#80 | Oberliga-Träumereien

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    Der Fußballpodcast über die BSG Wismut Gera

    Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinsportpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #80 | Oberliga-Träumereien

      28. Mai 2020 | 01:03:16

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      Thema der Episode

      In welcher Konstellation sich die Oberliga in der kommenden Saison zusammensetzt, ist derzeit noch unklar. Während die Vereine FSV 63 Luckenwalde, TV Askania Bernburg und VfL Hohenstein-Ernstthal die fünftklassige Liga verlassen, stehen im Moment nur die Vereine FC Rot-Weiß Erfurt und SV Blau-Weiß Zorbau als voraussichtliche Liganeulinge fest. Während mit dem SV Einheit Kamenz der Aufstiegskandidaten aus Sachsen seine Teilnahme abgesagt hat, ist die Situation in der Thüringer Verbandsliga schwierig. Der Spitzenreiter FC An der Fahner Höhe und die viertplatzierte BSG Wismut Gera haben gegenüber dem NOFV eine Meldung abgegeben. Ob allerdings überhaupt einer der beiden Verbandsligisten aus dem Freistaat aufsteigen darf und will, ist noch ungewiss. Doch allein die theoretische Möglichkeit sowie die voraussichtliche Liga-Zusammensetzung sorgen für wilde Träume. Mit BSG-Spieler Raphael Börner sowie den langjährigen Fans Calli und Remmidemmi wagen wir in der 80. Ausgabe des Podcasts einen Ausblick in die Saison 2020/21.

      Links und Informationen zum Podcast

      Corona

      Situation in Gera

      Stand vom 26. Mai 2020: positiv getestete Personen 226 (+6), genesene Personen 166 (+/- 0), verstorbene Personen: 11, aktive Fälle: 49 (+6)

      https://corona.thueringen.de/bulletin

      “Grundsätzlich verstehe ich Menschen, die sich Gedanken darüber machen: Was passiert gerade mit unserer Demokratie”, betonte Vonarb. “Ich verstehe aber zum jetzigen Zeitpunkt die Kritik in ihrer Massivität nicht mehr, angesichts der vielen Lockerungen, die es inzwischen gibt und die in den nächsten Tagen und Wochen weiter geplant sind.”

      https://www.sueddeutsche.de/politik/demonstrationen-gera-vonarb-beschraenkungen-in-der-corona-pandemie-waren-richtig-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-200516-99-78590

      Situation bei der BSG Wismut Gera

      „… kann unter strengen Auflagen wieder trainiert werden. Den Anfang machten unsere D1-Junioren, welche mit ihrem Übungsleiter André Fischer ein vorbildliches Training absolvierten.“

      ++ DANKE ++Seit gestern kann unter strengen Auflagen wieder trainiert werden.Den Anfang machten unsere D1-Junioren,…

      Gepostet von BSG Wismut Gera e.V. am Montag, 25. Mai 2020

      Fußball in Thüringen

      #78 | Die Stimmen zur Verbandsentscheidung

      https://podcast.brennpunkt-orange.de/78-die-stimmen-zur-verbandsentscheidung/

      #79 | Hoffnung auf einen Dialog

      https://podcast.brennpunkt-orange.de/79-hoffnung-auf-einen-dialog/

      Standpunkt des KFA Nordthüringen

      Grundsätzlich ergibt sich im KFA Nordthüringen nur noch wenig Vertrauen in die Arbeit des Jugendausschusses des Landes. Hier ist unbedingt Klarheit zu schaffen

      Grundsätzlich wird eine Fortführung der Saison einhellig befürwortet. Damit wird eine sportliche Lösung geschaffen, wie sie in Satzung und Ordnungen dargestellt ist.

      Damit wird für die laufende Saison ein sportlich fairer Abschluss geschaffen. Weiterhin bringt es Spielräume für zu erwartende weitere Störungen durch Corona oder andere Probleme.

      Alle berechtigten Bedenken müssen schnellstmöglich gesammelt und Lösungsmöglichkeiten erarbeitet und vorgeschlagen werden, um Klarheit über die Art und Weise der Weiterführung zu schaffen.

      … muss endlich bei allen Beteiligten klar sein, dass Abstimmungen ohne eine grundlegend neue Ausgangslage nicht ständig wiederholt werden können, nur weil man unterlegen ist. Gefasste Beschlüsse sind durch alle umzusetzen, sonst erfolgt eine Schädigung des Ansehens des TFV.

      Sollte eine Entscheidung hinsichtlich eines Abbruches der Saison getroffen werden, kann es keine Auf- UND Absteiger geben. Entscheidungen am Grünen Tisch müssen vermieden werden.

      Zum Problem im Nachwuchsbereich: Eine Abtrennung der Saison im Nachwuchs von der restlichen Saison ist nirgendwo in Satzung und Ordnungen vorgesehen und technisch unmöglich. Ein Chaos in allen Bereichen des Spielbetriebes wäre die Folge.

      http://www.ntkfa.de/downloads/news/2020-05-22_StandpunktSaison2.pdf

      Oberliga

      Saison 2019/20

      Süd: Luckenwalde steigt auf

      „Die Saison wird nach dieser Variante am 30.06.2020 offiziell beendet. Bis dahin werden keine Meisterschaftsspiele mehr durchgeführt.“

      Die Abschlusstabelle wird mit Hilfe des berühmten „Quotienten“ ermittelt. Derzeit liegt der FSV auf dem 2. Tabellenplatz der Oberliga Süd des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) mit 41 Punkten aus 17 Spielen (Quotient: 2,4112). Spitzenreiter der Oberliga Süd ist die zweite Mannschaft des FC Carl Zeiss Jena mit 43 Zählern aus 18 Punktspielen (Quotient: 2,3889). „Aufgrund der Aufstiegsregelung für Zweite Mannschaften (FC Carl Zeiss Jena II) und des großen Abstandes zum Drittplatzierten aus Rudolstadt wäre nach diesem Modell der FSV Luckenwalde in der kommenden Saison spielberechtigt für die Regionalliga.

      … es soll keine Absteiger aus der Oberliga geben.“

      Nord: Tebe?

      „Die Situation in der Staffel Nord stellt sich enger dar: TeBe Berlin (19 Spiele, 47 Punkte = Quotient 2,47) steht nur knapp vor dem Greifswalder FC (18 Spiele, 42 Punkte = Quotient 2,33). Doch nach Angaben beteiligter Vereine steht hier auch eine andere Lösung im Raum – etwa ein Ausspielen der Aufstiegsplätze unter den Vereinen, die Ambitionen auf die Regionalliga angemeldet hatten.“

      https://www.kicker.de/775502/artikel/oberliga_nofv_nord_sued_saison_soll_abgebrochen_werden

      Saison 2020/21

      Bischofswerda bleibt in der Regionalliga

      „Dementsprechend planen wir auch für die bevorstehende Spielzeit 2020/2021, in der Regionalliga Nordost anzutreten. Dies gilt sowohl für unsere 1. Männermannschaft als auch für unsere Frauenmannschaft. Voraussetzung ist selbstverständlich die Spielgenehmigung durch den NOFV. An der finanziellen Absicherung des Spielbetriebes für beide Vertretungen wird intensiv gearbeitet, auch wenn die Situation, bedingt durch die „Corona-Krise“, für unseren Verein eine große Herausforderung darstellt. Mit der Planung für die Regionalliga sind wir uns auch der hohen Verantwortung, die Regionalliga für die Oberlausitz im Männer- und Frauenfußball zu erhalten, bewusst.“

      https://www.bfv08.de/Planungssicherheit-fr-die-meisten-Vereine.1003-1.htm?z=index.htm

      Aufsteiger aus den Ländern?

      In welcher Konstellation sich die Oberliga in einer kommenden Saison zusammensetzt, ist derzeit aufgrund der unklaren Situationen in den anderen Landesverbänden (Thüringen möchte die Saison sportlich beenden) und den Ligen (3. Liga und Regionalliga) oberhalb der Oberliga unklar.

      Sachsen-Anhalt: Bernburg will runter, Zorbau will rauf

      „So hat der bisherige Oberligist Askania Bernburg bereits bekundet, künftig in der Verbandsliga zu spielen. Bernburgs Platz wird wohl Zorbau einnehmen.“

      Zwar sind die Blau-Weißen bei Saisonabbruch nur Tabellenzweiter. Doch Primus Romonta Amsdorf hat keine Ambitionen, in die Oberliga aufzusteigen. Lediglich Zorbau und Einheit Wernigerode hatten bei einer Befragung Interesse gezeigt.

      https://www.mz-web.de/salzlandkreis-sport/-aufstieg-ohne-titel-nichts-wahres–fussballer-und-fans-hadern-mit-saisonabbruch-36717804

      Kamenz meldet aber steigt nicht auf

      Trainer Frank Rietschel: „Wir haben für die Oberliga gemeldet, aber das war vor der Corona-Pandemie. Unser Statement war immer, dass wir keinerlei finanzielle Risiko eingehen werden. Sportlich wollen wir Trainer sowie unsere Spieler unbedingt aufsteigen. Finanziell kann ich das aktuell nicht beurteilen. Eine Aussage dazu kann nur unser Präsident tätigen. Für die Mannschaft steht jetzt erst einmal die Frage, ob und wie es sportlich weitergeht.“

      https://www.sportbuzzer.de/artikel/einheit-kamenz-trainer-frank-rietschel-meister-landesliga-sachsen-nofv-oberliga/

      Präsident Thorsten Edelmann: „Wir bleiben definitiv in der Landesliga. Die Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen, weil die Jungs bisher eine überragende Serie gespielt und elf Punkte Vorsprung auf den Zweiten haben. Aber wir müssen die rund 650 Mitglieder im Auge behalten und wissen auch, dass die Corona-Krise finanzielle Auswirkungen im Verein haben wird.“

      https://www.sportbuzzer.de/artikel/sv-einheit-kamenz-prasident-thorsten-edelmann-bestatigt-aufstiegsverzicht/

      MDR: Rot-Weiß Erfurt plant für die Oberliga

      „Von der Regionalliga in die Oberliga, vom Steigerwaldstadion auf einen Sportplatz: Rot-Weiß Erfurt zieht ins Stadion an der Grubenstraße – nur wichtige Spiele sollen noch im Steigerwaldstadion ausgetragen werden.“

      „Für den Spielbetrieb in der Oberliga sucht der insolvente FC Rot-Weiß Erfurt einen Sponsor. Doch was passiert, wenn sich kein Geldgeber findet? Für diesen Fall soll es einen “Plan B” geben.“

      https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/trotz-weiterer-insolvenz-rot-weiss-erfurt-plant-fuer-die-oberliga-100.html

      Bewerbungen für Oberliga – Spieljahr 2020/21

      Für die Teilnahme am Spielbetrieb der Oberliga Saison 2020/21 haben u.a. folgende Vereine die Bewerbungsunterlagen fristgerecht eingereicht:

      FC Carl Zeiss Jena – FC Einheit Rudolstadt – FSV Martinroda – FSV Wacker 90 Nordhausen – FC Rot-Weiß Erfurt – FC An der Fahner Höhe (Thüringen) – BSG Wismut Gera (Thüringen)

      https://www.nofv-online.de/index.php/aktuelles-leser-114/bewerbungen-fuer-die-regionalliga-nordost-und-oberliga-spieljahr-2020-21.html

      Der Amateurfußball

      Persönliches Statement des Vorstandsvorsitzenden Peter Janeck

      Fußball ist das Spiel des Geldes – Eindrücke, die nachdenklich machen

      Eine Währung, mit der beim Sponsoring bezahlt wird, ist Reichweite überregional nach außen und professionell arbeitende Verantwortliche in einem Verein. Wer keine Reichweite in der Öffentlichkeit und in andere Regionen nachweisen kann wird in der Regel durch das Raster fallen.

      So eine Reichweite kann sich für jeden der Beteiligten positiv auswirken. Zum einen zeigt man sich als Verein selbst, zum anderen hat man durch eine geschickte Sponsoren-Integration die Chance, die generierte Reichweite seinen Partnern und Sponsoren als Sponsoring-Leistung anzubieten.

      Durch die Einstellung des sportlichen Lebens und die Schließung sämtlicher Sport, Spiel- und Freizeitanlagen in der derzeitigen Situation durch die Corona-Pandemie sind sämtliche Betätigungen eingestellt und deren finanzielle Einnahmemöglichkeiten sind schlagartig weggebrochen. Das gilt ebenso für den BSC Süd 05.

      Der Fußball von heute ist nicht mehr der, mit dem viele Fans aufgewachsen sind. Alles ist größer, bunter, lauter – und nicht zuletzt teurer. Sicherlich verdienen die Vereine mit den Mitgliedsbeiträgen, Eintrittsgeldern und nicht zuletzt mit den Sponsoren Geld, doch für mich als BSC Süd Präsident hinterlässt ein anderer Gedanke und meine Erfahrungen aus vielen Treffen und Gesprächen einen faden Beigeschmack.

      Fußball und Sponsoring, das über viele Jahre eine erfolgreiche Verbindung für beide Seiten war, scheint heute nicht mehr so gesehen zu werden. In der Stadt Brandenburg sind große Investoren und sogar weltweit agierende Firmen seit vielen Jahren ansässig. Neue Firmen kommen immer wieder hinzu, welche Brandenburg als guten Wirtschaftsstandort sehen. Diese werden von der Stadt und deren Vertreter gefördert und erhalten Vorzüge, die sie gerne nutzen. Es werden viele Gelder gespart, Verbindungen und Bekanntschaften ausgenutzt, alle steuerliche Vorteile zum eigenen Zweck genutzt und gute Baugrundstücke erworben, auf denen riesige Firmen entstehen.

      Wenn ich nun als Vorstandsvorsitzender eines ansässigen Vereins an diese Firmen herantrete und Gespräche führe, sprechen sich all diese Firmen gegen ein größeres Engagement in einem Verein aus. Nur ausgewählte Großveranstaltungen werden in dieser Stadt finanzkräftig unterstützt. An die Türen dieser Firmen und Vertreter brauche ich nicht klopfen. Es ist müßig und anstrengend immer an geschlossenen Türen zu stehen. Eigennützigkeit steht dort vor sozialem Einsatz in der Stadt. Diese Dinge machen es mir schwer, an engagierte potenzielle Sponsoren heranzutreten, denn dadurch wird mir bewusst, jeder von Ihnen ist sich selbst der Nächste.

      Unser Sportplatz gehört der Firma ZF. Das heißt, dass wir fast sämtliche Investitionen eigenständig finanzieren müssen, da die Stadt nur kommunale Sportanlagen finanziell fördert oder auch wie den Sportplatz Wiesenweg oder das Quenz-Stadion selbst betreibt. An unseren Betriebskosten beteiligt sich ZF zumindest zur Hälfte. Doch das ist natürlich aus unserer Sicht viel zu wenig.

      Es ist schon länger abzusehen das es genau aus diesen Gründen nicht mehr richtig weitergeht. Es gibt keinen Erfolg mehr um jeden Preis. Hier muss ich mich mit dem Gedanken befassen, dann die Abmeldung der Männer aus der Oberliga zu vollziehen. Das heißt, dass es in Brandenburg keinen Verein mehr geben wird, der unsere Stadt überregional im hochwertigen Amateurfußball vertritt.

      Die Jugend rückt somit in den Vordergrund. Der BSC Süd 05 wird sich deshalb auf neue Beine stellen müssen. 115 Jahre nach seiner Vereinsgründung kann dann nur noch die Prämisse sein, die sportlichen Zielsetzungen neu auszurichten und mit der Abmeldung der Ersten Mannschaft vom aktiven Spielbetrieb der Oberliga ein selbstbewusstes Zeichen in die ganze Region zu setzen.

