Meinsportpodcast.de

meinsportpodcast.de

Podcast abonnieren

Podcast teilen

facebookTweetEmail

Teile diese Serie mit deinen Freunden

schließen

wöchentlich

Der beste deutschsprachige Tennis-Podcast mit Andreas Thies und dem freien Tennis-Journalisten Philipp Joubert. Beide fassen in ihrer wöchentlichen Folge die Tenniswoche zusammen und bieten Dir darüber hinaus Dailys zu den Grand Slams. Jetzt abonnieren und richtig eintauchen in die Welt des Tennis-Sports.

Äußerungen unserer Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

Podcast wird geladen

00:00/00:00

Podcast teilen

Teile diese Folge mit deinen Freunden

schließen

  • Chip & Charge | Tennis |

    Der große Jahresrückblick, Teil 1

    1. Dez 2019
    1:00:04

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal ein Special zum Ende der Saison 2019. Andreas und Philipp schauen ausführlich auf das vergangene Tennisjahr zurück.

    Zverevs und Kerbers Jahr durchwachsen

    Die Sendung beginnt mit dem Jahr von Alexander Zverev und Angelique Kerber. Wie zufrieden können die beiden VorzeigespielerInnen aus Deutschland sein? Zverev hat ein turbulentes Jahr hinter sich, nicht nur neben dem Court, wo er die Trennung von seinem Manager vollzog, sondern auch auf dem Platz gab es einige Höhen und Tiefen. Bei Kerber sticht das Finale von Indian Wells hervor und doch stand am Ende der Saison eine Verschlechterung um 18 Plätze in der Weltrangliste zu Buche – von Platz 2 auf Platz 20.

    Doch Zverev und Kerber sind natürlich nicht die einzigen DTB-Profis in den Top 100 und so schauen Andreas und Philipp auch auf das Jahr von Jan-Lennard Struff, Philipp Kohlschreiber, Andrea Petkovic, Julia Görges und anderen zurück.

    Die jungen Wilden übernehmen das Tennis

    Die große Geschichte von 2019 war der Aufstieg zahlreicher junger Spielerinnen und Spieler, seien es Bianca Andreescu, Stefanos Tsitsipas oder Felix Auger-Aliassime. Was ist von dieser neuen Tennisgeneration im kommenden Jahr zu erwarten? In Aufruhr befinden sich definitiv die Mannschaftswettbewerbe. Doch haben Davis Cup, Fed Cup, Laver Cup und Hopman Cup wirklich alle eine Zukunft? Oder wird einer oder mehrere Wettbewerbe weichen müssen?

    Die Chip & Charge Awards

    Natürlich kommen Andreas und Philipp nicht umhin, ihre Spielerinnen und Spieler des Jahres zu küren, die Aufsteigerinnen und Aufsteiger des Jahres aber auch jene, deren Saison nicht nach Vorstellung verlaufen ist. Keine Jahresrückschau kommt zudem ohne die Matches des Jahres aus – und so gehen Andreas und Philipp durch ihre persönlichen Favoriten. Jeder würde auf einer solchen Liste das Wimbledon-Finale der Herren erwarten. Aber wer hat es noch in die Liste geschafft?

    Zum Abschluss der Sendung ist es dann Zeit für Vorhersagen. Was denken Andreas und Philipp, wer die Grand Slam Turniere in 2020 gewinnt und haben die beiden darüber hinaus noch bold predictions?

     

    Teil 2 könnt ihr hier abrufen: https://meinsportpodcast.de/tennis/chip-charge/der-grosse-jahresrueckblick-teil-2/

    schließen
  • Chip & Charge | Tennis |

    Der große Jahresrückblick, Teil 2

    1. Dez 2019
    1:17:39

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Dies ist Teil 2 unseres Jahresrückblicks. Teil 1 findet ihr hier: https://meinsportpodcast.de/tennis/chip-charge/der-grosse-jahresrueckblick-teil-1/

     

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal ein Special zum Ende der Saison 2019. Andreas und Philipp schauen ausführlich auf das vergangene Tennisjahr zurück.

    Zverevs und Kerbers Jahr durchwachsen

    Die Sendung beginnt mit dem Jahr von Alexander Zverev und Angelique Kerber. Wie zufrieden können die beiden VorzeigespielerInnen aus Deutschland sein? Zverev hat ein turbulentes Jahr hinter sich, nicht nur neben dem Court, wo er die Trennung von seinem Manager vollzog, sondern auch auf dem Platz gab es einige Höhen und Tiefen. Bei Kerber sticht das Finale von Indian Wells hervor und doch stand am Ende der Saison eine Verschlechterung um 18 Plätze in der Weltrangliste zu Buche – von Platz 2 auf Platz 20.

