#BRABEL: Streichen wir “geheim”

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Der Podcast zur WM 2018 in Russland. In Zusammenarbeit mit neunzigplus.de bekommst Du hier alle Informationen rund um das größte Sport-Event des Jahres. Teamchecks zu den Mannschaften, Vorschauen und Analysen zu den Spielen. Hintergründe und Historisches. Abonniere jetzt den Podcast und sei immer auf dem Neusten Stand.

Äußerungen unserer Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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  • 90PLUS On Air | Kick in Russ | Fußball |

    #BRABEL: Streichen wir “geheim”

    6. Jul 2018
    18:52

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    Thema der Episode

    Eiskalt im Konter und Abschluss, aber mitunter ziemlich instabil in der Defensive. Das sind die Belgier bei dieser WM in Russland. Und mit dieser Ausstattung haben sie es bis ins Halbfinale geschafft. Sie schlugen im WM-Viertelfinale in Kasan Brasilien mit 2:1.
    Und das trotz Dauerdrucks der Brasilianer in der zweiten Hälfte. Der ewige Geheimfavorit misst sich also am Dienstag in St. Petersburg mit Frankreich und Brasiliens Titelmission ist gescheitert.

    Warum? Und ist Belgien immer noch ein Geheim- oder ein richtiger Favorit? Das erklären wir in der Analyse bei Kick in Russ, dem WM-Podcast von meinsportpodcast.de und 90PLUS mit Malte Asmus und Nico Scheck von 90PLUS.

    Ein Eigentor von Fernandinho brachte die Belgier früh im Spiel in die Siegspur (13.). Ein eiskalt abgeschlossener Konter durch de Bruyne sorgte dann nach einer guten halben Stunde für das 2:0. Doch mit dem Rücken zur Wand bzw einem Bein bereits im Flieger drückten die Brasilianer Belgien mehr und mehr in die eigene Hälfte. Renato Augustos Einwechslung brachte noch mal frischen Wind und den Anschlusstreffer (76.). Aber das war am Ende zu wenig.

    Spielbericht:
    Der erste Abschluss in der rasanten und offenen Anfangsphase gehörte Belgien. Fellaini und De Bruyne hatten im Gegenpressing gegen Fernandinho den Ball erobert, De Bruyne eingesetzt. Doch dessen Schuss aus 20 Metern geht weit links am Tor vorbei (2.). Gefährlicher wurde es auf der Gegenseite. Neymar hatte eine Ecke von links an den ersten Pfosten geschlagen, wo Thiago Silva den Ball mit dem Oberschenkel an den Pfosten lenkte (8.).

    Brasilien wirkte in seinen Aktionen etwas gefährlicher, konnte wie erwartet die belgische Abwehr zwar auch mehrmals ins Wackeln bringen. Doch in Führung ging Belgien. Nach einer Ecke von Chadli und einem Eigentor der Selecao. Jesus und Fernandinho behinderten beim Versuch den Eckball per Kopf zu klären und von Fernandinhos Oberarm prallte der Ball ins eigene Netz (13.). Brasilien versuchte schnell zu antworten, hatte auch mehr Ballbesitz und Abschlüsse. Aus dem Spiel heraus kamen sie aber nicht zu zwingenden Chancen und ermöglichte Belgien dadurch immer wieder Räume für ihr schnelles Umschaltspiel.

    Wenn es gefährlicher wurde, dann nach Standards – allerdings dann auch auf der anderen Seite. So nutzten die Belgier nach einem brasilianischen Eckball auch die nächste dicke Chance zum 2:0. Fellaini hatte klären können und dann konterte Belgien. Lukaku dribbelte durchs Mittelfeld, passte auf de Bruyne und der konnte mit einem satten Schuss vom rechten Strafraumeck die Führung ausbauen (31.).