      Die Jugendarbeit, schon immer eine Domäne des Vereins, muss nun in den Mittelpunkt der Vereinsarbeit rücken. Ich werde so dem „bezahlten Amateur-Fußball bis hin in die untersten Spielklassen“ eine klare Absage erteilen. Ich werde nichts schönreden und mache kein Geheimnis daraus, dass der regionale Fußball, den man den Zuschauern und Spielern in den letzten Jahren geboten hat, den Verein in den letzten Jahren finanziell gefordert und personell überfordert hat. Ich sehe unter den finanziellen Voraussetzungen, die der Verein derzeit hat, keinen Sinn darin, krampfhaft einem weiteren Bestehen der aktiven Mannschaft hinterher zu laufen und horrende Gehälter für Spieler zu zahlen. Diese sind in den letzten Jahren so in die Höhe gestiegen, dass ich persönlich nicht mehr gewillt bin, diese Gelder zu zahlen. Selbst in den untersten Spielklassen scheint es nur noch „mit Geld“ zu gehen, die emotionale Bindung an die Vereine scheint in vielen Fällen keine Rolle mehr zu spielen. Alle vorhandenen finanziellen und personellen Mittel wurden bisher dem untergeordnet und alles andere blieb oft außen vor. Wir müssen nun die verbliebenen Mittel bewusst wieder auf die Jugendarbeit konzentrieren. Jedes Kind muss künftig wieder in jeder Altersstufe die Möglichkeit haben, beim BSC Süd 05 Fußball spielen zu können. Es macht mich sehr traurig, dass diese guten Voraussetzungen unserer Plätze und Einrichtungen, die wir als Verein und ich als Präsident in den letzten Jahren geschaffen haben nicht mehr für den hochwertigen überregionalen Fußball genutzt werden können. Wir werden damit ein Ausbildungsverein für zukünftige gute Spieler sein, die dann nur noch in anderen Städten, Regionen, Vereinen und Ligen spielen werden.

      Eines möchte ich aber als sehr positiv hervorheben. Es gibt in unserer Stadt Brandenburg so viele kleine Firmen und Unterstützer, die seit vielen Jahren alles geben, was möglich ist, um unseren gemeinnützigen Sportverein, als auch freiberufliche Trainerinnen und Trainer, die diese Tätigkeit als ehrenamtliche Helfer unseres Vereins betreiben, mit zu tragen und zu unterstützen. Dafür gebührt all denen, die sich in diesen Zeiten für unseren Verein eingesetzt haben unser allergrößter Dank.

      In den 6 Jahren als Präsident des BSC Süd 05 habe ich in den letzten Jahren viel Kraft, Zeit, Anstrengungen und Geld in den Brandenburger Verein investiert. Wir hatten sportliche Entwicklungen nach oben und genauso nach unten landkreis- und regional. Ich habe immer versucht guten Fußballsport zu bieten und ehrgeizigen jungen Fußballern aus Brandenburg sowie der ganzen Region eine bestmögliche Plattform hierfür zu schenken. Das ein Rückzug aus dieser hochklassigen Amateurliga viele Schritte zurück bedeuten, ein Neuanfang über Jahre hinweg sehr schwer werden wird, ist mir selbst und allen hier bewusst.

      Demnach kann es nur einen Weg geben. Zurück zum authentischen Fußball und volle Konzentration auf die Jugend. Bei seinem Umbruch möchte ich dem BSC Süd 05 und allen Mitgliedern, ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren und Förderern der letzten Jahren DANKEN.

      Bisher war es immer mein Anspruch mit unserem Verein erfolgreich zu sein und höhere Ziele anzustreben. Aus diesem Bewusstsein heraus habe ich bis heute trotz aller Anstrengungen und Widrigkeiten meine ganze Kraft in die Sache gesteckt, den Verein weiterzuentwickeln. In vielen kleineren Städten und deren Vereinen ist die Hilfsbereitschaft und der Einsatz von Sponsoren um vieles höher.

      Das geringe Engagement von vielen Firmen in Brandenburg hat vor allem dazu geführt, meine zukünftige Führungsverantwortung im Verein nicht mehr weiterzuführen, denn dies entspricht nicht dem Anspruch an mich selbst und dem Verständnis für Anerkennung.

      Es muss etwas geändert werden, damit es weiter gehen kann!

      Peter Janeck (Vorstandsvorsitzender BSC Süd 05 e.V.)

      Süd Feuer!

      https://www.bsc-sued-05-fussball.de/reader-nachrichten-verein/persoenliches-statement-des-vorstandsvorsitzenden-peter-janeck.html

      BSG: Präsident Frank Neuhaus bezieht Stellung

      Frank Neuhaus: „Wenn schon die Vereine mitentscheiden sollen wie es weitergeht, muss man ihnen auch die dafür nötige Zeit zur Entscheidungsfindung lassen. So völlig überstürzt und kopflos zeigt uns eigentlich die Misere im Amateurbereich! Ich hätte mir prinzipiell jetzt, in der Fußballfreien Zeit durch Corona, wo wirklich viel Zeit für alle Akteure auf und neben dem Platz ist eine Diskussion über die Werte und dessen Umsetzung im Amateurbereich gewünscht. Hier haben wir eine große Chance vertan um eventuell über Neuausrichtungen nachzudenken. Wie z.B. Obergrenzen bei Aufwandsentschädigungen und Amateurverträgen in den verschiedenen Spielklassen der Oberliga, Thüringenliga usw.“

      http://www.wismutgera.de/eznews.php?news=1246962416&nummer=1588873935

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #79 | Hoffnung auf einen Dialog

      14. Mai 2020 | 01:28:37

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      Thema der Episode

      Historisches passiert derzeit im Thüringer Fußball. Der Beschluss des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) die Saison 2019/2020 nach dem Sommer fortzuführen, verursacht heftigen Widerstand. Erstmals gibt es eine Online-Petition mit der Forderung die Saison abzubrechen und diese stößt mit über 2220 Unterschriften auf breite Zustimmung. Die aktuelle Situation sollte im Podcast-Format „FuPaFunk“ gemeinsam mit dem TFV besprochen und diskutiert werden. Leider blieb die Anfrage an den TFV-Pressesprecher und die -Geschäftsstelle unbeantwortet. So konnte der Wunsch vieler Fußballer und Eltern nach einem Dialog mit den Verbandsverantwortlichen zumindest in diesem Podcast nicht erfüllt werden. Doch auch ohne Verband diskutierten Tobias Busse (Trainer des Thüringenligisten FC An der Fahner Höhe). Marco Nagy (Abteilungsleiter beim SV Jena-Zwätzen), Jan Genseke (Vorstandmitglied bei der BSG Wismut Gera) und Felix Böhm (Redakteur bei FuPa Thüringen) die Entscheidung des Verbandes und deren Folgen aus unterschiedlichen Perspektiven.

      Links und Zitate zum Podcast

      Grundsätzlich Fußball und Corona

      Rolle des Fußballs und der Verbände in der Corona-Krise

      DFL: Die Bilder von Salomon Kalou aus der Kabine von Hertha BSC sind absolut inakzeptabel. Hierfür kann es keine Toleranz geben – auch mit Blick auf Spieler und Klubs, die sich an die Vorgaben halten, weil sie die Ernsthaftigkeit der Situation erfasst haben.”

      https://www.kicker.de/775007/artikel/der_fall_kalou_wo_hertha_wirklich_die_vorgaben_missachtete

      Jens Lehmann: „Solange die Symptome nicht so schlimm sind, denke ich, müssen die Spieler damit zurechtkommen …  ich denke also, für junge, gesunde Menschen mit einem starken Immunsystem ist das keine so große Sorge … aber gefährdete Menschen müssen natürlich aufpassen. Es hilft wahrscheinlich auch, einigermaßen gesund zu leben.“

      Sportmediziner Bloch: Wir können nicht abschätzen, wie hoch die Gefahr tatsächlich ist.“- „Das betrifft wie gesagt nicht nur die Lunge, sondern das Herz kann auch durchaus betroffen sein.“- „Auch wenn jemand symptomlos ist, empfehlen wir zwei Wochen Pause.“- „Ich habe ein bisschen Angst davor, dass tatsächlich ein Spieler in diesem Spielbetrieb infiziert ist.“

      https://video.tagesspiegel.de/sportmediziner-bloch-fuhlt-sich-nicht-wohl-mit-liga-neustart.html?do=read

      Christoph Nowak, Erster Vorsitzender bei SSV Dillingen: „Es ist offensichtlich, dass die ALLESAMT ABSTIEGSGEFÄHRDETen 3. Liga-Vereine im Osten ihre Beziehungen zur Landes- und Kommunalpolitik nutzen möchten, um einen Saisonabbruch und somit den Klassenerhalt auf nichtsportlichem Wege zu schaffen. Dem muss meines Erachtens nach dringend Einhalt geboten werden, zur Not auch durch konsequenten Lizenzentzug. SV Waldhof Mannheim 07 möchte “am grünen Tisch” aufsteigen und dort wurde sogar gegen jegliche Moral das tragische Ableben eines Spielervaters dafür instrumentalisiert. Hier munkelt man in der Branche von einer anderen Todesursache genauso wie über die jünsten Infektionsvorgänge beim Tabellenletzten der 2.Bundesliga, der SG Dynamo Dresden , an die unbefleckte Empfängnis erinnern…

      Christoph Nowak, Erster Vorsitzender bei SSV Dillingen: „…mit welchen (politischen) Mitteln und Seilschaften so manche Vereine aus der 3. Liga, hier der FC Carl Zeiss Jena  die in sportlicher Not oder einer komfortablen Situation sind, auf einen Saisonabbruch hinarbeiten, ist meiner Ansicht nach schon sehr dreist und gegen jeden Fairplay-Gedanken! Die territoriale Ansiedlung der meisten besagten Vereine ist natürlich rein zufällig…

      Sportbild und SG Dynamo Dresden: “Diese Formulierung und die latenten Vorwürfe samt aller Verschwörungstheorien, wir wollten mit unserem Verhalten einen Saisonabbruch herbeiführen, sind stigmatisierend, erfunden und eine bodenlose Frechheit. Die Formulierung ‘Streik’ ist ein unglaublicher Skandal, weil wir als Mannschaft und alle, die Dynamo Dresden lieben, diffamiert werden.“

      “Wir halten fest: Für uns als gesamte Mannschaft stand in den vergangenen Wochen und Tagen ein Streik als Option niemals zur Diskussion – und wird es auch in Zukunft nicht sein, egal wie es für uns weitergeht.“

      “Kein einziger Spieler unserer Mannschaft hat sich leichtfertig mit dem Coronavirus infiziert, dafür legen wir als Mannschaft unsere Hände ins Feuer. Wer etwas anderes glaubt, sollte seine Moralvorstellung einmal ganz kritisch hinterfragen.”

      Richtig ist und dazu stehen wir als Mannschaft: Wir haben in der von der „Sport Bild“ aufgegriffenen Mannschaftssitzung am vergangenen Samstag viele Fragen gestellt, die uns seit Wochen bewegen, auf die wir aber bis heute keine Antworten bekommen haben.

      https://www.dynamo-dresden.de/saison/news/newsdetails/fakt-ist-ein-streik-stand-niemals-zur-diskussion.html

      Die Entscheidungsfindung beim TFV

      Zeitdauer für Entscheidungsfindung

      Marcel Waldau (FC Carl Zeiss Jena): hartes Brot, Abstimmung (nur zwei(!) Tage nach einer Videokonferenz) hin oder her.

      Michael Dietl (Glück-Auf Nachwuchsakademie Gera): Besonders die jetzt an den Tag gelegte Schnelligkeit, eine Entscheidung herbeizuführen kann ich nicht nachvollziehen. Bisher wurde immer auf die noch offenen Entscheidungen der Politik verwiesen, wovon plötzlich keine Rede mehr ist.

      Umfrage notwendig?

      Lars Sänger (MDR, Sportfreunde Marbach): Wozu braucht ein Verband eine Umfrage? Entscheidung treffen und fertig. Fakt ist, dass der jetzige Stand, also der Vor-Corona-Stand, ein real erzielter, sportlicher Stand ist. Wer vorne steht, soll aufsteigen und tut das mit Recht nach mehr als der Hälfte der Saison. Und umgekehrt. Was jetzt kommt: Spieler in höchst unterschiedlichem Zustand treten gegeneinander an. Indiskutabel und ungerecht.

      Sven Harnisch (Soccer City e.V.): Ganz abgesehen davon halte ich es auch nicht für den richtigen Weg sich als Verband hier seiner Verantwortung zu entziehen und das Ganze basisdemokratisch abstimmen zu lassen. So kann ich mich bei jeder unbequemen Entscheidung aus dem Staub machen und die Hände hoch nehmen: “So hat die Merhheit entschieden.” Wenn wir uns für sämtliche Dinge die Legitimation aller Vereine einholen wollen, dann frage ich mich was überhaupt die Aufgabe eines Landesverbandes ist?

      „Bei meinem Votum hatte ich den Nachwuchs mit seinen Besonderheiten wie offenbar viele andere auch, nicht auf dem Schirm“, sagt der KFA-Vorsitzende Klaus Hübschmann.

      Kritik an der Art und Weise der Abstimmung

      Soccer City e.V.: Keinerlei qualitative Betrachtung der Abstimmungsergebnisse (Breitensport vs. Leistungssport; 737 aktive Vereine, davon ca. 650 Vereine auf Kreisebene und ca. 80 überregional aktive Vereine).

      Soccer City e.V.: Keinerlei Gewichtung der Stimmen (eine Stimme je Verein egal ob 1 Mannschaft am Spielbetrieb oder – wie im Falle des JFV – 13).

      Sven Harnisch (Soccer City e.V.): Demokratie hieße auch, dass die Stimmen Gewichtungen fänden und nicht verzerrt dargestellt werden. Ein kleiner Verein mit wenig Mitglieder und z.B. nur einer Mannschaft hat das gleiche Stimmrecht wie ein Großverein, der alle Altersklassen besetzt und noch drei Männermannschaften stellt. Natürlich ergibt die Wahl nicht das Stimmungsbild. Im Bundesrat hat ja Thüringen auch nicht den gleichen Stimmanteil wie bevölkerungsreiche Länder, weil es doch gar nicht die Verhältnisse widerspiegelt.

      Transparenz der Ergebnisse

      Andreas Ludwig (TSG Stotternheim): Das Ergebnis ist schon sehr kurios. Ich habe mit vielen gesprochen, nur haben alle für einen Abbruch gestimmt. Aber gut. Thüringen ist groß. Die Altersklassen im Nachwuchs werden bestraft. Der TFV hat seinen Willen. Ich bin auch für Transparenz der Abstimmung!

      Jens Ahlgrimm (SC 1903 Weimar): Trotzdem wundert mich die Abstimmung, da ich, egal woher, nur die Möglichkeit eines Abruchs der Saison zu hören bekomme. Ich kenne bis jetzt keinen Verein, der die Saison weiter spielen möchte.

      Eric Daniel Cantona: Oh je, oh je… da sind sie wieder – die verschwörungstheoretiker und die “ich habe hundert Leute gefragt”alias Familien Duell Umfrageersteller / weil das Ergebnis nicht so ist, wie sie es sich vorstellen wird hier munter raus beleidigt, beschimpft etc. pp…

      Thüringer Fußball-Verband e.V. – TFV: Die Abstimmung kann von Vereinsvertretern in der Geschäftsstelle eingesehen werden.

      Die Entscheidung

      Die Abstimmung der Vereine über den mehrheitlichen Vorschlag des Vorstandes zum Spielbetrieb vom 02.05.20 ist beendet. Von den 737 aktiven Vereinen haben 81 Prozent teilgenommen, wobei jeder Verein nur eine Stimme hatte. Nach gründlicher Überprüfung stellte sich heraus, dass 585 Stimmen gültig sind. Von denen sind 340 (58,12%) Vereine dem TFV-Vorschlag gefolgt. Der sah bekanntlich vor, das Spieljahr 2019/20 bis zum 31.08.20 auszusetzen und, wenn es die behördlichen Verordnungen erlauben, ab 01.09.20 fortzusetzen. 245 Vereine (41,88%) waren dagegen. (tfv-erfurt.de)

      Warum nicht wie in Sachsen?

