Als Ole Miss Unmögliches schaffte

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Du erinnerst Dich noch immer an dieses eine Spiel, als wäre es gestern gewesen? Das ist „Das Spiel meines Lebens“. Ein Rückblick auf ganz besondere Sportmomente. Moderator Andreas Thies spricht mit seinen Gästen über Siege, Niederlagen und sportliche Gänsehautmomente. Abonniere diese Podcast-Serie und durchlebe emotionale Achterbahnfahrten.

Äußerungen unserer Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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  • Das Spiel meines Lebens | American Football | Mixed-Sport |

    Als Ole Miss Unmögliches schaffte

    1 Jun 2020
    59:42

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Fragt man Fans des College Footballs, welches die besten Spiele aller Zeiten gewesen sind, werden wohl einige sagen: Der Rose Bowl 2006 zwischen USC und Texas. Andere werden auf den Fiesta Bowl 2007 hinweisen, als Boise State gegen Oklahoma in Overtime gewann. Die älteren erinnern sich vielleicht noch an das „Game of the Century“ im November 1971 zwischen Oklahoma und Nebraska.

    Allen Spielen bleibt, dass sie den Zuschauern nachhaltig im Gedächtnis geblieben sind. Für einige ist es vielleicht das Spiel ihres Lebens.

    College Football ist das Thema des neuen Podcasts von "Das Spiel meines Lebens". Am 19. September 2015 schafften die Ole Miss Rebels Historisches. Sie siegten in Alabama zum ersten Mal seit 1988. Einer, dem das eine fantastische Nacht bereitet hat, ist Markus. Markus ist Mitmoderator unseres Formel-E-Podcasts Attack Mode auf meinsportpodcast.de. Markus ist eigentlich Motorsport-Fan bis in die kleinste Faser. Doch irgendwann entdeckte er American Football für sich. Und dann war es um ihn geschehen. Erst nur die NFL im Auge, konzentrierte sich Markus' Interesse immer mehr auch auf den College Football.

    Wie er zum Fan der Ole Miss Rebels wurde, wie er das Spiel aus dem September 2015 erlebte und welch historische Leistung sein Team damals schaffte, erzählt er Andreas ausführlich.

     
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport |

    Eins der vielen Liverpool-Wunder

    10 Jan 2022
    01:13:56

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Es ist so ne Sache mit Dreiteilern. Manchmal sind sie durchgehend gut. Zum Beispiel die ersten drei Teile von Die Hard oder Star Wars, manchmal hakt der dritte Teil wie bei Zurück in die Zukunft. Insgesamt kann man aber sagen, dass eine Trilogie meistens ein guter Rahmen ist, um Kunst an den Mann und die Frau zu bringen.

    Im Falle von Liverpool FC könnte man sagen, dass die in den letzten knapp 17 Jahren eine Trilogie an Europapokal-Wundern vollbracht haben. Angefangen mit dem Champions League Titel 2005, als sie ein 0-3 zur Halbzeit gegen Milan aufholten, über das Viertelfinale in der Euopa League 2016 gegen den BVB bishin zum 4-0 gegen den FC Barcelona am 7.5.2019. Und genau dieses Spiel, vielleicht der Schluss einer Trilogie oder der 3. Teil eines Mehrteilers, ist das Spiel meines Lebens des heutigen Gastes Hendrik Buchheister. Hendrik ist freier Sport-Journalist und seit 2017 in Großbritannien lebend.

    Mit Andreas spricht er über das journalistische Leben auf der Insel, wie ihn der Brexit beschäftigte und ob er noch einen Fußballverein hat, der ihm nahesteht.

    Andreas und Hendrik sprechen über dieses Jahr, das Liverpool in vielen Dingen historisch gestaltete. Meister wurden sie nicht und das trotz nur einer Niederlage. Doch die Champions League gewannen sie. Und das auch mit Hilfe eines Wunders.
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport |

    Tomorrow, my friend

    13 Dez 2021
    01:09:50

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Der HSV schaffte es 2014 und 2015 in die Relegation der Fußball-Bundesliga. Der Klassenerhalt wurde auf unterschiedlich dramatische Weise erreicht. Was blieb, war auch der schleichende Abstieg danach, doch die vier Spiele gegen Greuther Fürth und den Karlsruher SC haben sich bis heute tief in das Gedächtnis aller HSV-Fans gebrannt.

