenburg hat vor allem dazu geführt, meine zukünftige Führungsverantwortung im Verein nicht mehr weiterzuführen, denn dies entspricht nicht dem Anspruch an mich selbst und dem Verständnis für Anerkennung.

    Es muss etwas geändert werden, damit es weiter gehen kann!

    Peter Janeck (Vorstandsvorsitzender BSC Süd 05 e.V.)

    Süd Feuer!

    https://www.bsc-sued-05-fussball.de/reader-nachrichten-verein/persoenliches-statement-des-vorstandsvorsitzenden-peter-janeck.html

    BSG: Präsident Frank Neuhaus bezieht Stellung

    Frank Neuhaus: „Wenn schon die Vereine mitentscheiden sollen wie es weitergeht, muss man ihnen auch die dafür nötige Zeit zur Entscheidungsfindung lassen. So völlig überstürzt und kopflos zeigt uns eigentlich die Misere im Amateurbereich! Ich hätte mir prinzipiell jetzt, in der Fußballfreien Zeit durch Corona, wo wirklich viel Zeit für alle Akteure auf und neben dem Platz ist eine Diskussion über die Werte und dessen Umsetzung im Amateurbereich gewünscht. Hier haben wir eine große Chance vertan um eventuell über Neuausrichtungen nachzudenken. Wie z.B. Obergrenzen bei Aufwandsentschädigungen und Amateurverträgen in den verschiedenen Spielklassen der Oberliga, Thüringenliga usw.“

    http://www.wismutgera.de/eznews.php?news=1246962416&nummer=1588873935

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    #79 | Hoffnung auf einen Dialog

    14. Mai 2020
    01:28:37

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    Thema der Episode

    Historisches passiert derzeit im Thüringer Fußball. Der Beschluss des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) die Saison 2019/2020 nach dem Sommer fortzuführen, verursacht heftigen Widerstand. Erstmals gibt es eine Online-Petition mit der Forderung die Saison abzubrechen und diese stößt mit über 2220 Unterschriften auf breite Zustimmung. Die aktuelle Situation sollte im Podcast-Format „FuPaFunk“ gemeinsam mit dem TFV besprochen und diskutiert werden. Leider blieb die Anfrage an den TFV-Pressesprecher und die -Geschäftsstelle unbeantwortet. So konnte der Wunsch vieler Fußballer und Eltern nach einem Dialog mit den Verbandsverantwortlichen zumindest in diesem Podcast nicht erfüllt werden. Doch auch ohne Verband diskutierten Tobias Busse (Trainer des Thüringenligisten FC An der Fahner Höhe). Marco Nagy (Abteilungsleiter beim SV Jena-Zwätzen), Jan Genseke (Vorstandmitglied bei der BSG Wismut Gera) und Felix Böhm (Redakteur bei FuPa Thüringen) die Entscheidung des Verbandes und deren Folgen aus unterschiedlichen Perspektiven.

    Links und Zitate zum Podcast

    Grundsätzlich Fußball und Corona

    Rolle des Fußballs und der Verbände in der Corona-Krise

    DFL: Die Bilder von Salomon Kalou aus der Kabine von Hertha BSC sind absolut inakzeptabel. Hierfür kann es keine Toleranz geben – auch mit Blick auf Spieler und Klubs, die sich an die Vorgaben halten, weil sie die Ernsthaftigkeit der Situation erfasst haben.”

    https://www.kicker.de/775007/artikel/der_fall_kalou_wo_hertha_wirklich_die_vorgaben_missachtete

    Jens Lehmann: „Solange die Symptome nicht so schlimm sind, denke ich, müssen die Spieler damit zurechtkommen …  ich denke also, für junge, gesunde Menschen mit einem starken Immunsystem ist das keine so große Sorge … aber gefährdete Menschen müssen natürlich aufpassen. Es hilft wahrscheinlich auch, einigermaßen gesund zu leben.“

    Sportmediziner Bloch: Wir können nicht abschätzen, wie hoch die Gefahr tatsächlich ist.“- „Das betrifft wie gesagt nicht nur die Lunge, sondern das Herz kann auch durchaus betroffen sein.“- „Auch wenn jemand symptomlos ist, empfehlen wir zwei Wochen Pause.“- „Ich habe ein bisschen Angst davor, dass tatsächlich ein Spieler in diesem Spielbetrieb infiziert ist.“

    https://video.tagesspiegel.de/sportmediziner-bloch-fuhlt-sich-nicht-wohl-mit-liga-neustart.html?do=read

    Christoph Nowak, Erster Vorsitzender bei SSV Dillingen: „Es ist offensichtlich, dass die ALLESAMT ABSTIEGSGEFÄHRDETen 3. Liga-Vereine im Osten ihre Beziehungen zur Landes- und Kommunalpolitik nutzen möchten, um einen Saisonabbruch und somit den Klassenerhalt auf nichtsportlichem Wege zu schaffen. Dem muss meines Erachtens nach dringend Einhalt geboten werden, zur Not auch durch konsequenten Lizenzentzug. SV Waldhof Mannheim 07 möchte “am grünen Tisch” aufsteigen und dort wurde sogar gegen jegliche Moral das tragische Ableben eines Spielervaters dafür instrumentalisiert. Hier munkelt man in der Branche von einer anderen Todesursache genauso wie über die jünsten Infektionsvorgänge beim Tabellenletzten der 2.Bundesliga, der SG Dynamo Dresden , an die unbefleckte Empfängnis erinnern…

    Christoph Nowak, Erster Vorsitzender bei SSV Dillingen: „…mit welchen (politischen) Mitteln und Seilschaften so manche Vereine aus der 3. Liga, hier der FC Carl Zeiss Jena  die in sportlicher Not oder einer komfortablen Situation sind, auf einen Saisonabbruch hinarbeiten, ist meiner Ansicht nach schon sehr dreist und gegen jeden Fairplay-Gedanken! Die territoriale Ansiedlung der meisten besagten Vereine ist natürlich rein zufällig…

    Sportbild und SG Dynamo Dresden: “Diese Formulierung und die latenten Vorwürfe samt aller Verschwörungstheorien, wir wollten mit unserem Verhalten einen Saisonabbruch herbeiführen, sind stigmatisierend, erfunden und eine bodenlose Frechheit. Die Formulierung ‘Streik’ ist ein unglaublicher Skandal, weil wir als Mannschaft und alle, die Dynamo Dresden lieben, diffamiert werden.“

    “Wir halten fest: Für uns als gesamte Mannschaft stand in den vergangenen Wochen und Tagen ein Streik als Option niemals zur Diskussion – und wird es auch in Zukunft nicht sein, egal wie es für uns weitergeht.“

    “Kein einziger Spieler unserer Mannschaft hat sich leichtfertig mit dem Coronavirus infiziert, dafür legen wir als Mannschaft unsere Hände ins Feuer. Wer etwas anderes glaubt, sollte seine Moralvorstellung einmal ganz kritisch hinterfragen.”

    Richtig ist und dazu stehen wir als Mannschaft: Wir haben in der von der „Sport Bild“ aufgegriffenen Mannschaftssitzung am vergangenen Samstag viele Fragen gestellt, die uns seit Wochen bewegen, auf die wir aber bis heute keine Antworten bekommen haben.

    https://www.dynamo-dresden.de/saison/news/newsdetails/fakt-ist-ein-streik-stand-niemals-zur-diskussion.html

    Die Entscheidungsfindung beim TFV

    Zeitdauer für Entscheidungsfindung

    Marcel Waldau (FC Carl Zeiss Jena): hartes Brot, Abstimmung (nur zwei(!) Tage nach einer Videokonferenz) hin oder her.

    Michael Dietl (Glück-Auf Nachwuchsakademie Gera): Besonders die jetzt an den Tag gelegte Schnelligkeit, eine Entscheidung herbeizuführen kann ich nicht nachvollziehen. Bisher wurde immer auf die noch offenen Entscheidungen der Politik verwiesen, wovon plötzlich keine Rede mehr ist.

    Umfrage notwendig?

    Lars Sänger (MDR, Sportfreunde Marbach): Wozu braucht ein Verband eine Umfrage? Entscheidung treffen und fertig. Fakt ist, dass der jetzige Stand, also der Vor-Corona-Stand, ein real erzielter, sportlicher Stand ist. Wer vorne steht, soll aufsteigen und tut das mit Recht nach mehr als der Hälfte der Saison. Und umgekehrt. Was jetzt kommt: Spieler in höchst unterschiedlichem Zustand treten gegeneinander an. Indiskutabel und ungerecht.

    Sven Harnisch (Soccer City e.V.): Ganz abgesehen davon halte ich es auch nicht für den richtigen Weg sich als Verband hier seiner Verantwortung zu entziehen und das Ganze basisdemokratisch abstimmen zu lassen. So kann ich mich bei jeder unbequemen Entscheidung aus dem Staub machen und die Hände hoch nehmen: “So hat die Merhheit entschieden.” Wenn wir uns für sämtliche Dinge die Legitimation aller Vereine einholen wollen, dann frage ich mich was überhaupt die Aufgabe eines Landesverbandes ist?

    „Bei meinem Votum hatte ich den Nachwuchs mit seinen Besonderheiten wie offenbar viele andere auch, nicht auf dem Schirm“, sagt der KFA-Vorsitzende Klaus Hübschmann.

    Kritik an der Art und Weise der Abstimmung

    Soccer City e.V.: Keinerlei qualitative Betrachtung der Abstimmungsergebnisse (Breitensport vs. Leistungssport; 737 aktive Vereine, davon ca. 650 Vereine auf Kreisebene und ca. 80 überregional aktive Vereine).

    Soccer City e.V.: Keinerlei Gewichtung der Stimmen (eine Stimme je Verein egal ob 1 Mannschaft am Spielbetrieb oder – wie im Falle des JFV – 13).

    Sven Harnisch (Soccer City e.V.): Demokratie hieße auch, dass die Stimmen Gewichtungen fänden und nicht verzerrt dargestellt werden. Ein kleiner Verein mit wenig Mitglieder und z.B. nur einer Mannschaft hat das gleiche Stimmrecht wie ein Großverein, der alle Altersklassen besetzt und noch drei Männermannschaften stellt. Natürlich ergibt die Wahl nicht das Stimmungsbild. Im Bundesrat hat ja Thüringen auch nicht den gleichen Stimmanteil wie bevölkerungsreiche Länder, weil es doch gar nicht die Verhältnisse widerspiegelt.

    Transparenz der Ergebnisse

    Andreas Ludwig (TSG Stotternheim): Das Ergebnis ist schon sehr kurios. Ich habe mit vielen gesprochen, nur haben alle für einen Abbruch gestimmt. Aber gut. Thüringen ist groß. Die Altersklassen im Nachwuchs werden bestraft. Der TFV hat seinen Willen. Ich bin auch für Transparenz der Abstimmung!

    Jens Ahlgrimm (SC 1903 Weimar): Trotzdem wundert mich die Abstimmung, da ich, egal woher, nur die Möglichkeit eines Abruchs der Saison zu hören bekomme. Ich kenne bis jetzt keinen Verein, der die Saison weiter spielen möchte.

    Eric Daniel Cantona: Oh je, oh je… da sind sie wieder – die verschwörungstheoretiker und die “ich habe hundert Leute gefragt”alias Familien Duell Umfrageersteller / weil das Ergebnis nicht so ist, wie sie es sich vorstellen wird hier munter raus beleidigt, beschimpft etc. pp…

    Thüringer Fußball-Verband e.V. – TFV: Die Abstimmung kann von Vereinsvertretern in der Geschäftsstelle eingesehen werden.

    Die Entscheidung

    Die Abstimmung der Vereine über den mehrheitlichen Vorschlag des Vorstandes zum Spielbetrieb vom 02.05.20 ist beendet. Von den 737 aktiven Vereinen haben 81 Prozent teilgenommen, wobei jeder Verein nur eine Stimme hatte. Nach gründlicher Überprüfung stellte sich heraus, dass 585 Stimmen gültig sind. Von denen sind 340 (58,12%) Vereine dem TFV-Vorschlag gefolgt. Der sah bekanntlich vor, das Spieljahr 2019/20 bis zum 31.08.20 auszusetzen und, wenn es die behördlichen Verordnungen erlauben, ab 01.09.20 fortzusetzen. 245 Vereine (41,88%) waren dagegen. (tfv-erfurt.de)

    Warum nicht wie in Sachsen?

    Stefan Jung (SV Blau-Weiß Auma): in jedweder Hinsicht die optimale Lösung [Anm. d. Red.: Sachsen]. Da gibts nichts dran zu meckern. Aber anstatt sich ein Beispiel an einem (starken) Verband zu nehmen, muss man hier sein eigenes Süppchen kochen und den Vereinen in selbige spucken.

    Identische Lösung für alle Bereiche

    Thomas Fiedler (FSV Wacker 03 Gotha): Wie dem auch sei, ich erachte es als wichtig, dass für die Kinder- und Jugendmannschaften die gleiche Lösung gelten muss, wie im Männerbereich.

