Olympiasieger Alexander Zverev

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Olympiasieger Alexander Zverev

    2 Aug 2021
    01:15:03

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge - dieses Mal mit einem Blick auf die olympischen Tenniswettbewerbe in Tokio.

    Zverev holt souverän Gold


    Insgesamt fünf Medaillensätze wurde vergeben - darunter natürlich auch im Herreneinzel. Hier konnte sich Alexander Zverev durchsetzen, mit einem klaren Finalsieg gegen Karen Khachanov. Die eigentliche Überraschung war Zverev jedoch im Halbfinale gelungen, als er Novak Djokovic auf dessen Weg zum “Golden Slam” besiegen konnte. Djokovic verlor im Anschluss auch noch das Match um Bronze gegen Pablo Carreno-Busta.

    Bencic belohnt sich mit Gold und Silber


    Gold im Dameneinzel ging an Belinda Bencic, die sich im Endspiel gegen Market Vondrousova durchsetzen konnte. Vondrousova war es gewesen, die zuvor in der dritten Runden gegen Naomi Osaka gewonnen hatte. Bronze im Dameneinzel ging an Elina Svitolina, die in einem engen Match gegen Elena Rybakina gewann. Die Topgesetzte Ash Barty war zuvor schon in der ersten Runde gegen Sara Sorribes Toro ausgeschieden.

    Im Herrendoppel konnte sich Kroatien zwei Medaillen holen. Die Goldmedaille ging dabei wie erwartet an Mate Pavic und Nikola Mektic. Die beiden hatten schon während des ganzen Jahres dominant gespielt und sich hier einen weiteren Titel geholt. Im Finale gewannen sie gegen Ivan Doig und Marin Cilic. Die Bronzemedaille ging an die Neuseeländer Marcus Daniell und Michael Venus.

    Auch im Damendoppel gewannen die Favoritinnen. Hier setzten sich Barbora Krejcikova und Katerina Siniakova in einem recht klaren Finale gegen Belinda Bencic und Viktoria Golubic durch. Die Bronzemedaille ging überraschend an die Brasilianerinnen Laura Pigossi und Luisa Stefani.

    Bitter verlief der Damen-Doppelwettbewerb für Elena Vesnina, die mit ihrer Partnerin Veronika Kudermetova keinen der vier Matchbälle im Bronze-Match nutzen konnte. Auch im Mixed-Wettbewerb hatte sie Matchbälle - dieses Mal zusammen mit ihrem Partner Aslan Karatsev. Doch die beiden verloren das Finale gegen Anastasia Pavlyuchenkova und Andrey Rublev. Bronze ging an Ash Barty und John Peers.

    Zum Schluss der Sendung sprechen Andreas und Philipp noch kurz über die ATP-Resultate der letzten Woche.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Ash Barty und Karolina Pliskova im Finale

    8 Jul 2021
    26:57

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal zum Halbfinaltag der Damen.

    Andreas und Philipp beginnen mit der Niederlage von Angelique Kerber gegen Ash Barty. Am Ende setzte sich die Australierin mit 6:3 7:6 (3) gegen Kerber durch. Barty hatte sich eine schnelle 3:0 Führung erspielt, danach waren die meisten Spiele eng, doch die Weltranglistenerste brachte den ersten Durchgang doch einigermaßen sicher nach Hause. Im zweiten Satz hatte Kerber den besseren Start, war aber nicht in der Lage bei 5:3 auszuservieren. So musste der Tiebreak entscheiden, in dem sich Barty schnell einen Vorsprung von 6:0 Punkte erspielte und dann auch verdient gewann. Barty hatte im Anschluss lobende Worte für die Qualität des Matches, völlig verdient wie auch die meisten Beobachterinnen und Beobachter fanden.

    Pliskova fast unantastbar beim Aufschlag


    Für Barty geht es nun im Finale gegen Karolina Pliskova. Die Tschechin erreichte zum zweiten Mal in ihrer Karriere ein Grand Slam Finale, letztmals war ihr das bei den US Open 2016 gelungen als sie gegen Angelique Kerber verlor. Dieses Mal schaltete Pliskova die favorisierte Aryna Sabalenka aus. Schon im ersten Satz war Pliskova die bessere Spielerin, setzte Sabalenka immer wieder unter Druck. Doch Sabalenka wehrte alle acht Breakbälle gegen sich ab und profitierte von einem Doppelfehler Pliskovas als sie selbst ihre erste Chance zum Break hatte. Ab dem zweiten Satz zahlte sich die Überlegenheit Pliskovas jedoch auch auf der Spielstandanzeige aus. Vor allem gegen den zweiten Aufschlag Sabalenkas erspielte sich Pliskova Chancen während sie selber ganz stet das Serve hielt.