    Für Tanja Hufschmidt waren es auch die Spiele ihres Lebens. Alle vier, denn sie war bei allen vier Spielen im Stadion.

    Tanja ist Fan seit 1987 und bezeichnet sich als letzte Erfolgsfanin des Clubs, denn ihr erstes Spiel im Stadion war das DFB-Pokalfinale gegen die Stuttgarter Kickers. Danach hatte der Verein durchaus noch lustige und auch erfolgreiche Zeiten, doch Anspruch und Wirklichkeit klafften im Laufe der Jahre immer weiter auseinander. Bis hin zum Abstieg.

    Im Gespräch mit Andreas spricht Tanja über ihre Fanwerdung, über ihre Lieblingsspieler und den Lieblingstrainer und natürlich auch die vier Spiele. Wie sie schon mit ankommender Krankheit in den Fanbus nach Fürth stieg, die Anspannung in den letzten 20 Minuten des Spiels in Fürth, Pierre-Michel Lasogga und Mirko Slomka.

    Ein Jahr später dann dieser Freistoß von Marcelo Diaz, ein Handspiel, das von Manuel Gräfe gepfiffen wurde und wie sie heute zum Verein steht.
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport |

    Sekundenschlaf und drei Gelbe Karten

    29 Nov 2021
    01:12:13

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Das Spiel meines Lebens schaut heute auf die Fußball-WM 2006 zurück. Dabei war es aber kein Finale, um das es ging, sondern ein Gruppenspiel.

    Das Spiel meines Lebens muss nämlich nicht immer das Finale sein, nicht immer das Spiel, das Millionen begeistert. Es ist meistens auch ein Ereignis, das für den Gast/ die Gästin viel bedeutet hat. Ein Spiel, über das man noch Jahre später berichten könnte.

    In diesem Podcast kann Andreas Oliver begrüßen, der sich 2006 bei der WM in Deutschland Tickets für die Spiele von Kroatien besorgt hatte. Die "Follow-your-Team"-Tickets waren etwas Neues, die Fans hatten Tickets, solange ihre Mannschaft im Wettbewerb war.

    Oliver war damals noch Student und war mit einem Freund bei den Spielen. Im dritten Vorrundenspiel brauchte Kroatien unbedingt einen Sieg. Und es wurde ein Spiel, das am Ende mit dem größten Erfolg von Australien in die WM-Geschichte einging. Berühmt wurde es für Joe Simunic und Graham Poll. Der gab Simunic im Laufe des Spiels nämlich drei Gelbe Karten.

    Andreas und Oliver sprechen über die Fanwerdung, warum es Kroatien-Spiele war, für die sich Oliver interessierte und wie er auf dem Rückweg auch noch eine wichtige Vorlesung verpasste.

     
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport |

    Ein indirekter Freistoß in der Nachspielzeit

    15 Nov 2021
    59:39

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Bayern-Fans haben inzwischen eine ziemliche Routine entwickelt, wenn es darum geht, Deutsche Meisterschaften zu feiern. Zu häufig sind sie schon Meister geworden, zu eintönig ist in den letzten Jahren der Wettbewerb in der Bundesliga geworden. Das berühmte Zitat von Uli Hoeneß "Dann holen wir nächstes Jahr halt nur das Double" aus Pokal und Meisterschaft ist zu einer eher langweiligen Petitesse verkommen. Dass die Bayern auch dramatisch können und eine Meisterschaft nicht sieben Spieltage vor Schluss feststeht, konnten die Fans um die Jahrtausendwende erleben. Erst das Champions League Endspiel 1999, dann der atemberaubende letzte Spieltag in der Saison 2000/2001. Die Bayern führten vor dem 33. Spieltag mit 3 Punkten gegenüber Schalke. Am letzten Spieltag musste der FC Bayern zum HSV, während Schalke gegen Unterhaching ran musste. Es wurde eine hoch dramatische Schlussphase.

