Intimes Bettgeflüster rund ums Trainerkarussell
Moderatoren
Mit dem Fever Pit’ch Podcast tauchst du tief in die Welt des Profifußballs ein. Der Fever Pit’ch Podcast ist der Anlaufpunkt für alle, die fundierte Analysen, klare Meinungen und Hintergründe rund um den Fußball suchen – präsentiert von Pit Gottschalk und Malte Asmus. Mehrmals wöchentlich liefert der Fußball Podcast die wichtigsten Themen direkt aufs Ohr und vertieft die Inhalte des täglichen Fever Pit’ch Newsletters mit scharfsinnigen Analysen und lebendigen Diskussionen.
Jede Episode des Fever Pit’ch Podcast bietet exklusive Einblicke und hintergründige Gespräche mit einigen der bekanntesten Stimmen des Fußballs – von Podcastern über Sportjournalisten bis hin zu Influencern und Kommentatoren. Gemeinsam mit prominenten Gästen analysieren Pit Gottschalk und Malte Asmus die neuesten Nachrichten, ordnen Entwicklungen ein und beleuchten die Geschichten hinter den Schlagzeilen vor und nach den Spielen.
Veröffentlicht werktags um 6.10 Uhr, bereitet der Fever Pit’ch Newsletter die relevanten Fußballthemen des Tages auf – informativ, analytisch und immer auf den Punkt. Der Fever Pit’ch Podcast greift diese Themen auf, erweitert die Perspektive und liefert zusätzlichen Kontext und Meinungen, die man in dieser Tiefe nur in einem spezialisierten Fußball Podcast findet.
Egal, ob auf dem Weg zur Arbeit, beim Joggen oder entspannt zu Hause: Der Fever Pit’ch Podcast ist der ideale Begleiter für alle Fußballfans, die Bundesliga, internationalen Fußball und taktische Analysen besser verstehen wollen. Einschalten, abonnieren und mit dem Fever Pit’ch Podcast täglich näher am Spiel sein.
Bei dieser Podcast-Serie handelt es sich um einen externen Inhalt. Diese Podcast-Serie ist kein offizielles Produkt von meinsportpodcast.de. Äußerungen der Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen von Gesprächspartnern in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.
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Fever Pit´ch Podcast | Fußball |
00:36:36Intimes Bettgeflüster rund ums Trainerkarussell
22 Nov 2019Podcast abonnieren
Fever Pit´ch PodcastFußballThema der Episode
Heute wird es im Fever Pitch Podcast persönlich. Malte Asmus entlockt Pit Gottschalk ganz private Geheimnisse und wird zurechtgewiesen mit einem scharfen: "Das sind intime Fragen, das ist ein Bettgeflüster, das du hier mit mir machst ..." Aber selbstverständlich hat dieses Bettgeflüster einen rein sportlichen Bezug. Und mit sportlichem Bezug präsentieren die beiden gewohnt klare Meinungen.
Zu den letzten Länderspielen des Jahres, zu Serge Gnabry, zu den Trainerwechseln in der Bundesliga und speziell zu Kölns neuem Trainer Markus Gisdol. Außerdem geht es natürlich noch um Borussia Dortmund und Lucien Favre und vielem mehr. Im Fever Pitch Podcast - natürlich auf meinsportpodcast.de, Deutschlands ...
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Fever Pit´ch Podcast | Fußball |
00:28:30Was dem HSV vor dem Derby wirklich noch fehlt (mit Sebastian Wolff)
22 Jan 2026Podcast abonnieren
Fever Pit´ch PodcastFußballThema der Episode
Der HSV gehört zu den torärmsten Teams der Bundesliga und geht mit einem klaren Defizit ins Derby gegen den FC St. Pauli. Kicker-Reporter Sebastian Wolff kritisiert die fehlende Durchschlagskraft – und erklärt, warum Robert Glatzel als Joker zum Hoffnungsträger wird.n
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▶️ Warum das wichtig ist:n
Der HSV hat sich seit dem Hinrunden-Derby gegen den FC St. Pauli deutlich stabilisiert. Aus einem wackeligen Aufsteiger ist ein konkurrenzfähiger Bundesligist geworden, der mit klaren Strukturen und langen Ballbesitzphasen überzeugt. Doch im letzten Drittel fehlt es an Konsequenz.
Kicker-Reporter Sebastian Wolff analysiert im Fever Pit'ch Podcast das zentrale Problem der Hamburger: die mangelnde Durchschlagskraft. Neuzugang Damion Downs bringt Tiefgang, aber keine Tore. Ransford Königsdörffer hat seine Stärken aus dem Saisonstart eingebüßt. Der HSV hat Optionen in der Offensive – aber keine Antwort.
Robert Glatzel ist nach langer Verletzung zurück, aber noch kein Startelf-Kandidat. Trainer Merlin Polzin weiß um Glatzels Derby-Qualitäten: Drei Tore und zwei Vorlagen sammelte der Stürmer in den Zweitliga-Duellen mit St. Pauli. Ein Sieg im Rückspiel wäre nicht nur prestigeträchtig, sondern könnte den Vorsprung auf FC Augsburg und 1. FC Heidenheim im Abstiegskampf ausbauen.n
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⚽️ TAKEAWAYSn
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– Der HSV hat sich seit dem Hinrunden-Derby gegen den FC St. Pauli zu einem konkurrenzfähigen Bundesligisten entwickelt.
– Kicker-Reporter Sebastian Wolff kritisiert die fehlende Durchschlagskraft und das Fehlen eines Stürmers mit Torinstinkt.