    Dauerdruck der Brasilianer nach der Pause. Die Belgier konnten dank guter Raumaufteilung die Offensivbemühungen der Selecao abwehren. Und wenn alles nichts half, war Keeper Courtois zur Stelle. Brasilien verlagerte das Spiel aber immer tiefer in die gegnerische Hälfte, ließen den Belgiern durch gute Staffelung kaum Gelegenheiten mehr zum Kontern. Doch wenn sie sich boten, wurde es gefährlich. De Bruyne spielte Lukaku am linken Strafraumeck an. Doch dessen Schuss ging knapp rechts vorbei (63.).

    Die Einwechslung von Renato Augusto brachte Brasilien dann neue Kraft. Coutinho lupfte den Ball über Belgiens Abwehr auf den Kopf von Augusto. Und der nickte zum 1:2-Anschlusstreffer ein (76.). Brasilien drückte weiter – und wieder war es Renato Augusto, der das Loch in der Mitte der belgischen Hintermannschaft fand und knapp neben das Tor verzog (80.). Und auch Coutinho kam noch zum Abschluss – allerdings ebenfalls vorbei (84.).

     

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  • 90PLUS On Air | Kick in Russ | Fußball |

    Die Elf des Turniers

    17. Jul 2018
    29:07

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Die WM 2018 ist seit gestern vorbei, die Sieger wurden gekürt und die individuellen Auszeichnungen vergeben. Doch auch wir von 90PLUS wollen nach 64 Weltmeisterschafts-Spielen unsere Top-Elf des Turniers benennen, um die besten Spieler gebührend zu würdigen. Da eine Mannschaft aber bekanntermaßen aus deutlich mehr als nur 11 Spielern besteht, haben wir uns dazu entschieden auch noch eine Ersatzbank mit weiteren sieben Spielern zu nominieren.

    Schlussendlich haben wir uns also für 18 Spieler aus sieben verschiedenen Ländern bzw. Mannschaften entschieden. Mit vier Spielern in der Startelf ist Weltmeister Frankreich dabei am meisten vertreten, Belgien kommt, wenn man die Bank dazu nimmt, ebenfalls auf vier Vertreter in unserer Top-Elf. Vize-Weltmeister Kroatien stellt mit Modric und Rakitic aber auch immerhin zwei Spieler.

    Im Tor steht mit Jordan Pickford, völlig untypischerweise, ein Engländer. Der 24-jährige setzte sich in der internen Diskussion hauchdünn gegen Courtois, der von der FIFA mit dem “Goldenen Handschuh” ausgezeichnet wurde, durch. In der Verteidigung haben wir uns für die Viererkette Trippier, Godin, Varane und Marcelo entschieden, sodass für John Stones und Laxalt nur der Platz auf der Bank blieb. Andere starke Spieler wie Harry Maguire oder Samuel Umtiti hatten aufgrund der großen Konkurrenz leider das Nachsehen.

    Im Mittelfeld machte das Trio Kante, Modric, der von der FIFA den “Goldenen Ball”, die Auszeichnung als bester Spieler des Turniers, verliehen bekam, und Rakitic das Rennen und verwies Golovin und de Bruyne auf die Bank. Und auch im Angriff ist ein Trio gesetzt: Der beste Jungspieler des Turniers, Kylian Mbappe, Antoine Grizemann und Eden Hazard, der die Auszeichnung zum besten Spieler des Turniers sicherlich auch verdient gehabt hätte. Romelu Lukaku und Philippe Coutinho heißen die Alternativen auf der Bank, anders als ihre Kollegen in den anderen drei Mannschaftsteilen, waren sie in unserer Einschätzung aber relativ weit von der Startelf entfernt. Für den Gewinner des “Goldenen Schuhs”, Harry Kane, blieb leider kein Platz mehr in der Mannschaft.

    Die ausführlichen Erklärungen und die Antworten auf die Frage nach dem besten Trainer des Turniers könnt ihr dem Podcast entnehmen. Viel Spaß!

