Zwischenruf: Erranis Dopingsperre

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Der beste deutschsprachige Tennis-Podcast mit Andreas Thies und dem freien Tennis-Journalisten Philipp Joubert. Beide fassen in ihrer wöchentlichen Folge die Tenniswoche zusammen und bieten Dir darüber hinaus Dailys zu den Grand Slams. Jetzt abonnieren und richtig eintauchen in die Welt des Tennis-Sports.

Äußerungen unserer Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Zwischenruf: Erranis Dopingsperre

    9 Aug 2017
    22:01

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    Thema der Episode

    Der Chip & Charge Zwischenruf ist immer für Themen vorbehalten, die in unserer regulären Sendung nicht den Platz einnehmen können, der ihnen zusteht und denen wir uns in einer Extra-Sendung gerne widmen wollen. In dieser Woche ist natürlich die Doping-Sperre für Sara Errani das Thema für unseren Zwischenruf.

    Sara Errani wurde der Einnahme des auf der Doping-Liste befindlichen Letrozol bezichtigt. Letrozol ist ein Wirkstoff, der in einem Mittel für an Brustkrebs erkrankte Frauen enthalten ist. Außerdem ist es in der Bodybuilding-Szene beliebt, da es Nebenwirkungen von anderen Anabolika unterdrückt. Sara Errani hatte allerdings eine eher abenteuerliche Ausrede für den positiven Doping-Befund. Das Medikament soll in das Tortellini-Wasser bei ihrer Mutter gefallen sein.

    Pamela und andere Kokain-Fääle


    Wir sprechen über die Sperre und über historische Doping-Fälle, die zum Teil auch an Absurdität nicht zu übertreffen waren.

    Bevor wir uns dem Thema Errani widmen, sprechen wir aber noch den verletzungsbedingten Verzicht von Andy Murray auf das Turnier in Cincinnati an.


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  • Chip & Charge | Tennis |

    Halep zurück im Siegerinnen-Kreis – Carreno-Busta mit Premiere

    15 Aug 2022
    01:09:49

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit den Masters-Turnieren aus Kanada. Doch die Sendung beginnen Andreas und Philipp mit dem Rücktritt von Serena Williams.

    Denn Williams gab in der letzten Woche ihren Rücktritt vom Tennis bekannt, stilecht durch einen Artikel in der Vogue. Zwar bestätigte Williams in dem Artikel kein genaues Rücktrittsdatum, doch dürfte für die 23-fache Grand Slam Siegerin nach den US Open Schluss sein.

    Zwar spielte Williams auch in Toronto, doch gehörte sie am Ende nicht zu den Titelkandidatinnen. Den Sieg holte sich vielmehr Simona Halep, die sich in einem lauten Finale gegen Beatriz Hadad Maia durchsetzen konnte. Für Halep ist es der 24. Titel, für Hadad Maia war es das erste große Finale auf der Tour. Auf dem Weg ins Endspiel hatte Hadad Maia unter anderem gegen Iga Swiatek und Belinda Bencic gewonnen. Halep war siegreich gewesen gegen Coco Gauff und Jil Teichmann.

    Bei den Herren ging der Sieg in Montreal and Pablo Carreno Busta. Nachdem der Spanier in der Vergangenheit zweimal im Halbfinale der US Open gestanden hatte und in 2021 bei den Olympischen Spiele die Bronzemedaille gewonnen hatte, gab es dieses Mal den nächsten großen Erfolg auf dem Hartplatz. Carreno Busta spielte dabei die ganze Woche über sehr gutes Tennis, gewann unter anderem gegen Matteo Berrettini, Jannik Sinner und im Endspiel gegen Hurbert Hurkacz.

    Während viele der großen Namen wie Daniil Medvedev und Carlos Alcaraz früh ausgeschieden waren, hatte sich Hurkacz mit seiner Mischung aus starken Aufschlägen und variablen Angriffen ins Finale gespielt. Zu den Überraschungen der Woche gehörten Dan Evans und Jack Draper, die das Halbfinale bzw. Viertelfinale erreichten.

    Zum Ende der Sendung schauen Andreas und Philipp nochmal kurz auf die gerade zu Ende gegangene Tennis Bundesliga Saison zurück. Hier konnte sich der Rochusclub Düsseldorf zum ersten Mal den Titel sichern.