– Der HSV gehört zu den torärmsten Teams der Bundesliga.
– Neuzugang Damion Downs bringt Laufwege und Tiefgang, aber bislang keine Tore.
– Robert Glatzel ist nach langer Verletzungspause zurück, aber noch kein Startelf-Kandidat.
– In den Zweitliga-Derbys gegen St. Pauli erzielte Glatzel drei Tore und bereitete zwei vor.
– Ein Sieg gegen St. Pauli würde den HSV im Abstiegskampf weiter distanzieren.n
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KAPITELn
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00:00 Dschungelcamp oder Derby? Ungewöhnlicher Einstieg
01:15 Warum dieses Derby besonders ist
02:26 St. Pauli im Abstiegssog
04:59 Trainer Blessin und die Wende bei St. Pauli
07:06 Das Hinrunden-Derby als Wendepunkt
08:53 Der HSV 2026: stabiler, aber harmlos
09:29 Fehlt dem HSV der Killer?
24:52 Merlin Polzin im Stresstest
29:39 Derby-Glaskugel & Tippsn
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Fever Pit´ch Podcast | Fußball |
00:29:43Absturzgefahr: Was bei Bayer Leverkusen schiefläuft (mit Cedric Pick)
21 Jan 2026Podcast abonnieren
Fever Pit´ch PodcastFußballThema der Episode
Bayer Leverkusen kassiert nach dem 1:4 gegen Stuttgart und dem 0:1 in Hoffenheim auch in der Champions League eine 0:2-Niederlage bei Olympiakos Piräus. Trainer Kaspar Hjulmand steht vor der Aufgabe, die strukturellen Probleme im Spielaufbau zu lösen.n
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▶️ Warum das wichtig ist:n
Die Krise bei Bayer Leverkusen folgt einem alarmierenden Muster: Nach drei Niederlagen in Folge zeigen sich strukturelle Probleme, die über eine reine Ergebniskrise hinausgehen. Im Fever Pit'ch Podcast analysiert Moderator Cedric Pick die Schwächen im Spielaufbau der Werkself.
Das 0:2 bei Olympiakos Piräus in der Champions League offenbarte die bekannten Defizite: Der frühe Rückstand nach einer Ecke entzog Leverkusen sofort die Kontrolle. Trotz Ballbesitz und Abschlüssen fehlten klare Verbindungen durch das Zentrum, viele Angriffe endeten in Einzelaktionen. Pick identifiziert das zentrale Problem: Es fehlt ein Spieler, der dem Spiel dauerhaft Ordnung gibt und in engen Phasen als Fixpunkt fungiert.
Trainer Kaspar Hjulmand ist gefordert, mehr Struktur in die Mannschaft zu bringen. Robert Andrich kritisierte zuletzt, dass Teile der Mannschaft unterschiedliche Dinge machen. In der Bundesliga ist Platz vier nur vier Punkte entfernt, die Qualifikation für die Champions-League-Playoffs hat Bayer Leverkusen noch in der eigenen Hand.n
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⚽️ TAKEAWAYSn
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- Bayer Leverkusen verlor nach dem 1:4 gegen Stuttgart und dem 0:1 in Hoffenheim auch das Champions-League-Spiel bei Olympiakos Piräus mit 0:2.
- Alle drei Niederlagen folgen laut Cedric Pick einem wiederkehrenden Muster mit fehlender Kontrolle im Spielaufbau.
- Im Spiel gegen Piräus entzog ein früher Rückstand nach einer Ecke der Mannschaft sofort die Kontrolle.
- Leverkusen fehlt ein Spieler, der dem Spiel dauerhaft Ordnung gibt und als Fixpunkt in engen Phasen fungiert.
- Robert Andrich kritisierte, dass Teile der Mannschaft unterschiedliche Dinge machen.
- Trainer Kaspar Hjulmand steht vor der Aufgabe, mehr Struktur und Klarheit in die Mannschaft zu bringen.
- In der Bundesliga liegt Platz vier nur vier Punkte entfernt, die Qualifikation für die Champions-League-Playoffs ist weiter in eigener Hand.n
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KAPITELn
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00:00 Fehlstart 2026: Warum jetzt Alarm ist
02:30 Piräus als Spiegel, nicht als Ausrutscher
05:20 Keine Ergebniskrise: Die Muster hinter den Niederlagen
08:10 Ballbesitz ohne Kontrolle
11:00 Pressing, zweite Bälle, fehlende Bissigkeit
14:10 Das Ordnungsproblem im Zentrum
17:10 Führung auf dem Platz: Wer reißt das Spiel an sich?
