Eine Wimbledon-Auslosung wie keine andere

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Chip & Charge

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Chip & Charge

wöchentlich

Der beste deutschsprachige Tennis-Podcast mit Andreas Thies und dem freien Tennis-Journalisten Philipp Joubert. Beide fassen in ihrer wöchentlichen Folge die Tenniswoche zusammen und bieten Dir darüber hinaus Dailys zu den Grand Slams. Jetzt abonnieren und richtig eintauchen in die Welt des Tennis-Sports.

Äußerungen unserer Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Zwischenruf: Gustavo Kuerten

    27 Dez 2018
    37:38

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal die vierte von vier Spezialausgaben zur Weihnachtszeit.

    Andreas und Philipp haben die Tennispause zum Anlass genommen, auf die Karrieren von vier Spieler/innen zurück zu blicken, die trotz ihrer teilweise großen Erfolge in den letzten Jahren etwas aus dem Rampenlicht getreten sind. Heute beenden sie diese Mini-Serie mit einem Blick auf die Karriere von Gustavo Kuerten.

    Das Herz von Roland Garros


    Der Name des Brasilianers wird immer im Zusammenhang mit den French Open gebracht werden. Hier hatte Kuerten seine größten Erfolge, hier entfaltete sich das magnetische Charisma komplett. Hier zeichnete er das Herz in die Asche.

    Alles fing mit Kuertens völlig überraschenden Sieg im Jahr 1997 an. Andreas und Philipp blicken zurück: Wie kam es zu dem Triumph, was war der Kontext? Auch wenn die Heimstätte immer die Asche blieb, war Kuerten auch auf anderen Belägen erfolgreich. Er erreichte zumindest die Finals fast aller Masters-Turniere, konnte das Jahresendturnier gewinnen und stand über längere Zeit an Nummer 1 der Weltrangliste. Dabei war Kuerten auch spielerisch ein Vorreiter. Seine wuchtigen Grundschläge, unterstützt von neuer Saiten-Technologie, erlaubten ihm von der Grundlinie zu dominieren. Ganz besonders bleibt in diesem Zusammenhang das Halbfinale des Jahresendturnieres 2000 in Erinnerung. Damals passierte er den ans Netz stürmenden Pete Sampras ein ums andere Mal.

    Die Hüfte spielte nicht mit


    Zu Kuertens Karriere gehören aber auch seine Verletzungen. Probleme mit der Hüfte führten dazu, dass sich der Brasilianer operieren lassen musste und die letzten Jahre seiner Karriere daher nicht mehr auf dem gewohnt hohen Niveau absolvieren konnte. Seinen letzten großen Erfolg feierte Kuerten – wie könnte es anders sein – wieder in Paris. Hier besiegte er im Jahr 2004 in der dritten Runde Roger Federer. Ein denkwürdiges Match, wie so viele in der Karriere von Gustavo Kuerten. Vielen Dank fürs Zuhören, auch zu dieser Zeit des Jahres freuen sich Andreas und Philipp natürlich über Bewertungen auf iTunes.


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  • Chip & Charge | Tennis |

    Eine Wimbledon-Auslosung wie keine andere

    24 Jun 2022
    01:00:10

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der Auslosungsvorschau auf Wimbledon. Durch den Ausschluss russischer und belarussischer Spielerinnen und Spieler und dem darauffolgenden Entzug der Weltranglistenpunkte findet Wimbledon in diesem Jahr unter anderen Voraussetzungen statt.

    Iga Swiatek, die Rasen-Unbekannte


    Das Damenfeld wird von der French Open Siegerin Iga Swiatek angeführt. Sie könnte in der vierten Runde auf Barbora Krejcikova treffen, wobei die ja gerade erst von einer längeren Verletzungspause zurückkehrt. In Swiateks Viertel finden sich auch noch Namen wie Garbine Muguruza, Binaca Andreescu und Jessica Pegula.

    Das offene zweite Viertel wird von Karolina Pliskova und Paula Badosa angeführt. Doch der Name auf den alle achten werden ist Serena Williams. Die könnte in der dritten Runde auf Pliskova treffen und danach zum Beispiel auf Coco Gauff.

