Spezial: Die Änderungen der ITF

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Der beste deutschsprachige Tennis-Podcast mit Andreas Thies und dem freien Tennis-Journalisten Philipp Joubert. Beide fassen in ihrer wöchentlichen Folge die Tenniswoche zusammen und bieten Dir darüber hinaus Dailys zu den Grand Slams. Jetzt abonnieren und richtig eintauchen in die Welt des Tennis-Sports.

Äußerungen unserer Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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  • Challenger Corner | Chip & Charge | Tennis |

    Spezial: Die Änderungen der ITF

    28 Feb 2019
    49:58

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    Thema der Episode



    Herzlich Willkommen zu einer Spezial-Ausgabe der Challenger Corner. Heute zu einem Thema, das viele Spielerinnen und Spieler und sehr viele Beobachter umtreibt. Die Änderungen der International Tennis Federation für Turniere unterhalb der WTA- und ATP-Tour.

    Weitreichende Änderungen


    Seit 2017 stand fest, dass es für 2019 eine sogenannte "Transition Tour" geben sollte. Die ITF hatte in einer Studie festgestellt, dass von etwa 14.000 Spielerinnen und Spielern, die auf WTA- und ATP-Ebene unterwegs sind, nur etwa 750 damit einen Break even erreichen, also von ihrem Beruf leben können. Sie beschloss die Änderungen, um erstens die Zahl der Spielerinnen und Spieler zu erhöhen, die Geld mit ihrem Beruf verdienen und gleichzeitig den JuniorInnen den Weg erleichtern sollen, Fuß in der Seniorenwelt fassen zu können.

    Die Änderungen waren zur neuen Saison tiefgreifend. Es wurde eine neue Weltrangliste erschaffen, das ITF World Ranking. In diese Rangliste fließen die Ergebnisse von SpielerInnen, die sie auf Turnieren gesammelt hatten, die mit 15.000 oder 25.000 Dollar dotiert waren. Die früheren "Future-Turniere". Punkte, die auf Challengern oder bei den Damen auf Turnieren mit mindestens 60.000 Dollarn dotiert waren, fließen weiterhin in die "normale" Weltrangliste.

    Gleichzeitig wurden die Turniere unterhalb Challenger-Niveau umgebaut. Turniere bis 15.000 Dollar Preisgeld geben nur noch Punkte für die ITF-Weltrangliste. Turniere darüber bei den Damen für die WTA-Weltrangliste, bei den Herren sowohl für ITF- als auch ATP-Weltrangliste. Dazu wurden die Turnierfelder bei den Qualifikationen verkleinert. Erst auf 24 Spieler, jetzt zurück auf 32 Spieler.

    (Anm. der Redaktion: Zum Zeitpunkt der Aufnahme gingen wir noch von 24 Spielern aus, die ITF hat inzwischen die Zahl der Qualifikationsplätze auf 32 angehoben)

    Interviews mit Kai Lemstra und Klaus Eberhard


    Andreas Thies, Moderator von Chip & Charge, und Florian Heer, Gründer von tennis-tourtalk.com, erläutern die Änderungen, die durchgeführt wurden. Dazu sprechen sie mit Kai Lemstra. Lemstra ist 19 Jahre alt und möchte auf der ATP-Tour nach vorne kommen. Durch die Änderungen hat er derzeit keine Möglichkeiten, auf Turnieren spielen zu können, da sein Ranking noch nicht gut genug ist.

    In einem weiteren Interview spricht Andreas mit Klaus Eberhard, dem Sportdirektor des Deutschen Tennis-Bundes. Eberhard erläutert, warum der DTB so entschieden gegen die Reformen ist und welche Angebote der DTB Spielern wie Kai Lemstra geben kann.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Medvedev besiegt die Big 3

    23 Nov 2020
    29:36

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    Thema der Episode



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge. Dieses Mal mit dem letzten Blick zum Jahresendturnier der Herren. Dort konnte sich am Sonntag Daniil Medvedev in drei Sätzen gegen Dominic Thiem durchsetzen und so den größten Titel seiner Karriere gewinnen. Der Russe setzte sich mit 4:6 7:6 6:4 gegen den Weltranglisten-3. aus Österreich durch.