20:10 Saisonziele unter Druck: Top vier in Gefahr
23:10 Trainerfrage: Vereinfachen statt alles infrage stellen
26:00 Was jetzt passieren muss
28:30 Schlussgedanke: Noch kein Absturz, aber echte Gefahrn
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Fever Pit´ch Podcast | Fußball |
00:35:36Toppmöller-Entlassung entlarvt Eintracht Frankfurts wahres Problem (mit Peter Ahrens)
19 Jan 2026Podcast abonnieren
Fever Pit´ch PodcastFußballThema der Episode
Dino Toppmöller ist weg – aber Eintracht Frankfurts Problem bleibt. Sportvorstand Markus Krösche hat den Klub zur Verkaufsplattform gemacht. Der Preis: ein Kader ohne belastbare Achse, der bei Druck kippt. Peter Ahrens (Der Spiegel) über ein strukturelles Defizit.n
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▶️ Warum das wichtig ist:n
Eintracht Frankfurt hat sich von Trainer Dino Toppmöller getrennt – eine Entscheidung, die sportlich nachvollziehbar war, das eigentliche Problem des Klubs aber nicht löst. Peter Ahrens vom Spiegel analysiert im Fever Pit'ch Podcast, warum die Entlassung wie der Versuch wirkt, ein strukturelles Defizit personell zu beheben. Die Eintracht hat unter Sportvorstand Markus Krösche ein Modell etabliert, das auf regelmäßige Verkäufe der besten Spieler setzt – wirtschaftlich erfolgreich, sportlich aber mit klaren Grenzen. Dem Kader fehlt eine belastbare Achse, insbesondere im defensiven Mittelfeld, die Fehler auffängt und das Spiel stabilisiert. Unter Idealbedingungen funktioniert das Team, doch sobald Druck entsteht oder mehrere Leistungsträger schwächeln, kippt die Mannschaft. Die Gegentorflut in der Bundesliga ist Symptom dieser Fragilität, nicht allein Folge taktischer Fehler des Trainers. Wer immer wieder Führungsspieler abgibt, verliert Automatismen, Identifikation und Verlässlichkeit – Qualitäten, die sich nicht durch Tempo und Marktwert ersetzen lassen.n
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⚽️ TAKEAWAYSn
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– Die Entlassung von Dino Toppmöller wird im Talk als Versuch beschrieben, ein strukturelles Problem personell zu lösen.
– Eintracht Frankfurt fehlt laut Peter Ahrens eine belastbare Achse im Zentrum, die Ordnung herstellt und Fehler auffängt.
– Der Kader wird als Team charakterisiert, das unter Idealbedingungen funktioniert, aber keinen Puffer besitzt, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät.
– Das regelmäßige Verkaufen der besten Spieler wird als Ursache für den Verlust von Führung, Automatismen und Identifikation benannt.
– Sportvorstand Markus Krösche hat den Klub wirtschaftlich stark gemacht, doch das Verkaufsmodell zeigt laut Ahrens sportliche Grenzen.
– Die Toppmöller-Entlassung wird nicht als Befreiungsschlag eingeordnet, sondern als Symptom eines tieferliegenden Problems in der Kaderstruktur.n
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KAPITELn
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00:00 Trainer raus, Problem bleibt
03:20 War die Toppmöller-Entlassung alternativlos?
07:10 Gegentorflut als Symptom, nicht als Ursache
11:30 Trainerfehler oder strukturelles Problem?
15:40 Der Kader: gut unter Idealbedingungen, fragil im Ernstfall
19:10 Verkauf der Besten: Identifikation und Ziele haben ihren Preis
22:50 Markus Krösche und die Grenzen des Modells
26:20 Die Trainerfrage als Schicksalsfrage für den Klub
29:10 Was sich strukturell ändern mussn
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Fever Pit´ch Podcast | Fußball |
00:33:13Köln zeigt: FC Bayern ist doch verwundbar (mit Mario Krischel)
15 Jan 2026Podcast abonnieren
Fever Pit´ch PodcastFußballThema der Episode
Köln ging in Führung, kam zu Umschaltmomenten, stellte Bayern vor Probleme. Dann drehte München das Spiel trotzdem. Bayern-Experte Mario Krischel erklärt, was Gegner tun müssen – und warum es am Ende trotzdem nicht reicht.
Die Hinrunde des FC Bayern München in der Bundesliga ist mit 15 Siegen, keiner Niederlage und 66 Toren historisch. Doch das 3:1 beim 1. FC Köln hat gezeigt, dass selbst diese Dominanz Grenzen hat. Bayern-Experte Mario Krischel vom kicker analysiert im Fever Pit'ch Podcast, warum Köln mit Tempo, Mut und Intensität phasenweise Probleme bereiten konnte und sogar in Führung ging. Union Berlin gelang es als einziger Bundesligamannschaft beim 2:2, diese Intensität über 90 Minuten zu halten. Dass der FC Bayern solche Spiele trotzdem dreht, liegt an individueller Klasse und der Ruhe, die Vincent Kompany seiner Mannschaft vermittelt. Beim anstehenden Gastspiel bei RB Leipzig wartet nun ein Gegner, der Tempo, Physis und die individuelle Qualität mitbringt, um die verwundbaren Phasen der Bayern möglicherweise länger auszunutzen.
– Köln kam durch Tempo, Mut und Intensität zu Umschaltmomenten und stellte Bayern vor ungewohnte Probleme.
– Die Bayern sind angreifbar, bevor sie ihre volle Kontrolle entfalten können.
– Gegner müssen die Intensität der Bayern nicht nur matchen, sondern übertreffen, um Chancen zu haben.
– Union Berlin gelang es als einziger Bundesligamannschaft in dieser Saison, die Intensität über die vollen 90 Minuten zu halten.
– Unter Vincent Kompany bleibt die Mannschaft auch nach Rückschlägen ruhig und legt nach, statt zu verwalten.
– Selbst wenn Gegner den Bayern wehtun, finden diese fast immer einen Weg zurück ins Spiel.
00:00 Begrüßung & Einstieg
00:47 Rekord-Hinrunde: Zahlen, Dominanz, erste Einordnung
01:24 Macht Dominanz langweilig? Blick auf die Bundesliga
02:40 Kompanys Wirkung: Warum dieser Bayern-Plan aufgeht
03:40 Luis Díaz statt Sané: Der Transfer, der alles verändert
05:20 Bayerns Offensiv-Quartett im Europavergleich
07:38 Harry Kane neu gedacht: Stürmer, Spielmacher, Fixpunkt
09:29 Kane & Musiala: Ergänzung oder Konkurrenz?
