#64 | Rot-Weiße Leidenszeit

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Der Fußballpodcast über die BSG Wismut Gera

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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #64 | Rot-Weiße Leidenszeit

    28 Jan 2020
    01:39:44

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    Thema der Episode


    Der 54. Geburtstag wird bei den Anhängern und Mitgliedern des FC Rot-Weiß Erfurt in schlechter Erinnerung bleiben. Mitten im anspruchsvollen Insolvenzverfahren verkündet Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Volker Reinhardt die voraussichtliche Einstellung des Spielbetriebs. Dabei waren wenige Monate zuvor der erfolgreiche Abschluss des Ausgliederungsprozesses sowie der Gewinn von drei Investoren verkündet worden. In der Zwischenzeit steht fest, dass die Ausgliederung der RWE-Spielbetriebs-GmbH gescheitert ist. Ganz offensichtlich gilt dies auch für den im Sommer 2018 verkündeten „#NEUANFANG“. Über die Ursachen der aktuellen schwierigen Situation beim Thüringer Traditionsverein diskutieren wir in der 64. Ausgabe des PODCAST ORANGE mit FCRWE-Blogger Fedor Freytag, BILD-Sportjournalist Michael Windisch und DFB-Stützpunkttrainer Marco Zelle.







    Die Gäste



    Fedor Freytag
    Persönlich: Anhänger von Rot-Weiß Erfurt seit frühen Kindertagen
    Blogger seit 2011
    Pseudonym Fedor Freytag (https://stehblog.de/2014/02/21/interview-mit-fedor-freytag-fussballvereine-sind-hysteriegemeinschaften/)
    Zitat: Danke für alle Sympathiebekundungen und guten Wünsche. Das weiß ich wirklich zu schätzen. Kontakt: www.stellungsfehler.de / https://twitter.com/FedorFreytag





    Michael Windisch
    Persönlich: Kreismeister-Titel im Tischtennis 1990
    Journalist: Start bei verschiedenen Regionalzeitungen und Magazinen, und machte erste Schritte beim Radio; seit 2005 Sportreporter bei BILD bzw. BILD Thüringen; Schwerpunktthemen: Fußball, hier vorrangig Carl Zeiss Jena und Rot-Weiß Erfurt. Außerdem fühlt sich der Thüringer natürlich im Wintersport und im Motorsport zu Hause.
    Zitat: „Bei RWE habe ich meine ersten richtigen journalistischen Schritte gemacht – leider auch in tiefe Fettnäpfchen. Ich bin trotzdem immer gerne zu Rot-Weiß gefahren, weil ich meinen Job liebe und es tatsächlich in den allermeisten Momenten viel Freude gemacht hat.“
    Kontakt: https://twitter.com/MichaWindisch





    Marco Zelle
    Persönlich: Unterstützung des FCRWE als kleiner Sponsor; Bestrebungen der Etablierung einer FF-Abteilung bei FCRWE
    Sportler: Spieler: Fußballer beim SV Germania Ilmenau; Trainer beim SV Germania Ilmenau; 1. FFV Erfurt (bis 2017); aktuell: Trainer am DFB-Stützpunkt in Erfurt
    Kontakt: https://www.facebook.com/mazelle69 / https://tfv-erfurt.de/talentfoerderung/stuetzpunkte/uebersicht/kfa-erfurt-soemmerda/stuetzpunkt-erfurt / www.leitner-zelle.de





    Die Chronik der Leidenszeit



    02.10.2017: Erfurt trennt sich von Stefan Krämer



    Der FC Rot-Weiß Erfurt hat die Konsequenzen aus der
    sportlichen Talfahrt gezogen und Trainer Stefan Krämer mit sofortiger Wirkung
    freigestellt. Nach zuletzt drei Niederlagen am Stück und dem damit verbundenen
    Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz sah sich der Verein nun zum
    Handeln gezwungen. „Es ist schade, dass wir den Weg mit Stefan Krämer nicht
    fortsetzen können. Aber am Ende geht es um die Zukunft des Vereins, der über
    allem steht
    “, sagt Präsident Rolf Rombach.





    Das Training sowie die Spiele werden von David Bergner, dem
    bisherigen sportlichen Leiter des Nachwuchsleistungszentrums beim RWE, betreut.
    Der Ex-Profi hat in der Vergangenheit regelmäßig die Gegnerbeobachtung für den
    Drittligisten vorgenommen und kennt somit sowohl die Liga als auch die Mannschaft
    sehr gut. Darüber hinaus ist Bergner im Besitz der für die 3. Liga
    erforderlichen Fußball-Lehrer-Lizenz.





    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Erfurt-trennt-sich-von-Trainer-Kraemer.html





    Kommentar auf liga3-online.de: „Klar, wenn eine Mannschaft aus
    elf Spielen nur neun Punkte
    holt und dementsprechend den letzten
    Tabellenplatz belegt, hat ein Trainer sicherlich auch seine Aktien daran. Doch
    die entscheidenden Fehler wurden an anderer Stelle gemacht – und zwar bereits
    vor Saisonbeginn. Rot-Weiß Erfurt ist unter den aktuellen Rahmenbedingungen
    kaum überlebensfähig in der 3. Liga, die Kaderzusammenstellung sorgt (notgedrungen)
    für eine Gratwanderung.





    Zitate
    stellungsfehler.de am 4. Aug. 2017: Stefan Krämer ist ein großartiger Trainer. #fcrwe
    Stefan Krämer am 2. Okt. 2017: Es war mir eine Ehre in der rot weißen Republik Trainer zu sein….passt auf Euch auf!”
    Michael Windisch am 17. Jan. 2018: Ich denke oft an Stefan Krämer. Super Typ!
    Michael Windisch am 13. Aug. 2018: Insolvenz hätte @ROTWEISSERFURT zwar sicher auch so angemeldet, aber ich bin mir sicher, dass Stefan Krämer RWE sportlich gerettet hätte!
    stellungsfehler.de am 20. Mai 2019: Hier war noch nie jemand Trainer, der seine Arbeit so ehrlich und eloquent erklären konnte wie Stefan Krämer. Well played, @1_FCM!
    stellungsfehler.de am 22. Dez. 2019: Lieber Stefan Krämer, wir hier wussten Sie wirklich zu schätzen. Ok, Kohle ist immer noch keine da (aber auch keine verrückten Russen), und die Liga hat allenfalls einen spröden Charme. Zipsendorf und so, Sie wissen schon … Aber der Dom strahlt so schön wie immer. Na? #FCRWE





    17.10.2017: RWE-Vizepräsident Thomas Kalt ist zurückgetreten



    Thomas Kalt: „Es stimmt, dass ich in einem Schreiben an den Aufsichtsrat am Donnerstag, den 12.10.2017, meinen sofortigen Rücktritt aus dem Vorstand erklärt habe. Ich habe dabei aber auch angeboten, mein Amt weiter bis zum 30.11.2017 (und damit unmittelbar bis vor die nächste, ordentliche Mitgliederversammlung) auszuüben, um dem Aufsichtsrat für eine Neubesetzung zeitliche Handlungsmöglichkeiten einzuräumen. Umso überraschter war ich, dass mich bereits einen Tag später die „Thüringer Allgemeine“ mit dem Inhalt meines Schreibens konfrontierte.
    Der Grund meines Rücktrittes liegt in dem seit Monaten belasteten Verhältnis zwischen Vorstand und Aufsichtsrat.
    Ich bedauere diesen (für mich notwendigen) Schritt außerordentlich, da die Zusammenarbeit mit unserem Präsidenten Rolf Rombach nicht nur gut, sondern hervorragend war! In den nun nahezu fünf Jahren des gemeinsamen Weges war unser gemeinsames Wirken jederzeit von gegenseitigem Respekt und Anerkennung geprägt. Es hat sehr viel Spaß gemacht und es war mir eine Ehre, an der Seite eines so großen Kämpfers, für RWE zu agieren. Auch in meinem Urlaub stehe ich mit Rolf Rombach in täglichem Kontakt. Ich kann nur hoffen, dass die aktuellen Ereignisse rund um den Verein Rolf Rombach nicht weiter zermürben und er den Club noch lange in der Position als Präsident erhalten bleibt. Jedem RWE-Fan und Kritiker muss bewusst sein, dass es den Verein ohne Rolf Rombach schon lange nicht mehr geben würde. Wer jetzt diese Position gefährdet, spielt mit der Überlebensfähigkeit des Vereins. Das darf nicht unterschätzt werden!”





    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Persoenliche-Erklaerung-von-Thomas-Kalt.html





    20.10.2017: Wiederansetzung der Mitgliederversammlung



    „Nachdem der Aufsichtsrat eine für Anfang November
    terminierte außerordentliche Mitgliederversammlung abgesagt hatte, da es
    angesichts der aktuellen sportlichen und finanziellen Situation Wichtigeres
    gäbe, setzte Präsident Rolf Rombach diese nun wieder an.“





    Verein: „Es sollen im Rahmen der außerordentlichen
    Mitgliederversammlung am 4. November die Chancen und Möglichkeiten einer
    Ausgliederung der Profiabteilung diskutiert werden. Das steht in keinem
    Widerspruch zu den Wünschen des Aufsichtsrates, sondern unterstützt diese
    vielmehr.”





    Rolf Rombach: „Eine Absage der Mitgliederversammlung durch
    den Aufsichtsrat ist zudem laut Paragraf 11 der Satzung nicht möglich.“






    Rot-Weiß Erfurt: Machtkampf hinter den Kulissen




    01.11.2017: BILD: Entlassung des Präsidenten Rolf Rombach durch den
    Aufsichtsrat



    Dr. Peter Kästner in der “Thüringer Allgemeinen”:
    Der Aufsichtsrat habe sein satzungsmäßiges Kontrollrecht nicht mehr
    wahrnehmen können
    .