    Doch Zverev und Kerber sind natürlich nicht die einzigen DTB-Profis in den Top 100 und so schauen Andreas und Philipp auch auf das Jahr von Jan-Lennard Struff, Philipp Kohlschreiber, Andrea Petkovic, Julia Görges und anderen zurück.

    Die jungen Wilden übernehmen das Tennis

    Die große Geschichte von 2019 war der Aufstieg zahlreicher junger Spielerinnen und Spieler, seien es Bianca Andreescu, Stefanos Tsitsipas oder Felix Auger-Aliassime. Was ist von dieser neuen Tennisgeneration im kommenden Jahr zu erwarten? In Aufruhr befinden sich definitiv die Mannschaftswettbewerbe. Doch haben Davis Cup, Fed Cup, Laver Cup und Hopman Cup wirklich alle eine Zukunft? Oder wird einer oder mehrere Wettbewerbe weichen müssen?

    Die Chip & Charge Awards

    Natürlich kommen Andreas und Philipp nicht umhin, ihre Spielerinnen und Spieler des Jahres zu küren, die Aufsteigerinnen und Aufsteiger des Jahres aber auch jene, deren Saison nicht nach Vorstellung verlaufen ist. Keine Jahresrückschau kommt zudem ohne die Matches des Jahres aus – und so gehen Andreas und Philipp durch ihre persönlichen Favoriten. Jeder würde auf einer solchen Liste das Wimbledon-Finale der Herren erwarten. Aber wer hat es noch in die Liste geschafft?

    Zum Abschluss der Sendung ist es dann Zeit für Vorhersagen. Was denken Andreas und Philipp, wer die Grand Slam Turniere in 2020 gewinnt und haben die beiden darüber hinaus noch bold predictions?

     

    schließen
  • Chip & Charge | Tennis |

    Das Jahr von Krawietz/ Mies

    28. Nov 2019
    38:49

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal ein Special zum Jahr von Kevin Krawietz und Andreas Mies. In London bei den ATP Finals hatte Andreas die Chance, mit den beiden Doppelexperten zu sprechen und dieses Interview nehmen Andreas und Philipp zum Anlass, die Saison von Krawietz und Mies einzuordnen.

    Australian Open noch getrennt

    Kevin Krawietz und Andreas Mies spielen schon seit Längerem zusammen, doch wie so viele Doppelpaare aus der zweiten und dritten Reihe mussten sie dabei immer wieder die Partner wechseln. Da ein kombiniertes Ranking über die Turnierteilnahmen entscheidet, schafften es Krawietz und Mies nicht, gemeinsam bei den Australian Open 2019 anzutreten. An diesem Punkt nehmen Andreas und Philipp den Faden auf und schauen, wie der Weg zu den ganz großen Erfolgen führte.

    Während Krawietz und Mies mit unterschiedlichen Partnern durchaus beachtliche Erfolge bei den Australian Open erzielen konnten und auch über die kommenden Monate ab und an auf die Hilfe anderer Partner zurückgriffen, kamen die großen Erfolge zusammen. Beginnend mit dem Titel bei den New York Open und guten Challenger Resultaten im Frühling, setzten die beiden bei den French Open zum großen Coup an. Gemeinsam gewannen sie ihr erstes Grand Slam Turnier.

    US Open als Bestätigung

    Zwar brauchten Krawietz und Mies einige Monate, um das Resultat spielerisch zu verdauen und sich auf dem neu erklommenen Level einzufinden. Doch spätestens mit dem Erreichen des Halbfinals bei den US Open war der entscheidende Schritt gemacht. Was folgte, war ein äußerst solider Herbst – mit dem Turniersieg in Antwerpen, dem Halbfinale beim Masters Turnier in Paris Bercy und einem Sieg bei den Gruppenspielen der ATP Finals. Zum Abschluss der Saison konnten Krawietz und Mies dann noch zwei Matches bei den Davis Cup Finals gewinnen.

    Andreas und Philipp ordnen die Saison ein und blicken voraus auf das kommende Jahr: Was ist möglich für Krawietz und Mies, haben sie den endgültigen Sprung in die Weltspitze geschafft?

    schließen
  • Chip & Charge | Tennis |

    Davis Cup Finals: Sportlich hui, der Rest…?