    Folgen für den Männer- und Nachwuchsfußball

    Überregionale Wettbewerbe

    TFV-Präsidium: Einig war sich die Runde darin, dass es auf dem Gebiet des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) keine „Insellösungen“ geben und dann für alle Kreise auch einheitliche Festlegungen gelten sollten (TFV, 31. März 2020).

    https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/von-der-sitzung-des-erweiterten-praesidiums-gremium-ist-auch-in-zeiten-von-corona-handlungsfaehig/

    Die U15 des FC Rot-Weiß führt souverän ihre Verbandsliga-Staffel an, würde eigentlich in die Regionalliga der nächsthöheren Altersklasse U17 aufsteigen. Doch das ginge nicht, denn diese vom Nordostdeutschen Fußballverband organisierte Liga wird bereits in die Saison 2020/21 gestartet sein, während eben diese in Thüringen wegen einer Verlängerung der unterbrochenen Spielzeit ausfallen würde.

    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fc-rot-weiss-fuer-saisonabbruch-im-nachwuchsbereich-id229087295.html

    Folgen für den Nachwuchsfußball

    Kein Nachteil

    Thomas Fiedler (FSV Wacker 03 Gotha): Es kann nie ein Nachteil für ein Kind sein, ein Jahr länger in der jüngeren Akl zu verweilen.

    Marcel Waldau (FC Carl Zeiss Jena): Unfassbar sprachlos… man nimmt der Jugend eine komplette Jahrgangsstufe… Einige könnten zu den Männern, andere freuen sich endlich aufs Großfeld zu können usw

    Wegzug insbesondere in Grenzgebieten

    Stefan Jung (SV Blau-Weiß Auma): Wir sind direkt an der sächsischen Grenze….dort wird dann Woche für Woche gespielt… da haut mir doch die Hälfte der Jungs ab

    Psyche der Kinder

    Anja Hauptmann (SV Glückauf Bleicherode): Schade, dass sich augenscheinlich bei der Entscheidungsfindung für den Nachwuchsbereich wirklich niemand Gedanken gemacht hat, wie die Gemütslage bei vielen Kindern momentan aussieht. Seit Wochen beschulen sie sich selbst, Freunde sehen fällt aus, Training fällt aus etc.. Und jetzt kommt die nächste “Bestrafung” für etwas, was sie nicht verschuldet haben. Erzählen Sie bitte mal den Eltern, wie sie den Kindern das alles nach den ganzen Verboten in der letzten Zeit noch erklären sollen, wenn selbst ihr geliebter Fußball jetzt alles auf den Kopf stellt? Und ganz ehrlich, den meisten Kindern ist es jetzt wirklich egal, wer Erster ist oder nicht. Sie wollen einfach nur wieder Fußball spielen und das mit Freude.

    Wie geht es weiter?

    Beschwerde SC 1903 Weimar

    Der SC 1903 Weimar stimmte gegen eine Fortsetzung der Saison und wird nun entsprechend „Rechtsmittel der Beschwerde gegen den TFV-Vorstandsbeschluss vom 05.05.2020 und Antrag auf Durchführung eines außerordentlichen Verbandstag beim TFV stellen.“ Ziel der Beschwerde ist es die Frage eines möglichen Saisonabbruchs neu zu diskutieren. „Als Verein betrachten wir die aktuelle Entscheidung als nicht hinnehmbar und als Affront gegenüber der jahrelangen sehr guten Arbeit in den Altersklassen des SC 1903 Weimar, inkl. der beiden Männermannschaften“, heißt es in der offiziellen Begründung der Lindenberger.

    https://www.fupa.net/berichte/sc-1903-weimar-sc-1903-weimar-legt-beschwerde-beim-tfv-ein-2653791.html

    Vereinsbündnis in Jena-Saale-Orla

    „Wir haben uns entschlossen Beschwerde einzulegen, was laut Satzung möglich ist und der einzige Weg aktuell scheint. Wir haben ein Satzungsvergehen festgestellt und lassen dies aktuell juristisch prüfen“, sagt André Lorbeer – Stellvertretender Abteilungsleiter und Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit beim SV Jena Zwätzen gegenüber FuPa Thüringen. Mit der Beschwerde steht der mitgliederstarke Jenaer Verein, der drei Männermannschaften und zahlreiche Jugendteams unterhält, nicht alleine da. Aktuell unterstützen 15 Vereine diesen Zusammenschluss, wobei schon acht Vereine auch von Vorstandsebene offiziell als Bündnispartner genannt werden können.

    Petition

    Wir fordern einen Saison-Abbruch 2019/2020 und eine komplette neue Saison 2020/2021 für den Thüringer Nachwuchs im Fußball.

    https://www.openpetition.de/petition/online/thueringer-fussballer-und-vereine-fuer-saisonabbruch-im-nachwuchs

    Musik

    Wir danken eddy für den Song „Though the Tunnels“ (https://www.freemusicarchive.org/music/eddy/srs_1647), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

    Ebenfalls danken wir Cambo für ihren Song „Coffee“ (https://www.freemusicarchive.org/music/Cambo/Chilled_Beats), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

    Podcastempfehlungen

    #77 | Drei Trainer – drei Meinungen
    https://podcast.brennpunkt-orange.de/77-drei-trainer-drei-meinungen/

    #78 | Die Stimmen zur Verbandsentscheidung
    https://podcast.brennpunkt-orange.de/78-die-stimmen-zur-verbandsentscheidung/

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    #78 | Die Stimmen zur Verbandsentscheidung

    11. Mai 2020
    01:05:29

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    Thema der Episode

    Einen historischen Beschluss fasste der Vorstand des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) am 5. Mai in einer Videokonferenz. Die Saison 2019/20 wird bis zum 31. August 2020 ausgesetzt. Unter Berücksichtigung der behördlichen Verordnungen soll die Spielzeit ab dem 1. September 2020 fortgesetzt. werden. Damit folgte der Vorstand letztendlich dem Ergebnis der Abstimmung der Vereine, von denen sich 58% für eine Fortsetzung der Saison ausgesprochen hatten.

    Trotz des mehrheitlichen Votums sorgt die Entscheidung des TFV weiterhin für viel Unruhe. Insbesondere in den Nachwuchsabteilungen der Vereine ist die öffentlich wahrnehmbare Ablehnung sehr groß. FuPa Thüringen und BRENNPUNKT-ORANGE.DE haben daher die Verantwortlichen im Thüringer Fußball nach ihren Argumenten befragt. Die folgenden Sportfreunde haben Position bezogen und sind im Format “FuPa Funk” zu hören: Stefan Jung (SV Blau Weiß Auma), Stefan Staskewitsch (SG Traktor Teichel), Thomas Schorcht (SV Empor Buttstädt), Thomas Offerle (FSV Floh-Seligenthal), Marco Nagy (SV Jena-Zwätzen), Christoph Rodenstock (1. SC Heiligenstadt), Benno Harbauer (FSV 1996 Preußen Bad Langensalza), Daniel Bottner (BSG Chemie Kahla), Lars Fabig (SV 09 Arnstadt), Anja Hauptmann (SV Glückauf Bleicherode), Christian Rott (FC Thüringen Weida), Norman Wohlfeld (SOCCER City eV), Olaf Wenzel (JFC Gera), Michael Pfaff (FSV Rot-Weiß Breitungen), Adi Volbert (SV BW Neustadt/Orla) , André Thüne (SV Germania Wüstheuterode), Jan Genseke (BSG Wismut Gera), Julian Gasanov (SV Osterland Lumpzig), Ronny Röhr (1. FC Sonneberg 2004), Melanie Lewin (SG Gera), Günter Both (KFA Südthüringen) und Arne Wiegand (BSV Eintracht Sondershausen).

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    #77 | Drei Trainer – drei Meinungen

    5. Mai 2020
    01:07:50

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    Thema der Episode

    Unabhängig von der Entscheidung des Thüringer Fußballverbandes (TFV) zur Fortsetzung der Saison 2019/20 wird die Diskussion über die Entscheidung und deren Folgen in den kommenden Wochen weitergehen. Um das differenzierte Stimmungsbild unter den Fußballexperten in Thüringen abzubilden, haben in der 77. Ausgabe des PODCAST ORANGE mit Sven Harnisch, Gino Heinze und Marcus Dörfer drei Fußballtrainer aus Thüringen ihre Meinung zu den möglichen Alternativen dargestellt. 

    Der Thüringer Fußballverband (TFV) hoffte lange Zeit auf eine einheitliche Lösung für den Fußballspielbetrieb. Vor dem Hintergrund der großen Unterschiede zwischen Profi- und Amateurfußball darf diese Erwartung wohl als naiv bezeichnet werden. Verständlich ist diese Haltung aber in Bezug auf den Fußball unterhalb der ersten drei Ligen. Doch auch dort präsentiert sich Amateurfußball-Deutschland als ein Flickenteppich, so dass der TFV nunmehr gezwungen ist eine individuelle Lösung zu finden. Diese soll in allen Ligen des Freistaates – von der Thüringenliga bis zur untersten Kreisklasse – und bei Männern, Frauen und im Nachwuchs zur Anwendung kommen.

    In einem Webinar vor 456 Teilnehmern schlug der Verband vor, die Saison 2019/20 möglichst ab 1. September 2020 fortzuführen. Damit wäre die sportliche Entscheidung auf dem Rasen sichergestellt und gleichzeitig eine flexible Lösung bei einer möglichen 2. Corona-Welle und erneuten Saisonunterbrechung geschaffen.

    Die Entscheidung über den weiteren Saisonverlauf lag allein in den Händen der Vereine. Diese konnten online über eine Saisonfortsetzung oder einen Abbruch entscheiden. Zahlreiche Vereine positionierten sich öffentlich gegen den TFV-Vorschlag. So bezeichnete der SOCCER City e.V. eine Saisonfortsetzung als „weder praktikabel noch akzeptabel“ und befürchtet gleichzeitig großen Schaden für den Nachwuchsfußball in Thüringen. Auch die BSG Wismut Gera stimmte gegen das TFV-Konzept. „Zu viele offene Fragen, speziell im Nachwuchsbereich, ließen aus unserer Sicht keine andere Entscheidung zu“, heißt es auf der Facebook-Seite des Vereins. Ähnliche Stellungnahmen gab es auch vom SC Leinefelde 1912, den Preußen aus Langensalza und der Eintracht aus Sondershausen. Etwas differenzierte ist die Position des FC Erfurt-Nord. „Nach reiflicher Überlegung innerhalb des gesamten Vereines sind wir zu dem Entschluss gekommen, uns der Stimme zu enthalten. Warum? Die beiden vorgestellten Lösungen würden in unserem speziellen Fall entweder den Nachwuchs oder den Männerspielbetrieb benachteiligen“, so die Verantwortlichen.

    Unabhängig von der Entscheidung des Thüringer Fußballverbandes (TFV) zur Fortsetzung der Saison 2019/20 wird die Diskussion über die Entscheidung und deren Folgen in den kommenden Wochen weitergehen. Zum einen ist der NOFV mit unterschiedlichen Länderreglungen konfrontiert und muss trotzdem den Fortgang des Oberliga-Spielbetriebes organisieren. Zum anderen ist auch die Fortführung bzw. Wertung des aus finanzieller Sicht attraktiven Pokalwettbewerbes auf Bundesebene ungeklärt.

    Um das Stimmungsbild unter den Fußballexperten abzubilden, haben in der 77. Ausgabe des PODCAST ORANGE mit Sven Harnisch, Gino Heinze und Marcus Dörfer drei Fußballtrainer aus Thüringen ihre Meinung zu den möglichen Alternativen dargestellt. 

    Sven Harnisch arbeitete als Trainer bereits an zwei Nachwuchsleistungszentren und leitet den sportlichen Bereich. Der Absolvent des Studiengangs „Management nachhaltiger Energien“, entschied sich gegen einen klassischen Bürojob und macht bei Soccer City seine Leidenschaft zum Beruf. Er ist dort verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Spiel- und Trainingsbetriebs.

    Gino Heinze kehrte im Sommer 2017 – nach zwölf Monaten als Nachwuchstrainer beim FF USV Jena – ins Erfurter Sportforum zurück. Dort betreut der junge Trainer die erste Frauenmannschaft des 1. FFV Erfurt und führte die Fußballerinnen aus der Blumenstadt zurück in die Regionalliga.

    Marcus Dörfer wechselte im Sommer 2019 zur BSG Wismut Gera und unterschrieb einen 2-Jahres-Vertrag. Zuvor hatte der B-Lizenz-Inhaber nach den Stationen SV Thalbürgel/SV Blau-Weiß Bürgel und SV Elstertal Silbitz/Crossen die SG TSV Westvororte in die Verbandsliga geführt. Der Wechsel innerhalb der Stadt verlief nicht ohne Emotionen. Doch in der Zwischenzeit ist dieses Kapitel abgeschlossen und Marcus Dörfer hat sich das Vertrauen der Gremien und Anhänger der BSG Wismut Gera erarbeitet.