    Obwohl Medvedev etwas besser ins Match kam, war das erste Break seinem Gegner vorbehalten. Thiem servierte gut im ersten Satz, nutzte die Slice-Rückhand effektiv gegen Medvedev. Auch im zweiten Satz sah Thiem lange wie der bessere Spieler aus. Es wäre sicherlich keine Überraschung gewesen, hätte er das Match in zwei Sätzen nach Hause gebracht. Doch trotz einer 2:0 Führung im Tiebreak, sah Thiem für den Rest des Satzes nicht mehr viel Land.

    Auch im dritten Satz war Thiem permanent unter Druck. Die Ballwechsel wurden länger, Medvedev konnte eine seiner zahlreichen Breakchancen nutzen und brachte das Match letztlich mit 6:4 nach Hause. Damit besiegte Medvedev in diesem Turnier sowohl Novak Djokovic, als auch Rafael Nadal und Dominic Thiem – also die Nummern 1, 2 und 3 in der Weltrangliste. Auch so war Medvedev der überragende Spieler des Turniers. Für Thiem bleibt sicherlich eine leichte Enttäuschung. Schon wieder verlor der Österreicher ein großes Finale. Schon im letzten Jahr war er an selber Stelle Stefanos Tsitsipas im Finale der ATP Finals unterlegen.

    Medvedev wird wie seiner Alterskohorten Alexander Zverev und Stefanos Tsitsipas nun wohl endgültig in Richtung eines Grand Slam Titels schielen. Bei dem Niveau, welches er über die letzten acht Tage zeigte, wohl beileibe kein Ding der Unmöglichkeit.

    Auch der andere in London verbliebene Österreicher Jürgen Melzer verlor sein Finale. An der Seite von Edouard Roger-Vasselin musste er sich Nikola Mektic und Wesley Koolhof im Matchtiebreak beugen. Für die kroatisch-niederländische Kombination der erste gemeinsame Titel überhaupt, und das beim Jahresendfinale.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Tu Felix Austria!

    22 Nov 2020
    32:40

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    Thema der Episode



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge. Dieses Mal mit einem erneuten Blick auf die gerade laufenden ATP Finals in London. Das Finale beim letzten Turnier des Jahres steht. Dominic Thiem trifft auf Daniil Medvedev – eine Wiederholung also vom Halbfinale der US Open.

    Thiems Sieg gegen Djokovic


    Thiem hatte am Nachmittag gegen Novak Djokovic gewonnen – in einem Match, das zwar nicht durch epische Klasse überzeugen konnte, doch durchaus einen großen Spannungsbogen aufzog. Thiem gewann einen engen ersten Satz und hatte im Tiebreak des zweiten Satzes schon Matchbälle. Doch erst im Entscheidungsspiel des dritten Satzes konnte der US Open Sieger sich durchsetzen. Dabei war Thiem schlecht in den entscheidenden Tiebreak gestartet, lang mit 0:4 hinten, nur um diesen dann mit 7:5 zu gewinnen. Gerade weil Thiem Nerven zeigte und sich doch durchsetzte, stand am Ende wohl einer der bedeutsameren Siege seiner Karriere. Für Djokovic ging ein erstaunlich schräges Jahr mit einer kleinen Enttäuschung zu Ende.

    Medvedev dreht das Match gegen Nadal


    Am Abend konnte Daniil Medvedev gegen Rafael Nadal gewinnen, und dass obwohl Nadal im zweiten Satz schon aufs Match aufgeschlagen hatte. Eigentlich war Medevedev meist der bessere Spieler an diesem Abend. Doch Nadal holte sich das entscheidende Break im ersten Satz und gewann im zweiten Durchgang vier Spiele in Folge, nur um dann im entscheidenden Moment den Aufschlag abzugeben. Das Match war vor allem taktisch geprägt. Nadal testete seinen Gegner mit vielen Slice-Bällen. Doch zum Ende hin hatte Medvedev sich seinen Gegner ausgeguckt und konnte sich zudem auf seinen Aufschlag verlassen. Nun trifft er auf Dominic Thiem. Die Bilanz steht bei 3:1 für den Österreicher.

