#RWC2019: Südafrika ist Weltmeister

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  • Vorpass | Rugby |

    #RWC2019: Südafrika ist Weltmeister

    2 Nov 2019
    32:20

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    Thema der Episode

    Die Springboks haben sich die Weltmeisterschaft 2019 in Japan geholt. In einem Finale, in dem die Südafrikaner über 80 Minuten das spielbestimmende Team waren, gewannen sie gegen die favorisierten Engländer mit 32-12. Im letzten Vorpass Spezial auf meinsportpodcast.de fasst Andreas Thies zusammen mit Vivian Bahlmann, Donal Peoples und Georg Molz das Spiel zusammen. Außerdem ziehen die vier ein Fazit dieser WM.

    England war als Favorit ins Finale gegangen. Nach ihrem überragenden Sieg gegen die All Blacks vor einer Woche hatten sie das Selbstvertrauen, um zum zweiten Mal Weltmeister zu werden. Südafrika dagegen hatte im Halbfinale gegen Wales bis zur letzten Minute kämpfen müssen, um ins Finale einzuziehen. Dazu hatten sie nicht immer überzeugendes Rugby gespielt. Doch das änderte sich im Endspiel. Südafrika war von Anfang an die bestimmende Mannschaft, drängte England mit ihrer überragenden Defensive immer wieder tief in die eigene Hälfte. England konnte sich zu selten aus der Umklammerung befreien. In der zweiten Halbzeit konnten Makazole Mapimpi und Cheslin Kolbe ihren Kollegen Handre Pollard, der bis zu dem Zeitpunkt mit Kicks für alle Punkte Südafrikas gesorgt hatte, mit Versuchen unterstützen. Siya Kolisi, der erste schwarze Kapitän eines Springbok-Team, konnte am Ende den Webb-Ellis-Cup in die Höhe stemmen.

    England wird enttäuscht sein, hatten sie bis zum Finale doch eine wunderbare WM gespielt.

    Als Fazit bleibt, dass die Verantwortlichen mit dem Austragungsort Japan trotz des Taifuns alles richtig gemacht haben und ein begeisterndes Turnier ablieferten.
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  • Vorpass | Rugby |

    #RWC2019: Italien mit Proplemen

    4 Okt 2019
    30:03

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    Thema der Episode

    Am dritten Freitag der Rugby-WM in Japan kam es zum Aufeinandertreffen in Gruppe B zwischen Südafrika und Italien. Südafrika gewann klar. Unter anderem wegen einer Roten Karte für Italien und deren Verletzungssorgen in der ersten Reihe. Donal Peoples aus dem Vorpass-Podcast hier auf meinsportpodcast.de und Andreas Thies fassen das Spiel und die beiden Spiele vom Vortag zusammen.

    War dies ein Trap Game für Südafrika? Hätten sie dieses Spiel verloren, wäre für die Springboks schon nach der Vorrunde Schluss gewesen. Italien hatte bislang beide Partien klar gewonnen. Es wurde am Ende eine klare Sache für Südafrika. 49-3 stand es nach 80 Minuten, in denen vor allem der Außendreiviertel Cheslin Kolbe groß aufdrehte. Entscheidend waren aber auch zwei andere Faktoren. Die Italiener mussten bereits nach 18 Minuten ohne ihre etatmäßigen Stürmer auf der Position 3 auskommen (Tighthead Prop). Außerdem schwächte Andrea Lovotti mit einer Roten Karte das eigene Team ab der 42. Minute merklich.

    Südafrika wird sich jetzt wie erwartet ins Viertelfinale spielen. Italien braucht die (unwahrscheinliche) Sensation gegen Neuseeland, um weiterzukommen. Das Minimalziel Qualifikation für die WM 2023 ist aber erreicht.

     
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