    Links zur Podcastfolge

    TFV-Vorstand schlägt Fortsetzung der Saison 2019/20 vor

    https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/tfv-vorstand-schlaegt-fortsetzung-der-saison-201920-ueber-den-300620-hinaus-vor/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6dd901e8b2ba69986762b3f4aae3ae72

    Webinar des TFV vom 2. Mai

    https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/webinar-des-tfv-vom-02-mai-in-aller-ruhe-noch-einmal-anschauen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9821897518e851cecad2b3eeac650fd7

    insuedthueringen.de: In einem offenen Brief bezeichnet Dittmar Börner, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses (KFA) Südthüringen, die Veranstaltung als „Tiefpunkt“ in 30 Jahren TFV. Zudem ist von Unstimmigkeiten die Rede. Börner zufolge war die Veranstaltung nichts anderes als der Versuch, die Vereine in ihrer Meinung zu beeinflussen, um dem Vorschlag des Präsidiums und des Spielausschussvorsitzenden zuzustimmen. Es habe zuvor keinen Beschluss des Vorstandes gegeben. Zudem habe kein Vertreter, der für einen Abbruch votierte, Stellung beziehen können.

    https://www.insuedthueringen.de/sport/regional/th_sport/sportfwstz/Boerner-uebt-Kritik-am-Thueringer-Fussballverband;art83540,7233965

    KFA Südthüringen: Wie soll es mit dem Spielbetrieb weitergehen? Vor dieser Frage steht momentan ganz Fußball-Deutschland. Der Thüringer Fußball-Verband informierte am 2. Mai mit einem sogenannten “Webinar” die Vereine des Landesverbandes. Die Verfahrensweise dieser Veranstaltung nahm der Vorsitzende des KFA Südthüringen – Dittmar Börner – zum Anlass, einen offenen Brief zu verfassen.

    https://www.kfa-suedthueringen.de/bilder/1456319222/1456319222-1588613942-Offener_Brief_des_KFA-Vorsitzenden.pdf

    Stellungnahme des FC Erfurt-Nord: Nach reiflicher Überlegung innerhalb des gesamten Vereines sind wir zu dem Entschluss gekommen, uns der Stimme zu enthalten. Warum? Die beiden vorgestellten Lösungen würden in unserem speziellen Fall entweder den Nachwuchs oder den Männerspielbetrieb benachteiligen.

    https://www.fc-erfurt-nord.de/verein/nachrichten/details/abbruch-oder-fortfuehrung-der-aktuellen-saison/

    Stellungnahme des FSV 1996 Preußen e.V. Bad Langensalza: Wir haben sowohl die Videokonferenz, als auch die Präsentation des TFV allen Trainern im Nachwuchs- und Männerbereich sowie allen Vorstandsmitgliedern zur Verfügung gestellt. Jeder konnte selbst seine Stimme einbringen, der Vorstand selbst hat keine Vorgaben zur Favorisierung eines der beiden Szenarien weitergegeben. Insgesamt 25 Personen haben ihr Votum abgegeben. 21 davon stimmten für einen Saisonabbruch, 3 stimmten für eine Fortsetzung der Saison 19/20, einem waren beide Optionen genehm. Somit ist das Votum von 84% pro Saisonabbruch sehr deutlich und dies werden wir heute in der Online-Abstimmung auch so weitergeben.

    http://www.fsv-preussen.de/cms/news-reader/fsvp-votiert-fuer-einen-saisonabbruch.html

    Stellungnahme des BSV Eintracht Sondershausen: Nach Abwägung aller Gesichtspunkte, welche ein Abbruch bzw. eine Fortführung der Saison 19/20 mit sich bringen würden, votiert der Vorstand unserer Eintracht für eine Annullierung der aktuellen Spielzeit.

    https://www.eintracht-sondershausen.de/news.php?newsid=1588601568

    Stellungnahme Soccer City e.V. zum Vorschlag des TFV zur Fortführung der Saison 2019/2020: Aus unserer Sicht ist ein Thüringer Alleingang innerhalb des Nordostdeutschen Fußballverbandes weder praktikabel noch akzeptabel und wird dem Nachwuchsfußball in Thüringen nachhaltig Schaden!

    +++ Stellungnahme zum Vorschlag des TFV zur Fortführung der Saison 2019/2020 +++Der Thüringer Fußball-Verband e.V. -…

    Gepostet von Soccer City e.V. am Sonntag, 3. Mai 2020

    SC Leinefelde 1912 und JFV Eichsfeld Mitte sehen große Probleme bei Saisonfortführung

    SC Leinefelde 1912 und JFV Eichsfeld Mitte sehen große Probleme bei Saisonfortführung

    Zusammenfassung der Sportschau: Der Amateurfußball ruht in Deutschland wegen der Coronakrise noch mindestens bis zum 30. Juni 2020. Wie es danach weitergeht? Bis auf wenige Ausnahmen ist noch nichts entschieden. Die Vereine wurden von ihren Verbänden befragt – viele wünschen sich einen Saisonabbruch. Ein Überblick über die Sachstände in den 21 deutschen Fußballverbänden.

    https://www.sportschau.de/fussball/amateurfussball/fussball-verbaende-coronakrise-saison-100.html

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    #76 | Jetzt wird es psychologisch, meine Herren!

    26. Apr 2020
    00:59:12

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    Thema der Episode

    Die Eredivisie ist die erste europäische Liga, die formal ihre Saison wegen der Corona-Pandemie beendet. Zuvor hatte Belgien für den Abbruch-Vorschlag heftige Kritik der UEFA geerntet. Aufgrund des Beschlusses ist Ajax Amsterdam zwar Erster, wird aber nicht als Meister gewertet. Heracles Almelo erreichte den 8. Tabellenplatz. Mit Cyriel Dessers stellt der vom ehemaligen DFB-Chefausbilder Frank Wormuth trainierte Verein erstmals den Torschützenkönig der Eredivisie. Über die eindrucksvolle Personalpolitik und die Perspektive von Heracles sprechen wir im Gästeblock des Podcast Orange mit Bob van Driel aus Almelo und SuperG.

    Links und Notizen zum Podcast

    Fußball in den Niederlanden

    Erster offizieller Abbruch: Die Eredivisie ist die erste europäische Liga, die formal ihre Saison wegen der Corona-Pandemie beendet. Zuvor hatte der Abbruch-Vorschlag Belgiens für seine 1. Liga heftige Kritik von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin geerntet, der mit einem Europapokal-Ausschluss für die kommende Saison drohte. Seit Donnerstag ist jedoch klar, dass der europäische Kontinentalverband einen Saisonabbruch unter bestimmten Voraussetzungen genehmigt.

    https://www.derstandard.at/story/2000117112845/werden-die-besten-rechtsanwaelte-des-landes-engagieren-niederlaendischem-verband-droht

    https://www.aachener-zeitung.de/sport/fussball/schwarzer-tag-kritik-in-niederlanden-an-saisonabbruch_aid-50241951

    https://www.knvb.nl/nieuws/betaald-voetbal/competitiezaken/59905/afwikkeling-voetbalseizoen-2019%E2%80%9920-een-feit

    https://www.sportschau.de/fussball/international/eredivisie-plaene-aufstieg-niederlande-100.html

    Heracles Alemlo

    Heracles Almelo überrascht die Fans mit einer Videobotschaft

    “Die Fans sind in schwierigen Zeiten immer für uns da, jetzt wollen wir für sie da sein.” Mit diesem Ansatz unterstützte Heracles Almelo heute seine Fans von Anfang an, die derzeit in Pflegeheimen unter Quarantäne gestellt werden. Auf einer großen LED-Wand wurden unter anderem Videobotschaften von Spielern des Teams abgespielt. Die Fans waren überglücklich und emotional.

    Für Marc Bor von Snappshot hat die Arbeit aufgehört. Normalerweise stellt er eine Anwendung und Fernsehbildschirme für Veranstaltungen und Partys bereit, auf denen Personen Fotos miteinander teilen können. Offensichtlich ist dies aufgrund der aktuellen Koronabedingungen nicht mehr möglich. Er sitzt nicht gern still und wandte sich von Almelo an den Fußballverein, um einsamen älteren Menschen ein Herz mit Videobotschaften zu geben. Reporter Pim ist heute Morgen mit ihnen gegangen

    https://www.rtvoost.nl/nieuws/329629/Heracles-Almelo-verrast-fans-met-videoboodschap

    BeSoccer | 22. April 2020 | Dessers träumt davon, nach Chelsea zu ziehen. 

    Der Stürmer von Heracles Almelo, Cyriel Dessers, hat den starken Wunsch geäußert, seinen Weg aus der niederländischen und belgischen Grenze in den englischen Premier League-Fußball zu finden.

    Dessers hat eine lange Bewunderung für Chelsea zum Ausdruck gebracht , die bis in die Kindheit zurückreicht, und glaubt, dass er den Punkt seiner Karriere erreicht hat, an dem er sich für das Spielfeld auf der Stamford Bridge qualifiziert.

    Dessers ‘Auftritt in dieser Saison brachte ihm fünfzehn Tore und fünf Vorlagen für Heracles Almelo ein, was die Aufmerksamkeit größerer Vereine wie Feyenoord auf sich gezogen hat. Dessers wurde mit den Worten zitiert: „Feyenoord ist ein sehr netter Verein, das weiß jeder, aber ich habe auch den Ehrgeiz und den Traum, außerhalb der Niederlande oder Belgiens zu leben. Ich denke, jetzt ist die Zeit gekommen, diesen Schritt zu tun. “

    https://www.besoccer.com/new/eredivisie-top-scorer-cyriel-dessers-dreams-of-chelsea-transfer-825093

    voetbalprimeur.nl | 22.April 2020: Wechsel plötzlich unsicher: “Diese großen Clubs haben nicht mehr das Budget”

    Cyriel Dessers weiß nicht, was das kommende Transferfenster für ihn bereithält. Der Torschützenkönig der Eredivisie schien in der Lage zu sein, von einer starken Saison zu profitieren, aber die Koronakrise hat alles verändert. „Ich denke, der nächste Sommer ist die schlechteste Zeit für einen Transfer seit ungefähr hundert Jahren“, sagte er. “Die großen Vereine, die interessiert waren, haben nicht mehr das Budget, um viel für neue Spieler auszugeben. Ich erwarte kein Angebot oder keinen Verein wie im letzten Januar.”

    Dessers bereut es nicht. “Es gab eine Gelegenheit, die ich nicht verpassen konnte, aber rückblickend gab es in den letzten Monaten fantastische Momente. Ich hätte Ajax zu Hause nicht verpasst. Und ich bin ein Torschützenkönig, das gefällt mir wirklich gut.“

    https://www.voetbalprimeur.nl/nieuws/925631/vertrek-bij-heracles-plots-onzeker-die-grote-clubs-hebben-het-budget-niet-meer-.html

    Spiegel | Ole-Jonathan Gömmel | 14. April 2020: Junger Mann, geh nach Holland!

    In der aktuellen Spielzeit sind es 31 deutsche Profis in der Eredivisie – so viele wie noch nie zuvor. Ihr Durchschnittsalter von 22,7 Jahren zeigt, dass es vor allem junge Spieler in die Niederlande zieht.

    “Hier lernt man, Fußball zu spielen. In Deutschland heißt es eher Fußball kämpfen”, sagt Frank Wormuth.

    “Lieber 5:4 als 1:0 gewinnen. Alles denkt offensiv. Der Ballführer kann den Ball vor allem im Mittelfeld relativ unbedrängt und mit wenig Gegenhärte führen. Da können sich junge Spieler technisch richtig gut entwickeln”, sagt Wormuth dem SPIEGEL.

    https://www.spiegel.de/sport/fussball/deutsche-fussball-talente-in-der-eredivisie-junger-mann-geh-nach-holland-a-6941f996-823b-4d00-b2dd-dc57c8e132cd

    BILD | Phillip Arens | 06.04.2020: Wie Wormuth aus der Ferne seinen Holland-Klub trainiert

    Finanzielle Situation: „Das letzte Gehalt wurde komplett überwiesen. Der Verein sagt: ‚Wir sind gesund.‘ Aber natürlich werden auch wir mit diesem Thema irgendwann konfrontiert, weil auch uns Einnahmen wegbrechen werden.“ (Frank Wormuth)

    Planung der Saison 2020/21: „Im Grunde ist es gerade wie in einer Sommerpause, denn auch die Kaderplanung der kommenden Saison läuft gerade schon auf Hochtouren. Es stehen in den nächsten Tagen Gespräche mit einigen Kandidaten an. Das werden dann Kennenlerngespräche über Video. Normalerweise zeigen wir Spielern, an denen wir Interesse haben, unsere Anlage. Zurzeit schneiden wir einen Film mit einem virtuellen Rundgang zusammen – es geht nun mal nicht anders.“ (Frank Wormuth)

    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/fussball-deutscher-coach-in-holland-wie-wormuth-jetzt-almelo-steuert-69884252.bild.html

    vi.nl | Stef de Bont | 31. März 2020: Heracles Almelo befördert Gilissen zum technischen Direktor

    Tim Gilissen (37) kann sich ab dem 1. April als technischer Direktor von Heracles Almelo bezeichnen. Der ehemalige Mittelfeldspieler begann vor einem Jahr als technischer Manager bei den Almeloërs und wird nun zusammen mit General Manager Rob Toussaint das Management von Heracles bilden.

    https://www.vi.nl/nieuws/heracles-almelo-promoveert-gilissen-tot-technisch-directeur

    goal.com | 20. Januar 2020: Heracles Almelo: Deutscher U20-Nationalspieler Lennart Czyborra offenbar vor Wechsel zu Atalanta

    Der deutsche U20-Nationalspieler Lennart Czyborra steht offenbar kurz vor einem Wechsel zum Champions-League-Achtelfinalisten Atalanta Bergamo in die Serie A. Das berichten der italienische Transferexperte Gianluca Di Marzio sowie transfermarkt.de übereinstimmend.