    Für Alexander Barklage war dies das Spiel seines Lebens. Er war vor Ort. Wenn auch erst zur zweiten Halbzeit. Er erzählt im Gespräch mit Andreas, wie er in der Diaspora Bayern-Fan wurde, welches seine ersten Erlebnisse mit den Bayern waren und wie er den letzten Spieltag im Volksparkstadion miterlebte.
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport |

    Football, bloody hell

    1 Nov 2021
    01:12:06

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Der 14. April 2016 war ein Tag, den sowohl die BVB- als auch die Fans des Liverpool FC so schnell nicht vergessen werden. Zu atemberaubend, zu legendär war das Rückspiel in der Europa League zwischen den Reds und Dortmund. Ein Spiel, das die Dortmunder im Griff hatten, ein Spiel, das zu einem "Agenturspiel" werden würde, also einem Spiel, dessen Spielbericht kurz vor Schluss noch mal komplett umgeworfen werden muss.

    In "Das Spiel meines Lebens" geht es darum, dass Gäste darüber erzählen, welches Sportereignis sie am meisten mitgenommen hat. Das kann ein einzelnes Fußballspiel sein, das sie entweder im TV oder im Stadion gesehen haben, das kann zum Beispiel eine Leichtathletik-WM oder Olympia gewesen sein.

    Im Fall des heutigen "Spiel meines Lebens" war das Spiel das berufliche Highlight des Gasts von Andreas. Sebastian Weßling ist Journalist für die Funke Mediengruppe und hierfür Reporter für Borussia Dortmund. Er war in Anfield und dachte sich, dass er einen Text über den Halbfinaleinzug des BVB schreiben würde. Er musste am Ende über ein absolutes Drama schreiben, über einen Sieg vom FC Liverpool, der auch auf den Trainerbänken für Eindruck hinterließ, denn Jürgen Klopp kam gegen seinen Nachfolger Thomas Tuchel weiter.

     

    Das Lied am Ende des Podcasts ist natürlich "You'll Never Walk Alone" von Gerry & The Pacemakers. Hier vorgetragen von Klaas Reese. Hier geht es zum YouTube-Video.
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport |

    Das Kaffeeservice zur Wende

    18 Okt 2021
    49:08

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Der 28. Juni 1989 war im Nachhinein betrachtet ein höchst historisches Datum für den Frauenfußball in Deutschland. Es ist auch "Das Spiel meines Lebens" des heutigen Gastes von Andreas, Torsten Bauer.

    In "Das Spiel meines Lebens" geht es darum, dass Gäste darüber erzählen, welches Sportereignis sie am meisten mitgenommen hat. Das kann ein einzelnes Fußballspiel sein, das sie entweder im TV oder im Stadion gesehen haben, das kann zum Beispiel eine Leichtathletik-WM oder Olympia gewesen sein. Manchmal war es sogar ein ganzes Jahr, das einer Gästin/ einem Gast in Erinnerung geblieben ist.

    Torsten erzählt von der Zeit von vor der Wende. Er selbst ist in der früheren DDR aufgewachsen und Ende Juni lagen zwar schon die ersten kleinen Spuren von nahender Änderung in der Luft, aber bis zum paneuropäischen Frühstück an der ungarischen Grenze, den großen Montagsdemonstrationen in Leipzig und dem anschließenden Fall der Mauer waren es noch ein paar Monate. Ende Juni fasste sich das Öffentlich-rechtliche Fernsehen ein Herz und zeigte erstmals ein Länderspiel der deutschen Frauen-Nationalmannschaft live im TV. Es war das Halbfinale der EM, das in Siegen ausgetragen wurde. Es war ein im Nachhinein in mehreren Facetten legendäres Spiel. Es war hochdramatisch, wurde erst im Elfmeterschießen entschieden, noch dazu von der deutschen Torfrau Marion Isbert und war am Ende Startschuss für goldene Generationen der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaften.

