#SENCOL: Wieder ein Standard

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    #SENCOL: Wieder ein Standard

    28 Jun 2018
    14:31

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Kolumbien heißt der Gruppensieger der Gruppe H bei der WM 2018 in Russland. Dazu genügte ihnen ein 1:0-Sieg gegen die unbequemen Senegalesen, die am Ende aufgrund der Fairplay-Regelung aus dem Turnier ausschieden und Japan den Vortritt lassen mussten. Auch, weil sie letztlich zu wenig in der Offensive getan haben.

    Wir analysieren hier bei Kick in Russ, dem gemeinsamen WM-Podcast von 90PLUS und meinsportpodcast.de, die Partie zwischen Senegal und Kolumbien, die erst in der Schlussphase so wirklich Fahrt aufgenommen hatte - mit Malte Asmus und Manuel Behlert von 90PLUS.

    Spielbericht:

    Beide Trainer hatten Änderungen im Vergleich zum vorausgegangenen Spiel vorgenommen: Beim Senegal rotierten Baldé im Sturm, Gassama als rechter Verteidiger und Kouyaté im defensiven MIttelfeld in die Mannschaft. Bei Kolumbien kamen Uribe und der nach seiner Gelbsperre wieder spielberechtigte Sanchez im defensiven Mittelfeld zum Einsatz.

    Es bot sich eine zerfahrene erste Hälfte mit vielen Unterbrechungen aufgrund von kleinen Fouls. Vor allem der Senegal verstand es, mit hartem Spiel immer wieder die Kombinationen der Kolumbianer zu stören. Ansonsten verteidigten die Senegalesen diszipliniert und versuchten auch in die Offensive zu gehen. Meist waren sie dabei aber zu hektisch und überhastet. Dann brachte Davinson Sanchez brachte Sadio Mané im Strafraum zu Fall. Im ersten Reflex pfiff der Schiedsrichter Elfmeter, ließ sich dann aber eines Besseren belehren. Die Bilder des VAR zeigten aber: Sanchez traf erst den Ball (17.).

    Viel mehr Highlights gab es dann auch fast nicht in der ersten Hälfte. Kolumbien hatte mehr Ballbesitz, aber fand in der kompakten Defensive der Senegalesen keine Lücken. Den einzigen Abschluss der Kolumbianer gab es in der 13. Minute - bezeichnenderweise durch einen Freistoß. Und beim Kopfball nach einem weiteren Freistoß in Tornähe stand Falcao im Abseits (25.). Dass James nach einer halben Stunde angeschlagen ausgewechselt werden musste, war der kolumbianischen Kreativität auch nicht unbedingt zuträglich.

    Auch in der zweiten Hälfte kamen die Kolumbianer nicht in den gegnerischen Strafraum. Senegal verteidigte weiter kompakt und bot den Südamerikanern keine Lücken. Allerdings kamen die Senegalesen ihrerseits auch kaum zu Entlastungsangriffen. Ein Punkt hätte ihnen gereicht. Doch dann brachte ihr Keeper Ndiaye sie in Bedrängnis. Er setzte zur Grätsche gegen Muriel an, traf aber den Ball und wurde nicht mit einem Elfmeter bestraft. Und dann kam Kolumbien doch zur Führung - nach einer Ecke. Yerry Mina wuchtete den Ball per Kopf zum 1:0 ins Netz (74.), schoss sein Team virtuell zum Gruppensieg und Senegal raus.

    Die Westafrikaner mussten also etwas tun und hätten auch fast getroffen. Doch den Schuss von Niang konnte Ospina mit starkem Reflex abwehren (77.). Sarr nahm dann ein Zuspiel am zweiten Pfosten volley, verzog aber über das Tor. Das Aus seiner Mannschaft konnte er nicht mehr verhindern.


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    #JPNSEN: Offener Schlagabtausch

    24 Jun 2018
    13:17

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Mit Senegal und Japan traten heute die überraschenden Tabellenführer der Gruppe H im direkten Duell gegeneinander an. Und sie demonstrierten beide eindrucksvoll, wieso sie dort stehen. Die beiden Teams lieferten sich einen packenden Schlagabtausch, der letztendlich in einem 2:2 Unentschieden endete. In der Gruppe H ist nun alles offen.


    Wie es dazu kam, was das für die Gruppenkonstellation bedeutet - das besprechen Chris McCarthy und Damian Osako hier bei „KICK IN RUSS“ dem WM-Podcast von meinsportpodcast.de und neunzigplus.de.




    Spielbericht


    Nach dem überraschenden 2:1 über Kolumbien lief Japan mit einer unveränderten Mannschaft auf. Der Senegal, ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis im Rücken (2:1 gg. Polen), verzichtete auf Stürmer Mame Biram Diouf und verstärke durch Badou Ndiaye das Mittelfeld.


    In einem packenden Fußballspiel war es der Senegal, der deutlich besser ins Spiel kam. Die Führung nach einem groben Fehler von Japans Schlussmann Kawashima, der in der 12. Minute er einen haltbaren Schuss in die Beine von Sadio Mané faustete, ging folglich vollkommen in Ordnung.