      Stefan Jung (SV Blau-Weiß Auma): in jedweder Hinsicht die optimale Lösung [Anm. d. Red.: Sachsen]. Da gibts nichts dran zu meckern. Aber anstatt sich ein Beispiel an einem (starken) Verband zu nehmen, muss man hier sein eigenes Süppchen kochen und den Vereinen in selbige spucken.

      Identische Lösung für alle Bereiche

      Thomas Fiedler (FSV Wacker 03 Gotha): Wie dem auch sei, ich erachte es als wichtig, dass für die Kinder- und Jugendmannschaften die gleiche Lösung gelten muss, wie im Männerbereich.

      Folgen für den Männer- und Nachwuchsfußball

      Überregionale Wettbewerbe

      TFV-Präsidium: Einig war sich die Runde darin, dass es auf dem Gebiet des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) keine „Insellösungen“ geben und dann für alle Kreise auch einheitliche Festlegungen gelten sollten (TFV, 31. März 2020).

      https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/von-der-sitzung-des-erweiterten-praesidiums-gremium-ist-auch-in-zeiten-von-corona-handlungsfaehig/

      Die U15 des FC Rot-Weiß führt souverän ihre Verbandsliga-Staffel an, würde eigentlich in die Regionalliga der nächsthöheren Altersklasse U17 aufsteigen. Doch das ginge nicht, denn diese vom Nordostdeutschen Fußballverband organisierte Liga wird bereits in die Saison 2020/21 gestartet sein, während eben diese in Thüringen wegen einer Verlängerung der unterbrochenen Spielzeit ausfallen würde.

      https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fc-rot-weiss-fuer-saisonabbruch-im-nachwuchsbereich-id229087295.html

      Folgen für den Nachwuchsfußball

      Kein Nachteil

      Thomas Fiedler (FSV Wacker 03 Gotha): Es kann nie ein Nachteil für ein Kind sein, ein Jahr länger in der jüngeren Akl zu verweilen.

      Marcel Waldau (FC Carl Zeiss Jena): Unfassbar sprachlos… man nimmt der Jugend eine komplette Jahrgangsstufe… Einige könnten zu den Männern, andere freuen sich endlich aufs Großfeld zu können usw

      Wegzug insbesondere in Grenzgebieten

      Stefan Jung (SV Blau-Weiß Auma): Wir sind direkt an der sächsischen Grenze….dort wird dann Woche für Woche gespielt… da haut mir doch die Hälfte der Jungs ab

      Psyche der Kinder

      Anja Hauptmann (SV Glückauf Bleicherode): Schade, dass sich augenscheinlich bei der Entscheidungsfindung für den Nachwuchsbereich wirklich niemand Gedanken gemacht hat, wie die Gemütslage bei vielen Kindern momentan aussieht. Seit Wochen beschulen sie sich selbst, Freunde sehen fällt aus, Training fällt aus etc.. Und jetzt kommt die nächste “Bestrafung” für etwas, was sie nicht verschuldet haben. Erzählen Sie bitte mal den Eltern, wie sie den Kindern das alles nach den ganzen Verboten in der letzten Zeit noch erklären sollen, wenn selbst ihr geliebter Fußball jetzt alles auf den Kopf stellt? Und ganz ehrlich, den meisten Kindern ist es jetzt wirklich egal, wer Erster ist oder nicht. Sie wollen einfach nur wieder Fußball spielen und das mit Freude.

      Wie geht es weiter?

      Beschwerde SC 1903 Weimar

      Der SC 1903 Weimar stimmte gegen eine Fortsetzung der Saison und wird nun entsprechend „Rechtsmittel der Beschwerde gegen den TFV-Vorstandsbeschluss vom 05.05.2020 und Antrag auf Durchführung eines außerordentlichen Verbandstag beim TFV stellen.“ Ziel der Beschwerde ist es die Frage eines möglichen Saisonabbruchs neu zu diskutieren. „Als Verein betrachten wir die aktuelle Entscheidung als nicht hinnehmbar und als Affront gegenüber der jahrelangen sehr guten Arbeit in den Altersklassen des SC 1903 Weimar, inkl. der beiden Männermannschaften“, heißt es in der offiziellen Begründung der Lindenberger.

      https://www.fupa.net/berichte/sc-1903-weimar-sc-1903-weimar-legt-beschwerde-beim-tfv-ein-2653791.html

      Vereinsbündnis in Jena-Saale-Orla

      „Wir haben uns entschlossen Beschwerde einzulegen, was laut Satzung möglich ist und der einzige Weg aktuell scheint. Wir haben ein Satzungsvergehen festgestellt und lassen dies aktuell juristisch prüfen“, sagt André Lorbeer – Stellvertretender Abteilungsleiter und Verantwortlicher für die Öffentlichkeitsarbeit beim SV Jena Zwätzen gegenüber FuPa Thüringen. Mit der Beschwerde steht der mitgliederstarke Jenaer Verein, der drei Männermannschaften und zahlreiche Jugendteams unterhält, nicht alleine da. Aktuell unterstützen 15 Vereine diesen Zusammenschluss, wobei schon acht Vereine auch von Vorstandsebene offiziell als Bündnispartner genannt werden können.

      Petition

      Wir fordern einen Saison-Abbruch 2019/2020 und eine komplette neue Saison 2020/2021 für den Thüringer Nachwuchs im Fußball.

      https://www.openpetition.de/petition/online/thueringer-fussballer-und-vereine-fuer-saisonabbruch-im-nachwuchs

      Musik

      Wir danken eddy für den Song „Though the Tunnels“ (https://www.freemusicarchive.org/music/eddy/srs_1647), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

      Ebenfalls danken wir Cambo für ihren Song „Coffee“ (https://www.freemusicarchive.org/music/Cambo/Chilled_Beats), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

      Podcastempfehlungen

      #77 | Drei Trainer – drei Meinungen
      https://podcast.brennpunkt-orange.de/77-drei-trainer-drei-meinungen/

      #78 | Die Stimmen zur Verbandsentscheidung
      https://podcast.brennpunkt-orange.de/78-die-stimmen-zur-verbandsentscheidung/

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #78 | Die Stimmen zur Verbandsentscheidung

      11. Mai 2020 | 01:05:29

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      Thema der Episode

      Einen historischen Beschluss fasste der Vorstand des Thüringer Fußball-Verbandes (TFV) am 5. Mai in einer Videokonferenz. Die Saison 2019/20 wird bis zum 31. August 2020 ausgesetzt. Unter Berücksichtigung der behördlichen Verordnungen soll die Spielzeit ab dem 1. September 2020 fortgesetzt. werden. Damit folgte der Vorstand letztendlich dem Ergebnis der Abstimmung der Vereine, von denen sich 58% für eine Fortsetzung der Saison ausgesprochen hatten.

      Trotz des mehrheitlichen Votums sorgt die Entscheidung des TFV weiterhin für viel Unruhe. Insbesondere in den Nachwuchsabteilungen der Vereine ist die öffentlich wahrnehmbare Ablehnung sehr groß. FuPa Thüringen und BRENNPUNKT-ORANGE.DE haben daher die Verantwortlichen im Thüringer Fußball nach ihren Argumenten befragt. Die folgenden Sportfreunde haben Position bezogen und sind im Format “FuPa Funk” zu hören: Stefan Jung (SV Blau Weiß Auma), Stefan Staskewitsch (SG Traktor Teichel), Thomas Schorcht (SV Empor Buttstädt), Thomas Offerle (FSV Floh-Seligenthal), Marco Nagy (SV Jena-Zwätzen), Christoph Rodenstock (1. SC Heiligenstadt), Benno Harbauer (FSV 1996 Preußen Bad Langensalza), Daniel Bottner (BSG Chemie Kahla), Lars Fabig (SV 09 Arnstadt), Anja Hauptmann (SV Glückauf Bleicherode), Christian Rott (FC Thüringen Weida), Norman Wohlfeld (SOCCER City eV), Olaf Wenzel (JFC Gera), Michael Pfaff (FSV Rot-Weiß Breitungen), Adi Volbert (SV BW Neustadt/Orla) , André Thüne (SV Germania Wüstheuterode), Jan Genseke (BSG Wismut Gera), Julian Gasanov (SV Osterland Lumpzig), Ronny Röhr (1. FC Sonneberg 2004), Melanie Lewin (SG Gera), Günter Both (KFA Südthüringen) und Arne Wiegand (BSV Eintracht Sondershausen).

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #77 | Drei Trainer – drei Meinungen

      5. Mai 2020 | 01:07:50

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      Thema der Episode

      Unabhängig von der Entscheidung des Thüringer Fußballverbandes (TFV) zur Fortsetzung der Saison 2019/20 wird die Diskussion über die Entscheidung und deren Folgen in den kommenden Wochen weitergehen. Um das differenzierte Stimmungsbild unter den Fußballexperten in Thüringen abzubilden, haben in der 77. Ausgabe des PODCAST ORANGE mit Sven Harnisch, Gino Heinze und Marcus Dörfer drei Fußballtrainer aus Thüringen ihre Meinung zu den möglichen Alternativen dargestellt. 

      Der Thüringer Fußballverband (TFV) hoffte lange Zeit auf eine einheitliche Lösung für den Fußballspielbetrieb. Vor dem Hintergrund der großen Unterschiede zwischen Profi- und Amateurfußball darf diese Erwartung wohl als naiv bezeichnet werden. Verständlich ist diese Haltung aber in Bezug auf den Fußball unterhalb der ersten drei Ligen. Doch auch dort präsentiert sich Amateurfußball-Deutschland als ein Flickenteppich, so dass der TFV nunmehr gezwungen ist eine individuelle Lösung zu finden. Diese soll in allen Ligen des Freistaates – von der Thüringenliga bis zur untersten Kreisklasse – und bei Männern, Frauen und im Nachwuchs zur Anwendung kommen.

      In einem Webinar vor 456 Teilnehmern schlug der Verband vor, die Saison 2019/20 möglichst ab 1. September 2020 fortzuführen. Damit wäre die sportliche Entscheidung auf dem Rasen sichergestellt und gleichzeitig eine flexible Lösung bei einer möglichen 2. Corona-Welle und erneuten Saisonunterbrechung geschaffen.

      Die Entscheidung über den weiteren Saisonverlauf lag allein in den Händen der Vereine. Diese konnten online über eine Saisonfortsetzung oder einen Abbruch entscheiden. Zahlreiche Vereine positionierten sich öffentlich gegen den TFV-Vorschlag. So bezeichnete der SOCCER City e.V. eine Saisonfortsetzung als „weder praktikabel noch akzeptabel“ und befürchtet gleichzeitig großen Schaden für den Nachwuchsfußball in Thüringen. Auch die BSG Wismut Gera stimmte gegen das TFV-Konzept. „Zu viele offene Fragen, speziell im Nachwuchsbereich, ließen aus unserer Sicht keine andere Entscheidung zu“, heißt es auf der Facebook-Seite des Vereins. Ähnliche Stellungnahmen gab es auch vom SC Leinefelde 1912, den Preußen aus Langensalza und der Eintracht aus Sondershausen. Etwas differenzierte ist die Position des FC Erfurt-Nord. „Nach reiflicher Überlegung innerhalb des gesamten Vereines sind wir zu dem Entschluss gekommen, uns der Stimme zu enthalten. Warum? Die beiden vorgestellten Lösungen würden in unserem speziellen Fall entweder den Nachwuchs oder den Männerspielbetrieb benachteiligen“, so die Verantwortlichen.

      Unabhängig von der Entscheidung des Thüringer Fußballverbandes (TFV) zur Fortsetzung der Saison 2019/20 wird die Diskussion über die Entscheidung und deren Folgen in den kommenden Wochen weitergehen. Zum einen ist der NOFV mit unterschiedlichen Länderreglungen konfrontiert und muss trotzdem den Fortgang des Oberliga-Spielbetriebes organisieren. Zum anderen ist auch die Fortführung bzw. Wertung des aus finanzieller Sicht attraktiven Pokalwettbewerbes auf Bundesebene ungeklärt.

      Um das Stimmungsbild unter den Fußballexperten abzubilden, haben in der 77. Ausgabe des PODCAST ORANGE mit Sven Harnisch, Gino Heinze und Marcus Dörfer drei Fußballtrainer aus Thüringen ihre Meinung zu den möglichen Alternativen dargestellt. 

      Sven Harnisch arbeitete als Trainer bereits an zwei Nachwuchsleistungszentren und leitet den sportlichen Bereich. Der Absolvent des Studiengangs „Management nachhaltiger Energien“, entschied sich gegen einen klassischen Bürojob und macht bei Soccer City seine Leidenschaft zum Beruf. Er ist dort verantwortlich für den reibungslosen Ablauf des Spiel- und Trainingsbetriebs.

      Gino Heinze kehrte im Sommer 2017 – nach zwölf Monaten als Nachwuchstrainer beim FF USV Jena – ins Erfurter Sportforum zurück. Dort betreut der junge Trainer die erste Frauenmannschaft des 1. FFV Erfurt und führte die Fußballerinnen aus der Blumenstadt zurück in die Regionalliga.

      Marcus Dörfer wechselte im Sommer 2019 zur BSG Wismut Gera und unterschrieb einen 2-Jahres-Vertrag. Zuvor hatte der B-Lizenz-Inhaber nach den Stationen SV Thalbürgel/SV Blau-Weiß Bürgel und SV Elstertal Silbitz/Crossen die SG TSV Westvororte in die Verbandsliga geführt. Der Wechsel innerhalb der Stadt verlief nicht ohne Emotionen. Doch in der Zwischenzeit ist dieses Kapitel abgeschlossen und Marcus Dörfer hat sich das Vertrauen der Gremien und Anhänger der BSG Wismut Gera erarbeitet.