    So kommt es nun am Samstag zum achten Aufeinandertreffen zwischen Barty und Pliskova. Die Weltranglistenerste führt dabei mit 5:2 im direkten Vergleich. Zuletzt besiegte Barty ihre Finalgegnerin mit 7:5 im dritten Satz beim WTA Turnier in Stuttgart. Für Barty wäre es der zweite Grand Slam Titel, für Pliskova gar eine Premiere.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Swiatek und Kenin – Krawietz/ Mies wiederholen Geschichte

    8 Okt 2020
    29:54

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem elften Tag der French Open.

    Am Donnerstag standen die Halbfinals der Damen an. Das Resultat: Eines der jüngeren Grand Slam Finals der letzten Zeit. Denn es setzten sich in den Halbfinals die 19-jährige Iga Swiatek und die 21-jährige Sofia Kenin durch.

    Andreas und Philipp starten mit dem Match von Swiatek gegen ihre argentinische Gegnerin Nadia Podoroska. Die war als Qualifikantin ins Halbfinale gekommen, verlor aber ganz klar gegen Swiatek. Wie schon in ihren vorherigen Runden konnte Swiatek den Aufschlag ihrer Gegnerin dominieren, gab auch heute nur 3 Spiele ab. Über das ganze Turnier waren es bisher 20 Spiele. Damit stößt Swiatek schon fast in historische Dimensionen vor. Auch wenn sie damit den Wert von Mary Pierece aus dem Jahr 1994 verfehlte, die damals nur 10 (!) Spiele auf dem Weg ins Endspiel abgab.

    Es war vor allem die Vorhand mit der Swiatek dominierte, sei es um ihre Gegnerin über den Platz zu manövrieren oder um den nächsten Winner unterzubringen. Ihre Vorhand wird Swiatek auch im Endspiel gegen Kenin gebrauchen können. Denn die erwies sich in ihrem Halbfinale gegen Petra Kvitova nicht nur als besonders nervenstark, sondern kontere die zweifache Wimbledon-Siegerin immer wieder aus.

    Am Ende gewann Kenin nur vier Punkte mehr als ihre Gegnerin, wehrte aber 10 von 12 Breakbällen ab und entschied auch darüber hinaus fast jede enge Situation für sich. Kenin und Swiatek gehören zu einer Gruppe von jungen Spielerinnen, die das Damentennis in den nächsten Jahren mitbestimmen könnten.

    Ob Andreas Mies und Kevin Krawietz das Herrendoppel in den nächsten Jahren werden mitbestimmen können, muss sich erst noch zeigen. Doch zum zweiten Mal in zwei Jahren zog die deutsche Paarung ins Finale der French Open ein – dank eines 6:3 7:5 Sieges gegen Nikola Mektic und Wesley Koolhof.
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    Osaka und Azarenka – Das „Rematch“

    11 Sep 2020
    37:32

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Daily zum zehnten Tag der US Open. Es standen die Halbfinals bei den Damen an, mit den Siegerinnen Naomi Osaka und Victoria Azarenka.

    Andreas und Philipp beginnen mit dem Sieg von Naomi Osaka. Diese setzte sich in drei Sätzen gegen Jennifer Brady durch. Der erste Durchgang wurde im Tiebreak entschieden und kannte eine überragende Statistik. Denn während beide Damen auf hohem Niveau spielten, beide enormen Druck mit ihren Grundschlägen ausübten, gewann Osaka darüber hinaus 21 von 22 Punkten mit ihrem ersten Aufschlag. Im zweiten Satz wackelte sie ein bisschen in dieser Kategorie und so reichte Brady ein Break zum besseren Ende.

    Im dritten Durchgang zog Osaka das Niveau noch mal an. Neben sehr guten Service Statistiken waren es hier vor allem die Grundschläge von Osaka, die überzeugen konnten. Nicht nur stand Osaka felsenfest in der Defensive, immer wieder konnte sie das Tempo mit Cross-Bällen bestimmen. So steht am Ende der dritte Einzug in ein Grand Slam Finale für die Japanerin.