    Japan versuchte sich zurück ins Spiel zu kämpfen und da die Afrikaner etwas zu sehr den Fuß vom Gas nahmen, kam es bereits in der 34. Minute zum Ausgleich. Yuto Nagatomo kontrollierte auf dem linken Flügel einen perfekten Diagonalball, überließ das Spielgerät Takashi Inui, der mit einem herrlichen Schlenzer das 1:1 erzielte.


    Der Senegal musste reagieren und es entwickelte sich allmählich, trotz der Halbzeitunterbrechung, ein offener Schlagabtausch. Das zwischenzeitlich Übergewicht der Löwen blieb ohne Endprodukt und so waren es die Japaner, die durch zwei Top-Chancen durch Osako (60') und Inui (64') das Heft in die Hand nahmen. Die Drang-Phase wurde durch einen der mittlerweile wenigen Angriffe der Senegalesen entscheidend unterbrochen werden. Sadio Mané fand Youssouf Sabaly auf dem linken Flügel, dieser ließ den japanischen Rechtsverteidiger Gaku Shibasaki stehen und spielte den Ball flach aber entschlossen durch den Strafraum. Moussa Wagué eilte herbei und besorgte mit einem trockenen Schuss die 2:1 Führung in der 70. Minute.


    Wieder ließ der Senegal nach der Führung schnell nach. Nach einer Flanke von Osako irrte Schlussmann Khadim N'Diaye durch den Strafraum, der starke Inui bediente den eingewechselten Honda, der nur noch abstauben musste - 2:2 (78').


    Es bliebt letztendlich bei einem Unentschieden der extrem spannenden Sorte. Ein Unentschieden, mit dem sowohl Japan als auch Senegal nicht zufrieden sein dürften.





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    #RUSEGY: Auslosung genutzt

    19 Jun 2018
    16:26

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    Thema der Episode

    Wer hätte das vor dem Turnier erwartet? 6 Punkte und 8:1 Tore - das ist die Ausbeute von Gastgeber Russland nach zwei Spieltagen der WM 2018. Und damit nehmen sie tatsächlich erstmals Kurs auf die K.o.-Runde. Letztlich hat sie beim 3:1-Sieg über Ägypten erst ein Eigentor in die Spur gebracht, aber danach machten sie den Sack zu und nutzen die relativ leichte Auslosung bisher aus.

    Malte Asmus und unser Experte Marius Merck von 90PLUS analysieren die Partie Russland gegen Ägypten und sahen, dass trotz der beeindruckenden Torausbeute, die Russen trotzdem nicht unverwundbar sind. Allerdings an diesem Abend nicht von Ägypten, die gedanklich schon mal die Koffer packen dürfen.

    Spielbericht:

    Zehn Minuten brauchten die Russen, um die Kontrolle über das Spiel zu bekommen. Mit ihrem frühen Pressing störten sie immer wieder den Spielaufbau der Ägypter und kamen auch immer wieder relativ leicht ins letzte Drittel und Abschlüssen. Nach 15 Minuten kamen auch die Ägypter mal vor das gegnerische Tor. Ein Kopfball von Marwan Mohsen nach einer Ecke verfehlte aber das Tor. Kurz darauf vergab auch Trezeguet knapp.

    Die meisten Abschlüsse der ersten Hälfte hatten aber die Russen. Sie agierten allerdings im letzten Drittel oft zu ungeduldig und ließen sich zu überhasteten Flanken oder Schüssen hinreißen. Auf der Gegenseite dauerte es bis zu 34. Minute, ehe Mo Salah erstmals gefährlich wurde. Yuri Zhirkov konnte aber im letzten Moment klären, ein paar Minuten später verfehlte der Superstar das Ziel nur knapp. Ansonsten machte Ägypten zu viele Fehler im Aufbau. Insgesamt hatte Russland das Spiel aber unter Kontrolle.

    Und daher war auch die Führung kurz nach Wiederanpfiff verdient - auch wenn sie aus einem Eigentor resultierte. Keeper El-Shenawy faustete eine Flanke nicht weit genug aus seinem Strafraum. Roman Zobnins Abnahme fälschte Ahmed Fathy mit dem Knie unhaltbar für seinen Keeper zur Führung ins eigene Tor (47). Die Ägypter versuchten zu antworten, bekamen dann aber die kalte Dusche. Denn Russland konnte per Doppelschlag die Führung ausbauen.

    Erst passte Mario Fernandes an den Fünfer, wo Denis Cheryshev zum 2:0 verwandelte (59.). Dann setzte sich Artem Dzyuba im Eins-gegen-Eins gegen Ali Gabr durch und vollstreckte zum 3:0 (62.) und versetzte den Ägyptern damit wohl den Knock Out für das Spiel und auch das Turnier. Allerdings waren Mo Salah immerhin noch ein paar Abschlüsse und ein Elfmetertor als Ergebniskosmetik vergönnt. Zobnin hatte den Stürmerstar an der Strafraumgrenze zu Fall gebracht, Referee und VAR entschieden auf Strafstoß, den der Superstar des FC Liverpool trocken verwandelte (74.).


