#GERMEX: Aus? Nein, autsch

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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #GERMEX: Aus? Nein, autsch

    17 Jun 2018
    19:21

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    Thema der Episode

    Zu spät, viel zu spät wachte die deutsche Mannschaft in ihrem WM-Auftaktmatch gegen Mexiko auf. Aber da war der Schaden schon angerichtet und die 0:1-Niederlage letztlich auch nicht mehr abzuwenden. Deutschland verliert erstmals seit 36 wieder das Auftaktspiel einer WM und kassiert gleich zu Beginn des Unternehmens TItelverteidigung einen herben Dämpfer - die DFB-Elf verlässt das Luzhniki-Stadion in Moskau mit langen Gesichtern.

    0:1 - ein Ergebnis, das dem Bundestrainer und auch uns viele Erkenntnisse liefert. Wir ziehen sie raus aus diesen enttäuschenden 90 Minuten - hier auf meinsportpodcast.de bei Kick in Russ, unserem WM-Podcast, mit Malte Asmus und unserem Experten von 90PLUS, Chris McCarthy.

    Spielbericht

    Mexiko setzte in einer Anfangsphase, in der beide Teams durchaus Risiko eingingen, das erste Ausrufezeichen. Carlos Vela steckte auf Hirving Lozano durch. Doch Jerome Boateng war zur Stelle und blockte den Angriff ab. Deutschland erarbeitete sich in der Folge ein leichtes Übergewicht, konnte Mexiko unter Druck setzen, ging aber im zentralen Mittelfeld etwas zu fahrlässig zu Werke. Mexiko konnte sich so stets befreien und mit schnellem Umschaltspiel die Deutschen immer wieder in arge Bedrängnis bringen.

    Mexiko hatte nach 15 Minuten ein Torschuss-Plus von 5 zu 2 Abschlüssen und gewann zudem zwei Drittel der Zweikämpfe. Das unterstreicht die Fahrigkeit, mit der die deutsche Mannschaft über weite Teile der ersten Hälfte zu Werke ging, hinzu kamen über 30 Fehlpässe in der ganzen ersten Hälfte. Trotzdem hatte die DFB-Auswahl den Führungstreffer auf dem Fuß. Kimmichs Flanke rutschte an den zweiten Pfosten durch, wo der sichtlich überraschte Sami Khedira den Ball aber nicht über die Linie drücken konnte (15.).

    Deutschland hatte Strafraumaktionen, stand dabei aber defensiv zu offen und gab Mexiko immer wieder gefährlich viel Raum für Konter, von denen die meisten aber zu unsauber ausgespielt wurden. Chicharito nutzte eine der vielen Lücken auf Deutschlands rechter Abwehrseite, die der offensiv aktive Kimmich bot, aber nicht konsequent genug aus. Er verpasste den richtigen Moment zum Abschluss, sodass Mats Hummels klären konnte.

    Dann rutschte Sami Khedira im MIttelfeld weg. Die Mexikaner schickten Chicharito steil, der im Strafraum quer auf Lozano legte. Der schlecht postierte und zu weit aufgerückte Mats Hummels und Mesut Özil kamen nicht hinterher. Und der Youngster vollendete zur 1:0-Führung der Mexikaner (35.). Und kurz vor dem Halbzeitpfiff wäre die Passivität der DFB-Auswahl fast noch ein zweites Mal bestraft worden. Carlos Vela durfte unbehelligt aus 20 Metern abziehen, traf aber das Tor nicht (44.).

    Besserung war auch zu Beginn der zweiten Hälfte für die deutsche Mannschaft nicht in Sicht. Eine spielerische Linie fehlte komplett, stattdessen prägten Verzweiflungsabschlüsse aus der Distanz das Bild. Die beste Szene war da noch ein Zuspiel von Özil auf den heranstürmenden Julian Draxler. Dessen Schuss lenkte Carlos Salcedo aber ins Toraus (55). Zudem blieb das DFB-Team konteranfällig - und hatte Glück, dass Chicharitos Querpass im Strafraum auf Vela viel zu ungenau war (57.).

