Nachtwache: Der alte Mann und das Mehr

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Sam Stosur

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Nachtwache: Der alte Mann und das Mehr

    18 Jan 2022
    06:51

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    Thema der Episode

    Herzlich willkommen zur Nachtwache von Tag 2 der Australian Open 2022. Wie ihr es gewohnt seid, bringe ich euch in wenigen Minuten auf den aktuellen Stand, was in der Nacht in Melbourne passierte, während ihr schlieft. Heute wird in der unteren Hälfte sowohl bei Frauen als auch bei Männern gespielt.

    Zwei DTB-Profis waren als Erstes auf ihren Courts. Philipp Kohlschreiber und Jan-Lennard Struff.

    Kohlschreiber ist nach dem Turnier in Indian Wells im Oktober nicht mehr auf einem Court gesehen worden. Die Karriere klingt so langsam aus. Für die Australian Open war er auch nur fürs Hauptfeld gemeldet. Er profitierte dann vom Ausfall einiger Spieler vor ihm in der Weltrangliste und rückte so direkt ins Hauptfeld. Das Match gegen Marco Cecchinato war sein erstes auf australischem Boden 2022. Cecchinato ist alles, nur kein Spieler, der gerne auf Hartplätzen unterwegs ist. Seine Karrierebilanz auf Hartplatz: 33 Matches gewonnen, 75 verloren.

    Und so lief auch das Match. Kohlschreiber brachte die Bälle ins Spiel und ließß Cecchinato die Fehler machen. So gingen die ersten beiden Sätze an den Wahl-Kitzbüheler mit 6-4 und 7-5. Im dritten Satz wurde es dann knapper. Auch Cecchinato bekam seine Chancen, doch Kohlschreiber behielt in einem klaren 7-0 Tiebreak die Oberhand. In der Pressekonferenz zeigte sich Kohlschreiber auch zufrieden mit seiner Auslosung.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Daniil Medvedev verhindert und kreiert Historisches

    13 Sep 2021
    38:52

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der Zusammenfassung vom vierzehnten und letzten Tag der US Open 2021.

    Historisches in Flushing Meadows


    Das Finale der Herren hatte Historisches versprochen – und am Ende kam es auch genau so, wenn auch anders als gedacht. Denn der Sieger der US Open hieß nicht Novak Djokovic, sondern Daniil Medvedev. Der Weltranglistenzweite gewann mit 6:4 6:4 6:4 überraschend klar gegen den Weltranglistenersten. Djokovic fand nur ganz selten ins Match, begann gleich schon mit einem Aufschlagsverlust und gab auch darüber hinaus das Serve noch drei weitere Male ab.

    Während für Djokovic am Ende eine Leistung steht, die unter dem gewohnten Niveau blieb, konnte Medvedev an seine Bestform rankommen. Im ersten Satz dominierte er vor allem mit dem Serve, gab hier kaum einen Punkt ab. Im weiteren Verlauf des Matches konnte er dann auch von der Grundlinie immer mehr die Zügel in die Hand nehmen. So konnten die Zuschauenden wieder zahlreiche Verrenkungen und Kunstschläge bewundern.

    Die Anspannung brach heraus


    Obwohl Djokovic verlor, hatte er während des ganzen Matches eine Mehrheit des Publikums hinter sich. Diese Unterstützung und wohl auch die Anspannung der Situation führten kurz vor Schluss zu Tränen bei Djokovic. Ob er schon früher hätte weinen können – oder sogar weinen sollen? Andreas und Philipp ordnen die Niederlage ein, sprechen darüber, wann und wo Djokovic wohl das nächste Mal wieder spielen wird.

    Medvedev gewann mit dem Titel nicht nur als erster Spieler der ‚Next Gen‘ einen Grand Slam Titel. Er hat in den nächsten Monaten sogar eine realistische Chance die Weltranglistensitze zu erobern. Zudem sollte er zumindest auf Hardcourts weiter um große Titel mitspielen können. Auf Sand und dem Rasen wird er sich noch endgültig beweisen müssen.

