Judd überTRUMPft Selt maximal

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Maximum Break

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  • Total Clearance | Snooker |

    Judd überTRUMPft Selt maximal

    14 Mrz 2022
    15:47

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    Thema der Episode

    Judd Trump ist der Sieger der Premierenausgabe des Turkish Masters, das in der letzten Woche in Antalya stattfand. Er gewann gegen Matthew Selt. Und wie souverän er gewann. Christian Oehmicke und Andreas Thies haben das Match angeschaut und fassen es in der neuesten Ausgabe von Total Clearance zusammen.

    Judd Trump hatte eine für seine Verhältnisse bislang eher mediokre Saison genossen. Ja, er hatte das Champion of Champions gewonnen, aber ansonsten hatte es auch die ein oder andere frühe Niederlage gegeben. Von der Dominanz früherer Jahre war in den letzten Monaten nicht allzu viel gesehen worden. In der letzten Woche hatte er allerdings schon ein gutes Turnier in Newport gehabt, als er bei den Welsh Open ins Finale gekommen war. Von dort hatte er sich direkt in ein Flugzeug gesetzt und war nach Antalya gekommen. Dort musste er anfangs ein bisschen kämpfen, biss sich aber immer mehr ins Turnier und ließ im Finale Matt Selt keine Chance. Das Highlight war das Maximum Break im 10. Frame. Zum sechsten Mal in seiner Karriere spielte Trump bei einem Weltranglistenturnier ein Maximum Break. Dies in einem Finale zu spielen ist sicherlich die Kirsche auf der Sahnetorte.

    Matthew Selt sah über weite Strecken des Finals wie der zweitbeste Spieler aus, doch das Turnier insgesamt war ein großer Erfolg für den Engländer.


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  • Total Clearance | Snooker |

    Bingham: Maximum verloren, Match gewonnen

    23 Feb 2021
    15:51

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    Thema der Episode

    Nachdem sich die Snookerwelt eine Woche Urlaub im walisischen Newport gegönnt hat, um dort die Welsh Open auszutragen, geht es in dieser Woche zurück nach Milton Keynes. Dem Ort, der schon seit Beginn der Pandemie der Austragungsort für die Turniere der World Snooker Tour ist.

    In dieser Woche findet die Players Championship in Milton Keynes statt. Ein Turnier der besten 16 Spieler der Ein-Jahres-Rangliste seit dem European Masters 2020 bis hin zu den Welsh Open 2021. Durch seinen Turniersieg in der letzten Woche ist zum Beispiel auch Jordan Brown bei diesem Turnier dabei. Das Format ist best of 11 bis zum Halbfinale.

    In der ersten Runde trafen Judd Trump und Stuart Bingham aufeinander. Trump musste die zweite frühe Niederlage hintereinander hinnehmen. Nachdem er in der letzten Woche schon bei den Welsh Open früh ausgeschieden war, konnte er auch gegen Bingham nicht an seine frühere Topform anknüpfen. Bingham dagegen zeigte sich äußerst spielfreudig und hatte sogar drei Mal ein Maximum Break versucht. Die ersten beiden Versuche scheiterten bei 112 bzw. 113 Punkten sehr knapp, beim dritten Versuch musste er früher abbrechen. Am Ende siegte Bingham verdient mit 6-5 in einem ersten echten Highlight dieses Turniers.

    Kyren Wilson verrichtete Kurzarbeit, besiegte Ryan Day klar mit 6-1.

    Andreas Thies und Christian Oehmicke berichten in dieser Woche wieder von der Players Championship.


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  • Total Clearance | Snooker |

    Ronnie fliegt um den Tisch – Carter fliegt nach Hause

    26 Nov 2020
    15:12

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    Thema der Episode

    Die UK Championships in Milton Keynes sind erst drei Tage alt und schon haben die Zuschauer an den Strems und vorm Fernseher schon zwei Maximum Breaks gesehen. Dazu ist mit Ronnie O'Sullivan einer der ganz großen Favoriten in die zweite Runde eingezogen. Ali Carter dagegen kann seine Sachen schon wieder packen und nach Hause fliegen. Er unterlag Ashley Carty. Auch Martin Gould ist ausgeschieden. Andreas Thies und Christian Oehmicke berichten.

    Stuart Bingham hat inzwischen große Erfahrung damit, ein Maximum Break zu spielen. In seinem Match gegen Zak Surety gelang ihm zum siebten Mal in seiner Karriere eine 147. Das Match gewann er nebenbei auch noch recht locker. Auch Marcel Eckardt wird zufrieden gewesen sein, konnte er doch schon zum wiederholten Male eine 147 schiedsen.

