Der Blick auf die Olympia-Gruppen

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  • Anwurf! - Handball | Handball |

    Der Blick auf die Olympia-Gruppen

    14 Mrz 2021
    33:53

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    Thema der Episode

    Die letzten Teilnehmer für das olympische Handball-Turnier stehen fest. Sebastian Mühlenhof (@Seppmaster56) analysiert mit Tim Dettmar (@tim_dettmar23) die drei Qualifikationsturniere vom Wochenende. Zudem werfen sie auch schon einen Blick auf die Olympia-Gruppen.

    Zum Auftakt geht es um das Abschneiden der deutschen Nationalmannschaft. Dabei präsentierte sich das Team von Alfred Gislasson im Vergleich zur Weltmeisterschaft verbessert. So konnte sie sich das erhoffte Olympia-Ticket für Tokio sichern. Jedoch musste das DHB-Team den Schweden den Vortritt lassen, sodass nun die deutliche schwere Gruppe auf sie wartet.

    Ebenfalls nach Japan reisen dürfen die norwegische, brasilianische, französische und portugiesische Nationalmannschaft. In einem Krimi konnten sich dabei die Portugiesen gegen Frankreich ihre erste Olympia-Teilnahme sichern. Norwegen hingegen beendet seine lange Durststrecke und hat dabei sogar die vermeintlich leichtere Gruppe erwischt.

    Euch gefällt dieser Podcast – oder ihr habt Kritik, Fragen oder Anregungen? Dann freuen wir uns, wenn wir von euch hören. Lasst uns gerne bei iTunes eine Rezension und ein bisschen Feedback da. Schreibt uns, was ihr gut oder auch schlecht findet, oder welche Themen wir eurer Meinung nach mal in einer Sendung behandeln sollten. Oder schreibt unserem Moderator Sebastian Mühlenhof direkt per Mail ([email protected]) oder per Twitter (@Seppmaster56).
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  • Das Spiel meines Lebens | Leichtathletik | Mixed-Sport |

    Usain Bolt ist auch nur ein Mensch

    8 Jun 2020
    01:08:08

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Kennt ihr das? Ihr habt dieses eine Sportereignis, bei dem ihr noch genau wisst, wo ihr wart? Was ihr getan habt? Welche Emotionen ihr durchgemacht habt?

    Diese Sportereignisse können sich in den verschiedensten Facetten darstellen. Vielleicht geht es um den Elfmeter von Andreas Brehme bei der WM 1990 in Italien gegen Argentinien? Vielleicht geht es um das Hochsprung-Gold von Ulrike Meyfarth 1984 oder 1972? Und vielleicht geht es auch um einen historischen Fehlstart bei einer Leichtathletik-WM.

    Über solch eine Leichtathletik-Weltmeisterschaft berichtet Malisa, heutige Gästin bei "Das Spiel meines Lebens". Sie war 2011 bei der WM 2011 in Daegu dabei. Als Journalistin für den Sport-Informationsdienst SID. Sie hatte das Glück, das deutsche Team vor der WM als Videojournalistin begleiten zu dürfen. Im Gespräch mit Gastgeber Andreas Thies berichtet sie, wie schwierig es ist, den Spagat zwischen "ich bin sehr nah dran" und "ich muss journalistische Distanz zeigen" ist.

    Als die WM startete, gab es eigentlich kein anderes Thema als Usain Bolt. Er war zu diesem Zeitpunkt die Lichtgestalt der Welt-Leichtathletik. Doch in einem sensationell überraschenden Ausgang des 100-Meter-Laufs wurde Bolt nach einem Fehlstart disqualifiziert. Wie hat Malisa diesen Fehlstart erlebt? Und wo? Denn auch Journalisten haben es nicht immer leicht, die großen Momente solch einer Veranstaltung live zu erleben.