    Die Präsidiumsmitglieder Sandro Günther und Dr. Claus Worschech
    erklären: „Für den Aufsichtsrat teilte heute deren Vorsitzender Dr. Peter
    Kästner mit, dass Präsident Rolf Rombach unter Berufung auf die Satzung
    entlassen sein soll. Diese Information wurde per Fax und ohne Nennung von
    Gründen mitgeteilt. Aus Sicht des Präsidiums ist kein wichtiger Grund
    erkennbar
    , der eine Entlassung des Präsidenten rechtfertigt. Deshalb wird
    das Präsidium das Vorgehen des Aufsichtsrats umgehend gerichtlich überprüfen
    lassen.“





    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Praesidium-reagiert-auf-Entlassungsschreiben-fuer-Rolf-Rombach.html





    02.11.2017: BILD: Frank Nowag als Interimspräsident



    „Nach der Abberufung von RWE-Boss Rolf Rombach (64) durch
    den Aufsichtsrat wurde Donnerstag Frank Nowag (Vorstand von RWESponsor Keyweb)
    zum Interimspräsidenten, bis zur Mitgliederversammlung am 1. Dezember,
    ernannt.“





    Nowag in der BILD: “Mit Blick auf die Versammlung
    müssen wir alle Unterlagen vollumfassend und transparent vorliegen haben. Da
    geht es um Kredit und Darlehensverträge oder Miet- und Spielerverträge. Alles
    das, was mit der wirtschaftlichen Situation des Vereins zu tun hat. Und das wurde
    uns einfach vorenthalten.
    Das führte dann zu einer Hinhaltetaktik, und
    diesen Stand haben wir immer noch. Der Steuerberater hatte z.B. klar die
    Anweisung, uns diese Unterlagen nicht auszuhändigen. Die Situation war für uns
    ein­fach nicht mehr hin­nehm­bar. Wir konnten unsere Kontrollfunktion nicht
    mehr wahrnehmen.”





    https://www.bild.de/regional/leipzig/rotweisserfurt/hierkommtderneuerweboss53735082.bild.html





    04.11.2017: Rombach wehrt sich gegen Abberufung und drängt zurück



    Der Insolvenzanwalt Rolf Rombach: „Ich habe beim Amtsgericht Erfurt eine Einstweilige Verfügung beantragt. Es geht mir nicht um den Posten, sondern um die Art und Weise der Abberufung. Nach zwölf Jahren aufopferungs­voller Arbeit finde ich es unwürdig, durch ein Fax nach Dienst­schluss benachrichtigt zu werden.“





    https://www.bild.de/sport/fussball/3-liga/rombach-will-sich-einklagen-53750780.bild.html





    „Es kann nicht ansatzweise von einem Grund gesprochen werden. Der erklärte Grund ist konstruiert“, sagte Rombach am Freitag auf einer Pressekonferenz, bei der auch der Steuerberater des Vereins, Ralf Krings, Auskunft zur wirtschaftlichen Situation gab. Rombach wird durch den Aufsichtsrat mangelnde Auskunftspflicht vorgeworfen. Er habe in Vorbereitung der Mitgliederversammlung am 1. Dezember angeblich wichtige Unterlagen nicht zur Verfügung gestellt.





    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fussball/3-liga/rot-weiss-erfurt-praesident-rombach-grund-fuer-abberufung-war-konstruiert-id223417851.html





    05.11.2017: BILD: IRRENHAUS ERFURT: Rombach ist wieder Präsident



    „Bei einer Aussprache in der Loge 17 des Steigerwaldstadions
    trafen sich Mitglieder des Aufsichtsrates, des Präsidiums, der Vorsitzende des
    Ehrenrates. Danach war klar: alles auf Anfang! Rolf Rombach (64) ist wieder
    Präsident, Frank Nowag (46) wird sein Vize. Knut Herber rückt aus dem
    Aufsichtsrat ins Präsidium auf.





    https://www.bild.de/sport/fussball/3-liga/irrenhaus-rwe-53762910.bild.html





    07.11.2017: Nowag in der TA: 6,5 Millionen Schulden



    Die genaue Summe sei zwar noch offen, “aber 6,5
    Millionen sind es auf jeden Fall”, so Nowag.





    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fussball/3-liga/nowag-schuldenberg-von-rot-weiss-erfurt-waechst-auf-6-5-millionen-euro-id223432627.html






    RWE-Vizepräsident bestätigt: Schuldenberg höher als bekannt




    08.11.2017: RWE bei Stadionmiete und Catering im Rückstand



    https://www.bild.de/sport/fussball/rot-weiss-erfurt/rwe-im-zahlungsverzug-53789856.bild.html





    09.11.2017: Krämer wieder auf der RWETrainerbank? Das sagt der Verein:



    Nachdem der abgesetzte Präsident Rolf Rombach wieder zurück
    im Amt ist, häufen sich die Gerüchte um eine weitere
    RausundwiederreinPersonalie beim FC RotWeiß Erfurt: Laut MDR hält
    VizePräsident Frank Nowag eine Rückkehr des geschassten Trainers Stefan Krämer
    für eine denkbare Option.
    Nach seiner Abberufung starteten Fans
    OnlinePetitionen
    , um den Verein zum Umdenken zu bewegen – bisher ohne
    Erfolg.





    https://www.thueringen24.de/erfurt/article212491779/KraemerwiederaufderRWETrainerbankDassagtderVerein.html





    09.11.2017: Rücktritt von zwei Präsidumsmitgliedern



    „Sowohl Worschech als auch Günther hatten bereits bei ihrer
    Berufung am 23. Oktober erklärt, dem Verein nur bis zur Mitgliederversammlung
    am 1. Dezember zur Verfügung zu stehen, um die Handlungsfähigkeit des
    Präsidiums nach dem Rückzug von Vizepräsident Thomas Kalt aufrecht zu erhalten.
    Da mit Frank Nowag und Knut Herber am vergangenen Samstag zwei neue Mitglieder
    in das Präsidium berufen wurden, sahen Worschech und Günther ihre Aufgabe als
    vorzeitig erfüllt an. Darüber hinaus bewerten Herr Worschech und Herr Günther
    die intern getroffenen moralisch wirksamen Vereinbarungen vom 4. November,
    zur Zusammenarbeit und abzustimmenden Kommunikation, durch die von einzelnen
    Präsidiums- und Aufsichtsratsmitgliedern offen nach außen getragene Politik als
    obsolet.
    Daher erklärten sie, ihre Arbeit in der derzeitigen
    Präsidiums-Konstellation nicht fortsetzen zu wollen.






    RWE: Zwei Präsidiumsmitglieder zurückgetreten




    10.11.2017: Rolf Rombach erklärt seinen Rücktritt als Präsident



    Rolf Rombach ist mit sofortiger Wirkung als Präsident des FC
    Rot-Weiß Erfurt zurückgetreten. Grund dafür sind nach eigener Aussage, die
    anhaltenden unüberbrückbaren Differenzen zu handelnden Personen in den
    Führungsgremien.





    Rolf Rombach: „Die falschen Darstellungen hinsichtlich der Überschuldung
    des Vereins sowie die „mögliche Rückholaktion des ehemaligen Trainers
    Krämer
    “, haben nur einen Zweck, eine Person zu diffamieren, mögliche
    Stimmungen aufzunehmen, um ein gutes Image für sich persönlich zu gewinnen.
    Nicht ich fühle mich als Verlierer. Verlierer ist eindeutig der Verein FC
    Rot-Wie Erfurt e.V. Als Person Rolf Rombach kann ich mit solchen Personen nicht
    zusammenarbeiten. Das ist der Grund für mich, vom Amt des Präsidenten
    zurückzutreten.“





    Steuerberater Ralf Krings: “Auf
    der Passivseite hat der Verein 6,2 Millionen Schulden, auf der Aktivseite ein
    Vermögen von 700.000 Euro. Das macht eine Überschuldung von 5,5 Millionen Euro,
    wie im Jahresabschluss zum 30. Juni 2017 angegeben.”





    11.11.2017: Nowag zu TA: Schuldenstand höher als 6,5 Millionen Euro



    Nowag: “Die verifizierte Zahl liegt sogar noch höher. Nach der ersten Einschätzung des unabhängigen, nicht aus Thüringen kommenden Wirtschaftsprüfers, sind die Schulden sogar noch höher als 6,5 Millionen.”





    15.11.2017: Kein  Zugriff, keine
    Arbeitsverträge, kein Gehalt



    Frank Nowag: “Aktuell haben wir als Präsidium keinen
    Zugriff auf die Vereinskonten, sodass die Auszahlung der Spielergehälter nicht
    wie gewohnt erfolgen kann. Wir hoffen sehr, diese bedauerliche und unhaltbare
    Situation in den kommenden Tagen zu klären.“





    Vizepräsident Knut Herber: “Wir bekommen keine
    Passwörter, keine Zugänge, keinen Einblick.”






    Rot-Weiß Erfurt: Spieler warten auf Gehalt – Chaos geht weiter




    15.11.2017: Das Präsidium des FC Rot-Weiß Erfurt stellt
    Geschäftsstellenleiter Konstantin Krause mit sofortiger Wirkung frei



    Das Präsidium des FC Rot-Weiß Erfurt, um Präsident Frank Nowag, hat dem langjährigen Geschäftsstellenleiter, Konstantin Krause, heute mitgeteilt, dass er mit sofortiger Wirkung entlassen ist. Grund dafür sind: „unüberbrückbare Differenzen und ein gestörtes Verhältnis in der Zusammenarbeit“, erklärt Nowag.





    https://m.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Praesidium-stellt-Geschaeftsstellenleiter-frei.html





    15.11.2017: Nowag vs. David Bergner



    Präsident Frank Nowag (Talkrunde Im Steigerwaldstadion):
    “Die Mannschaft ist nicht drittligatauglich.”