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    #POLSEN: Selbst geschlagen

    19 Jun 2018
    15:46

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    Thema der Episode

    Die nächste große Überraschung in der Gruppe H bei der WM 2018 in Russland ist perfekt: Polen unterlag dem Senegal mit 1:2 - und schlug sich dabei mit Eigentor und kapitalem Bock letztlich selbst. Zuvor hatte Japan Kolumbien geschlagen. und nun sind plötzlich die beiden Außenseiter ganz oben in der Tabelle. Malte Asmus und Julius Eid von 90PLUS analysieren die Partie - hier bei Kick in Russ, dem WM-Podcast von meinsportpodcast.de.

    Spielbericht:


    Nach nervösem Start beider Teams entwickelte der Senegal zweimal mit Zug zum Tor, ohne allerdings nennenswerte Erfolge zu verzeichnen. Polen ließ in dieser Phase allerdings auch wirklich zwingende Aktionen vermissen. Beide Teams überboten sich zudem mit schlechtem Passspiel, die Stürmer auf beiden Seiten hingen in der Luft. Polen fand so gegen das dichte 4-4-2 der Senegalesen und ihr robustes Zweikampfverhalten kein Durchkommen. Auch Senegal tat sich zunächst schwer, offensiv wirkliche Gefahr zu erzeugen. So plätscherte die Partie ereignislos vor sich hin.

    Bis sich M’Baye Niang auf dem linken Flügel gegen Lukasz Piszczek durchsetzte, der Ball über Sadio Mané zentral vor dem Strafraum zu Idrissa Gueye kam. Der Senegalese zog aus 16 Metern ab und sein Schuss wurde von Thiago Cionek unhaltbar für Wojciech Szczesny zum 1:0 für Senegal ins Tor abgefälscht (38.).

    Polen stellte taktisch um, wechselte in der Abwehr von der Vierer auf die Dreierkette. Dadurch standen sie höher, übten etwas mehr Druck aus. Lewandowski konnte Senegals Keeper N’Diaye mit einem Freistoß aus 20 m erstmals zum Eingreifen bringen. Doch die Polen mussten sich auch vor Kontern des Senegal hüten. Für richtige Gefahr für das eigene Tor sorgten die Polen dann aber selbst.Krychowiak spielte unbedrängt einen Leichtsinnspass zum eigenen Keeper. Niang antizipierte stark, sprintet dazwischen, umkurvt den verdutzten Szczesny problemlos und schob zum 2:0 ein (60.).

    Polen schaffte es auch in der Folge nur selten gefährlich vor das gegnerische Tor. Erst Milik setzte in der 70. Minute ein offensives Lebenszeichen, nachdem er von Piszczek von rechts bedient worden war. Doch sein Versuch mit dem Außenrist landete am Außennetz. Ein Kopfballversuch des eingewechselten Dawid Kownacki wurde zur leichten Torwartbeute. Die kollektive Abwehrarbeit des Außenseiters zahlte sich ansonsten aus. Es gelang ihnen schon früh, das Aufbauspiel der Polen wirkungsvoll zu unterbinden.

    Erst in der Schlussphase durfte Polen dann doch noch einmal jubeln. Kamil Grosicki zirkelte einen Freistoß auf den Kopf von Krychowiak und der überwand N’Diaye zum 1:2-Anschlusstreffer, der aber letztlich nur noch Ergebniskosmetik blieb.

     

     


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    #COLJPN: Kein Fallobst

    19 Jun 2018
    14:50

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    Thema der Episode

    Viele Experten hatten Japan vor Turnierstart als Fallobst einsortiert. Doch nun sind sie nach dem ersten Gruppenspiel gegen Kolumbien und einem 2:1-Sieg plötzlich auf Kurs Achtelfinale und Kolumbien schwer unter Druck. Der erste Sieg eines asiatischen Teams gegen ein südamerikanisches überhaupt bei einer WM. Allerdings profitierte Japan dabei auch einem frühen Platzverweis und einer Trainingsverletzung von James Rodriguez, die das taktische Konzept von Coach José Pekerman früh über den Haufen warfen.

    Darüber wird zu reden sein, hier bei Kick in Russ, dem Podcast zur WM 2018 in Russland auf meinsportpodcast.de. Und das machen Malte Asmus und unser Experte von 90PLUS, Julius Eid.

    Spielbericht:

    Den ersten Nackenschlag hatte Kolumbien schon vor dem Spiel verkraften müssen. Denn James Rodriguez begann das Spiel angeschlagen nur auf der Bank. Den zweiten Nackenschlag für Kolumbien gab es dann kurz nach dem Anpfiff. Torhüter Ospina vereitelte zunächst eine dicke Chance von Osako, den Nachschuss von Kagawa blockte Carlos Sanchez mit dem ausgefahrenen Arm. Ein berechtigter Platzverweis und Elfmeter für Japan waren die Folge. Kagawa verwandelte eiskalt zur 1:0-Führung (6.).