    Azarenka beendet Slam-Fluch gegen Serena


    Dort wartet am Samstagabend Victoria Azarenka. Die ehemalige Nummer 1 der Welt gewann in drei Sätzen gegen Serena Williams. Während Serena durch die ersten vier Spiele stürmte und Azarenka das Match danach auf ein ausgeglichenes Niveau führen konnte, kam die entscheidende Phase zwischen der Mitte des zweiten und der Mitte des dritten Satzes.

    Hier überwältigte Azarenka den zweiten Aufschlag von Serena, gewann von der Grundlinie die entscheidenden Punkte. Serena verletzte sich Anfang des dritten Satzes, konnte sich trotzdem noch mal gegen die Niederlage stemmen. Doch der erste Aufschlag von Azarenka war zu stark. So steht am Ende das fünfte Grand Slam Finale in der Karriere von Azarenka.

    Schon in die Siegerliste eintragen haben sich Bruno Soareas und Mate Pavic. Die beiden gewannen das Doppelfinale des Herrenturniers in zwei Sätzen gegen Nikola Mektic und Wesley Koolhof.
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    Wawrinka gewinnt den „Jetzt schon Klassiker“

    2 Jun 2019
    40:24

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das achte Daily von den French Open. Der Sonntag sah das eine überragende Match, das ein ganzes Grand Slam Turnier besonders machen kann.

    Jetzt schon ein Klassiker


    Genau in die Kategorie fiel die Begegnung zwischen Stan Wawrinka und Stefanos Tsitsipas. Mehr als fünf Stunden dauerte der Abnutzungskampf zwischen den beiden, viele Chancen auf beiden Seiten inklusive. Am Ende war es Wawrinka, der das Match nicht nur in die Art von physischer Auseinandersetzung drücken konnte, die er gerne hat. Vor allem nutzte er seine Chancen ein kleines bisschen effektiver. Für Tsitsipas sollte die Niederlage aber kein Grund zu lang anhaltendem Gram sein. Er zeigte am Sonntag abermals, dass er schon jetzt zu den besten Spielern der Welt gehört – auch bei Grand Slam Turnieren. Während Tsitispas und Wawrinka also Spektakuläres boten, konnten Roger Federer und Rafael Nadal Routinesiege einfahren.
    Während es für Federer nun gegen Wawrinka geht, steht der Gegner von Nadal noch nicht fest. Denn das Match zwischen Kei Nishikori und Benoit Paire wurde beim Stand von 2:1 Sätzen für den Japaner abgebrochen.

    Martics Premiere


    Die Damen standen am Sonntag ein bisschen im Schatten der Herren. Immerhin gab es zwei Debüts zu verzeichnen. Sowohl Petra Martic also auch Marketa Vondrousova erreichten zum ersten Mal das Viertelfinale bei einem Grand Slam Turnier. Während Martic dazu beim Sieg gegen Kaia Kanepi vor allem ihre Nerven in den Griff bekommen musste, war der Sieg von Vondrousova von spielerischer Überlegenheit geprägt. Die 19-jährige Tschechin ließ ihrer Gegnerin Anastasija Sevastova überhaupt keine Chance. Das andere Viertelfinale in der unteren Hälfte bestreiten Johanna Konta und Sloane Stephens. Konta setzte sich erstaunlich souverän gegen Donna Vekic durch. Stephens gewann in zwei Sätzen gegen die ehemalige Siegerin Garbine Muguruza. Die kam zwar gut ins Match, war aber an diesem späten Pariser Nachmittag nur die zweitbeste Spielerin.
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    Kroatien gewinnt den „letzten“ Davis Cup

    25 Nov 2018
    43:50

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal die letzte reguläre Sendung in diesem Jahr. Am kommenden Sonntag folgt dann die Jahresrückschau 2018 und an den Wochenenden danach vier weitere Bonussendungen des Chip & Charge Teams.

    Cilic lässt 2016 vergessen


    Den Abschluss des Tennisjahres bildet wie immer das Davis Cup Finale, auch wenn dieser traditionsreiche Wettbewerb im kommenden Jahr eine radikale Neuerung erfahren wird. Zum Beginn der Sendung sprechen Andreas und Philipp dann auch noch mal über eigene Davis Cup Erinnerungen, ihre generellen Eindrücke dieses letzten „alten“ Davis Cup Wochenendes und geben einen kurzen Überblick über die neuesten Äußerungen des Chefs der Internationalen Tennis Föderation David Haggerty.