    David Bergner: „Das ist nicht der Fall. Wir machen uns zur
    Zeit in ganz Deutschland lächerlich. Überall wird der Verein durch den Kakao
    gezogen. Wir befinden uns im Existenzkampf.“





    20.11.2017: Feierabend nach 50 Tagen: Bergner muss bei RWE gehen – Emmerling übernimmt



    Der FC Rot-Weiß Erfurt hat seit Montagnachmittag einen neuen
    Cheftrainer. Dabei ist der Neue kein Unbekannter am Steigerwald. Stefan
    Emmerling, der bereits von März 2010 bis August 2012 Cheftrainer in Erfurt
    war, übernimmt den RWE von David Bergner und wird ab Dienstag das Training der
    Profimannschaft leiten. Der 51-Jährige gebürtige Heidelberger kennt das Umfeld
    beim RWE nur allzu gut und möchte dem Verein mit seiner Erfahrung und seinem
    Wissen auf dem Weg zum Klassenerhalt behilflich sein. Als damaliger Cheftrainer
    führte Emmerling die Rot-Weißen zweimal auf den fünften Platz der 3. Liga.





    Der neue Cheftrainer hat einen Zweijahresvertrag bis 2019
    unterschrieben, der sowohl für die 3. Liga, als auch für die Regionalliga gilt.
    Der Bezug und die Verbundenheit zu Erfurt gingen Emmerling in all den Jahren
    nicht verloren, wie er sagt. Zuletzt stand der Fußballlehrer bis April beim SC
    Paderborn unter Vertrag. Bis zum ersten Pflichtspiel unter seiner Leitung
    bleibt nicht viel Zeit, denn am kommenden Samstag (14 Uhr) steht bereits das
    nächste wichtige Spiel bei der Zweitvertretung von Werder Bremen auf dem
    Programm.





    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Stefan-Emmerling-neuer-Cheftrainer-des-RWE.html





    21.11.2017: Rot-Weiß Erfurt trennt sich von Manager Torsten Traub



    Das Stühlerücken bei Rot-Weiß Erfurt geht weiter: Nach
    Geschäftsstellenleiter Konstantin Krause und Trainer David Bergner wurde am
    Dienstag auch Manager Torsten Traub mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben
    entbunden.






    Rot-Weiß Erfurt trennt sich von Manager Torsten Traub




    24.11.2017: BILD: FCRWE kann Miete für Geschäftsstelle nicht mehr zahlen



    27.11.2017: Information des Präsidiums zur Finanzsituation



    „Richtig ist, dass die Miete der Geschäftsstelle seit 4
    Monaten
    nicht mehr gezahlt wurde. Der Vermieter hat dementsprechend
    angekündigt, den Vertrag fristlos zu kündigen. Diese Androhung fanden wir
    bereits an unserem ersten Tag in der Geschäftsstelle (13.11.2017) vor. Der
    Vertrag läuft noch bis zum 30.03.2018 und verlängert sich nicht automatisch. Da
    die Geschäftsstelle mit einer Miete von knapp 4.000 Euro im Monat aktuell nicht
    finanzierbar ist, haben wir den Vermieter um vorzeitige Auflösung des Vertrags
    gebeten. Eine Antwort erwarten wir Anfang dieser Woche.





    Nicht unerhebliche Außenstände haben wir quasi in allen
    Bereichen
    . Das Busunternehmen Wollschläger fährt unsere Mannschaft weiter
    trotz einiger unbezahlter Rechnungen. Vielen Dank für das Entgegenkommen!





    Ebenfalls bedanken möchten wir uns beim Caterer CCS.
    Mit knapp 60.000 Euro offenen Rechnungen haben wir dennoch eine weitere
    Belieferung erreichen können.





    Zudem reden wir mit unserem Lieferanten der LED-Banden,
    welcher zum nächsten Heimspiel aufgrund monatelanger nicht gezahlter Rechnungen
    die Leistungen einstellen möchte. Wir denken jedoch, dass wir auch hier eine
    Einigung erzielen werden.





    Darüber hinaus müssen wir leider feststellen, dass quasi
    fast jeder Lieferant Forderungen an uns hat. Dies sind neben den
    Darlehensgebern z. B. auch die Telekom, unser Arena Reinigungsunternehmen,
    die Security, Borussia Dortmund
    … Noch dazu bestehen nicht unerhebliche
    Forderungen des Finanzamtes.





    29.11.2017: Absage der Mitgliederversammlung



    Dr. Kästner: „Derzeit besteht große Unsicherheit darüber, welche
    Personen Mitglieder des Vereins sind
    . Bevor keine Klarheit über die
    Mitgliederstruktur im Verein besteht, können Abstimmungsergebnisse nicht sicher
    festgestellt werden. Andernfalls drohen langwierige und kostenintensive
    Rechtsstreite, die dem Wohl des Vereins schaden. Das Präsidium kann in der
    derzeitigen Situation die Mitgliederversammlung weder über die wirtschaftliche
    Lage des Vereins noch über dessen Zukunftsaussichten verlässlich informieren.
    Daher ist die Gefahr von gerichtlichen Auseinandersetzungen wegen unvollständiger
    Information der Mitgliederversammlung zu groß; auch diese würden dem Wohl des
    Vereins schaden.“





    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Ordentliche-MItgliederversammlung-vertagt.html





    20.01.2018: TA: Tiefrote Zahlen



    Laut einer Analyse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
    betragen die wirtschaftlichen und rechtlichen Verpflichtungen des FC Rot-Weiß
    Erfurt zum 30. November 2017 rund 8,08 Millionen Euro.





    https://www.thueringer-allgemeine.de/sport/fussball/3-liga/rot-weiss-erfurt-diese-zahlen-muss-praesident-nowag-am-samstag-erklaeren-id223714671.html





    20.01.2018: Mitgliederversammlung wählt neuen Aufsichtsrat



    „Ich bin sehr froh, dass der Tag heute so sachlich verlaufen
    ist, resümiert Nowag erleichtert. Die im Laufe der Woche erzielte Vereinigung
    der beiden Kandidatenlisten für den Aufsichtsrat hatte den entscheidenden
    Durchbruch gebracht und eine mögliche „Kampfabstimmung“ vermieden.





    Die Wahl des neuen Aufsichtsrates fiel damit auch eindeutig
    aus. Dem Kontrollgremium steht nunmehr Michael Tallai vor, Geschäftsführer der
    Mediengruppe Thüringen, der auch die Namensrechte am Steigerwaldstadion
    gehören. Ihm zur Seite stehen Prof. Dr. Dirk Eßer (ärztlicher Direktor des
    Helios Klinikums), Dirk Steeger (Geschäftsführer unseres Hauptsponsors Autohaus
    König), Heiko Gentzel und Dr. Rolf Hildebrandt.





    Insolvenz – Ja oder Nein? Ist die Nachlizenzierung
    schaffbar? Ausgliederung der 1. Mannschaft? Diese Frage wurden in der
    Diskussion mehrfach zum Thema. Frank Nowag bezog dazu klar Stellung: „Wir
    wollen die 3. Liga halten und die Insolvenz vermeiden.“
    Dazu wäre eine
    sportliche Verstärkung der Mannschaft wünschenswert, sollte der DFB hier
    Einwände haben, müsse auf dem jetzigen Kader gebaut werden. „Wenn uns der
    Klassenerhalt nicht gelingen sollte, werden wir über eine geordnete Insolvenz
    neu nachdenken“. Zum Thema Ausgliederung gab es von Nowag zum jetzigen
    Zeitpunkt ein klares Nein!





    Keine Entlastung erhielten Thomas Kalt, Dr. Peter Kästner
    und Rolf Rombach, dem Ehrenpräsident Klaus Neumann zuvor für seine 12 Jahre im
    Verein und seine Verdienste gedankt hatte, die Mitglieder bestätigten dies mit
    Applaus.





    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Mitgliederversammlung-waehlt-neuen-Aufsichtsrat.html





    14.03.2018: Eröffnung des Insolvenzverfahrens



    „Durch den aktuellen Tabellenstand ist ein Hoffen auf den
    Klassenerhalt nicht mehr realistisch, es fehlt somit die Basis für eine
    positive Fortführungsprognose. Deshalb gilt es jetzt, die Weichen für die
    Zukunft zu stellen: Mit einer geordneten Insolvenz einen klaren Schnitt machen
    und die Grundlagen für einen Neuanfang schaffen.“





    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Mitteilung-des-Praesidiums.html





    15.03.2018: Rot-Weiß Erfurt will Insolvenz in Eigenverwaltung durchführen



    liga3-online.de: „Über acht Millionen Euro Schulden und
    rund 200 Gläubiger
    : Das sind die Zahlen zur Insolvenz der Thüringer. Wer
    wie viel bekommt, ist noch vollkommen offen“.





    „Rot-Weiß Erfurt will die Gespräche mit den Gläubigern in
    Eigenverwaltung
    durchführen, um die Bindungen zu eventuellen Investoren
    aufrechtzuerhalten”, so Rechtsanwalt Marko Harras, der das
    Insolvenzverfahren begleiten soll. Einen entsprechenden Antrag reichte RWE am
    Dienstagabend beim Amtsgericht Erfurt ein. „





    Konkret: Nicht ein durch das Gericht bestellter
    Insolvenzverwalter, sondern der Verein selbst will das Verfahren abwickeln
    und das Heft des Handels somit bei sich behalten. Dadurch soll die Dauer des
    Verfahrens zudem verkürzt werden.