    Wenn ihr ein Spiel eures Lebens habt, dann kontaktiert meinsportpodcast.de auf den üblichen sozialen Kanälen. Andreas spricht mit euch über jede Sportart.
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  • Nur Golf | Golf |

    Comebacks & Einbrüche

    8 Okt 2018
    59:33

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    Thema der Episode

    Ryder Cup-Hangover? Ach was, so etwas gibt es nicht. Schon gar nicht bei Nur Golf. Denn das Wochenende nach dem großen Triumph von Europa hatte golftechnisch wieder einiges zu bieten. Vor allem zwei packende Finishes. Im "Home of Golf" in St. Andrews setzte sich Lucas Bjerregaard auf der Schlussrunde noch an die Spitze des Leaderboards. Zum einen, weil er stark spielte. Zum anderen, weil Tyrell Hatton doch noch die Tür aufmachte. Vier Schläge Vorsprung hatte der Engländer vor der Schlussrunde vor dem Dänen. Die baute er auf der Front Nine dann sogar auf sechs aus. Doch dann brach Hatton ein. Statt den Sieg-Hattrick in St. Andrews zu schaffen, stand der Ryder Cup-Held am Ende auf Platz zwei und war ziemlich zerknirscht. Riesenjubel dagegen bei Bjerregaard.

    Auf der PGA Tour feierte Kevin Tway seinen ersten Titel. Damit erfüllte er im 91. Start mit 30 Jahren die Prophezeiung seines Vaters. Unter tatkräftiger Mithilfe des Führenden Brandt Snedeker. Désiree Wolff und Malte Asmus blicken nach Silverado, sahen einen überglücklichen, aber nach Worten ringenden Sieger und Phil Mickelson, dem am Ende die Puste ausging. Beim 48-Jährigen wäre wohl mal eine Überarbeitung des Schedules vonnöten, finden unsere Experten. Sie bewundern zudem Fred Couples für seine historische Leistung und den 500. Cut seiner Karriere.

    Außerdem blicken unsere Experten nach Incheon in Südkorea zur UL International Crown. Hat der Mannschaftswettbewerb tatsächlich das Zeug, dem Solheim Cup den Rang abzulaufen? Die Stimmung in Korea war auf jeden Fall gigantisch. Und die ließ sogar die am Ende sieggreichen Koreanerinnen etwas zittern. Nervosität kennen die eigentlich nicht. Aber der Druck des Heimpublikums war dann doch eine ganz neue Erfahrung, aber am Ende eine beflügelnde.

    Mehr Infos bei golfpost.de:

    Spannendes Finale im Home of Golf

    Sepp Straka verbessert sich am Finaltag

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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Réthy: „Denke, Löw hört auf“

    29 Jun 2018
    9:01

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Die Vorrunde der WM 2018 in Russland ist vorbei, die Teilnehmer am Achtelfinale stehen fest und die ersten Gescheiterten sind bereits abgereist und wieder in der Heimat angekommen. Auch die deutsche Mannschaft hat Russland längst den Rücken gekehrt, wird sich den Rest der WM nur noch am Fernseher anschauen können. Tabellenletzter nach der Vorrunde in ihrer Gruppe – ein historisches Debakel, das wir natürlich weiter aufarbeiten müssen – hier bei Kick in Russ, dem WM-Podcast von meinsportpodcast.de und 90PLUS.

    Und dazu nutzen wir den spielfreien Tag heute, um mal Bilanz und die Meinung eines Experten einzuholen. Wir haben mit Bela Rethy sprechen können, dem ZDF-Kommentator, der in Kasan das Aus der deutschen Mannschaft gegen Südkorea kommentierte. Und natürlich haben wir mit ihm auch über die Zukunft von Jogi Löw gesprochen.
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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    „Bitteres & erbärmliches“ WM-Aus

    28 Jun 2018
    6:09

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Es waren  harte Worte, die Manuel Neuer gestern nach dem peinlichen WM-Aus im ZDF wählte. Harte Worte, aber sie brachten es auf den Punkt und trafen den Kern. Malte Asmus arbeitet bei Kick in Russ auf meinsportpodcast.de am Tag nach dem 0:2 gegen Südkorea in Kasan das erste WM-Vorrunden-Aus einer deutschen Mann bei einer WM noch einmal auf und versorgt euch mit den Stimmen der Beteiligten.