    Demnach hat Atalanta Heracles ein konkretes Angebot unterbreitet, die Ablöse für den Linksverteidiger soll zwischen 3,5 und 4 Millionen Euro liegen. Heracles-Sportchef Tim Gillissen bestätigte gegenüber der niederländischen Regionalzeitung Tubantia finale Verhandlungen, wollte Atalanta aber noch nicht konkret nennen. “Wir haben Lennart erlaubt, mit einem anderen Klub eine Einigung zu erzielen“, wird Gillissen zitiert.

    https://www.goal.com/de/meldungen/lennart-czyborra-atalanta-wechsel-schalke-gosens-transfers/kuzap0v1xnxp15v7sm391bxxu

    SPORTBILD | Aline Häger | 16. Oktober 2019: Merkel: „Ich hatte und habe keine Zeit zum Heulen

    Nach kometenhaftem Aufstieg 2010 beim AC Mailand war Alexander Merkel jahrelang in der Versenkung verschwunden. Jetzt ist er beim Holland-Klub Heracles Almelo ein Chef … „Nach vielen Stationen, bei denen es nicht gut lief, ist Heracles Almelo ein echter Glücksgriff. Es ist das perfekte Umfeld für mich. Hier kann ich mich nochmal ganz neu formen und neu finden.“

    Tagesspiegel.de | 3. Dezember 2019 | Falscher Scherz zum falschen Augenblick

    … van Basten hatte mit dem Ausspruch „Sieg Heil“ Kritik und Wirbel ausgelöst, auch außerhalb der Niederlande. Der 55-Jährige saß am Samstagabend beim Erstliga-Spiel Ajax Amsterdam gegen Heracles Almelo als TV-Experte im Studio des Senders. Vor dem Spiel wurde Almelos deutscher Trainer Frank Wormuth interviewt. Kurz nach dem Ende des Gesprächs hört man den ehemaligen Weltklassestürmer im Studio die Worte „Sieg Heil“ sagen.

    Wenig später entschuldigte sich Van Basten für das Nazi-Vokabular. Es habe sich um einen „falschen Scherz zum falschen Augenblick“ gehandelt. Zugleich wurde mitgeteilt, dass das Honorar, das er üblicherweise für seinen TV-Einsatz erhält, an das Niederländische Institut für Kriegsdokumentation (NIOD) gespendet werden soll. Damit solle das Bewusstsein und Wissen über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs gefördert werden, teilte der Sender mit.

    https://www.sport1.de/internationaler-fussball/2019/11/marco-van-basten-leistet-sich-mit-nazigruss-fehltritt-im-tv

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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #75 | Keine Frage der Schwanzlänge

    21. Apr 2020
    00:44:43

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    Thema der Episode

    Im Sommer 2019 wechselte Mittelstürmer Jegor Jagupov von Oberligist BSG Wismut Gera zum West-Regionalligist Sportfreunde Lotte. In seiner letzten Saison für die BSG kam “JJ” auf 25 Einsätze, in denen ihm 21 Tore gelangen. Mit einer Körpergröße von 1,88 Metern bringt der Stürmer ideale körperliche Voraussetzungen mit. Hinzu kommt eine hervorragende fußballerische Ausbildung beim JFC Gera. Über seine weitere Station beim FC Thüringen Weida und die aktuelle Situation in Lotte sprechen wir mit Jegor in der 75. Ausgabe des Podcast Orange.

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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    FuPa Funk Thüringen | Auf der Suche nach der TOP11

    16. Apr 2020
    01:04:33

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    Thema der Episode

    Für die Macher des Fußballportals FuPa Thüringen ist die aktuelle Situation eine große Herausforderung. Doch mit großer Leidenschaft bieten die FuPa-Macher André Hofmann und Felix Böhm ihren Lesern auch in dieser Zeit u.a. interessante Geschichten aus der Vergangenheit und eine spannende Suche nach der TOP11 des Thüringer Fußballs. Doch damit nicht genug – gemeinsam mit dem PODCAST ORANGE gibt es nunmehr in regelmäßigen Abständen den FuPa Funk Thüringen als Fußballpodcast auf die Ohren. Gemeinsam diskutieren André, Felix und Danny aktuelle Entwicklungen im Thüringer Fußball. Die Themen der Premierenausgabe sind der SC Rot-Weiß Erfurt, die Wiederauferstehung der ZFC-Reserve, die Fusion im Jenaer Fußball und die Suche nach der TOP 11.

    Links und Notizen zum Podcast

    SC Rot-Weiß Erfurt

    Trotz weiterer Insolvenz: Rot-Weiß Erfurt plant für die Oberliga (MDR)

    Insolvenzverwalter Volker Reinhardt zeigt sich von all dem ziemlich unbeeindruckt. “Die Planungen für die kommende Saison laufen weiter. Durch die Corona-Epidemie wird die Situation natürlich nicht einfacher.“ Heißt im Klartext: Reinhardt ist weiterhin auf der Suche nach einem Investor. Zu dem Zeitpunkt, wann ein solcher Investor gefunden sein könnte, wollte sich der Insolvenzverwalter nicht äußern. Eine Ausgliederung ist aber weiterhin Bestandteil der Zukunftsplanung, auch wenn der erste Versuch gescheitert ist. Reinhardt bekräftigte gegenüber dem MDR: “Sobald ein neuer Investor gefunden ist, wird auch eine Spielbetriebs-GmbH ausgegliedert.”

    https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/trotz-weiterer-insolvenz-rot-weiss-erfurt-plant-fuer-die-oberliga-100.html

    Absichtserklärung Gründung SC Rot-Weiß Erfurt e.V.

    “Ausgehend von der großen Resonanz aus dem Fanlager, der langjährigen Tradition des Vereins und der Verwurzelung in der Region haben die Teilnehmer über eine mögliche Vereinsneugründung beraten. Der neu gegründete Verein würde selbstverständlich nicht in Konkurrenz zu einer werbenden Tätigkeit des in Insolvenz befindlichen Vereins treten. Lediglich für den Fall, dass der Spielbetrieb im Sommer 2020 durch den Insolvenzverwalter bzw. durch eine ausgegliederte GmbH nicht wieder aufgenommen wird bzw. die Nachwuchsmannschaften ihren Spielbetrieb nicht fortsetzen können, wird der neu gegründete Verein am Spielbetrieb teilnehmen.”

    SC Rot-Weiß Erfurt e.V. gegründet!

    Am Samstag, den 28. März 2020 fanden sich 11 Gründungsmitglieder per Videokonferenz zusammen und haben den „SC Rot-Weiß Erfurt“ gegründet.
    Der neu gegründete Verein wird selbstverständlich nicht in Konkurrenz zu einer werbenden Tätigkeit des in Insolvenz befindlichen „FC Rot-Weiß Erfurt“ treten. Lediglich für den Fall, dass der Spielbetrieb im Sommer 2020 durch den Insolvenzverwalter bzw. durch eine ausgegliederte GmbH nicht wieder aufgenommen wird bzw. die Nachwuchsmannschaften ihren Spielbetrieb nicht fortsetzen können, wird der neu gegründete Verein am Spielbetrieb teilnehmen.

    http://www.rot-weiss-erfurt.com/10-news/270-sc-rot-weiss-erfurt-e-v-gegruendet.html

    Fanrat sichert sich Marken- und Bildrechte am SC Erfurt 1895 und an Turbine Erfurt

    Entsprechend zweier Beschlüsse der Mitgliederversammlung des Fanrats und angesichts der nicht unwahrscheinlichen Auflösung des FC Rot-Weiß Erfurt e.V. hat sich der Fanrat Rot-Weiß Erfurt e.V. die Marken- und Bildrechte zweier wichtiger Vorgänger von Rot-Weiß gesichert: des SC Erfurt 1895 und von Turbine Erfurt. Ziel ist es, Spekulanten auf einen Nachfolgeverein von einem Erwerb dieser Rechte fernzuhalten und damit den eventuell notwendigen Nachfolgeverein zu stärken. Die Marken- und Bildrechte werden im Falle einer tatsächlichen Nachfolgegründung des FC Rot-Weiß Erfurt zu 100 Prozent und ohne Bedingungen an diesen übertragen.

    http://www.fanrat-erfurt.de/index.php/160-fanrat-sichert-sich-marken-und-bildrechte-am-sc-erfurt-1895-und-an-turbine-erfurt.html

    ZFC Meuselwitz

    ZFC Meuselwitz II neu erleben (April 2020)

    Die 2. Mannschaft des ZFC Meuselwitz gehört zur Tradition und zur professionellen Arbeit unseres Vereins, dessen 1.Mannschaft seit Jahren in der Regionalliga präsent ist. Alle unsere Nachwuchsmannschaften spielen in der höchsten Klasse Thüringens. Um auch denen Perspektiven zu zeigen, wollen wir die 2. Mannschaft unbedingt wieder zum Leben erwecken und suchen fussballbegeisterte Jungs und Männer ab 18 Jahre, die mit Begeisterung unser Team verstärken. Wir bieten Euch professionelle Trainingsbedingungen, ein motiviertes Trainerteam und vor allem Spaß am Fußball! Interesse?

    https://www.zfc.de/eznews.php?news=1238596362&nummer=1586160778

    ZFC Meuselwitz stellt sich im Nachwuchs neu auf und schließt vorerst die U23 (Juni 2019)

    Hintergrund ist, dass aus verschiedensten Gründen zahlreiche Spieler aufhören und trotz aller Bemühungen nur noch 8 von bislang 17 Spielern zur Verfügung gestanden hätten. Diese Gründe reichen vom beruflichen Umzug nach Leipzig, eine neue Berufsausbildung in der Ferne über altersbedingtes Ausscheiden bis hin zum weniger trainieren bzw. weniger Aufwand haben zu wollen. Leider sieht es auch bei den Spielern, die in dieser Saison aus der A-Jugend kommen so aus, dass nur drei Spieler „eventuelles Interesse“ angezeigt haben, da sie im September/Oktober mit ihren Studien beginnen. „Faktisch sieht es eben so aus, dass ein sehr großer Anteil Spieler um die 30 Jahre alt ist und die jungen Spieler zumeist Studenten sind, die zwar lobenswert klar im Kopf sind und einen Plan von ihrer Zukunft haben, in ihrer sportlichen Entwicklung jedoch nicht das Ziel haben, sich so aufzuopfern, dass sie in den Blickwinkel des Regionalligateams gelangen.“, so ein unzufriedener Vize-Präsident Holm Pinder.

    https://www.abg-net.de/aktuelles/nachrichten/datum/2019/06/05/zfc-meuselwitz-stellt-sich-im-nachwuchs-neu-auf-und-schliesst-vorerst-die-u23/

    sportbuzzer.de: U23 als Talenteschmiede ist Geschichte (Juni 2019)

    Auch für Trainer David Kwiatkowski bedeutet das Aus eine bittere Niederlage. Sechs Jahre hat der 39-Jährige die U23 des ZFC trainiert und nach drei Jahren Landesklasse in der Saison 2016/17 den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft, wo das Team derzeit im sicheren Mittelfeld auf dem achten Platz liegt. „Bei mir ist die Enttäuschung riesengroß. Aber das zog sich schon durchs vergangene Jahr, als wir eine ganze Reihe hochtalentierter Fußballer an bedeutend tiefer spielende Vereine verloren haben, nur weil sie lieber mit ihren Kumpels gemütlich kicken wollten und nicht nach höheren sportlichen Zielen strebten. Das ist nicht meine Philosophie“, so Kwiatkowski.

    https://www.sportbuzzer.de/artikel/zfc-meuselwitz-stellt-sich-im-nachwuchs-neu/

    FC Carl Zeiss Jena & FF USV Jena

    Beide Vereine reichen Lizenzunterlagen für FLYERLARM Frauen-Bundesliga bzw. 2. Frauen-Bundesliga ein. So wollen beide Fußballvereine – bestenfalls bereits ab der kommenden Saison – unter dem Dach des FC Carl Zeiss Jena ihre Kräfte bündeln und inhaltliche wie infrastrukturelle Synergieen nutzen. Klaus Berka, Präsident des FC Carl Zeiss Jena e.V.: „Hierzu wurde von beiden Clubs in den vergangenen Monaten eine Reihe sehr konstruktiver Gespräche geführt. Nun wollen wir gemeinsam den nächsten Schritt gehen.“ 

    Günther Reißmann, Vorstandsmitglied des FF USV Jena: „Die Idee, unter einem gemeinsamen Logo die Stadt Jena zu vertreten, steht nicht erst seit diesem Jahr im Raum. Demzufolge freuen wir uns, gute und intensive Gespräche geführt zu haben, welche für beide Seiten positive Aspekte hervorbrachten.“

    Vor diesem Hintergrund haben nun sowohl der FF USV als auch der FC Carl Zeiss Jena die Anträge auf Zulassung zur FLYERLARM Frauen-Bundesliga bzw. 2. Frauen-Bundesliga fristgerecht beim DFB eingereicht, was somit beiden Vereinen für die kommende Spielzeit Optionen offenhält.

    https://www.fc-carlzeiss-jena.de/news/nachwuchs/details/ff-usv-jena-und-fc-carl-zeiss-jena-wollen-zukuenftig-gemeinsamen-weg-gehen.html

    Dannys TOP11

    Tor

    Mark Reiter – wechselte im Sommer 2009 vom SC 1903 Weimar zur Wismut. Ist ein feiner Kerl und Fitness-Studio-Typ. Er war stets in großer (und völlig unnötiger) Sorge, ob seine Figur auf den Fotos auch optimal getroffen wurde. Seine Statur sorgte auch bei den gegnerischen Stürmern stets für Respekt. Historisch war die Saison 2010/11, als er die FCC-Angreifer im Pokalachtelfinale zum Verzweifeln brachte und damit die BSG bis ins Elfmeterschießen führte. In beiden Derbys zwischen der BSG und dem 1. FC Gera 03 hielt er den Kasten sauber. Im Rückspiel bekam er in der 65. Minute die 1. Rote Karte seiner Laufbahn. Erst danach fiel das zwischenzeitliche 1:1. Nach der Insolvenz des 1. FC Gera 03 und dem Wechsel von Juster an den Steg präsentierte sich die BSG leider als ein Verein, der die Verdienste seiner Helden nicht zu würdigen weiß. In der Zwischenzeit spielt er allerdings beim Traditionsteam regelmäßig in den Farben Schwarz und Orange.

