Von lang schlagenden Brüdern und Pokalfinals

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Das Spiel meines Lebens

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Das Spiel meines Lebens

wöchentlich

Du erinnerst Dich noch immer an dieses eine Spiel, als wäre es gestern gewesen? Das ist „Das Spiel meines Lebens“. Ein Rückblick auf ganz besondere Sportmomente. Moderator Andreas Thies spricht mit seinen Gästen über Siege, Niederlagen und sportliche Gänsehautmomente. Abonniere diese Podcast-Serie und durchlebe emotionale Achterbahnfahrten.

Äußerungen unserer Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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  • Das Spiel meines Lebens | Fußball |

    Von lang schlagenden Brüdern und Pokalfinals

    21 Dez 2020
    01:03:06

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    "Der Ball ist rund." "Geht’s raus und spielt's Fußball." "Mach et Otze." Das sind Sprüche, die Fußballhistorie geworden sind. "Schlag lang, Bruder" ist seit dem 20 Mai 2018 Historie. Die Worte, ausgesprochen von Kevin-Prince Boateng am Tag nach dem Pokalfinale, bei der Feier zum gewonnenen DFB-Pokal  auf dem Frankfurter Römer, wird nie ein Eintracht-Frankfurt-Fan vergessen. Herzlich Willkommen zur neuen Ausgabe von Das Spiel meines Lebens. Heute geht es um den 19. Mai 2018, als die Frankfurter die großen Bayern besiegten und für den ersten Titel seit 1988 sorgten.

    Andreas spricht mit Felix Rückert, seines Zeichens großer Eintracht-Fan über diesen so großen Tag im Leben eines jeden Eintracht-Fans. Es war der Tag, an dem aus Ante Rebic ein Held für immer wurde, als Mijat Gacinovic es schaffte, mit Ball am Fuß über 70 Meter zu laufen und es war der Tag, an dem die Eintracht nach 30 Jahren wieder einen Titel holen konnte.

    Andreas und Felix sprechen über die klassische Fanwerdung, die ersten Spiele im Stadion, das erste Trikot, die Enttäuschung im Pokalfinale ein Jahr vorher und diesen überragenden Abend im Berliner Olympiastadion.

     

    Disclaimer: Andreas spricht mehrfach vom 27.5.2018, allerdings war das Pokalfinale am 19.5.2018.
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport | Tennis |

    Als aus Becker und Agassi Feinde wurden

    7 Dez 2020
    01:04:50

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Die sechzigste Ausgabe von "Das Spiel meines Lebens" steht ganz im Zeichen des Tennis. Als Tennis in der Öffentlichkeit noch zu den ganz großen Sportarten gehörte. Als Boris Becker, Michael Stich, Steffi Graf und Co. noch in aller Munde waren.

    Andreas' Gast ist heute Thomas Perlebach. Perlebach hat von Anfang der 90er Jahre bis 2020 über Tennis auf den öffentlich-rechtlichen Radiosendern berichtet. Er war dabei, als in den 90ern die Euphorie rund um das deutsche Tennis jahrelang nicht abebbte, die Übertragungen der Matches Millionen vor den Bildschirmen versammelte und Tennis das Tagesgespräch war.

    Thomas hat aber auch die anderen Seiten kennengelernt. Die, als das Interesse an dieser Rückschlagsportart schlagartig im Sand verlief. Als es Turniere gab, in denen keine deutsche Tennisspielerin oder kein deutscher Tennisspieler die dritte Runde eines Grand Slams erreichten. Die Faszination für diesen Sport ist allerdings geblieben.

    Thomas' Spiel des Lebens ist vom 7. Juli 1995. Es war der 10. Jahrestag des ersten Wimbledon-Sieges von Boris Becker. Becker stand wieder im Halbfinale dieses so prestigereichen Turniers und traf auf "Paradiesvogel" Andre Agassi. Obwohl das Match auf Rasen ausgetragen wurde, galt Becker damals als Außenseiter. Und in den ersten 50 Minuten wurde Agassi dieser Favoritenrolle gerecht und spielte Becker regelrecht an die Wand. Doch dann kam die Wende.