11:27 Rekordzahlen & Laufleistung: Bayerns neue Härte
13:07 Kompanys Pressing-Logik erklärt
15:13 Wie kann man Bayern schlagen?
16:55 Goretzka, Pavlović & die Konsequenzen im Mittelfeld
18:30 Innenverteidigung: Braucht Bayern noch Schlotterbeck?
20:23 Min-jae Kim: Zu gut für die Rolle?
22:19 Torwartfrage: Neuer, Urbig und die Lehren aus Nübel
28:07 Rückrundenauftakt in Leipzig: Wieder ein echter Test
29:00 Prognose: Ist Bayern trotz allem verwundbar?
32:49 Schluss & Verabschiedung
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Fever Pit´ch Podcast | Fußball |
00:32:57Eintracht Frankfurt: Kaua Santos ist nicht das Problem (mit Daniel Höhr)
14 Jan 2026Podcast abonnieren
Fever Pit´ch PodcastFußballThema der Episode
Nach dem 2:3 in Stuttgart steht bei Eintracht Frankfurt Torhüter Kaua Santos im Fokus – als Sicherheitsrisiko, als Unsicherheitsfaktor, als Problem. Doch genau das ist der Denkfehler.
„Frankfurts Problem ist kein Torwartthema“, sagt Daniel Höhr im Fever Pit’ch Podcast. Nicht, weil Santos fehlerfrei wäre – sondern weil seine Fehler nicht die Ursache der Frankfurter Probleme sind. Santos ist nicht der Grund für die defensive Instabilität, sondern einer ihrer sichtbarsten Leidtragenden.
36 Gegentore nach 17 Spielen, zweitschlechteste Abwehr der Liga – diese Zahlen sprechen nicht gegen einen Torwart, sondern gegen ein System. Fehlender Druck auf den Ball, offene Räume im Mittelfeld, mange
lnde Tiefensicherung: Gegner kommen regelmäßig in beste Abschlusspositionen, oft in Eins-gegen-eins-Situationen. Für einen jungen Torhüter bedeutet das, dass jeder Fehler maximal bestraft wird.
„Das ist ein gesamt defensives Gebilde“, argumentiert Höhr. Und dieses Gebilde war bereits instabil, bevor Santos zur Nummer eins wurde. Auch mit Michael Zetterer gab es keine Ruhe, keine Serie, keine Stabilität. Der Torwartwechsel brachte keinen Effekt, weil er am Kern des Problems vorbeiging.
Dass die Kritik inzwischen ungewöhnlich scharf formuliert wird, zeigt ein Satz von Markus Krösche nach dem Spiel in Stuttgart: „Das lernst du in der C-Jugend.“ Gemeint sind keine Torwartfehler, sondern Basics des Verteidigens: Ordnung, Kompaktheit, Absicherung. Prinzipien – keine Personalien.
Genau deshalb wäre es, so Höhr, „ein Riesenfehler, ihn jetzt wieder rauszunehmen“. Solange Eintracht Frankfurt defensiv so wackelig bleibt, wird jeder Torwart zum Risiko – und Kaua Santos zum Gesicht eines Problems, das er nicht verursacht hat – aber ausbaden muss.
Takeaways
Eintracht Frankfurt hat einen schwierigen Start ins Jahr 2026.
Die Defensive ist die zweitschlechteste der Liga.
Der Druck auf die Mannschaft ist spürbar und führt zu Fehlern.
Kaua Santos hat Potenzial, aber auch viele Fehler gemacht.
Die Abwehrproblematik ist nicht nur auf den Torhüter zurückzuführen.
Ein stabiler Sechser fehlt der Mannschaft.
Die Kaderplanung ist entscheidend für die Rückrunde.
Dino Toppmöller steht unter Druck, die Mannschaft zu stabilisieren.
Die Neuzugänge müssen sich schnell integrieren.
Das Spiel gegen Werder Bremen ist ein Schlüsselspiel für die Eintracht.
Chapters
00:00 – Der Denkfehler nach Stuttgart
01:20 – Wie brisant ist die Lage wirklich?
02:00 – Hellmanns Klartext und die wachsende Unruhe
03:10 – Druck als ständiger Begleiter
04:10 – Krösches C-Jugend-Satz: Kritik an Prinzipien
04:50 – Nationalspieler, aber keine Stabilität
05:50 – Kaua Santos: Talent, Fehler, Verunsicherung
07:10 – Warum ein Torwartwechsel nichts lösen würde
08:35 – Santos als Leidtragender eines wackeligen Systems
10:00 – Wortgefecht auf dem Platz – hilft das wirklich?
11:55 – Offensiver Torwart vs. defensive Instabilität
14:45 – Trainerfrage: Warum greift Toppmöllers Idee nicht?
16:20 – Der Schlüssel liegt im Mittelfeld
18:00 – Transferwinter: Impulse statt Reparaturen
20:40 – Ebnoutalib, Amaimouni & Krösches Transferlogik
23:50 – Trainer unter Druck, aber nicht angezählt
27:30 – Schwieriges Programm, realistische Ziele
31:10 – Bremen als Wendepunkt?