    Für Kroatien, die Sieger, und vor allem ihren Spitzenspieler Marin Cilic war der Verlauf des Wochenendes eine Genugtuung. Cilic hatte vor zwei Jahren noch eine fast sichere Finalführung der Kroaten aus der Hand gegeben. Damals hatte er das vorentscheidende Match gegen Juan Martin del Potro verloren. Dieses Mal ließen sowohl er als auch sein Mitstreiter Borna Coric nicht ein Mal ein Break der Franzosen zu. Beide Spieler dominierten ihre Einzel. Coric gewann zum Auftakt gegen Jeremy Chardy, Cilic danach souverän gegen Tsonga.

    Herbert glänzt im Doppel


    Am Samstag kamen die Franzosen durch den Sieg des Doppels noch Mal heran, bevor Cilic den kroatischen Titel am Ende mit einem Sieg gegen Lucas Pouille sichern konnte. Für die Kroaten war also alles im Lot. Bei den Franzosen gab es hingegen Kritik an der Auswahl des Untergrundes, sowie der nominierten und aufgestellten Spieler. Gilles Simon und Gael Monfils, die beide positive direkte Vergleiche gegen Cilic und Coric hatten, waren nicht nominiert. Chardy, der in den letzten Monaten mit der Form haderte, hatte das Wochenende eröffnet. Für Kapitän Yannick Noah war es also ein bitteres Wochenende, nachdem er letztes Jahr noch mit dafür gesorgt hatte, dass die Franzosen endlich den ersten Titel für ihre goldene Generation holen konnte.

    Die Sendung wird beschlossen mit einem News-Segment. Wir blicken auf den Rückblick von Patty Schnyder und die Sperren wegen Wettbetruges für Potito Starace und Daniele Bracciali.
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    Die (Un-) Vollendete

    27 Jan 2018
    29:30

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    Thema der Episode

    Der vorletzte Tag bei den Australian Open ist wie andernorts auch dem Finale der Damen vorbehalten, und das war in diesem Jahr ein Denkwürdiges. Nicht nur wegen der Ausgangssituation, wegen der beiden Unerfüllten die hier aufeinander trafen und endlich den ersten Grand Slam Titel ihrer Karriere gewinnen wollten. Vor allem auch weil das Match an sich mehr bot, als es ohnehin schon im Vorhinein versprach.
    Wozniacki und Halep hatten beide in den vorherigen Runden Matchbälle abgewehrt, Halep zuletzt in ihrem epischen Halbfinale gegen Kerber. Obwohl man der Rumänin die daraus resultierende Erschöpfung spätestens ab Mitte des zweiten Satzes ansah, war sie über die fast drei Stunden ebenbürtig. Auch wenn Halep in einer launigen Pressekonferenz unumwunden zugab, an diesem Tag nur die zweitbeste Spielerin gewesen zu sein.
    Andreas und Philipp analysieren den Matchverlauf Satz für Satz, schauen, was die beiden Damen besonders gut machten und wo die Unterschiede an diesem schwülen Samstagabend lagen. Natürlich ordnen sie das Resultat auch ein. Was bedeutet der Sieg für Wozniacki und hat Halep endlich den Ruf der Zögerlichen hinter sich lassen können? Wird sie vielleicht schon bald einen ganz großen Titel gewinnen?
    Natürlich blicken Andreas und Philipp auch noch kurz auf das gesamte Damenturnier zurück. Beide stimmen überein, dass das Niveau hoch war und einige der Matches durchaus etwas für die Erinnerungskiste sind.

    Im Schatten des Damenfinales gab es auch noch ein stimmungsvolles Doppelfinale bei den Herren, und das mit einem Sieger aus Österreich. Oliver Marach gewann zum ersten Mal in seiner Karriere einen Grand Slam, zusammen an der Seite von Mate Pavic. Die beiden besiegten Robert Farah und Juan Sebastian Cabal mit 6:4 6:4.
    Zum Abschluss dann noch ein Schwenk zum Juniorenwettbewerb. Da gab es einen Titelträger mit ganz prominentem Namen. Denn Sebastian Korda, der Sohn des Herrensiegers von 1998, Petr Korda, gewann den Titel.
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    Federers Schongang