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  • 90PLUS On Air | Kick in Russ | Fußball |

    WM-Fazit: Standards, VAR & Taktik

    16. Jul 2018
    45:28

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    Thema der Episode

    FIFA-Boss Gianni Infantino lobte die WM 2018 – natürlich – als die “bestes WM ever”. Vladimir Putin wird ihm da sicherlich uneingeschränkt zustimmen. Die Franzosen mit kleinen Abstrichen vielleicht auch. Doch es gibt auch andere Stimmen. Julian Nagelsmann beispielsweise fand die WM eher langweilig. Viele Fans meckerten sogar über die “schlechteste WM ever”. Doch was stimmt denn nun. Wie muss man die WM 2018 einschätzen? In der Abschlussfolge von Kick in Russ, unserem WM-Podcast hier auf meinsportpodcast.de zusammen mit 90PLUS, ziehen Malte Asmus und die 90PLUS-Experten Chris McCarthy und Steffen Gronwald ein sportliches Fazit der vierwöchigen Veranstaltung in Russland.

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  • 90PLUS On Air | Kick in Russ | Fußball |

    #FRACRO: VARdienter Weltmeister?

    15. Jul 2018
    31:37

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    Thema der Episode

    Frankreich heißt der Weltmeister 2018. Nach dem 4:2-Sieg über Kroatien im torreichsten WM-Finale seit Jahrzehnten. Und in einem, über das sicher noch in Jahrzehnten geredet wird. Denn das Finale von Moskau sorgte für jede Menge Gesprächsstoff. Und den greifen wir hier bei Kick in Russ auf meinsportpodcast.de jetzt auch auf. Zum letzten Mal analysieren wir hier mit den Kollegen von 90PLUS im Rahmen unseres gemeinsamen WM-Podcasts.

    Und wir sprechen: über Standardsituationen, zum Abschluss dann doch noch einmal kritisch über den Schiedsrichter, den VAR, aber auch die Regel zum Handspiel im Strafraum. Eine Bevorteilung des neuen Weltmeisters? Aber natürlich gratulieren wir auch dem Weltmeister Frankreich und fühlen ein wenig mit den Kroaten. Wir, das sind Malte Asmus und unsere 90PLUS-Experten Chris McCarthy und Steffen Gronwald.

    Spielbericht:

    Die etwas nervös wirkenden Franzosen überließen den Kroaten in der Anfangsphase den Ball. Gefährlich wurden sie damit allerdings nicht. Frankreich kam in der ersten Viertelstunde kaum in die gegnerische Hälfte. Der erste ernstzunehmende Angriff der Equipe Tricolore leitete dann aber die 1:0-Führung ein. Griezmann ging nach einem Zweikampf mit Brozovic zu Boden und bekam den Freistoß. Der Gefoulte führte ihn selbst aus, brachte ihn aus halbrechter Position in den Strafraum, wo Mandzukic ihn per Kopf ins eigene Tor bugsierte (18.).

    Die Kroaten konnten bei dieser WM schon einige Rückschläge und Rückstände wegstecken. So auch im Finale. Sie schlugen – wie passend zum Endspiel und dem ganzen Turnier – nach einem Freistoß. Über zwei Stationen kam ein Modric-Freistoß zu Perisic, dessen harter, platzierter Schuss halbhoch zum verdienten 1:1 einschlug (28.). Doch Frankreich ging zehn Minuten später erneut in Führung. Perisic hatte nach einer Ecke den Ball mit der Hand berührt, Schiri Pitana nach Konsultation des VAR auf Elfmeter entschieden. Griezmann verwandelte eiskalt zum 2:1 (38.).

    Die Kroaten auch im zweiten Durchgang mit mehr Ballbesitz, Frankreich aber mit der ersten dicken Chance nach einem Konter. Mbappé ließ Vida einfach stehen, scheiterte dann aber aus spitzem Winkel an Subasic (52.). Ein paar Minuten später passte Mbappé dann von der rechten Seite in die Mitte, Griezmann legte zu Pogba. Dessen erster Versuch wurde geblockt, aber der zweite zappelte zum 3:1 halbhoch im Netz (59.). Damit war der Bann endgültig gebrochen. Und Mbappé zog dann auch zentraler Position zum 4:1 ab (65.).