    Die Analyse zusammen mit unserem Experten Julius Eid von 90PLUS findet ihr zum Nachhören noch einmal hier:

    https://meinsportpodcast.de/2018/06/27/korger-deutsch-land-ko/
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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #KORGER: Deutsch-Land Ko

    27 Jun 2018
    25:27

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Aus, aus, aus … das Gruppenendspiel gegen Südkorea ist aus. Und der Weltmeister Deutschland ist raus! Das Unvorstellbare ist also wahr geworden. Nach den schwachen Auftritten gegen Mexiko und Schweden präsentierte sich die Löw-Elf auch im dritten Spiel gegen die bereits ausgeschiedenen Südkoreaner ideenlos im Spiel nach vorne und kassierte in der Nachspielzeit dann auch noch zwei Gegentreffer, die das Debakel, das erste Vorrundenaus des DFB-Teams überhaupt besiegelten.

    Wie Spanien 2014, Italien 2010 und Frankreich 2002 flog damit wieder ein amtierender Weltmeister schon nach der Gruppenphase aus dem Turnier. Und darüber müssen wir reden. Hier auf meinsportpodcast.de mit Malte Asmus und unserem Experten von 90PLUS - mit Julius Eid.

    Spielbericht:

    Jogi Löw hatte ordentlich rotiert. Thomas Müller saß erstmals bei einem WM-Spiel zunächst auf der Bank, Sami Khedira und Mesut Özil rückten wieder in die Startelf, in der auch Leon Goretzka stand. Wirklich positiv wirkte sich das aber auf das Spiel der deutschen Mannschaft nicht aus. Die deutsche Mannschaft wirkte ideenlos, meist behäbig - und mitunter in Situationen, die gefährlich hätten werden können, auch zu fahrig und überhastet. Selbst Manuel Neuer konnte da nicht rausnehmen. Einen Freistoß von Jung konnte er nicht festhalten und musste dann Kopf und Kragen riskieren, um mit der Faust vor Son zu retten (19.).

    Deutschland offensiv harmlos - die besseren Chancen hatte Südkorea. Son zog nach einem Angriff über die linke Seite volley im Strafraum ab und verfehlte knapp rechts (25.). Den ersten Abschluss bekam das DFB-Team nach einer halben Stunde. Reus und Goretzka passten sich an den Strafraum. Dort zog Reus ab, dessen Schuss aber geblockt wurde. Zudem wurde der Angriff wegen eines Handspiels abgepfiffen (32.). Und auch beim besten Angriff der deutschen Mannschaft über Goretzka und Werner verhinderte ein koreanisches Bein einen gefährlichen Abschluss. Deutschland kam einfach nicht durch.

    Keine personellen Veränderungen vor dem zweiten Durchgang, aber immerhin Deutschland mit mehr Abschlüssen. Goretzka mit einer dicken Chance. Joshua Kimmich hob den Ball an den Fünfer zu Goretzka. Dessen Kopfball konnte Torhüter Cho mit einer guten Parade entschärfen (48.). Und in dem Moment, als die Schweden gegen Mexiko im Parallelspiel in Führung gingen und Deutschland damit virtuell draußen war, flog Werners Volleyschuss am Tor vorbei (51.). Dann setzte sich Werner auf rechts durch, passte in die Mitte zu Özil. Der legte statt zu schießen noch mal quer auf Kroos, der Goretzka anschoss (61.).

    Schwedens 2:0-Führung gegen Mexiko unterstrich dann deutlich: Deutschland musste gewinnen. Khedira hatte Platz für Gomez gemacht (58.) und Müller kam für Goretzka (63.). Deutschland hatte aber zunächst mal Glück, dass Son im Strafraum fiel, aber Gelb für eine Schwalbe sah - und Moon zu lange mit einem Abschluss zögerte und Hummels klären konnte. Son schoss dann noch einmal knapp links am Tor vorbei (78.). Hinten glücklich und vorne alles andere als zwingend. Trotz der Hereinnahme von Julian Brandt und des freien Hummels, der eine Özil-Flanke von rechts nicht kontrolliert köpfen konnte (87.).