    Auch das Finale im Doppel wird mit österreichischer Beteiligung stattfinden. Denn im Halbfinale konnte sich Jürgen Melzer mit seinem französischen Partner Edouard Roger-Vasselin mit 11:9 im Matchtiebreak gegen Joe Salisbury und Rajeev Ram durchsetzen. Für Melzer und Roger-Vasselin geht es am Sonntag gegen Wesley Koolhof und Nikola Mektic.

     
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Das Powerranking der ATP Finals

    18 Nov 2020
    38:53

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    Thema der Episode



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge. Dieses Mal mit einem Blick auf die gerade laufenden ATP Finals in London. Mittlerweile sind zwei Spieltage absolviert beim Turnier der acht besten Herrenspieler des Jahres. Um sich eine Übersicht zu verschaffen, gehen Andreas und Philipp in Form eines Power Rankings durch die Leistungen aller acht Spieler.

    Schwartzman und Rublev "überfordert"


    Während Diego Schwartzman und Andrey Rublev noch kein Match haben gewinnen können, sind Dominic Thiem und Daniil Medvedev noch ohne Niederlage. Vor allem der bisherige Auftritt von Medvedev sticht ins Auge. Letztlich zwei sichere Siege konnte der Russe bisher eintüten, sowohl gegen Alexander Zverev wie auch gegen Novak Djokovic. Vor allem die Leistung gegen Djokovic war herausragend, von der Grundlinie war Medvedev der dominierende Spieler. Schon gegen Alexander Zverev hatte Medvedev in den Ballwechseln überzeugen können. Während Medvedev durch seinen Sieg schon im Halbfinale ist, spielen Djokovic und Zverev den zweiten Halbfinalisten unter sich aus.

    Thiem und Medvedev überragend


    Auch in der zweiten Gruppe hat ein Spieler bisher besonders mit seinen Leistungen überzeugen können: Dominic Thiem. Der US Open Sieger gewann sowohl gegen Stefanos Tsitsipas als auch gegen Rafael Nadal. Beide Matches waren eng, aber Thiem war vor allem in den Tiebreaks da. Gegen Tsitispas gewann Thiem eines dieser Entscheidungsspiele, gegen Nadal sogar zwei. Tsitispas konnte sich derweil gegen Andrey Rublev durchsetzen. Ein Match das dem Vorjahressieger trotz einem 6:1 im ersten Satz noch fast entglitten wäre. So bekommt Tsitisipas am Donnerstag die Chance das Halbfinale doch noch mit einem Sieg gegen Rafael Nadal zu erreichen. Für Thiem geht es gegen Rublev vor allem darum die makellose Bilanz zu behalten.

    Neben den sportlichen Nachrichten aus London blicken Andreas und Philipp auch noch kurz gen Australien. Dort scheint die Entscheidung in den Verhandlungen zwischen australischem Verband und der Regionalregierung über ein Stattfinden der Australien Open noch nicht endgültig gefallen zu sein.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Von Köln über Paris nach London

    16 Nov 2020
    01:24:37

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    Thema der Episode



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge. Die Sendung beginnt nicht wie gewohnt mit einer Ergebnisschau, sondern mit einem Interview, das Andreas mit dem Turnierdirektor der Cologne Open Oliver Müller geführt hat. Das WTA-Event wird ab dem nächsten Jahr in Köln stattfinden – in der Vorwoche zu den French Open. Andreas und Herr Müller sprechen über die Pläne für das Turnier, aber natürlich auch die besondere Corona-Situation und wie die kürzlichen Kommentare von Barbara Rittner zustande kamen, dass die WTA kein Turnier in Köln in diesem Herbst hätte veranstalten wollen.

    Sabalenkas exzellenter Jahresabschluss


    Nach dem Interview gehen Andreas und Philipp durch das Turniergeschehen der letzten beiden Wochen, angefangen mit dem WTA-Turnier in Linz. Dort konnte Aryna Sabalenka ihren guten Herbst fortsetzen, gewann das Finale gegen ihre Doppelpartnerin Elise Mertens. Auch die beiden Halbfinalistinnen Ekaterina Alexandrova und Barbora Krejcikova werden mit ihrer Woche in Linz zufrieden gewesen sein.

