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Marius Merck

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  • 90PLUS On Air | 1. Bundesliga | Fußball |

    SC Freiburg: Das Team der Stunde

    1. Nov 2019
    27:20

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    Thema der Episode

    Bei 90PlusOnAir geht es jede Woche um ein aktuelles Thema aus dem internationalen oder nationalem Fußballgeschäft. In dieser Woche richtet sich unser Blick auf das nationale Geschäft. Und während man über viele Spitzenteams und ihre Leistungen in der Bundesliga eher weniger Positives berichten kann, haben wir uns entschieden über eine Mannschaft zu reden für die es viel Lob auszuschütten gilt. Der SC Freiburg wird seit Jahren für die konstante Arbeit und den Trainer Christian Streich gelobt und von manchem vielleicht sogar beneidet. In diesem JAhr stehen die Breisgauer in ungeahnter Höhe nach neun Spieltagen auf Platz 3 der Tabelle. Woran liegt der Höhenflug? Und was gilt es noch zu verbessern? Diese und weitere Fragen klärt Julius Eid mit Manuel Behlert und Dominik Naab.

     

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  • 90PLUS On Air | Fußball |

    Man United nach einem Monat Solskjaer: Olé Ole!

    17. Jan 2019
    34:51

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    Thema der Episode

    Kurz vor Weihnachten hatte Manchester United aus der sportlichen Krise die Konsequenzen gezogen und sich von José Mourinho getrennt – auch für The Special One waren die Fußstapfen von Sir Alex Ferguson zu groß. Nach David Moyes und Louis van Gaal war auch José Mourinho bei den Red Devils gescheitert.

    Die Mannschaft rumpelte sich durch die Liga. Nicht einmal mehr das Defensivspiel, das Mourinhos Teams einst auszeichneten, schien noch zu funktionieren. Die dringend benötigten Erfolge blieben aus , die Champions League-Plätze gerieten langsam aber sicher immer mehr außer Sichtweite, und der Club zog die Konsequenzen.

    Als Interimsnachfolger verpflichtete Man United Ex-Spieler Ole-Gunnar Solskjaer. Und der brachte das Schiff schnell wieder auf Kurs. Der Start unter Solskjaer optimal. Doch was macht er anders als Mourinho? V..a. was macht er besser? Dieser Frage gehen Malte Asmus und Marius Merck (90Plus) auf den Grund.

    Euch gefällt dieser Podcast – oder ihr habt Kritik, Fragen oder Anregungen? Dann freuen wir uns, wenn wir von euch hören. Lasst uns gerne bei iTunes eine Rezension und ein bisschen Feedback da. Schreibt uns, was ihr gut oder auch schlecht findet, oder welche Themen wir eurer Meinung nach mal in einer Sendung behandeln sollten. Oder ihr schreibt unserem Moderator direkt per Mail (malte.asmus@meinsportpodcast.de) oder Twitter (@MalteAsmus).

     

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  • 90PLUS On Air | Sportplatz | Fußball |

    Zwischenfazit Serie A

    15. Nov 2018
    36:01

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    Thema der Episode

    Ein Drittel der Saison der Serie A ist vorüber. Die Länderspielpause gibt uns bei 90Plus on air die Gelegenheit mal ausführlich Bilanz zu ziehen.

    Juventus dominiert schon wieder die Liga nach Belieben. Dahinter haben sich Napoli. Inter und Lazio aktuell auf den Champions League-Plätzen in Stellung gebracht.

    Malte Asmus und Marius Merck benennen die Tops und Flops der ersten 12 Spieltage in Italiens höchster Spielklasse. Außerdem sprechen sie über Superstars, berauschenden Fußball, aber auch über typisch italienische Probleme.

    Euch gefällt dieser Podcast – oder ihr habt Kritik, Fragen oder Anregungen? Dann freuen wir uns, wenn wir von euch hören. Lasst uns gerne bei iTunes eine Rezension und ein bisschen Feedback da. Schreibt uns, was ihr gut oder auch schlecht findet, oder welche Themen wir eurer Meinung nach mal in einer Sendung behandeln sollten. Oder ihr schreibt unserem Moderator direkt per Mail (malte.asmus@meinsportpodcast.de) oder Twitter (@MalteAsmus).