    24. Nov 2019
    1:22:09

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal wieder eine reguläre Sendung, aber fast nur mit einem Fokus: Den Davis Cup Finals in Madrid. Nach den Reformen der letzten beiden Jahre treten die besten 18 Davis Cup Nationen mittlerweile bei einem Endturnier an, statt wie in der Vergangenheit bei über das Jahr verteilten Heim- und Auswärtspartien. Der große Sieger des Wochenendes heißt Spanien – und ganz besonders Rafael Nadal.

    Wie wars vor Ort, Florian Heer?

    Doch bevor Andreas und Philipp über den Weltranglistenersten und dessen teils sensationellen spielerischen Auftreten in der letzten Woche sprechen, schauen sich die beiden erst Mal das Drumherum an. Dafür begrüßt Andreas auch einen Gast: Florian Heer, den ihr schon von den Challenger Corner Podcasts kennt. Er war letzte Woche in Spanien vor Ort. Florian berichtet von den teils leeren Zuschauerrängen in Madrid, von seiner Idee, die Zahl der Teilnehmer zu reduzieren, aber auch der sehr guten Stimmung während der spanischen Matches.

    Organisatorisch teils eine Katastrophe

    Auch Andreas und Philipp sprechen über ihre Eindrücke, ob das Turnier die vollmundigen Versprechungen einlösen konnte und wie die Zukunft aussehen könnte. Dann widmen sie sich dem Sportlichen. Denn auch abseits der Spanier gab es zahlreiche Highlights in Madrid. Die (fast) 2-er Teams aus Kanada und Russland konnten überzeugen. Auch für Großbritannien hat sich die Woche gelohnt, und dass trotz dessen das Andy Murray nur einen Einsatz bestreiten konnte. Das deutsche Team konnte ebenfalls überzeugen, verließ Madrid mit einer 5-3 Matchbilanz und dem Erreichen des Viertelfinales.

    Kerber mit neuem Coach

    Zum Abschluss der Sendung gibt es noch einen Newsblock. Hier gibt es vor allem neue Trainer- und Spielerinnenkombinationen zu vermelden. Angelique Kerber hat angekündigt, in 2020 mit Dieter Kindlmann zusammen zu arbeiten. Dayana Yastremska und Sascha Bajin werden im nächsten Jahr zusammen auf die Tour gehen. Genauso wie Conchita Martinez und Garbine Muguruza. Zudem wird Sania Mirza im kommenden Jahr ihr Comeback geben.

    schließen
  • Challenger Corner | Chip & Charge | Tennis |

    Sinnermania und kein Ende

    20. Nov 2019
    1:06:51

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Die Saison auf der ATP Challenger Tour ist fast zu Ende. In dieser Woche gibt es das letzte Turnier. Doch in den letzten Wochen wurde unter anderem in Europa noch hochklassiges Tennis gespielt. Andreas Thies von Chip & Charge und Florian Heer von tennis-tourtalk.com sprechen über das SPARKASSE CHALLENGER VAL GARDENA, das fast nur ein Gesprächsthema hatte: Jannik Sinner.

    Sinner ist in der Nähe von Ortisei aufgewachsen. Hier bekam er im letzten Jahr eine Wild Card. In diesem Jahr kam sein Durchbruch. Zwei Challenger hatte der junge Südtiroler in diesem Jahr schon gewonnen. Der Titel in Ortisei sollte noch dazukommen. Sinner war trotz seines Sieges bei den ATP Next Gen Finals in seine Heimat gereist. Er wollte sich bei den Organisatoren bedanken, die ihm letztes Jahr die Chance zur Teilnahme gegeben hatten, bei den Fans und natürlich bei Freunden und Familie, die alle vor Ort waren. Sinner gewann das Turnier ohne Satzverlust. Scheinbar mühelos cruiste er durch das Turnier. Während des Turniers wurde er von der Öffentlichkeit abgeschirmt. Interviews gab es nur vor dem Turnier.

    Florian Heer hatte sich von dem Challenger ein eigenes Bild machen können. Er sprach unter anderem mit dem Finalgegner Sinners, mit Sebastian Ofner. Der Österreicher hat ein schwieriges Jahr hinter sich, mit mehr Niederlagen als Siegen, doch er beendete das Jahr “on a high note”.