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  • Chip & Charge | Tennis |

    Kasatkina gewinnt in San Jose – Der neue Nick Kyrgios

    8 Aug 2022
    58:57

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit den ersten größeren Turnieren von der US Open Vorbereitung. Sowohl die Damen als auch die Herren veranstalteten die ersten 500er Turniere auf Hartplatz in diesem Sommer.

    Kasatkina schreibt ihre Geschichte fort


    Bei den Damen in San Jose konnte sich mit Daria Kasatkina eine der Aufsteigerinnen der Saison durchsetzen. Kasatkina konnte sich mit ihrem Turniersieg sogar auf Platz 3 in der Jahresrangliste vorarbeiten. Für die Finalgegnerin Shelby Rogers hätte es sogar fast eine Premiere gegeben. Denn die Amerikanerin hat bisher noch nie einen Titel auf der WTA Tour gewinnen können. Hier konnte sie auf dem Weg ins Endspiel mit Siegen gegen Namen wie Amanda Anisimova oder Maria Sakkari überzeugen. Auch ihre Halbfinalgegnerin Veronika Kudermetova war mit guter Form in die Vorschlussrunde vorgestoßen.

    In Washington war die Besetzung nicht ganz so prominent wie an der Westküste. Doch auch hier schlug der ein oder andere große Name auf. Am Ende setzte sich Ludmila Samsonova durch. Nach ihrem Sieg in Berlin im vergangenen Jahr der zweite Titel für Samosonova. Finalgegnerin Kaia Kanepi ist ungleich erfahrener. Für die Estin war es schon das zehnte Endspiel auf der Tour, auch wenn ihr letzter Titel schon 9 Jahre zurücklegt.

    Der "neue" Nick Kyrgios?


    Bei den Herren in Washington konnte Nick Kyrgios seine gute Form unterstreichen. Der Wimbledon Finalist gewann hier seinen ersten Titel seit 3 Jahren. Auch damals hatte er sich in Washington durchsetzen können. Vor allem die Aufschlagsleistung des Australiers war wieder enorm. Überraschender im Endspiel hatte Yoshihito Nishioka gestanden. Der Japaner rackerte sich durch die Auslosung, besiegte unter anderem Karen Khachanov und Andrey Rublev.

    Der Sieg in Los Cabos ging an den Weltranglistenersten. Am Ende war es ein weitestgehend ungefährdeter Turniergewinn für Daniil Medvedev. Er setzte sich im Finale gegen Cam Norrie durch. Der hatte zuvor in der Vorschlussrunde gegen Felix Auger Aliassime gewonnen.


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  • Chip & Charge | Tennis |

    Österreich-Spezial: Dominic Thiem auf dem Weg zurück

    1 Aug 2022
    30:16

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    Thema der Episode

    Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Chip & Charge - Heute mit einem Special zum ATP-Turnier in Kitzbühel und einem genauen Blick auf Dominic Thiem und Filip Misolic.

    Andreas hat sich dafür Lukas Zahrer vom Standard in Österreich eingeladen, der einen genauen Blick in den letzten Wochen auf Dominic Thiem hatte.

    Kitzbühel als Abschluss der europäischen Sandplatzsaison


    In der letzten Woche fand traditionell die letzte Sandplatzwoche nach Wimbledon und vor den US Open statt. In Umag und Kitzbühel gab es ATP-250er-Turniere. Der Spieler, auf dem der Fokus am meisten lag, war Dominic Thiem. Mehr als ein Jahr ist es her, dass sich Thiem beim Turnier auf Mallorca so sehr am Handgelenk verletzte, dass er monatelang außer Gefecht gesetzt war. Sein Comeback verzögerte sich immer wieder. Seit einigen Wochen, genauer seit dem ATP Challenger in Salzburg, ist Thiem wieder zurück auf der Tour. Die Ergebnisse waren zuletzt viel versprechend. Gerade in Bastad und Gstaad hatte Thiem gezeigt, dass er wieder Vertrauen in sein Handgelenk zurückgewonnen hatte. Dass er die Vorhand häufiger einsetzen und die Punkte darüber auch aufbauen und dominieren konnte.

    Kitzbühel war vielleicht ein kleiner Schritt zurück. Er erreichte das Viertelfinale, in dem er gegen Yannick Hanfmann unterlag, doch auch seine Leistung gegen Sebastian Ofner in der Runde zuvor war schon nicht gut.