     

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  • 90PLUS On Air | Sportplatz | Fußball |

    #MCIMCU: Noisy Neighbours

    11. Nov 2018
    20:30

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    Thema der Episode

    Gar nicht allzu lang ist es her, da war Manchester United unangefochten der Topklub der Stadt. Eine richtige Rivalität hatte man sogar, einfach aus Leistungsgründen eher mit Liverpool als mit dem Nachbar von Manchester City. Doch die Zeichen haben sich gewendet. Unter Guardiola ist City das Maß aller Dinge in England. Dazu kommt, dass United mit ihrem Coach Mourinho gerade eine schwächere Phase haben. Die Vorzeichen für das 177. Derby of Manchester waren also klar. Und wer gehofft hatte, dass in einem mitreißenden Derby doch alles möglich ist, wurde enttäuscht. Über weite Strecken war City unangefochten dominant und deklassierte teilweise den einst so glorreichen Nachbarn aus dem Old Trafford. Das ganze Spiel gibt es hier in der Analyse für euch, Moderator Julius Eid (90Plus) und Experte Marius Merck (90Plus) übernehmen.

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  • 90PLUS On Air | Sportplatz | Fußball |

    Mourinho vs Woodward & Folgen

    16. Aug 2018
    36:31

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    Thema der Episode

    Der Start in die Premier League-Saison verlief aus Sicht von Manchester United erfolgreich. Gegen Leicester wurde mit 2:1 gewonnen, wenn auch glanzlos. Doch hinter den Kulissen knarzt es bei den Red Devils. Denn Trainer José Mourinho und Vize-Chairman Ed Woodward liegen spätestens seit dieser Transferperiode über Kreuz. Woodward soll gegen die Transferpläne des Coaches sein Veto eingelegt haben. Und so bekam Mourinho keinen seiner fünf Wunschspieler. Warum stellte sich der Boss quer? Wie nimmt Mourinho das auf? Welche Folgen ergeben sich aus diesem Streit für die Saisonambitionen von Man United? Malte Asmus spricht mit Marius Merck (90Plus) darüber im “90Plus on air Matchday” auf meinsportradio.de und präsentiert zudem die drei gewagten Prognosen der 90Plus-Redaktion.

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  • 90PLUS On Air | Sportplatz | Fußball |

    Serie A: Mehr als nur CR7

    15. Aug 2018
    53:13

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    Thema der Episode

    Die Saison 2017/18 war die spannendste Spielzeit der Serie A seit Jahren. Gut, am Ende triumphierte wieder Juventus, aber Napoli konnte das Rennen um den Titel ziemlich lange offenhalten. Die Süditaliener landeten letztlich nur vier Punkte hinter der Alten Dame. Das Rennen um den letzten Champions League-Platz wurde sogar erst am letzten Spieltag zwischen Lazio und Inter entschieden.

    Grund genug also, auch in diesem Jahr wieder gespannt genau in die Serie A zu schauen. Zumal mit Cristiano Ronaldo ein absoluter Superstar und großes Zugpferd nach Italien wechselte.

    Aber die Serie A 2018/19 ist mehr als nur der Weltfußballer. Inter hat sich verstärkt, Milan sich wieder finanziell konsolidiert und aufgerüstet, Carlo Ancelotti will es mit Napoli wissen… Es gibt also viele Gründe, die Serie A genau unter die Lupe zu nehmen. Und das machen Malte Asmus und Marius Merck (90Plus) in diesem Podcast.

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  • 90PLUS On Air | Sportplatz | Fußball |

    Premier League: Deadline-Day-Fazit

    9. Aug 2018
    46:24

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    Thema der Episode

    Alles neu in diesem Jahr in England. Gemeinsam hatten sich die Clubs der Premier League darauf geeinigt, das Transferfenster in diesem Jahr bereits vor Ligastart zu schließen. Bis Punkt 18 Uhr MEZ hatten die Clubs der Premier League am 9.8. nur noch Zeit, noch Spieler zu verpflichten. Danach schloss sich das Transferfenster erst einmal bis zum Winter.

    Wer hat kurz vor Transferschluss noch einmal zugeschlagen, wer sind die Gewinner und Verlierer der aktuellen Transferperiode? Malte Asmus spricht mit den Transferexperten Marius Merck und Chris McCarthy (90PLUS) über den Transfer-Deadline-Day in England.