    Nach einer Stunde nahm Jogi Löw Khedira runter, verhalf Marco Reus zu seinem WM-Debüt und stellte auf 4-1-4-1 um. Bei Mexiko verließen Vela und Lozano das Feld. Die Kombination dieser Ereignisse belebte das Spiel aus Deutscher Sicht. Das Tempo wurde höher und die Abschlüsse häuften sich: Kimmich bekam eine Fallrückzieherchance, der Ball landete jedoch auf dem Tornetz. Reus schoss aus spitzem Winkel über das Tor und auch eine Direktabnahme von Kroos verfehlte das Gehäuse nur knapp. Mexiko bekam aber auch weiterhin Kontergelegenheiten, ließ diese aber liegen.

    Für die letzten zehn Minuten brachte Löw dann noch Mario Gomez für Debütant Marvin Plattenhardt und Julian Brandt kam für Timo Werner. Beide bekamen in der Endphase auch noch gute Chancen. Aber Gomez setzte einen Kopfball aus fünf Metern weit vorbei und Brandt verfehlte von der Strafraumgrenze das Ziel.
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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Teamcheck: Schweden

    1 Jun 2018
    6:01

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    Thema der Episode

    Der größte Erfolg der Schweden bei einer Weltmeisterschaft liegt schon etwas länger zurück. 1958 wurden die Schweden im eigenen Land Vize-Weltmeister. Seitdem schafften es die Skandinavier noch zweimal den dritten Platz zu belegen. Können die Schweden dieses Jahr in Russland vielleicht mal für eine Überraschung sorgen?

    Text: Timo Wollmann (Macromedia Hochschule Hamburg)

    Der Weg zur WM:
    Schwedens Reise zur WM war eine echte Zitterpartie. In einer Gruppe mit Frankreich und den Niederlanden mussten sich die Schweden gegen zwei Teams mit großem Namen durchsetzen. Bulgarien, Luxemburg und Weißrussland waren in der Gruppe A eher Nebendarsteller. Am Ende belegte die schwedische Nationalelf den zweiten Platz hinter Frankreich. Aufgrund des besseren Torverhältnisses schaffte man es auch, sich vor den Niederlanden zu platzieren. Und da die Schweden zu den besten Gruppenzweiten in der WM-Qualifikation in Europa zählten, winkten für sie die Playoffs. Dort wartete mit Italien der nächste große Name im europäischen Fußball. In zwei knappen Playoffspielen setzten sich die Skandinavier überraschend durch. So qualifizierte sich Schweden über einen kleinen Umweg für die WM in Russland.

    Der Star der Mannschaft:
    Nach dem zweiten Rücktritt von Superstar Zlatan Ibrahimovic aus der Nationalmannschaft besteht Schwedens Nationalteam aus vielen soliden Spielern, die ein eingeschworenes Kollektiv bilden. Wer kann dabei noch herausstechen? Hervorzuheben ist sicherlich Emil Forsberg, der sein Geld momentan bei RB Leipzig in der Bundesliga verdient. Seit dreieinhalb Jahren überzeugt Forsberg dort in der Offensive. Lediglich eine zweimonatige Verletzung im Winter bremste Forsberg in dieser Saison aus. Doch in dieser insgesamt soliden Saison in Champions League und auch Europa League, gewöhnte Forsberg sich an das internationale Niveau. Das können nicht viele schwedische Nationalspieler von sich behaupten. Und genau wegen dieser Erfahrung und seiner Qualität in der Offensive wird Forsberg bei der WM ein Dreh- und Angelpunkt im schwedischen Spiel darstellen.

    Der mögliche Shooting-Star:
    Viele Spieler in Schwedens Nationalelf sind schon über den Status eines Talents hinweg. Den endgültigen Durchbruch könnte aber Victor Lindelöf schaffen. Der Innenverteidiger spielt zwar schon seit gut zwei Jahren bei Manchester United, konnte sich aber unter Jose Mourinho noch nicht richtig durchsetzen. Trotzdem ist Lindelöf ein recht agiler Spieler und hat seine Stärke vor allem in der Spieleröffnung. Auch wenn Verteidiger nicht unbedingt prädestiniert sind, Shooting Stars eines Turniers zu werden, könnte der 23-jährige Lindelöf sein Talent auf internationaler Bühne unter Beweis stellen.