    Doch den vermeintlich sicheren Sieg vor Augen vertändelte Lloris nach einem Rückpass von Umtiti den Ball. Mandzukic bedankte sich und verkürzte noch einmal auf 2:4 (70.). Doch zu mehr reichte es nicht mehr für die Kroaten.

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    #BELENG: Goldene Ananas

    14. Jul 2018
    17:20

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Die Spieler mussten spielen und wir hier bei Kick in Russ auf meinsportpodcast.de analysieren. So will es das FIFA-Gesetz bzw. in unserem Fall die journalistische Chronistenpflicht. Und der kommen wir auch beim Spiel um Platz 3 zwischen Belgien und England natürlich nach. Den 3. Platz holte sich Belgien mit einem humorlosen 2:0-Sieg, der seinem Team immerhin das beste WM-Abschneiden in seiner WM-Geschichte bescherte.

    Trotz munteren Beginns lieferten beide Teams mit dieser Partie letztlich aber den Beleg dafür, warum das Spiel um Platz 3 eigentlich abgeschafft gehört. Es geht eigentlich um nichts mehr – und genau das merkte man dem Spiel letztlich über weite Strecken auch einfach an.

    Malte Asmus und Manuel Behlert von 90PLUS fassen das Spiel zusammen und analysieren dieses Duell hier bei Kick in Russ, dem gemeinsamen WM-Podcast von 90PLUS und meinsportpodcast.de.

    Spielbericht:

    England begann zurückhalten, Belgien dagegen mit schnellen Angriffen. Und dafür wurden sie auch gleich belohnt. Lukaku schickte Chadli steil, in dessen starke Hereingabe Meunier reinrutschte und zum 1:0 vollendete (4.). Belgien blieb auch in der Folge tonangebend und England unkonzentiert. Lukaku bediente de Bruyne im Strafraum. Dessen Abschluss wurde abgefälscht, aber von Pickford mit einer Glanztat pariert (12.). Und hätte sich Lukaku ein tolles Zuspiel von de Bruyne nicht zu weit vorgelegt, dann hätte es erneut klingeln können (16.).

    Allmählich wurde auch England etwa aktiver, traute sich vermehrt in die gegnerische Hälfte. Und es wurde im Ansatz auch gefährlich. Sterling leitete nach perfekter Ballannahme weiter zu Kane, doch der rutschte beim Abschluss aus und verfehlte das Tor knapp (24.). In der Folge verflachte die Partie etwas. Belgien überließ England weitgehend den Ball, blieb selber aber trotz allem gefährlicher. Ein Abschluss von Hazard konnte von Stones gerade noch geblockt werden (34.). Ansonsten passierte nicht mehr viel, weil England mit dem Ballbesitz wenig anzufangen wusste.

    Zur zweiten Hälfte kamen bei England Rashford und Lingard für Sterling und Rose. England wurde tatsächlich offensiver. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf leitete Lingard die beste Gelegenheit der zweiten Hälfte ein. Doch Kane verpasste seinen Ableger (54.). Und auf der Gegenseite passte de Bruyne wieder steil auf Lukaku. Doch der kriegte erneut den Ball nicht sauber gestoppt und so verpuffte die nächste gute Chance (56.). Nach einer Stunde durfte Lukaku dann auch raus. Für ihn kam Mertens in die Partie.

    Doch gefährlicher wurde es vor dem belgischen Tor. Dier kam nach Doppelpass mit Rashford und einem Stellungsfehler von Kompany zum Abschluss. In letzter Sekunde konnte Alderweireld den Lupfer jedoch von der Linie kratzen (70.). Dann köpfte Dier kurz darauf nach einer Lingard-Flanke am Tor vorbei (73.).

    Belgien lauerte auf Konter und spielte sich über de Bruyne, Mertens und Meunier auch in den gegnerischen Sechzehner. Dort scheiterte Meunier aber an einer tollen Parade von Pickford (80.). Doch keine zwei Minuten später behielt Hazard nach Zuspiel von de Bruyne die Nerven gegen Pickford und markierte den Siegtreffer (82.).