    Misolic "rettet" das Turnier


    Nach den kurzfristigen Absagen von Casper Ruud und Matteo Berrettini spielte sich am Ende ein anderer Österreicher in die Herzen der Zuschauerinnen und Zuschauer. Filip Misolic erreichte das Finale, in dem er zwar chancenlos gegen Roberto-Bautista Agut war, aber vorher mitreißende Partien gegen Dusan Lajovic und Yannick Hanfmann gezeigt hatte.


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  • Chip & Charge | Tennis |

    Musetti triumphiert gegen Alcaraz – Daria Kasatkinas mutiges Interview

    25 Jul 2022
    53:50

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal unter anderem mit dem Turnier in Hamburg. Dort fand in diesem Jahr zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder ein kombiniertes Herren- und Damenturnier statt.

    Alcaraz verliert das Finale knapp


    Großer Star der Veranstaltung war dabei Carlos Alcaraz, der es auch bis ins Finale schaffte. Dort verlor er ein enges und spektakuläres Match gegen Lorenzo Musetti. Für den Italiener war es der erste große Titel seiner Karriere, während Alcaraz es knapp verpasste zum dritten Mal in dieser Saison ein 500-er Turner zu gewinnen. Alcaraz hatte schon vorher in der Woche einige enge Momente erwähnt, so zum Beispiel gegen Nicola Kuhn, als Alcaraz den Tiebreak des dritten Satzes brauchte, um letztlich zu gewinnen.

    Musetti bleibt nervenstark


    Auch Lorenzo Musetti hatte sich unter der Woche das ein oder andere Mal strecken müssen, um letztlich den Titel in Hamburg zu gewinnen. So gelangen ihm zum Beispiele Siege nacheinander gegen Alejandro Davidovich Fokina und Francisco Cerundolo. In der 1. Runde hatte er gar Matchbälle gegen Dusan Lajovic abwehren müssen. Für den an Platz 2 der Setzliste verzeichneten Andrey Rublev kam hingegen schon im Achtelfinale das Aus gegen Cerundolo.

    Bernarda Pera in Topform


    Bei den Damen in Hamburg ging der Titel an Bernarda Pera, die sich im Endspiel mit 6:2 6:4 gegen Annet Kontaveit durchsetzen konnte. Für Pera war es der zweite Titel in Folge. nachdem sie in der Vorwoche in Budapest hatte gewinnen können. Kontaveit hingegen zeigte Formfortschritte nachdem sie zuletzt länger an den Folgen einer Covid-Erkrankung zu kauen hatte. Die Wetranglisten-2. war hier mit einer Wildcard am Start gewesen. Im Viertelfinale hatte Kontaveit gegen Andrea Petkovic gewonnen, die jedoch wegen einer Verletzung im zweiten Satz aufgeben musste.

    Daria Kasatkina gibt bemerkenswertes Interview


    Auch ein paar News hat es in den letzten Tagen gegeben. So haben Naomi Osaka und Wim Fisette ihre Trennung bekannt gegeben und Daria Kasatkina ein aufsehenerregendes Interview gegeben. Außerdem gab es die Nachricht das wir beim Laver Cup alle „Big 4“ sehen werden und die ATP hat ihre Pläne für den Herbst veröffentlicht.


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    Jürgen Kalwa: Der Stoff, aus dem die Helden sind

    13 Jul 2022
    49:33

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    Thema der Episode

    Wimbledon ist vorbei, wir erleben in den nächsten Wochen den zweiten Teil der europäischen Sandplatzsaison sowie den Start des nordamerikanischen Hardcourt-Swings. Zeit genug also, mal ein paar andere Themen zu betrachten, die auf den ersten Blick vielleicht gar nicht so viel mit Tennis zu tun haben. Aber nur auf den ersten Blick. Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Chip & Charge hier auf meinsportpodcast.de.

    Heute geht es um eine Buchbesprechung. Es ist ein Buch über Sport, über die Geschichten hinter den großen Geschichten, zwischendurch geht es um kleine Besonderheiten, es geht aber auch um Institutionen wie die Baseball Hall of Fame. Dazu gibt es Geschichten über Tennis. Ein Buch wie gemacht für den Tennis-Fan im Allgemeinen und den Sportfan im Besonderen. Während Wimbledon hatte Andreas die Gelegenheit, mit dem Journalisten Jürgen Kalwa über sein neues Buch und die Tennisgeschichten darin zu sprechen. Ich hoffe, euch gefällt dieses Gespräch.

