Sportbiz: 1,9 Mio. TV-Piraten

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  • 99 Sekunden | Sportplatz | Mixed-Sport |

    Sportbiz: 1,9 Mio. TV-Piraten

    30 Aug 2018
    4:10

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Heute in den 99 Sekunden Sportbusiness kompakt mit Prof. Dr. Gerhard Nowak von der IST-Hochschule für Management: Rote Karte für La Liga in den USA, 1,9 Millionen TV-Piraten in Deutschland und Springer verwandelt Fotos in Videos

    Die spanische Spielergewerkschaft Asociación de Fútbolistas Españoles (AFE) spricht sich klar gegen die von La Liga geplanten Spiele in den USA aus. Im Zuge des Vorhabens soll der spanische Ligaverband bereits eine Vereinbarung mit der US-Agentur Relevent Sports geschlossen haben, die in den kommenden 15 Jahren mit der Umsetzung der Auslandsspiele von La Liga beauftragt wurde. Für den Ernstfall kündigte die Spielergewerkschaft einen Streik an.

    Wenn die Fußball-Bundesliga live zu sehen ist, werden deutsche Fernsehzimmer zum Tatort. Die Straftäter nutzen dann keinen der offiziellen Pay-TV-Sender, sondern kostenlose, aber illegale Angebote. Zum Beispiel bestimmte Streamingdienste, installierte Mediaplayer oder simulierte Smartcards. Der Wirtschaftsschaden beträgt pro Jahr 700 Millionen Euro. Dieser errechnet sich aus den Umsatzverlusten, die bei den offiziellen Bewegtbild-Anbietern wie Sky entstehen (430 Millionen Euro). Hinzu kommen entgangene Steuern und Sozialabgaben (100 Millionen) sowie Umsatzeinbußen in vor- und nachgelagerten Märkten, zum Beispiel bei Mediatheken, in der Gastronomie und in Sportbars (170 Millionen).

    De Axel Springer Verlag und die Deutsche Fußball Liga haben ein spezielles Augmented-Reality-Angebot erarbeitet. Dabei werden Zeitungsbilder digitalisiert. Bei den Print-Ausgaben der Bild-Gruppe, unter anderem „Bild“, „Sport Bild“, „Bild am Sontag“, können per Scan Fotos markiert werden, um dann aktuelle und historische Bundesliga-Spielszenen sowie die Mitschnitte von Pressekonferenzen zu sehen. Der Download der entsprechenden App ist kostenlos.
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