    In der Nachspielzeit jubelten dann plötzlich die Koreaner nach einer Ecke. Der Schiedsrichterassistent hatte allerdings eine Abseitsposition des Koreaners Kim gesehen und zunächst die Fahne gehoben. Der VAR belehrte das Schiedsrichtergespann eines Besseren. Das Tor Südkoreas zählte. Die Deutschen warfen dann mit dem Rücken zur Wand dann alles nach vorne. Auch Manuel Neuer ging mit in den Angriff. Das Tor verwaist - und das nutzte Heung Min Son nach einem langen Ball aus der eigenen Hälfte und schob zum 2:0-Endstand ein (90.+6).
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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #MEXSWE: 3-0, beide glücklich

    27 Jun 2018
    15:23

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Schweden hat durch einen überzeugenden 3-0 Sieg gegen Mexiko das Achtelfinale erreicht. Die Skandinavier zeigten sich zu keiner Phase des Spiels beeindruckt von der Last-Minute-Niederlage und gewannen am Ende souverän gegen harmlose Mexikaner. Schweden ist damit im Achtelfinale. Die Mexikaner zogen auch in die Runde der letzten 16 ein, da Deutschland im Parallelspiel gegen Südkorea mit 0-2 verlor.

    Spielbericht:


    Die Frage, die sich vor dem Spiel der Schweden gegen Mexiko stellte: Wie haben die Skandinavier das Gegentor in der 95. Minute gegen Deutschland verkraftet? Aber auch die Mexikaner konnten sich nicht ausruhen. Eine Niederlage könnte bei entsprechendem Ergebnis in Kasan auch für die Mittelamerikaner noch das Aus bedeuten.
    Beide Mannschaften starteten in unveränderter Aufstellung. Die erste Chance hatten die Schweden, doch Granqvist erreichte im 5m-Raum die Kopfball-Vorlage von Berg nicht.
    In der 5. Minute indirekter Freistoß, den Forsberg aus "Kroos-Position" auf das Tor zirkelte. Ochoa jedoch sicher. Auch in der Folgezeit hatten die Schweden erst mal die besseren Chancen. In der 12. Minute setzte Marcus Berg einen Fallrückzieher neben den Pfosten. In der 29. Minute wurde Schiedsrichter Nestor Pitana zum VAR gerufen. Dort erkannte er ein Handspiel von Chicharito im eigenen Strafraum nicht als Elfmeter an. Doch kurz darauf hatte Berg die Riesenmöglichkeit zum 1-0. Nach Vorarbeit von Lustig spitzelte Berg das Leder aber übers Tor. Danach lösten sich die Mexikaner etwas aus der Umklammerung, in der 39. Minute hatte Vela seine zweite gute Chance, doch der Ball rauschte vorbei. In der Nachspielzeit traf Berg noch mal mit Fernschuss das Außennetz. Dann war Pause.

    Die zweite Halbzeit begann auf beiden Seiten unverändert. Die Mexikaner begannen aufmerksamer, nur der letzte Pass wollte noch nicht ankommen. Dafür trafen die Schweden durch Augustinsson in der 50. Minute. Augustinsson bekam einen Flipperball vor die Füße und versenkte. Augustinsson machte auch weiterhin Dampf. In der 54. Minute schlenzte er nur knapp über das Tor.
    In der 60. Minute dann Elfmeter für Schweden. Berg war zu Fall gekommen. Knifflige Entscheidung, Granqvist verwandelte zum 2-0.
    Die Mexikaner versuchten jetzt, aktiver zu werden, doch beizeiten war das planlos. Chicharito mit einem Kopfball in der 70. Minute war noch der gefährlichste. In der 74. Minute dann die Entscheidung. Toivonen im Zweikampf mit Alvarez, der den Ball ins eigene Tor lenkt.

    In der 81. Minute hatten die Mexikaner die beste Chance, doch gleich zwei Spieler verfehlten freistehend. Am Ende stand es 3-0 für Schweden, doch beide Teams konnten jubeln.

     
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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #KORMEX: Zweiter Sieg

    23 Jun 2018
    14:43

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Auch die deutsche Nationalmannschaft wird das Spiel zwischen Südkorea und Mexiko aufmerksam verfolgt haben, denn durch das 2:1 der "El Tri" über die Tiger steht fest: Bei einer Niederlage gegen Schweden müsste Deutschland bereits nach zwei Spielen die Heimreise buchen... Wie es zum Sieg kam, das besprechen Chris McCarthy und Manuel Behlert von 90PLUS hier bei "Kick in Russ", dem Podcast zur WM 2018 auf meinsportpodcast.de

    Spielbericht

    In einem sehr intensiven Duell setzte sich Mexiko dank der Tore von Carlos Vela und Javier "Chicharito" Hernandez 2:1 über Südkorea durch und steht damit mit einem Bein im Achtelfinale.