    Der Trainer:
    Der Name Janne Andersson sagt wohl nur eingefleischten Fans der schwedischen Liga etwas. Seit gut zwei Jahren ist er Trainer der schwedischen Nationalelf. Es wird also das erste große Turnier für Andersson sein. Als Spieler und Trainer trieb er sich ausschließlich in seiner Heimat herum. Sein größter Erfolg ist sicherlich der überraschende Gewinn der schwedischen Meisterschaft 2015 mit dem IFK Norrköping. Eine ähnliche Überraschung ist ihm nun mit der Nationalmannschaft Schwedens gelungen, nachdem sie sich in den Play-Offs gegen Italien durchsetzen konnten. Wie weit kann Andersson das Team bei der WM führen? In der Gruppenphase wartet unter anderem die DFB-Elf.

    Stärken und Schwächen:
    Schwedens Kader ist nicht gerade bestückt mit blutjungen Spieler. Im Team überwiegt eher die Erfahrung. Einige der Spieler, wie Sebastian Larsson oder Andreas Granqvist, haben schon Europameisterschaften gespielt. Bei einer WM war aber noch niemand aus dem 23-Mann-Kader dabei. Zudem fehlt den meisten Spielern Spielpraxis auf höchstem internationalen Niveau. Die meisten Spieler des Kaders sind zwar Stammspieler in ihren Teams, aber außer Emil Forsberg und Victor Lindelöf konnten wenige Spieler internationale Erfahrung sammeln.

    Auch bei der Spielweise gibt es unterschiedliche Ansichten. So lässt Andersson häufig in einem 4-4-2-System agieren. Der stärkere Mannschaftsteil, also die Offensive profitiert davon. Doch ist dieses System in der heutigen Zeit noch durchsetzungsfähig? Bei variablen Fünferketten und anderen aktuellen Spielsystemen? Schweden wird ein gesundes Mittelmaß zwischen spielerischem Talent im Sturm und engagiertem Kampf in der Defensive finden müssen.
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  • Sportplatz | Mixed-Sport |

    Das Turnier, das nicht sein sollte

    7 Feb 2018
    8:53

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    Thema der Episode

    Wäre es nach dem Hockey-Weltverband gegangen, die Hallen-WM 2018 in Berlin würde nicht ausgetragen werden. Um den Terminplan im Welthockey zu entzerren, hatten die oberen des Sports eigentlich von einigen Jahren entschieden, das Hallenspektakel aus dem Programm zu nehmen. Doch der Deutsche Hockey Bund suchte sich Gleichgesinnte und intervenierte. Gemeinsam hatte man Erfolg, das Turnier darf weiterbestehen. Und als der eigentlich als Ausrichter auserkorene argentinische Verband das Event nicht wuppen konnte, wurde es nach Berlin vergeben.

    Dort messen sich vom 7. bis 11. Februar die besten Hallenhockey-Teams der Welt. Und sowohl bei den Damen als auch bei den Herren ist Deutschland der große Favorit. Malte Asmus und Paul Kabelac blicken auf das Spektakel in der Hauptstadt voraus.
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  • Sportplatz | Fußball |

    Taktische Erkenntnisse zu GER vs SWE

    17 Jul 2017
    5:28

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    Thema der Episode

    Heute gilt es für die deutsche Frauen-Nationalmannschaft. In Breda startet das Team von Bundestrainerin Steffi Jones die Operation EM-Titelverteidigung. Und das gleich mit einem Klassiker. Der erste Gegner Deutschland sind die Schwedinnen. Ein schwieriger Gegner zum Auftakt. Aber wenn die deutschen Damen ihre hohen Ziele erreichen wollen, dann dürfen sie sich davon nicht schocken lassen. Die Nationalspielerinnen Sara Däbritz und Lina Magull über die taktischen Ausrichtungen der Schwedinnen und Deutschen in ihrer EM-Eröffnung.
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