    Auch deshalb herrscht hinter den Kulissen Streit über die
    Vorgehensweise
    . Der Hintergrund: Präsident Frank Nowag und Vize Knut Herber
    reichten den Insolvenzantrag am Dienstag ein, ohne den Aufsichtsrat zuvor in
    Kenntnis zu setzen
    . Wie Nowag am Mittwoch auf einer Pressekonferenz
    betonte, habe man den Aufsichtsrat um dessen Vorsitzenden Michael Tallai so
    spät am Dienstagabend nicht mehr stören wollen. “Das wollten wir Herrn
    Tallai um diese Uhrzeit nicht mehr antun.”





    Laut der “Bild” steht daher nun eine Abberufung
    von Frank Nowag
    als Präsident im Raum – angeblich wird sogar bereits ein
    Nachfolger gesucht. Ausgerechnet in der Stunde Null kündigt sich hinter den
    Kulissen ein neuer Machtkampf an. Nowag verteidigt sein Handeln unterdessen:
    “Der Aufsichtsrat hat uns beauftragt, die Insolvenz zu prüfen und zu
    planen. Es ist die Entscheidung des Präsidiums, diese dann durchzuführen.”






    Rot-Weiß Erfurt will Insolvenz in Eigenverwaltung durchführen




    21.03.2018: Ehrenrat fordert die Ablösung von Präsident Frank Nowag



    In der “Bild” begründet Ehrenrats-Vorsitzender
    Hans-Dieter Steiger: “Herr Nowag ist ein Alleingänger, der nichts
    abstimmt. So kann man nicht zusammenarbeiten.” Laut der Zeitung ist am
    Donnerstagabend eine gemeinsame Sitzung des Aufsichts- und Ehrenrates geplant,
    auf der das weitere Vorgehen abgestimmt werden soll.






    Rot-Weiß Erfurt: Ehrenrat fordert Nowag-Ablösung




    22.03.2018: Eigenverwaltung beendet – vorläufiger Insolvenzverwalter Volker
    Reinhardt erstellt Insolvenzplan



    Das Präsidium, der vorläufige Sachwalter und der fünfköpfige
    vorläufige Gläubigerausschuss kamen vorgestern Abend überein, bei dem
    Amtsgericht Erfurt zu beantragen, die Eigenverwaltung zu beenden und das
    Verfahren als „klassisches“ Insolvenzverfahren fortzusetzen. Das Gericht hat
    dem stattgegeben und den vorläufigen Sachwalter, Rechtsanwalt Volker Reinhardt,
    zum vorläufigen Insolvenzverwalter berufen.





    Präsident Frank Nowag hat mit der Niederlegung seiner
    Befugnisse als Eigenverwalter den Weg frei gemacht für einen Erfolg
    versprechenden Sanierungsprozess, der ungestört von den entstandenen  Dissonanzen durchgeführt werden kann. „Man
    hat sich für das klassische Insolvenzverfahren entschieden, weil wir in dieser
    kritischen Phase klare Strukturen und kurze Wege brauchen und keine
    Unstimmigkeiten“, so Reinhardt.





    https://www.reinhardt-rechtsanwaelte.de/index.php/de/node/202





    20.04.2018: Rot-Weiß Erfurt derzeit ohne Aufsichtsrat



    BILD: „Das Gutachten kommt zum Ergebnis, dass der Verein
    derzeit keinen Aufsichtsrat hat. Und dass insbesondere die Personen des letzten
    Aufsichtsrates nicht mehr im Amt sind. Auch nicht kommissarisch.“





    liga3-online.de: „Erfurts Präsident Frank Nowag steht im
    Verein schon länger in der Kritik. Sein Alleingang beim Einreichen der
    Insolvenz brachte das Fass im März zum Überlaufen. Während der Aufsichtsrat
    eine geordnete Insolvenz mit einem vom Gericht bestellten Insolvenzverwalter
    favorisierte, strebte Nowag zunächst ein Verfahren in Eigenverwaltung an und
    hatte diesen Antrag entsprechend auch so beim Amtsgericht eingereicht. Die
    Konsequenz: Der Aufsichtsrat trat geschlossen zurück. Zudem kündigte
    Hauptsponsor Autohaus König an, die Zahlungen einzustellen. Wenige Tage später
    meldete sich auch der Ehrenrat des Vereins zu Wort und forderte die Ablösung
    Nowags.“





    https://www.bild.de/sport/fussball/3-liga/rwe-ohne-aufsichtsrat-55461784.bild.html






    Rot-Weiß Erfurt derzeit ohne Aufsichtsrat?




    27.04.2018: Rücktritt von Nowag und Kerber



    Das Präsidium habe den Rücktritt damit begründet, einem
    Neuanfang des Vereins nicht im Wege stehen zu wollen. Die Suche nach einem
    neuen Präsidium für den RWE sei bereits im Gange und soll alsbald abgeschlossen
    sein, informiert der Drittligist aus Erfurt.





    Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im
    September soll einer neuer Aufsichtsrat gewählt werden. Das habe der
    Aufsichtsrat – vertreten durch den stellvertretenen Vorsitzenden, Dirk Eßer,
    sowie die Aufsichtsrats-Mitglieder Dirk Steeger, Heiko Gentzle und Robert
    Conrad – dem vorläufigen Insolvenzverwalter mitgeteilt.





    https://www.thueringen24.de/erfurt/article214140953/Nowag-und-Herber-Neue-Ruecktritte-beim-Rot-Weiss-Erfurt.html





    03.05.2018: Rot-Weiß Erfurt präsentiert neuen Sportdirektor Bornemann




    Rot-Weiß Erfurt präsentiert neuen Sportdirektor Bornemann




    17.05.2018: Rot-Weiß Erfurt trennt sich von Trainer Stefan Emmerling




    Rot-Weiß Erfurt trennt sich von Trainer Stefan Emmerling




    28.05.2018: Thomas Brdarić wird neuer Cheftrainer des FC Rot-Weiß Erfurt



    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/Thomas-Brdari%C4%87-wird-neuer-Cheftrainer-des-FC-Rot-Weiss-Erfurt-e-V.html





    07.11.2018: RWE GERETTET!



    liga3-online.de: „Wie Rot-Weiß Erfurt bekanntgab, hat
    Insolvenzverwalter Volker Reinhardt dem Gläubigerausschuss und dem Aufsichtsrat
    am Dienstag mitgeteilt, dass die Zusage über ein Massedarlehen – offenbar eine
    sechsstellige Summe – überraschend zurückgezogen wurde. Mit dem Darlehen wollte
    Reinhardt Zeit gewinnen, um den Spielbetrieb in den kommenden Wochen
    aufrechterhalten zu können.“






    Drama um Rot-Weiß Erfurt: Einstellung des Spielbetriebs droht




    FCRWE: „Nach langen und intensiven Gesprächen hat sich ein
    Sponsorenpool bereit erklärt den Verein zu unterstützen. Der Verein ist damit
    bis zum Jahresende abgesichert. Der Ausgliederungsprozess kann somit umgesetzt
    und der Verein langfristig neu aufgestellt werden.“





    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/RWE-gerettet.html





    08.03.2019: Massedarlehen wendet Aus ab



    Mit der Unterzeichnung eines Massedarlehens konnte ein
    wichtiger Baustein der Zukunftslösung des FC Rot-Weiß Erfurt abgeschlossen
    werden. Mit der Volksbank eG Rudolstadt konnte ein vertrauensvoller
    Finanzierungspartner gefunden werden. Somit ist der Geschäfts- und Spielbetrieb
    für die laufende Saison gesichert.





    https://www.reinhardt-rechtsanwaelte.de/de/node/243





    30.04.2019: Bornemann und Erfurt gehen getrennte Wege



    MDR: „Erdbeben beim FC Rot-Weiß Erfurt: Sportdirektor Oliver
    Bornemann verlässt den Regionalligisten. Und zwar ab sofort. Was überrascht,
    weil Bornemann zuletzt bereits am Kader für die neue Saison bastelte
    .“





    https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/bornemann-und-erfurt-gehen-getrennte-wege-100.html





    https://www.rot-weiss-erfurt.de/Aktuelles/Aktuelle-News/-RWE-trennt-sich-von-Sportdirektor-Oliver-Bornemann.html





    23.07.2019: Hauptsponsor wollte als Investor einsteigen



    Das Tischtuch zwischen den Verantwortlichen von
    RWE-Hauptsponsor „Autohaus König“ und Insolvenzverwalter Volker Reinhardt ist
    nach dessen Klage wegen ausbleibender Sponsorenzahlung (BILD berichtete exklusiv)
    zerschnitten.





    https://www.bild.de/bild-plus/sport/fussball/fussball/regionalliga-chaos-bei-rwe-erfurt-verklagt-eigenen-hauptsponsor-63441522,view=conversionToLogin.bild.html





    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/rwe-verklagt-geldgeber-hauptsponsor-wollte-als-investor-einsteigen-63470864.bild.html





    30.08.2019: Ausgliederung der Profi-Mannschaft und der U 19- Mannschaft des
    FC Rot-Weiß Erfurt in die FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH wurde heute zum
    Handelsregister angemeldet



    Die Ausgliederung der Profi-Mannschaft und der U 19- Mannschaft des FC Rot-Weiß Erfurt in die FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH wurde heute zum Handelsregister angemeldet. Die neue GmbH ist eine 100-prozentige Tochter des Vereins. Stichtag der Ausgliederung war der 1. Januar 2019. Wirksam wird diese mit der Eintragung in das Handelsregister. Damit wird rückwirkend die neu entstehende GmbH so behandelt, als hätte sie am 1. Januar 2019 die Geschäfte des ausgegliederten Teils übernommen.