    Ronnie O'Sullivan hatte gegen Leo Fernandez aus Irland keine Probleme. Es dauerte keine zwei Stunden, dann war das Match schon wieder mit 6-0 beendet. Für Ronnie war es eine solide Trainingseinheit, um wieder reinzukommen nach dem Finale bei den Northern Ireland Open. Für Fernandez war es eine Lehrstunde.

    Martin Gould und Ali Carter haben sich von den höher platzierten Spielern schon in der ersten Runde verabschiedet. Carter unterlag Ashley Carty mit 4-6 und lässt damit seiner insgesamt schwachen Saison eine weitere Enttäuschung folgen. Gould verlor gegen Jordan Brown.


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  • Total Clearance | Snooker |

    Wilson muss maximal kämpfen

    25 Nov 2020
    14:30

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    Thema der Episode

    Die UK Championships haben Tag 2 hinter sich gelassen. Auch an diesem Tag musste ein Spieler wegen eines positiven COVID-Tests vom Turnier ausgeschlossen werden. Matthew Stevens, der in den letzten Wochen und Monaten ansteigende Form gezeigt hatte, wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Sein Gegner Jamie Jones zog kampflos in die zweite Runde des Triple Crown Turniers ein.

    Andreas Thies und Christian Oehmicke sprechen natürlich auch über Stevens, aber auch über eine kleine Verzögerung zum Start von Tag 2, als einige Testergebnisse noch auf sich hatten warten lassen und die Matches ohne die negativen Ergebnisse nicht starten konnten.

    Als es dann losging, wurden die Zuschauer der Streams und TV-Übertragungen (Zuschauer vor Ort sind ja noch nicht zugelassen) mit fantastischem Sport belohnt. Dabei sorgte Kyren Wilson für das Glanzlicht des Tages, als er gegen Ashley Hugill ein Maximum Break spielte. Darüber hinaus zeigte Hugill aber größte Gegenwehr und ließ Wilson nicht von der Leine, der aber am Ende mit 6-4 siegreich war.

    Der letztjährige Finalist Stephen Maguire zeigte auch in der ersten Runde in der Ausgabe dieses Jahr sehr gute Form und gewann sein Auftaktmatch mit 6-1. Ausgeschieden dagegen ist Gary Wilson, der in den letzten Monaten eine ganz schwache Form zeigt. Er unterlag Oliver Lines.


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  • Total Clearance | Snooker |

    Die neue Snooker-Saison ist da

    14 Sep 2020
    11:57

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    Thema der Episode

    Nur vier Wochen, nachdem Ronnie O'Sullivan die letzte Kugel zu seinem WM-Titel gelocht hat, ist die World Snooker-Tour Saison 2020/2021 gestartet.

    In Milton Keynes haben die Spieler der World Snooker Saison ihre Zelte wieder aufgeschlagen, um dort die nächsten Wochen zu verbringen. Sie spielen dort nicht nur das European Masters, sondern auch in den nächsten Wochen die Championship League. Funfact: Die Championship League wird in diesem Jahr schon zum dritten Mal ausgespielt.

    Bis auf Ding Junhui ist fast die komplette Weltelite am Start. Auch Ronnie O'Sullivan, der aber noch nicht in der kommenden Woche spielen muss. Das Turnier ist über mehrere Wochen gestreckt, so dass zwei Gruppen immer an einem Tag gespielt werden können.

    Die Geschichten des ersten Tages waren Judd Trump und Ryan Day. Day spielte, nachdem die Saison etwa eine Stunde lief, das erste Maximum Break der Saison. Er konnte sich in seiner Gruppe unter anderem gegen Matthew Stevens durchsetzen.

    In der anderen Gruppe zeigte sich Judd Trump in okayer Frühform. Er konnte seine Gruppe sicher gewinnen und steht damit auch in der nächsten Gruppenphase.

    Andreas Thies und Christian Oehmicke werden auch in der kommenden Saison ausführlich über die Snooker-Saison auf der World Snooker Tour berichten.