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00:39:41WM 2026: An Leweling führt kein Weg vorbei (mit Simeon Kramer)
12 Jan 2026Podcast abonnieren
Fever Pit´ch PodcastFußballThema der Episode
Jamie Leweling zerlegt Leverkusen, sitzt aber bei der Nationalmannschaft auf der Bank. VfB-Experte Simeon Kramer erklärt, warum Julian Nagelsmann den Stuttgarter Block nicht länger ignorieren kann – und was Leweling für die WM 2026 unverzichtbar macht.
▶️ Warum das wichtig ist: Jamie Leweling lieferte beim 4:1-Sieg des VfB Stuttgart bei Bayer Leverkusen einen Auftritt, der seine Rolle in der deutschen Nationalmannschaft neu definieren sollte. VfB-Experte Simeon Kramer vom Waiblinger Zeitungsverlag analysiert im Fever Pit'ch Podcast, warum der Flügelspieler mit seinem Profil aus Tempo, Tiefe und Physis genau das mitbringt, was Julian Nagelsmann bei der WM 2026 brauchen wird. Leweling ist kein Schönspieler, sondern ein Funktionsspieler, der Chaos in gegnerischen Abwehrreihen verursacht und dabei extrem mannschaftsdienlich agiert. Sein Länderspieldebüt im Oktober 2024 gegen die Niederlande mit Startelf und Siegtor zum 1:0 bewies bereits sein Potenzial auf höchstem Niveau. Dennoch blieb Leweling in den jüngsten Länderspielen weitgehend ungenutzt, mit 90 Minuten Bank gegen die Slowakei und nur einem Kurzeinsatz in Luxemburg. Kramer sieht im VfB Stuttgart insgesamt einen Block, den Nagelsmann nicht länger ignorieren sollte, mit Spielern wie Deniz Undav, Maximilian Mittelstädt und Angelo Stiller, die Woche für Woche konstante Leistungen zeigen.
– Jamie Leweling wird als Spielertyp beschrieben, der bei einem großen Turnier den Unterschied machen kann.
– Seine Spielweise wird als geradlinig, dynamisch und mannschaftsdienlich charakterisiert.
– Trotz seines erfolgreichen Länderspieldebüts mit Siegtor blieb Leweling in den jüngsten Länderspielen weitgehend unberücksichtigt.
– Die Diskrepanz zwischen Vereinsleistung und Einsatzzeit in der Nationalmannschaft wird als schwer nachvollziehbar eingeordnet.
– Neben Leweling werden weitere Stuttgarter Spieler genannt, die konstant auf hohem Niveau abliefern.
– Ein größerer Stuttgarter Block in der Nationalmannschaft wird als logische Konsequenz sportlicher Leistung dargestellt.
– Julian Nagelsmann wird nahegelegt, die Stuttgarter Spieler künftig stärker zu berücksichtigen.
Foto: Imago / DeFodi
00:00 VfB Stuttgart: Ein starkes Comeback
03:01 Stabilität und Lernkurve unter Sebastian Hoeneß
05:56 WM-Chancen und Nationalmannschaftsnominierungen
08:47 Jamie Leweling: Ein Schlüsselspieler für den VfB
11:56 Die Rolle von Jeff Chabot und der Abwehr
15:02 Die Dynamik von Jamie Leweling im DFB-Team
20:54 Die Bedeutung von Leweling im Team
22:57 Die Chemie zwischen Leweling und Undav
24:35 Deniz Undav: Der Straßenkicker
26:27 Die Rolle von Undav in der Nationalmannschaft
28:40 Nachhaltigkeit der Leistung des VfB
31:00 Die Herausforderungen des Spielplans
34:03 Fabian Wohlgemuth und die Zukunft des VfB
35:51 Prognosen für die Nationalmannschaft und das Spiel gegen Frankfurt
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00:29:20RB Leipzig: Wie Klopp wirklich Einfluss ausübt (mit Guido Schäfer)
18 Dec 2025Podcast abonnieren
Fever Pit´ch PodcastFußballThema der Episode
Jürgen Klopp ist bei RB Leipzig mehr als ein prominentes Aushängeschild. Er ist kein Trainer, kein Sportdirektor – und doch prägt er zentrale Leitlinien des Klubs.
„Er ist der Gott, schwebt über allem“, sagt Guido Schäfer, Chefreporter der Leipziger Volkszeitung, im Fever Pit’ch Podcast. „Er hält schon die Fäden in der Hand – auch wenn er ständig unterwegs ist.“ Klopps Einfluss zeigt sich weniger im Tagesgeschäft als in der strategischen Ausrichtung, in Personalentscheidungen – und sogar in taktischen Grundsätzen.
„Die Fünferkette steht bei RB Leipzig auf dem Index, seit Jürgen Klopp so ein bisschen das Sagen hat“, erklärt Schäfer, warum Trainer Ole Werner auf jene Grundordnung verzichtet, mit der er einst bei Werder Bremen erfolgreich war. „Ich glaube schon, dass Ole Werner da die Hände gebunden sind.“ RB-Fußball soll für Tempo, Vertikalität und Offensive stehen. Die Viererkette ist gesetzt – auch wenn sie taktische Flexibilität kostet.
Klopp gibt den Rahmen vor, auch bei der Kaderplanung. Er ist der Türöffner. Sein Name, sein Netzwerk, seine Strahlkraft helfen RB Leipzig im Werben um junge Topspieler – gerade dann, wenn Angebote sportlich vergleichbar sind. „Ein Yan Diomande oder auch andere Spieler haben gesagt, dass sie persönlich von Jürgen Klopp angerufen wurden“, berichtet Schäfer. „Und das macht natürlich was mit einem Spieler. Wenn dich Klopp anruft und anlacht, packst du sofort alles zusammen und gehst nach Leipzig.“
Klopp sorgt für Attraktivität, Struktur und Identität – doch ihm sind auch Grenzen gesetzt. Spieler zu holen, ist das eine. Sie zu halten, das andere. „Selbst Jürgen Klopp kann nicht dafür sorgen, dass plötzlich nennenswert mehr Geld in den Fußballkreislauf von RB Leipzig kommt“, stellt Schäfer klar.