    Angelique Kerber gehört in der unteren Hälfte zu den besten Rasenspielerinnen, für sie könnte es im Achtelfinale gegen die Berlin-Siegerin Ons Jabeur gehen. Auch Belinda Bencic und Annet Kontaveit finden sich hier.

    Djokovic der Topfavorit


    Der Favorit bei den Herren ist Novak Djokovic, der Dauersieger der letzten Jahre an der Church Road. Djokovic könnte im Viertelfinale auf Carlos Alcaraz treffen. Auch Andy Murray, Jannik Sinner und Oscar Otte befinden sich im Viertel des Weltranglisten-3.

    Der Halbfinalgegner von Djokovic könnte Hubert Hurkacz sein. Der Halle-Sieger ist hier an 7 gesetzt und auch wenn er eine durchaus fordernde Auslosung in der ersten Runde hat, so ist Hurkacz doch der Favorit, ins Halbfinale einzuziehen.

    Die untere Hälfte wird von Matteo Berrettini und Rafael Nadal angeführt. Während bei Nadal nicht ganz klar ist wie es um die Gesundheit des French Open Siegers steht, hat Berrettini zwei Vorbereitungsturniere gewonnen. In seinem dritten Viertel finden sich unter anderem noch Denis Shapovalov, Stefanos Tsitispas und Nick Kyrgios. Rafael Nadal könnte in der vierten Runde auf Marin Cilic treffen und in einem möglichen Viertelfinale auf Felix Auger-Aliassime.

     


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  • Chip & Charge | Tennis |

    Berrettini, Jabeur, Hurkacz – Die Wimbledon-Mitfavoriten geben sich die Ehre – Serena ist zurück

    19 Jun 2022
    01:03:14

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit weiteren Vorbereitungsturnieren für Wimbledon.

    Hurkacz der klar beste Spieler in Ostwestfalen


    Bei den Herren standen in dieser Woche die Turniere in Halle und Queens auf dem Programm. In Halle konnte sich dabei Hubert Hurkacz durchsetzen, der im Finale der klar bessere Spieler gegen Daniil Medvedev war. Schon im Halbfinale hatte Hurkacz gegen Nick Kyrgios gewonnen. Hurkacz kann nach seinem Auftritt in Westfalen wohl zu den Mitfavoriten in Wimbledon gezählt werden während Daniil Medvedev – wie alle russischen und weißrussischen Spielerinnen und Spieler – nicht in SW 19 wird antreten können. Zum Publikumsliebling der Woche avancierte derweil Oskar Otte, der das Halbfinale erreichen konnte.

    Berrettini Topfavorit in Wimbledon?


    Im Queen's Club setzte sich wie schon im letzten Jahr Matteo Berrettini durch. Der Italiener scheint auch in diesem Jahr auf dem Rasen kaum schlagbar und wird sich ebenso in die Reihe der Mitfavoriten in Wimbledon einreihen. Überraschenderweise  erreichte das Endspiel Filip Krajinovic, der vorher noch nicht mir herausragenden Resultaten auf dem Rasen hatte glänzen können.

    Jabeur siegt in Berlin


    Bei den Damen holte Ons Jabeur den Titel in Berlin. Sie besiegte im Finale Belinda Bencic, die nach einem Sturz aufgeben musste. Trotzdem werden beide Spielerinnen wohl auch in London ein Wort um den Titel mitreden können. Im Halbfinale hatte Ons Jabeur gegen eine andere Formspielerin gewinnen können, dabei setzte sie sich in zwei Sätzen gegen Coco Gauff durch. Das Turnier in Birmingham gewann Beatriz Hadad Maia, die wie schon in der letzten Woche in Nottingham den Titel holen konnte. Besonders beachtenswert war dabei der Sieg im Halbfinale gegen Simona Halep.

    Serena und Wimbledon - It's a date!


    Zum Schluss der Sendung schauen Andreas und Philipp noch auf die News. So wird Serena Williams in Wimbledon antreten, auch Rafael Nadal wird sein Glück versuchen. Naomi Osaka hingegen wird wegen Achillesfersenproblemen nicht antreten können. Zudem gab es in der letzten Woche die Auslosung für die Abstiegesrunde im Billie Jean King Cup. Dabei wird Deutschland im November auf Kroatien treffen.