    Zum Schluss sprechen Andreas und Philipp noch über das Ergebnis im Finale des Damendoppels. Zudem vergeben sie – wie gewohnt – eine Schulnote für das Turnier. Wird Philipp mehr als eine 2(minus) hervorholen?

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  • Chip & Charge | Tennis |

    The Return of the Djokovic

    21 Feb 2021
    32:19

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem „Daily Down Under“ zum Finale der Herren.

    Nicht wenige hatten ein langes Match für den Sonntag erwartet. Am Ende stand ein 7:5 6:2 6:2 für Novak Djokovic. Damit gewann der Weltranglistenerste bei seiner neunten Finalteilnahme in Melbourne zum neunten Mal den Titel.

    Das Match begann mit einem frühen Break für Djokovic aber erst zum Ende eines intensiven ersten Satzes konnte sich Djokovic entscheidend absetzen. Nachdem der erste Durchgang gewonnen war, gab es jedoch kein Halten mehr. Djokovic retournierte auf höchstem Niveau und hatte auch in vielen Ballwechseln die Nase vorn. Oft suchte er schnell die Entscheidung, wechselte mit seiner Vorhand die Richtung. Wenn es zu langen Ballwechseln kam, war es Medvedev, der mehr Fehler machte.

    So steht am Ende ein 18. Grand Slam Titel für den Serben. Damit liegt Djokovic nur noch zwei Grand Slam Titel hinter Rafael Nadal und Roger Federer. Schon in den kommenden Wochen wird er den bisherigen Rekordhalter Roger Federer einholen, wenn es um die Wochen an der Spitze der Weltrangliste geht.

    Für Daniil Medvedev bleibt am Ende ein zweites, verlorenes Grand Slam Finale. Dieses Mal allerdings nicht mit überzeugendem Auftreten wie bei seiner Finalniederlage bei den US Open 2019. Trotzdem kann Medvedev auf erstaunliche Wochen zurückblicken, hatte er schließlich zuletzt drei Turniere in Folge gewonnen und vor der Niederlage gegen Djokovic zwölf Mal am Stück die Oberhand gegen Top 10 Spieler behalten.

    Bevor Andreas und Philipp auf die zwei Wochen in Melbourne zurückblicken, sprechen sie noch kurz über die Doppelfinals. Hier heißen die Siegerinnen und Sieger: Aryna Sabalenka und Elise Mertens bei den Damen, Ivan Dodig und Filip Polasek bei den Herren und im Mixed setzten sich Barbora Krejcikova und Rajeev Ram durch.

    Vielen Dank fürs Zuhören während der letzten vierzehn Tage. Wir hören uns nächsten Sonntag wieder und danach im 2-Wochen-Rhythmus.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Das Spiel in den Händen von Naomi Osaka

    18 Feb 2021
    36:53

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem „Daily Down Under“ vom elften Tag der Australian Open.

    Serena weitestgehend chancenlos


    Andreas und Philipp beginnen mit den Halbfinals der Damen. Hier stand am Donnerstag zuerst der Blockbuster zwischen Serena Williams und Naomi Osaka auf dem Programm. Trotz des besseren Starts war Williams am Ende weitestgehend chancenlos. Osaka hatte nicht nur beim Aufschlag einen Vorteil, auch von der Grundlinie war sie die bessere Spielerin. Am Ende stand ein 6:3 6:4 für die dreimalige Grand Slam Siegerin. Natürlich war am Ende des Matches mindestens so viel Aufmerksamkeit auf die Verliererin gerichtet. Nicht wenige fragen sich, ob dies der letzte Auftritt von Williams in Melbourne gewesen sein könnte.

    Für Osaka geht es nun im Finale gegen Jennifer Brady. Die konnte sich gegen Karolina Muchova über die Ziellinie retten und erreichte auf diese Weise ihr erstes Major Finale. Brady profitierte von kleinen Konzentrationslöchern und den Nerven ihrer Gegnerin, zeitgleich zeigte sie warum ihre Mischung aus Aufschlag und Vorhand so gefährlich ist. Das Finale gegen Osaka ist eine Wiederholung des Halbfinales der US Open aus dem letzten Jahr, ein Match was damals durchaus auf hohem Niveau stattfand.