    Torsten berichtet darüber, wie er das Spiel in der DDR verfolgen konnte, welche Erinnerungen er selbst an den Frauenfußball in der DDR hatte und welchen Schub dieses Spiel dem Frauenfußball in Deutschland gab.
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport |

    Eine Rückrunde zum Fürchten

    4 Okt 2021
    01:11:53

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe und zu einer neuen Staffel von Das Spiel meines Lebens hier auf meinsportpodcast.de. Es gibt diesen Podcast schon seit 2013. Von Anfang an hat Host Andreas Gesprächspartner:innen gesucht, die ihm von einem ganz besonderen Spiel erzählen, von den kleinen wie großen Geschichten rund um ein Sportereignis. Warum denken sie noch heute gerne daran? Was faszinierte sie damals wie heute an diesen Geschichten?

    In der ersten Ausgabe dieser neuen Staffel geht es nicht um das eine Spiel, sondern eher um eine Zeit. Eine, die geprägt hat, die prägend war. Sowohl für Andreas' Gast als auch für den Verein, den sie betrifft. Es geht heute um den BVB und die Rückrunde der Saison 2006/2007. Heute ist Matthias zu Gast. Matthias ist BVB-Fan und das auch aus gutem Grund. Er ist im Umland von Dortmund aufgewachsen und hat quasi die herkömmliche Fanwerdung durchgemacht. Vom Vater ins Stadion mitgenommen worden, mit 18 gab es dann die Dauerkarte, die er bis heute auch nicht abgegeben hat. Matthias hat großartige Zeiten mitgemacht. Meisterschaften, Pokalsiege, Champions-League-Siege. Aber es waren auch dunkle Zeiten dabei. Anfang der Nullerjahre hatten Gerd Niebaum und Michael Meier den Verein in eine bedrohliche Schieflage gebracht.

    Eine Versammlung von Anteilseignern eines Immobilienfonds brachte Anfang 2005 die Rettung. Ganz nüchtern im Flughafen in Düsseldorf. Es sollte noch ein paar unrunde Jahre dauern, bis der Erfolg nach Dortmund zurückkehrte.

    Matthias hat die Saison 2006/2007 besonders intensiv mitverfolgt. Eine Saison, die geprägt war von den Entlassungen von Bert van Maarwijk und Jürgen Röber sowie der Übernahme von Thomas Doll. Und die mit dem Klassenerhalt und dem Versalzen einer Schalker Meisterschaft endete.
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  • Das Spiel meines Lebens | Fußball |

    Von lang schlagenden Brüdern und Pokalfinals

    21 Dez 2020
    01:03:06

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    "Der Ball ist rund." "Geht’s raus und spielt's Fußball." "Mach et Otze." Das sind Sprüche, die Fußballhistorie geworden sind. "Schlag lang, Bruder" ist seit dem 20 Mai 2018 Historie. Die Worte, ausgesprochen von Kevin-Prince Boateng am Tag nach dem Pokalfinale, bei der Feier zum gewonnenen DFB-Pokal  auf dem Frankfurter Römer, wird nie ein Eintracht-Frankfurt-Fan vergessen. Herzlich Willkommen zur neuen Ausgabe von Das Spiel meines Lebens. Heute geht es um den 19. Mai 2018, als die Frankfurter die großen Bayern besiegten und für den ersten Titel seit 1988 sorgten.

    Andreas spricht mit Felix Rückert, seines Zeichens großer Eintracht-Fan über diesen so großen Tag im Leben eines jeden Eintracht-Fans. Es war der Tag, an dem aus Ante Rebic ein Held für immer wurde, als Mijat Gacinovic es schaffte, mit Ball am Fuß über 70 Meter zu laufen und es war der Tag, an dem die Eintracht nach 30 Jahren wieder einen Titel holen konnte.

    Andreas und Felix sprechen über die klassische Fanwerdung, die ersten Spiele im Stadion, das erste Trikot, die Enttäuschung im Pokalfinale ein Jahr vorher und diesen überragenden Abend im Berliner Olympiastadion.