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  • Chip & Charge | Tennis |

    Die Rasensaison ist eröffnet

    13 Jun 2022
    01:04:39

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit den ersten Turnieren der Rasensaison. So blicken Andreas und Philipp unter anderem nach Stuttgart, s’Hertogenbosch und Nottingham.

    Alexandrova und Haddad Maia die Titelträgerinnen der Woche


    Das Turnier bei den Damen in s’Hertogenbosch konnte sich Ekaterina Alexandrova holen, die allerdings wie die anderen russischen und weißrussischen Spielerinnen und Spieler nicht in Wimbledon wird antreten können. Das gilt auch für zwei weitere Halbfinalistinnen in s’Hertogenbosch: Veronika Kudermetova und Aryna Sabalenka. Die Wimbledon-Halbfinalistin aus dem letzten Jahr war hier in den Niederlanden die unterlegene Finalistin, hatte jedoch in den Matches zuvor überzeugen können.

    Das Turnier in Nottingham war primär eines der Rasenspezialistinnen. So standen sich im Finale Beatriz Haddad Maia und Alison Riske gegenüber. Auch Viktoria Golubic und Tereza Martincova, die anderen beiden Halbfinalistinnen, fühlen sich auf dem Rasen besonders wohl. Für Haddad Maia war es der erste Turniersieg auf der WTA-Ebene und nach ihrer zehnmonatigen Doping Sperre in 2020 und 2021 die Chance sich so weit wie noch nie in der Weltrangliste nach oben zu arbeiten. Haddad Maia wird in Wimbledon zu den gesetzten Spielerinnen zählen.

    Berrettinis Comeback geglückt


    Bei den Herren konnte Matteo Berrettini sein Comeback-Turnier in Stuttgart gewinnen. Der Wimbledon Finalist aus dem Vorjahr hatte knapp drei Monate mit einer Handverletzung aussetzen müssen. Hier im Stuttgarter Finale konnte er sich gegen Andy Murray durchsetzen, der eine exzellente Woche in Stuttgart hatte. So hatte er auf dem Weg ins Endspiel unter anderem Nick Kyrgios und Stefanos Tsitsipas besiegen können.

    Beim Herrenturnier in s’Hertogenbosch kam es zur großen Überraschung, da sich der Niederlänger Tim van Rijthoven den Titel sichern konnten. Für den 25-Jährigen war es erst das zwei ATP-Hauptfeld seiner Karriere. Er gewann das Finale gegen Daniil Medvedev und hatte sich zuvor schon in der Vorschlussrunde gegen Felix Auger-Aliassime durchsetzen können.

    Zum Abschluss der Sendung gibt es noch ein paar News vom Billie Jean King Cup und dem neuen Turnierkalender der ATP.


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  • Chip & Charge | Tennis |

    Menstruation und Leistungssport – Ein durch Tennis öffentlich gemachtes Thema

    10 Jun 2022
    29:22

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    Thema der Episode

    Herzlich willkommen zu einer neuen Ausgabe von Chip & Charge, heute zu einem Thema, das in den letzten Monaten ein bisschen prominenter im Tennis wurde. Weil es angesprochen wurde. Von Spielerinnen. Es geht heute um die Auswirkungen der Menstruation auf Frauen im Tennis. Bei den French Open, die kürzlich zu Ende gingen, hatte die Chinesin Qinwen Zheng nach ihrer Niederlage gegen Iga Swiatek davon gesprochen, dass sie ab dem zweiten Satz von Menstruationsbeschwerden geplagt war und deswegen nicht ihre volle Leistungsfähigkeit hatte abrufen können. Auch Swiatek selbst, die die French Open gewann, hatte letztes Jahr nach einer Niederlage bei den WTA Finals schon davon gesprochen. Danielle Collins hat ihren Kampf mit der Endometriose öffentlich gemacht. Das sind die ersten Stimmen, die ein Thema auf die Tagesordnung gebracht haben, das bislang kaum öffentlich gemacht worden war.