    Djokovic ohne Mühe


    Zum Ende des Tages gab es noch das erste Halbfinale bei den Herren, hier konnte sich Novak Djokovic gegen den Russen Aslan Karatsev durchsetzen. Karatsev war der historische Lauf aus der Qualifikation gelungen, doch gegen Djokovic war er weitestgehend chancenlos. Erst als Djokovic mit 6:3 5:1 führte, konnte Karatsev seine ganze Klasse zeigen. Fast hätte er noch auf 5:5 gestellt, doch am Ende zog Djokovic zum ungefährdeten 3-Sat-Sieg davon. Im Finale trifft Djokovic nun auf Stefanos Tsitsipas oder Daniil Medvedev. Für Medvedev die Chance ein zweites Grand Slam Finale in seiner Karriere zu erreichen. Für Tsitsipas wäre es sogar die Premiere. Die Auflösung gibt es am morgigen Freitag und die nächste Sendung von Chip & Charge am Samstag nach dem Finale der Damen.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Federer – Nadal XXXIX

    4 Jun 2019
    33:29

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das zehnte Daily von den French Open.

    Vondrousova und Martic hoch variabel


    Bei nur noch vier Einzelmatches pro Tag braucht es kein explizites Match des Tages mehr. Trotzdem beginnen Andreas und Philipp mit dem Match, welches sie am Dienstag besonders unterhaltsam fanden. Denn zum Tagesabschluss zeigte Marketa Vondrousova noch mal, warum sie als solch großes Talent gilt. Gegen eine wahrlich nicht schlecht spielende Petra Martic zeigte die 19-jährige Tschechin ihr ganzes Repertoire an spielerischen Möglichkeiten. Es gab Slices und Topspins, Netzangriffe und Stoppbälle. Eine reife Leistung für eine so junge Spielerin.

    Im Halbfinale trifft Vondrousova nun auf Johanna Konta, die ihrerseits kurzen Prozess mit der letztjährigen Finalistin Sloane Stephens machte. Konta servierte sehr gut, spielte präzises Tennis und dominierte so ganz klar gegen Stephens. Dabei hatte Konta vor dieser Saison kaum Erfolge auf dem Sand vorzuweisen. Doch nun hat sie eine realistische Chance, am Donnerstag das Finale der French Open zu erreichen.

    Federer stürmt ins Halbfinale


    Bei den Herren stand am Dienstag das Match zwischen Roger Federer gegen Stan Wawrinka im Mittelpunkt. Am Ende setzte sich Federer in vier engen Sätzen durch, überzeugte dabei wieder durch zahlreiche erfolgreiche Netzangriffe und eine gute Aufschlagsleistung. Stan Wawrinka schien nach seinem Marathonmatch gegen Stefanos Trsitispas im Achtelfinale körperlich nicht soviel entgegen zu setzen zu haben. Trotzdem hätte Wawrinka das Match noch zu seinen Gunsten kippen können, war die Chancenverwertung von Federer doch nicht ideal.

    Für Federer geht es nun am Freitag gegen Rafael Nadal. Der machte kurzen Prozess mit Kei Nishikori. Nur fünf Spiele verlor Nadal im ganzen Match und geht nun ins Halbfinale gegen Federer als klarer Favorit. Zu gut ist seine Bilanz auf den Ascheplätzen gegen Federer. Andreas und Philipp schauen auch noch kurz auf die Doppel. Dort gibt es den Halbfinaleinzug von Andreas Mies und Kevin Krawietz zu vermelden.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Djokovic zu gut

    25 Jan 2019
    22:33

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das zwölfte Daily Down Under direkt aus Melbourne.

