Das beste Tennismatch der Geschichte?

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wöchentlich

Der beste deutschsprachige Tennis-Podcast mit Andreas Thies und dem freien Tennis-Journalisten Philipp Joubert. Beide fassen in ihrer wöchentlichen Folge die Tenniswoche zusammen und bieten Dir darüber hinaus Dailys zu den Grand Slams. Jetzt abonnieren und richtig eintauchen in die Welt des Tennis-Sports.

Äußerungen unserer Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Das beste Tennismatch der Geschichte?

    30 Mrz 2020
    01:23:49

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einem Rückblick auf ein ganz besonderes Match. Zusammen mit Paul Häuser von Sky Sport blicken Andreas und Philipp auf das von vielen als bestes Match aller Zeiten bezeichnete Wimbledon-Herrenfinale von 2008 zwischen Rafael Nadal und Roger Federer zurück. Am Ende war es Rafael Nadal, der in der Dunkelheit von London einen historischen Sieg holen konnte.

    Wie kam es zu diesem Match?


    Doch Paul, Andreas und Philipp fangen erst Mal mit dem Kontext des Endspiels an. Denn dass das Match so geschichtsträchtig werden konnte, lag vor allem auch an der gemeinsamen Geschichte von Nadal und Federer. Schon früh prägten die beiden die Karriere des jeweils anderen. Nadal hatte dabei stets die Nase in Paris bei den French Open vorn und Federer in Wimbledon. So kam Nadal als 4-facher Sieger von Paris ins Endspiel von Wimbledon. Einen Monat zuvor hatte er Federer im French Open Finale mit 6:1 6:3 6:0 geschlagen. Federer hingegen hatte das Wimbledon Endspiel von 2007 im fünften Satz gegen Nadal gewonnen.

    Nadal stürmt zur Zweisatzführung


    Doch in der Ausgabe von 2008 war es erst Nadal, der wie der (schnelle) Sieger aussah. Er gewann den ersten Satz mit 6:4, auch den zweiten Durchgang konnte er mit 6:4 für sich entscheiden. Dabei hatte Federer hier schon mit 4:1 geführt. Doch zu Anfang war Nadal klar im Kopf von Federer. Der konnte nur selten sein präzises Spiel aufziehen, während Nadal mit seinem Topspin gegen die Rückhand von Federer dominierte.

    Regenpause bringt Federer zurück


    Doch nach einer Regenpause im dritten Satz drehte Federer das Spiel. Er gewann den Tiebreak des dritten Satzes wie auch den historisch-spektakulären Tiebreak des vierten Satzes. Im fünften Satz wurde das Match abermals unterbrochen. Es war dann Nadal, der das Match mit 9:7 gewinnen konnte. Paul, Andreas und Philipp sprechen natürlich nicht nur über das Match an sich, sondern blicken auch zurück: Was bedeutet das Match 12 Jahre später? Dabei referenzieren sie auch immer wieder die Doku „Strokes of Genius“, die sich wie das komplette Finale auf YouTube finden lassen.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Chapeauvalov

    23 Jan 2022
    49:10

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem vierten Daily von den Australian Open 2022.

    Der Sonntag in Melbourne hielt ein paar Überraschungen bereit, unter anderem beim Match zwischen Alexander Zverev und Denis Shapovalov. Denn am Ende setzte sich der Kanadier durch, in drei Sätzen. Bei Zverev lief nicht viel zusammen und auch Shapovalov brachte keine Glanzleistung. Dafür blieb er stet beim Return und baute immer wieder Kombinationen auf, die zu erfolgreichen Punktabschlüssen führten. Auch am Netz zeigte Shapovalov eine gute Leistung. Für Shapovalov geht es nun gegen Rafael Nadal. Der konnte den Tiebreak des ersten Satzes gegen Adrian Mannarino mit 16:14 gewinnen und die darauffolgenden Sätze jeweils mit 16:14.

    Auch im Viertelfinale steht Gale Monfils. Die drei Sätze gegen Miomir Kecmanovic verlangten dem mittlerweile 35-Jährigen einiges ab. Am Ende konnte er sich jedoch auf seinen Aufschlag verlassen und spielt nun in der Runde der letzten 8 gegen .