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    Rethy: Modric top – Frankreich Titel

    13. Jul 2018
    05:18

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Am Sonntag erlebt die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ihren Showdown: Frankreich gegen Kroatien – das Finale von Moskau. Im Anschluss gibt es die Analyse und das große WM-Fazit hier bei uns als Podcast zum Download. Doch das Finale wird im ZDF live übertragen. Zum bereits dritten Mal bei einer WM am Mikrofon wird Bela Rethy sein. Wir haben uns mit dem Mann mit der unverwechselbaren tiefen Stimme kurz vor dem Endspiel unterhalten und ihn um seine Einschätzung des Turniers und seinen Tipp für den Finalausgang gebeten.

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  • 90PLUS On Air | Kick in Russ | Fußball |

    #CROENG: Auf die harte Tour

    11. Jul 2018
    28:38

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Das erste Halbfinale war das fußballerisch bessere – doch die Partie zwischen Kroatien und England wusste ebenfalls zu fesseln. Und wieder ging es in die Verlängerung. Für die Kroaten zum dritten Mal, für die Engländer zum zweiten.

    Aber diesmal ging es nicht bis ins Elfmeterschießen. Erstmals bei dieser WM fiel eine Entscheidung in der Verlängerung – und diesmal für Kroatien, obwohl die erst ab der 60 Minute im Spiel waren. Am Ende gewannen sie aber mit 2:1 dank Mario Mandzukic in einem Abnutzungskampf über 120 Minuten.

    Und den mussten die Engländer mit zehn Mann beenden, weil ausgerechnet Trippier bei bereits ausgeschöpftem Auswechselkontingent Minuten vor Schluss verletzt runter musste. Irgendwie passend zu den mittlerweile 52 years and counting of hurt. Again: Football is not coming home.

    Wir blicken noch einmal zurück auf die Partie zwischen Kroatien und England – analysieren das Aus der Engländer und den Finaleinzug der Kroaten hier bei Kick in Russ auf meinsportpodcast.de. Malte Asmus und unser 90PLUS-Experte Julius Eid übernehmen das.

    Spielbericht:
    Ein Start nach Maß für England. Modric foulte Alli 18 Meter vor dem Tor. Und den verhängten Freistoß aus zentraler Position zirkelte Trippier über die Mauer zum 1:0 ins Netz. Torhüter Subasic sah nicht unbedingt gut dabei aus (5.). Mit der Führung im Rücken zog sich England etwas zurück, presste aber energisch und blieb somit bei Kontern und natürlich Standards gefährlich. Nach einer Ecke köpfte Maguire am Tor vorbei (14.).

    Kroatien kam zwar besser ins Spiel, fand aber lange kein Mittel, um sich gegen die gute Defensive Englands in Szene zu setzen. Englands Dreierkette machte das Zentrum dicht. Wenn etwas gehen sollte, dann über außen. Den ersten kroatischen Abschluss des Spiels verzog Perisic aber an das Außennetz (19.).

    Vorne harmlos und hinten immer wieder wackelig – so blieb England das gefährlichere Team. Kane scheiterte jedoch aus kurzer Distanz erst an Subasic, dann via Torwart-Fuß am Pfosten – laut Schiedsrichtergespann allerdings im Abseits stehend (30.). Kurz darauf kamen dann auch die Kroaten mal vor den gegnerischen Strafraum. Rebic scheiterte jedoch an Pickford (32.). Und auf der Gegenseite vergab Lingard trotz freier Schussbahn kläglich (35.).

    England blieb auch im zweiten Durchgang zunächst die gefährlichere Mannschaft, stand aber vor allem defensiv weiter sicher. Kroatien wusste mit dem größeren Ballbesitz nichts anzufangen. Das veranlasste England Mitte der zweiten Hälfte etwas passiver zu werden. Und das rächte sich. Vrsaljko flankte von rechts auf den zweiten Pfosten. Perisic kam dank Stellungsfehler von Walker zuerst an den Ball und netzte mit recht hohem Bein zum 1:1 ein (68.).