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  • 90PLUS On Air | Kick in Russ | Fußball |

    #COLENG: Live And Let Dier

    3. Jul 2018
    19:48

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    Thema der Episode

    Wieder ein Spiel der Sorte “schwere Kost” – fußballerisch war Kolumbien gegen England alles andere als ein Leckerbissen. Dafür sorgte vor allem die zweite Hälfte, in der immer wieder Fouls den Spielfluss unterbrachen und Schiedsrichter Mark Geiger die Partie zu entgleiten drohte. Aber spannend war es – denn nach 1:1 und torloser Verlängerung musste das Elfmeterschießen entscheiden. Und da setzte sich England erstmals bei einer WM in einem Elfmeterschießen durch – dank Keeper Pickford und dem letzten Schützen Dier.

    Wie schwer wog der Ausfall von James für Kolumbien? Hatte die Rochade-Taktik von Gareth Southgate gegen Belgien England den Schwung gekostet? Diese und alle weiteren Fragen rund um die Partie Kolumbien gegen England klären hier bei Kick In Russ auf meinsportpodcast.de Malte Asmus und Marius Merck (90PLUS).

    Ein Elfmetertreffer von Harry Kane (57.), das sechste Tor des Engländers im Turnier, blieb in dieser diese an echten Torraumszenen armen Partie bis in die Nachspielzeit der einzige wirkliche Höhepunkt. Doch dann bekamen die Kolumbianer ihren allerersten Eckball, den Mina per Kopf zum 1:1 in die Maschen drückte. Dritter Versuch, drittes Tor des gnadenlos effektiven Kolumbianers bei dieser WM.

    Im Elfmeterschießen blieben die Schützen souverän, bis Henderson halbhoch gegen Ospina verschoss und Uribe die Latte traf und Pickford gegen Bacca parierte und Dier mit seinem Elfmeter alles klar machte. Farbe brachte dann nur noch US-Schiri Mark Geiger in die spielerisch enttäuschende Partie.

    Spielbericht

    Kurzes Abtasten, dann übernahmen die Engländer das Kommando. Die hatten mehr Ballbesitz, verlagerten das Spiel in die Hälfte der Kolumbianer und kamen auch zu mehr Abschlüssen. Der beste: ein Kopfball von Kane aus kurzer Distanz, nachdem Trippier von rechts auf den zweiten Pfosten geflankt hatte. Der Ball verfehlte das Ziel nur knapp (17.). Die Kolumbianer boten allerdings nur wenige Lücken im Defensivverbund an, in die die Three Lions hätten vorstoßen können.

    Mitte der ersten Hälfte trauten sich auch die Kolumbianer etwas häufiger in die englische Hälfte, waren allerdings gerade im letzten Drittel zu unpräzise im Passspiel. Außerdem verfingen sich ihre Konter in der guten Staffelung der Engländer. Strafraumszenen blieben so natürlich Mangelware. Aufregung gab es aber trotzdem noch einmal vor der Pause. Bevor es zur Ausführung eines englischen Freistoßes vor dem gegnerischen Strafraum kommen konnte, stieß Barrois Gegenspieler Henderson mit dem Kopf an die Brust. Schiedsrichter Geiger zeigte dem Kolumbianer nur Gelb.

    Und Gelb bekam kurz nach Wiederanpfiff auch Sanchez, der Kane bei einer Ecke in Ringermanier zu Boden brachte. Dummerweise im Strafraum. Geiger zeigte ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt. Kane ließ sich von der dreiminütigen Motzerei und Reklamiererei der Kolumbianer nicht irritieren und verwandelte trocken zum 1:0 (58.). Das Spiel wurde in der Folge dreckiger. Spielfluss kam angesichts der vielen Fouls auf beiden Seiten kaum noch auf. Und England verlor zunehmend die Linie. Auch wenn sie durchaus noch einen Elfmeter hätten kriegen können. Denn die Grätsche von Sanchez an Lingard im Strafraum war zumindest an der Grenze zum Strafstoß (77.).

    In der Schlussphase schaltete Kolumbien dann noch einmal hoch. Angestachelt von einem dicken Fehler von Walker. Der leitete einen kolumbianischen Konter ein. Bacca legte quer auf Cuadrado, der den Abschluss dann aber völlig verzog (80.). Falcao kam dann noch zu einem Kopfball nach Mojica-Flanke von links (85.). Der blieb aber genauso ungefährlich wie der Flachschuss des Monegassen, den er genau auf Pickford zirkelte (87.). Und in der Nachspielzeit klärte der Keeper dann auch noch einen Gewaltschuss von Uribe. Und den nutzten die Kolumbianer dann durch Mina per Kopf zum 1:1-Ausgleich (90.+3).