    Der Verein selbst ist an der GmbH beteiligt und kann auf
    ihre Entscheidungen Einfluss nehmen. Neben der Geschäftsführung der GmbH gibt
    es einen Beirat mit sechs Mitgliedern, der unter anderem für die Bestellung und
    Abberufung von Geschäftsführern und die Zustimmung zu wichtigen
    Geschäftsführungsmaßnahmen zuständig ist. Im Beirat soll der Verein nach einem
    Entwurf der Satzungskommission künftig mit zwei Vorstandsmitgliedern sowie dem
    Aufsichtsratsvorsitzenden vertreten sein. Nach der 50 + 1-Regel des DFB wird
    der Verein auch künftig die Stimmenmehrheit in der GmbH besitzen. Der Entwurf
    der neuen Vereinssatzung wird demnächst veröffentlicht.





    Die Vereinsfarben und das Logo verbleiben ebenso wie die
    Markenrechte beim Verein und werden künftig im Rahmen eines Nutzungsvertrages
    an die FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH übertragen.
    Von der Ausgliederung in
    eine GmbH unabhängig wird das Insolvenzverfahren weitergeführt. Der Verein soll
    über einen Insolvenzplan restrukturiert, das heißt, von Verbindlichkeiten
    befreit und so wieder auf eine zukunftsfähige Basis gestellt werden. Gegenstand
    des Vereins selbst ist künftig ausschließlich die Jugendarbeit und der weitere
    Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums.





    Ich bin zuversichtlich, dass der RWE gemeinsam mit
    der FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH nach der Ausgliederung und dem Einstieg der
    Investoren hervorragende Aussichten hat, sein großes Ziel, die Rückkehr in
    die dritte Liga, zu erreichen
    “, betont Reinhardt.





    https://www.reinhardt-rechtsanwaelte.de/de/node/267





    11.10.2019: Investoren sichern Neustart



    Nach einem intensiven Investorenprozess mit zahlreichen
    Interessenten ist es dem Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Volker Reinhardt im
    Insolvenzverfahren des FC Rot-Weiß Erfurt gelungen, drei Gesellschaften zu
    gewinnen
    . Die ASGV Grundbesitz und Verwaltung GmbH, die Franz Gerber Reha
    und Sportagentur GmbH und die Millhouse Capital GmbH sind über eine
    Kapitalerhöhung auf eine Million Euro Stammkapital in die FC Rot-Weiß Erfurt
    Fußball GmbH eingetreten.





    „Wir haben eine ganze Reihe von Gesprächen mit potentiellen
    Interessenten geführt und uns am Ende sehr bewusst für diese drei
    Gesellschaften entschieden“, betont Reinhardt. „Für die Rettung von RWE bringen
    sie ideale Voraussetzungen mit: hohes Engagement, lokale Verbundenheit und
    natürlich die Liebe zum Fußball.“





    Die A.S.G.V. Grundbesitz und Verwaltung GmbH mit Sitz in
    Leipzig
    wird im Wesentlichen durch Andreas Scheibe bestimmt. Die ASGV
    investiert im großen Umfang im Immobilienbereich, unter anderem auch Hotels und
    Spezialimmobilien für unterschiedliche Gewerbe. Scheibe verbindet mit seiner
    Beteiligung an der FC Rot-Weiß Erfurt Fußball GmbH ein gesellschaftliches
    Engagement, das wesentlich zum Erhalt des Traditionsvereins beiträgt, sowie die
    Bereitschaft im Umfeld des Vereins und in der Stadt Erfurt zu investieren.





    Der ehemalige Fußballspieler und Fußballmanager Franz Gerber
    führt die Beteiligungsgesellschaft Franz Gerber Reha und Sportagentur GmbH.
    Gerber zeigt sich überzeugt vom großen Potential des RWE als Traditionsverein
    in der Landeshauptstadt Erfurt. „Mir ist es ein Anliegen, mit meiner
    Beteiligung dem sportlichen Erfolg der Profimannschaft Auftrieb zu geben.“





    Die Millhouse Capital GmbH investiert in Wohn- und
    Gewerbeimmobilien und junge Wachstumsunternehmen. Sie wird gehalten von Torsten
    Pfeifer als geschäftsführendem Gesellschafter. Pfeifer ist nach Stationen im
    In- und Ausland in seine Heimat Thüringen zurückgekehrt. „Als fußballverrückter
    Thüringer freue ich mich, meinen Heimatverein ab sofort als Gesellschafter
    unterstützen zu können.“





    „Das Engagement der Investoren eröffnet dem RWE den Weg in
    eine nachhaltige, langfristig erfolgreiche Zukunft“, resümiert
    Insolvenzverwalter Reinhardt.





    https://www.reinhardt-rechtsanwaelte.de/de/node/310





    13.11.2019: Thomas Brdaric und RWE gehen getrennte Wege



    Der FC RotWeiß Erfurt und Thomas Brdaric haben sich im
    beiderseitigen Einvernehmen darauf verständigt, dass Thomas Brdaric ab sofort
    nicht mehr Trainer des FC RotWeiß Erfurt ist. Der CoTrainer Robin Krüger und
    Torwarttrainer René Twardzik übernehmen interimsweise die Betreuung der
    1.Mannschaft.





    https://m.rotweisserfurt.de/Aktuelles/AktuelleNews/TrainerThomasBrdaricundRWEgehengetrennteWege.html





    16.01.2020: Gehälter können zur Zeit nicht gezahlt werden



    Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Volker Reinhardt: „Leider
    musste ich heute die Spieler und Angestellten der RotWeiß Erfurt Fußball GmbH
    im persönlichen Gespräch darüber informieren, dass wir die anstehenden Gehälter
    zur Zeit nicht anweisen können. Grund hierfür ist, dass der Hauptinvestor
    die Zahlungen blockiert
    .





    Mit den Investoren habe ich als Insolvenzverwalter in den
    geschlossenen Verträgen vereinbart, dass die eingezahlten Gelder sowohl
    dazu dienen, die Fortführung des Spielbetriebs abzusichern, als auch die
    ab dem 01. Januar 2019 entstandenen Verbindlichkeiten des RWE abzutragen.
    Die vom Hauptinvestor erhobene gegenteilige Behauptung entspricht daher nicht
    den Tatsachen.





    Ich prüfe derzeit intensiv die Möglichkeit, den Spielbetrieb
    weiter aufrechterhalten zu können und führe hierzu entsprechende Gespräche. Ich
    rechne damit, im Lauf der nächsten Woche ein Ergebnis präsentieren zu können.





    Sobald ein Ergebnis vorliegt, werde ich Sie an dieser Stelle
    darüber informieren.“





    https://m.rotweisserfurt.de/Aktuelles/AktuelleNews/GehaelterkoennenzurZeitnichtgezahltwerden.html





    20.01.2020: MDR: Streit zwischen Insolvenzverwalter und Hauptinvestor
    eskaliert



    MDR: „Das Amtsgericht Jena bestätigte dem MDR am Montag (20.
    Januar), dass die Ausgliederung der RWE-Spielbetriebs-GmbH gescheitert ist.
    Grund: Das dafür notwendige Kapital war nicht vorhanden. Zwar hatte
    Insolvenzverwalter Reinhardt dem MDR im Oktober 2019 noch versichert, dass das
    Geld bereits geflossen sei.“





    Auch Christian Zoller, Anwalt des Hauptinvestors, bestätigte
    am vergangenen Donnerstag (16. Januar) auf MDR-Nachfrage schriftlich, dass die
    Investoren die “vertraglich geschuldeten Leistungen” erbracht haben.
    Jedoch reichte das Geld für die Gründung der GmbH offensichtlich nicht aus. Das
    bedeutet: Gibt es keine GmbH, sind die Verträge mit den Investoren hinfällig.“





    „Finden die RWE-Verantwortlichen nicht schnellstmöglich neue
    Geldgeber, bliebe dem Insolvenzverwalter nach jetzigem Stand nichts anderes
    übrig, als den Spielbetrieb des Regionalliga-Teams unverzüglich einzustellen
    und die Mannschaft aufzulösen.“





    https://www.mdr.de/sport/fussball_rl/rot-weiss-erfurt-streit-zwischen-insolvenzverwalter-und-hauptinvestor-eskaliert-100.html





    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/erfurt-vor-dem-aus-rwe-insolvenzverwalter-schiesst-gegen-investoren-67442646.bild.html





    21.01.2020: Kommissarischer Präsident will zurück



    Präsident Frank Nowag beim Amtsgericht Erfurt einen Antrag
    auf „Eigenverwaltung“.





    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/erfurt-boss-nowag-greift-durch-reinhardt-soll-entmachtet-werden-67462162.bild.html





    24.01.2020: BILD: Reinhardt will Montag den Stecker bei RWE ziehen



    „Der Mannschaftsrat und ich wurden am Nachmittag in die
    Kanzlei einbestellt. Herr Reinhardt hat uns über die Situation informiert. Die
    Spieler haben ab sofort die Möglichkeit, sich einem anderen Verein
    anzuschließen. Weil die Zeit drängt und die Chance nicht groß ist“, erklärt Trainer
    Krüger gegenüber BILD.





    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/erfurt-vor-dem-aus-reinhardt-will-montag-den-stecker-bei-rwe-ziehen-67539580.bild.html





    26.01.2020: 54. Geburtstag des FC Rot-Weiß Erfurt



    26.01.2020: Reinhardt verhandelt mit neuem Investor



    „Die Gespräche sind noch nicht abgeschlossen, es könnte sich
    hier aber eine positive Lösung abzeichnen.“ Eine Absichtserklärung in Form
    eines “Letter of Intent” liegt ihm bereits vor.