    Die geschockten Engländer überließen Kroatien das Feld und fast die Möglichkeit sofort nachzulegen. Doch Perisic scheiterte am Innenpfosten (72.). An der kroatischen Überlegenheit änderte auch die Hereinnahme von Rashford für Sterling nichts. Lingards Versuch war weder Schuss noch Flanke und Hendersons Abschluss aus der Distanz flog weit über das kroatische Tor. Zeichen der englischen Verunsicherung waren plötzlich bis dato so rare defensive Patzer. Mandzukic scheiterte jedoch von rechts an Pickford (83.). Und eine schwache Faustabwehr des Keepers beförderte Perisic in die zweite Etage (84.).

    England schien die Pause vor der Verlängerung aber zur Refokussierung genutzt zu haben. Stones bekam nach einer Ecke die dicke Kopfballchance. Doch Vrsaljko konnte auf der Linie klären (99.). Und auf der anderen Seite klärte Pickford glänzend mit dem Bein, nachdem Mandzukic eine Perisic-Flanke aufs Tor gespitzelt hatte (105.+2). Kurz nach Wiederanpfiff jubelte der Kroate dann. Perisic bediente per Kopf Mandzukic am Fünfer und der schloss sofort ab zum 2:1-Siegtreffer (109.).

     

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    #FRABEL: Um-ta-ta dank Umtiti

    10. Jul 2018
    21:54

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Offensive gewinnt Spiele, Defensive große Titel – so lautet etwas frei übersetzt eine alte und oft zitierte Sportfloskel. Für den Finaleinzug der Franzosen bei der WM 2018 in Russland war beim 1:0-Sieg über Belgien vor allem die französische Abwehrabteilung zuständig. Hinten boten sie Belgien keine Lücken und vorne köpfte Samuel Umtiti den Siegtreffer, der die Equipe Tricolore nach 1998 und 2006 wieder das WM-Finale und die Belgier wie schon 1986 ins Spiel um Platz 3.  Malte Asmus und Manuel Behlert (90PLUS) analysieren die Partie.

    Spielbericht:

    Ein flottes Spiel mit einer sehr offenen Anfangsphase. Belgien hatte mehr Ballbesitz, die tief- und eng stehenden Franzosen gewannen mehr Zweikämpfe. Wirklich spektakuläre Torchancen gab es in der ersten Viertelstunde nicht, trotzdem hatte man das Gefühl, dass jederzeit etwas passieren konnte. So schickte Pogba seinen Mitspieler Mbappé steil. Doch Belgiens Keeper Courtois stürzte heraus und nahm dem blitzschnellen Franzosen den Ball vom Fuß (13.).

    Die Franzosen hatten die erste Torchance, Belgien in der Folge zunächst die besseren. De Bruyne steckte den Ball auf Hazard durch. Und der zog aus spitzem Winkel links im Strafraum ab und verfehlte das Tor nur knapp (16.). Kurz darauf war es wieder Hazard, der abzog. Sein Abschluss wurde über das Tor abgefälscht (19.). Und dann war es Alderweireld mit einem Schuss aus der Drehung, den Lloris mit den Fingerspitzen gerade noch aus dem Eck fischte (21.).

    Frankreich wurde in der Folge dann stärker, auch weil sich bei Belgien kleine Unkonzentriertheiten im Mittelfeld häuften. Griezmann ließ Witsel aussteigen, sein Warnschuss flog aber deutlich über das Tor (33.). Dann spielte Griezmann den Ball auf rechts zu Mbappé, dessen Hereingabe ins Zentrum aber Giroud nicht erreichte (34.). Und dann war es Mbappé, der Pavard mit einem Zuckerpass im Strafraum bediente. Dessen Abschluss aus spitzem Winkel klärte Courtois aber stark mit dem Fuß zur Ecke (39.).