    Das Buch heißt "Der Stoff, aus dem die Helden sind" und umfasst 33 Sportreportagen, Essays und Interviews. In verschiedenen Oberkapiteln werden jeweils einige Kapitel zusammengefasst.

    Drei Kapitel sind dabei dem Tennis gewidmet. Es geht um den Rücktritt von Steffi Graf, den Aufstieg der Williams-Schwestern Serena und Venus und um "psychologische Kriegsführung", hier am Fall von Andre Agassi und Boris Becker erklärt. Das Buch ist im Arete-Verlag erschienen.


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    Novak Djokovic der derzeit unangefochtene Wimbledon-König

    10 Jul 2022
    27:39

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem letzten Podcast von dieser Wimbledon-Ausgabe, nach dem Finale der Herren am zweiten Samstag.

    Das Finale war durchaus mit Spannung erwartet worden, immerhin das erste Grand Slam Finale für Nick Kyrgios und die Chance für Novak Djokovic seinen 21. Titel bei einem Grand-Slam-Turnier zu gewinnen und damit auch wieder zu Rafael Nadals Rekord von 22 Grand-Slam-Siegen aufzuschließen.

    Kyrgios im ersten Satz mindestens gleichwertig


    Der erste Satz hielt was er versprochen hatte, mit einem hochkonzentrierten Kyrgios der sich das einzige Break holte und Djokovic nur raten ließ wo seine Aufschläge hingehen würden. Doch wie so oft in der Karriere von Novak Djokovic drehte sich das Match im 2. Satz. Djokovic bekam mehr Returns in den Court, fand seine Sicherheit von Grundlinie, verwickelte Kyrgios in immer mehr längere Ballwechsel und holte sich das entscheidende Break.

    Djokovic übernahm ab dem 3. Satz


    Im dritten Satz setzte sich die schleichende Dominanz von Djokovic durch, auch wenn er nach seinem entscheidenden Break nochmal ein 0:40 abwehren musste. Während sich Kyrgios im Anschluss mit seinem Team anlegte, über den Court brüllte, machte Djokovic im vierten Satz einfach weiter. Er ignorierte Kyrgios Verhalten. Ein mittlerweile wieder gefassterer Kyrgios konnte zwar den Tiebreak erreichen. Doch dort machte Djokovic quasi keinen Fehler und Kyrgios fand den Court einige Male nicht mit seinen Grundschlägen.

    So beschloss Djokovic diesen Sonntag mit seinem siebten Titel in Wimbledon und dem 21. Grand Slam Titel seiner Karriere. Damit ist Djokovic wieder an Nadal dran im Wettbewerb um die meisten gewonnenen Grand Slam Titel bei den Herren und hat Roger Federer zurückgelassen. Für Kyrgios bleibt eine (erste) Finalerfahrung bei einem ganz großen Turnier. Was wird er mitnehmen?

    Zum Abschluss blicken Andreas und Philipp natürlich nochmal auf das ganze Turnier. Was bleibt von diesem Wimbledon, das ja nicht unter dem besten Stern stand?


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    Elena Rybakina – Wimbledon-Siegerin von 2022

    9 Jul 2022
    24:55

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der Zusammenfassung nach dem Finale bei den Damen.

    Debütantinnenball im Wimbledon-Finale


    Der zweite Samstag in Wimbledon ist stets den Damen und deren Finale vorbehalten. Es trafen zwei Debütantinnen in ihrem erstem Grand Slam Finale aufeinander und am Ende setzte sich Elena Rybakina durch.

    Jabeur mit dem besseren Start


    Den besseren Start ins Match erwischte sicherlich Ons Jabeur, die die Nerven Rybakinas mit ihrem Slice und anderem variablen Spiel testete. Jabeur startete mit enormer Energie, retournierte gut und verhinderte das Rybkina ihr Powerspiel entfalten konnte. Natürlich gab es spektakuläre Winner von Jabeur, doch vor allem hielt sie ihre Schläge tief und sich die Gegnerin vom Leib.

    Rybakina übernimmt ab dem 2. Satz


    Doch mit Beginn des zweiten Satzes übernahm Rybakina nach und nach das Geschehen auf dem Centre Court. Sie bewegte sich immer besser in die Bälle von Jabeur und zog ein unwiderstehliches Tennis von der Grundlinie auf, war allerdings auch in der Lage die Stopbälle und anderen Angriffe von Jabeur zu erlaufen.