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  • Total Clearance | Snooker |

    Der König des Crucible kehrt zurück

    2 Sep 2020
    11:31

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    Thema der Episode

    Stephen Hendry hat die Snooker-Welt zeit seiner Karriere in Atem gehalten. 2012 trat er zurück. Am 01. September trat er von seinem Rücktritt zurück. Eine Nachricht, die die Snooker-Welt aufhorchen ließ, sie auch ein bisschen aufbrachte. Einer der allergrößten Spieler aller Zeiten, im Frieden mit sich und dem Spiel 2012 zurückgetreten, kommt wieder zurück. Als 51-jähriger will er sich die Knochenmühle der Qualifikation wieder antun. Möchte er sich wieder mit den Jungen messen.

    Warum tut er das? Warum bleibt er nicht bei seinem gemütlichen Job als TV-Kommentator?

    Diese Fragen stellen sich auch Christian Oehmicke und Andreas Thies, die diese Nachricht einordnen. 14 Tage vor Beginn der Saison ist das auf jeden Fall ein Paukenschlag. Kann Hendry auch nur annähernd an die Form alter Tage wieder anknüpfen? Wird ihm ein Schicksal wie Ken Doherty, James Wattana und Jimmy White blühen, die zwar immer wieder für ein gutes Match zu haben sind, aber nicht mehr die Konstanz besitzen?

    Wir werden es sehen. Bis zu den UK Championships möchte Hendry wieder zurückkehren. Wir werden seine Matches anschauen. So viel steht wohl fest.


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  • Total Clearance | Snooker |

    Marcel Eckardt – Das Interview nach der WM

    21 Aug 2020
    24:37

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    Thema der Episode

    Noch nicht eine Woche her ist das Finale der Snooker-WM 2020, als Ronnie O’Sullivan Kyren Wilson deutlich besiegte und zum sechsten Mal Weltmeister wurde. Einer, der das Geschehen aus allernächster Nähe verfolgen konnte, war der Schiedsrichter. Mit Marcel Eckardt war zum ersten Mal ein Deutscher Schiedsrichter in einem Snooker-WM-Finale. Dazu ist er auch noch der jüngste Final-Schiedsrichter in der Geschichte der Snooker-Weltmeisterschaften.

    Während der Corona-Pause hatten sich Andreas und Christian schon einmal mit Marcel verabredet, um über dessen Karriere und Ziele zu sprechen. Damals hatte Marcel gesagt, dass er sich bereit für ein WM-Finale fühle. Zu dem Zeitpunkt hatte er schon geahnt, dass er dieses Jahr wohl das Finale würde schiedsen dürfen.

    Im Follow-Up-Interview spricht er über das Finale an sich, die Hygiene-Bedingungen vor Ort, wie sicher er sich während der WM fühlte und das sportliche Niveau der Weltmeisterschaft.


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  • Total Clearance | Snooker |

    Ronnie, der Kämpfer

    17 Aug 2020
    24:17

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    Thema der Episode

    Aller guten Dinge sind… 6? Ronnie O’Sullivan gewinnt zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder die Weltmeisterschaft und zieht mit Titel Nummer 6 mit Steve Davis und Ray Reardon gleich.

    Im Finale des durch die Corona-Pandemie um 3 Monate verschobenen Saisonhöhepunktes behielt der 44-jährige mit 18:8 überraschend klar die Oberhand. Nach dem ersten Tag hatte es noch 10:7 gestanden, doch mit einer grandiosen dritten Session setzte sich O’Sullivan von seinem Kontrahenten ab. Wilson konnte zu keinem Zeitpunkt im Match an seine zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen. Sein sechster WM-Titel bringt ‚The Rocket‘ neben 500.000 Pfund an Preisgeld noch eine Reihe weiterer Rekorde ein. Mit nunmehr 37 Ranglistentiteln hat O’Sullivan jetzt Stephen Hendry in einer weiteren Statistik überholt. Schon während des Endspiels hatte er eine weitere Bestmarke des Schotten geknackt und mehr Frames im Crucible Theatre gespielt als jeder andere. Als neue Nummer 2 der Weltrangliste hat O’Sullivan nun ebenfalls über 1.000.000 Pfund an Preisgeld vorzuweisen. Andreas Thies und Christian Oehmicke fassen das Finale und die Leistung von Referee Marcel Eckardt ausgiebig zusammen, schauen auf ein grandioses Turnier zurück und würdigen den Einsatz der Organisatoren. Mit der letzten Ausgabe der Sheffield Shots geht ein 17-tägiger Marathon zu Ende, der mit einem sensationellen Halbfinale, einem Maximum Break und letztlich einem würdigen Weltmeister gesegnet wurde.