    Abwehr

    Martin Gerold – kam im Sommer 2011 vom FSV Ronneburg zur BSG Wismut Gera und wechselte 12 Monate später zum TSV Gera Westvororte. Dort wurde er schnell zum Stammspieler und führte den damaligen Kreisoberligisten in die Verbandsliga.

    Ronny Steinbach – gehört zu den Typen „Straßenfußballer“ und ist einer der Derbyhelden der BSG. Der Abwehrspieler kam im Sommer 2008 von der OTG Gera 1902 an den Steg und war bis Ende 2015 eine feste Größe in der 1. Mannschaft. Mit seiner stets kämpferischen Einstellung passte Ronny Steinbach perfekt zur BSG und hatte somit einen guten Stand bei den Anhängern. Im Januar 2017 wechselte Steinbach nach Silbitz was für großen Frust im Umfeld der BSG sorgte. Zuvor spielten schon BSG-Helden wie Steve Lippold und Marcel Hartmann bei der Planung für die 1. Mannschaft keine Rolle mehr. In der Saison 2018/19 war Steinbach dann noch einmal für die 2. Mannschaft in der KOL aktiv, bevor er im Sommer 2019 zu den Sportfreunden Gera wechselte.

    Frank Müller – der Abwehrspieler trug seit Sommer 2016 das Trikot der Orange-Schwarzen. Mit der Erfahrung von 195 Regionalliga- und 74 Oberliga-Spielen für den ZFC, den SSV Markranstädt und den VfB 09 Pößneck kam er nach Gera und stand Müller 44 Mal im Aufgebot der BSG-Oberligamannschaft. Im 22. Januar 2018 folgte dann der Paukenschlag. Frank Müller, der in der Hinrunde in 13 Punktspielen zum Einsatz kam, übernahm des Trainer-Amt beim Oberligisten, der zu diesem Zeitpunkt mit neun Punkten lediglich Tabellenvorletzter in der Tabelle war und sicherte souverän den Klassenerhalt. Im Mai 2019 folgte dann der nächste Paukenschlag. Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen – laut einer Vereinsmitteilung einstimmig – sich von Trainer Frank Müller zu trennen, offensichtlich nachdem dieser bekannt gab, in der Saison 2019/2020 nicht mehr als BSG-Trainer fungieren zu wollen.

    Mittelfeld

    Dimitri Puhan – wechselte im Sommer 2010 von Eurotrink zur BSG und feiert im Sommer sein 10jähriges BSG-Jubiläum. Allein die Tatsache, dass es ein BSG-Anhänger aus der Kurve bis in die Oberliga schafft, dürfte nicht alltäglich sein. Zu dieser durchweg positiven sportlichen Entwicklung kommt ein besonderer Charakter. „Puh“ ist sich und der Kurve bis heute treu und hat daher auch kürzlich die „Heldenmedaille am orange-schwarzen Band“ verliehen bekommen.

    Steffen Urbansky – wechselte im Januar 2010 von SCHOTT an den Steg und bleibt dort bis zum Karrierende im Sommer 2012. „Banne“ war alles andere als ein angenehmer Gegenspieler und immer nah an der Gelben Karte. Doch er schaffte es damit auch immer wieder aufs Neue das Team zu motivieren.

    David Kwiatkowski – ist der verlorene Sohn des 1. SV Gera bzw. der BSG Wismut Gera. Im Sommer 2002 wechselte der Mittelfeldspieler und Sympathieträger vom 1. SV Gera zum damals von Damian Halata trainierten Verbandsligisten auf die Glaserkuppe. Der heute 40-jährige bestritt 163 Partien für die erste Mannschaft. Insgesamt 91-mal lief er in der Oberliga auf. Im Sommer 2008 kehrte „Kiwi“ nach Gera an den Steg zurück und spielte mit dem FV Gera Süd und der BSG Wismut Gera in der Thüringenliga. Nach drei Spielzeiten übernahm Kwiatkowski in der Saison 2011/12 als jüngster Trainer der Verbandsliga das Amt von Udo Korn. Doch 30 Punktspiele später war trotz eines 6. Tabellenplatzes plötzlich Schluss. Verein und Trainer trennten sich „im beiderseitigen Einvernehmen“. Kwiatkowski übernahm später die 2. Mannschaft des ZFC Meuselwitz bis zu deren Abmeldung. In der Winterpause der aktuellen Saison übernahm „Kiwi“ das Traineramt beim FC Thüringen Weida.

    Florian Schubert – Der 1,76 m große Mittelfeldspieler ist neben Dimitri Puhan, Alexander Just und Phillip Roy einer von vier Spielern der BSG, die in allen drei Oberliga-Jahren nach der Neugründung Teil des Wismut-Kaders waren. Vor seinem Wechsel an den Steg spielte Florian Schubert von 2013 bis 2015 für den Chemnitzer FC. Zwei Jahre lang war der Offensivspieler für die U23 und andere Nachwuchsmannschaften der Chemnitzer am Ball. Seine fußballerische Ausbildung genoss Schubert beim FC Carl Zeiss Jena, wo er u.a. mit den A-Junioren in der Bundesliga Nord spielte. Zur BSG wechselte Florian Schubert im Aufstiegssommer 2015. Von seinen damaligen Wechselkollegen trägt aktuell niemand mehr das Trikot der BSG. Doch “Schubi” überzeugte Trainer und Vereinsoffizielle jede Saison aufs Neue. Ein Beleg dafür, dass Florian Schubert mit seinen Leistungen auch die Anhänger der BSG beeindruckte, dürfte das Ergebnis zur Wahl des Spielers der Saison 2017/2018 sein. 48% aller Umfrageteilnehmer stimmten für den damals 22-jährigen Oberligaspieler. In der Zwischenzeit ist Florian Schubert Kapitän der Verbandsligamannschaft.

    Stefan Raßmann – kam im Sommer 2016 zur BSG und bliebt auch nach dem Rückzug in der Oberliga. Der Mittelfeldspieler wechselte nach drei Jahren in Orange und Schwarz zur SG Union Sandersdorf

    Angriff

    Rico Heuschkel – dessen Vater Ralf Heuschkel bereits in der DDR-Liga für die BSG Wismut Gera spielte, kam über die Stationen TSV 1880 Rüdersdorf, SV Hermsdorf, FC Carl Zeiss Jena, SV SCHOTT Jena, FC Rot-Weiß Erfurt und SV SCHOTT Jena im Sommer 2010 zur BSG Wismut Gera. Am Steg bzw. im Stadion der Freundschaft wurde Rico zum Derbyhelden und innerhalb von vier Jahren zur festen Stütze der ambitionierten Mannschaft. Umso größer war die Enttäuschung als Rico im Sommer 2014 in die Oberliga nach Rudolstadt wechselte, was auf beiden Seiten offene Wunden hinterließ. So war selbst als die BSG im folgenden Sommer den Weg in der Oberliga fand, eine Rückkehr des Ausnahmefußballers an den Steg nicht möglich. Vielmehr wechselte der Stürmer 2015 zum SV Motor Altenburg und 2018 nach Westvororte. Doch mit dem Neustart der Wismut in der Thüringenliga kam Rico Heuschkel gemeinsam mit Trainer Marcus Dörfer und Maximilian Dörlitz im Sommer 2019 zur BSG zurück und führte seine Wismut im August erneut zum Derbysieg.

    Jegor Jagupov – ist eine Ausnahme, weil er im Sommer 2014 den Weg vom JFC Gera zur BSG Wismut Gera fand. An seiner sportlichen Qualifikation bestand nie Zweifel. Doch drei Monate nach der öffentlich präsentierten Vertragsverlängerung gab der Verein im September 2016 bekannt, dass „Jegor Jagupov aus disziplinarischen Gründen ab sofort nicht mehr zum Kader des Oberligateams gehört“. Im folgenden Sommer wechselte der Stürmer dann nach Weida und entwickelte sich dort hervorragend. Dies erkannte Trainer Frank Müller und holte Jegor im Sommer 2018 wieder an den Steg. In der folgenden Oberliga-Saison beeindruckte der Stürmer seine Fans genauso wie seine Gegner. Mit 21 Toren war Jegor der drittbester Torjäger der NOFV Oberliga Süd. Damit war auch klar, dass Jegor den Weg in die Verbandsliga nicht mitgehen würde. Seit dem Sommer spielt er beim West-Regionalligist Sportfreunde Lotte.

    Trainer

    Marcus Dörfer – wechselte im Sommer 2019 an den Steg und will mit seiner sensiblen und feinfühligen Art so gar nicht zur BSG Wismut Gera passen. Doch genau das ist es letztendlich, was der Verein braucht. Mit seiner nachdenklichen und selbstkritischen Art wird Marcus Dörfer vielleicht nie einen Publikumspreis gewinnen. Aber er wird seine Mannschaft zu einer Einheit formen und das Team letztendlich zum Erfolg führen. Sein Potential hat er eindrucksvoll in Scheubengrobsdorf gezeigt, daher sind die Emotionen rund um seinen Wechsel auch nachvollziehbar und sprechen für Marcus.

    Physiotherapeutin: Carola Conrad – die Physiotherapeutin wurde kürzlich von der Ostthüringer Zeitung Gera zum „Held der Herzen 2019“ gekürt. Seit 2003 kümmert sich Carola Conrad um die muskulären Verspannung der Fußballer der BSG Wismut, wäscht Trikots, kocht Kaffee und hört sich die Sorgen der Vereinsmitglieder an, trotzt ihrer Arbeit im Klinikum.

    Ersatzbank

    Raphael Börner (BSG Wismut Gera) – kam im Sommer 2016 aus Reichbach nach Gera und hat sich in kürzester Zeit zu einer Stütze der BSG entwickelt. Vor dem Hintergrund des jungen Alters wird der Verein noch viel Freude an Raphael haben, wenn er sich genauso gut entwickelt.

    Andy Warning (Westvororte/JFC Gera) – die BSG war gefühlt nie seine wirkliche Heimat. Aber er ist einer von denjenigen Geraer Fußballern, die in die Oberliga gehören.

    Manuel Froherz (Sportfreunde Gera) – erfolgreicher Stürmer und wichtige Stütze der BSG-Rückkehr.

    Kontakt

    Sportlight – Böhm & Hofmann GbR | Maßfelder Weg 1c | 98617 Meiningen
    vertreten durch die Gesellschafter Felix Böhm und André Hofmann  
    E-Mail: [email protected]
    Internet: https://www.fupa.net/region/thueringen

    BRENNPUNKT-ORANGE.DE | Danny Neidel
    E-Mail: [email protected] |
    Internet: https://podcast.brennpunkt-orange.de

    Danke

    Wir danken Cambo für ihren Song „Coffee“ (https://www.freemusicarchive.org/music/Cambo/Chilled_Beats), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

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    #74 | Auf der Suche nach der TOP11

    16. Apr 2020
    01:04:33

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    Für die Macher des Fußballportals FuPa Thüringen ist die aktuelle Situation eine große Herausforderung. Doch mit großer Leidenschaft bieten die FuPa-Macher André Hofmann und Felix Böhm ihren Lesern auch in dieser Zeit u.a. interessante Geschichten aus der Vergangenheit und eine spannende Suche nach der TOP11 des Thüringer Fußballs. Doch damit nicht genug – gemeinsam mit dem PODCAST ORANGE gibt es nunmehr in regelmäßigen Abständen den FuPa Funk Thüringen als Fußballpodcast auf die Ohren. Gemeinsam diskutieren André, Felix und Danny aktuelle Entwicklungen im Thüringer Fußball. Die Themen der Premierenausgabe sind der SC Rot-Weiß Erfurt, die Wiederauferstehung der ZFC-Reserve, die Fusion im Jenaer Fußball und die Suche nach der TOP 11.