    In der Verlängerung lief bei den Engländern dann nicht mehr viel zusammen. Der späte Gegentreffer hatte Wirkung hinterlassen. Sie wirkten müde, leisteten sich viele Ballverluste und bauten die ohnehin aktiveren Kolumbianer noch mehr auf. Allerdings blieben die Angriffsversuche der Kolumbianer ohne durchschlagenden Erfolg. Erst in der zweiten Hälfte der Verlängerung meldete sich England zurück und übernahmen wieder die Kontrolle. Doch Rose verzog knapp (111.). Dier köpfte nach einer Ecke über das Tor (115.).

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  • 90PLUS On Air | Kick in Russ | Fußball |

    #SWESUI: Entdecke die Möglichkeit

    3. Jul 2018
    11:54

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    Thema der Episode

    Wunderst du dich noch oder realisierst du schon, werden sich die Schweden gerade fragen. Denn ihre Mannschaft steht tatsächlich im Viertelfinale der WM. Sensationell waren die Skandinavier durch einen Sieg am letzten Gruppenspieltag gegen Mexiko doch noch als Gruppensieger ins Achtelfinale eingezogen, wo sie dann die Schweizer mit 1:0 besiegen konnten. Es war kein schönes Spiel, aber Schweden sah die Chance weiterzukommen und nutzte sie.

    Wie? Das klären Malte Asmus und Marius Merck von 90PLUS – hier bei Kick in Russ, dem WM-Podcast auf meinsportpodcast.de.

    Der Schweizer Akanji war es, der in der 66. Minute einem Schuss von Forsberg den nötigen Richtungswechsel gab, um für das Tor des Tages zu sorgen und die Schweiz wieder einmal im Achtelfinale bei einer WM ausscheiden zu lassen.

    Spielbericht

    Die Schweiz hatte in der umkämpften ersten Hälfte zunächst leichte statistische Vorteile in Sachen Ballbesitz und Zweikämpfen, Schweden hinterließ aber den besseren Eindruck. Zwei Möglichkeiten hatten sie in der Anfangsphase. Ein Berg-Schuss wurde abgeblockt, den Abpraller haute Ekdal aus 20 Metern weit über das Tor (9.). Gefährlicher wurde es erst nach fast einer halben Stunde. Im Strafraum kam Berg an den Ball. Er schoss den Ball nach Zuspiel von links aus zehn Metern direkt als Aufsetzer aufs linke Eck. Sommer zeigte eine gute Parade (28.).

    Die Schweiz fand in der Endphase der ersten Hälfte besser ins Spiel. Dzemaili bediente Zuber auf der linken Seite. Der passte in den Rücken der schwedischen Abwehr und Dzemaili verzog freistehend über das Tor (38.). Schweden kam vor der Pause nur noch selten nach vorne, aber wurde gefährlich. Lustig flankte auf Ekdal, dessen Volleyabnahme flog aber deutlich über das Tor (41.).

    Viel tat sich in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte dann nicht. Schweden allerdings mit einem leichten optischen Übergewicht. Und das fand dann auch in Zahlen seinen Ausdruck, als Toivonen den Ball am Strafraum quer legte und Forsberg abzog. Sommer hätte den Schuss sicher gehabt, wäre er nicht von Akanji unhaltbar zum 1:0 abgefälscht worden (66.). Und kurz darauf hätte Ekdal erhöhen können. Doch er verzog nach einer schönen Vorarbeit von Lustig (69.).

    Bei der Schweiz kamen Embolo für Zuber und Seferovic für Dzemaili und die Eidgenossen verlagerten das Spiel in die schwedische Hälfte. Allerdings blieben sie mit ihren Flanken von der rechten Seite sehr ausrechenbar und konnten nur durch einen Kopfball von Djourou annähernd gefährlich werden (79.). Seferovic hatte dann noch eine Kopfballchance nach Flanke von Rodriguez – Olsen hatte den Ball sicher. Und in der Nachspielzeit machte sich dann Olsson auf, wurde kurz vor dem Strafraum von Lang gefoult. Der Schweizer sah Rot für eine Notbremse. Sommer hielt den Freistoß, aber das Spiel war für die Eidgenossen verloren.