      Links zur Podcastfolge

      TFV-Vorstand schlägt Fortsetzung der Saison 2019/20 vor

      https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/tfv-vorstand-schlaegt-fortsetzung-der-saison-201920-ueber-den-300620-hinaus-vor/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=6dd901e8b2ba69986762b3f4aae3ae72

      Webinar des TFV vom 2. Mai

      https://tfv-erfurt.de/nc/news/detail/news/webinar-des-tfv-vom-02-mai-in-aller-ruhe-noch-einmal-anschauen/?tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=9821897518e851cecad2b3eeac650fd7

      insuedthueringen.de: In einem offenen Brief bezeichnet Dittmar Börner, Vorsitzender des Kreisfußballausschusses (KFA) Südthüringen, die Veranstaltung als „Tiefpunkt“ in 30 Jahren TFV. Zudem ist von Unstimmigkeiten die Rede. Börner zufolge war die Veranstaltung nichts anderes als der Versuch, die Vereine in ihrer Meinung zu beeinflussen, um dem Vorschlag des Präsidiums und des Spielausschussvorsitzenden zuzustimmen. Es habe zuvor keinen Beschluss des Vorstandes gegeben. Zudem habe kein Vertreter, der für einen Abbruch votierte, Stellung beziehen können.

      https://www.insuedthueringen.de/sport/regional/th_sport/sportfwstz/Boerner-uebt-Kritik-am-Thueringer-Fussballverband;art83540,7233965

      KFA Südthüringen: Wie soll es mit dem Spielbetrieb weitergehen? Vor dieser Frage steht momentan ganz Fußball-Deutschland. Der Thüringer Fußball-Verband informierte am 2. Mai mit einem sogenannten “Webinar” die Vereine des Landesverbandes. Die Verfahrensweise dieser Veranstaltung nahm der Vorsitzende des KFA Südthüringen – Dittmar Börner – zum Anlass, einen offenen Brief zu verfassen.

      https://www.kfa-suedthueringen.de/bilder/1456319222/1456319222-1588613942-Offener_Brief_des_KFA-Vorsitzenden.pdf

      Stellungnahme des FC Erfurt-Nord: Nach reiflicher Überlegung innerhalb des gesamten Vereines sind wir zu dem Entschluss gekommen, uns der Stimme zu enthalten. Warum? Die beiden vorgestellten Lösungen würden in unserem speziellen Fall entweder den Nachwuchs oder den Männerspielbetrieb benachteiligen.

      https://www.fc-erfurt-nord.de/verein/nachrichten/details/abbruch-oder-fortfuehrung-der-aktuellen-saison/

      Stellungnahme des FSV 1996 Preußen e.V. Bad Langensalza: Wir haben sowohl die Videokonferenz, als auch die Präsentation des TFV allen Trainern im Nachwuchs- und Männerbereich sowie allen Vorstandsmitgliedern zur Verfügung gestellt. Jeder konnte selbst seine Stimme einbringen, der Vorstand selbst hat keine Vorgaben zur Favorisierung eines der beiden Szenarien weitergegeben. Insgesamt 25 Personen haben ihr Votum abgegeben. 21 davon stimmten für einen Saisonabbruch, 3 stimmten für eine Fortsetzung der Saison 19/20, einem waren beide Optionen genehm. Somit ist das Votum von 84% pro Saisonabbruch sehr deutlich und dies werden wir heute in der Online-Abstimmung auch so weitergeben.

      http://www.fsv-preussen.de/cms/news-reader/fsvp-votiert-fuer-einen-saisonabbruch.html

      Stellungnahme des BSV Eintracht Sondershausen: Nach Abwägung aller Gesichtspunkte, welche ein Abbruch bzw. eine Fortführung der Saison 19/20 mit sich bringen würden, votiert der Vorstand unserer Eintracht für eine Annullierung der aktuellen Spielzeit.

      https://www.eintracht-sondershausen.de/news.php?newsid=1588601568

      Stellungnahme Soccer City e.V. zum Vorschlag des TFV zur Fortführung der Saison 2019/2020: Aus unserer Sicht ist ein Thüringer Alleingang innerhalb des Nordostdeutschen Fußballverbandes weder praktikabel noch akzeptabel und wird dem Nachwuchsfußball in Thüringen nachhaltig Schaden!

      +++ Stellungnahme zum Vorschlag des TFV zur Fortführung der Saison 2019/2020 +++Der Thüringer Fußball-Verband e.V. -…

      Gepostet von Soccer City e.V. am Sonntag, 3. Mai 2020

      SC Leinefelde 1912 und JFV Eichsfeld Mitte sehen große Probleme bei Saisonfortführung

      SC Leinefelde 1912 und JFV Eichsfeld Mitte sehen große Probleme bei Saisonfortführung

      Zusammenfassung der Sportschau: Der Amateurfußball ruht in Deutschland wegen der Coronakrise noch mindestens bis zum 30. Juni 2020. Wie es danach weitergeht? Bis auf wenige Ausnahmen ist noch nichts entschieden. Die Vereine wurden von ihren Verbänden befragt – viele wünschen sich einen Saisonabbruch. Ein Überblick über die Sachstände in den 21 deutschen Fußballverbänden.

      https://www.sportschau.de/fussball/amateurfussball/fussball-verbaende-coronakrise-saison-100.html

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #76 | Jetzt wird es psychologisch, meine Herren!

      26. Apr 2020 | 00:59:12

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      Thema der Episode

      Die Eredivisie ist die erste europäische Liga, die formal ihre Saison wegen der Corona-Pandemie beendet. Zuvor hatte Belgien für den Abbruch-Vorschlag heftige Kritik der UEFA geerntet. Aufgrund des Beschlusses ist Ajax Amsterdam zwar Erster, wird aber nicht als Meister gewertet. Heracles Almelo erreichte den 8. Tabellenplatz. Mit Cyriel Dessers stellt der vom ehemaligen DFB-Chefausbilder Frank Wormuth trainierte Verein erstmals den Torschützenkönig der Eredivisie. Über die eindrucksvolle Personalpolitik und die Perspektive von Heracles sprechen wir im Gästeblock des Podcast Orange mit Bob van Driel aus Almelo und SuperG.

      Links und Notizen zum Podcast

      Fußball in den Niederlanden

      Erster offizieller Abbruch: Die Eredivisie ist die erste europäische Liga, die formal ihre Saison wegen der Corona-Pandemie beendet. Zuvor hatte der Abbruch-Vorschlag Belgiens für seine 1. Liga heftige Kritik von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin geerntet, der mit einem Europapokal-Ausschluss für die kommende Saison drohte. Seit Donnerstag ist jedoch klar, dass der europäische Kontinentalverband einen Saisonabbruch unter bestimmten Voraussetzungen genehmigt.

      https://www.derstandard.at/story/2000117112845/werden-die-besten-rechtsanwaelte-des-landes-engagieren-niederlaendischem-verband-droht

      https://www.aachener-zeitung.de/sport/fussball/schwarzer-tag-kritik-in-niederlanden-an-saisonabbruch_aid-50241951

      https://www.knvb.nl/nieuws/betaald-voetbal/competitiezaken/59905/afwikkeling-voetbalseizoen-2019%E2%80%9920-een-feit

      https://www.sportschau.de/fussball/international/eredivisie-plaene-aufstieg-niederlande-100.html

      Heracles Alemlo

      Heracles Almelo überrascht die Fans mit einer Videobotschaft

      “Die Fans sind in schwierigen Zeiten immer für uns da, jetzt wollen wir für sie da sein.” Mit diesem Ansatz unterstützte Heracles Almelo heute seine Fans von Anfang an, die derzeit in Pflegeheimen unter Quarantäne gestellt werden. Auf einer großen LED-Wand wurden unter anderem Videobotschaften von Spielern des Teams abgespielt. Die Fans waren überglücklich und emotional.

      Für Marc Bor von Snappshot hat die Arbeit aufgehört. Normalerweise stellt er eine Anwendung und Fernsehbildschirme für Veranstaltungen und Partys bereit, auf denen Personen Fotos miteinander teilen können. Offensichtlich ist dies aufgrund der aktuellen Koronabedingungen nicht mehr möglich. Er sitzt nicht gern still und wandte sich von Almelo an den Fußballverein, um einsamen älteren Menschen ein Herz mit Videobotschaften zu geben. Reporter Pim ist heute Morgen mit ihnen gegangen

      https://www.rtvoost.nl/nieuws/329629/Heracles-Almelo-verrast-fans-met-videoboodschap

      BeSoccer | 22. April 2020 | Dessers träumt davon, nach Chelsea zu ziehen. 

      Der Stürmer von Heracles Almelo, Cyriel Dessers, hat den starken Wunsch geäußert, seinen Weg aus der niederländischen und belgischen Grenze in den englischen Premier League-Fußball zu finden.

      Dessers hat eine lange Bewunderung für Chelsea zum Ausdruck gebracht , die bis in die Kindheit zurückreicht, und glaubt, dass er den Punkt seiner Karriere erreicht hat, an dem er sich für das Spielfeld auf der Stamford Bridge qualifiziert.

      Dessers ‘Auftritt in dieser Saison brachte ihm fünfzehn Tore und fünf Vorlagen für Heracles Almelo ein, was die Aufmerksamkeit größerer Vereine wie Feyenoord auf sich gezogen hat. Dessers wurde mit den Worten zitiert: „Feyenoord ist ein sehr netter Verein, das weiß jeder, aber ich habe auch den Ehrgeiz und den Traum, außerhalb der Niederlande oder Belgiens zu leben. Ich denke, jetzt ist die Zeit gekommen, diesen Schritt zu tun. “

      https://www.besoccer.com/new/eredivisie-top-scorer-cyriel-dessers-dreams-of-chelsea-transfer-825093

      voetbalprimeur.nl | 22.April 2020: Wechsel plötzlich unsicher: “Diese großen Clubs haben nicht mehr das Budget”

      Cyriel Dessers weiß nicht, was das kommende Transferfenster für ihn bereithält. Der Torschützenkönig der Eredivisie schien in der Lage zu sein, von einer starken Saison zu profitieren, aber die Koronakrise hat alles verändert. „Ich denke, der nächste Sommer ist die schlechteste Zeit für einen Transfer seit ungefähr hundert Jahren“, sagte er. “Die großen Vereine, die interessiert waren, haben nicht mehr das Budget, um viel für neue Spieler auszugeben. Ich erwarte kein Angebot oder keinen Verein wie im letzten Januar.”

      Dessers bereut es nicht. “Es gab eine Gelegenheit, die ich nicht verpassen konnte, aber rückblickend gab es in den letzten Monaten fantastische Momente. Ich hätte Ajax zu Hause nicht verpasst. Und ich bin ein Torschützenkönig, das gefällt mir wirklich gut.“

      https://www.voetbalprimeur.nl/nieuws/925631/vertrek-bij-heracles-plots-onzeker-die-grote-clubs-hebben-het-budget-niet-meer-.html

      Spiegel | Ole-Jonathan Gömmel | 14. April 2020: Junger Mann, geh nach Holland!

      In der aktuellen Spielzeit sind es 31 deutsche Profis in der Eredivisie – so viele wie noch nie zuvor. Ihr Durchschnittsalter von 22,7 Jahren zeigt, dass es vor allem junge Spieler in die Niederlande zieht.

      “Hier lernt man, Fußball zu spielen. In Deutschland heißt es eher Fußball kämpfen”, sagt Frank Wormuth.

      “Lieber 5:4 als 1:0 gewinnen. Alles denkt offensiv. Der Ballführer kann den Ball vor allem im Mittelfeld relativ unbedrängt und mit wenig Gegenhärte führen. Da können sich junge Spieler technisch richtig gut entwickeln”, sagt Wormuth dem SPIEGEL.

      https://www.spiegel.de/sport/fussball/deutsche-fussball-talente-in-der-eredivisie-junger-mann-geh-nach-holland-a-6941f996-823b-4d00-b2dd-dc57c8e132cd

      BILD | Phillip Arens | 06.04.2020: Wie Wormuth aus der Ferne seinen Holland-Klub trainiert

      Finanzielle Situation: „Das letzte Gehalt wurde komplett überwiesen. Der Verein sagt: ‚Wir sind gesund.‘ Aber natürlich werden auch wir mit diesem Thema irgendwann konfrontiert, weil auch uns Einnahmen wegbrechen werden.“ (Frank Wormuth)

      Planung der Saison 2020/21: „Im Grunde ist es gerade wie in einer Sommerpause, denn auch die Kaderplanung der kommenden Saison läuft gerade schon auf Hochtouren. Es stehen in den nächsten Tagen Gespräche mit einigen Kandidaten an. Das werden dann Kennenlerngespräche über Video. Normalerweise zeigen wir Spielern, an denen wir Interesse haben, unsere Anlage. Zurzeit schneiden wir einen Film mit einem virtuellen Rundgang zusammen – es geht nun mal nicht anders.“ (Frank Wormuth)

      https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/fussball-deutscher-coach-in-holland-wie-wormuth-jetzt-almelo-steuert-69884252.bild.html

      vi.nl | Stef de Bont | 31. März 2020: Heracles Almelo befördert Gilissen zum technischen Direktor

      Tim Gilissen (37) kann sich ab dem 1. April als technischer Direktor von Heracles Almelo bezeichnen. Der ehemalige Mittelfeldspieler begann vor einem Jahr als technischer Manager bei den Almeloërs und wird nun zusammen mit General Manager Rob Toussaint das Management von Heracles bilden.

      https://www.vi.nl/nieuws/heracles-almelo-promoveert-gilissen-tot-technisch-directeur

      goal.com | 20. Januar 2020: Heracles Almelo: Deutscher U20-Nationalspieler Lennart Czyborra offenbar vor Wechsel zu Atalanta

      Der deutsche U20-Nationalspieler Lennart Czyborra steht offenbar kurz vor einem Wechsel zum Champions-League-Achtelfinalisten Atalanta Bergamo in die Serie A. Das berichten der italienische Transferexperte Gianluca Di Marzio sowie transfermarkt.de übereinstimmend.

      Demnach hat Atalanta Heracles ein konkretes Angebot unterbreitet, die Ablöse für den Linksverteidiger soll zwischen 3,5 und 4 Millionen Euro liegen. Heracles-Sportchef Tim Gillissen bestätigte gegenüber der niederländischen Regionalzeitung Tubantia finale Verhandlungen, wollte Atalanta aber noch nicht konkret nennen. “Wir haben Lennart erlaubt, mit einem anderen Klub eine Einigung zu erzielen“, wird Gillissen zitiert.

      https://www.goal.com/de/meldungen/lennart-czyborra-atalanta-wechsel-schalke-gosens-transfers/kuzap0v1xnxp15v7sm391bxxu

      SPORTBILD | Aline Häger | 16. Oktober 2019: Merkel: „Ich hatte und habe keine Zeit zum Heulen

      Nach kometenhaftem Aufstieg 2010 beim AC Mailand war Alexander Merkel jahrelang in der Versenkung verschwunden. Jetzt ist er beim Holland-Klub Heracles Almelo ein Chef … „Nach vielen Stationen, bei denen es nicht gut lief, ist Heracles Almelo ein echter Glücksgriff. Es ist das perfekte Umfeld für mich. Hier kann ich mich nochmal ganz neu formen und neu finden.“

      Tagesspiegel.de | 3. Dezember 2019 | Falscher Scherz zum falschen Augenblick

      … van Basten hatte mit dem Ausspruch „Sieg Heil“ Kritik und Wirbel ausgelöst, auch außerhalb der Niederlande. Der 55-Jährige saß am Samstagabend beim Erstliga-Spiel Ajax Amsterdam gegen Heracles Almelo als TV-Experte im Studio des Senders. Vor dem Spiel wurde Almelos deutscher Trainer Frank Wormuth interviewt. Kurz nach dem Ende des Gesprächs hört man den ehemaligen Weltklassestürmer im Studio die Worte „Sieg Heil“ sagen.

      Wenig später entschuldigte sich Van Basten für das Nazi-Vokabular. Es habe sich um einen „falschen Scherz zum falschen Augenblick“ gehandelt. Zugleich wurde mitgeteilt, dass das Honorar, das er üblicherweise für seinen TV-Einsatz erhält, an das Niederländische Institut für Kriegsdokumentation (NIOD) gespendet werden soll. Damit solle das Bewusstsein und Wissen über die Geschichte des Zweiten Weltkriegs gefördert werden, teilte der Sender mit.

      https://www.sport1.de/internationaler-fussball/2019/11/marco-van-basten-leistet-sich-mit-nazigruss-fehltritt-im-tv

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #75 | Keine Frage der Schwanzlänge

      21. Apr 2020 | 00:44:43

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      Thema der Episode

      Im Sommer 2019 wechselte Mittelstürmer Jegor Jagupov von Oberligist BSG Wismut Gera zum West-Regionalligist Sportfreunde Lotte. In seiner letzten Saison für die BSG kam “JJ” auf 25 Einsätze, in denen ihm 21 Tore gelangen. Mit einer Körpergröße von 1,88 Metern bringt der Stürmer ideale körperliche Voraussetzungen mit. Hinzu kommt eine hervorragende fußballerische Ausbildung beim JFC Gera. Über seine weitere Station beim FC Thüringen Weida und die aktuelle Situation in Lotte sprechen wir mit Jegor in der 75. Ausgabe des Podcast Orange.