    Es entwickelte sich ein kurzweilige Spiel, weil vor allem die Japaner nach vorne spielten. Aber auch Kolumbien brachte sich ab der 20. Minute vermehrt offensiv ein - immer wieder angeführt von Juan Cuadrado, den die Japaner nicht richtig in den Griff bekamen. Deshalb verwunderte es auch, dass ausgerechnet der auffälligste Südamerikaner das Feld verlassen musste. Trainer José Pekermann brachte an seiner Stelle Wilmar Barrios.

    Kolumbien blieb trotz allem gefährlich und verdiente sich dadurch auch den Ausgleich. Allerdings fielder durch einen unberechtigten Freistoß. Falcao hatte sein Hinterteil eigentlich regelwidrig gegen Hasebe eingesetzt, Schiedsrichter Damir Skomina erkannte aber trotzdem ein Foul am Kolumbianer. Und Quintero verwandelte den Standard flach zum Ausgleich (39.).

    Japan kam mit mehr Schwung aus der Pause und dank Yuya Osako aus halblinker Position im Strafraum zum ersten guten Abschluss. Ospina war allerdings auf dem Posten. Und er wehrte kurz darauf auch einen Rechtsschuss von Takashi Inui ab. Mayo Yoshidas Kopfball nach einem Freistoß von Gaku Shibasaki verfehlte das Tor nur knapp. Bei Kolumbien war mittlerweile James im Spiel. Aber auch der Hoffnungsträger brachte keine Entlastung und kam erst in der Schlussphase zu einer kleinen Chance und holte sich eine Gelbe Karte ab. Und so belohnte sich Japan für ihre Feldüberlegenheit. Osako köpfte nach einer Ecke das 2:1.


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    Tagesvorschau & Schiri-Noten

    19 Jun 2018
    12:38

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    Thema der Episode

    Bei der Fußball-WM in Russland greift heute auch die Gruppe H ins Geschehen ein - und damit kommen dann auch die letzten vier Teams, die bisher noch gar nicht gegen den Ball getreten haben, zum Einsatz. Was wir von Kolumbien gegen Japan und Polen gegen Senegal erwarten dürfen, verrät euch Malte Asmus in der Tagesvorschau von Kick in Russ, dem WM-Podcast auf meinsportpodcast.de. Außerdem zieht ZDF-Schiedsrichterexperte Urs Meier mit uns eine erste Bilanz der Schiedsrichterleistungen bei der WM bisher - und Benedikt Höwedes verrät, was er der DFB-Mannschaft nach der Niederlage gegen Mexiko bei dieser WM noch zutraut.


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    Teamcheck: Senegal

    1 Jun 2018
    6:07

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    Thema der Episode

    2002 sorgte der Senegal bei seiner bisher einzigen WM-Teilnahme für eine faustdicke Überraschung. Im Eröffnungsspiel schlug das Team Weltmeister Frankreich mit 1:0 und erreichte sensationell das Viertelfinale. Einer der Stars von damals ist auch diesmal mit dabei. Und könnte wieder ein Erfolgsgarant sein.

    Der Weg zur WM:
    Scheinbar mühelos qualifizierte sich Senegal für die WM-Endrunde in Russland. Ohne Niederlage und mit nur drei Gegentoren in sechs Spielen setzten sich die Löwen aus Senegal in ihrer Qualifikation gegen Gegner wie Burkina Faso die Kapverden und Südafrika durch. Allerdings wurde eine sportliche Niederlage gegen Südafrika erst am grünen Tisch korrigiert. Der Ghanaische Schiedsrichter Joseph Lamptey hatte das Spiel nachweislich verschoben, wurde lebenslang gesperrt. Das angesetzte Wiederholungsspiel gewann der Senegal dann klar. Die Stabilität und Effizienz der Senegalesen auf dem Weg nach Russland nähren die Hoffnungen der Fans auf ein ähnlich erfolgreiches Abschneiden wie 2002.

    Der Star:
    Die hochtalentierte senegalesische Mannschaft ist gespickt mit potentiellen Schlüsselspielern. Doch einer ragt heraus: Sadio Mané. Der pfeilschnelle und enorm dribbelstarke Außenstürmer reifte unter Jürgen Klopp beim FC Liverpool zur Weltklasse. Seine Torgefährlichkeit und sein Talent, auch in größter Bedrängnis zu improvisieren dürften einer der Schlüssel für einen möglichen Erfolg Senegals sein. Mané bildet zusammen mit Abwehrbollwerk Kalidou Koulibaly von Napoli und Rhythmusgeber Idrissa Gueye von Everton die Korsettstange des Teams. Mit ihnen steht und fällt das Spiel der Afrikaner.

    Der Shootingstar:
    Noch laboriert er an einer Oberschenkelblessur. Doch wenn er bei der WM mitmischen kann, sollte die Fußballwelt auf Keita Balde achten. Der entsprang der Nachwuchschmiede von Barca, landete nach über 100 Einsätzen bei Lazio mittlerweile in der Ligue 1 bei Monaco. Dort traf der beidfüßige Linksaußen in 23 Einsätzen in der letzten Saison achtmal und legte fünf weitere Tore auf. Sein Marktwert wird aktuell auf 30 Mio. Euro geschätzt - eine gute WM könnte ihn noch weiter in die Höhe treiben.