    Thomas und Andreas sprechen im Podcast über den Werdegang von Thomas, seine ersten Reportagen, über Gerd Szepanski, das Match, Brooke Shields und warum dieses Match der Start einer innigen Feindschaft zwische Becker und Agassi wurde (die aber inzwischen ausgeräumt ist).
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport | Tennis |

    „Roger, Roger!“ oder „Novak, Novak!“ ?

    9 Nov 2020
    01:11:03

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Das Herrentennis wird seit 15 Jahren von drei Spielern geprägt. Rafael Nadal, Roger Federer und Novak Djokovic. Tief in den großen Turnieren, in den Finals, stehen seit 15 Jahren bis auf wenige Ausnahmen eigentlich immer die gleichen Spieler. Während sich Rafael Nadal und Roger Federer größter Beliebtheit erfreuen, hat Novak Djokovic die Rolle des Bösewichts inne. Er versucht alles, um auch von allen Fans geliebt zu werden, doch die Liebe, die seinen Rivalen zuteil wird, bekommt er nicht. Und dieses Ungleichgewicht machte sich auch 2019 beim Finale in Wimbledon bemerkbar. Roger Federer und Novak Djokovic standen sich gegenüber. Während Federer im Halbfinale eine Glanzleistung gegen Rafael Nadal ablieferte, konnte Djokovic der ganz großen Arbeit im Halbfinale aus dem Wege gehen. Im Finale zeigten beide Spieler ein fantastisches Match, das Djokovic am Ende in fünf Sätzen gewinnen konnte. Es war das längste Wimbledon-Finale der Geschichte und es war eines der besten.

    Ina Kast war bei diesem Match auf dem Center Court zugegen. Sie ist Journalistin für den NDR und ist dort in der Sportredaktion für Tennis zuständig. Sie beobachtete ein Match, das zu den größeren der letzten Jahrzehnte gehört, stellte aber auch fest, dass die Liebe der Zuschauer höchst einseitig verteilt war. Für sie ist es das Spiel ihres Lebens.

    Mit Andreas spricht sie über ihren Weg in den Sportjournalismus, wie sie mit Tommy Haas Ferrari fuhr und wie sie am Yarra River ihren ersten Fernsehauftritt hatte. Mit Andreas als Kameramann.
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport |

    Ein Comeback für die Ewigkeit

    31 Aug 2020
    58:21

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Es gibt sie: Diese Momente im Sport, die niemand vergisst. Boris Beckers erster Wimbledon-Sieg, die beiden Tore von Manchester United in der Nachspielzeit im Champions-League-Finale 1999 gegen Bayern München, der Golden Slam von Steffi Graf. Momente, die es selten gibt. Die man in der Kneipe, beim Treffen mit Freunden auch nach Jahrzehnten noch erzählt. "Das Spiel meines Lebens" soll die Anlaufstelle sein, über diese Momente zu sprechen.

    Lukas ist Football-Fan. Lukas ist Fan von Neuengland, dem Nordosten der USA. Lukas ist Fan der New England Patriots, dem "Evil Empire" der NFL. Man liebt sie, oder man hast sie. So richtig dazwischen gibt es nichts für Football-Fans.

    Seit 20 Jahren beherrschen die Patriots die Schlagzeilen. Entweder als das siegreiche Team eins Super Bowls oder als die "Cheatriots", die schon mal die Regeln gebeugt haben, um sich einen VOrteil zu verschaffen.

    2017 standen die Patriots zum wiederholten Male im Super Bowl. Es war die 51. Version dieses Finals. Gegner waren die Atlanta Falcons mit ihrem Quarterback Matt Ryan.

    Nach einer Halbzeit sah es aus, als würden die Patriots klar geschlagen werden, doch dann ereignete sich ein Comeback, über das noch heute viele sprechen. Nur nicht die, die damals nach der Halbzeitpause schlafen gegangen sind.

    Lukas erzählt über seine Fanwerdung und das Spiel, das durch einen Catch von Julian Edelman erst richtig veredelt wurde.
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  • Das Spiel meines Lebens | Fußball | Mixed-Sport |

    Kein Foto für Fredi

    24 Aug 2020
    01:04:13

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    Thema der Episode

    Es gibt sie: Diese Momente im Sport, die niemand vergisst. Boris Beckers erster Wimbledon-Sieg, die beiden Tore von Manchester United in der Nachspielzeit im Champions-League-Finale 1999 gegen Bayern München, der Golden Slam von Steffi Graf. Momente, die es selten gibt. Die man in der Kneipe, beim Treffen mit Freunden auch nach Jahrzehnten noch erzählt. "Das Spiel meines Lebens" soll die Anlaufstelle sein, über diese Momente zu sprechen.