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      FuPa Funk Thüringen | Auf der Suche nach der TOP11

      16. Apr 2020 | 01:04:33

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      Thema der Episode

      Für die Macher des Fußballportals FuPa Thüringen ist die aktuelle Situation eine große Herausforderung. Doch mit großer Leidenschaft bieten die FuPa-Macher André Hofmann und Felix Böhm ihren Lesern auch in dieser Zeit u.a. interessante Geschichten aus der Vergangenheit und eine spannende Suche nach der TOP11 des Thüringer Fußballs. Doch damit nicht genug – gemeinsam mit dem PODCAST ORANGE gibt es nunmehr in regelmäßigen Abständen den FuPa Funk Thüringen als Fußballpodcast auf die Ohren. Gemeinsam diskutieren André, Felix und Danny aktuelle Entwicklungen im Thüringer Fußball. Die Themen der Premierenausgabe sind der SC Rot-Weiß Erfurt, die Wiederauferstehung der ZFC-Reserve, die Fusion im Jenaer Fußball und die Suche nach der TOP 11.

      Links und Notizen zum Podcast

      SC Rot-Weiß Erfurt

      Trotz weiterer Insolvenz: Rot-Weiß Erfurt plant für die Oberliga (MDR)

      Insolvenzverwalter Volker Reinhardt zeigt sich von all dem ziemlich unbeeindruckt. “Die Planungen für die kommende Saison laufen weiter. Durch die Corona-Epidemie wird die Situation natürlich nicht einfacher.“ Heißt im Klartext: Reinhardt ist weiterhin auf der Suche nach einem Investor. Zu dem Zeitpunkt, wann ein solcher Investor gefunden sein könnte, wollte sich der Insolvenzverwalter nicht äußern. Eine Ausgliederung ist aber weiterhin Bestandteil der Zukunftsplanung, auch wenn der erste Versuch gescheitert ist. Reinhardt bekräftigte gegenüber dem MDR: “Sobald ein neuer Investor gefunden ist, wird auch eine Spielbetriebs-GmbH ausgegliedert.”

      https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/trotz-weiterer-insolvenz-rot-weiss-erfurt-plant-fuer-die-oberliga-100.html

      Absichtserklärung Gründung SC Rot-Weiß Erfurt e.V.

      “Ausgehend von der großen Resonanz aus dem Fanlager, der langjährigen Tradition des Vereins und der Verwurzelung in der Region haben die Teilnehmer über eine mögliche Vereinsneugründung beraten. Der neu gegründete Verein würde selbstverständlich nicht in Konkurrenz zu einer werbenden Tätigkeit des in Insolvenz befindlichen Vereins treten. Lediglich für den Fall, dass der Spielbetrieb im Sommer 2020 durch den Insolvenzverwalter bzw. durch eine ausgegliederte GmbH nicht wieder aufgenommen wird bzw. die Nachwuchsmannschaften ihren Spielbetrieb nicht fortsetzen können, wird der neu gegründete Verein am Spielbetrieb teilnehmen.”

      SC Rot-Weiß Erfurt e.V. gegründet!

      Am Samstag, den 28. März 2020 fanden sich 11 Gründungsmitglieder per Videokonferenz zusammen und haben den „SC Rot-Weiß Erfurt“ gegründet.
      Der neu gegründete Verein wird selbstverständlich nicht in Konkurrenz zu einer werbenden Tätigkeit des in Insolvenz befindlichen „FC Rot-Weiß Erfurt“ treten. Lediglich für den Fall, dass der Spielbetrieb im Sommer 2020 durch den Insolvenzverwalter bzw. durch eine ausgegliederte GmbH nicht wieder aufgenommen wird bzw. die Nachwuchsmannschaften ihren Spielbetrieb nicht fortsetzen können, wird der neu gegründete Verein am Spielbetrieb teilnehmen.

      http://www.rot-weiss-erfurt.com/10-news/270-sc-rot-weiss-erfurt-e-v-gegruendet.html

      Fanrat sichert sich Marken- und Bildrechte am SC Erfurt 1895 und an Turbine Erfurt

      Entsprechend zweier Beschlüsse der Mitgliederversammlung des Fanrats und angesichts der nicht unwahrscheinlichen Auflösung des FC Rot-Weiß Erfurt e.V. hat sich der Fanrat Rot-Weiß Erfurt e.V. die Marken- und Bildrechte zweier wichtiger Vorgänger von Rot-Weiß gesichert: des SC Erfurt 1895 und von Turbine Erfurt. Ziel ist es, Spekulanten auf einen Nachfolgeverein von einem Erwerb dieser Rechte fernzuhalten und damit den eventuell notwendigen Nachfolgeverein zu stärken. Die Marken- und Bildrechte werden im Falle einer tatsächlichen Nachfolgegründung des FC Rot-Weiß Erfurt zu 100 Prozent und ohne Bedingungen an diesen übertragen.

      http://www.fanrat-erfurt.de/index.php/160-fanrat-sichert-sich-marken-und-bildrechte-am-sc-erfurt-1895-und-an-turbine-erfurt.html

      ZFC Meuselwitz

      ZFC Meuselwitz II neu erleben (April 2020)

      Die 2. Mannschaft des ZFC Meuselwitz gehört zur Tradition und zur professionellen Arbeit unseres Vereins, dessen 1.Mannschaft seit Jahren in der Regionalliga präsent ist. Alle unsere Nachwuchsmannschaften spielen in der höchsten Klasse Thüringens. Um auch denen Perspektiven zu zeigen, wollen wir die 2. Mannschaft unbedingt wieder zum Leben erwecken und suchen fussballbegeisterte Jungs und Männer ab 18 Jahre, die mit Begeisterung unser Team verstärken. Wir bieten Euch professionelle Trainingsbedingungen, ein motiviertes Trainerteam und vor allem Spaß am Fußball! Interesse?

      https://www.zfc.de/eznews.php?news=1238596362&nummer=1586160778

      ZFC Meuselwitz stellt sich im Nachwuchs neu auf und schließt vorerst die U23 (Juni 2019)

      Hintergrund ist, dass aus verschiedensten Gründen zahlreiche Spieler aufhören und trotz aller Bemühungen nur noch 8 von bislang 17 Spielern zur Verfügung gestanden hätten. Diese Gründe reichen vom beruflichen Umzug nach Leipzig, eine neue Berufsausbildung in der Ferne über altersbedingtes Ausscheiden bis hin zum weniger trainieren bzw. weniger Aufwand haben zu wollen. Leider sieht es auch bei den Spielern, die in dieser Saison aus der A-Jugend kommen so aus, dass nur drei Spieler „eventuelles Interesse“ angezeigt haben, da sie im September/Oktober mit ihren Studien beginnen. „Faktisch sieht es eben so aus, dass ein sehr großer Anteil Spieler um die 30 Jahre alt ist und die jungen Spieler zumeist Studenten sind, die zwar lobenswert klar im Kopf sind und einen Plan von ihrer Zukunft haben, in ihrer sportlichen Entwicklung jedoch nicht das Ziel haben, sich so aufzuopfern, dass sie in den Blickwinkel des Regionalligateams gelangen.“, so ein unzufriedener Vize-Präsident Holm Pinder.

      https://www.abg-net.de/aktuelles/nachrichten/datum/2019/06/05/zfc-meuselwitz-stellt-sich-im-nachwuchs-neu-auf-und-schliesst-vorerst-die-u23/

      sportbuzzer.de: U23 als Talenteschmiede ist Geschichte (Juni 2019)

      Auch für Trainer David Kwiatkowski bedeutet das Aus eine bittere Niederlage. Sechs Jahre hat der 39-Jährige die U23 des ZFC trainiert und nach drei Jahren Landesklasse in der Saison 2016/17 den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft, wo das Team derzeit im sicheren Mittelfeld auf dem achten Platz liegt. „Bei mir ist die Enttäuschung riesengroß. Aber das zog sich schon durchs vergangene Jahr, als wir eine ganze Reihe hochtalentierter Fußballer an bedeutend tiefer spielende Vereine verloren haben, nur weil sie lieber mit ihren Kumpels gemütlich kicken wollten und nicht nach höheren sportlichen Zielen strebten. Das ist nicht meine Philosophie“, so Kwiatkowski.

      https://www.sportbuzzer.de/artikel/zfc-meuselwitz-stellt-sich-im-nachwuchs-neu/

      FC Carl Zeiss Jena & FF USV Jena

      Beide Vereine reichen Lizenzunterlagen für FLYERLARM Frauen-Bundesliga bzw. 2. Frauen-Bundesliga ein. So wollen beide Fußballvereine – bestenfalls bereits ab der kommenden Saison – unter dem Dach des FC Carl Zeiss Jena ihre Kräfte bündeln und inhaltliche wie infrastrukturelle Synergieen nutzen. Klaus Berka, Präsident des FC Carl Zeiss Jena e.V.: „Hierzu wurde von beiden Clubs in den vergangenen Monaten eine Reihe sehr konstruktiver Gespräche geführt. Nun wollen wir gemeinsam den nächsten Schritt gehen.“ 

      Günther Reißmann, Vorstandsmitglied des FF USV Jena: „Die Idee, unter einem gemeinsamen Logo die Stadt Jena zu vertreten, steht nicht erst seit diesem Jahr im Raum. Demzufolge freuen wir uns, gute und intensive Gespräche geführt zu haben, welche für beide Seiten positive Aspekte hervorbrachten.“

      Vor diesem Hintergrund haben nun sowohl der FF USV als auch der FC Carl Zeiss Jena die Anträge auf Zulassung zur FLYERLARM Frauen-Bundesliga bzw. 2. Frauen-Bundesliga fristgerecht beim DFB eingereicht, was somit beiden Vereinen für die kommende Spielzeit Optionen offenhält.

      https://www.fc-carlzeiss-jena.de/news/nachwuchs/details/ff-usv-jena-und-fc-carl-zeiss-jena-wollen-zukuenftig-gemeinsamen-weg-gehen.html

      Dannys TOP11

      Tor

      Mark Reiter – wechselte im Sommer 2009 vom SC 1903 Weimar zur Wismut. Ist ein feiner Kerl und Fitness-Studio-Typ. Er war stets in großer (und völlig unnötiger) Sorge, ob seine Figur auf den Fotos auch optimal getroffen wurde. Seine Statur sorgte auch bei den gegnerischen Stürmern stets für Respekt. Historisch war die Saison 2010/11, als er die FCC-Angreifer im Pokalachtelfinale zum Verzweifeln brachte und damit die BSG bis ins Elfmeterschießen führte. In beiden Derbys zwischen der BSG und dem 1. FC Gera 03 hielt er den Kasten sauber. Im Rückspiel bekam er in der 65. Minute die 1. Rote Karte seiner Laufbahn. Erst danach fiel das zwischenzeitliche 1:1. Nach der Insolvenz des 1. FC Gera 03 und dem Wechsel von Juster an den Steg präsentierte sich die BSG leider als ein Verein, der die Verdienste seiner Helden nicht zu würdigen weiß. In der Zwischenzeit spielt er allerdings beim Traditionsteam regelmäßig in den Farben Schwarz und Orange.

      Abwehr

      Martin Gerold – kam im Sommer 2011 vom FSV Ronneburg zur BSG Wismut Gera und wechselte 12 Monate später zum TSV Gera Westvororte. Dort wurde er schnell zum Stammspieler und führte den damaligen Kreisoberligisten in die Verbandsliga.

      Ronny Steinbach – gehört zu den Typen „Straßenfußballer“ und ist einer der Derbyhelden der BSG. Der Abwehrspieler kam im Sommer 2008 von der OTG Gera 1902 an den Steg und war bis Ende 2015 eine feste Größe in der 1. Mannschaft. Mit seiner stets kämpferischen Einstellung passte Ronny Steinbach perfekt zur BSG und hatte somit einen guten Stand bei den Anhängern. Im Januar 2017 wechselte Steinbach nach Silbitz was für großen Frust im Umfeld der BSG sorgte. Zuvor spielten schon BSG-Helden wie Steve Lippold und Marcel Hartmann bei der Planung für die 1. Mannschaft keine Rolle mehr. In der Saison 2018/19 war Steinbach dann noch einmal für die 2. Mannschaft in der KOL aktiv, bevor er im Sommer 2019 zu den Sportfreunden Gera wechselte.

      Frank Müller – der Abwehrspieler trug seit Sommer 2016 das Trikot der Orange-Schwarzen. Mit der Erfahrung von 195 Regionalliga- und 74 Oberliga-Spielen für den ZFC, den SSV Markranstädt und den VfB 09 Pößneck kam er nach Gera und stand Müller 44 Mal im Aufgebot der BSG-Oberligamannschaft. Im 22. Januar 2018 folgte dann der Paukenschlag. Frank Müller, der in der Hinrunde in 13 Punktspielen zum Einsatz kam, übernahm des Trainer-Amt beim Oberligisten, der zu diesem Zeitpunkt mit neun Punkten lediglich Tabellenvorletzter in der Tabelle war und sicherte souverän den Klassenerhalt. Im Mai 2019 folgte dann der nächste Paukenschlag. Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen – laut einer Vereinsmitteilung einstimmig – sich von Trainer Frank Müller zu trennen, offensichtlich nachdem dieser bekannt gab, in der Saison 2019/2020 nicht mehr als BSG-Trainer fungieren zu wollen.

      Mittelfeld

      Dimitri Puhan – wechselte im Sommer 2010 von Eurotrink zur BSG und feiert im Sommer sein 10jähriges BSG-Jubiläum. Allein die Tatsache, dass es ein BSG-Anhänger aus der Kurve bis in die Oberliga schafft, dürfte nicht alltäglich sein. Zu dieser durchweg positiven sportlichen Entwicklung kommt ein besonderer Charakter. „Puh“ ist sich und der Kurve bis heute treu und hat daher auch kürzlich die „Heldenmedaille am orange-schwarzen Band“ verliehen bekommen.

      Steffen Urbansky – wechselte im Januar 2010 von SCHOTT an den Steg und bleibt dort bis zum Karrierende im Sommer 2012. „Banne“ war alles andere als ein angenehmer Gegenspieler und immer nah an der Gelben Karte. Doch er schaffte es damit auch immer wieder aufs Neue das Team zu motivieren.

      David Kwiatkowski – ist der verlorene Sohn des 1. SV Gera bzw. der BSG Wismut Gera. Im Sommer 2002 wechselte der Mittelfeldspieler und Sympathieträger vom 1. SV Gera zum damals von Damian Halata trainierten Verbandsligisten auf die Glaserkuppe. Der heute 40-jährige bestritt 163 Partien für die erste Mannschaft. Insgesamt 91-mal lief er in der Oberliga auf. Im Sommer 2008 kehrte „Kiwi“ nach Gera an den Steg zurück und spielte mit dem FV Gera Süd und der BSG Wismut Gera in der Thüringenliga. Nach drei Spielzeiten übernahm Kwiatkowski in der Saison 2011/12 als jüngster Trainer der Verbandsliga das Amt von Udo Korn. Doch 30 Punktspiele später war trotz eines 6. Tabellenplatzes plötzlich Schluss. Verein und Trainer trennten sich „im beiderseitigen Einvernehmen“. Kwiatkowski übernahm später die 2. Mannschaft des ZFC Meuselwitz bis zu deren Abmeldung. In der Winterpause der aktuellen Saison übernahm „Kiwi“ das Traineramt beim FC Thüringen Weida.