    Ein weiteres Interview führte Florian mit Ellis Kasslatter, der Präsidentin des Organisationskomitees. Sie berichtete, wie herausfordernd das Wetter in der Woche war, wie die neuen Vorgaben der ATP umgesetzt wurden und wie man ein solches Turnier mit lauter Ehrenamtlichen durchführt.

     

    schließen
  • Chip & Charge | Tennis |

    Tsitsipas gewinnt die ATP Finals

    17. Nov 2019
    35:07

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das achte und finale Special von den ATP Tour Finals.

    Am Sonntag wurden die Sieger gesucht und gefunden. Im Einzel setzte sich Stefanos Tsitsipas im Tiebreak des dritten Satzes gegen Dominic Thiem durch. Im Doppel gewannen Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert gegen Raven Klaasen und Michael Venus.

    Andreas und Philipp beginnen mit der Analyse des Einzelfinals und das Endspiel bot einiges zur Aufarbeitung. Dominic Thiem gewann – etwas überraschend – einen engen ersten Satz im Tiebreak. Hier war der Österreicher der erfahrenere Spieler und solidere Spieler. Doch schon zu Beginn des zweiten Durchgangs drehte Tsitsipas auf, überrollte Thiem regelrecht für einige Spiele. So konnte sich Tsitsipas den Satz schnell sichern. Auch der dritte Satz startete mit einem frühen Break Tsitsipas. Doch nachdem Thiem sich Mitte des Satzes das Break zurück holte, lief das Match schnell auf den finalen Tiebreak zu. Dort holte Tsitsipas die ersten beiden Minibreaks. Zwar kam Thiem noch mal zurück, aber am Ende stolperte er über den Schlag, der ihm in diesem Jahr so viel gewonnen hatte: Die Vorhand. Thiem machte Fehler und Tsitsipas gewann das Match.

    Andreas und Philipp ordnen den Sieg ein. Immerhin ist Tsitsipas der jüngste Spieler seit Lleyton Hewitt, der das Jahresendturnier im Jahr 2001 gewinnen konnte. Mehr Erfahrung als Tsitsipas haben die Sieger im Doppel. Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert gehören schon seit Jahren zu den besten Doppeln auf der Welt. Das große Ziel der beiden Franzosen: Der Olympiatitel nächstes Jahr in Tokio. Bei dem zu erwartend schnellen Belag in der japanischen Hauptstadt sollte das ein realistisches Ziel sein.

    Bevor Andreas und Philipp zum Abschluss noch mal eine Bilanz der ganzen Woche ziehen, wie immer eine Schulnote verteilen, gibt es aber erst noch ein Interview mit Vicky Gerorgatou. Die griechische Journalistin begleitet Stefanos Tsitsipas seit Jahren und teilt ihre Eindrücke des neuen griechischen Superstars.

    schließen
  • Chip & Charge | Tennis |

    Finals-Finale Tsitsipas – Thiem

    17. Nov 2019
    36:01

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das siebte Special von den ATP Tour Finals. Am Samstag standen die Halbfinals auf dem Plan, mit den Partien Stefanos Tsitsipas gegen Roger Federer und Dominic Thiem gegen Alexander Zverev. Am Ende konnten sich Tsitsipas und Thiem durchsetzen. Wir werden am Sonntag also einen neuen Sieger beim Jahresendturnier erleben. Denn sowohl Thiem als auch Tsitsipas hatten vorher noch nie das Finale der ATP World Tour Finals erreicht.

    Thiem nervenstärker

    Thiems Sieg gegen Alexander Zverev war ein Match der Nerven, aber auch eines, bei dem sich Thiem in den engen Situationen als entschiedener zeigte. Er konnte sich sowohl auf sein Serve verlassen, wehrte auf diese Weise vier Breakbälle ab, als auch auf die Vorhand, mit der er viele der Ballwechsel bestimmte. Zverev wird sich über einige vertane Chancen ärgern, aber wohl doch mit Zufriedenheit auf ein Turnier blicken, bei dem vor einem Monat noch nicht mal klar sein würde, ob er sich überhaupt dafür qualifizieren würde. In der anschließenden Pressekonferenz gab Zverev noch bekannt, dass er sich nach seinem Urlaub wohl einer Augen-OP in New York unterziehen wird.