Klopp kann viel bewegen – aber die Statik dieses Projekts nicht allein verändern. Leipzig bleibt ein Klub, der verkaufen muss oder will. Auch mit Klopp stoßen die Titelambitionen an wirtschaftliche Grenzen. „Solange RB immer wieder seine besten Spieler abgibt, wird es nie dazu kommen, dass man den Bayern wirklich das Wasser reichen kann“, sagt Schäfer deutlich.
Takeaways
Guido Schäfer spricht über die Weihnachtsstimmung und die aktuelle Lage im Fußball.
Urs Fischer wird als der richtige Trainer für Mainz 05 angesehen.
RB Leipzig hat einen Wettbewerbsvorteil, da sie nicht international spielen.
Die Spielweise von RB Leipzig wird kritisch betrachtet.
Verletzungen könnten das Topspiel gegen Leverkusen beeinflussen.
Ole Werner wird als seriöser Trainer beschrieben, der ungern wechselt.
Die Belastung durch den Europapokal ist ein Thema.
Tatjana Haenni wird als wichtige Figur im Fußball hervorgehoben.
Jürgen Klopp hat Einfluss auf die Kaderzusammenstellung bei RB Leipzig.
Christoph Baumgartner zeigt eine positive Entwicklung in seiner Karriere.
Kapitel
00:00 Weihnachtsstimmung und Rückblick
00:57 Mainz 05 und Trainerwechsel
03:01 RB Leipzigs Saison und Konkurrenz
05:56 Spielstil und Trainer Ole Werner
08:52 Winterpause und persönliche Anekdoten
12:05 Frauen im Fußball und Marketingaspekte
15:08 Die Rolle von Frauen im Sportmanagement
16:16 Führungsstrategien und Teamdynamik bei RB Leipzig
18:15 Die Meisterschaftsambitionen von RB Leipzig
20:36 Jürgen Klopps Einfluss auf RB Leipzig
23:49 Christoph Baumgartners Entwicklung und Zukunft
27:00 Prognosen für das Topspiel gegen Leverkusen
28:47 Weihnachtsgrüße und persönliche Reflexionen
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00:39:381. FC Köln: Fokus auf El Mala wird zum Problem (mit Julian Witzel)
17 Dec 2025Podcast abonnieren
Fever Pit´ch PodcastFußballThema der Episode
Fünf Pflichtspiele ohne Sieg, drei Niederlagen, darunter beide Derbys – beim 1. FC Köln zeigt der Trend nach starkem Saisonstart in die entgegengesetzte Richtung. Und das liegt indirekt auch an Said El Mala.
„Man hat aktuell schon das Gefühl, dass sehr viel auf Said El Mala hinausläuft“, sagt Julian Witzel (Thekenphilosophen) im Fever Pit’ch Podcast. „Wenn beim FC gerade etwas passiert, dann meistens über ihn.“ El Mala ist Kölns auffälligster Offensivspieler, Topscorer, Tempodribbler – derjenige, der Eins-gegen-eins-Situationen auflösen kann. In einer Mannschaft, der zuletzt Durchschlagskraft und Selbstverständnis fehlen, wird er damit zwangsläufig zum Fixpunkt.
Genau daraus ergibt sich jedoch das Problem. „Es besteht die Gefahr, dass sich andere unterbewusst darauf verlassen, dass El Mala das schon regelt“, kritisiert Witzel. Verantwortung wird abgegeben, Lösungen werden delegiert. Der Ball geht immer wieder zu ihm – in der Hoffnung, dass eine Einzelaktion reicht, um ein stockendes Spiel zu beleben. Doch je einseitiger dieser Fokus wird, desto berechenbarer wird Kölns Offensive.
Denn El Mala ist altersbedingt noch kein Taktgeber, der ein Spiel über die vollen 90 Minuten lenkt. Er ist ein Aktionsspieler, kein permanenter Spielgestalter. Wird er früh attackiert oder konsequent zugestellt, fehlt dem Kölner Spiel aktuell die Ausweichroute. „Wenn er zugestellt wird, wird es für Köln schnell sehr zäh“, beschreibt Witzel. „Dann fehlt oft der zweite Gedanke, die zweite Lösung.“
Eine Mannschaft, die sich in schwierigen Phasen fast ausschließlich auf einen Momentenspieler verlässt, verliert nicht nur Variabilität, sondern auch Kontrolle über ihr eigenes Spiel – wie die aktuellen Ergebnisse verdeutlichen. Gerade deshalb wird der El-Mala-Fokus in dieser Phase für den FC heikel. Was als Lösung gedacht ist, verstärkt so die strukturelle Schieflage.
Für den FC ist das weniger eine Personal- als eine Systemfrage. Köln braucht wieder mehr Präsenz neben El Mala, mehr Anschlussoptionen, mehr Spieler, die Verantwortung übernehmen, wenn Spiele kippen. Nur so entsteht wieder Variabilität – und nur so verliert der Gegner den klaren Ansatzpunkt, das Kölner Spiel zu neutralisieren.