      Florian Schubert – Der 1,76 m große Mittelfeldspieler ist neben Dimitri Puhan, Alexander Just und Phillip Roy einer von vier Spielern der BSG, die in allen drei Oberliga-Jahren nach der Neugründung Teil des Wismut-Kaders waren. Vor seinem Wechsel an den Steg spielte Florian Schubert von 2013 bis 2015 für den Chemnitzer FC. Zwei Jahre lang war der Offensivspieler für die U23 und andere Nachwuchsmannschaften der Chemnitzer am Ball. Seine fußballerische Ausbildung genoss Schubert beim FC Carl Zeiss Jena, wo er u.a. mit den A-Junioren in der Bundesliga Nord spielte. Zur BSG wechselte Florian Schubert im Aufstiegssommer 2015. Von seinen damaligen Wechselkollegen trägt aktuell niemand mehr das Trikot der BSG. Doch “Schubi” überzeugte Trainer und Vereinsoffizielle jede Saison aufs Neue. Ein Beleg dafür, dass Florian Schubert mit seinen Leistungen auch die Anhänger der BSG beeindruckte, dürfte das Ergebnis zur Wahl des Spielers der Saison 2017/2018 sein. 48% aller Umfrageteilnehmer stimmten für den damals 22-jährigen Oberligaspieler. In der Zwischenzeit ist Florian Schubert Kapitän der Verbandsligamannschaft.

      Stefan Raßmann – kam im Sommer 2016 zur BSG und bliebt auch nach dem Rückzug in der Oberliga. Der Mittelfeldspieler wechselte nach drei Jahren in Orange und Schwarz zur SG Union Sandersdorf

      Angriff

      Rico Heuschkel – dessen Vater Ralf Heuschkel bereits in der DDR-Liga für die BSG Wismut Gera spielte, kam über die Stationen TSV 1880 Rüdersdorf, SV Hermsdorf, FC Carl Zeiss Jena, SV SCHOTT Jena, FC Rot-Weiß Erfurt und SV SCHOTT Jena im Sommer 2010 zur BSG Wismut Gera. Am Steg bzw. im Stadion der Freundschaft wurde Rico zum Derbyhelden und innerhalb von vier Jahren zur festen Stütze der ambitionierten Mannschaft. Umso größer war die Enttäuschung als Rico im Sommer 2014 in die Oberliga nach Rudolstadt wechselte, was auf beiden Seiten offene Wunden hinterließ. So war selbst als die BSG im folgenden Sommer den Weg in der Oberliga fand, eine Rückkehr des Ausnahmefußballers an den Steg nicht möglich. Vielmehr wechselte der Stürmer 2015 zum SV Motor Altenburg und 2018 nach Westvororte. Doch mit dem Neustart der Wismut in der Thüringenliga kam Rico Heuschkel gemeinsam mit Trainer Marcus Dörfer und Maximilian Dörlitz im Sommer 2019 zur BSG zurück und führte seine Wismut im August erneut zum Derbysieg.

      Jegor Jagupov – ist eine Ausnahme, weil er im Sommer 2014 den Weg vom JFC Gera zur BSG Wismut Gera fand. An seiner sportlichen Qualifikation bestand nie Zweifel. Doch drei Monate nach der öffentlich präsentierten Vertragsverlängerung gab der Verein im September 2016 bekannt, dass „Jegor Jagupov aus disziplinarischen Gründen ab sofort nicht mehr zum Kader des Oberligateams gehört“. Im folgenden Sommer wechselte der Stürmer dann nach Weida und entwickelte sich dort hervorragend. Dies erkannte Trainer Frank Müller und holte Jegor im Sommer 2018 wieder an den Steg. In der folgenden Oberliga-Saison beeindruckte der Stürmer seine Fans genauso wie seine Gegner. Mit 21 Toren war Jegor der drittbester Torjäger der NOFV Oberliga Süd. Damit war auch klar, dass Jegor den Weg in die Verbandsliga nicht mitgehen würde. Seit dem Sommer spielt er beim West-Regionalligist Sportfreunde Lotte.

      Trainer

      Marcus Dörfer – wechselte im Sommer 2019 an den Steg und will mit seiner sensiblen und feinfühligen Art so gar nicht zur BSG Wismut Gera passen. Doch genau das ist es letztendlich, was der Verein braucht. Mit seiner nachdenklichen und selbstkritischen Art wird Marcus Dörfer vielleicht nie einen Publikumspreis gewinnen. Aber er wird seine Mannschaft zu einer Einheit formen und das Team letztendlich zum Erfolg führen. Sein Potential hat er eindrucksvoll in Scheubengrobsdorf gezeigt, daher sind die Emotionen rund um seinen Wechsel auch nachvollziehbar und sprechen für Marcus.

      Physiotherapeutin: Carola Conrad – die Physiotherapeutin wurde kürzlich von der Ostthüringer Zeitung Gera zum „Held der Herzen 2019“ gekürt. Seit 2003 kümmert sich Carola Conrad um die muskulären Verspannung der Fußballer der BSG Wismut, wäscht Trikots, kocht Kaffee und hört sich die Sorgen der Vereinsmitglieder an, trotzt ihrer Arbeit im Klinikum.

      Ersatzbank

      Raphael Börner (BSG Wismut Gera) – kam im Sommer 2016 aus Reichbach nach Gera und hat sich in kürzester Zeit zu einer Stütze der BSG entwickelt. Vor dem Hintergrund des jungen Alters wird der Verein noch viel Freude an Raphael haben, wenn er sich genauso gut entwickelt.

      Andy Warning (Westvororte/JFC Gera) – die BSG war gefühlt nie seine wirkliche Heimat. Aber er ist einer von denjenigen Geraer Fußballern, die in die Oberliga gehören.

      Manuel Froherz (Sportfreunde Gera) – erfolgreicher Stürmer und wichtige Stütze der BSG-Rückkehr.

      Kontakt

      Sportlight – Böhm & Hofmann GbR | Maßfelder Weg 1c | 98617 Meiningen
      vertreten durch die Gesellschafter Felix Böhm und André Hofmann  
      E-Mail: [email protected]
      Internet: https://www.fupa.net/region/thueringen

      BRENNPUNKT-ORANGE.DE | Danny Neidel
      E-Mail: [email protected] |
      Internet: https://podcast.brennpunkt-orange.de

      Danke

      Wir danken Cambo für ihren Song „Coffee“ (https://www.freemusicarchive.org/music/Cambo/Chilled_Beats), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #74 | Auf der Suche nach der TOP11

      16. Apr 2020 | 01:04:33

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      Thema der Episode

      Für die Macher des Fußballportals FuPa Thüringen ist die aktuelle Situation eine große Herausforderung. Doch mit großer Leidenschaft bieten die FuPa-Macher André Hofmann und Felix Böhm ihren Lesern auch in dieser Zeit u.a. interessante Geschichten aus der Vergangenheit und eine spannende Suche nach der TOP11 des Thüringer Fußballs. Doch damit nicht genug – gemeinsam mit dem PODCAST ORANGE gibt es nunmehr in regelmäßigen Abständen den FuPa Funk Thüringen als Fußballpodcast auf die Ohren. Gemeinsam diskutieren André, Felix und Danny aktuelle Entwicklungen im Thüringer Fußball. Die Themen der Premierenausgabe sind der SC Rot-Weiß Erfurt, die Wiederauferstehung der ZFC-Reserve, die Fusion im Jenaer Fußball und die Suche nach der TOP 11.

      Links und Notizen zum Podcast

      SC Rot-Weiß Erfurt

      Trotz weiterer Insolvenz: Rot-Weiß Erfurt plant für die Oberliga (MDR)

      Insolvenzverwalter Volker Reinhardt zeigt sich von all dem ziemlich unbeeindruckt. “Die Planungen für die kommende Saison laufen weiter. Durch die Corona-Epidemie wird die Situation natürlich nicht einfacher.“ Heißt im Klartext: Reinhardt ist weiterhin auf der Suche nach einem Investor. Zu dem Zeitpunkt, wann ein solcher Investor gefunden sein könnte, wollte sich der Insolvenzverwalter nicht äußern. Eine Ausgliederung ist aber weiterhin Bestandteil der Zukunftsplanung, auch wenn der erste Versuch gescheitert ist. Reinhardt bekräftigte gegenüber dem MDR: “Sobald ein neuer Investor gefunden ist, wird auch eine Spielbetriebs-GmbH ausgegliedert.”

      https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/trotz-weiterer-insolvenz-rot-weiss-erfurt-plant-fuer-die-oberliga-100.html

      Absichtserklärung Gründung SC Rot-Weiß Erfurt e.V.

      “Ausgehend von der großen Resonanz aus dem Fanlager, der langjährigen Tradition des Vereins und der Verwurzelung in der Region haben die Teilnehmer über eine mögliche Vereinsneugründung beraten. Der neu gegründete Verein würde selbstverständlich nicht in Konkurrenz zu einer werbenden Tätigkeit des in Insolvenz befindlichen Vereins treten. Lediglich für den Fall, dass der Spielbetrieb im Sommer 2020 durch den Insolvenzverwalter bzw. durch eine ausgegliederte GmbH nicht wieder aufgenommen wird bzw. die Nachwuchsmannschaften ihren Spielbetrieb nicht fortsetzen können, wird der neu gegründete Verein am Spielbetrieb teilnehmen.”

      SC Rot-Weiß Erfurt e.V. gegründet!

      Am Samstag, den 28. März 2020 fanden sich 11 Gründungsmitglieder per Videokonferenz zusammen und haben den „SC Rot-Weiß Erfurt“ gegründet.
      Der neu gegründete Verein wird selbstverständlich nicht in Konkurrenz zu einer werbenden Tätigkeit des in Insolvenz befindlichen „FC Rot-Weiß Erfurt“ treten. Lediglich für den Fall, dass der Spielbetrieb im Sommer 2020 durch den Insolvenzverwalter bzw. durch eine ausgegliederte GmbH nicht wieder aufgenommen wird bzw. die Nachwuchsmannschaften ihren Spielbetrieb nicht fortsetzen können, wird der neu gegründete Verein am Spielbetrieb teilnehmen.

      http://www.rot-weiss-erfurt.com/10-news/270-sc-rot-weiss-erfurt-e-v-gegruendet.html

      Fanrat sichert sich Marken- und Bildrechte am SC Erfurt 1895 und an Turbine Erfurt

      Entsprechend zweier Beschlüsse der Mitgliederversammlung des Fanrats und angesichts der nicht unwahrscheinlichen Auflösung des FC Rot-Weiß Erfurt e.V. hat sich der Fanrat Rot-Weiß Erfurt e.V. die Marken- und Bildrechte zweier wichtiger Vorgänger von Rot-Weiß gesichert: des SC Erfurt 1895 und von Turbine Erfurt. Ziel ist es, Spekulanten auf einen Nachfolgeverein von einem Erwerb dieser Rechte fernzuhalten und damit den eventuell notwendigen Nachfolgeverein zu stärken. Die Marken- und Bildrechte werden im Falle einer tatsächlichen Nachfolgegründung des FC Rot-Weiß Erfurt zu 100 Prozent und ohne Bedingungen an diesen übertragen.

      http://www.fanrat-erfurt.de/index.php/160-fanrat-sichert-sich-marken-und-bildrechte-am-sc-erfurt-1895-und-an-turbine-erfurt.html

      ZFC Meuselwitz

      ZFC Meuselwitz II neu erleben (April 2020)

      Die 2. Mannschaft des ZFC Meuselwitz gehört zur Tradition und zur professionellen Arbeit unseres Vereins, dessen 1.Mannschaft seit Jahren in der Regionalliga präsent ist. Alle unsere Nachwuchsmannschaften spielen in der höchsten Klasse Thüringens. Um auch denen Perspektiven zu zeigen, wollen wir die 2. Mannschaft unbedingt wieder zum Leben erwecken und suchen fussballbegeisterte Jungs und Männer ab 18 Jahre, die mit Begeisterung unser Team verstärken. Wir bieten Euch professionelle Trainingsbedingungen, ein motiviertes Trainerteam und vor allem Spaß am Fußball! Interesse?

      https://www.zfc.de/eznews.php?news=1238596362&nummer=1586160778

      ZFC Meuselwitz stellt sich im Nachwuchs neu auf und schließt vorerst die U23 (Juni 2019)

      Hintergrund ist, dass aus verschiedensten Gründen zahlreiche Spieler aufhören und trotz aller Bemühungen nur noch 8 von bislang 17 Spielern zur Verfügung gestanden hätten. Diese Gründe reichen vom beruflichen Umzug nach Leipzig, eine neue Berufsausbildung in der Ferne über altersbedingtes Ausscheiden bis hin zum weniger trainieren bzw. weniger Aufwand haben zu wollen. Leider sieht es auch bei den Spielern, die in dieser Saison aus der A-Jugend kommen so aus, dass nur drei Spieler „eventuelles Interesse“ angezeigt haben, da sie im September/Oktober mit ihren Studien beginnen. „Faktisch sieht es eben so aus, dass ein sehr großer Anteil Spieler um die 30 Jahre alt ist und die jungen Spieler zumeist Studenten sind, die zwar lobenswert klar im Kopf sind und einen Plan von ihrer Zukunft haben, in ihrer sportlichen Entwicklung jedoch nicht das Ziel haben, sich so aufzuopfern, dass sie in den Blickwinkel des Regionalligateams gelangen.“, so ein unzufriedener Vize-Präsident Holm Pinder.

      https://www.abg-net.de/aktuelles/nachrichten/datum/2019/06/05/zfc-meuselwitz-stellt-sich-im-nachwuchs-neu-auf-und-schliesst-vorerst-die-u23/

      sportbuzzer.de: U23 als Talenteschmiede ist Geschichte (Juni 2019)

      Auch für Trainer David Kwiatkowski bedeutet das Aus eine bittere Niederlage. Sechs Jahre hat der 39-Jährige die U23 des ZFC trainiert und nach drei Jahren Landesklasse in der Saison 2016/17 den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft, wo das Team derzeit im sicheren Mittelfeld auf dem achten Platz liegt. „Bei mir ist die Enttäuschung riesengroß. Aber das zog sich schon durchs vergangene Jahr, als wir eine ganze Reihe hochtalentierter Fußballer an bedeutend tiefer spielende Vereine verloren haben, nur weil sie lieber mit ihren Kumpels gemütlich kicken wollten und nicht nach höheren sportlichen Zielen strebten. Das ist nicht meine Philosophie“, so Kwiatkowski.

      https://www.sportbuzzer.de/artikel/zfc-meuselwitz-stellt-sich-im-nachwuchs-neu/

      FC Carl Zeiss Jena & FF USV Jena

      Beide Vereine reichen Lizenzunterlagen für FLYERLARM Frauen-Bundesliga bzw. 2. Frauen-Bundesliga ein. So wollen beide Fußballvereine – bestenfalls bereits ab der kommenden Saison – unter dem Dach des FC Carl Zeiss Jena ihre Kräfte bündeln und inhaltliche wie infrastrukturelle Synergieen nutzen. Klaus Berka, Präsident des FC Carl Zeiss Jena e.V.: „Hierzu wurde von beiden Clubs in den vergangenen Monaten eine Reihe sehr konstruktiver Gespräche geführt. Nun wollen wir gemeinsam den nächsten Schritt gehen.“ 

      Günther Reißmann, Vorstandsmitglied des FF USV Jena: „Die Idee, unter einem gemeinsamen Logo die Stadt Jena zu vertreten, steht nicht erst seit diesem Jahr im Raum. Demzufolge freuen wir uns, gute und intensive Gespräche geführt zu haben, welche für beide Seiten positive Aspekte hervorbrachten.“

      Vor diesem Hintergrund haben nun sowohl der FF USV als auch der FC Carl Zeiss Jena die Anträge auf Zulassung zur FLYERLARM Frauen-Bundesliga bzw. 2. Frauen-Bundesliga fristgerecht beim DFB eingereicht, was somit beiden Vereinen für die kommende Spielzeit Optionen offenhält.

      https://www.fc-carlzeiss-jena.de/news/nachwuchs/details/ff-usv-jena-und-fc-carl-zeiss-jena-wollen-zukuenftig-gemeinsamen-weg-gehen.html

      Dannys TOP11

      Tor

      Mark Reiter – wechselte im Sommer 2009 vom SC 1903 Weimar zur Wismut. Ist ein feiner Kerl und Fitness-Studio-Typ. Er war stets in großer (und völlig unnötiger) Sorge, ob seine Figur auf den Fotos auch optimal getroffen wurde. Seine Statur sorgte auch bei den gegnerischen Stürmern stets für Respekt. Historisch war die Saison 2010/11, als er die FCC-Angreifer im Pokalachtelfinale zum Verzweifeln brachte und damit die BSG bis ins Elfmeterschießen führte. In beiden Derbys zwischen der BSG und dem 1. FC Gera 03 hielt er den Kasten sauber. Im Rückspiel bekam er in der 65. Minute die 1. Rote Karte seiner Laufbahn. Erst danach fiel das zwischenzeitliche 1:1. Nach der Insolvenz des 1. FC Gera 03 und dem Wechsel von Juster an den Steg präsentierte sich die BSG leider als ein Verein, der die Verdienste seiner Helden nicht zu würdigen weiß. In der Zwischenzeit spielt er allerdings beim Traditionsteam regelmäßig in den Farben Schwarz und Orange.