    Kein Kräfteverschleiß bei Djokovic


    Der zweite Freitag bei den Australian Open ist traditionell für das zweite Halbfinale bei den Herren vorgesehen. In der Vergangenheit gab es immer mal wieder Missmut, weil der erste Finalist, der seine Vorschlussrunde am Donnerstag austrägt, einen Vorteil hat. Doch dieses Mal lässt sich konstatieren, sowohl Rafael Nadal als auch Novak Djokovic haben nicht all zu viel Kraft im Halbfinale gelassen. Denn nachdem Rafael Nadal gestern in drei klaren Sätzen gegen Stefanos Tsitsipas gewann, zog Novak Djokovic heute mit einem 6:0 6:2 6:2 Sieg gegen Lucas Pouille nach. Für Pouille war das Match zugleich seine Premiere im Halbfinale eines Grand Slams.

    Doch auch wenn der Franzose nicht allzu schlecht spielte, er war meilenweit von der Leistung Djokovics entfernt. Der Weltranglistenerste dominierte nicht nur von der Grundlinie. Auch beim Aufschlag legte er ein enormes Tempo vor. So stellen Andreas und Philipp dann auch fest, dass sowohl Djokovic als auch Nadal zu den Spielern gehören, die in den vergangen Jahren am erfolgreichsten an ihrem Serve gearbeitet haben. Auch das sollte dazu beitragen, dass wir kein so episch-langes Match zwischen den beiden erleben wie im Endspiel der Australien Open 2012. Damals gewann Djokovic nach fast sechs Stunden Spielzeit mit 7:5 im dritten Satz.

    Stosurs Heim-Grand-Slam


    Eine der ersten Entscheidungen der Australian Open fiel auch schon am Freitag. Denn im Finale des Damen-Doppels gab es einen 6:3 6:4 Sieg für Sam Stosur und Zhang Shuai gegen Kristina Mladenovic und Timea Babos. Gerade bei Stosur wird die Freude über einen Titel in Australien groß sein. Hatte sie doch besonders hier in den letzten Jahren mit den Erwartungen zu kämpfen.

    Zum Abschluss der Sendung gibt es noch eine kurze Vorschau auf den morgigen Tag. Neben dem Endspiel der Damen wird es dann auch die Entscheidung im Mixed Doppel geben.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Die Hitze dauert an

    24 Jan 2019
    37:20

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    Thema der Episode


    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das elfte Daily Down Under direkt aus Melbourne. Der zweite Donnerstag bei den Australian Open sieht traditionell die beiden Halbfinals bei den Damen, ebenso wie das erste Halbfinale der Herren. Diese Konstellation lässt Andreas und Philipp genug Raum, um sich mit jedem der Matches ausführlich zu beschäftigen.



    Hitzerekorde in Melbourne


    Doch zuerst widmen sie sich dem Wetter. Denn in Melbourne war es heute heiß, sehr heiß sogar. Das führte zum Schließen des Daches während des ersten Satzes von Danielle Collins und Petra Kvitova. Bis dahin war Collins auf Augenhöhe gewesen, auch weil Kvitova eine Spielerin ist, die nicht immer gut mit heißem Wetter umgehen kann. Doch nachdem Kvitova den ersten Satz im Tiebreak gewonnen hatte, zog sie schnell auf und davon zum Matchgewinn.


    Ihre Gegnerin im Endspiel wird Naomi Osaka sein. Die konnte sich in drei hochklassigen Sätzen gegen Karolina Pliskova durchsetzen. Dabei zeigte Osaka vor allem, wie sehr sie als Spielerin im letzten Jahr gewachsen ist und warum sie als erste Spielerin seit Jennifer Capriati im Jahr 2001 direkt nach ihrem ersten Grand Slam Sieg ein weiteres Finale bei einem Major folgen lassen konnte. Nicht nur spielen Osaka und Kvitova am Samstag um den Sieg, sondern auch darum, erstmals die Nummer 1 zu werden. Denn sowohl Kvitova als auch Osaka können die Weltranglistenspitze erklimmen.



    Nadal zerlegt Tsitsipas


    In der Night Session machte Rafael Nadal kurzen Prozess mit Stefanos Tsitsipas. Bei seinem 6:2 6:4 6:0 Sieg dominierte Nadal vor allem hinter seinem Aufschlag. Tsitsipas konnte weder beim Serve noch von der Grundlinie etwas entgegen setzen. Keine Katastrophe für den jungen Griechen, selbst wenn er im Anschluss arg geknickt war. Nadal hingegen sieht besser denn je auf Hardcourts aus. Im Finale wird ihn wohl nur Novak Djokovic schlagen können.