    Nach dem 1:0 über Deutschland hatte Juan Carlos Osorio eigentlich keine großen Grund, viel zu verändern. Lediglich Edson Álvarez rückte für Hugo Ayala in die Startelf. Südkorea dagegen nahm nach dem enttäuschenden Auftritt gegen Schweden sowohl personell als auch taktisch einige Korrekturen vor. Am signifikantesten war dabei die Herausnahme von Sturmtank Kim Shin-Wook. Shin Tae-yong setzte auf einen variablen und schnellen Angriff mit Lee Jae-Sung und Son Heung-Min.

    Südkorea begann nach dem passiven Auftritt am ersten Spieltag extrem aggressiv und energisch. Vor den agilen Angreifern Hirving Lozano, Carlos Vela und Co. hatten die Asiaten allerdings großen Respekt. Folglich standen die "Tiger" auch gegen "El Tri" schon nach kurzer Zeit sehr tief und wussten sich gegen die schnellen Offensivspieler nur mit Fouls zu helfen.

    Mexiko tat sich in der ungewohnten Rolle des Spielmachers schwer, aus dem Spiel Chancen zu kreieren und auch die zahlreichen Standardsituationen blieben ungenutzt. So war es ausgerechnet das Team der Südkoreaner, das durch die wenigen, allerdings effektiven Konter zu den ersten nennenswerten Chancen durch Hwang Hee-Chan und Heung-Min Son kam (12'; 22'). Nach einer weiteren Kopfball-Gelegenheit von Ki spielte sich die Mannschaft kurz in der Offensive fest und lief dabei prompt ins Messer. Auf eine der selten, aber so überlebenswichtigen Kontersituationen der Mexikaner folgte eine Hereingabe Guardrados, die Jang Hyun-Soo nur per Hand abzuwehren wusste (24'). Carlos Vela verwandelte den berechtigten Strafstoß souverän (26').

    Nach einer kurzen Schockphase, in der das 2:0 in der Luft lag, wurde Südkorea mutiger, doch gefährlich wurde es nur bei schnellen Angriffen, meist über Son, den Mexiko nicht in den Griff bekam. Die Mittelamerikaner verloren dabei allerdings nie die Kontrolle über die Partie, taten sich allerdings weiterhin schwer, Chancen zu kreieren.

    Nach der Pause ging es deutlich verhaltener zu. Erst in der 58. Minute kam es zur ersten gefährlichen Aktion der zweiten Halbzeit. Guardrado kombiniert sich in den Strafraum, der gut aufgelegte Schlussmann Cho Hyun-Woo parierte zur Ecke. Anschließend nahmen die Mexikaner den Fuß vom Gas, überließen den Südkoreanern das Spiel und hofften auf den entscheidenden Konter zum 2:0. Er kam bereits in der 66. Minute! Herrera erobert sich den Ball, Lozano übernahm und setzte nach einem Sprint über die gesamte Spielhälfte der Südkoreaner Javier Hernandez in Szene, der mustergültig abschloss.

    Von da an setze "El Tri" endgültig auf die Defensive und ohne ihre einzige Waffe im Angriff, nämlich Konter, blieben die "Tiger" im wahrsten Sinne des Wortes zahnlos. Der sehenswerte Schlusstreffer des besten Südkoreaners Son in der Nachspielzeit kam zu spät, sodass Mexiko letztendlich relativ souverän den zweiten Sieg des Turniers einfahren konnte.
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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #SWEKOR: Cho & doch k.o.

    18 Jun 2018
    13:58

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Die deutsche Mannschaft hat im Tabellenkeller der Gruppe F Gesellschaft von Südkorea bekommen. Die Asiaten verloren im Duell gegen Schweden mit 0:1. Die Erkenntnis, die sich aus der sehr mäßigen Partie in Nizhny Novgorod ziehen lässt: Keiner der beiden nächsten Gegner der DFB-Truppe ist eine Übermannschaft. Trotz der Niederlage gegen Mexiko sollte für Jogi Löw und Co. das Achtelfinale weiterhin kein Problem darstellen.