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    SC Rot-Weiß Erfurt

    Trotz weiterer Insolvenz: Rot-Weiß Erfurt plant für die Oberliga (MDR)

    Insolvenzverwalter Volker Reinhardt zeigt sich von all dem ziemlich unbeeindruckt. “Die Planungen für die kommende Saison laufen weiter. Durch die Corona-Epidemie wird die Situation natürlich nicht einfacher.“ Heißt im Klartext: Reinhardt ist weiterhin auf der Suche nach einem Investor. Zu dem Zeitpunkt, wann ein solcher Investor gefunden sein könnte, wollte sich der Insolvenzverwalter nicht äußern. Eine Ausgliederung ist aber weiterhin Bestandteil der Zukunftsplanung, auch wenn der erste Versuch gescheitert ist. Reinhardt bekräftigte gegenüber dem MDR: “Sobald ein neuer Investor gefunden ist, wird auch eine Spielbetriebs-GmbH ausgegliedert.”

    https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/trotz-weiterer-insolvenz-rot-weiss-erfurt-plant-fuer-die-oberliga-100.html

    Absichtserklärung Gründung SC Rot-Weiß Erfurt e.V.

    “Ausgehend von der großen Resonanz aus dem Fanlager, der langjährigen Tradition des Vereins und der Verwurzelung in der Region haben die Teilnehmer über eine mögliche Vereinsneugründung beraten. Der neu gegründete Verein würde selbstverständlich nicht in Konkurrenz zu einer werbenden Tätigkeit des in Insolvenz befindlichen Vereins treten. Lediglich für den Fall, dass der Spielbetrieb im Sommer 2020 durch den Insolvenzverwalter bzw. durch eine ausgegliederte GmbH nicht wieder aufgenommen wird bzw. die Nachwuchsmannschaften ihren Spielbetrieb nicht fortsetzen können, wird der neu gegründete Verein am Spielbetrieb teilnehmen.”

    SC Rot-Weiß Erfurt e.V. gegründet!

    Am Samstag, den 28. März 2020 fanden sich 11 Gründungsmitglieder per Videokonferenz zusammen und haben den „SC Rot-Weiß Erfurt“ gegründet.
    Der neu gegründete Verein wird selbstverständlich nicht in Konkurrenz zu einer werbenden Tätigkeit des in Insolvenz befindlichen „FC Rot-Weiß Erfurt“ treten. Lediglich für den Fall, dass der Spielbetrieb im Sommer 2020 durch den Insolvenzverwalter bzw. durch eine ausgegliederte GmbH nicht wieder aufgenommen wird bzw. die Nachwuchsmannschaften ihren Spielbetrieb nicht fortsetzen können, wird der neu gegründete Verein am Spielbetrieb teilnehmen.

    http://www.rot-weiss-erfurt.com/10-news/270-sc-rot-weiss-erfurt-e-v-gegruendet.html

    Fanrat sichert sich Marken- und Bildrechte am SC Erfurt 1895 und an Turbine Erfurt

    Entsprechend zweier Beschlüsse der Mitgliederversammlung des Fanrats und angesichts der nicht unwahrscheinlichen Auflösung des FC Rot-Weiß Erfurt e.V. hat sich der Fanrat Rot-Weiß Erfurt e.V. die Marken- und Bildrechte zweier wichtiger Vorgänger von Rot-Weiß gesichert: des SC Erfurt 1895 und von Turbine Erfurt. Ziel ist es, Spekulanten auf einen Nachfolgeverein von einem Erwerb dieser Rechte fernzuhalten und damit den eventuell notwendigen Nachfolgeverein zu stärken. Die Marken- und Bildrechte werden im Falle einer tatsächlichen Nachfolgegründung des FC Rot-Weiß Erfurt zu 100 Prozent und ohne Bedingungen an diesen übertragen.

    http://www.fanrat-erfurt.de/index.php/160-fanrat-sichert-sich-marken-und-bildrechte-am-sc-erfurt-1895-und-an-turbine-erfurt.html

    ZFC Meuselwitz

    ZFC Meuselwitz II neu erleben (April 2020)

    Die 2. Mannschaft des ZFC Meuselwitz gehört zur Tradition und zur professionellen Arbeit unseres Vereins, dessen 1.Mannschaft seit Jahren in der Regionalliga präsent ist. Alle unsere Nachwuchsmannschaften spielen in der höchsten Klasse Thüringens. Um auch denen Perspektiven zu zeigen, wollen wir die 2. Mannschaft unbedingt wieder zum Leben erwecken und suchen fussballbegeisterte Jungs und Männer ab 18 Jahre, die mit Begeisterung unser Team verstärken. Wir bieten Euch professionelle Trainingsbedingungen, ein motiviertes Trainerteam und vor allem Spaß am Fußball! Interesse?

    https://www.zfc.de/eznews.php?news=1238596362&nummer=1586160778

    ZFC Meuselwitz stellt sich im Nachwuchs neu auf und schließt vorerst die U23 (Juni 2019)

    Hintergrund ist, dass aus verschiedensten Gründen zahlreiche Spieler aufhören und trotz aller Bemühungen nur noch 8 von bislang 17 Spielern zur Verfügung gestanden hätten. Diese Gründe reichen vom beruflichen Umzug nach Leipzig, eine neue Berufsausbildung in der Ferne über altersbedingtes Ausscheiden bis hin zum weniger trainieren bzw. weniger Aufwand haben zu wollen. Leider sieht es auch bei den Spielern, die in dieser Saison aus der A-Jugend kommen so aus, dass nur drei Spieler „eventuelles Interesse“ angezeigt haben, da sie im September/Oktober mit ihren Studien beginnen. „Faktisch sieht es eben so aus, dass ein sehr großer Anteil Spieler um die 30 Jahre alt ist und die jungen Spieler zumeist Studenten sind, die zwar lobenswert klar im Kopf sind und einen Plan von ihrer Zukunft haben, in ihrer sportlichen Entwicklung jedoch nicht das Ziel haben, sich so aufzuopfern, dass sie in den Blickwinkel des Regionalligateams gelangen.“, so ein unzufriedener Vize-Präsident Holm Pinder.

    https://www.abg-net.de/aktuelles/nachrichten/datum/2019/06/05/zfc-meuselwitz-stellt-sich-im-nachwuchs-neu-auf-und-schliesst-vorerst-die-u23/

    sportbuzzer.de: U23 als Talenteschmiede ist Geschichte (Juni 2019)

    Auch für Trainer David Kwiatkowski bedeutet das Aus eine bittere Niederlage. Sechs Jahre hat der 39-Jährige die U23 des ZFC trainiert und nach drei Jahren Landesklasse in der Saison 2016/17 den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft, wo das Team derzeit im sicheren Mittelfeld auf dem achten Platz liegt. „Bei mir ist die Enttäuschung riesengroß. Aber das zog sich schon durchs vergangene Jahr, als wir eine ganze Reihe hochtalentierter Fußballer an bedeutend tiefer spielende Vereine verloren haben, nur weil sie lieber mit ihren Kumpels gemütlich kicken wollten und nicht nach höheren sportlichen Zielen strebten. Das ist nicht meine Philosophie“, so Kwiatkowski.

    https://www.sportbuzzer.de/artikel/zfc-meuselwitz-stellt-sich-im-nachwuchs-neu/

    FC Carl Zeiss Jena & FF USV Jena

    Beide Vereine reichen Lizenzunterlagen für FLYERLARM Frauen-Bundesliga bzw. 2. Frauen-Bundesliga ein. So wollen beide Fußballvereine – bestenfalls bereits ab der kommenden Saison – unter dem Dach des FC Carl Zeiss Jena ihre Kräfte bündeln und inhaltliche wie infrastrukturelle Synergieen nutzen. Klaus Berka, Präsident des FC Carl Zeiss Jena e.V.: „Hierzu wurde von beiden Clubs in den vergangenen Monaten eine Reihe sehr konstruktiver Gespräche geführt. Nun wollen wir gemeinsam den nächsten Schritt gehen.“ 

    Günther Reißmann, Vorstandsmitglied des FF USV Jena: „Die Idee, unter einem gemeinsamen Logo die Stadt Jena zu vertreten, steht nicht erst seit diesem Jahr im Raum. Demzufolge freuen wir uns, gute und intensive Gespräche geführt zu haben, welche für beide Seiten positive Aspekte hervorbrachten.“

    Vor diesem Hintergrund haben nun sowohl der FF USV als auch der FC Carl Zeiss Jena die Anträge auf Zulassung zur FLYERLARM Frauen-Bundesliga bzw. 2. Frauen-Bundesliga fristgerecht beim DFB eingereicht, was somit beiden Vereinen für die kommende Spielzeit Optionen offenhält.

    https://www.fc-carlzeiss-jena.de/news/nachwuchs/details/ff-usv-jena-und-fc-carl-zeiss-jena-wollen-zukuenftig-gemeinsamen-weg-gehen.html

    Dannys TOP11

    Tor

    Mark Reiter – wechselte im Sommer 2009 vom SC 1903 Weimar zur Wismut. Ist ein feiner Kerl und Fitness-Studio-Typ. Er war stets in großer (und völlig unnötiger) Sorge, ob seine Figur auf den Fotos auch optimal getroffen wurde. Seine Statur sorgte auch bei den gegnerischen Stürmern stets für Respekt. Historisch war die Saison 2010/11, als er die FCC-Angreifer im Pokalachtelfinale zum Verzweifeln brachte und damit die BSG bis ins Elfmeterschießen führte. In beiden Derbys zwischen der BSG und dem 1. FC Gera 03 hielt er den Kasten sauber. Im Rückspiel bekam er in der 65. Minute die 1. Rote Karte seiner Laufbahn. Erst danach fiel das zwischenzeitliche 1:1. Nach der Insolvenz des 1. FC Gera 03 und dem Wechsel von Juster an den Steg präsentierte sich die BSG leider als ein Verein, der die Verdienste seiner Helden nicht zu würdigen weiß. In der Zwischenzeit spielt er allerdings beim Traditionsteam regelmäßig in den Farben Schwarz und Orange.

    Abwehr

    Martin Gerold – kam im Sommer 2011 vom FSV Ronneburg zur BSG Wismut Gera und wechselte 12 Monate später zum TSV Gera Westvororte. Dort wurde er schnell zum Stammspieler und führte den damaligen Kreisoberligisten in die Verbandsliga.

    Ronny Steinbach – gehört zu den Typen „Straßenfußballer“ und ist einer der Derbyhelden der BSG. Der Abwehrspieler kam im Sommer 2008 von der OTG Gera 1902 an den Steg und war bis Ende 2015 eine feste Größe in der 1. Mannschaft. Mit seiner stets kämpferischen Einstellung passte Ronny Steinbach perfekt zur BSG und hatte somit einen guten Stand bei den Anhängern. Im Januar 2017 wechselte Steinbach nach Silbitz was für großen Frust im Umfeld der BSG sorgte. Zuvor spielten schon BSG-Helden wie Steve Lippold und Marcel Hartmann bei der Planung für die 1. Mannschaft keine Rolle mehr. In der Saison 2018/19 war Steinbach dann noch einmal für die 2. Mannschaft in der KOL aktiv, bevor er im Sommer 2019 zu den Sportfreunden Gera wechselte.

    Frank Müller – der Abwehrspieler trug seit Sommer 2016 das Trikot der Orange-Schwarzen. Mit der Erfahrung von 195 Regionalliga- und 74 Oberliga-Spielen für den ZFC, den SSV Markranstädt und den VfB 09 Pößneck kam er nach Gera und stand Müller 44 Mal im Aufgebot der BSG-Oberligamannschaft. Im 22. Januar 2018 folgte dann der Paukenschlag. Frank Müller, der in der Hinrunde in 13 Punktspielen zum Einsatz kam, übernahm des Trainer-Amt beim Oberligisten, der zu diesem Zeitpunkt mit neun Punkten lediglich Tabellenvorletzter in der Tabelle war und sicherte souverän den Klassenerhalt. Im Mai 2019 folgte dann der nächste Paukenschlag. Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen – laut einer Vereinsmitteilung einstimmig – sich von Trainer Frank Müller zu trennen, offensichtlich nachdem dieser bekannt gab, in der Saison 2019/2020 nicht mehr als BSG-Trainer fungieren zu wollen.

    Mittelfeld

    Dimitri Puhan – wechselte im Sommer 2010 von Eurotrink zur BSG und feiert im Sommer sein 10jähriges BSG-Jubiläum. Allein die Tatsache, dass es ein BSG-Anhänger aus der Kurve bis in die Oberliga schafft, dürfte nicht alltäglich sein. Zu dieser durchweg positiven sportlichen Entwicklung kommt ein besonderer Charakter. „Puh“ ist sich und der Kurve bis heute treu und hat daher auch kürzlich die „Heldenmedaille am orange-schwarzen Band“ verliehen bekommen.

    Steffen Urbansky – wechselte im Januar 2010 von SCHOTT an den Steg und bleibt dort bis zum Karrierende im Sommer 2012. „Banne“ war alles andere als ein angenehmer Gegenspieler und immer nah an der Gelben Karte. Doch er schaffte es damit auch immer wieder aufs Neue das Team zu motivieren.