    Bei den Damen musste Ash Barty zwar erstmals in diesem Turnier ihren Aufschlag abgeben. Trotzdem zog sie mit 6:4 6:3 ins Viertelfinale ein. Während ihre Gegnerin Amanda Anisimova mit aggressiven Returns überzeugte und auch gut aufschlug, blieb sie in vielen der längeren Ballwechsel nur zweite Siegerin. Hier kontrollierte Barty – vor allem mit ihrem Slice – das Geschehen. Für die Weltranglistenerste geht es nun gegen Jessica Pegula. Die gewann etwas überraschend gegen Maria Sakkari.

    Das zweite Viertelfinale in der oberen Hälfte bestreiten Madison Keys und Barbora Krejcikova. Die French Open Siegerin ließ ihrer Gegnerin Victoria Azarenka keine Chance. Mit großer Effizienz und schnörkellosem Spiel behielt sie am Ende mit 6:2 6:2 die Überhand. Dabei konnte sie hinter ihrem 1. Aufschlag 26 von 30 Punkten gewinnen. Madison Keys ihrerseits machte auch nicht viel Aufhebens um ihr Match gegen Paula Badosa. Die Spanierin hatte hier zu den Favoritinnen gezählt, musste sich aber am Ende der Power von Keys beugen.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Tiebreak-Magie von Nadal und Mannarino

    23 Jan 2022
    05:16

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    Thema der Episode

    Herzlich willkommen zur Nachtwache, unserem Kurzüberblick von Chip & Charge auf meinsportpodcast.de zu allem, was in der Nacht passierte. Während ihr schlieft. Oder während ihr Football geschaut habt.

    Erster Achtelfinaltag bei Damen und Herren in der oberen Hälfte, dazu werden auch schon Viertelfinalisten im Doppel ermittelt.

    Die obere Hälfte wird von der bislang komplett unantastbaren Ash Barty angeführt. Die spielt allerdings erst in der Night Session. Die ersten drei der letzten Acht wurden allerdings schon ermittelt. Im ersten Match des Tages war Paula Badosa chancenlos gegen Madison Keys. Keys, die im letzten Jahr viele Verletzungen auskurieren musste und nicht wirklich die Chance hatte, in Form zu kommen, ist aus den Top 50 herausgefallen. Sie hat aber bislang in Australien richtig gutes Tennis gezeigt. Und auch gegen Paula Badosa war sie on fire. Gerade im ersten Satz war für Badosa kein Rankommen an den Aufschlag von Keys. Die brachte den 1. Aufschlag mit über 70% ins Feld und verlor ganze 5 Punkte insgesamt bei eigenem Aufschlag. Dazu flogen Badosa immer wieder die Winner um die Ohren. Der erste Satz ging mit 6-3 an die Amerikanerin, die auch im 2. Satz kein bisschen nachließ. Badosa dagegen schien vor eine imaginäre Wand zu laufen. Keys gewann den 2. Satz mit 6-1 und trifft jetzt im Viertelfinale auf Barbora Krejcikova. Für Keys ist es das dritte Viertelfinale ihrer Laufbahn.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Die Achtelfinals sind komplett

    22 Jan 2022
    49:31

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem dritten Daily von den Australian Open 2022.

    Nach den außergewöhnlich guten Partien vom Freitag beginnen Andreas und Philipp ihre Sendung heute ebendort. Denn am Freitagabend Ortszeit konnte sich Amanda Anisimova in einem Thriller gegen Naomi Osaka durchsetzen. Für die French Open Halbfinalistin von 2019 geht es nun gegen ihre damalige Bezwingerin Ash Barty. Die hat ihr Serve mittlerweile 58 Mal in Folge gehalten. Auch am Freitag und in der höchsten Güteklasse fand das 5-Satz-Match zwischen Matteo Berrettini und Carlos Alcaraz statt. Am Ende hatte Berrettini das bessere Ende für sich.