    Philipp ist heute zu Gast bei Andreas. Philipp ist Fan des VfB Stuttgart. Und er hat noch lebhafteste Erinnerungen an den DFB-Pokalsieg des VfB im Jahre 1997. Die Stuttgarter hatten damals das magische Dreieck mit Fredi Bobic, Krassimir Balakov und Giovane Elber zu bieten. Cottbus eigentlich nur Ede Geyer. Die Stuttgarter waren also Favorit.

    Der Pokalsieg war auch der einzige Titel, den Joachim Löw als Vereinstrainer in Deutschland holte. Er hatte damals eine tolle Mannschaft und auch die nötigen Erfolge. Doch er war auch ein Dorn im Auge von Präsident Mayer-Vorfelder.

    Wie Philipp Fan geworden ist, wie er zum VfB heute steht und wie das Spiel verlaufen ist, erzählt er Andreas im neuen Podcast von "Das Spiel meines Lebens". Was Wohnmobile damit zu tun haben und dass sein Vater in einem der wichtigsten Momente des noch jungen Fanlebens von Philipp keine Kamera dabei hatte, ist dann der Schlusspunkt.

     
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  • Das Spiel meines Lebens | Fußball | Mixed-Sport |

    Das seltene Derby

    20 Jul 2020
    58:44

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    Thema der Episode

    Es gibt sie: Diese Momente im Sport, die niemand vergisst. Boris Beckers erster Wimbledon-Sieg, die beiden Tore von Manchester United in der Nachspielzeit im Champions-League-Finale 1999 gegen Bayern München, der Golden Slam von Steffi Graf. Momente, die es selten gibt. Die man in der Kneipe, beim Treffen mit Freunden auch nach Jahrzehnten noch erzählt. "Das Spiel meines Lebens" soll die Anlaufstelle sein, über diese Momente zu sprechen.

    In der neuen Ausgabe begrüßt Andreas seinen Gast Danny, der über ein Spiel spricht, das nicht viele beachtet haben. Das muss auch nicht sein. Wichtiger ist, dass dieses Spiel in der Verbandsliga Thüringen 2010/2011 die Menschen berührt hat, die dabei waren. So unter anderem Danny. Es geht um eins von nur zwei Derbys zwischen der BSG Wismut Gera und dem 1. FC Gera 03.

    Danny ist Zeit seines Lebens schon Fan von Wismut Gera. Zu DDR-Zeiten gab es den ein oder anderen Erfolg, doch nach der Wende versank auch der Geraer Fußball in den Niederungen des Vereinsfußballs. Für Danny änderte sich dennoch nichts. Als sich dann aber der 1.FC Gera nach der Insolvenz von Wismut gründete, gab es auf einmal zwei Vereine in Gera, die um die Vorherrschaft in der Liga stritten. Als das Rückspiel startete, stand der 1.FC schon als Aufsteiger fest.

    Danny spricht mit Andreas über seine Liebe zu Wismut Gera, den Ostfußball im Allgemeinen und die Situation in Gera im Speziellen.

    Wenn ihr ein Spiel eures Lebens habt, dann sprecht meinsportpodcast.de an. Andreas spricht über alle Sportarten, über alle Ereignisse, egal welcher sportlicher Natur sie sind.

    Wenn euch gefällt, was Andreas macht, freut er sich über Bewertungen und/ oder Rezensionen bei iTunes.
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  • Das Spiel meines Lebens | Fußball | Mixed-Sport |

    Die Brasilien-Reise des Lebens

    13 Jul 2020
    01:05:07

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    Thema der Episode

    Kennt ihr das? Ihr habt dieses eine Sportereignis, bei dem ihr noch genau wisst, wo ihr wart? Was ihr getan habt? Welche Emotionen ihr durchgemacht habt?