    Unabhängig vom Ausgang der Verhandlungen hat Reinhardt
    beschlossen, dass das Heimspiel gegen Energie Cottbus (Samstag) stattfinden
    soll.





    https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/gibt-es-ein-erfurt-wunder-reinhardt-verhandelt-mit-neuem-investor-67571718.bild.html





    Vielen Dank



    Wir danken Broke For
    Free für ihren Song Night Owl
    (https://brokeforfree.bandcamp.com/album/directionlessep), der aufgrund der
    Lizens CC BY 3.0 | https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/ als Intro
    verwendet wird.





    Die Zitate im Vorspann
    stammen aus den Pressekonferenzen des FC RotWeiß Erfurt bzw des Unternehmens
    „Rombach Rechtsanwälte“, sowie aus dem
    Interview des Oberbürgermeister und des Vereinsvorsitzenden auf rwe.tv und aus
    verschiedenen Kanälen auf der Videoplattform youtube.de.




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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #176 | Mission 1907 – Die Geschichte des FC Lustenau 1907 – Teil 2

    4 Aug 2022
    00:59:00

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    Thema der Episode


    Überwiegend in den Farben Blau und Weiß prägte der FC Lustenau 1907 in den vergangenen 115 Jahren den Fußball in Österreich. Seinen letzten sportlichen Höhenflug musste der Traditionsverein allerdings mit einer unfreiwilligen finanziellen Bruchlandung bezahlen. So musste der FC Lustenau aufgrund finanzieller Schwierigkeiten im März 2013 Konkurs anmelden, schaffte aber den Zwangsausgleich und konnte somit überleben. Maßgeblich trug die Mission 1907 dazu bei, dass der älteste Vorarlberger Fußballverein auf der Landkarte des Fußballs in Österreich erhalten blieb. Danach startete der FC eine neue Ära: Mit innovativen Konzepten für Kinder- und Jugendfußball gelang eine neue strategische Ausrichtung. Über das Konzept Fußballplus und den Lernclub 07 berichten der ehemalige Obmann Omer Rehman sowie der aktuelle Vereinschef Julian Regittnig im 2. Teil der Podcastepisode zur Geschichte des FC Lustenau 1907.









    Der FC Lustenau wurde am 20. September 1907 gegründet und ist somit der älteste Fußballclub in Vorarlberg (Österreich). Die zahlreichen Anhänger erlebten im legendären Stadion an der Holzstraße viele Siege aber auch schmerzliche Niederlagen. Darüber berichtete Kurt Bösch, langjähriges Vorstandsmitglied und Kassier des FC Lustenau 1907, bereits im 1. Teil der Podcastepisode über die Vereinsgeschichte.





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    Sagt mir Eure Meining! Es kann immer mal passieren, dass die Dinge nicht optimal ablaufen. Dann ist es gut, wenn ihr mich darauf hinweist. Am besten mit einem Kommentar auf unserer Internetseite unter der entsprechenden Folge. Dann geht es auch nicht unter. Auch wenn euch etwas gut gefällt, freue ich mich auf euren Kommentar.





    Habt ihr Anregungen, Fragen rund um den Podcast oder Themenvorschläge? Dann schickt uns diese über die bekannten Kommunikationskanäle oder lasst uns einen Kommentar hier. Natürlich suchen wir auch immer Vorschläge für den „Schwachsinn“ und das „Respektding“ der Woche.





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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #175 | Die Nummer 1 – Die Geschichte des FC Lustenau 1907 – Teil 1

    4 Aug 2022
    00:59:11

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    Thema der Episode


    Der FC Lustenau wurde am 20. September 1907 gegründet und ist somit der älteste Fußballclub in Vorarlberg (Österreich). Zunächst in den Farben Schwarz-Rot-Gold dann in Blau-Weiß prägte der Verein in den vergangenen 115 Jahren den Fußball in Österreich. Die zahlreichen Anhänger erlebten im legendären Stadion an der Holzstraße viele Siege aber auch schmerzliche Niederlagen. Darüber berichtet Kurt Bösch, langjähriges Vorstandsmitglied und Kassier des FC Lustenau 1907, im 1. Teil der Podcastepisode über die Vereinsgeschichte.









    Seinen letzten sportlichen Höhenflug musste der Traditionsverein allerdings mit einer unfreiwilligen finanziellen Bruchlandung bezahlen. So musste der Verein aufgrund finanzieller Schwierigkeiten im März 2013 Konkurs anmelden, schaffte aber den Zwangsausgleich und konnte somit überleben. Maßgeblich trug die Mission 1907 dazu bei, dass der älteste Vorarlberger Fußballverein auf der Landkarte des Fußballs in Österreich erhalten blieb. Danach startete der FC eine neue Ära: Mit innovativen Konzepten für Kinder- und Jugendfußball gelang eine neue strategische Ausrichtung. Über das Konzept Fußballplus und den Lernclub 07 berichten der ehemalige Obmann Omer Rehman sowie der aktuelle Vereinschef Julian Regittnig im 2. Teil der Podcastepisode zur Geschichte des FC Lustenau 1907.





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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #174 | Jede Wette

    26 Jul 2022
    01:14:34

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    Thema der Episode


    In der Zwischenzeit ist der Fußball ohne Glücksspielwerbung kaum noch vorstellbar: Die Wettanbieter sind in den Arenen allgegenwärtig. Schließlich sind es vor allem sportbegeisterte junge Männer, die besonders empfänglich für das Glücksspiel sind. Aber Sportwetten bieten enormes Sucht- und Gefährdungspotenzial. So verlor der Dresdner Thomas Melchior 800.000 Euro und wurde 2019 zu einer Haftstrafe wegen Betrugs verurteilt. Der Dresdner war auf die schiefe Bahn geraten war, um seine immer größeren Wettschulden zu begleichen. Geschichten wie diese führen zu einer verstärkten Diskussion über die Beziehungen zwischen dem Fußball und den Sportwetten-Anbietern.





    Die Interessengemeinschaft organisierter Fußballfans in Deutschland, Unsere Kurve, forderte tiefgreifende Reformen. Demnach sollen Verbände und Vereine auf den Abschluss neuer Sponsoringverträge mit Sportwetten-Anbietern verzichten und die Hälfte der Einnahmen aus bereits bestehenden Sponsoringverträgen für die Suchtprävention spenden. Außerdem fordert der Dachverband der organisierten Fußballfans ein Werbeverbot für Sportwetten.





    Auch in anderen Ländern engagieren sich Fußballfans. In Großbritannien haben zahlreiche Menschen an Stadion-Rundgängen teilgenommen, um gegen Werbung für Sportwetten zu protestieren. Die Aktion fand im Rahmen der Initiative The Big Step statt, die von einem ehemaligen Spielsüchtigen ins Leben gerufen wurde. Mit dabei war Thomas Melchior, der im Podcast über seine Erfahrungen mit der fatalen Beziehung von Fußball und Sportwetten berichtet.









    Links



    Fußball und Sportwetten – eine fatale Beziehung (2022): https://www.dw.com/de/fu%C3%9Fball-und-sportwetten-eine-fatale-beziehung/a-60425316





    Umgehend strengere Regulierung von Sportwetten! (2022): https://www.bag-fanprojekte.de/wp-content/uploads/2022/01/Umgehend_strengere_Regulierung_von_Sportwetten_UK_final.pdf





    Durch Spielsucht alles verloren: Über 3 Jahre Knast und 200.000 € Schulden | Y-Kollektiv (2022): https://www.youtube.com/watch?v=eN9ElWdME40





    Völlig ausgepresst (2021): https://drive.google.com/file/d/1PQMZZd3qvHcl4VK8ZT4l3qgFGolRMWG_/view





    Lesung – Einmal Hölle und zurück! – von Werner Hansch (2021): https://www.youtube.com/watch?v=MGV8TwofMEE





    Zocken und weg sind die Ocken (2021): https://taz.de/Wettanbieter-im-Fussball/!5745881/





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    #173 | Fußball, Ficken, Feminismus – Frauen in der Kurve

    17 Jul 2022
    01:22:33

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    Thema der Episode


    Nach der coronabedingten Pause geht die Wanderausstellung – Fan.tastic Females – Football-Her.Story – wieder auf Tour. Im Brennpunkt stehen dabei die Herausforderungen weiblicher Fans in einer Fankultur, die üblicherweise als von Männern dominiert gilt. Mit zahlreichen Portraits – von der Allesfahrerin, über die Aufsichtsratsvorsitzende bis zur ältesten Dauerkarteninhaberin – beeindruckt die Ausstellung die Besucherinnen und Besucher.
    Ines Schnell ist selbst eine der portraitierten Frauen der Ausstellung. Sie gehört nicht nur aktiv in der Fanszene des First Vienna FC 1894, sie ist außerdem ein Teil des Fanbeirates ihres Herzensvereins und engagiert sich darüber hinaus im Netzwerk F_in – Frauen im Fußball. Im Podcast berichtet Ines von ihren Erlebnissen auf der Hohen Warte und davon welche Herausforderungen es in üblicherweise männlich dominierten Szenen zu bewältigen gilt.