    Auch im dritten Satz änderte sich Bild nicht. Rybakina war besser hinter ihrem eigenen Aufschlag und Jabeur fand nicht genug Länge in den Schlägen. Zwar hatte Jabeur noch einmal die Chance bei 3:2 bei drei Breakbällen das Match auszugleichen. Dort Rybakina wehrte die Chancen für Jabeur entschieden ab und holte sich im nächsten Spiel das alles entscheidende Break.

    Obwohl sicherlich kaum jemand Rybakina vor dem Turnier als Siegerin getippt hatte, ist der Sieg in Wimbledon natürlich keine riesige Überraschung. Denn um das Talent hatten alle gewusst und hier muss sicherlich auch nicht Schluss sein für Rybakina. Während Jabeurs Lauf an der letzten Hürde endete, hat sie sicherlich extrem viel Werbung für sich in den letzten beiden Wochen gemacht.
    Morgen zum Abschluss gibt es dann das Finale bei den Herren. Auch hier ist mit Nick Kyrgios ein Debütant im Endspiel während es für Gegner Novak Djokovic um den 21. Grand Slam Titel geht.


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    Djokovic gegen Kyrgios im Wimbledon-Finale

    9 Jul 2022
    29:32

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der Zusammenfassung nach dem Halbfinale bei den Herren.

    Kyrgios kampflos im Finale


    Der zweite Freitag in Wimbledon ist stets den Herren und deren Halbfinals vorbehalten. Doch dieser Freitag war letztlich nur ein halber Halbfinaltag. Denn schon am späten Donnerstag hatte sich Rafael Nadal aus dem Turnier zurückgezogen. Nach seiner Bauchmuskelverletzung konnte der Australian Open und French Open Sieger damit nicht zum Halbfinale gegen Nick Kyrgios antreten. Für Nadal bitter, ist damit auch die Chance auf den Grand Slam weg, doch kündigte der Spanier an, schon bald wieder mit dem Training beginnen zu wollen. Durch das Nichtantreten von Nadal zog Nick Kyrgios in sein erstes Grand Slam Finale ein.

    Djokovic nur anfangs mit Problemen


    Der Gegner von Kyrgios wird am Sonntag Novak Djokovic sein. Der setzte sich am Freitag in vier Sätzen gegen Cam Norrie durch. Dabei erwischte Djokovic einen ganz schwachen Start ins Match, tat sich im ersten Satz sogar schwer den eigenen Aufschlag zu halten. Nach einer Reihe von weiteren Fehlern gab Djokovic den Auftaktdurchgang dann auch mit 2:6 ab, ohne dass Norrie allzu viel tun musste. Doch mit Beginn des zweiten Satzes stabilisierte sich Djokovic und auch wenn Norrie das Match bis zum 3:4 offenhalten konnte, brachen seine Dämme nach dem Serviceverlust bei eben jenem Spielstand.

    Von hier an dominierte Djokovic das Match, mit einer tadellosen Leistung beim Aufschlag und immer besser werdenden Grundschlägen. Obwohl Norrie weiterhin alles probierte um in der Partie zu bleiben, hatte der Brite trotz Unterstützung des Heimpublikums nie mehr wirklich eine Chance in die Entscheidung des Matches einzugreifen. So kommt es also zum Finale zwischen Djokovic und Kyrgios, dem dritten Match zwischen den Beiden. Die ersten zwei Partien hatte Kyrgios für sich entscheiden können. Ob ihm das auch am Sonntag gelingen kann? Doch davor kommt es sowieso erstmal zum Finale der Damen zwischen Ons Jabeur und Elena Rybakina.


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    Ons Jabeur und Elena Rybakina im Wimbledon-Finale

    7 Jul 2022
    33:15

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der Zusammenfassung nach dem Halbfinale bei den Damen.

    Der zweite Donnerstag in Wimbledon ist stets den Damen und deren Halbfinals vorbehalten. Hier setzten sich am Ende Ons Jabeur und durch.