    Medvedev in der 2019er-Version


    Im nächsten Segment geht es zuerst um das Masters Turnier in Paris. Hier konnte sich Daniil Medvedev durchsetzen, der das Finale gegen Alexander Zverev gewann. Für Medvedev der dritte Masters Titel seine Karriere und ein Aufgalopp nach einem eher durchschnittlichen Jahr. In Sofia in der vergangenen Woche gab es sogar ein Debüt. Denn dort konnte Jannik Sinner den ersten ATP-Titel seiner Karriere gewinnen. Der 19-jährige Italiener holte das Finale gegen Vasek Pospisil im Tiebreak des dritten Satzes.

    Sinner hatte allerdings keine Chance mehr auf den metaphorischen Zug nach London aufzuspringen. Dort findet seit Sonntag das Jahresendfinale der Herren statt. Andreas und Philipp sprechen über die Auslosung und werden am Mittwoch, Samstag und Sonntag jeweils in Dailys über die Ergebnisse berichten.

    Zum Ende der heutigen Sendung gibt es noch ein News-Segment, natürlich inklusive eines Updates zu den Vorwürfen häuslicher Gewalt gegen Alexander Zverev. Andreas und Philipp arbeiten die Neuigkeiten der letzten zwei Wochen in diesem Fall auf und erwähnen dabei auch diesen Artikel, in dem Olga Sharypova ausführlich über die Gewaltvorwürfe gegen ihren Ex-Freund Alexander Zverev spricht.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Wilder Herbst auf und abseits des Tennisplatzes

    2 Nov 2020
    01:27:31

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    Thema der Episode



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einer regulären Ausgabe und dem ausführlichen Rückblick auf die letzten Wochen.

    Andreas und Philipp beginnen die Sendung mit dem Rücktritt von Julia Görges. Die 32-Jährige hatte vorletzte Woche ihre sportliche Karriere beendet, mit einem Abschiedsbrief ans Tennis. Dabei kann sie auf eine erfolgreiche Zeit als Spielerin zurückschauen. Vor allem in den letzten Jahren als Görges ihren Weg zu finden schien.

    Rublev mit einem Karrierejahr


    Danach geht es mit den Turnieren der vergangenen Wochen weiter. Während es bei den Damen nur ein Turnier in Ostrava gab, waren die Möglichkeiten für die Herren ungleich größer. Hier glänzte vor allem Andrey Rublev, der sowohl in St Petersburg als auch in der letzten Woche in Wien gewann. Bei diesem 500er Turnier war die Besetzung exzellent gewesen. Unter anderem Novak Djokovic war angetreten. Auch wenn er im Viertelfinale ganz klar gegen Lorenzo Sonego verlor.

    Zverev und die Vorwürfe gegen ihn


    Zudem gab es in den letzten Wochen noch ATP-Turniere in Sardinien, Antwerpen und in Köln. Dort konnte sich zwei Mal Alexander Zverev durchsetzen. Neben den Schlagzeilen der letzten Wochen sprechen Andreas und Philipp natürlich auch über die in den letzten Tagen laut gewordenen Vorwürfe von physischem Missbrauch. Seine Ex-Freundin Olga Sharypova hatte auf Instagram und gegenüber russischen Medien angegeben mehrfach von Zverev geschlagen worden zu sein.

    Über die letzten Wochen gab es zudem einiges an Neuigkeiten. Simona Halep ist positiv auf Covid-19 getestet worden und Sam Querrey legte nach einem positiven Test eine filmreife Flucht hin – samt eines Privatjets, der ihn aus Russland herausflog. Kiki Bertens musste sich letzte Woche an der Achillessehne operieren lassen und wird die Australian Open verpassen. Gael Monfils beendete die Saison und Magdalena Rybarikova sogar ihre Karriere. Was von der Slowakin abseits ihres unkonventionellen Spiels vor allem in Erinnerung bleiben wird, ist ihr Einzug ins Halbfinale von Wimbledon im Jahr von 2017.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Rafael Nadal und die wilde 13

    11 Okt 2020
    31:53

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    Thema der Episode



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem fünfzehnten und damit letzten Tag der French Open 2020. Am Sonntag stand das Herrenfinale in Roland Garros auf dem Programm und damit die Chance für beide Teilnehmer Historisches zu erreichen. Am Ende war es Rafael Nadal, der mit seinem dreizehnten French Open Titel in der ewigen Bestenliste mit Roger Federer gleichziehen konnte.