    Medvedev nimmt BvdZ auseinander


    Am Samstag konnten sich bei den Herren die beiden Favoriten in der unteren Hälfte durchsetzen. Daniil Medvedev gewann in drei Sätzen gegen Botic van den Zandschulp und Stefanos Tsitsipas in vier Sätzen gegen Benoit Paire. Zum ersten Mal ins Achtelfinale eines Grand Slam Turniers schaffte es Taylor Fritz, der in 5 Sätzen gegen Roberto Bautista Agut gewann.

    Am Abend konnte sich Alex de Minaur in einem stimmungsvollen Match gegen Pablo Andujar durchsetzen. Für de Minaur stellt der Einzug ins Achtelfinale beim Slam in seinem Heimatland ebenfalls eine Premiere dar. Er trifft nun auf Jannik Sinner. Nachdem Felix Auger-Alissime sich in den ersten beiden Runden schwer traf, braucht er dieses Mal nur drei Sätze, um gegen Dan Evans zu gewinnen.

    Bei den Damen musste Aryna Sabalenka wieder über drei Sätze gehen, um ihr Match gegen Marketa Vondrousova zu gewinnen. Doch auch dieses Mal stemmte sie sich erfolgreich gegen ihre Aufschlags- und Doppelfehlerprobleme. In einem engen Match zum Tagessart setzte sich Danielle Collins mit 7:5 im dritten Satz gegen Clara Tauson durch. Sie trifft nun auf Elise Mertens. An ihrem Geburtstag erreichte Alize Cornet die vierte Runde bei den Australian Open, und das erstmals seit 13 Jahren. Damals verlor sie in einem engen Match gegen Dinara Safin. Nun geht es gegen Simona Halep.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Nachtwache: Halep und Mertens locker weiter

    22 Jan 2022
    05:45

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    Thema der Episode

    Herzlich willkommen zur Nachtwache, unserem Kurzüberblick von den Australian Open zu allem, was ihr in der Nacht verpasst habt. Während ihr schlieft.

    Heute werden in der unteren Hälfte bei Frauen und Männern die Achtelfinalisten ermittelt. Außerdem stehen die Doppel ein bisschen mehr im Mittelpunkt. Dazu haben Juniorinnen und Junioren mit ihren Wettbewerben begonnen.

    Mit zwei Matches aus der Konkurrenz der Damen begann der mal wieder ordentlich sommerliche Tag in Melbourne. Clara Tauson traf in der Rod Laver Arena auf Danielle Collins. Tauson hatte in der zweiten Runde das Kunststück geschafft, Anett Kontaveit zu besiegen. Collins, 2019 hier im Halbfinale, fühlt sich in Australien auch pudelwohl.

    Es war ein von Anfang an sehr enges, umkämpftes Duell. Beide Spielerinnen wollen die Grundlinie nicht hergeben, deswegen war das Match von Anfang an auf die kurzen Ballwechsel fokussiert. Besonders Collins will früh den Punkt machen. Das gelang ihr am Anfang auch ganz hervorragend. Mit präzisen Grundschlägen und vielen Winnern sorgte sie immer wieder dafür, dass Tauson erst mal nur die Zuschauerinnenrolle blieb. Die spielte sich aber nach einem frühen 1-4 Rückstand besser ins Match und gewann den ersten Satz mit 6-4. Auch im zweiten Satz führte Tauson schon mit Break und alles sah danach aus, als könne die junge Dänin einen weiteren Schritt Richtung Weltspitze nehmen und erstmals in die zweite Woche bei einem Grand Slam einziehen können. Doch Collins gab nie auf. Sie hat eine never give up Attitüde in den letzten Jahren entwickelt, die sie schon häufiger wieder in die Erfolgsspur zurückgebracht hatte. Sie holte sich die letzten vier Spiele in Satz zwei und glich aus. Im dritten Satz wurde es dann zu einer physischen Angelegenheit. Bei Temperaturen um die 30 grad in der Mittagssonne kämpften beide Spielerinnen um jeden Punkt.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Nachtwache: Azarenka im Schnelldurchgang

    21 Jan 2022
    05:21

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    Thema der Episode

    Herzlich willkommen zur Nachtwache von Chip & Charge auf meinsportpodcast.de, und auch heute bringe ich euch in Kurzform auf den neuesten Stand, was in der Nacht in Melbourne passierte. Während ihr schlieft.