    Links



    Internetseite fan-tastic-females: https://www.fan-tastic-females.org/index.php/de/





    Die Fan.Tastic Females Ausstellung hat zu einem Strukturwandel beigetragen (2020): https://www.fussball-kultur.org/fussballkultur/fantastic-females





    Neunzig Minuten intensiv (2020): https://augustin.or.at/neunzig-minuten-intensiv/





    Sektion Menstruation: https://www.instagram.com/sektion.menstruation/





    Netzwerk gegen Sexismus und sexualisierte Gewalt: https://www.fussball-gegen-sexismus.de/





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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #172 | Als Vorwärts Frankfurt die alte Dame aus Turin bezwang

    9 Jul 2022
    01:35:39

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    Thema der Episode


    Mit sechs Meistertiteln und zwei FDGB-Pokalsiegen war der ASK/FC Vorwärts Berlin in den 1960er Jahren einer der erfolgreichsten Vereine in der DDR-Oberliga. Es gab legendäre EC-Spiele gegen Wolverhampton, Benfica und Feyenoord. Auch nach dem Umzug nach Frankfurt (Oder) gab es zwar besondere Europapokalspiele im Stadion der Freundschaft, doch auch diese konnten über den Abwärtstrend nicht aufhalten. In der letzten DDR-Oberliga-Saison blieb nur der Platz am Tabellenende und damit der Abschied vom bezahlten Fußball. Im Jahr 2022 – also 51 Jahre nach der Gründung des FC Vorwärts Frankfurt – konnten die Nachfolger die Meisterschaft in der sechstklassigen Brandenburgliga und somit die Rückkehr in die NOFV Oberliga Nord feiern. Da passt es perfekt, dass im Culturcon-Verlag die passende Fußballfibel erschienen ist. Darin lässt Marco Bertram aus dem Blickwinkel von zwei jugendlichen Anhängern die Vereinsgeschichte lebendig werden. Im Podcast spreche ich mit dem Autor und Journalist über die Erfolge und Niederlage der Armee-Kicker in der DDR.









    Links



    Buchbestellung und Informationen zum Autor: https://www.marco-bertram.de/





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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #171 | Nur eine Kopie? Der Frauenfußball in Deutschland.

    26 Jun 2022
    01:55:20

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    Thema der Episode


    Die Fußball-Europameisterschaft wird am 6. Juli im ausverkauften Old-Trafford-Stadion in Manchester mit Spiel Österreichs gegen die Gastgeberinnen aus England eröffnet. Dies ist ein guter Anlass sich der Situation des Fußballs der Frauen näher zu widmen. Dieser steht vor dem Hintergrund zahlreicher strukturellen Herausforderungen vor der Entscheidung, ob zukünftig ein eigener Weg gegangen werden soll oder ob sich Verbände und Vereine für eine Kopie des Männerfußballs mit allen Problemen entscheiden. Wie diese Frage beantwortet werden soll oder ob vielleicht schon längst eine Antwort gefunden wurde, berichtet Frauenfussball-Experte Sven alias El Loko in der Podcastausgabe 171.









    Links



    2019 | Fußballsponsor stellt die Machtfrage: https://www.dw.com/de/fu%C3%9Fballsponsor-stellt-die-machtfrage/a-57753740





    Irgendwer zahlt immer: https://www.brandeins.de/magazine/brand-eins-wirtschaftsmagazin/2020/arbeiten/flyeralarm-irgendwer-zahlt-immer





    2022 | Interview mit Nadine Keßler, Leiterin der UEFA-Abteilung Frauenfußball: https://www.derstandard.at/story/2000136636859/uefa-frauenchefin-kessler-der-frauenfussball-ist-jetzt-eine-andere-nummer?ref=article





    2022 | Der Mythos vom Frauenfußball-Verbot: https://web.de/magazine/sport/fussball/mythos-frauenfussball-verbot-37021514





    ELFEN: https://www.elfen-magazin.com/





    FFussball-Magazin: https://www.ffussball-magazin.de/





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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #170 | Von Modedruck bis Schalke – Frauenfußball-Boom in Weida

    14 Jun 2022
    00:56:06

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    Thema der Episode


    Der Frauenfußball in Thüringen kann in der Vergangenheit auf einige Erfolge zurückblicken. Der USV Jena wurde 1991 letzter ostdeutscher Frauenfußballmeister und die Nachwuchsförderung hat mit Anna Blässe eine außerordentlich erfolgreiche deutsche Profifußballerin hervorgebracht. Doch in der Zwischenzeit machen sich die Verantwortlichen in Vereinen und Verbänden ernsthafte Sorgen um die Zukunft des Frauenfußballs. Auch nach dem Wechsel der Spielrechts vom FF USV Jena zum FC Carl Zeiss konnte die Klasse der Fußball-Bundesliga nicht gehalten werden. Dramatischer ist es in der Fläche. Dort droht der Frauenfußball von den Sportplätzen zu verschwinden. Anfang der 2000erJahre gab es noch knapp 40 Großfeldmannschaften in Thüringen. Aktuell sind es nur noch 17 Teams, die auf dem Großfeld mit 11 Fußballerinnen antreten können. In dieses traurige Bild will die Situation in der 8.300 Einwohner-Stadt Weida in Ostthüringen nicht passen. Im Mai 2020 wurde ein neuer Vorstand gewählt, der sich für die kommende Legislaturperiode das Motto „,Modern, Innovativ und familienfreundlich‘‘ gab. Und da war es dann nur konsequent, dass auf dem traditionsreichen Sportplatz Roter Hügel seit 2020 auch Frauen Fußball spielen. Welche Entwicklung das Team in den vergangenen 24 Monaten nahm und was die Gründe für einen wahren Zuschauer-Boom sind, erklären die beiden Fußballerinnen Tina Pieper und Selina Rolle im Podcast.









    Links







    Geschichte



    Der Geraer Frauenfußball im Zwötzener Stadion der Textilarbeiter hat eine lange und erfolgreiche Geschichte. Im damaligen Bezirk Gera waren die 1973 gegründete Frauenfußballabteilung der BSG Modedruck Gera sogar viele Jahre dominierend und nahmen die an der Bestenermittlung in der DDR teil. Erst Mitte der 1980er Jahre übernahm die von Hugo Weschenfelder trainierte HSG Uni Jena die Vorherrschaft.





    1990 gewann Modedruck Gera sogar die inoffizielle DDR- Meisterschaft im Hallenfußball. Im selben Jahr gelang der Aufstieg in die Oberliga. Nach Aufwertung und Umbenennung der Spielklasse zur Regionalliga Nordost wurde bis zum Abstieg im Jahr 2000 stets die Klasse gehalten. Der größte Erfolg in dieser Zeit war der vierte Platz 1992.





    1998 gewannen die Fußballerinnen des TSV Gera-Zwötzen mit 4:1 im Finale des Thüringenpokal gegen den USV Jena. Das Finale fand anlässlich der Feier „25 Jahre Frauenfußball in Gera-Zwötzen“ am 20.6.1998 in Gera statt. Der Verlegung vom eigentlich geplanten Finalort Neustadt an der Orla nach Gera stimmten die USV-Damen zu, wofür sie mit dem DFB-Fairnesspreis 1998 geehrt wurden.





    In der folgenden 1. Runde des DFB-Pokals unterlag der TSV gegen den  Bundesligisten WSV Wolfsburg-Wendschott (schloss sich 2003 dem VfL Wolfsburg an) mit 0:3.





    Ab 2003 traten die Fußballerinnen als 1. FC Gera 03 an. Nach mehreren Jahren Aufenthalt in der Landesliga Thüringen schaffte die Mannschaft 2006 den Wiederaufstieg in die Regionalliga Nordost. 2008 konnte Gera den Thüringenpokal gewinnen und qualifizierte sich für den DFB-Pokal. Dort unterlag man in der 1. Runde gegen den benachbarten Bundesliga-Aufsteiger FF USV Jena.





    Durch den vorletzten Platz in der Saison 2009/10 musste die Mannschaft erneut in die Verbandsliga absteigen. Da zahlreiche Spielerinnen nach dem Abstieg den Verein verließen, wurde mit der Frauenmannschaft der BSG Wismut Gera die Spielgemeinschaft SG Gera gebildet. Diese trat in der Saison 2010/11 in der Verbandsliga Thüringen an.





    Im 29. April 2011 gründeten die Spielerinnen der SG Gera den FFC Gera, der gleich in seiner ersten Saison Thüringenmeister 2012 wurde. Auf einen möglichen Aufstieg in die Regionalliga wurde allerdings verzichtet.





    Im Jahre 2015 erreichte die Mannschaft das Endspiel um den Thüringenpokal und traf dort auf die zweite Mannschaft des FF USV Jena. Da die Jenaerinnen nicht teilnahmeberechtigt waren, qualifizierte sich der FFC Gera für den DFB-Pokal 2015/16. Nach einer 0:12-Heimniederlage gegen den Zweitligisten FSV Gütersloh 2009 schied der FFC Gera jedoch schon in der ersten Runde aus.





    Zum Abschluss der Saison 2015/16 lag der FFC auf dem 3. Platz der Verbandsliga. Der Meister FF USV Jena III durfte nicht und der SV SCHOTT Jena wollte nich in die Regionalliga aufsteigen. Als Tabellendritter gab es dann zwei Relegationsspiele und zwei Niederlagen (0:2 beim Bischofswerdaer FV und 0:5 gegen den FSV Babelsberg 74).





    Nach dem freiwilligen Rückzug aus der Verbandsliga spielte der FFC Gera 2019 in der Landesklasse, Staffel 1. Nur ein Jahr später wechselte das Team in den Spielbetrieb nach Sachsen-Anhalt, weil es in Thüringen zu wenig Teilnehmer für eine Kleinfeldliga gab. Im Mai 2021 war dann endgültig Schluss. Zehn Jahr nach der Gründung endet die Geschichte des FFC Gera und damit auch die historische Linie der ehemaligen BSG Modedruck. Auf die Frage ob man zu Wismut oder Pforten wechseln wollte, entschied sich der Großteil der ehemaligen FFC-Spielerinnen für die Wismut, die allerdings die Saison 2021/22 aus Personalgründen nicht zu Ende spielen konnte und die Mannschaft aus der Verbandsliga zurückzog.