    Malte Asmus und unser Experte von Manuel Behlert von 90PLUS analysieren das Duell zwischen Schweden und Südkorea.

    Spielbericht:

    Schweden verdiente sich den Sieg, hatte deutlich mehr Spielanteile und Torabschlüsse, aber eben auch ein Manko: Sie machten zu wenig aus ihren Möglichkeiten. Erst ein Elfmeter von Kapitän Andreas Granqvist besorgte in der 65. Minute die 1:0-Führung für Schweden. Südkorea war dagegen komplett harmlos. Schwedens Torhüter Robin Olsen verlebte einen beschäftigungslosen Nachmittag.

    Die Schweden überließen Südkorea in der Anfangsphase den Ball, setzte selbst auf Konter. Viel Risiko gingen aber beide Teams zunächst nicht ein. Den ersten Torschuss der Partie gab es erst in der 20. MInute: Nach einem Pass von der rechten Seite schloss Berg aus kurzer Distanz ab, Südkoreas Keeper Cho Hyun-Woo verhinderte mit einer Glanzparade den Rückstand. Nach der folgenden Ecke köpfte Pontus Jansson knapp am Tor vorbei.

    Schweden bekam mehr Kontrolle über das Spiel. Südkorea, schaltete ein paar Mal um, blieb aber zu harmlos und ausrechenbar und stellte den Gegner nicht vor Probleme. Schweden agierte trotz Feldüberlegenheit aber auch erst gegen Ende der Halbzeit wieder gefährlicher: Ola Toivonen wird nach einer Grätsche von Ki Sung-yueng im Strafraum getroffen, Schiedsrichter Joel Aguilar verwehrte aber einen Elfmeter. Bergs Volleyschuss aus spitzem Winkel flog vorbei, ein Abschluss von Andreas Granqvist wurde zur leichten Beute von Cho und Südkoreas Abwehr fälschte den Kopfball von Viktor Claesson nach Flanke von Mikael Lustig neben das Tor ab.

    Die zweite Hälfte begann abwechslungsreicher als die erste. Emil Forsberg schloss einen guten Angriff der Schweden allerdings über das Tor ab und auch Südkorea bekam seine beste Chance des Spiels. Eine Kim-Flanke brachte Koo per Kopf aber nur an das Außennetz. Es war die beste Chance der Partie für Südkorea, die mutiger wurden, aber trotzdem den Dämpfer bekamen. Kim grätschte Claesson im Strafraum um, der Referee entschied mit VAR-Unterstützung auf Elfmeter und Granqvist verwandelte zum 1:0.

    Schweden auch in der Folge die spielbestimmende Mannschaft, aber ohne weitere zwingende Torchancen. Und das hätte sich in der Nachspielzeit fast gerächt. Denn nach einer weiten Flanke köpfte der eingewechselte Lee relativ unbedrängt auf das Tor - allerdings deutlich vorbei.
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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Teamcheck: Schweden

    1 Jun 2018
    6:01

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Der größte Erfolg der Schweden bei einer Weltmeisterschaft liegt schon etwas länger zurück. 1958 wurden die Schweden im eigenen Land Vize-Weltmeister. Seitdem schafften es die Skandinavier noch zweimal den dritten Platz zu belegen. Können die Schweden dieses Jahr in Russland vielleicht mal für eine Überraschung sorgen?

    Text: Timo Wollmann (Macromedia Hochschule Hamburg)

    Der Weg zur WM:
    Schwedens Reise zur WM war eine echte Zitterpartie. In einer Gruppe mit Frankreich und den Niederlanden mussten sich die Schweden gegen zwei Teams mit großem Namen durchsetzen. Bulgarien, Luxemburg und Weißrussland waren in der Gruppe A eher Nebendarsteller. Am Ende belegte die schwedische Nationalelf den zweiten Platz hinter Frankreich. Aufgrund des besseren Torverhältnisses schaffte man es auch, sich vor den Niederlanden zu platzieren. Und da die Schweden zu den besten Gruppenzweiten in der WM-Qualifikation in Europa zählten, winkten für sie die Playoffs. Dort wartete mit Italien der nächste große Name im europäischen Fußball. In zwei knappen Playoffspielen setzten sich die Skandinavier überraschend durch. So qualifizierte sich Schweden über einen kleinen Umweg für die WM in Russland.