    Andreas hat für diesen Podcast mit einer Expertin gesprochen, die zu diesem Thema forscht. Frau Prof. Dr.  Jana Strahler leitet den Lehrstuhl Sportpsychologie führt derzeit eine Studie zum Thema Menstruationszyklus und sportliche Leistungsfähigkeit an der Uni Freiburg durch und sie stand mir netterweise für dieses Interview zur Verfügung. Andreas und Frau Prof. Dr. Strahler sprachen über Trainingsmethoden und den Stand der Forschung zu diesem Thema.


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  • Chip & Charge | Tennis |

    Rafael Nadal zum vierzehnten Mal – Ruud chancenlos

    5 Jun 2022
    32:05

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der elften und letzten Sendung von den French Open 2022.

    Am dritten Sonntag fand das Finale bei den Herren statt – mit einem altbekannten Sieger. Denn wieder konnte sich Rafael Nadal durchsetzen, zum 14. Mal bei den French Open und zum 22. Mal bei einem Grand Slam Turnier.

    Das Match war dabei so einseitig wie wohl vorher erwartet. In den ersten beiden Sätzen konnte Casper Ruud noch mithalten. Doch dann gewann Nadal die letzten 11 Spiele des Matches. Vor allem mit seiner Rückhand tat sich Ruud schwer. Zwar bekam Ruud seine Rückhände meist ins Feld zurück, doch landeten diese zu sehr in der Hitting Zone von Nadal. Anfangs konnte Rudd zudem noch bei den kurzen Ballwechseln Druck machen. Doch am Ende musste sich Rudd der Übermacht von Nadal beugen.

    Nadal gab im Anschluss an das Match keinen Rückzug vom Tennis bekannt. Trotzdem nannte er das Finden einer Lösung für die Fußprobleme seine oberste Priorität. Er habe mit einer Betäubung im Fuß gespielt in den letzten Runden, so der 14-malige French Open Sieger. Ob Nadal bei den nächsten Turnieren, also auch in Wimbledon teilnehmen wird, steht damit noch nicht fest.

    Für Rudd bleibt ein erstes Grand Slam Finale, auch wenn er am Ende in dieselbe Mauer lief wie schon so viele Spieler vor ihm. Rudd hat im Gegensatz zur absoluten Spitze noch ein Problem im Spiel, nämlich auf der Rückhand. Hier eine Lösung zu finden, wird zu den nächsten Aufgaben des Norwegers gehören. Immerhin wird er sich damit trösten, dass er der beste Spieler in der unteren Hälfte war über die letzten zwei Wochen.

    Andreas und Philipp blicken dann auch nochmal auf das Turnier zurück und verteilen die obligatorische Schulnote. Gibt es mal wieder eine 2 minus und was waren generell die Highlights in Paris?


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    Iga Swiatek: Lehrstunde im Eiltempo

    4 Jun 2022
    15:41

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der zehnten Sendung von den French Open 2022.

    Am zweiten Samstag stand das Finale auf dem Programm und sah genau jene Gewinnerin mit der alle über die letzten Wochen und auch direkt vor diesem Endspiel gerechnet hatten: Iga Swiatek. Der historische Siegeslauf der Weltranglistenersten steht damit bei 35 Siegen in Folge. Damit ist Swiatek gleichgezogen mit einem Siegeslauf von Venus Williams aus dem Jahr 2000 und könnte bald Rekorde aus den 1990er Jahren von Monica Seles und Martina Hingis einholen.

    Swiateks Gegnerin, Coco Gauff, war diejenige, die mit wackligeren Nerven ins Finale gekommen war. In den ersten Spielen unterliefen Gauff ein paar nervöse Fehler. Swiatek war von Beginn an da, nahm sich die Vorhand Gauffs vor und presste kurze Bälle und Fehler aus dieser Seite.

    Auch nachdem Gauff im Match angekommen war, tat sie sich, wie so viele vor ihr, schwer, effektive Lösungen gegen das überwältigende Spiel Swiateks zu finden. Vor allem in den längeren Ballwechseln, normalerweise eine Stärke für die athletische Gauff zog sie immer wieder den Kürzeren gegen Swiatek.