Das letzte Heimspiel vor Weihnachten gegen Union Berlin wird damit zum Gradmesser. Nicht für El Mala, sondern für den FC insgesamt. Entscheidend ist weniger, ob der Unterschiedsspieler glänzt, sondern ob Köln wieder als Mannschaft Lösungen findet. Gelingt das, geht der FC mit Stabilität in die Pause. Bleibt der Fokus einseitig, wird aus einer Stärke endgültig das Problem, das diese Phase prägt.
Takeaways
Der 1. FC Köln hat nach einem starken Saisonstart eine Krise erlebt.
Verletzungen in der Innenverteidigung haben die Leistung des Teams beeinträchtigt.
Said El Mala spielt eine zentrale Rolle im Spiel des FC.
Die mentale Verfassung der Spieler ist entscheidend für den Erfolg.
Die kommenden Spiele sind von großer Bedeutung für die Saison.
Realismus ist wichtig, um die Erwartungen an das Team zu steuern.
Die Transfersituation könnte entscheidend für die Rückrunde sein.
Die Abhängigkeit von El Mala könnte das Team gefährden.
Kapitel
00:00 Einführung in die aktuelle Situation des FC Köln
01:20 Analyse der letzten Spiele und der aktuellen Krise
03:14 Verletzungsproblematik und deren Auswirkungen auf die Mannschaft
05:00 Die Rolle von Said El Mala und Teamdynamik
09:37 Mentale Herausforderungen und Derby-Niederlagen
12:28 Die Bedeutung des kommenden Spiels gegen Union Berlin
15:26 Realismus vs. Optimismus in der Teamführung
19:46 Zukunftsausblick und notwendige Veränderungen im Kader
21:12 Die Herausforderungen des Spielers El Mala
24:09 Taktische Überlegungen und Teamdynamik
27:53 Der Trainer und seine Ansprache
30:11 Die Entwicklung des Spielers und der Verein
34:58 Familienbande und deren Einfluss auf Entscheidungen
38:18 Weihnachtsstimmung und die Leistung des FC Köln
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Fever Pit´ch Podcast | Fußball |
00:36:47Was der BVB von Schalke lernen muss (mit Hannes Herrmann)
15 Dec 2025Podcast abonnieren
Fever Pit´ch PodcastFußballThema der Episode
Während Schalke 04 als Herbstmeister der 2. Bundesliga fast geräuschlos in die Winterpause geht, ist die Stimmung rund um Borussia Dortmund deutlich unruhiger. Dabei trennt beide Klubs aktuell weniger die nackte Tabellenlage als der Umgang mit Erfolg, Erwartung und Fehlern.
„Natürlich hätte vor der Saison niemand gedacht, dass Schalke nach 16 Spieltagen Herbstmeister ist“, sagt Kommentator Hannes Herrmann (Sky/Prime) im Fever Pit’ch Podcast. „Das ist die beste Hinrunde seit über 50 Jahren – das ist unglaublich, was die Verantwortlichen da geschafft haben.“
Der Schlüssel zum Schalker Aufschwung liegt in der Struktur. Trainer Miron Muslic habe früh klare Prinzipien etabliert, erklärt Herrmann: defensive Stabilität, klare Hierarchien, Leistung vor Namen. „Schalke hat nach 16 Spieltagen nur acht Gegentore kassiert und neunmal zu null gespielt. Das kommt nicht zufällig.“
Auffällig: Selbst Siege werden kritisch eingeordnet. Torhüter Loris Karius sprach nach dem 1:0 gegen Nürnberg offen von einem „glücklichen Sieg“. Für Herrmann ist genau das ein Zeichen von Reife: „Fehler werden benannt, aber es wird kein Drama draus gemacht. Das gibt einer Mannschaft Sicherheit.“
Ganz anders die Lage beim BVB. Zwei verspielt wirkende Führungen – das 2:2 gegen Bodø/Glimt und das 1:1 in Freiburg – kosteten Dortmund binnen einer Woche wichtige Chancen in Champions League und Bundesliga. Dennoch warnt Herrmann davor, von einer Krise zu sprechen: „Ich bin weit davon entfernt zu sagen, dass der BVB tief liegende Probleme hat. Unter Niko Kovac ist die Mannschaft schwer zu schlagen.“
Was Dortmund aber fehlt, ist Konsequenz. „Dieser Killerinstinkt hat in vielen Momenten der Hinrunde gefehlt“, sagt Herrmann. Mehrfach habe der BVB Führungen – teils sogar Zwei-Tore-Vorsprünge – nicht über die Zeit gebracht. Schalke dagegen zieht auch knappe Partien konsequent durch, bleibt bis zum Ende in der Ordnung. Die Knappen akzeptieren Unansehnlichkeiten zugunsten von Punkten – Dortmund sucht zu oft die perfekte Lösung.
Doch Erfolg entsteht nicht nur durch Qualität, sondern vor allem durch Klarheit im Handeln. Schalke weiß aktuell sehr genau, was es ist – und was nicht, analysiert Herrmann: „Der BVB hat das Fundament. Aber Schalke zeigt gerade, wie wichtig es ist, Stabilität wirklich bis zum Schlusspfiff durchzuziehen.“
Takeaways
Dortmund steht vor einer Krise, während Schalke überrascht.
Proteste im Fußball nehmen zu, Sicherheitskontrollen werden strenger.
Schalke hat die beste Hinrunde seit 50 Jahren.
Trainer Miron Muslic hat eine klare Struktur bei Schalke geschaffen.
Loris Karius spielt eine Schlüsselrolle im Team.
Dortmund hat Schwierigkeiten, Führungen zu halten.