    Diese Sportereignisse können sich in den verschiedensten Facetten darstellen. Vielleicht geht es um den Elfmeter von Andreas Brehme bei der WM 1990 in Italien gegen Argentinien? Vielleicht geht es um das Hochsprung-Gold von Ulrike Meyfarth 1984 oder 1972? Und vielleicht geht es auch um einen historischen Fehlstart bei einer Leichtathletik-WM.

    Sechs Jahre ist es her, dass Deutschland in Brasilien Fußball-Weltmeister wurde. Hatte sich das Team von Jogi Löw in den ersten Spielen noch schwer getan, gegen Algerien sogar so schwer, dass sich Per Mertesacker im Interview ein paar unangenehmeren Fragen stellen musste, denen er aber energisch widersprach.

    Das Halbfinale gegen Brasilien und das Finale gegen Argentinien werden aber Fußballfans, egal welcher Mannschaft sie die Daumen drücken, wohl nie vergessen. Ein 7-1 gegen Brasilien im Halbfinale und Mario Götze, der am Abend des 13. Juli 2014 der Welt zeigte, dass er besser als Messi war, besiegelten den vierten Stern für den DFB. Glücklich, wer diese beiden Spiele vor dem Fernseher bewundern durfte.

    Wenn man aber vor Ort war, ist es vielleicht noch schöner. 7-1 gegen Brasilien und dann live im Stadion? Wahnsinn. Jon, der heutige Gast von Moderator Andreas Thies, war vor Ort. Und er war im Stadion. Bei beiden Spielen. Welch ein Glück. Was als Vater-Sohn-Reise startete, wurde am Ende die Reise des Lebens.

    Jon lebt in Ottawa, hatte dementsprechend gute Chancen auf diese Tickets. Dass er die dennoch bekam, war auch ein wenig mit Glück verbunden. Er erzählt über die Reisepläne, einen fast verpassten Start des Finals und unvergessene Eindrücke mit seinem Vater.

     

    Wenn Du ein Spiel deines Lebens hast, melde dich bei meinsportpodcast.de über die sozialen Medien. Andreas spricht über jeden Sport mit dir!
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  • Das Spiel meines Lebens | Fußball | Mixed-Sport |

    Dante’s Peak

    6 Jul 2020
    01:12:01

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    Thema der Episode

    Kennt ihr das? Ihr habt dieses eine Sportereignis, bei dem ihr noch genau wisst, wo ihr wart? Was ihr getan habt? Welche Emotionen ihr durchgemacht habt?

    Diese Sportereignisse können sich in den verschiedensten Facetten darstellen. Vielleicht geht es um den Elfmeter von Andreas Brehme bei der WM 1990 in Italien gegen Argentinien? Vielleicht geht es um das Hochsprung-Gold von Ulrike Meyfarth 1984 oder 1972? Und vielleicht geht es auch um einen historischen Fehlstart bei einer Leichtathletik-WM.

    Ilja Behnisch ist Gladbach-Fan. Und eigentlich könnten wir diesen Podcast auch "Das Gladbach-Spiel meines Lebens" nennen. Denn das ist das vierte Spiel, über das Gastgeber Andreas Thies mit seinen Gästen spricht. Ilja ist in der Spätphase der deutschen Teilung im Osten dieses Landes groß geworden. Der erste Lieblingsspieler war Hans-Jörg Criens. Und der brachte Ilja auf die Droge Gladbach, auch wenn Dynamo Dresden lauerte.

    Im Jahre 2009 war Borussia Mönchengladbach wieder kurz davor, aus dem Oberhaus der Liga absteigen zu müssen. Hans Meyer war grad neuer/ alter Trainer, ein damals in der Managerbranche noch unbekannter Max Eberl hatte als Sportdirektor übernommen. Und die Fohlen mussten nach Cottbus. Ein Sieg musste her.

    Ilja berichtet über ein schauriges 1-0 in Cottbus, aufgeschlagene Knie, seine Liebe zu Hans-Jörg Criens und überlegt, ob Gladbach heute da stünde, wenn damals nicht der Klassenerhalt geglückt wäre.
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport | Tennis |

    Als Jürgen Melzer Einzigartiges schaffte

    22 Jun 2020
    58:40

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Im neuen Podcast von "Das Spiel meines Lebens" spricht Gast Lukas Zahrer heute über das Husarenstück, das Jürgen Melzer am 2.Juni 2010 gelang.