    Zu Beginn des zweiten Satzes sah es so aus als wenn Gauff das Match nochmal auf ihre Seite ziehen könnte. Doch einem frühen Break im ersten Spiel des Satzes folgte eine relativ ausgeglichene Phase im Spiel. Doch ein unkonzentriertes Spiel und der Vorsprung war wieder weg. Im Anschluss zog Swiatek davon und gewann so mit 6:1 6:3.

    Für Swiatek war es ein abermalig dominantes Finale und auch in der Weltrangliste ist Swiatek ihren Gegnerinnen davongezogen. Sollte sie in ihre nächsten Matches – dann auf dem Rasen – gewinnen, könnte sie bei der in Folge geschafften Siegen sogar in richtig historische Dimensionen vorstoßen.

    Für Gauff bleibt am Ende ein erstes Grand Slam Finale, auch wenn sie mit dem Verlauf des Endspiels unglücklich sein wird. Trotzdem war sie die jüngste Grand Slam Finalistin seit Maria Sharapova im Jahr 2004 im Wimbledon.


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    Zverevs bitteres Aus – Ruud erwartet Lehrmeister

    3 Jun 2022
    26:24

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der neunten Sendung von den French Open 2022.

    Am zweiten Freitag stand das Halbfinale bei den Herren auf dem Programm. Am Ende setzten sich Rafael Nadal und Casper Ruud durch. Das Match von Nadal und Alexander Zverev kam dabei zu einem vorzeitigen Ende als sich Alexander Zverev Ende des zweiten Matches eine Fußverletzung zuzog. Der Hamburger knickte um, als er sich in seine Vorhandecke bewegte. Vorher hatte sich ein sehr intensives Match entwickelt, auch wegen den Bedingungen am Freitag. Wegen Regen hatte das Dach geschlossen werden müssen, was zu sehr schwülen Temperaturen führte. Der Ball sprang nicht so hoch ab wie mit geöffnetem Dach und der Platz spielte sich langsamer als sonst. So dauerte alleine der erste Satz knapp 1.5 Stunden, weil sich keiner der beiden Spieler entscheidend absetzen konnte, obwohl beide zahlreiche Chancen hatten, den Satz zu entscheiden. Am Ende holte sich Nadal einen knappen Tiebreak.

    Der zweite Satz war geprägt von Aufschlagsverlusten. Beide Spieler gaben jeweils vier Mal den Aufschlag ab und so hätte der Satz fast folgerichtig in einem Tiebreak geendet, hätte sich Zverev nicht verletzt. So wird Nadal am Sonntag die Chance bekommen zum 14. Mal in seiner Karriere die French Open zu gewinnen. Gegner dort wird Casper Ruud sein. Zwar hat Nadal noch nie gegen den Norweger gespielt, doch Nadal kennt Ruud gut, hat der doch an seiner Akademie trainiert. Ruud setzte sich am Freitag im zweiten Halbfinale gegen Marin Cilic durch. Cilic überrollte anfangs seinen Gegner, doch mit der Zeit zog das stete Spiel von Ruud dem ehemaligen US Open Sieger den Zahn. Unter andere verpasste Cilic einige machbare Überkopfbälle.

    Zum Ende der Sendung blicken Malte und Philipp noch kurz auf das Damenfinale am Samstag voraus, dort stehen sich ja Iga Swiatek und Coco Gauff gegenüber.


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    Swiatek gegen Gauff – Die Zukunft des Frauentennis

    2 Jun 2022
    38:25

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der achten Sendung von den French Open 2022.

    Am zweiten Donnerstag stand das Halbfinale bei den Damen auf dem Programm. Die beiden Siegerinnen, Iga Swiatek und Coco Gauff, werden am Samstag das Finale bestreiten. Swiatek setzte sich in zwei Sätzen gegen Daria Kasatkina durch und Gauff brauchte ebenfalls zwei Sätze gegen Martina Trevisan.