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  • 90PLUS On Air | Kick in Russ | Fußball |

    #ESPRUS: Brotlose Passkunst

    1. Jul 2018
    18:04

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    Thema der Episode

    Das Feuer der beiden ersten Achtelfinalspiele der WM 2018 konnte Spanien gegen Russland nicht entfachen. Jede Menge Ballbesitz, wenig Ertrag – nach diesem Motto spielte Spanien. Über 1000 Pässe und für das einzige Tor brauchten sie ein Eigentor der Russen. Diese legten zwar Disziplin und viel Leidenschaft an den Tag, blieben aber spielerisch limitiert. Und trotzdem verdienten sie sich das Elfmeterschießen, das sie am Ende mit 4:3 gewannen. Koke verschoss gegen Russlands Keeper Akinfeev und der Schlussmann wurd edann mit der Fußspitze gegen Aspas endgültig zum Matchwinner und brachte seine Mannschaft ins Viertelfinale.

    Bei Kick in Russ, dem WM-Podcast auf meinsportpodcast.de in Zusammenarbeit mit 90PLUS, nehmen Malte Asmus und Marius Merck das Spiel noch einmal genau unter die Lupe. Wie viel hat der Trainerwechsel kurz vor Turnierstart mit dem Aus Spaniens zu tun? Was ist mit den Russen los? Diese Fragen treiben uns gleich um.

    Spielbericht:

    Es bot sich von Beginn an das erwartete Bild. Spanien hatte den Ball, die Russen lauerten auf Konter – und sie bekamen in der Anfangsphase auch zwei Gelegenheiten dazu, ohne allerdings echte Gefahr zu versprühen – und das, obwohl die Spanier gerade bei hohen Bällen und Standards bei dieser WM durchaus angreifbar schienen.

    Auf der anderen Seite brauchten die Spanier trotz deutlich größeren Ballbesitzes einen Standard und tatkräftige russische Mithilfe: Asensio brachte einen Freistoß von der Strafraumgrenze an den zweiten Pfosten zu Ramos. Der wurde von Ignashevich umgerissen und der Ball sprang von der Hacke des Russen zum 0:1 ins eigene Tor (12.). Es blieb der einzige Torschuss der Spanier bis in die Endphase der ersten Hälfte. Denn die Iberer versuchten mit 75 % Ballbesitz und vielen Pässen die Führung zu verwalten und den Gegner zu zermürben, ohne selber Chancen zu kreieren.

    Die Russen ließen sich dadurch aber nicht einlullen und kamen zu ihrer besten Chance: Golovin wurde von Nacho nicht richtig attackiert, der Schlenzer des Russen verfehlte das Ziel nur knapp (36.). Und dann gab es einen Elfmeter für die Gastgeber nach Handspiel im Strafraum von Piquet. Dzyuba ließ sich die Chance nicht entgehen, verwandelte souverän zum 1:1 (41.). Der Ausgleich zwang Spanien, in der Endphase der Hälfte wieder aktiver zu werden. Akinfeev rettete in der Nachspielzeit aber gegen Costa und den ersten eigenen Abschluss der Spanier im ersten Durchgang (45.+1).

    Im zweiten Durchgang wurde das Spiel der Spanier zwar etwas vertikaler, aber weiterhin unkreativ. Flanken aus dem Halbfeld waren das einzig Mittel, das der Seleccion einfiel. Russland verteidigte kompakt und lauerte vornehmlich auf Kontersituationen, bekam aber kaum welche – und wenn agierten sie zu unsauber. Wechsel sollten dann für Belebung des Spiels sorgen. Bei den Russen kam Cheryshev, bei Spanien Iniesta.

    Während von Cheryshev kaum etwas zu sehen war, machte Iniesta das spanische Spiel immerhin breiter und hatte kurz vor Schluss von der Strafraumgrenze mit einem Schuss Akinfeev geprüft, Iago Aspas aus spitzem Winkel den Nachschuss ebenfalls nicht am Keeper vorbei bekommen (85.). Und da auch Smolov auf der Gegenseite nicht traf, musste die Verlängerung die Entscheidung bringen (90.).

    Da kam Russland nahezu gar nicht mehr aus der eigenen Hälfte hinaus. Spanien schnürte sie ein, sprühte aber weiter nicht vor Ideen. Und in allen wirklich brenzligen Situationen war Akinfeev auf dem Posten und hielt seinem Team das Remis fest und wurde im Elfmeterschießen dann mit zwei gehaltenen Bällen zum Matchwinner.

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