    Der Trainer:
    Seit 2015 ist Aliou Cisse bereits Nationaltrainer Senegals - und seitdem noch ohne Niederlage nach 90 Minuten. Nur im Viertelfinale des Afrika Cup 2017 unterlag er mit dem Team gegen Kamerun - allerdings erst nach Elfmeterschießen. Cisse ist zwar erst 42 und der jüngste Trainer der WM. Doch seine Erfahrung als Spieler bei PSG, Montpellier oder auch Birmingham und Portsmouth ist ihm im Umgang mit seinen Spielern von großem Nutzen. Das gepaart mit seinem selbstbewussten Auftreten und dem manchmal etwas sturen Festhalten an seinen Ideen. Das zeichnete ihn als Spieler aus, als er 2002 den Senegal ins Finale des Afrika Cup und ins WM-Viertelfinale brachte - und es ist sein Erfolgsrezept als Trainer.

    Stärken und Schwächen:
    Der Senegal lebt von seiner starken Physis, läuft den Gegner stets mit unheimlicher Wucht an und ist in der Ausnutzung der sich bietenden Chancen extrem effizient. So zumindest in der Qualifikation. Die letzten Testspiele vor der WM standen vor allem in Zeichen von Experimenten, dürfen daher nicht unbedingt als Gradmesser angesehen werden. Außerdem zeichnet die Mansnchaft ihre herausragende mentale Einstellung aus. Von Rückschlägen lässt sie sich nicht so schnell aus dem Konzept bringen.

    Das kraftraubende Spiel Senegals könnte nach der langen Saison allerdings auch zu einer Schwäche werden. Denn gerade bei Schlüsselspieler Mané muss man hoffen, dass er nach der langen Saison mit Liverpool noch über genügend Kraftreserven verfügt. Da muss Cisse im Training dosiert zur Sache gehen und zusätzlich noch an den Köpfen seiner Spieler arbeiten.

    Denn mitunter schleichen sich Unkonzentriertheiten in das Spiel der Afrikaner ein und bringt in solchen Phasen die nicht immer so ganz sattelfeste Abwehr mit den hochstehenden Außenverteidigern noch mehr ins Wackeln. Gerade gegen stärkere Gegner eine mögliche Achillesferse, die einen ähnlichen Erfolg wie 2002 im Wege stehen könnte.


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    Teamcheck: Polen

    1 Jun 2018
    6:50

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    Thema der Episode

    Polen ist zum ersten Mal seit der WM 2006 in Deutschland wieder dabei und trifft in Russland in der Gruppe H auf Kolumbien, Japan und Senegal. Dass das Team nicht nur aus Robert Lewandowski besteht, durchaus mehr zu bieten hat, weiß Niklas Uther (Macromedia Hochschule Hamburg).

    Der Weg zur WM:
    In der Qualifikation marschierten die Polen durch ihre Gruppe und setzten sich dabei vor Dänemark und Montenegro als Gruppenerster durch. Lediglich eine 4:0 Niederlage gegen Dänemark ließ die ansonsten sehr sicher auftretenden Polen aus dem Konzept bringen.

    Der Star:
    Wer der Star der polnischen Mannschaft ist, sollte für jeden Fußball-Fan keine Frage sein: Robert Lewandowski, Bayern Münchens Stürmerstar, auch diese Saison wieder mit 29 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga und DER Megastar und Publikumsliebling in Polen. Insgesamt erzielte Polen in der Qualifikation 25 Tore. Mit seinen 16 Treffern in 10 Qualifikationsspielen schoss er Polen also praktisch alleine zur WM und wurde dabei - ganz nebenbei - der beste Torschütze der europäischen Ausscheidung. Das zeigt deutlich, wie wichtig Robert Lewandowski für Polen ist. Auf den Mittelstürmer wird es ankommen, alle Hoffnungen seines Landes haften auf ihm - und an seinen Toren.

    Der mögliche Shooting Star:
    Natürlich steht Robert Lewandowski im Fokus - alle Augen sind auf ihn gerichtet: Ob er einschlägt? Ob er Polen mit wichtigen Toren helfen kann? Und ob er sein Team als Kapitän in die KO- Phase führen kann.
    Dabei besteht das Team längst nicht nur aus Lewandowski- auch seine Mitspieler sind deutlich besser als viele vermüten würden.  Da wäre, zum Beispiel, Karol Linetty. Der 23-Jährige hat wohl große Chancen auf einen Platz in der Startelf. Der 23-Jährige spielt zwar schon seit 2014 für die Nationalmannschaft aber hat sich diese Saison in der Serie A, der italienischen ersten Liga, durchgesetzt und ist in Genua unangefochtener Stammspieler. Die Anhänger der polnischen Mannschaft hoffen darauf, dass Linetty in der Nationalmannschaft an seine Leistungen aus der Liga anknüpfen kann. Er gilt als robuster und laufstarker Mittelfeldspieler der zentral sowohl offensiv als auch defensiv eingesetzt werden kann. Gerade neben dem dribbelstarken Piort Zielinski aus Neapel könnte Linetty groß auftrumpfen. In der Wm-Qualifikation liefen beide häufig nebeneinander auf und ergänzten sich dabei nahezu perfekt im Aufbauspiel der Polen.