      Abwehr

      Martin Gerold – kam im Sommer 2011 vom FSV Ronneburg zur BSG Wismut Gera und wechselte 12 Monate später zum TSV Gera Westvororte. Dort wurde er schnell zum Stammspieler und führte den damaligen Kreisoberligisten in die Verbandsliga.

      Ronny Steinbach – gehört zu den Typen „Straßenfußballer“ und ist einer der Derbyhelden der BSG. Der Abwehrspieler kam im Sommer 2008 von der OTG Gera 1902 an den Steg und war bis Ende 2015 eine feste Größe in der 1. Mannschaft. Mit seiner stets kämpferischen Einstellung passte Ronny Steinbach perfekt zur BSG und hatte somit einen guten Stand bei den Anhängern. Im Januar 2017 wechselte Steinbach nach Silbitz was für großen Frust im Umfeld der BSG sorgte. Zuvor spielten schon BSG-Helden wie Steve Lippold und Marcel Hartmann bei der Planung für die 1. Mannschaft keine Rolle mehr. In der Saison 2018/19 war Steinbach dann noch einmal für die 2. Mannschaft in der KOL aktiv, bevor er im Sommer 2019 zu den Sportfreunden Gera wechselte.

      Frank Müller – der Abwehrspieler trug seit Sommer 2016 das Trikot der Orange-Schwarzen. Mit der Erfahrung von 195 Regionalliga- und 74 Oberliga-Spielen für den ZFC, den SSV Markranstädt und den VfB 09 Pößneck kam er nach Gera und stand Müller 44 Mal im Aufgebot der BSG-Oberligamannschaft. Im 22. Januar 2018 folgte dann der Paukenschlag. Frank Müller, der in der Hinrunde in 13 Punktspielen zum Einsatz kam, übernahm des Trainer-Amt beim Oberligisten, der zu diesem Zeitpunkt mit neun Punkten lediglich Tabellenvorletzter in der Tabelle war und sicherte souverän den Klassenerhalt. Im Mai 2019 folgte dann der nächste Paukenschlag. Vorstand und Aufsichtsrat beschlossen – laut einer Vereinsmitteilung einstimmig – sich von Trainer Frank Müller zu trennen, offensichtlich nachdem dieser bekannt gab, in der Saison 2019/2020 nicht mehr als BSG-Trainer fungieren zu wollen.

      Mittelfeld

      Dimitri Puhan – wechselte im Sommer 2010 von Eurotrink zur BSG und feiert im Sommer sein 10jähriges BSG-Jubiläum. Allein die Tatsache, dass es ein BSG-Anhänger aus der Kurve bis in die Oberliga schafft, dürfte nicht alltäglich sein. Zu dieser durchweg positiven sportlichen Entwicklung kommt ein besonderer Charakter. „Puh“ ist sich und der Kurve bis heute treu und hat daher auch kürzlich die „Heldenmedaille am orange-schwarzen Band“ verliehen bekommen.

      Steffen Urbansky – wechselte im Januar 2010 von SCHOTT an den Steg und bleibt dort bis zum Karrierende im Sommer 2012. „Banne“ war alles andere als ein angenehmer Gegenspieler und immer nah an der Gelben Karte. Doch er schaffte es damit auch immer wieder aufs Neue das Team zu motivieren.

      David Kwiatkowski – ist der verlorene Sohn des 1. SV Gera bzw. der BSG Wismut Gera. Im Sommer 2002 wechselte der Mittelfeldspieler und Sympathieträger vom 1. SV Gera zum damals von Damian Halata trainierten Verbandsligisten auf die Glaserkuppe. Der heute 40-jährige bestritt 163 Partien für die erste Mannschaft. Insgesamt 91-mal lief er in der Oberliga auf. Im Sommer 2008 kehrte „Kiwi“ nach Gera an den Steg zurück und spielte mit dem FV Gera Süd und der BSG Wismut Gera in der Thüringenliga. Nach drei Spielzeiten übernahm Kwiatkowski in der Saison 2011/12 als jüngster Trainer der Verbandsliga das Amt von Udo Korn. Doch 30 Punktspiele später war trotz eines 6. Tabellenplatzes plötzlich Schluss. Verein und Trainer trennten sich „im beiderseitigen Einvernehmen“. Kwiatkowski übernahm später die 2. Mannschaft des ZFC Meuselwitz bis zu deren Abmeldung. In der Winterpause der aktuellen Saison übernahm „Kiwi“ das Traineramt beim FC Thüringen Weida.

      Florian Schubert – Der 1,76 m große Mittelfeldspieler ist neben Dimitri Puhan, Alexander Just und Phillip Roy einer von vier Spielern der BSG, die in allen drei Oberliga-Jahren nach der Neugründung Teil des Wismut-Kaders waren. Vor seinem Wechsel an den Steg spielte Florian Schubert von 2013 bis 2015 für den Chemnitzer FC. Zwei Jahre lang war der Offensivspieler für die U23 und andere Nachwuchsmannschaften der Chemnitzer am Ball. Seine fußballerische Ausbildung genoss Schubert beim FC Carl Zeiss Jena, wo er u.a. mit den A-Junioren in der Bundesliga Nord spielte. Zur BSG wechselte Florian Schubert im Aufstiegssommer 2015. Von seinen damaligen Wechselkollegen trägt aktuell niemand mehr das Trikot der BSG. Doch “Schubi” überzeugte Trainer und Vereinsoffizielle jede Saison aufs Neue. Ein Beleg dafür, dass Florian Schubert mit seinen Leistungen auch die Anhänger der BSG beeindruckte, dürfte das Ergebnis zur Wahl des Spielers der Saison 2017/2018 sein. 48% aller Umfrageteilnehmer stimmten für den damals 22-jährigen Oberligaspieler. In der Zwischenzeit ist Florian Schubert Kapitän der Verbandsligamannschaft.

      Stefan Raßmann – kam im Sommer 2016 zur BSG und bliebt auch nach dem Rückzug in der Oberliga. Der Mittelfeldspieler wechselte nach drei Jahren in Orange und Schwarz zur SG Union Sandersdorf

      Angriff

      Rico Heuschkel – dessen Vater Ralf Heuschkel bereits in der DDR-Liga für die BSG Wismut Gera spielte, kam über die Stationen TSV 1880 Rüdersdorf, SV Hermsdorf, FC Carl Zeiss Jena, SV SCHOTT Jena, FC Rot-Weiß Erfurt und SV SCHOTT Jena im Sommer 2010 zur BSG Wismut Gera. Am Steg bzw. im Stadion der Freundschaft wurde Rico zum Derbyhelden und innerhalb von vier Jahren zur festen Stütze der ambitionierten Mannschaft. Umso größer war die Enttäuschung als Rico im Sommer 2014 in die Oberliga nach Rudolstadt wechselte, was auf beiden Seiten offene Wunden hinterließ. So war selbst als die BSG im folgenden Sommer den Weg in der Oberliga fand, eine Rückkehr des Ausnahmefußballers an den Steg nicht möglich. Vielmehr wechselte der Stürmer 2015 zum SV Motor Altenburg und 2018 nach Westvororte. Doch mit dem Neustart der Wismut in der Thüringenliga kam Rico Heuschkel gemeinsam mit Trainer Marcus Dörfer und Maximilian Dörlitz im Sommer 2019 zur BSG zurück und führte seine Wismut im August erneut zum Derbysieg.

      Jegor Jagupov – ist eine Ausnahme, weil er im Sommer 2014 den Weg vom JFC Gera zur BSG Wismut Gera fand. An seiner sportlichen Qualifikation bestand nie Zweifel. Doch drei Monate nach der öffentlich präsentierten Vertragsverlängerung gab der Verein im September 2016 bekannt, dass „Jegor Jagupov aus disziplinarischen Gründen ab sofort nicht mehr zum Kader des Oberligateams gehört“. Im folgenden Sommer wechselte der Stürmer dann nach Weida und entwickelte sich dort hervorragend. Dies erkannte Trainer Frank Müller und holte Jegor im Sommer 2018 wieder an den Steg. In der folgenden Oberliga-Saison beeindruckte der Stürmer seine Fans genauso wie seine Gegner. Mit 21 Toren war Jegor der drittbester Torjäger der NOFV Oberliga Süd. Damit war auch klar, dass Jegor den Weg in die Verbandsliga nicht mitgehen würde. Seit dem Sommer spielt er beim West-Regionalligist Sportfreunde Lotte.

      Trainer

      Marcus Dörfer – wechselte im Sommer 2019 an den Steg und will mit seiner sensiblen und feinfühligen Art so gar nicht zur BSG Wismut Gera passen. Doch genau das ist es letztendlich, was der Verein braucht. Mit seiner nachdenklichen und selbstkritischen Art wird Marcus Dörfer vielleicht nie einen Publikumspreis gewinnen. Aber er wird seine Mannschaft zu einer Einheit formen und das Team letztendlich zum Erfolg führen. Sein Potential hat er eindrucksvoll in Scheubengrobsdorf gezeigt, daher sind die Emotionen rund um seinen Wechsel auch nachvollziehbar und sprechen für Marcus.

      Physiotherapeutin: Carola Conrad – die Physiotherapeutin wurde kürzlich von der Ostthüringer Zeitung Gera zum „Held der Herzen 2019“ gekürt. Seit 2003 kümmert sich Carola Conrad um die muskulären Verspannung der Fußballer der BSG Wismut, wäscht Trikots, kocht Kaffee und hört sich die Sorgen der Vereinsmitglieder an, trotzt ihrer Arbeit im Klinikum.

      Ersatzbank

      Raphael Börner (BSG Wismut Gera) – kam im Sommer 2016 aus Reichbach nach Gera und hat sich in kürzester Zeit zu einer Stütze der BSG entwickelt. Vor dem Hintergrund des jungen Alters wird der Verein noch viel Freude an Raphael haben, wenn er sich genauso gut entwickelt.

      Andy Warning (Westvororte/JFC Gera) – die BSG war gefühlt nie seine wirkliche Heimat. Aber er ist einer von denjenigen Geraer Fußballern, die in die Oberliga gehören.

      Manuel Froherz (Sportfreunde Gera) – erfolgreicher Stürmer und wichtige Stütze der BSG-Rückkehr.

      Kontakt

      Sportlight – Böhm & Hofmann GbR | Maßfelder Weg 1c | 98617 Meiningen
      vertreten durch die Gesellschafter Felix Böhm und André Hofmann  
      E-Mail: [email protected]
      Internet: https://www.fupa.net/region/thueringen

      BRENNPUNKT-ORANGE.DE | Danny Neidel
      E-Mail: [email protected] |
      Internet: https://podcast.brennpunkt-orange.de

      Danke

      Wir danken Cambo für ihren Song „Coffee“ (https://www.freemusicarchive.org/music/Cambo/Chilled_Beats), der aufgrund der Lizens CC BY 4.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/ im Podcast verwendet wird.

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #73 | Für immer BLAUWEISS – der Stahlstadtklub

      14. Apr 2020 | 01:53:26

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      Thema der Episode

      Dass es den FC Blau-Weiß Linz überhaupt gibt, daran haben die zahlreichen Fans einen großen Anteil. Zwar lies eine vermeintliche Fusion mit dem LASK den Vorgängerverein SK VÖEST Linz bzw. FC Linz von der Bildfläche verschwinden, doch im Sommer 1997 wurde der FC Blau-Weiß Linz gegründet und war ab diesem Zeitpunkt die neue Heimat für die zahlreichen Anhänger des blau-weißen Linzer Fußballs. Zwar ging es in den vergangenen 23 Jahren – trotz einiger Rückschläge – kontinuierlich bergauf. Doch die Herausforderungen wurden nicht kleiner. Zu groß ist die Konkurrenz in Oberösterreich. Finanzkräftige Sponsoren suchen aktuell die Nähe zum LASK, der durch Europacup-Nächte ein attraktiver Werbeträger ist. Hinzu kommen in der aktuellen Saison blau-weiße Chaostage mit einem entlassenen Trainer, einem angeblichen Schuldenberg von 900.000 Euro und einem zurückgetretenen Vorstand. Über die spannende Geschichte und Gegenwart des Stahlstadtklubs sowie die Herausforderungen der Zukunft sprachen wir mit Richard Turkowitsch, der die Blau-Weißen seit langer Zeit als Anhänger begleitet.

      Fußball in Österreich

      Ballesterer

      „Den ballesterer gibt es seit 20 Jahren. Wir wollten von der Kommerzialisierung des Fußballs nie profitieren, sondern kritisch über sie berichten. Im Millionengeschäft Fußball war es uns immer wichtiger, unabhängig schreiben zu können, als eine Anzeige mehr im Heft zu haben. Wir sind davon überzeugt, dass das auch der Grund ist, warum du uns liest.

      Diese Unabhängigkeit hat ihren Preis. Finanziell ist das Heft seit 20 Jahren ein Balanceakt. Hinzu kommen die Krise des Printjournalismus, veränderte Lesegewohnheiten und ein schwankendes Anzeigengeschäft. Und auch wir haben Fehler gemacht und die wirtschaftlichen Strukturen vernachlässigt. Vielleicht wollten wir den Erfolg also zu sehr erzwingen, wir wollten unbedingt, dass der ballesterer funktioniert – für euch und sicher auch für uns. Wir schleppen nun schon länger Schulden mit uns herum, der größte Gläubiger sind wir selbst – die Beschäftigten, Gesellschafter und Freunde des ballesterer. Ohne viel Leidenschaft und Selbstausbeutung würde es das Magazin nicht geben. Honorare und Gehälter sind niedrig und mussten öfter unbezahlt bleiben. Ändert sich nichts, können wir in dieser Form nicht weitermachen.

      Wir wissen, dass es den ballesterer nur dank unserer Leserinnen und Leser seit 20 Jahren gibt. Und wir hoffen, dass wir diese Krise mit eurer Hilfe überstehen werden.”

      Mehr Informationen: https://ballesterer.at/

      Bundesliga

      https://www.bundesliga.at/de/

      2. Bundesliga

      https://www.2liga.at/2liga/

      FC Blau Weiß Linz

      Vor 1997

      … Das “aus dem Dreck gezogene Werk” nannten sie VÖEST – was soviel hieß wie: Vereinigte Österreichische Eisen- und Stahlwerke.

      Da man aber neben harter Arbeit auch Sport betreiben sollte, wurde am 26. Juli 1946 ein Fussballverein gegründet. Diesen taufte man auf ” SV Eisen und Stahl 1946 Linz”, die Vereinsfarben wurden mit Schwarz und Weiß festgesetzt. Aber bereits drei Jahre später, im Sommer 1949 erfolgte jedoch die Umbenennung in “SK VÖEST Linz”, gegen den Willen übrigens des damaligen Bürgermeisters Ernst Koref.