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  • Total Clearance | Snooker |

    Objects in the Rear View Mirror…

    16 Aug 2020
    14:01

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    Thema der Episode

    ...may appear closer than they are. So lautet ein Song aus dem Jahr 1994 des britischen Sängers Meat Loaf. Diese Textzeile könnte man auch auf die ersten beiden Session des Finals der Snooker-WM 2020 beziehen. Ronnie O'Sullivan führt zur Halbzeit mit 10-7 und eigentlich könnte man meinen, dass Kyren Wilson im Rückspiegel schon recht weit entfernt ist. Das Gegenteil ist aber der Fall und Wilson ist im Laufe des Abends sowohl selbstbewusster als auch besser geworden. Andreas Thies und Christian Oehmicke fassen die ersten 17 Frames dieses Finals zusammen.

    Es wäre ungerecht, die Maßstäbe des Halbfinals an dieses Endspiel zu setzen. Zu dramatisch, zu einzigartig waren die Schluss-Sessions dieser Vorschlussrunde, als hätte man irgendwie erwarten dürfen, dass es im Finale einfach so weitergehen könnte. Es waren ja auch andere Umstände. Erstmals seit Tag 1 waren wieder Zuschauer zugelassen, die dem Finale einen würdigen Rahmen setzten.

    Die erste Session war vom Niveau her sehr überschaubar. O'Sullivan fand als Erster zu so etwas wie Form, ging dann auch nach den ersten acht Frames verdient mit 6-2 in Führung. Als er dann auch noch die ersten beiden Frames der Abendession gewonnen hatte, sah alles nach einem Spaziergang für "The Rocket" aus. Doch Wilson fand in Frame neun zu seinem Spiel und bot ab dem Zeitpunkt einen großen Kampf. Die nächsten vier Frames gewann der "Warrior", die letzten beiden Frames wurden geteilt. So steht eine 10-7 Führung für O'Sullivan, der sich glücklich schätzen kann, den letzten Frame gewonnen zu haben. Die Führung könnte aber trügerisch sicher sein.


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  • Total Clearance | Snooker |

    Das Crucible erlebt Sternstunden

    15 Aug 2020
    37:42

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    Thema der Episode

    Ronnie O'Sullivan und Kyren Wilson bestreiten das Finale der Snooker-WM 2020, nachdem sie sich gegen Mark Selby und Anthony McGill durchgesetzt haben.

    So könnten unaufgeregte News geschrieben werden. Und es wäre auch richtig. Wilson und O'Sullivan sind als Sieger von ihren Halbfinals vom Tisch gegangen. Doch wie sie das geschafft haben; wie sie Matches verlaufen sind und welche Drehungen und Wendungen diese beiden Matches genommen haben: Davon wird man sich noch lange erzählen.

    Kyren Wilson hatte nach der dritten Session schon mit 13-11 geführt. Er hatte ein 2-6 gedreht und sah wie der logische Sieger aus, auch nachdem er den ersten Frame des Nachmittags geholt und auf 14-11 ausgebaut hatte. Doch McGill kämpfte sich bravourös zurück und brauchte beim Stand von 16-15 nur noch einen Frame. Wilson glich aus. Was dann kam, ist wohl einer der verrücktesten, atemberaubendsten, skurrilsten Frames der Snooker-Geschichte. Und wenn man diesen Frame auf eine geflukete grüne Kugel herunterbrechen möchte, kann man das machen, wird dem aber nicht im Geringsten gerecht.

    Ronnie O'Sullivan lag nach 22 Frames mit 9-13 hinten. Selby hatte noch Chancen, das 14-9 zu machen, doch O'Sullivan erreichte auch mit etwas Glück die Abendsession mit 11-13. Diesen Rückstand glich er zum 13-13 sofort aus. Als Selby die beiden nächsten Frames gewann, dachten viele, O'Sullivan hätte mental aus dem Match ausgecheckt. Zu viel Risiko nahm "The Rocket" ein, Safetys wurden mit zu hoher Geschwindigkeit gespielt. Bei 14-16 kam dann der andere Ronnie wieder zum Vorschein. Innerhalb weniger Minuten holte er sich zwei Frames. Im Schlussframe darf sich O'Sullivan bei einem "Hit and hope" bedanken, dass er ins Finale gekommen ist. Hinterher warf ihm Selby Respektlosigkeit vor dem Spiel vor.

    Andreas Thies und Christian Oehmicke versuchen es, diesen Tag halbwegs gerecht werdend zusammenzufassen.


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