    Der Star der Mannschaft:
    Nach dem zweiten Rücktritt von Superstar Zlatan Ibrahimovic aus der Nationalmannschaft besteht Schwedens Nationalteam aus vielen soliden Spielern, die ein eingeschworenes Kollektiv bilden. Wer kann dabei noch herausstechen? Hervorzuheben ist sicherlich Emil Forsberg, der sein Geld momentan bei RB Leipzig in der Bundesliga verdient. Seit dreieinhalb Jahren überzeugt Forsberg dort in der Offensive. Lediglich eine zweimonatige Verletzung im Winter bremste Forsberg in dieser Saison aus. Doch in dieser insgesamt soliden Saison in Champions League und auch Europa League, gewöhnte Forsberg sich an das internationale Niveau. Das können nicht viele schwedische Nationalspieler von sich behaupten. Und genau wegen dieser Erfahrung und seiner Qualität in der Offensive wird Forsberg bei der WM ein Dreh- und Angelpunkt im schwedischen Spiel darstellen.

    Der mögliche Shooting-Star:
    Viele Spieler in Schwedens Nationalelf sind schon über den Status eines Talents hinweg. Den endgültigen Durchbruch könnte aber Victor Lindelöf schaffen. Der Innenverteidiger spielt zwar schon seit gut zwei Jahren bei Manchester United, konnte sich aber unter Jose Mourinho noch nicht richtig durchsetzen. Trotzdem ist Lindelöf ein recht agiler Spieler und hat seine Stärke vor allem in der Spieleröffnung. Auch wenn Verteidiger nicht unbedingt prädestiniert sind, Shooting Stars eines Turniers zu werden, könnte der 23-jährige Lindelöf sein Talent auf internationaler Bühne unter Beweis stellen.

    Der Trainer:
    Der Name Janne Andersson sagt wohl nur eingefleischten Fans der schwedischen Liga etwas. Seit gut zwei Jahren ist er Trainer der schwedischen Nationalelf. Es wird also das erste große Turnier für Andersson sein. Als Spieler und Trainer trieb er sich ausschließlich in seiner Heimat herum. Sein größter Erfolg ist sicherlich der überraschende Gewinn der schwedischen Meisterschaft 2015 mit dem IFK Norrköping. Eine ähnliche Überraschung ist ihm nun mit der Nationalmannschaft Schwedens gelungen, nachdem sie sich in den Play-Offs gegen Italien durchsetzen konnten. Wie weit kann Andersson das Team bei der WM führen? In der Gruppenphase wartet unter anderem die DFB-Elf.

    Stärken und Schwächen:
    Schwedens Kader ist nicht gerade bestückt mit blutjungen Spieler. Im Team überwiegt eher die Erfahrung. Einige der Spieler, wie Sebastian Larsson oder Andreas Granqvist, haben schon Europameisterschaften gespielt. Bei einer WM war aber noch niemand aus dem 23-Mann-Kader dabei. Zudem fehlt den meisten Spielern Spielpraxis auf höchstem internationalen Niveau. Die meisten Spieler des Kaders sind zwar Stammspieler in ihren Teams, aber außer Emil Forsberg und Victor Lindelöf konnten wenige Spieler internationale Erfahrung sammeln.

    Auch bei der Spielweise gibt es unterschiedliche Ansichten. So lässt Andersson häufig in einem 4-4-2-System agieren. Der stärkere Mannschaftsteil, also die Offensive profitiert davon. Doch ist dieses System in der heutigen Zeit noch durchsetzungsfähig? Bei variablen Fünferketten und anderen aktuellen Spielsystemen? Schweden wird ein gesundes Mittelmaß zwischen spielerischem Talent im Sturm und engagiertem Kampf in der Defensive finden müssen.
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