    Tsitsipas nicht müde

    Am Nachmittag hatte sich Stefanos Tsitsipas in zwei Sätzen gegen Roger Federer durchgesetzt. Am Ende stach eine Statistik heraus: Federer konnte nur eine von zwölf Breakchancen nutzen. Doch nicht nur die Ineffektivität kostete Federer das Match. Insgesamt war Tsitsipas der bessere Spieler, spielte stärker von der Grundlinie und erreichte so bei seinem Debüt gleich das Endspiel von London.

    So kommt es am Sonntag zum jüngsten Finale beim Jahresendturnier in mehr als 10 Jahren. Zusammen sind Thiem und Tsitsipas schließlich nur 47 Jahre.

    Das zweite Finale des Sonntags wird im Doppel stattfinden zwischen Nicolas Mahut/ Pierre-Hugues Herbert und Raven Klaasen / Michael Venus. Die Finalteilnahme der südafrikanisch-neuseeländischen Kombination ist eine Überraschung. Dass Mahut und Herbert im Endspiel stehen würden, war hingegen zu erwarten gewesen. Das Doppelfinale findet am Sonntag um 15.30 Ortszeit statt, das Einzelfinale um 18 Uhr.

    schließen
  • Chip & Charge | Tennis |

    Die Halbfinals stehen fest

    16. Nov 2019
    48:05

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das sechste Special von den ATP Tour Finals.

    Zverevs Aufschlag passt

    Am Freitag wurde der letzte Teilnehmer für das Halbfinale gefunden und der ist Alexander Zverev nach einem 2-Satz-Sieg gegen Daniil Medvedev. Dabei konnte Zverev vor allem mit seinem ersten Aufschlag überzeugen. Mehr als 80 Prozent erster Aufschläge landeten im Feld. Für Zverev ist dies nun die zweite Halbfinal-Teilnahme in Folge in London. Am Samstag wird er um 20 Uhr Ortszeit gegen Dominic Thiem antreten, am Nachmittag spielen Roger Federer und Stefanos Tsitsipas den anderen Finalteilnehmer aus.

    Nadal kämpft bis zum Schluss

    Früher am Nachmittag hatten sich Rafael Nadal und Stefanos Tsitsipas ein äußert ansprechendes Match geliefert. Am Ende setzte sich Nadal mit 7:5 im dritten Satz durch. Über das ganze Match konnte sich Tsitsipas keinen Breakball erarbeiten, Nadal servierte und arbeitete allerdings auch auf hohem Niveau. Offensiv erspielte er sich immer wieder Chancen gegen den Aufschlag von Tsitsipas. Defensiv widerstand er der Barrage an Winnern, die aus Tsitsipas Richtung kamen. Ob Tsitsipas seinen Krafteinsatz im morgigen Halbfinale bereuen wird?

    Auch im Doppel fielen am Freitag die letzten Entscheidungen in der Gruppenphase. Kevin Krawietz und Andreas Mies konnten sich dabei nicht für das Halbfinale qualifizieren, sie verloren in zwei Sätzen gegen Robert Farah und Juan-Sebastian Cabal. Dank eines Sieges von Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut stehen die Kolumbianer damit auch im Halbfinale.

    Zum Abschluss der Sendung hört ihr noch von Moritz Lang von Sky. Der ist nicht nur hier als Reporter vor Ort für Sky. Während der ganzen Saison reist er immer wieder zu den großen ATP-Turnieren, berichtet von vor Ort und führt Interviews mit Spielern. Hier spricht er mit Andreas und Philipp über seine Erfahrungen in London, aber auch seine Eindrücke des Jahres 2019. Dabei benennt er auch seine Lieblingsmatches des Jahres, sowohl bei den Damen als auch bei den Herren.

    schließen
  • Chip & Charge | Tennis |

    Vintage Federer

    15. Nov 2019
    25:31

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das fünfte Special von den ATP Tour Finals.

    Federer dreht die Uhr zurück

    Das Match des Tages fand am Abend statt, und die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Londoner O2 Arena ließen keinen Zweifel daran, wen sie gewinnen sehen wollten: Roger Federer. Die Klarheit des Sieges für Federer wird jedoch wohl selbst seine größten Fans überrascht haben. Denn Federer gewann am Ende noch klarer, als es das 6:4 6:3 suggeriert, dominierte in fast all seinen Aufschlagspielen und setzte Djokovic permanent bei dessen Serve unter Druck. Neben dem Aufschlag, zwölf Assen und mehr als 70 Prozent gewonnener Punkte beim Serve, überzeugte Federer vor allem mit der Rückhand. Er hielt fast alle Grundschläge tief, ließ Djokovic so nur wenig Möglichkeiten für schnelle Angriffe. Am Ende gestand auch Djokovic ein, auf einen besseren Spieler getroffen zu sein.