    Der große Unterschied zwischen Swiatek und Kasatkina war der Aufschlag der beiden Spielerinnen. Kasatkina geriet bei ihrem Serve permanent unter Druck – durch die wohl beste Return-Spielerin auf der Tour. Kasatkina im Gegenzug, die selber über einen hervorragenden Return verfügt, konnte sich bei weitem nicht so häufig in die Aufschlagsspiele von Swiatek hereinarbeiten. Da halfen ihr auch der Vorhand-Topspin und Sicherheit von der Grundlinie nicht. Swiatek hat ihren Siegeslauf damit auf 36 Matches ausgebaut und hat am Samstag die Chance zum zweiten Mal in ihrer noch sehr jungen Karriere die French Open zu gewinnen.

    Ihre Gegnerin wird dabei Coco Gauff sein, die mit ihrem Sieg gegen Trevisan eine Premiere feiern konnte. Denn sie steht damit zum ersten Mal in einem Grand Slam Finale, und dass als immer noch 18-Jährige. Gauff war in ihrem Match gegen Trevisan die stetere Spielerin. Ihre Rückhand war am Donnerstag der beste Schlag auf dem Platz. Trevisan hingegen tat sich schwer auf ihrer Vorhand fehlerlos zu bleiben. Doch genau diese Vorhand – in Topform – hätte Trevisan gebraucht, um eine Chance gegen Gauff zu haben. Doch immer wieder endeten Angriffe im Netz oder hinter der Grundlinie.

    So kommt es eben zum Finale zwischen Swiatek und Gauff. Im direkten Vergleich hat Swiatek die Nase mit 2:0 vorne und geht natürlich auch am Samstag als Favoritin ins Match. Doch davor gibt es Freitag die Halbfinals bei den Herren, mit Rafael Nadal gegen Alexander Zverev und Casper Ruud gegen Marin Cilic.


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    Zverev im Nervenkrimi weiter – Nadal besiegt Djokovic

    1 Jun 2022
    50:45

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der siebten Sendung von den French Open 2022.

    Gauff und Trevisan mit Premieren


    Vier Matches fanden am Dienstag (und Mittwochfrüh) statt. Während sich dabei viel auf die Herren konzentrierte, beginnen Andreas und Philipp bei den Damen. Dort konnten sich sowohl Coco Gauff als auch Martina Trevisan erstmals für das Halbfinale eines Grand Slam Turniers qualifizieren. Den Anfang machte dabei Trevisan, die in drei Sätzen gegen Leylah Fernandez gewann. Fernandez hatte Probleme mit dem Fuß und kämpfte sich trotzdem durch alle drei Durchgänge. Da Fernandez nicht nur teils zu schnell die Entscheidungen suchte bzw. suchen musste, sondern auch Probleme mit dem Return hatte, servierte Trevisan schon auf das Match. Doch Trevisan zeigte Nerven und musste eine Ehrenrunde über den dritten Satz ziehen.

    Leichter fiel es Coco Gauff, ihr Match gegen Sloane Stephens über die Ziellinie zu bringen. Gauff entpuppte sich als zu solide, als dass Stephens sich nur auf ihre Defensive verlassen konnte. Doch in der Offensive unterliefen Stephens zu viele Fehler und so gewann Gauff schließlich in zwei Sätzen. Trevisan konnte das einzige bisherige Duell der beiden Spielerinnen gewinnen, hier in Roland Garros im Jahr 2020 mit 7:5 im dritten Satz.

    Nachtschicht bei Nadal und Djokovic


    Bei den Herren konnte sich Alexander Zverev abermals für das Halbfinale qualifizieren, und dass durch einen Sieg gegen den Formspieler der letzten Monate, Carlos Alcaraz. In einem teils sehr unterhaltsamen Match behielt Zverev mit 7:6 im vierten Satz die Oberhand. Anfangs konnte sich Zverev vor allem auf den Aufschlag und Return stützen, im Laufe des Matches machte ihm Alcaraz das Match immer schwerer. Doch am Ende konnte Zverev seinen ersten Top 10 Sieg bei einem Grand Slam Turnier verzeichnen. Zverev trifft nun in der Vorschlussrunde auf Rafael Nadal, der sich am Abend gegen Novak Djokovic durchsetzen konnte. Im 59. Aufeinandertreffen gab es ein gewohnt enges und hochklassiges Match zu sehen.


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