    Und wäre auf der anderen Seite Lukaku nicht zu überrascht gewesen, dass Umtiti an einer De Bruyne-Hereingabe vorbei schlug, hätte es vor der Pause sogar noch ein Tor geben können (45.+1). Das fiel dafür kurz nach Wiederanpfiff in eine Drangphase der Belgier hinein – natürlich nach einem Standard. Der erste Angriff der Franzosen in der zweiten Hälfte wurde von Kompany zur Ecke geklärt. Die trat Griezmann in den Strafraum auf Umtiti, der hvor Fellaini an den Ball kam und zum 1:0 einköpfte (51.). Griezmann war an 13 der letzten 20 Tore Frankreichs bei großen internationalen Turnieren (WM & EM) beteiligt (9 Tore, 4 Assists).

    Frankreich mit Rückenwind und Mbappé am Strafraum. Der bediente zunächst Matuidi, dessen Schuss geblockt wurde, dann leitete er kurz darauf per Hacke auf Giroud in den Sechzehner, dessen Abschluss Alderweireld zur Ecke abfälschte (56.). Frankreich blieb bei Kontern weiter gefährlich, stand ansonsten defensiv wieder enorm sicher.

    Mit der Hereinnahme von Mertens bekam Belgiens Spiel etwas mehr Schwung. Der Neapolitaner flankte von rechts vor das Tor. Fellaini setzte sich im Strafraum gegen Varane durch, köpfte aber knapp vorbei (65.). Dann schoss Witsel aus der Distanz und zwang Lloris zu einer guten Parade (82.). Doch mehr ließ Frankreich nicht zu, hatte selbst sogar in der Nachspielzeit noch zwei Kontergelegenheiten, um auszubauen. Erst scheiterte allerdings Griezmann an Courtois, dann verhinderten die Fingerspitzen des belgischen Keepers Schlimmeres gegen Tolisso.

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    Die WM-Elf des Viertelfinals

    9. Jul 2018
    17:28

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    Thema der Episode

    Bevor die Halbfinals der WM ab morgen ausgespielt werden, blicken wir bei Kick in Russ noch einmal zurück auf die Viertelfinals und küren die besten elf Spieler der zweiten K.o.-Runde, die es in unsere Topelf des Spieltags geschafft haben. Malte Asmus nominiert mit unseren beiden 90PLUS-Experten Manuel Behlert und Damian Ozako die Viertelfinal-Auswahl, die wenig überraschenderweise vor allem von Belgiern dominiert wird.

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    Die WM-Halbfinal-Vorschau

    9. Jul 2018
    26:30

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Nach zwei Tagen Pause geht die WM in Russland endlich weiter und in die entscheidende Phase: In den Halbfinals messen sich Frankreich – Belgien und Kroatien – England. Malte Asmus blickt bei Kick in Russ mit den 90PLUS-Experten Julius Eid und Christoph Albers voraus auf die beiden Partien, wirft aber auch noch einmal einen Blick zurück auf die Viertelfinalduelle. Welche Erkenntnisse brachten die mit Blick auf die Vorschlussrunde? Wer wird von den verbliebenen vier Teams am Ende Weltmeister? Antworten auf diese Fragen gibt es im WM-Podcast bei meinsportpodcast.de.

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    #RUSCRO: Drama in Sotschi

    7. Jul 2018
    24:51

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Das Ammoniak in der Hand, aber kein Halbfinalticket in der Tasche. Russland Reise bei der WM 2018 ist vorbei. Im Viertelfinale von Sotschi unterlagen die Gastgeber trotz Führung und dann dem späten Ausgleich in der Verlängerung und enormer Laufleistung den Kroaten im Elfmeterschießen mit 3:4. Und die stehen nun erstmals seit 1998 wieder im Halbfinale einer WM. Held des Abends mal wieder Keeper Subasic. Der schien kurz vor Ende der regulären Spielzeit schon verletzt ausscheiden zu müssen. Doch am Ende stand er im Elfmeterschießen parat und trug erheblich zum Sieg seiner Mannschaft bei.

    Hier bei Kick in Russ, dem WM-Podcast von meinsportpodcast.de und 90PLUS analysieren wir das letzte WM-Viertelfinale. Am Mikrofon: Malte Asmus und unser 90PLUS-Experte Manuel Behlert.