    Zum Abschluss der Sendung sprechen Andreas und Philipp noch über die Doppel-Konkurrenzen.



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  • Chip & Charge | Tennis |

    Generationenduell Williams – Osaka

    7 Sep 2018
    31:58

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    Thema der Episode


    Willkommen zum elften Daily von Chip & Charge während der US Open. Der Tag gehörte exklusiv dem Damenwettbewerb und den Doppeln. Die Herren sind erst am Freitag wieder mit ihren Semifinals im Einsatz.



    Williams stark am Netz


    Das erste Halbfinale gewann Serena Williams gegen Anastasija Sevastova mit 6:3 6:0. Die Lettin hatte ein frühes Break und servierte in diesen Anfangsminuten gut. Auch wusste sie das Tempo zu variieren, Williams in den Court zu ziehen, so dass diese einige vermeidbare Fehler machte. Als Williams jedoch ihren Aufschlag fand und anfing das Netz zu attackieren, drehte sich das Match schnell zu ihren Gunsten. Im Vergleich zum Wimbledon-Finale gegen Angelique Kerber machte Williams dieses Mal am Netz kaum Fehler. Trotzdem half Sevastova im Laufe des Matches mit. Ihr erster Aufschlag kam nicht so gut wie in den Anfangsminuten, die Cross-Vorhand landete zu häufig neben dem Court und ihre Passierbälle waren nicht akkurat genug. Ein bitterer Abend für Sevastova, der aber ein sehr gutes Turnier nicht trüben sollte. Williams abermals beeindruckende Leistung macht sie hingegen zur Favoritin im Finale.



    Debütantin Osaka


    Die Gegnerin von Williams wird eine Debütantin sein. Denn im zweiten Halbfinale setzte sich Naomi Osaka gegen Madison Keys durch. Osaka erstaunte - wie schon das ganze Turnier über - mit Abgeklärtheit bei ihrem 6:2 6:4 Sieg gegen Keys. Die Amerikanerin war meisterhaft darin, sich an diesem Abend Breakchancen zu erspielen und fand gerade in den Anfangsminuten genug Gelegenheiten, die Linie entlang zu gehen. Doch in allen entscheidenden Situationen war es Osaka, die mit tiefen und akkuraten Bällen überzeugte. Dazu konnte sich die Japanerin auf ihr Serve verlassen.


    Nach einem ersten Ausblick auf das Damenfinale am Samstag gibt es natürlich auch eine kurze Vorausschau auf die Herrenhalbfinals am Freitag. Die Sendung wird abgeschlossen mit einem Überblick der Doppelentscheidungen. Dort gab es heute zwei bemerkenswerte Doppelhalbfinals bei den Damen



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  • Sportplatz | Tennis |

    Kerber gelingt Revanche

    20 Sep 2017
    20:33

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    Thema der Episode

    Die Tennis-Welt ist nach US Open und dem Davis Cup weitergezogen. An fünf Orten wird in dieser Woche um Punkte auf der WTA- und ATP-Tour gespielt. Bei den Damen heißen die Stationen Tokyo, Seoul und Guangzhou.

    In Tokyo spielt heute Angelique Kerber in der 2. Runde gegen Daria Kasatkina. In der ersten Runde gelang ihr die Revanche gegen Naomi Osaka, gegen die sie bei den US Open noch den Kürzeren gezogen hatte.

    Andreas Thies aus der Sendung "Chip & Charge" ist bei Malte Asmus zu Gast und berichtet über Kerbers Match vom Montag und die anstehende Aufgabe. Außerdem berichtet er über Siege von Mona Barthel und einer etwas überraschenden Erstrundenniederlage von Tatjana Maria.

    In Metz hat Yannick Maden zum ersten Mal in seiner Karriere ein Match auf ATP-Ebene gewonnen. Philipp Kohlschreiber war in St. Petersburg erfolgreich.
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