     

    Disclaimer: Andreas spricht mehrfach vom 27.5.2018, allerdings war das Pokalfinale am 19.5.2018.
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport | Tennis |

    Als aus Becker und Agassi Feinde wurden

    7 Dez 2020
    01:04:50

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Die sechzigste Ausgabe von "Das Spiel meines Lebens" steht ganz im Zeichen des Tennis. Als Tennis in der Öffentlichkeit noch zu den ganz großen Sportarten gehörte. Als Boris Becker, Michael Stich, Steffi Graf und Co. noch in aller Munde waren.

    Andreas' Gast ist heute Thomas Perlebach. Perlebach hat von Anfang der 90er Jahre bis 2020 über Tennis auf den öffentlich-rechtlichen Radiosendern berichtet. Er war dabei, als in den 90ern die Euphorie rund um das deutsche Tennis jahrelang nicht abebbte, die Übertragungen der Matches Millionen vor den Bildschirmen versammelte und Tennis das Tagesgespräch war.

    Thomas hat aber auch die anderen Seiten kennengelernt. Die, als das Interesse an dieser Rückschlagsportart schlagartig im Sand verlief. Als es Turniere gab, in denen keine deutsche Tennisspielerin oder kein deutscher Tennisspieler die dritte Runde eines Grand Slams erreichten. Die Faszination für diesen Sport ist allerdings geblieben.

    Thomas' Spiel des Lebens ist vom 7. Juli 1995. Es war der 10. Jahrestag des ersten Wimbledon-Sieges von Boris Becker. Becker stand wieder im Halbfinale dieses so prestigereichen Turniers und traf auf "Paradiesvogel" Andre Agassi. Obwohl das Match auf Rasen ausgetragen wurde, galt Becker damals als Außenseiter. Und in den ersten 50 Minuten wurde Agassi dieser Favoritenrolle gerecht und spielte Becker regelrecht an die Wand. Doch dann kam die Wende.

    Thomas und Andreas sprechen im Podcast über den Werdegang von Thomas, seine ersten Reportagen, über Gerd Szepanski, das Match, Brooke Shields und warum dieses Match der Start einer innigen Feindschaft zwische Becker und Agassi wurde (die aber inzwischen ausgeräumt ist).
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport | Tennis |

    „Roger, Roger!“ oder „Novak, Novak!“ ?

    9 Nov 2020
    01:11:03

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Das Herrentennis wird seit 15 Jahren von drei Spielern geprägt. Rafael Nadal, Roger Federer und Novak Djokovic. Tief in den großen Turnieren, in den Finals, stehen seit 15 Jahren bis auf wenige Ausnahmen eigentlich immer die gleichen Spieler. Während sich Rafael Nadal und Roger Federer größter Beliebtheit erfreuen, hat Novak Djokovic die Rolle des Bösewichts inne. Er versucht alles, um auch von allen Fans geliebt zu werden, doch die Liebe, die seinen Rivalen zuteil wird, bekommt er nicht. Und dieses Ungleichgewicht machte sich auch 2019 beim Finale in Wimbledon bemerkbar. Roger Federer und Novak Djokovic standen sich gegenüber. Während Federer im Halbfinale eine Glanzleistung gegen Rafael Nadal ablieferte, konnte Djokovic der ganz großen Arbeit im Halbfinale aus dem Wege gehen. Im Finale zeigten beide Spieler ein fantastisches Match, das Djokovic am Ende in fünf Sätzen gewinnen konnte. Es war das längste Wimbledon-Finale der Geschichte und es war eines der besten.

    Ina Kast war bei diesem Match auf dem Center Court zugegen. Sie ist Journalistin für den NDR und ist dort in der Sportredaktion für Tennis zuständig. Sie beobachtete ein Match, das zu den größeren der letzten Jahrzehnte gehört, stellte aber auch fest, dass die Liebe der Zuschauer höchst einseitig verteilt war. Für sie ist es das Spiel ihres Lebens.

    Mit Andreas spricht sie über ihren Weg in den Sportjournalismus, wie sie mit Tommy Haas Ferrari fuhr und wie sie am Yarra River ihren ersten Fernsehauftritt hatte. Mit Andreas als Kameramann.
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