    Spielbericht:

    Die Russen starteten mutig und offensiv in die Partie. Dzyuba steckte schön auf Cheryshev durch, dessen Schuss aber von Vrsaljko geblockt wurde (2.). Und dann war es Cheryshev, der eine Golovin-Flanke per Kopf zu Dzyuba weiterleitete. Doch Lovren konnte zur Ecke klären (5.). Aber auch die Kroaten versteckten sich nicht und setzten offensive Akzente: Rebic schoss aus spitzem Winkel und Akinfeev konnte zur Ecke retten. Und nach der köpfte Lovren über das russische Tor (8.).

    Die Kroaten rissen das Spielgeschehen mehr und mehr an sich. Die Russen zogen sich zurück, blieben aber mit ihren gelegentlichen Ausflügen in die gegnerische Hälfte gefährlich. Nach einer Flanke von Samedov verlor Cheryshev allerdings das Kopfballduell mit Lovren (14.). Nach diesem munteren Auftakt entwich der Schwung aber mehr und mehr aus diesem Spiel. Querpässe prägten die Szenerie, kein Team wollte einen Fehler machen.

    Und dann fasste sich Cheryshev nach einer russischen Balleroberung im Mittelfeld und Doppelpass mit Dzyuba aus 18 Metern ein Herz, hielt drauf und traf zur 1:0-Führung (31.). Ein Tor wie aus dem Nichts – aber Resultat des russischen Pressings. Russland schien am Drücker. Doch die Kroaten wurden nicht nervös. Im Gegenteil, sie lauerten auf Konterchancen: Mandzukic drang links in den Strafraum ein, flankte kurz in den Rücken der Abwehr, wo Kramaric zum 1:1 einköpfte (40.).

    Ein unkontrollierter Fallrückzieher von Kramaric war der erste Höhepunkt der zweiten Hälfte, allerdings keine Gefahr für Akinfeev (52.). Er deutete aber an, dass Kroatien wieder um mehr Spielkontrolle bemüht war. Und das wäre durch Perisic nach einem russischen Abwehrfehler fast belohnt worden. Doch der Abschluss des Mailänders landete am Innenpfosten und sprang von dort zurück ins Feld (60.). Das Spiel verflachte danach wieder zusehends.

    Kroatien war zwar auch in der Folge um Spielkontrolle bemüht, fand aber keine Lücken. Die Russen lauerten auf Konter und kamen zu ihrer besten Chance im zweiten Abschnitt. Fernandes flankte auf Erokhin, doch dessen Ball flog weit über das kroatische Tor (72.). Ansonsten war Leerlauf, bis sich in der Schlussphase der regulären Spielzeit Keeper Subasic sich beim Versuch, eine Ecke zu verhindern, verletzte, sich aber nach kurzer Behandlung in die Verlängerung rettete und auch noch einen Smolov-Fernschuss entschärfte (90.+3).

    Die Verlängerung begann mit Nackenschlägen für die Kroaten. Denn Mandzukic humpelte und Vrsaljko musste sogar verletzt ausgewechselt werden. Für ihn kam Corluka. Die Wechselmöglichkeiten der Kroaten waren damit ausgeschöpft. Fußball gab es wenig zu sehen, bis Vida nach einer Ecke im Strafraum der Russen am höchsten stieg und den Ball per Kopf zum 2:1 ins rechte Eck beförderte (101.).

    Doch die Russen drängten auf den Ausgleich. Erst entschärfte Subasic einen Schuss von Kuzyaev, dann wehrte er eine Flanke vor Gazinsky ab. Aber gegen Fernandes war er machtlos. Dessen Kopfball nach einer Dzagoev-Vorarbeit landete in der linken Ecke (115.).

    Im Elfmeterschießen verschossen Smolov, Fernandes auf russischer Seite, bei den Kroaten patzte Kovacic, ehe Rakitic wie schon gegen Dänemark den entscheidenden Elfmeter verwandelte.

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