    Achtungserfolg für Berrettini

    Schon am Nachmittag hatte das andere – in diesem Fall allerdings unbedeutende – Einzel stattgefunden. Hier verlor Dominic Thiem mit 6:7 3:6 gegen Matteo Berrettini. Für den italienischen Debütanten ein Achtungserfolg, Thiem hingegen schien im Kraftsparmodus unterwegs. Trotzdem beendet Thiem seine Gruppe an erster Stelle und wird dann am morgigen Freitag seinen Gegner für das Halbfinale erfahren. Zu denen könnte auch Alexander Zverev gehören, der sich genau wie Rafael Nadal und Daniil Medvedev noch für das Semifinale qualifizieren kann. Stefanos Tsitipas hat sich sogar schon für die Runde der letzten Vier qualifiziert. Für ihn wird es darum gehen, seine Gruppe an erster Stelle abzuschließen. Auch im Doppel wurden am Donnerstag weitere Teilnehmer für das Halbfinale gefunden. Raven Klaasen und Michael Venus hatten sich schon nach den ersten beiden Spieltagen qualifiziert, am Donnerstag zogen Lukasz Kubot und Marcelo Melo nach. Zum Abschluss der Sendung blicken Andreas und Philipp noch mal auf die letzte Nacht. Da wurden die finalen Teams für den ATP Cup verkündet. Der neue Teamevent wird zu Beginn der nächsten Saison in Australien stattfinden.
    schließen
  • Chip & Charge | Tennis |

    Der “deutsche Abend” verläuft sieglos

    14. Nov 2019
    36:28

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das vierte Special von den ATP Tour Finals.

    Nadal und Medvedev liefern Erstaunliches

    Der Mittwoch sah den jeweils zweiten Auftritt von Rafael Nadal, Daniil Medvedev, Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev. Dabei gab es eine besonders erstaunliche Partie am Nachmittag. Denn Rafael Nadal gelang es, einen 1:5 30:40 Rückstand im dritten Satz in einen Sieg gegen Daniil Medvedev im Tiebreak umzudrehen. Medvedev war besonders zu Beginn des dritten Satzes, aber auch während der ersten beiden Sätze beim Serve, der bessere Spieler. Nadal wirkte zwischendrin, als sei ihm die Partie entglitten. Doch dann kam alles anders.

    Andreas und Philipp sprechen über das Comeback von Nadal und den enttäuschenden Verlauf für Medvedev. Obwohl dieser nun nur noch wenige Chancen zur Halbfinalqualifikation hat, wird er nicht mit allzu viel Gram auf die Partie blicken müssen. Denn spielerisch war Medvedev auch am Mittwoch nicht zu weit von seiner Bestform entfernt.

    Zverev trotz Niederlage entspannt

    Am Abend kam es dann zum Aufeinandertreffen zwischen Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev. Nach seinem klaren Auftaktsieg gegen Nadal war Zverev in einer günstigen Ausgangslage. Doch am Mittwoch war er weitestgehend chancenlos gegen Tsitsipas. Nach solidem Start wurde Zverev stetig schwächer, während Tsitsipas seine Offensivshow aufziehen konnte. Wie stark der junge Grieche abermals am Netz war, war auch dieses Mal beeindruckend. Damit hat sich Tsitsipas bei seinem Debüt direkt für das Halbfinale qualifiziert. Wer ihm dort hin folgt, wird sich am Freitag zeigen. Dann trifft unter anderem Alexander Zverev auf Daniil Medvedev. Beide Spieler, als auch Nadal können sich noch für das Semifinale qualifizieren.

    Am Mittwoch gab es auch den zweiten Auftritt der French Open Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies. Die beiden verloren jedoch in zwei Sätzen gegen die Australien Open Sieger Pierre-Hugues Hebert und Nicolas Mahut. Das französische Doppel zeigte dabei mal wieder, wie gut es sein kann.

    Zum Ende der Sendung gibt es dann noch zwei weitere Rücktritte zu verkünden. Tomas Berdych wird am kommenden Wochenende sein Karriereende bekannt geben. Die Bryan Brüder werden hingegen ihr letztes Turnier bei den US Open 2020 bestreiten.

    schließen