    Nadal dominiert früh


    Schon früh dominierte Nadal das Finale. Während Novak Djokovic Probleme mit dem Aufschlag hatte, konnte Nadal durch aggressives und doch fehlerfreies Tennis sich schnell einen Vorsprung erspielen. Djokovic bekam nicht genug erste Aufschläge rein und Nadal setzte seinen Gegner direkt vom Return her unter Druck. Zeitgleich konnte sich Djokovic nicht auf dieselbe Weise in den Ballwechseln etablieren wie es ihm sonst so oft gegen Nadal gelingt.
    So gingen die ersten beiden Sätze folgerichtig mit 6:0 und 6:2 an Nadal.

    Es dauerte bis zur Mitte des dritten Satzes bis Djokovic von einer kleinen Schwächephase Nadals profitieren konnte und darüber hinaus in der Lage war häufiger Löcher in der Defensive von Nadal zu finden. Doch am Ende holt Nadal das entscheidende Break zum 6:5 und servierte das Match souverän aus.

    GOAT-Debatte neu entfacht


    Natürlich gehört zum Finale auch der Kontext das Nadal und Djokovic beide noch eine realistische Chance haben ihre Karriere mit den meisten Grand Slam Titeln zu beenden. Nadal zog mit seinem Sieg heute mit Roger Federer gleich und so werden wir in den nächsten Tagen sicherlich eine Debatte darum erleben, wer denn nun der beste Spieler aller Zeiten ist.

    Vor einer finalen Bilanzziehung des Turniers sprechen Andreas und Philipp noch kurz über das Doppelfinale der Damen. Hier konnten Kristina Mladenovic und Timea Babos ihren vierten gemeinsamen Grand Slam Titel gewinnen. Zwar hatten die beiden Probleme beim eigenen Aufschlag, doch waren sie letztlich zu gut für ihre Gegnerinnen Alexa Guarachi und Desirae Krawczyk.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Swiatek überragend – Krawietz/ Mies verteidigend

    10 Okt 2020
    31:55

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    Thema der Episode



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem dreizehnten Tag der French Open. Am Samstag stand das Finale der Damen auf dem Programm mit der nächsten 19-jährigen Grand Slam Siegerin. Auch im Herrendoppel wurde der French Open Titel vergeben.

    Andreas und Philipp beginnen mit dem Finale der Damen und einer weiteren dominanten Performance von Iga Swiatek. Die 19-jährige Polin ließ über den ganzen Turnierverlauf ihren Gegnerinnen keine Chance. Zwar tat sich Swiatek im Finale mit ihrem Aufschlag schwer, bekam die Quote beim ersten Serve einfach nicht hoch genug. Aber gerade mit der Vorhand konnte Swiatek dominieren.

    Das Match sah schnell ein Break für Swiatek. Doch konnte Kenin die Partie bis Mitte des ersten Satzes weitestgehend offen gestalten bis Swiatek davon zog. Kenin hatte mehr Probleme mit ihrer Rückhand als gewohnt. Dafür war der Druck von Swiatek auch zu groß. Während der Aufschlag Kenin im ersten Satz im Match hielt, war der Widerstand spätestens Mitte des zweiten Durchganges gebrochen. Swiatek gewann die letzten Spiele schnell.

    Andreas und Philipp sprechen nicht nur über das Match, sondern auch über die Aussichten von Swiatek. Wird sie auf anderen Belägen ähnlich dominant spielen können? Und wo ist sie einzusortieren in der Reihe der anderen jungen Spielerinnen – von Ash Barty und Naomi Osaka bis hin zu Coco Gauff?