    David Kwiatkowski – ist der verlorene Sohn des 1. SV Gera bzw. der BSG Wismut Gera. Im Sommer 2002 wechselte der Mittelfeldspieler und Sympathieträger vom 1. SV Gera zum damals von Damian Halata trainierten Verbandsligisten auf die Glaserkuppe. Der heute 40-jährige bestritt 163 Partien für die erste Mannschaft. Insgesamt 91-mal lief er in der Oberliga auf. Im Sommer 2008 kehrte „Kiwi“ nach Gera an den Steg zurück und spielte mit dem FV Gera Süd und der BSG Wismut Gera in der Thüringenliga. Nach drei Spielzeiten übernahm Kwiatkowski in der Saison 2011/12 als jüngster Trainer der Verbandsliga das Amt von Udo Korn. Doch 30 Punktspiele später war trotz eines 6. Tabellenplatzes plötzlich Schluss. Verein und Trainer trennten sich „im beiderseitigen Einvernehmen“. Kwiatkowski übernahm später die 2. Mannschaft des ZFC Meuselwitz bis zu deren Abmeldung. In der Winterpause der aktuellen Saison übernahm „Kiwi“ das Traineramt beim FC Thüringen Weida.

    Florian Schubert – Der 1,76 m große Mittelfeldspieler ist neben Dimitri Puhan, Alexander Just und Phillip Roy einer von vier Spielern der BSG, die in allen drei Oberliga-Jahren nach der Neugründung Teil des Wismut-Kaders waren. Vor seinem Wechsel an den Steg spielte Florian Schubert von 2013 bis 2015 für den Chemnitzer FC. Zwei Jahre lang war der Offensivspieler für die U23 und andere Nachwuchsmannschaften der Chemnitzer am Ball. Seine fußballerische Ausbildung genoss Schubert beim FC Carl Zeiss Jena, wo er u.a. mit den A-Junioren in der Bundesliga Nord spielte. Zur BSG wechselte Florian Schubert im Aufstiegssommer 2015. Von seinen damaligen Wechselkollegen trägt aktuell niemand mehr das Trikot der BSG. Doch “Schubi” überzeugte Trainer und Vereinsoffizielle jede Saison aufs Neue. Ein Beleg dafür, dass Florian Schubert mit seinen Leistungen auch die Anhänger der BSG beeindruckte, dürfte das Ergebnis zur Wahl des Spielers der Saison 2017/2018 sein. 48% aller Umfrageteilnehmer stimmten für den damals 22-jährigen Oberligaspieler. In der Zwischenzeit ist Florian Schubert Kapitän der Verbandsligamannschaft.

    Stefan Raßmann – kam im Sommer 2016 zur BSG und bliebt auch nach dem Rückzug in der Oberliga. Der Mittelfeldspieler wechselte nach drei Jahren in Orange und Schwarz zur SG Union Sandersdorf

    Angriff

    Rico Heuschkel – dessen Vater Ralf Heuschkel bereits in der DDR-Liga für die BSG Wismut Gera spielte, kam über die Stationen TSV 1880 Rüdersdorf, SV Hermsdorf, FC Carl Zeiss Jena, SV SCHOTT Jena, FC Rot-Weiß Erfurt und SV SCHOTT Jena im Sommer 2010 zur BSG Wismut Gera. Am Steg bzw. im Stadion der Freundschaft wurde Rico zum Derbyhelden und innerhalb von vier Jahren zur festen Stütze der ambitionierten Mannschaft. Umso größer war die Enttäuschung als Rico im Sommer 2014 in die Oberliga nach Rudolstadt wechselte, was auf beiden Seiten offene Wunden hinterließ. So war selbst als die BSG im folgenden Sommer den Weg in der Oberliga fand, eine Rückkehr des Ausnahmefußballers an den Steg nicht möglich. Vielmehr wechselte der Stürmer 2015 zum SV Motor Altenburg und 2018 nach Westvororte. Doch mit dem Neustart der Wismut in der Thüringenliga kam Rico Heuschkel gemeinsam mit Trainer Marcus Dörfer und Maximilian Dörlitz im Sommer 2019 zur BSG zurück und führte seine Wismut im August erneut zum Derbysieg.

    Jegor Jagupov – ist eine Ausnahme, weil er im Sommer 2014 den Weg vom JFC Gera zur BSG Wismut Gera fand. An seiner sportlichen Qualifikation bestand nie Zweifel. Doch drei Monate nach der öffentlich präsentierten Vertragsverlängerung gab der Verein im September 2016 bekannt, dass „Jegor Jagupov aus disziplinarischen Gründen ab sofort nicht mehr zum Kader des Oberligateams gehört“. Im folgenden Sommer wechselte der Stürmer dann nach Weida und entwickelte sich dort hervorragend. Dies erkannte Trainer Frank Müller und holte Jegor im Sommer 2018 wieder an den Steg. In der folgenden Oberliga-Saison beeindruckte der Stürmer seine Fans genauso wie seine Gegner. Mit 21 Toren war Jegor der drittbester Torjäger der NOFV Oberliga Süd. Damit war auch klar, dass Jegor den Weg in die Verbandsliga nicht mitgehen würde. Seit dem Sommer spielt er beim West-Regionalligist Sportfreunde Lotte.

    Trainer

    Marcus Dörfer – wechselte im Sommer 2019 an den Steg und will mit seiner sensiblen und feinfühligen Art so gar nicht zur BSG Wismut Gera passen. Doch genau das ist es letztendlich, was der Verein braucht. Mit seiner nachdenklichen und selbstkritischen Art wird Marcus Dörfer vielleicht nie einen Publikumspreis gewinnen. Aber er wird seine Mannschaft zu einer Einheit formen und das Team letztendlich zum Erfolg führen. Sein Potential hat er eindrucksvoll in Scheubengrobsdorf gezeigt, daher sind die Emotionen rund um seinen Wechsel auch nachvollziehbar und sprechen für Marcus.

    Physiotherapeutin: Carola Conrad – die Physiotherapeutin wurde kürzlich von der Ostthüringer Zeitung Gera zum „Held der Herzen 2019“ gekürt. Seit 2003 kümmert sich Carola Conrad um die muskulären Verspannung der Fußballer der BSG Wismut, wäscht Trikots, kocht Kaffee und hört sich die Sorgen der Vereinsmitglieder an, trotzt ihrer Arbeit im Klinikum.

    Ersatzbank

    Raphael Börner (BSG Wismut Gera) – kam im Sommer 2016 aus Reichbach nach Gera und hat sich in kürzester Zeit zu einer Stütze der BSG entwickelt. Vor dem Hintergrund des jungen Alters wird der Verein noch viel Freude an Raphael haben, wenn er sich genauso gut entwickelt.

    Andy Warning (Westvororte/JFC Gera) – die BSG war gefühlt nie seine wirkliche Heimat. Aber er ist einer von denjenigen Geraer Fußballern, die in die Oberliga gehören.

    Manuel Froherz (Sportfreunde Gera) – erfolgreicher Stürmer und wichtige Stütze der BSG-Rückkehr.

    Kontakt

    Sportlight – Böhm & Hofmann GbR | Maßfelder Weg 1c | 98617 Meiningen
    vertreten durch die Gesellschafter Felix Böhm und André Hofmann  
    E-Mail: [email protected]
    Internet: https://www.fupa.net/region/thueringen

    BRENNPUNKT-ORANGE.DE | Danny Neidel
    E-Mail: [email protected] |
    Internet: https://podcast.brennpunkt-orange.de

    Danke

    Wir danken Cambo für ihren Song „Coffee“ (https://www.freemusicarchive.org/music/Cambo/Chilled_Beats), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #73 | Für immer BLAUWEISS – der Stahlstadtklub

    14. Apr 2020
    01:53:26

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    Thema der Episode

    Dass es den FC Blau-Weiß Linz überhaupt gibt, daran haben die zahlreichen Fans einen großen Anteil. Zwar lies eine vermeintliche Fusion mit dem LASK den Vorgängerverein SK VÖEST Linz bzw. FC Linz von der Bildfläche verschwinden, doch im Sommer 1997 wurde der FC Blau-Weiß Linz gegründet und war ab diesem Zeitpunkt die neue Heimat für die zahlreichen Anhänger des blau-weißen Linzer Fußballs. Zwar ging es in den vergangenen 23 Jahren – trotz einiger Rückschläge – kontinuierlich bergauf. Doch die Herausforderungen wurden nicht kleiner. Zu groß ist die Konkurrenz in Oberösterreich. Finanzkräftige Sponsoren suchen aktuell die Nähe zum LASK, der durch Europacup-Nächte ein attraktiver Werbeträger ist. Hinzu kommen in der aktuellen Saison blau-weiße Chaostage mit einem entlassenen Trainer, einem angeblichen Schuldenberg von 900.000 Euro und einem zurückgetretenen Vorstand. Über die spannende Geschichte und Gegenwart des Stahlstadtklubs sowie die Herausforderungen der Zukunft sprachen wir mit Richard Turkowitsch, der die Blau-Weißen seit langer Zeit als Anhänger begleitet.

    Fußball in Österreich

    Ballesterer

    „Den ballesterer gibt es seit 20 Jahren. Wir wollten von der Kommerzialisierung des Fußballs nie profitieren, sondern kritisch über sie berichten. Im Millionengeschäft Fußball war es uns immer wichtiger, unabhängig schreiben zu können, als eine Anzeige mehr im Heft zu haben. Wir sind davon überzeugt, dass das auch der Grund ist, warum du uns liest.

    Diese Unabhängigkeit hat ihren Preis. Finanziell ist das Heft seit 20 Jahren ein Balanceakt. Hinzu kommen die Krise des Printjournalismus, veränderte Lesegewohnheiten und ein schwankendes Anzeigengeschäft. Und auch wir haben Fehler gemacht und die wirtschaftlichen Strukturen vernachlässigt. Vielleicht wollten wir den Erfolg also zu sehr erzwingen, wir wollten unbedingt, dass der ballesterer funktioniert – für euch und sicher auch für uns. Wir schleppen nun schon länger Schulden mit uns herum, der größte Gläubiger sind wir selbst – die Beschäftigten, Gesellschafter und Freunde des ballesterer. Ohne viel Leidenschaft und Selbstausbeutung würde es das Magazin nicht geben. Honorare und Gehälter sind niedrig und mussten öfter unbezahlt bleiben. Ändert sich nichts, können wir in dieser Form nicht weitermachen.

    Wir wissen, dass es den ballesterer nur dank unserer Leserinnen und Leser seit 20 Jahren gibt. Und wir hoffen, dass wir diese Krise mit eurer Hilfe überstehen werden.”

    Mehr Informationen: https://ballesterer.at/

    Bundesliga

    https://www.bundesliga.at/de/

    2. Bundesliga

    https://www.2liga.at/2liga/

    FC Blau Weiß Linz

    Vor 1997

    … Das “aus dem Dreck gezogene Werk” nannten sie VÖEST – was soviel hieß wie: Vereinigte Österreichische Eisen- und Stahlwerke.

    Da man aber neben harter Arbeit auch Sport betreiben sollte, wurde am 26. Juli 1946 ein Fussballverein gegründet. Diesen taufte man auf ” SV Eisen und Stahl 1946 Linz”, die Vereinsfarben wurden mit Schwarz und Weiß festgesetzt. Aber bereits drei Jahre später, im Sommer 1949 erfolgte jedoch die Umbenennung in “SK VÖEST Linz”, gegen den Willen übrigens des damaligen Bürgermeisters Ernst Koref.

    In der Saison 1968/69 wurde der SK VÖEST Linz Meister der Regionalliga Mitte und stieg in die Nationalliga auf. Man zählte sich zu den besten 16 Mannschaften der Nation. Der Linzer ASK hatte wieder eine starke Konkurrenz in Linz bekommen, so hieß es damals.

    1969/70: Man fieberte dem ersten Linzer Bruderkampf entgegen. Und – es kam, wie es für einen Newcomer kommen mußte, die VÖEST kam gegen den LASK gehörig unter die Räder. 5 : 0 stand es auf der legendären Junghans-Uhr im Gugloval im August ’69 zu lesen. Doch die Mannen um ihren Trainer Alfred Günthner ließen sich nicht unterkriegen und belegten im ersten Jahr den 12. Tabellenplatz. Mit dem Abstieg hatte man nichts zu tun. In der Saison 1970/71 wurde immerhin schon der 6. Endrang erreicht.

    1971/72 errang der SK VÖEST den 3. Tabellenrang, bei der Europacup-Premiere schied man jedoch gleich in der ersten Runde aus – gegen Dynamo Dresden gab es kein Durchkommen. Jedoch gelang im Intertoto-Sommerbewerb der erste Gesamtsieg einer teilnehmenden österreichischen Mannschaft.

    Im Sommer 1972 wurden die Vereinsfarben auf Blau und Weiß geändert.

    1973/74: Einziger österreichischer Meistertitel

    Und die VÖEST-Elf war damals wirklich die Nr. 1 in Linz. Bei den Heimspielen passierten über 10.000 Besucher im Schnitt die alten Drehkreuze auf der Gugl. Im Meisterjahr taten dies immerhin rund 9.000 Linzer/Innen. Ein bis zur Liquidierung des Klubs nie mehr wieder erreichter Zuschauerzuspruch.