    Die 3. Runde begann am Freitagmorgen. Wenn man sich das vor Augen führt: 75% aller Spielerinnen und Spieler aus den Einzelkonkurrenzen sind schon ausgeschieden, ab jetzt machen sich vor allen Dingen im Damen-Einzel sehr viele Spielerinnen Hoffnung auf den Titel.

    Den Anfang in der Rod Laver Arena machten zwei, man muss es schon sagen, Veteraninnen. Elina Svitolina und Victoria Azarenka. Azarenka hat den Titel hier in Melbourne schon gewonnen, 2012 und 2013. Svitolinas Karriere ist noch nicht vollständig. Einen Grand Slam Titel kann sie noch nicht ihr eigen nennen.

    4-0 stand es im Head to head für Azarenka, jetzt steht es 5-0.

    Azarenka drückte von der ersten Sekunde aufs Gaspedal. Tiefe, wuchtige Returns, in den Rallys gnadenlos, gewann Azarenka den ersten Satz mit 6-0. Mit dem eigenen Aufschlag konnte Svitolina fast gar nichts produktives ausrichten. Azarenka machte mit dem Return sofort Druck. Auch im zweiten Satz war es Einbahnstraße. Das letzte Aufschlagspiel von Azarenka war das längste. Sie brauchte 6 Matchbälle, gewann aber letztlich sicher mit 6-0 und 6-2.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Die Show von Kyrgios und Medvedev

    20 Jan 2022
    43:02

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem zweiten Daily von den Australian Open 2022.

    Andreas und Philipp blicken auf die zweite Runde in Melbourne zurück und konzentrieren sich dabei vornehmlich auf die Geschehnisse vom Donnerstag. Hier fand am Abend das „Match of the day“ zwischen Nick Kyrgios und Daniil Medvedev statt. Die Stimmung war wie erwartet, das Resultat wohl auch. Am Ende setzte sich Medvedev in einem 4-Satz-Match durch. Gerade bei Aufschlag und Return hatte Medvedev einfach mehr zu bieten, vor allem in der Ass-Kategorie zog er davon. Für Medvedev geht es nun gegen Botic van den Zandschulp, der ihn ja schon bei den US Open durchaus herausgefordert hatte.

    Zu den Überraschungen des Tages gehörte die 3-Satz-Niederlage von Diego Schwartzmann gegen Chris O’Connell. Der Australier trifft nun auf Maxime Cressy. Ganz klar verlor am Dienstag Philipp Kohlschreiber der in drei Sätzen gegen Roberto Bautsista-Agut lediglich 4 Spiele gewinnen konnte. Vier Tiebreaks brauchte hingegen Felix Auger-Aliassime um sich gegen Alejandro Davidovich Fokina durchzusetzen. Ein enges Match bei dem er am Ende weniger Punkte gewann, dafür aber die Entscheidenden.

    Bei den Damen wurden am Dienstag einige prominente Namen davongespült. Garbine Muguruza verlor in zwei Sätzen gegen Alize Cornet und Annet Kontaveit unterlag ebenfalls in zwei Sätzen gegen Clara Tauson. Für Tauson geht es nun gegen Danielle Collins. Die an 12 gesetzte Elena Rybakina musste verletzt aufgeben und auch Emma Raducanu hatte bei ihrer Niederlage gegen Danka Kovinic Verletzungsprobleme. Sie hatte Blasen, die ein normales Grundlinienspiel verhinderten.