    Der Trainer:
    Seit 2013 ist Adam Nawalka der Trainer der polnischen Nationalmannschaft. Der 60-jährige Pole hat aus einem talentierten Kader, der sowohl aus erfahrenen Spielern, als auch aus jungen Talenten besteht eine Einheit zu bilden. Das klappte in der Qualifikation schon sehr gut, und man hat in Polen berechtigte Hoffnungen auf einen Achtelfinaleinzug der Mannschaft. Große Überraschungen gibt es bei der Kadernominierung bislang nicht, Nawalka setzt weiterhin auf alteingesessene Spieler wie Jakub Blaczykowski vom VFL Wolfsburg oder Abwehrchef Kamil Glik von der AS Monaco. Er geht wohl kein Risiko ein und nominierte deswegen nur wenige Spieler aus der eigenen polnischen Liga.

    Stärken und Schwächen:
    Wie man es in der Vergangenheit schon von Polen kannte, hat Polen im Tor das kleinste Problem: Hier setzte Nawalka in der Qualifikation vorwiegend auf Lukasz Fabianski von Swansea City, muss sich aber für die WM wohl zwischen ihm und Wojciech Szczesny, dem bisherigen Ersatztorhüter von Gigi Buffon bei Juventus Turin, entscheiden. Auch der dritte Torhüter spielt international: Lukasz Skorupski ist zweiter Torwart bei AS ROM hinter dem Brasilianer Alisson. Auch in der Abwehr ist Polen sehr gut besetzt. Mit Abräumer Kamil Glik hat die Mannschaft einen erfahrenen Abwehrchef in der Zentrale. Auch auch der rechten Abwehrseite spielt ein ebenso erfahrener wie bekannter Mann: Lukasz Piszcek von Borussia Dortmund- unangefochtener Stammspieler und wichtiger Bestandteil der polnischen Abwehr. Seine Schnelligkeit über Außen und Stärke bei Flanken bieten Polen dazu weitere vielversprechende Möglichkeiten in der Offensive. Nawalka hat in letzter Zeit oft mit nur drei Verteidigern spielen lassen nämlich mit Glik, Pazdan und Piszcek. Ob er diese riskante Formation aber auch bei der WM auswählt, ist noch unklar, denn dadurch ist das Team sehr konteranfällig. Über die Außen kommen die schnellen und dribbelstarken Jakub Blaczykowski und Kamil Grosicki und durch die Mitte kommt Polen mit Allrounder Krychowiak von West Brom aus der englischen Premier League.  Und der Sturm, Polens größte Waffe. Die Abschlussstärke des polnischen Angriffs ist enorm- und das nicht nur wegen Lewandowski. Denn als zweiter Stürmer spielt ein ebenfalls sehr abschlussstarker Pole: Arkadiusz Milik – und der ist schon lange kein unbedeutender Stürmer mehr. Der Partner von Lewandowski im Sturmzentrum konnte jedoch nach einem Kreuzbandriss erst im Februar wieder bei seinem Club, dem SSC Neapel, einsteigen.  Polens Chancen auf eine starke WM sind durchaus vorhanden, jedoch wird es dennoch in erster Linie auf die Treffsicherheit von Lewandowski ankommen. Außerdem ist das Team in der breite nicht flexibel und stark genug aufgestellt um bei einer Weltmeisterschaft bestehen zu können und gegen konterstarke Teams zu anfällig für Gegentreffer.
    Die Polen wollen aber auf jeden Fall das erste Mal seit 1986 in Mexiko das Achtelfinale einer Weltmeisterschaft erreichen. Bei der Gruppe kann man sich zumindest dieses Ziel durchaus vorstellen, die polnische Fans hoffen und das ganze Land steht hinter ihrer Mannschaft. Und wer weiß- vielleicht schaffen die Rot-Weißen ja die Überraschung und schaffen es noch weiter.


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    Teamcheck: Kolumbien

    1 Jun 2018
    7:06

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Die Mannschaft aus Kolumbien überraschte bei der WM 2014 alle, als sie frei aufspielte und erst im Viertelfinale an Gastgeber Brasilien scheiterte. Seitdem entwickelte sich das Nationalteam stetig weiter und hat sich international einen Namen gemacht. In Russland soll nun eine weitere Steigerung folgen - und vielleicht reicht es auch für den ganz großen Wurf. Julian Peters (Macromedia Hochschule Hamburg) macht den Check.