    1980 nahm man letztmals am Europacup teil und schied wie auch dreimal davor (Dynamo Dresden, FC Barcelona, Vasas Budapest) bereits in der ersten Runde aus, diesmal gegen TJ Zbrojovka Brno.

    1987/88, eines der schwärzesten Jahre in der Vereinsgeschichte. Die Truppe stieg nach 19 Jahren in der höchsten Spielklasse erstmals wieder in die Niederungen der Zweitklassigkeit ab (Abstiegs-Play Off).

    Im Sommer 1990 erfolgte die erste Umbenennung des Klubs. Durch die Ausgliederung der Fußballsektion aus den übrigen 16 Sportsektionen der VÖEST-Alpine nannte man diesen Verein eben FC VÖEST LINZ.

    Nach drei mageren Jahren in der Tristesse der 2. Liga erfolgte im Frühjahr 1991 der Aufstieg. Der Verein kehrte in die höchste österreichische Spielklasse zurück. Unter dem Feldherrn Alexander Mandziara konnte die Wiedergeburt gefeiert werden.

    Im Sommer 1991 erfolgte dann auch die Namensänderung in FC STAHL LINZ.

    … Herbst 1992 jedoch war wieder koksschwarz und furchterregend (Platz 11 in der 12er-Liga). Niemals agierte eine VÖEST-Truppe über die Dauer von 22 Meisterschaftsspielen derart lustlos, wie dies eben seinerzeit der Fall war. Was nützte da noch, ausser der Tatsache, daß im Sommer 1993 erneut der Abstieg nach dem 6. Rang im Mittleren Play-Off heraussprang.

    Sommer 1993: Zu dieser Zeit verabschiedete sich offiziell auch die Verstaatlichte Industrie von seinem Anhängsel. Der Klub hieß ab sofort nur noch FC LINZ. Stolz konnte man zur dieser Zeit auf den Nachwuchs sein. Und wieder einmal wurde die jetzige U-20 Meister.

    Sommer 1994: Einen beachtlichen Erfolg lieferte der damalige Zweitligaverein mit dem Erreichen des Pokalfinales in der Saison 1993/94, das jedoch am 11. Juni 1994 im Ernst Happel-Stadion vor nur 6000 Zuschauern gegen den FK Austria Wien klar mit 0:4 verloren ging.

    1996: gelang als Meister der sofortige Wiederaufstieg

    1996/1997

    Geprägt vom „Stahlstadt“-Mythos, aber der Identität als „Werkssportklub“ verlustig, hält sich der FC Linz mit dem Geld von Mäzen Franz Grad, einem Speditionsunternehmer, im Spieljahr 96/97 dennoch in der Bundesliga. Der angestrebte Klassenerhalt scheint zu gelingen.

    Gegen Ende der Saison landet Grad allerdings einen überraschenden Coup: Zur großen Empörung der Anhänger „fusioniert“ er den FC Linz mit dem Erzrivalen LASK. Eine Bündelung der Kräfte im Linzer Fußball soll es sein, eine Farce wird es. Denn der schwarz-weiße LASK denkt gar nicht daran, auch nur das geringste Element des blau weißen FC Linz zu übernehmen. Nur das Bundesleistungszentrum des FC Linz ist für die „Fusionsgewinner“ von Interesse. Kein Wunder, fällt ihnen damit doch die seit Jahren hervorragende Nachwuchsarbeit der Blau Weißen praktisch in den Schoß. Die Schadenfreude vieler LASK-Fans über das Schicksal des Stadtrivalen ist riesig. In der Kronen Zeitung vom 22. Mai 1997 jubelt ein „Linzer AHS-Lehrer und LASK-Fan“: „Eine neue Ära! In dieser ist die Auslöschung des FC Linz der erste LASK-Triumph!“ (Aus dem Buch “Erstmals zurück” von Andreas Kump)

    Quelle: https://www.blauweiss-linz.at/chronik/

    Wolfgang Rieger (1995 bis 1998)

    Wolfgang Rieger, Gründer und Besitzer der Riegerbank und gleichzeitig Präsident des Fußballklubs Lask, fälschte in den Neunzigern die Bilanzen seiner Bank. Der Bankier aus St. Wolfgang wollte den LASK zum Meistertitel führen und investierte: in die Trainer Friedel Rausch und Otto Baric, die ein Starensemble rund um Peter Stöger, Vidar Riseth, Geir Frigard und Markus Weissenberger aufstellten. Davor hatte der LASK mittels „Fusion“ den FC Linz geschluckt. Im Oktober 1998 setzte sich Rieger mit 100 Mio. Schilling an die Côte d’Azur ab. Er stellte sich aber der Justiz, kam in U-Haft und wurde im Februar 1999 zu achteinhalb Jahren Haft wegen Veruntreuung und betrügerischer Krida verurteilt. Im Mai 2003 kam Rieger – nach vier Jahren und sechs Monaten – vorzeitig bedingt frei.

    https://www.nachrichten.at/sport/fussball/lask/Reichels-Vorgaenger-Chronologie;art100,334477 (In OÖNachrichten)

    https://www.diepresse.com/451414/hohe-strafen-fur-topmanager

    Franz Grad

    “Ich war der Brave oder Dumme – sagen S’, wie Sie wollen –, der jahrelang die Schulden des FC Linz bezahlt hat und anderen, darunter auch der Politik, zu leichtgläubig vertraut hat. Mit der Erfahrung von heute würde ich alle anderen vor mir hertreiben. Oder ich hätte den FC Linz gleich an eine Gruppe wie jene übergeben, die dann von selbst mit dem FC Blau-Weiß Linz weiter unten begonnen hat. Die Fusion war sicher die schlechteste Option.”

    https://www.nachrichten.at/sport/fussball/fussball-oesterreich/franz-grad-die-fusion-war-ein-fehler;art127116,3099115 (In OÖNachrichten von Harald Bartl)

    Jürgen Werner

    Franz Grad (2017): “Die treibende Kraft der Fusion sei seiner Meinung nach Jürgen Werner gewesen, der heute beim LASK im Hintergrund als Berater die Fäden zieht.”

    https://www.nachrichten.at/sport/fussball/blauweiss-linz/20-Jahre-Fusion-Grad-bereut-seine-Fuehrungsrolle;art102094,2571784

    Jürgen Werner (2013): “Der SK Voest ist 1997 bei der Fusion mit dem LASK begraben worden. Für mich hat der LASK jetzt das beste Potenzial, Linz im Profifußball gut zu repräsentieren.”

    https://www.nachrichten.at/meinung/menschen/Juergen-Werner-Von-Blau-Weiss-zu-Schwarz-Weiss;art111731,1265670

    1997/1998

    So kommt es im Sommer 1997 zu einem ganz anderen Joint Venture im Linzer Fußball. Der SV Austria Tabak und die Anhänger des FC Linz gehen zusammen. Ein neuer Verein mit insgesamt 114-jähriger Vorgeschichte entsteht, offiziell gegründet am 1. August 1997. Als verbindendes Element werden die identen Vereinsfarben in den Namen des neuen Klubs integriert: FC Blau Weiß Linz.

    https://www.blauweiss-linz.at/chronik/

    1997-2019

    1997/98 – Landesliga OÖ (IV) – 4.

    1998/99 – Landesliga OÖ (IV) – 4.

    1999/00 – Landesliga OÖ (IV) – 1.
    Nach drei Jahren in der vierthöchsten österreichischen Spielklasse gelang mit einem finalen 4:2-Sieg bei der Union St. Florian endlich der Meistertitel und gleichzeitig der Aufstieg in die drittklassige Regionalliga Mitte.

    2000/01 – Regionalliga Mitte (III) – 7.

    2001/02 – Regionalliga Mitte (III) – 2.

    2002/03 – Regionalliga Mitte (III) – 1.
    Qualifikation für die Relegation zur 2. Liga: In der Saison 2002/03 konnte dort abermals der Meistertitel errungen werden. Das erste Relegationsspiel um den Aufstieg in die zweithöchste österreichische Spielklasse wurde auswärts in Villach gegen BSV Bad Bleiberg mit 2:0 gewonnen, das Rückspiel im Linzer Stadion vor 8000 Zusehern ging aber nach einer 2:1-Pausenführung noch mit 2:4 verloren. Auf Grund der Auswärtstorregel verblieb der FC Blau-Weiß Linz somit in der Regionalliga Mitte.

    2003/04 – Regionalliga Mitte (III) – 5.

    2004/05 – Regionalliga Mitte (III) – 10.

    2005/06 – Regionalliga Mitte (III) – 12.

    2006/07 – Regionalliga Mitte (III) – 14.
    Nach dem verpassten Aufstieg folgte ein steter sportlicher Niedergang. Spielten die Linzer in der Folgesaison 2003/04 noch lange vorne mit, war man 2005 und 2006 bereits im Abstiegskampf verwickelt. Diese Entwicklung gipfelte in der Saison 2006/07, als die Linzer zum zehnjährigen Vereinsjubiläum die Liga nach unten verlassen mussten.

    2007/08 -Landesliga OÖ (IV) – 1.
    Man schaffte jedoch den sofortigen Wiederaufstieg und somit war der Klub ab der Saison 2008/09 wieder zurück in der Regionalliga Mitte.

    2008/09 – Regionalliga Mitte (III) – 7.

    2009/10 – Regionalliga Mitte (III) – 2.

    2010/11 – Regionalliga Mitte (III) – 2.
    Qualifikation für die Relegation zur 2. Liga: In der Saison 2010/11 schafften sie hinter den nicht aufstiegsberechtigten LASK Juniors den Vizemeistertitel in der Regionalliga Mitte und somit die Qualifikation für die Relegationsspiele gegen die WSG Wattens. Nach einer 0:1-Heimniederlage siegte man auswärts mit 1:0 und sicherten sich mit einem 4:3-Sieg im Elfmeterschießen den Aufstieg in die Erste Liga.

    2011/12 – Erste Liga (II) – 6.

    2012/13 – Erste Liga (II) – 10.
    Qualifikation für die Relegation zur 2. Liga: Die folgende Saison 2012/13 verlief wesentlich weniger erfreulich, die Linzer errangen die wenigsten Punkte aller Erstligisten. Da der FC Lustenau aber keine Lizenz für die Saison 2013/14 erhielt, wurden die Vorarlberger auf den letzten Platz zurückgereiht, und Blau-Weiß Linz erhielt die Chance, in Relegationsspielen gegen SC-ESV Parndorf 1919, den Meister der Regionalliga Ost, die Klasse zu wahren. Die Linzer verloren das Auswärtsspiel in Parndorf mit 1:2 und das Heimspiel mit 0:1 und mussten daher den bitteren Gang in die Regionalliga Mitte antreten.

    2013/14 – Regionalliga Mitte (III) – 6.

    2014/15 – Regionalliga Mitte (III) – 3.

    2015/16 – Regionalliga Mitte (III) – 1.
    In der Saison 2015/16 wurde Blau-Weiß Linz Meister der Regionalliga Mitte und stieg erneut in die Erste Liga auf.

    2016/17 – Erste Liga (II) – 7.

    2017/18 – Erste Liga (II) – 10. (gemäß ÖFB-Beschluss kein Absteiger)
    30. Juni 2017 trat der Präsident Hermann Schellmann zurück und übergab die Vereinsführung an den Vizepräsidenten Walter Niedermayr. Der neue Präsident versucht, mit der Agenda 2027 und einem großen Team den Verein in die Bundesliga zu führen. Aufgrund einer Autoimmunerkrankung musste er aus gesundheitlichen Gründen das Amt des Präsidenten am 30. November 2018 zurücklegen.

    2018/19 – 2. Liga (II)- 5.

    2019/2020

    Ronald Brunmayr wurde als neuer Trainer von Fußball-Zweitligist FC Blau-Weiß Linz präsentiert. Der FC-Juniors-Vertrag von Brunmayr soll bis Sommer ausgesetzt werden, der Ex-Teamspieler ist somit frei für den Job bei Blau-Weiß. Da der zuletzt finanziell gebeutelte Zweitligist Brunmayr aber aktuell keinen seriösen Vertrag über den Sommer hinaus anbieten kann, setzt Brunmayr ab 1. Juni seinen FC-Juniors-Vertrag wieder fort.

    https://www.nachrichten.at/sport/fussball/blauweiss-linz/fix-brunmayr-wird-bis-sommer-blau-weiss-trainer;art102094,3212126

    Fanszene

    „Um neuen Schwung, Tatendrang, Motivation und eine noch größere Gemeinschaft in die aktive blau-weiße Fanszene zu bringen, entschlossen sich die Fanclubs des FC Blau Weiß Linz 2005 mit der Gründung des „Stahlstadt Kollektivs“ einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft zu setzen. Die Linzer Blauhelme, The Firm, die königsblauen Linzer, die Linzer Pyromanen, die Linzer Stahlfront, die Stahlstadtkinder, der Stahlstadtzirkel sowie die Linzer Urtypen arbeiteten in mehreren Sitzungen das Grundgerüst für den künftigen „Dachverband“ aus. Im Laufe der Jahre schlossen sich der Salon Blauweiß, der Stammtisch SKV Never-Forget, die Blue Company und die ARGE ToR! der gemeinsamen Idee an.“

    Weitere Infos zum Stahlstadt Kollektiv gibt es unter www.stahlstadt-kollektiv.at

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