    Souverän durchsetzen konnten sich hingegen Simona Halep und Iga Swiatek. Wieder mal Probleme hatte Aryna Sabalenka, bei der am Ende 19 Doppelfehler zu Buche standen. Immerhin konnte sie sich jedoch in drei Sätzen gegen Xin Wang durchsetzen. Sie trifft nun auf die ehemalige French Open Finalistin Marketa Vondrousova, die am Donnerstag in zwei Sätzen gegen Ludmila Samsonova gewann.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Favoritinnensterben in der unteren Hälfte

    20 Jan 2022
    04:47

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    Thema der Episode

    Herzlich willkommen zur Nachtwache von Chip & Charge auf meinsportpodcast.de, dem kleinen aber feinen Roundup zu allen Dingen, die in der deutschen Nacht in Melbourne gelaufen sind. Während ihr schlieft.

    Die untere Hälfte in der Konkurrenz der Frauen ist gespickt mit Spielerinnen, denen man den Titel hier zutrauen kann. Garbine Muguruza, Iga Swiatek und Anett Kontaveit waren drei, die gleich um 11 Uhr Ortszeit antreten mussten.

    Anett Kontaveit war auf der Margaret Court Arena gegen Clara Tauson im Einsatz. Tauson gilt als riesiges Talent, die Vergleiche mit ihrer Landsfrau Caroline Wozniacki werden schon immer laut ausgesprochen und nicht hinter vorgehaltener Hand.

    Die junge Dänin hat einen exzellenten Aufschlag und druckvolle Grundschläge. Und das bestätigte sie im ersten Satz auch. Immer wieder drängte sie Kontaveit aus dem Platz und konnte dann mit platzierten Bällen punkten. Dazu war der zweite Aufschlag von Kontaveit angreifbar. Der erste Satz war dann auch schnell weg für die an 6 gesetzte Estin. Im zweiten Satz konnte Kontaveit bei Aufschlag Tauson immer wieder für Akzente setzen, aber der eigene Aufschlag war für Tauson überhaupt kein Problem. Im Laufe der Partie wurde Kontaveit immer hektischer und machte dann auch mehr Fehler. Tauson gewann am Ende so klar wie verdient in zwei Sätzen.
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    Nachtwache: Ash Barty im Schnelldurchgang

    19 Jan 2022
    04:17

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    Thema der Episode

    Herzlich willkommen zur Nachtwache von Tag drei der Australian Open. In der Nachtwache bringe ich euch in kompakter Form auf den neuesten Stand aus Melbourne. Es ist einiges passiert, während ihr schlieft.

    Oscar Otte war der erste DTB-Spieler, der heute auf den Court trat. Sein Gegner war der an 25 gesetzte Lorenzo Sonego.

    Otte war mit Spielfreude ins Match gegangen. Außerdem konnte der Kölner im 1. Satz die Aufschlagschwächen und Unforced Errors seines Gegners nutzen. Schnell ging der 1. Satz an den Deutschen.

    Doch Sonego kam immer besser ins Spiel. Von der Rückhandseite konnte er immer wieder mit Winnern glänzen, am Ende standen 42 Winner für ihn zu Buche. Otte fiel nicht mehr viel ein und Sonego gewann letztlich in 4 Sätzen.

     

    Auch Dominik Koepfer stand in seinem Match gegen Reilly Opelka auf verlorenem Posten. Koepfer, der sich nach den Australian Open einer OP am Arm wird unterziehen müssen, führte zwar im 1. Satz noch mit Break, konnte dieses jedoch nicht halten. Im 3. Satz hatte er bei 5-4 noch mal Satzbälle, aber auch diese zogen erfolglos vorbei. Für Opelka stand ein Dreisatzsieg auf der Habenseite, Koepfer wird konstatieren müssen, dass hier mehr drin war.

    Bei den Frauen gab es in den frühen Morgenstunden viele sehr einseitige Matches. Die an 1 gesetzte Australierin Ash Barty hatte es sehr eilig. Gegen die italienische Qualifikantin Lucia Bronzetti brauchte die Topfavoritin in diesem Turnier nur 52 Minuten, um mit 6-1 und 6-1 zu gewinnen.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Ein Murray-Spezial an Tag 2

    18 Jan 2022
    54:46

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem ersten Daily von den Australian Open 2022.