    Der Weg zur WM:
    Kolumbien qualifizierte sich als Vierter hinter äußert souveränen Brasilianern, Uruguay und Argentinien. Vier Spieltage vor Schluss stand Kolumbien noch auf dem zweiten Platz der Qualifikationsrunde. Die Teilnahme am großen Turnier in Russland, schien nur noch Formsache. Irrtum! In den letzten Spielen gelang es dem Team dann nur noch 3 mickrige Punkte zu holen. Trotzdem konnte dann durch ein 1:1 am letzten Spieltag gegen Peru die direkte Qualifikation gesichert werden. Peru wurde auf den Play-Off-Platz verwiesen. Am Ende stehen 7 Siege, 6 Unentschieden und 5 Niederlagen zu Buche. Trotzdem: Die Erwartungen der Kolumbianer an ihr Nationalteam sind seit dem Überraschungserfolg bei der WM 2014 deutlich gestiegen. Dort scheiterte man erst im Viertelfinale am Gastgeber.

    Der Star:
    Gibt es einen herausragenden Star im Team der Südamerikaner? Vielleicht Radamel Falcao, einst Europas Top-Torschütze! Oder David Ospina, Torhüter beim FC Arsenal! Beide sind gute und wichtige Spieler der Nationalelf. Aber der Star der Mannschaft ist James Rodriguez. Seine Hauptposition ist das zentrale Mittelfeld, er kann aber auch als hängende Spitze agieren. Als sogenannter Zehner zieht James bei seinem Club FC Bayern München die Fäden und hat sich spätestens dort in Europa einen Namen gemacht. Auch für das kolumbianische Nationalteam soll Rodriguez bei der WM Torchancen kreieren und selber schießen. Markenzeichen von James Rodriguez sind die enge Ballführung, sein überragendes Passspiel, sowie seine perfekte Technik am Ball. Nach der Weltmeisterschaft 2014 wechselte der quirlige Offensivmann für 80 Millionen Euro von der AS Monaco zu Real Madrid. Dort nicht unangefochtener Stammspieler zog es ihn schließlich weiter zum FC Bayern München, bei denen Rodriguez nun seit 2017 aktiv ist. Hier reifte der 26jährige zum Weltstar und ist die große Hoffnung der Kolumbianer.

    Der mögliche Shooting Star:
    Davinson Sanchez ist der Newcomer des kolumbianischen Fußballs. Sanchez spielte eine überragende Saison in der Innenverteidigung bei Premier League Club Tottenham Hotspur. Vor der Saison 2017/2018 wechselte der hochveranlagte Verteidiger für 40 Millionen Euro von Ajax Amsterdam zu den Spurs. Vier mal stand der junge Kolumbianer bereits in Qualifikationsspielen zur WM auf dem Feld. Spätestens seit seinen konstant starken Leistungen bei Tottenham, setzt Trainer Pekerman große Hoffnungen in Davinson Sanchez. Der 21-jährige hat seinen Marktwert mittlerweile auf 40 Millionen Euro geschraubt und ist somit hinter James Rodriguez der wertvollste Spieler im Kader der Nationalmannschaft.

    Der Trainer:
    Der 68-jährige Jose Nestor Pekerman ist Nationaltrainer Kolumbiens. Als Nationaltrainer trainierte er bereits sein Heimatland Argentinien, war aber auch auf Clubebene bereits in verschiedenen Funktionen tätig. Als Juniorentrainer wurde er 1995, 1997 und 2001 mit Argentinien U20-Weltmeister. Pekerman selbst musste seine Karriere als Mittelfeldspieler im Alter von 28 Jahren aufgrund einer Knieverletzung beenden.
    Zu seinen bis dato größten internationalen Erfolgen zählen unter anderem das Erreichen des Viertelfinales bei der WM 2006 mit Argentinien, und 2014 mit Kolumbien. Pekerman gilt als taktikversessener Trainer. Es gelang ihm die kolumbianische Nationalmannschaft zu einer eingeschworenen Mannschaft zu formen, die von rund um Individualisten wie Rodriguez und Falcao zu einer Einheit geworden ist. Spätestens seitdem sich die Mannschaft 2014 erstmalig seit der Weltmeisterschaft 1998 in Frankreich wieder für die Teilnahme qualifizieren konnte, hat Pekerman die Nationalmannschaft Kolumbiens wieder konkurrenzfähig gemacht.

    Stärken und Schwächen:
    Der Kader der Kolumbianer bildet eine kompakte Einheit, welche ,gepickt mit Weltstars wie Rodriguez und Falcao, ihre Stärke vor allem in der Offensive hat. Im Angriffsspiel seiner Mannschaft kann Pekerman variabel agieren. Dank international erfahrenden Stoßstürmern wie Carlos Bacca und eben Falcao, kann Kolumbien sowohl mit einem klassischen Mittelstürmer, als auch über schnelle Außen wie José Izquierdo und Hänger Spitze spielen. Von Zeit zur Zeit lässt Trainer Pekermann auch mal mit nur einem zentraldefensiven Mittelfeldspieler agieren. Davor soll dann die vierer Offensivreihe und der Stürmer für Torgefahr sorgen.