    Jabeur spielte das erste Halbfinale gegen Tatjana Maria. Die Deutsche war sicherlich die Überraschungsteilnehmerin unter den Halbfinalistinnen und verkaufte sich auch in diesem Match, in das sie als klare Außenseiterin gegangen war, teuer. Am Ende stand ein Sieg für Jabeur in drei Sätzen. Im ersten Durchgang zeigte Jabeur wie sie die Variabilität von Maria mit noch mehr von deren eigener Medizin konnten konnte. Es gab Slice, passgenaue Netzangriffe und Stoppbälle zu sehen. Im zweiten Satz hatte Jabeur jedoch Probleme mit dem ersten Aufschlag von Maria wie auch mit ihrem Slice. Dazu kamen doch einige unerzwungene Fehler. Der dritte Satz war dann jedoch von akkuratem und entschiedenem Angriffstennis der Weltranglisten-2. geprägt. Hier war der Aufschlag von Jabeur dann unantastbar und der Sieg zum Ende hin relativ klar. Trotzdem wird Maria mit großer Zufriedenheit auf dieses Turnier blicken, hatte sie doch zum ersten Mal das Halbfinale (und Achtelfinale bzw. Viertelfinale) bei einem Grand Slam Turnier erreicht.

    Im zweiten Halbfinale legte Elena Rybakina einen Blitzstart hin, nahm Simona Halep direkt den Aufschlag ab. Rybakina konnte auch im Anschluss das Tempo hochhalten. Mit akkuraten und powervollen Angriffen kontrollierte sie im ersten Satz die Grundlinie gegen Halep, die mehr zurückgedrängt wurde als sie sicherlich wollte. Halep hatte während des Matches immer wieder Probleme mit dem Ballwurf, die auch zu Doppelfehlern führten: Doch war es das saubere, konzentrierte Spiel von Rybakina das die Entscheidung mit einem 6:3 6:3 gegen Halep brachte. Für Rybakina ist es das erste Grand Slam Finale ihrer Karriere. Ein Match in dem sie auf eine andere Spielerin trifft, die zum ersten Mal im Finale eines Grand Slam Turniers steht.


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    Nadal besiegt Schmerzen und Fritz – Halep souverän

    6 Jul 2022
    39:35

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der Zusammenfassung nach den Viertelfinals bei Damen und Herren.

    Halbfinalteilnehmer:innen stehen fest


    Seit Mittwoch stehen die Halbfinals auf beiden Seiten fest. Bei den Damen trifft Tatjana Maria und Ons Jabeur und Simona Halep auf Elena Rybakina. Bei den Herren spielt Novak Djokovic gegen Cameron Norrie und Nick Kyrgios gegen Rafael Nadal.

    Kyrgios seriös und souverän


    Am Mittwoch konnte sich Nick Kyrgios letztlich klar gegen Christian Garin durchsetzen. Zwar war jeder der drei Sätze zwischen den beiden rein von den Punkten her eine enge Angelegenheit, doch Kyrgios hatte jeweils das bessere Ende für sich. Garin fand keine dauerhaften Angriffswege und konnte nur eine seiner 9 Breakchancen nutzen.

    Nadal mit körperlichen Problemen


    Das Match zwischen Rafael Nadal und Taylor Fritz stand unter dem Stern einer weiteren Verletzung für Rafael Nadal. Zwar hatte Nadal dadurch Probleme mit dem Aufschlag. Aber gerade auf der Vorhand konnte Nadal immer wieder seine Extraklasse unter Beweis stellen und auch den entscheidenden Tiebreak gewinnen. Fritz, der ja erst in den letzten 12 Monaten so richtig zum Durchbruch angesetzt hat, tat sich teils schwer mit seinem angeschlagenen Gegner und hatte auch Chancen das Match früher nach Hause zu bringen.

    Halep rauscht durch


    Bei den Damen konnte Simona Halep wieder recht klar gegen Amanda Anisimova gewinnen. Zwischendurch lag sie sogar mit 6:2 5:1 vorne und musste dann bei 5:4 noch 3 Breakbälle abwehren. Bis zum Ende schien der Court für Anisimova oft zu klein, einfach weil ihn Halep mal wieder besonders klein machte.

    Das vierte Halbfinale bei den Damen konnte Elena Rybakina für sich entscheiden. Während ihre Gegnerin Alja Tomljanovic zu Anfang noch ihre Vorhand gut beschützen konnte, geriet sie im Laufe der drei Sätze auf dieser Seite immer mehr unter Druck. Außerdem servierte Rybakina besonders gut, stand am Ende mit 16 Assen da. So wird sie also morgen im Wimbledon Halbfinale spielen.


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