    Im Anschluss geht es noch um das Herrenfinale im Doppel. Zum zweiten Mal hintereinander erreichten Andreas Mies und Kevin Krawietz das Finale bei den French Open und zum zweiten Mal gewannen sie den Titel. Vor allem die Returns der beiden machten den Unterschied im Endspiel gegen Mate Pavic und Bruno Soares.

    Die Sendung wird beendet mit einer kurzen Vorausschau auf das Finale der Herren. Gewinnt Rafael Nadal seinen 13. Titel oder verliert er zum dritten Mal in seiner Karriere in Paris? Morgen gibt es die Antwort.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Nadal und Djokovic bestreiten das Traumfinale

    9 Okt 2020
    28:58

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    Thema der Episode



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem zwölften Tag der French Open. Am Freitag standen die Halbfinals der Herren an und sie führten zum erwarteten Finale. Denn am Sonntag spielen mal wieder Rafael Nadal und Novak Djokovic um den French Open Titel. Doch der Weg dahin hielt durchaus einige Highlights bereit.

    Schwartzman dieses Mal fast ohne Chance


    Andreas und Philipp beginnen dabei mit dem Match von Rafael Nadal und Diego Schwartzman. Zwar gewann Nadal den ersten Satz gegen Schwartzman mit 6:3. Doch dauerte dieser mehr als 60 Minuten. Immer wieder konnte Schwartzman seinen Gegner in die Ecke drängen, malträtierte die Rückhand Nadals. Doch Nadal konnte sich im Laufe des Matches immer besser aus diesen Situationen befreien, servierte gut, spielte aggressiv, wenn es drauf ankam.

    Auch wenn Schwartzman noch mal quasi das Maximum aus dem dritten Satz holte, so ging Nadal doch als sicherer Sieger vom Platz und zog zum 13. Mal in seiner Karriere ins Finale der French Open ein. Noch immer ist Nadal ungeschlagen in Endspielen der French Open. Trotzdem könnte am Sonntag eine seiner größten Herausforderungen warten.

    Djokovic macht sich das Leben schwer


    Zwar musste sich Novak Djokovic im Laufe seiner Partie gegen Stefanos Tsitsipas arg strecken. Aber am Ende gewann er schließlich im fünften Satz souverän. Schon im dritten Durchgang hatte der Weltranglisten-1. auf das Match aufgeschlagen, hatte einen Matchball. Doch zu diesem Zeitpunkt begann Tsitsipas die Chancen zu nutzen, die er sich schon das ganze Match über erarbeitet hatte. Genauso effektiv kam Tsitsipas durch den 4. Durchgang bis Djokovic einen quasi fehlerfreien fünften Satz spielte. Trotzdem ein großer Schritt für Tsitsipas.

    Andreas und Philipp schauen kurz auf das Finale zwischen Nadal und Djokovic am Sonntag, ebenso wie auf das Endspiel der Damen am Samstag. Dort werden Iga Swiatek und Sofia Kenin um ihrem ersten beziehungsweise zweiten Grand Slam Titel spielen. Auch das Finale im Doppel der Herren findet am Samstagabend statt.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Swiatek und Kenin – Krawietz/ Mies wiederholen Geschichte

    8 Okt 2020
    29:54

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    Thema der Episode



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem elften Tag der French Open.

    Am Donnerstag standen die Halbfinals der Damen an. Das Resultat: Eines der jüngeren Grand Slam Finals der letzten Zeit. Denn es setzten sich in den Halbfinals die 19-jährige Iga Swiatek und die 21-jährige Sofia Kenin durch.

    Andreas und Philipp starten mit dem Match von Swiatek gegen ihre argentinische Gegnerin Nadia Podoroska. Die war als Qualifikantin ins Halbfinale gekommen, verlor aber ganz klar gegen Swiatek. Wie schon in ihren vorherigen Runden konnte Swiatek den Aufschlag ihrer Gegnerin dominieren, gab auch heute nur 3 Spiele ab. Über das ganze Turnier waren es bisher 20 Spiele. Damit stößt Swiatek schon fast in historische Dimensionen vor. Auch wenn sie damit den Wert von Mary Pierece aus dem Jahr 1994 verfehlte, die damals nur 10 (!) Spiele auf dem Weg ins Endspiel abgab.