    Als Schwachstelle galt bis dato der Abwehrblock der Kolumbianer. Fehlte es dem Defensivverbund beim letzten großen Turnier noch an internationaler Klasse, darf man gespannt sein, ob Jungstar Davidson Sanchez der Abwehr Stabilität verleihen kann. Hier könnte die Achillesferse der Mannschaft liegen. Kriegt Pekerman die Schwachstelle ausgemerzt, kann aus den Kolumbianern ein attraktiver Geheimtipp werden.


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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Teamcheck: Japan

    1 Jun 2018
    6:10

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Seit seiner erstmaligen WM-Qualifikation 1998 war Japan in jeder der darauf folgenden Weltmeisterschaften dabei. Nachdem vor 4 Jahren in Brasilien nach 3 sieglosen Spielen bereits nach der Gruppenphase Schluß war, versuchen die Japaner nun an ihren Achtelfinal-Erfolg von 2010 in Südafrika anzuknüpfen.

    Text: Kevin Kaschner (90PLUS)

    Der Weg zur WM:
    Als Gruppenerster qualifizierte sich Japan für die WM, allerdings nicht ohne ein paar unerwartete Probleme. Zu Beginn der Qualifikation gewann Japan die meisten Spiele deutlich. Allerdings konnte sie die Spiele gegen den vermeintlich schwächeren Konkurrenten Irak im ersten Spiel nur knapp mit 2:1 gewinnen und im Rückspiel reichte es nur für ein 1:1 unentschieden. Auch in weiteren Testspielen kam gegen Mali nur ein 1:1 unentschieden
    und gegen die Ukraine eine 1:2 Niederlage zustande. Die Konsequenz, ein Trainerwechsel kurz vor dem Turnier soll neuen Schwung bringen.

    Der Star:
    Wer ist der Star bei den Blue Samurai? Ohne Frage dürfte das Shinji Kagawa sein. Er ist bei Borussia Dortmund neben Mario Götze der Motor im Mittelfeld. Problem ist nur, durch eine Knöchelverletzung konnte er lediglich 19 Spiele in der vergangenen Bundesliga-Saison absolvieren. Seine WM-Teilnahme ist fraglich. Deshalb ist Keisuke Honda der erfahrenste und beste Spieler der Japaner. Der Mittelfeldspieler wechselte 2017 vom AC Mailand zum mexikanischen Primera Division-Club CF Pachuca. Dort erzielte er in der vergangenen Saison 10 Tore. Mit 36 Toren für die japanische Nationalmannschaft ist er mit Abstand der effektivste Spieler zur Zeit. Der Routinier wird mit seiner Erfahrung und seiner Torgefährlichkeit garantiert der Schlüsselspieler der Japaner.

    Der mögliche Shooting-Star:
    Die Anwesenheit mehrerer erfahrener Spieler wie Honda, Sakai und Hasebe könnte Yuya Kubo nutzen. Der 24-jährige Mittelstürmer des belgischen Klubs KAA Gent könnte in Russland die Geheimwaffe der Japaner werden. Durch seine Technik und Schusskraft ist er nicht nur aus dem Spiel heraus jederzeit brandgefährlich, auch bei Standards ist er immer für eine Überraschung gut und nie zu schüchtern auch mal frech direkt aufs Tor zu schießen. Auch in Zweikämpfen zeigt sich Kubo dominant. In Zusammenarbeit mit den Routiniers im Mittelfeld könnte sich Yuya Kubo zu einem explosiven Stürmer im Turnier entwickeln.

    Der Trainer:
    Für Trainer Vahid Halilhodzic ist nach drei Jahren in Japan kurz vor der WM bereits Schluss. Mitte April löste der japanische Fußballverband nur zwei Monate vor WM-Start den Vertrag des 65- jährigen Bosniers auf. Grund hierfür war die schlechte Leistung der Japaner in den letzten Qualifikations- sowie Testspielen. Übernehmen wird der ehemalige Nationalspieler Akira Nishino, der bereits die U20 und U23 der Japaner trainierte. 1996 führte er die U23 zu dem historischen 1:0 -ieg gegen Brasilien. Brasilien hatte damals unter anderem Größen wie Ronaldo und Roberto Carlos im Kader. Er kennt das Team und ist mit den Abläufen im Verband bestens vertraut. Sein
    Ziel ist das Erreichen der K.O.-Phase.

    Stärken & Schwächen:
    Der Kader der Japaner ist besetzt mit jeder Menge erfahrener Spieler aus der Bundesliga, sowie anderen Top-Ligen der Welt. Dazu kommen einige junge Talente die von der Erfahrung der anderen profitieren können. Die Mischung findet sich in allen Bereichen, sodass in allen Aspekten des Spiels sowohl erfahrene als auch talentierte Spieler zum Einsatz kommen sollten. Das große Problem werden allerdings die Umstellungen des neuen Trainers Akira Nishino sein. Nicht nur was den Kader angeht, bei dem es sicherlich einige Änderungen im Vergleich zum Kader des alten Trainers geben wird. Auch die Taktik dürfte sich noch einmal drastisch ändern. Nishino steht für traditionellen japanischen Fußball, wohingegen zuvor eine eher europäische Spielart vorgelebt wurde. Es bleibt abzuwarten, ob die Spieler das neue System schnell genug umsetzen können.


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