    Andreas und Philipp blicken auf die erste Runde in Melbourne zurück und konzentrieren sich dabei vornehmlich auf die Geschehnisse vom Dienstag. Hier konnte Andy Murray drei Jahre nach seiner „Verabschiedung“ ein 5-Satz-Match gegen Nikoloz Basilashvili gewinnen. Während der Georgier wieder mit dem ein oder anderen spektakulären Winner auftrumpfen konnte, war Murray der solidere Spieler. Für Murray geht es nun gegen Taro Daniel, in der dritten Runde könnte Jannik Sinner warten.

    Auch bei Philipp Kohlschreiber wurde schon öfter von Abschied gesprochen. Doch der mittlerweile 38-Jährige konnte sich am Dienstag in drei Sätzen gegen Marco Checcinato durchsetzen. Allerdings geht es für Kohlschreiber nun gegen Roberto Bautista Agut. Aber wie Kohlschreiber in der Pressekonferenz in Melbourne verriet, hat er einen Plan für das Jahr 2022.

    Wenig Probleme hatte Daniil Medvedev. Die Nummer 2 der Weltrangliste trifft in seinem nächsten Match auf Nick Kyrgios. Schon ausgeschieden ist Ugo Humbert, der Medvedev in der dritten Runde hätte gefährlich werden können. Ganz klar ausgeschieden ist auch Jan-Lennard Struff, der sich seine Niederlage gegen Botic van de Zandschulp selber nicht so gant erklären konnte.

    Bei den Damen musste Angelique Kerber ihren Hut nehmen. Nach überstandener Covid19-Erkrankung fehlte der ehemaligen Australian Open Siegerin die Spritzigkeit, sie verlor in zwei Sätzen gegen Kaia Kanepi. Überstanden hat hingegen ihr Auftaktmatch die Nummer 2 der Setzliste, Aryna Sabalenka, und dass trotz anhaltender Probleme mit dem Aufschlag. Die US Open Siegerin Emma Raducanu konnte in drei Sätzen in die zweite Runde einziehen.

    Auch ansonsten hielten sich die Favoritinnen am Dienstag schadlos: Iga Swiatek, Garbine Mugurua und Simona Halep konnte alle in zwei Sätzen gewinnen. Für Kontaveit geht es nun gegen ein der besten Teeangerinnen der Welt: Clara Tauson. Muguruza trifft auf die französische Veteranin Alize Cornet.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Nachtwache: Der alte Mann und das Mehr

    18 Jan 2022
    06:51

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    Thema der Episode

    Herzlich willkommen zur Nachtwache von Tag 2 der Australian Open 2022. Wie ihr es gewohnt seid, bringe ich euch in wenigen Minuten auf den aktuellen Stand, was in der Nacht in Melbourne passierte, während ihr schlieft. Heute wird in der unteren Hälfte sowohl bei Frauen als auch bei Männern gespielt.

    Zwei DTB-Profis waren als Erstes auf ihren Courts. Philipp Kohlschreiber und Jan-Lennard Struff.

    Kohlschreiber ist nach dem Turnier in Indian Wells im Oktober nicht mehr auf einem Court gesehen worden. Die Karriere klingt so langsam aus. Für die Australian Open war er auch nur fürs Hauptfeld gemeldet. Er profitierte dann vom Ausfall einiger Spieler vor ihm in der Weltrangliste und rückte so direkt ins Hauptfeld. Das Match gegen Marco Cecchinato war sein erstes auf australischem Boden 2022. Cecchinato ist alles, nur kein Spieler, der gerne auf Hartplätzen unterwegs ist. Seine Karrierebilanz auf Hartplatz: 33 Matches gewonnen, 75 verloren.

    Und so lief auch das Match. Kohlschreiber brachte die Bälle ins Spiel und ließß Cecchinato die Fehler machen. So gingen die ersten beiden Sätze an den Wahl-Kitzbüheler mit 6-4 und 7-5. Im dritten Satz wurde es dann knapper. Auch Cecchinato bekam seine Chancen, doch Kohlschreiber behielt in einem klaren 7-0 Tiebreak die Oberhand. In der Pressekonferenz zeigte sich Kohlschreiber auch zufrieden mit seiner Auslosung.
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