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Nick Bollettieri
Nick Bollettieri
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Chip & Charge | Tennis |
Die One-Hit-Wonder der Grand-Slam-Historie, Teil 1
1 Jun 2020Podcast abonnieren
Chip & ChargeTennisThema der Episode
Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem ersten Teil unserer „One Hit wonder“. Wir blicken über zwei Sendungen auf zehn Spielerinnen und Spieler zurück, die einen ganz großen Grand-Slam-Erfolg hatten aber darüber hinaus nie weitere herausragende Erfolge feiern konnten.
Andreas und Philipp beginnen die Sendung mit Nicole Vaidisova. Die Tschechin erreichte sogar zwei Grand-Slam-Halbfinals innerhalb von 12 Monaten. Aber nur wenige Jahre nach diesem frühen Hoch war sie im Alter von 20 erstmals zurückgetreten. Zwar kam Vaidisova noch mal zurück, ihr großes Potential konnte sie jedoch nie ganz erfüllen.
Ganz so illuster war die Karriere von Martin Verkerk nicht. Der Niederländer war über den Großteil seiner aktiven Zeit ein Challenger-Spieler, der allerdings ein ganz großes Ding raushauen konnte. Im Jahr 2003 erreichte er völlig überraschend das Finale der French Open, besiegte auf dem Weg die klar favorisierten Carlos Moya und Guillermo Coria.
Die tragische Karriere von Jelena Dokic
Einen tragischen Einschlag hatte die Laufbahn von Jelena Dokic. Ihr gewalttätiger Vater stand ihrem ursprünglichen Erfolg schon schnell im Weg. Dokic konnte das Halbfinale in Wimbledon im Jahr 2000 erreichen. Doch zwischendrin tauchte sie über Jahre ab, bevor es dann doch noch zu ein paar Highlights später in der Karriere reichte.
Der Peak von Joachim Johansson war noch kürzer. Verletzungen verhinderten, dass der Schwede nach seinem Durchbruchsjahr 2004 noch weitere Erfolge feiern konnten. Dabei hatte Johansson das Potential, langfristig zumindest in den Top 10 mitmischen zu können. Doch am Ende blieben nur zwei Jahre in den Top 100 und das Halbfinale bei den US Open 2004.
Das eine herausragende Grand Slam Turnier kam auch für Melanie Oudin in New York. Dort erreichte sie 2009 das Viertelfinale, besiegte dabei auf dem Weg die erste Garde des russischen Tennis: Elena Dementieva, Nadia Petrova und Maria Sharapova. Auch Oudin konnte nie wieder an diesen Erfolg anknüpfen.
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Chip & Charge | Tennis |
Zwischenruf: Maria Sharapova
18 Mar 2020Podcast abonnieren
Chip & ChargeTennisThema der Episode
Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einem weiteren SpielerInnenportrait. Andreas und Philipp nutzen die spielfreie Zeit, um auf die Karriere von Maria Sharapova zurück zu blicken. Die im Jahr 1987 geborene Russin wanderte schon früh mit ihrem Vater in die USA aus, um dort verschiedene Tennisakademien in Florida zu durchlaufen. Vor allem mit dem Namen Nick Bollettieri wird Sharapova in Verbindung gebracht.
Wimbledon-Sieg mit 17
Der Durchbruch kam bei Sharapova schon früh, im Alter von 17 Jahren gewann sie das Wimbledon-Turnier – damals im Jahr 2004 mit einem 6:1 6:4 im Finale gegen Serena Williams. Ebendiese Serena Williams sollte die Karriere von Sharapova so sehr prägen wie keine andere Spielerin. Nur noch einmal konnte Sharapova gegen Serena gewinnen, am Ende stand eine Bilanz von 2:20 Siegen.
Gegen andere Spitzenspielerinnen sah die Bilanz von Sharapova besser aus. So konnte sie ihr zweites Grand-Slam-Turnier, die US Open 2006, mit einem Finalsieg gegen Justin Henin abrunden. Ein dritter Grand Slam Titel folgte bei den Australian Open 2008, doch schon bald folgte die Ernüchterung. Denn Sharapova musste sich an der Schulter operieren lassen. Es dauerte bis ins Jahr 2011, bis Sharapova das gleiche Level wie zuvor erreichen konnte. In dieser Saison gewann Sharapova bei den French Open. Im Jahr 2014 konnte sie ebendort ihren letzten Grand Slam Titel folgen lassen.
Doping und Verletzungen
Die letzten Jahre der Karriere von Sharapova waren von zwei großen Themen geprägt: Verletzungen und die Doping-Sperre im Jahr 2016. Damals wurde Sharapova der Gebrauch von Meldonium nachgewiesen, einem Mittel, das gerade erst auf die Anti-Dopingliste gesetzt worden war. Zwar gelang Sharapova die Reduzierung ihrer Strafe vor dem Internationalen Sportgerichtshof, doch ihr Comeback ab dem April 2017 war bei weitem nicht so erfolgreich wie es Sharapova wohl erhofft hatte. Nur noch ein Turniersieg gelang Sharapova, im Februar 2020 trat sie endgültig zurück.
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