Disziplinprobleme bei Dortmund könnten die Saison beeinflussen.
Nico Schlotterbeck äußert Kritik an seinen Mitspielern.
Die Rückrunde könnte für Schalke herausfordernd werden.
Das letzte Spiel vor Weihnachten ist entscheidend für Dortmund.
Kapitel
00:00 Einleitung und aktuelle Situation im Fußball
03:00 Proteste und Sicherheitskontrollen im Fußball
05:42 Schalke 04: Herbstmeisterschaft und überraschende Leistungen
08:48 Trainerwechsel und Spielerentwicklung bei Schalke 04
11:55 Vergleich zwischen Schalke 04 und Borussia Dortmund
14:54 Dortmunds Herausforderungen und die Erwartungshaltung
17:45 Schlussfolgerungen und Ausblick auf die Rückrunde
19:08 Borussia Dortmunds aktuelle Situation
26:06 Nico Schlotterbecks kritische Äußerungen
30:24 Zukunftsperspektiven von Nico Schlotterbeck
34:37 Vergleich mit Schalke und Weihnachtswünsche
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Fever Pit´ch Podcast | Fußball |
00:32:55Xabi Alonsos Problem: Real ist untrainierbar (mit Miguel Gutiérrez)
11 Dec 2025Podcast abonnieren
Fever Pit´ch PodcastFußballThema der Episode
Real Madrid hat ein Trainerproblem – aber nicht, weil Xabi Alonso versagt hätte. Das 1:2 gegen Manchester City hat gezeigt: Die Mannschaft lebt, kämpft und stellt sich hinter ihn. Der wahre Grund der Krise der Königlichen liegt tiefer.
„Real Madrid ist ein Staat im Staat“, erklärt Journalist Miguel Gutiérrez, Real- und Spanien-Kenner im Fever Pit’ch Podcast. „Wer die Machtverhältnisse kennt, weiß: Entscheidend ist nicht der Trainer, sondern das Umfeld, die Egos und Florentino Pérez.“ Alonso kämpft bei Real also nicht gegen Gegner, sondern gegen Strukturen. Gegen ein System, das Erwartungen hat, aber keine Philosophie. „Die einzige Philosophie ist: gewinnen, gewinnen, gewinnen. Real gewinnt aber nicht über Systeme, sondern über Mythos“, sagt Gutiérrez. Und dieser Mythos funktioniert nur so lange, wie die Stars liefern.
Doch genau das tun sie aktuell nicht. Einige Schlüsselspieler sind verletzt, andere formschwach und leisten sich individuelle Fehler, die – wie gegen Manchester City – die Gegentore einleiten. Und wieder andere, so Gutiérrez, „glauben, sie seien unsterblich und könnten sich alles erlauben.“ Der verweigerte Handschlag von Vinícius im Clásico war deshalb kein Ausrutscher, sondern eine Machtprobe, die der Verein nicht auffing – und die die Autorität von Trainer Alonso nachhaltig beschädigte.
Der sollte den Klub eigentlich modernisieren, traf aber auf einen Kader voller Talent, aber ohne Führung. Eine Gruppe, deren Umfelder – „Ehefrauen, Berater, Familien“, wie Gutiérrez aufzählt – im Klub mitreden. Der Verlust von Leader-Figuren wie Sergio Ramos, Toni Kroos oder Luka Modrić wiegt schwer: Die Mannschaft hat keine Hierarchie mehr, keinen Spieler, der in kritischen Momenten die Kabine zusammenhält. In diesem Klima kann ein Trainer nur funktionieren, wenn ihn der Verein aktiv schützt. Doch genau das passierte nicht.
Natürlich hat auch Alonso Fehler gemacht. Gutiérrez nennt späte Wechsel, verpasste Chancen, zu wenig Mut bei der Integration junger Spieler. Doch keiner dieser Punkte erkläre die Krise, sagt er. Es seien Symptome eines tieferliegenden Problems, das weniger über Alonso aussagt als über Real selbst. Und das nur einen Schluss zulässt: „Real ist eigentlich untrainierbar.“
Takeaways- Xabi Alonso steht unter Druck, aber die Mannschaft zeigt Unterstützung.
- Florentino Perez hat die alleinige Entscheidungsgewalt im Verein.
- Verletzungen von Schlüsselspielern haben die Leistung von Real Madrid beeinträchtigt.
- Die Mannschaft hat sich trotz der Niederlagen bemüht.
- Real Madrid hat keine klare Spielphilosophie, die von Trainer zu Trainer variiert.
- Die Rolle von Führungsspielern ist entscheidend für den Erfolg des Teams.
- Es gibt Spekulationen über mögliche Trainerwechsel, aber keine klaren Nachfolger.
- Die interne Kommunikation im Verein ist hermetisch und wenig transparent.
- Die Spieler müssen sich anpassen und die Herausforderungen annehmen.
- Die Zukunft von Xabi Alonso hängt von den kommenden Spielen ab.
00:00 Der Tango von Real Madrid und Xabi Alonso
02:53 Die Herausforderungen von Real Madrid
05:52 Die Machtverhältnisse im Verein
08:46 Die Zukunft von Xabi Alonso
11:49 Interne Dynamiken und Spielerpsychologie
16:14 Die Geheimnisse von Real Madrid
18:31 Xabi Alonso: Der Trainer unter Druck
21:41 Die Herausforderungen bei Real Madrid
24:33 Die Philosophie von Real Madrid
27:34 Die Suche nach einem neuen Leader
31:35 Fazit und Ausblick auf die Zukunft
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