    228-1. Das ist die Bilanz von Novak Djokovic, wenn er bei einem Match die ersten beiden Sätze gewonnen hat. Ob bei Grand Slams oder im Davis Cup. Wenn der "Djoker" die ersten beiden Sätze gewinnt, verliert er das Match nicht mehr. Na ja. Bis auf das eine.

    Am 2. Juni 2010 stand der damals an drei gesetzte Djokovic im Viertelfinale der French Open dem Österreicher Jürgen Melzer gegenüber. Melzer hatte bis dahin eine ordentliche, wenn auch nicht überragende Karriere. Er hatte im Vorjahr zum ersten Mal das Turnier in Wien, seiner Heimat Österreich, gewonnen. Doch es hing ihm immer ein wenig die Nachfolge des großen Thomas Muster nach. Argwöhnisch wurde betrachtet, dass Melzer in elf Versuchen bei Grand Slams zwar die dritte Runde erreicht hatte, aber den Schritt darüberhinaus nie geschafft hatte.

    Bei diesen French Open hatte er es sogar zwei Schritte weiter geschafft, sogar mit David Ferrer einen Spieler aus dem Turnier genommen, der damals noch zur absoluten Weltklasse gehörte. Doch in diesem Viertelfinale gegen Novak Djokovic stand Melzer zwei Sätze auf verlorenem Posten. Er spielte gut, keine Frage. Doch gegen die Defensive von Djokovic war kein Durchkommen. Es war ein wenig wie Steine klopfen. Und irgendwann lösten sich die ersten Stücke aus der serbischen Mauer.

    Lukas Zahrer ist der heutige Gast in der Sendung von Andreas Thies. Lukas kommt aus Österreich und hatte schon früh ein Faible für den Wintersport. Dass er sich heute so für Tennis interessiert, dass er auch darüber für tennisnet.com schreibt, hat er unter anderem diesem Mittwoch im Juni 2010 zu verdanken.

     
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  • Das Spiel meines Lebens | Leichtathletik | Mixed-Sport |

    Usain Bolt ist auch nur ein Mensch

    8 Jun 2020
    01:08:08

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Kennt ihr das? Ihr habt dieses eine Sportereignis, bei dem ihr noch genau wisst, wo ihr wart? Was ihr getan habt? Welche Emotionen ihr durchgemacht habt?

    Diese Sportereignisse können sich in den verschiedensten Facetten darstellen. Vielleicht geht es um den Elfmeter von Andreas Brehme bei der WM 1990 in Italien gegen Argentinien? Vielleicht geht es um das Hochsprung-Gold von Ulrike Meyfarth 1984 oder 1972? Und vielleicht geht es auch um einen historischen Fehlstart bei einer Leichtathletik-WM.

    Über solch eine Leichtathletik-Weltmeisterschaft berichtet Malisa, heutige Gästin bei "Das Spiel meines Lebens". Sie war 2011 bei der WM 2011 in Daegu dabei. Als Journalistin für den Sport-Informationsdienst SID. Sie hatte das Glück, das deutsche Team vor der WM als Videojournalistin begleiten zu dürfen. Im Gespräch mit Gastgeber Andreas Thies berichtet sie, wie schwierig es ist, den Spagat zwischen "ich bin sehr nah dran" und "ich muss journalistische Distanz zeigen" ist.

    Als die WM startete, gab es eigentlich kein anderes Thema als Usain Bolt. Er war zu diesem Zeitpunkt die Lichtgestalt der Welt-Leichtathletik. Doch in einem sensationell überraschenden Ausgang des 100-Meter-Laufs wurde Bolt nach einem Fehlstart disqualifiziert. Wie hat Malisa diesen Fehlstart erlebt? Und wo? Denn auch Journalisten haben es nicht immer leicht, die großen Momente solch einer Veranstaltung live zu erleben.

    Wenn ihr ein Spiel eures Lebens habt, dann kontaktiert meinsportpodcast.de auf den üblichen sozialen Kanälen. Andreas spricht mit euch über jede Sportart.
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