      In der Saison 1968/69 wurde der SK VÖEST Linz Meister der Regionalliga Mitte und stieg in die Nationalliga auf. Man zählte sich zu den besten 16 Mannschaften der Nation. Der Linzer ASK hatte wieder eine starke Konkurrenz in Linz bekommen, so hieß es damals.

      1969/70: Man fieberte dem ersten Linzer Bruderkampf entgegen. Und – es kam, wie es für einen Newcomer kommen mußte, die VÖEST kam gegen den LASK gehörig unter die Räder. 5 : 0 stand es auf der legendären Junghans-Uhr im Gugloval im August ’69 zu lesen. Doch die Mannen um ihren Trainer Alfred Günthner ließen sich nicht unterkriegen und belegten im ersten Jahr den 12. Tabellenplatz. Mit dem Abstieg hatte man nichts zu tun. In der Saison 1970/71 wurde immerhin schon der 6. Endrang erreicht.

      1971/72 errang der SK VÖEST den 3. Tabellenrang, bei der Europacup-Premiere schied man jedoch gleich in der ersten Runde aus – gegen Dynamo Dresden gab es kein Durchkommen. Jedoch gelang im Intertoto-Sommerbewerb der erste Gesamtsieg einer teilnehmenden österreichischen Mannschaft.

      Im Sommer 1972 wurden die Vereinsfarben auf Blau und Weiß geändert.

      1973/74: Einziger österreichischer Meistertitel

      Und die VÖEST-Elf war damals wirklich die Nr. 1 in Linz. Bei den Heimspielen passierten über 10.000 Besucher im Schnitt die alten Drehkreuze auf der Gugl. Im Meisterjahr taten dies immerhin rund 9.000 Linzer/Innen. Ein bis zur Liquidierung des Klubs nie mehr wieder erreichter Zuschauerzuspruch.

      1980 nahm man letztmals am Europacup teil und schied wie auch dreimal davor (Dynamo Dresden, FC Barcelona, Vasas Budapest) bereits in der ersten Runde aus, diesmal gegen TJ Zbrojovka Brno.

      1987/88, eines der schwärzesten Jahre in der Vereinsgeschichte. Die Truppe stieg nach 19 Jahren in der höchsten Spielklasse erstmals wieder in die Niederungen der Zweitklassigkeit ab (Abstiegs-Play Off).

      Im Sommer 1990 erfolgte die erste Umbenennung des Klubs. Durch die Ausgliederung der Fußballsektion aus den übrigen 16 Sportsektionen der VÖEST-Alpine nannte man diesen Verein eben FC VÖEST LINZ.

      Nach drei mageren Jahren in der Tristesse der 2. Liga erfolgte im Frühjahr 1991 der Aufstieg. Der Verein kehrte in die höchste österreichische Spielklasse zurück. Unter dem Feldherrn Alexander Mandziara konnte die Wiedergeburt gefeiert werden.

      Im Sommer 1991 erfolgte dann auch die Namensänderung in FC STAHL LINZ.

      … Herbst 1992 jedoch war wieder koksschwarz und furchterregend (Platz 11 in der 12er-Liga). Niemals agierte eine VÖEST-Truppe über die Dauer von 22 Meisterschaftsspielen derart lustlos, wie dies eben seinerzeit der Fall war. Was nützte da noch, ausser der Tatsache, daß im Sommer 1993 erneut der Abstieg nach dem 6. Rang im Mittleren Play-Off heraussprang.

      Sommer 1993: Zu dieser Zeit verabschiedete sich offiziell auch die Verstaatlichte Industrie von seinem Anhängsel. Der Klub hieß ab sofort nur noch FC LINZ. Stolz konnte man zur dieser Zeit auf den Nachwuchs sein. Und wieder einmal wurde die jetzige U-20 Meister.

      Sommer 1994: Einen beachtlichen Erfolg lieferte der damalige Zweitligaverein mit dem Erreichen des Pokalfinales in der Saison 1993/94, das jedoch am 11. Juni 1994 im Ernst Happel-Stadion vor nur 6000 Zuschauern gegen den FK Austria Wien klar mit 0:4 verloren ging.

      1996: gelang als Meister der sofortige Wiederaufstieg

      1996/1997

      Geprägt vom „Stahlstadt“-Mythos, aber der Identität als „Werkssportklub“ verlustig, hält sich der FC Linz mit dem Geld von Mäzen Franz Grad, einem Speditionsunternehmer, im Spieljahr 96/97 dennoch in der Bundesliga. Der angestrebte Klassenerhalt scheint zu gelingen.

      Gegen Ende der Saison landet Grad allerdings einen überraschenden Coup: Zur großen Empörung der Anhänger „fusioniert“ er den FC Linz mit dem Erzrivalen LASK. Eine Bündelung der Kräfte im Linzer Fußball soll es sein, eine Farce wird es. Denn der schwarz-weiße LASK denkt gar nicht daran, auch nur das geringste Element des blau weißen FC Linz zu übernehmen. Nur das Bundesleistungszentrum des FC Linz ist für die „Fusionsgewinner“ von Interesse. Kein Wunder, fällt ihnen damit doch die seit Jahren hervorragende Nachwuchsarbeit der Blau Weißen praktisch in den Schoß. Die Schadenfreude vieler LASK-Fans über das Schicksal des Stadtrivalen ist riesig. In der Kronen Zeitung vom 22. Mai 1997 jubelt ein „Linzer AHS-Lehrer und LASK-Fan“: „Eine neue Ära! In dieser ist die Auslöschung des FC Linz der erste LASK-Triumph!“ (Aus dem Buch “Erstmals zurück” von Andreas Kump)

      Quelle: https://www.blauweiss-linz.at/chronik/

      Wolfgang Rieger (1995 bis 1998)

      Wolfgang Rieger, Gründer und Besitzer der Riegerbank und gleichzeitig Präsident des Fußballklubs Lask, fälschte in den Neunzigern die Bilanzen seiner Bank. Der Bankier aus St. Wolfgang wollte den LASK zum Meistertitel führen und investierte: in die Trainer Friedel Rausch und Otto Baric, die ein Starensemble rund um Peter Stöger, Vidar Riseth, Geir Frigard und Markus Weissenberger aufstellten. Davor hatte der LASK mittels „Fusion“ den FC Linz geschluckt. Im Oktober 1998 setzte sich Rieger mit 100 Mio. Schilling an die Côte d’Azur ab. Er stellte sich aber der Justiz, kam in U-Haft und wurde im Februar 1999 zu achteinhalb Jahren Haft wegen Veruntreuung und betrügerischer Krida verurteilt. Im Mai 2003 kam Rieger – nach vier Jahren und sechs Monaten – vorzeitig bedingt frei.

      https://www.nachrichten.at/sport/fussball/lask/Reichels-Vorgaenger-Chronologie;art100,334477 (In OÖNachrichten)

      https://www.diepresse.com/451414/hohe-strafen-fur-topmanager

      Franz Grad

      “Ich war der Brave oder Dumme – sagen S’, wie Sie wollen –, der jahrelang die Schulden des FC Linz bezahlt hat und anderen, darunter auch der Politik, zu leichtgläubig vertraut hat. Mit der Erfahrung von heute würde ich alle anderen vor mir hertreiben. Oder ich hätte den FC Linz gleich an eine Gruppe wie jene übergeben, die dann von selbst mit dem FC Blau-Weiß Linz weiter unten begonnen hat. Die Fusion war sicher die schlechteste Option.”

      https://www.nachrichten.at/sport/fussball/fussball-oesterreich/franz-grad-die-fusion-war-ein-fehler;art127116,3099115 (In OÖNachrichten von Harald Bartl)

      Jürgen Werner

      Franz Grad (2017): “Die treibende Kraft der Fusion sei seiner Meinung nach Jürgen Werner gewesen, der heute beim LASK im Hintergrund als Berater die Fäden zieht.”

      https://www.nachrichten.at/sport/fussball/blauweiss-linz/20-Jahre-Fusion-Grad-bereut-seine-Fuehrungsrolle;art102094,2571784

      Jürgen Werner (2013): “Der SK Voest ist 1997 bei der Fusion mit dem LASK begraben worden. Für mich hat der LASK jetzt das beste Potenzial, Linz im Profifußball gut zu repräsentieren.”

      https://www.nachrichten.at/meinung/menschen/Juergen-Werner-Von-Blau-Weiss-zu-Schwarz-Weiss;art111731,1265670

      1997/1998

      So kommt es im Sommer 1997 zu einem ganz anderen Joint Venture im Linzer Fußball. Der SV Austria Tabak und die Anhänger des FC Linz gehen zusammen. Ein neuer Verein mit insgesamt 114-jähriger Vorgeschichte entsteht, offiziell gegründet am 1. August 1997. Als verbindendes Element werden die identen Vereinsfarben in den Namen des neuen Klubs integriert: FC Blau Weiß Linz.

      https://www.blauweiss-linz.at/chronik/

      1997-2019

      1997/98 – Landesliga OÖ (IV) – 4.

      1998/99 – Landesliga OÖ (IV) – 4.

      1999/00 – Landesliga OÖ (IV) – 1.
      Nach drei Jahren in der vierthöchsten österreichischen Spielklasse gelang mit einem finalen 4:2-Sieg bei der Union St. Florian endlich der Meistertitel und gleichzeitig der Aufstieg in die drittklassige Regionalliga Mitte.

      2000/01 – Regionalliga Mitte (III) – 7.

      2001/02 – Regionalliga Mitte (III) – 2.

      2002/03 – Regionalliga Mitte (III) – 1.
      Qualifikation für die Relegation zur 2. Liga: In der Saison 2002/03 konnte dort abermals der Meistertitel errungen werden. Das erste Relegationsspiel um den Aufstieg in die zweithöchste österreichische Spielklasse wurde auswärts in Villach gegen BSV Bad Bleiberg mit 2:0 gewonnen, das Rückspiel im Linzer Stadion vor 8000 Zusehern ging aber nach einer 2:1-Pausenführung noch mit 2:4 verloren. Auf Grund der Auswärtstorregel verblieb der FC Blau-Weiß Linz somit in der Regionalliga Mitte.

      2003/04 – Regionalliga Mitte (III) – 5.

      2004/05 – Regionalliga Mitte (III) – 10.

      2005/06 – Regionalliga Mitte (III) – 12.

      2006/07 – Regionalliga Mitte (III) – 14.
      Nach dem verpassten Aufstieg folgte ein steter sportlicher Niedergang. Spielten die Linzer in der Folgesaison 2003/04 noch lange vorne mit, war man 2005 und 2006 bereits im Abstiegskampf verwickelt. Diese Entwicklung gipfelte in der Saison 2006/07, als die Linzer zum zehnjährigen Vereinsjubiläum die Liga nach unten verlassen mussten.

      2007/08 -Landesliga OÖ (IV) – 1.
      Man schaffte jedoch den sofortigen Wiederaufstieg und somit war der Klub ab der Saison 2008/09 wieder zurück in der Regionalliga Mitte.

      2008/09 – Regionalliga Mitte (III) – 7.

      2009/10 – Regionalliga Mitte (III) – 2.

      2010/11 – Regionalliga Mitte (III) – 2.
      Qualifikation für die Relegation zur 2. Liga: In der Saison 2010/11 schafften sie hinter den nicht aufstiegsberechtigten LASK Juniors den Vizemeistertitel in der Regionalliga Mitte und somit die Qualifikation für die Relegationsspiele gegen die WSG Wattens. Nach einer 0:1-Heimniederlage siegte man auswärts mit 1:0 und sicherten sich mit einem 4:3-Sieg im Elfmeterschießen den Aufstieg in die Erste Liga.

      2011/12 – Erste Liga (II) – 6.

      2012/13 – Erste Liga (II) – 10.
      Qualifikation für die Relegation zur 2. Liga: Die folgende Saison 2012/13 verlief wesentlich weniger erfreulich, die Linzer errangen die wenigsten Punkte aller Erstligisten. Da der FC Lustenau aber keine Lizenz für die Saison 2013/14 erhielt, wurden die Vorarlberger auf den letzten Platz zurückgereiht, und Blau-Weiß Linz erhielt die Chance, in Relegationsspielen gegen SC-ESV Parndorf 1919, den Meister der Regionalliga Ost, die Klasse zu wahren. Die Linzer verloren das Auswärtsspiel in Parndorf mit 1:2 und das Heimspiel mit 0:1 und mussten daher den bitteren Gang in die Regionalliga Mitte antreten.

      2013/14 – Regionalliga Mitte (III) – 6.

      2014/15 – Regionalliga Mitte (III) – 3.

      2015/16 – Regionalliga Mitte (III) – 1.
      In der Saison 2015/16 wurde Blau-Weiß Linz Meister der Regionalliga Mitte und stieg erneut in die Erste Liga auf.

      2016/17 – Erste Liga (II) – 7.

      2017/18 – Erste Liga (II) – 10. (gemäß ÖFB-Beschluss kein Absteiger)
      30. Juni 2017 trat der Präsident Hermann Schellmann zurück und übergab die Vereinsführung an den Vizepräsidenten Walter Niedermayr. Der neue Präsident versucht, mit der Agenda 2027 und einem großen Team den Verein in die Bundesliga zu führen. Aufgrund einer Autoimmunerkrankung musste er aus gesundheitlichen Gründen das Amt des Präsidenten am 30. November 2018 zurücklegen.

      2018/19 – 2. Liga (II)- 5.

      2019/2020

      Ronald Brunmayr wurde als neuer Trainer von Fußball-Zweitligist FC Blau-Weiß Linz präsentiert. Der FC-Juniors-Vertrag von Brunmayr soll bis Sommer ausgesetzt werden, der Ex-Teamspieler ist somit frei für den Job bei Blau-Weiß. Da der zuletzt finanziell gebeutelte Zweitligist Brunmayr aber aktuell keinen seriösen Vertrag über den Sommer hinaus anbieten kann, setzt Brunmayr ab 1. Juni seinen FC-Juniors-Vertrag wieder fort.

      https://www.nachrichten.at/sport/fussball/blauweiss-linz/fix-brunmayr-wird-bis-sommer-blau-weiss-trainer;art102094,3212126

      Fanszene

      „Um neuen Schwung, Tatendrang, Motivation und eine noch größere Gemeinschaft in die aktive blau-weiße Fanszene zu bringen, entschlossen sich die Fanclubs des FC Blau Weiß Linz 2005 mit der Gründung des „Stahlstadt Kollektivs“ einen weiteren Schritt in Richtung Zukunft zu setzen. Die Linzer Blauhelme, The Firm, die königsblauen Linzer, die Linzer Pyromanen, die Linzer Stahlfront, die Stahlstadtkinder, der Stahlstadtzirkel sowie die Linzer Urtypen arbeiteten in mehreren Sitzungen das Grundgerüst für den künftigen „Dachverband“ aus. Im Laufe der Jahre schlossen sich der Salon Blauweiß, der Stammtisch SKV Never-Forget, die Blue Company und die ARGE ToR! der gemeinsamen Idee an.“

      Weitere Infos zum Stahlstadt Kollektiv gibt es unter www.stahlstadt-kollektiv.at

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    • PODCAST ORANGE | Fußball |

      #72 | Die Trainerperspektive

      9. Apr 2020 | 00:49:16

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      Thema der Episode

      Seit dem Sommer 2019 ist Marcus Dörfer Trainer der 1. Männermannschaft der BSG Wismut Gera. Erklärtes Ziel war es, in der aktuellen Saison ein meisterliches Team zusammen zu stellen und in der Saison 2020/21 die Verbandsliga-Meisterschaft an den Steg zu holen. Doch all dies scheint aktuell weniger wichtig. Die größte Priorität hat die Gesundheit aller Betetiligten. Zu seiner Sichtweise auf die derzeitige Situation befragten wir den BSG-Trainer in der 72. Ausgabe des Podcasts.

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