    Im Gegensatz dazu ist die Mannschaft der Frauen des FC Thüringen Weida weiterhin in der Verbandsliga vertreten. Der Grundstein für den Frauenfußball in der Osterburgstadt Weida wurde am 28.05.2020 zur Mitgliederversammlung gelegt, als sich der Vorstand vom FC Thüringen Weida stark verjüngt hatte. Da das Vereinsleben stillstand und Impulse gefehlt haben, gründete Nick Schubert eine Frauenmannschaft. Zu Schiedsrichtereinsätzen in Dänemark und Norwegen stellte er nämlich fest, dass fast jeder Verein eine Frauenabteilung besitzt: ,,Ich war vom Feeling auf den Sportanlagen begeistert. Hier sah ich ein lebendiges Vereinsleben mit Kindern, Männern und Frauen. Jeder hat sich eingebracht und die Gemeinschaft war mit Freude dabei‘‘.





    Dies nahm sich der Vizepräsident als Vorbild und initiierte das Projekt. Zuerst verpflichtete er Selina Rolle als sportliche Leiterin, welche in Erfurt Erfahrungen in der 3. Liga gesammelt hatte. Zudem wurde das Projekt auf Facebook, Instagram und im Radio beworben. So konnte der FC Thüringen Weida am 26.06.2020 zur ersten Trainingseinheit knapp 20 Frauen begrüßen. Durch die vielen Anmeldungen konnte die Vereinsführung eine Frauenmannschaft für den Spielbetrieb melden, welche am 6. September 2020 mit einer 0:12 Niederlage gegen Carl Zeiss Jena III in der Thüringenliga Staffel Ost startet. Am 20. September 2020 gab es auf dem Roten Hügel den 1. Punkt. Beim 1:1 gegen die SG FSV Einheit Eisenberg erzielte Verena Schürer in der 27. Minute das 1. Punktspieltor für die Weidaer Mannschaft. Lieder blieb der erste Punktgewinn auch der einzige in der Saison 2020/21. Somit landete die Mannschaft zum Zeitpunkt des coronabedingten Saisonabbruchs auf dem 9. und damit letzten Tabellenplatz. Im Pokalhalbfinale verlor das Team 0:6 gegen Lok Meiningen.





    Der Einzug ins Halbfinale gelang auch in der 2. Saison. Auch dort scheiterte Weida im Pokalhalbfinale gegen die Saalfeld Titans mit 3:6 und verpasste damit die Chance auf den Einzug in den DFB-Pokal. In der Liga erreichte das Team um Kapitänin Tina Pieper und Trainer Robert Beetz den 4. Tabellenplatz. Historisches geschah am 10. Oktober auf dem Rasenplatz des Stadion des Friedens in Eisenberg. Melissa Lautenschläger (74.) und Verena Schürer (88.) gelang es mit ihren Toren die 1:0 Führung der SG FSV Einheit Eisenberg zu drehen und somit den 1. Punktspiel und Pflichtspielsieg der Weidaer Frauenmannschaft vor 134 Zuschauern sicherzustellen.





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  • PODCAST ORANGE | Fußball |

    #169 | football for equality – 25 Jahre fairplay

    7 Jun 2022
    01:14:51

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    Thema der Episode


    Ein Vierteljahrhundert Arbeit für Antidiskriminierung, soziale Inklusion und Menschenrechte im Sport sind etwas Besonderes. Seit der Gründung im EU-Jahr gegen Rassismus 1997 durch die Unterstützung des Sportministerium und des ÖFB hat die fairplay Initiative einen langen, harten aber auch schönen und ereignisreichen Weg hinter sich. Die Arbeitsbereiche sind in der Zwischenzeit vielfältiger geworden. Im Podcast berichtet Gründer Kurt Wachter über die verschiedenen Projekte gegen Diskriminierung im Sport.









    Links







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    #168 | Espenmoos, Leidenschaft und Senf: Die sehr lange Geschichte des FC St. Gallen 1879

    26 Mai 2022
    01:37:00

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    Thema der Episode


    In der Ostschweiz – genauer gesagt in St. Gallen –  schmeckt den meisten Menschen die Bratwurst frisch vom Grill am besten. Aber – der Griff zur Senftube oder gar zur Ketchupflasche ist tabu und wird von kulinarisch rückständig bis hin zu ehrverletzend eingestuft. Eine St. Galler Bratwurst ist so fein, dass jegliche Geschmacksverzerrung unnötig ist und den echten Genuss stört. Da überrascht es dann schon, dass es im Umfeld des FC St. Gallen ein hochwertiges und in dieser Form einmaliges Fußballmagazin ausgerechnet den Namen SENF trägt. Dessen Redakteur Ruben Schönenberger berichtet im Podcast über die Geschichte des ältesten Fussballclubs auf dem europäischen Festland. 









    Links



    Ruben Schönenberger









    FC St. Gallen: Geschichte









    SENF – Das St.Galler Fussballmagazin









    SFL – Der neue Liga-Modus









    Podcastempfehlungen



    Sykora Gisler – https://www.srf.ch/audio/sykora-gisler



    Der Podcast zum schweizer Fußball lebt vom Charme und der Kompetenz des Duos um SRF 3-Moderator Tom Gisler und ZWÖLF-Chefredaktor Mämä Sykora. Die Hörenden dürfen sich auf unterhaltende Gespräche mit starken Meinungen, viel Herz und einer guten Prise Humor freuen.





    Zweikampf – https://zweikampf.podigee.io/



    Zweikampf – zuständig für Schweizer Fussballsatire. Flügellegende Gutzi und Abwehrpatron Dömer nehmen dich an der Hand und führen dich von Box zu Box. Mal filigran, mal mit der Brechstange und manchmal auch mit prominenter Unterstützung.





    Dritte Halbzeit – https://www.tagesanzeiger.ch/dritte-halbzeit-411691338278



    Der Podcast von tagesanzeiger.ch informiert die Hörenden über Aktuelles aus dem Schweizer Fussball, diskutiert die Resultate der Super League und hat Hintergründe zu Clubs, Spielern und Fans. Eine neue Episode gibt es jeden Montag. Der Kopf hinter dem Audio-Projekt ist Moderator Florian Raz, der Unterstützung von Thomas Schifferle und Moritz Marthaler erhält.





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    #167 | Moral im Abseits

    17 Mai 2022
    01:01:54

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    Thema der Episode


    Höher, schneller, weiter: Die Sportartikelhersteller haben es geschafft, ein hocheffizientes Geschäftsmodell zu entwickeln, das seit Jahren kontinuierlich ein beeindruckendes Wachstum erzielt. Doch „Fairness zählt dabei wenig, denn überall dort, wo Sportartikel produziert werden, kommt es jeden Tag zu Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen“, dies erklärt die Christliche Initiative Romero (CIR) in einer bemerkenswerten Broschüre, die sich an alle Sportliebhabenden, an Fußballfans und Aktive richtet, denen Menschenrechte vor Profit gehen. Über die Inhalte der Broschüre und ihre Arbeit bei der Christliche Initiative Romero berichtet Sandra Dusch Silva im Podcast.









    Links



    Broschüre: Moral im Abseits
    https://www.ci-romero.de/produkt/broschuere-sport/





    Labelchecker
    https://labelchecker.de/labels/#kleidung





    Dossier Fast Fashion
    https://www.ci-romero.de/produkt/dossier-fast-fashion/





    Verwirrende Vielfalt bei Gütesiegeln für Textilien – NWZonline
    https://www.nwzonline.de/wirtschaft/verwirrende-vielfalt-bei-guetesiegeln-fuer-textilien_a_14,7,1376380785.html#





    Wir wollen die Firma adidas unter Druck setzen (2005)
    https://www.jungewelt.de/artikel/59498.wir-wollen-die-firma-adidas-unter-druck-setzen.html





    Adidas und Co. lassen in der Dritten Welt fertigen – und preisen die Errungenschaft der 60-Stunden-Woche
    https://www.sueddeutsche.de/sport/produktionsbedingungen-der-ausstatter-andere-sind-schlimmer-1.778111





    Adidas muss endlich seine sozialen Hausaufgaben erledigen (2009)
    https://de.fashionnetwork.com/news/-adidas-muss-endlich-seine-sozialen-hausaufgaben-erledigen-,70705.html





    So wird das Weltmeistertrikot produziert – FAZ.NET
    https://www.faz.net/aktuell/sport/fussball/so-wird-das-weltmeistertrikot-produziert-13159105.html





    Solidarität von adidas und Puma, das wäre ein starkes Signal (2014)
    https://www.zeit.de/wirtschaft/2014-01/kambodscha-textilarbeiter-streiks-interview





    Pakt für bessere Arbeitsbedingungen: Textilbündnis bröckelt
    https://taz.de/Pakt-fuer-bessere-Arbeitsbedingungen/!5809674/





    Der Preis der Turnschuhe – Billiglohn für schicke Treter | SWR betrifft
    https://www.youtube.com/watch?v=5YNgJKcJLtU





    Ridoy – Kinderarbeit für Fußballschuhe | Schau in meine Welt | SWR Plus
    https://www.youtube.com/watch?v=Sghug8jVgWg





    Deutsch lernen (B2/C1) | Das Geschäft mit Billigkleidung
    https://www.youtube.com/watch?v=EUfRsEZW3P0





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