    26 Jan 2018
    23:42

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    Thema der Episode

    Tag 12 bei den Australian Open, Australia Day und doch kein großer Grund zum Feiern. Denn Hyeon Chung musste in seinem Halbfinale gegen Roger Federer nach anderthalb Sätzen aufgeben. Wie sich im Anschluss heraus stellte, hatte Chung schon seit Tagen mit schweren Blasen an den Füßen zu kämpfen. Federer, der laut eigenen Angaben von der Verletzung wusste, ließ Chung laufen und Fehler machen. Nur wenige Male konnte der 21-jährige zeigen, wie gefährlich Return und Rückhand schon jetzt sind, und warum die Vergleiche mit Novak Djokovic in der Tat nicht weit hergeholt sind. Auch sagte Federer Chung im Matchanschluss eine große Karriere voraus, ohne sich zu sehr auf konkrete Zahlen festlegen zu lassen. Das würde nur unnötig Druck aufbauen, so Federer. Der Schweizer mischte sich auch in die nach dem Matchende aufkommende Debatte ein, ob Chung denn wirklich hätte aufgeben sollen. Federer sah hier drin kein Problem.

    Andreas und Philipp stimmen mit der Meinung überein. Die beiden besprechen dann noch, warum die Herrenmatches der vergangenen Tagen - mit einigen Ausnahmen - ohne großes Drama blieben. Liegt es etwas am Fehlen von Andy Murray, Stan Wawrinka und Kei Nishikori? Gibt es im Moment nicht genug Unterbau?

    Nach dem Herrenteil blicken Andreas und Philipp zum ersten Mal ausführlicher auf die Doppelturniere. Hier gab es am Freitag mit Kristina Mladenovic und Timea Babos die ersten Siegerinnen. Die beiden siegten im Damendoppel-Finale gegen Elena Vesnina und Ekaterina Makarovsa. Generell scheint das Feld aber in dieser Saison sehr offen nach dem Rücktritt von Martina Hingis. Diesen Zustand gibt es schon seit einigen Jahren bei den Herren. Zwar gibt es Spieler, die konstant oben dabei sind. Aber es bilden sich immer wieder neue Teams, die Titel werden von unterschiedlichen Paaren gewonnen. Morgen im Herrendoppel-Finale wird es dann auch ein Debüt geben. Denn sowohl Oliver Marach und Mate Pavic als auch Robert Farah und Juan Sebastian Cabal haben noch nie einen Grand Slam Titel im Herrendoppel gewonnen.

    Zum Sendungsabschluss gibt es dann noch eine Meldung aus dem Juniorendoppel. Dort erreichten die Deutschen Rudi Molleker und Henri Squire das Finale.
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    Erdbeerzeit: Muguruzas Mission

    15 Jul 2017
    27:41

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    Thema der Episode

    Garbine Muguruza heißt die Siegerin des Damen-Einzels in Wimbledon. In einem über die letzten 1 1/2 Sätzen viel zu einseitigem Match besiegte sie Venus Williams mit 7-5 und 6-0 und holte damit ihren 2. Grand Slam, nachdem sie im Jahr 2016 schon die French Open gewonnen hatte.

    Der Knackpunkt war wohl das 4-5 im 1. Satz. Bis dahin hatten beide Spielerinnen mehr oder weniger ohne Probleme ihren Aufschlag durchgebracht. Aus dem Nichts hatte sich Venus Williams zwei Satzbälle besorgt, doch Muguruza konnte beide Satzbälle abwehren und ab dem Zeitpunkt ging es nur noch in eine Richtung, in die der Spanierin. Ab dem Punkt verlor Muguruza kein einziges Spiel mehr und sicherte sich damit in überragender Art und Weise den Sieg.

    Andreas und Philipp widmen sich diesem Spiel in aller Ausführlichkeit. Was ist auf dem Weg der letzten 2 1/2 Wochen passiert? Noch in der Vorbereitung in Eastbourne hatte Muguruza gegen Barbora Strycova ganz klar verloren und gehörte hier sicher nicht zu den Top-Favoritinnen. Doch sie biss sich durch, unter anderem im Match gegen Angelique Kerber, als sie ihren einzigen Satz abgab.

    Wie geht es weiter mit Muguruza? Steht ihr eine Wawrinkaesque Karriere bevor, indem sie immer mal wieder bei manchen Turnieren ausscheidet, um dann bei den Grand Slams zu den Favoritinnen zu gehören?

    Und wie geht es mit Venus Williams weiter? Die hatte im Interview schon ihre Hoffnung artikuliert, hier irgendwann wieder die Chance zu bekommen, das Turnier zu gewinnen.

    Andreas und Philipp widmen sich auch dem Herren-Doppel-Finale, in dem es episch zuging.
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