    Es war vor allem die Vorhand mit der Swiatek dominierte, sei es um ihre Gegnerin über den Platz zu manövrieren oder um den nächsten Winner unterzubringen. Ihre Vorhand wird Swiatek auch im Endspiel gegen Kenin gebrauchen können. Denn die erwies sich in ihrem Halbfinale gegen Petra Kvitova nicht nur als besonders nervenstark, sondern kontere die zweifache Wimbledon-Siegerin immer wieder aus.

    Am Ende gewann Kenin nur vier Punkte mehr als ihre Gegnerin, wehrte aber 10 von 12 Breakbällen ab und entschied auch darüber hinaus fast jede enge Situation für sich. Kenin und Swiatek gehören zu einer Gruppe von jungen Spielerinnen, die das Damentennis in den nächsten Jahren mitbestimmen könnten.

    Ob Andreas Mies und Kevin Krawietz das Herrendoppel in den nächsten Jahren werden mitbestimmen können, muss sich erst noch zeigen. Doch zum zweiten Mal in zwei Jahren zog die deutsche Paarung ins Finale der French Open ein – dank eines 6:3 7:5 Sieges gegen Nikola Mektic und Wesley Koolhof.
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    Das Ende der Reise für Laura Siegemund

    7 Okt 2020
    27:34

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    Thema der Episode



    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem zehnten Tag der French Open.

    Nach dem Rekordtag am Dienstag ging es dieses Mal etwas ruhiger zu in Roland Garros. Kein Fünf-Stunden-Match wie am Vortag zwischen Dominic Thiem und Diego Schwartzman und auch keine allzu große Überraschung.

    Siegemund von Kvitova ausgespielt


    Andreas und Philipp beginnen mit dem ersten Einzelmatch des Tages zwischen Laura Siegemund und Petra Kvitova. Die Überraschung für Siegemund blieb aus, während Kvitova zum zweiten Mal in ihrer Karriere das Halbfinale in Paris erreichte. Am Ende standen eine weitestgehend souveräne Aufschlagleistung für die zweifache Wimbledon-Siegerin und die Fähigkeit Kvitovas, ihre Gegnerin Siegemund mit harten, präzisen Schlägen unter Druck zu setzen. Trotz der Niederlage bleibt für Siegemund nach dem kürzlichen Sieg im Doppelwettbewerb bei den US Open ein weiterer Karriereerfolg.

    Für Kvitova geht es nun im Halbfinale gegen Sofia Kenin. Die Australian Open Siegerin konnte sich in drei Sätzen gegen Danielle Collins durchsetzen. Bis auf eine Phase im zweiten Satz konnte Collins heute nicht die bekannte Energie auf den Platz mitbringen und so gelang es Kenin sogar im dritten Satz gegen eine zu dem Zeitpunkt ein bisschen angeschlagen wirkende Collins mit 6:0 davon zu ziehen.

    Kein Blockbuster-Rematch


    Im ersten Herrenmatch des Tages gab es nicht den erwarteten Blockbuster. Stattdessen gewann Stefanos Tsitsipas in drei Sätzen gegen Andrey Rublev. Zwar konnte Rublev sich eine 5:3 Führung im ersten Satz erarbeiten. Doch als er diesen Vorsprung hergegeben hatte, kippte das Match recht schnell in Richtung von Tsitsipas. Für den steht ein zweites Karriere-Halbfinale zu buche.

    In diesem Halbfinale geht es für Tsitsipas gegen Novak Djokovic. Der Weltranglisten-1. quälte sich durch den Mittwoch. Schon mit zahlreichen physischen Problemen auf den Platz gekommen, ließ ihn Pablo Carreno-Busta arbeiten und gewann den ersten Satz. Doch Djokovic zog das Match graduell in seine Richtung. Trotzdem gibt es nach dieser Leistung zumindest ein paar mehr Fragezeichen als zuvor.
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