#FRAPER: Individuell, aber schnell

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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #FRAPER: Individuell, aber schnell

    21 Jun 2018
    17:42

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    Thema der Episode

    Frankreich führt nach zwei Spieltagen mit sechs Punkten die Tabelle der Gruppe C an, doch so richtig schlau ist man aus der Mannschaft von Didier Deschamps noch nicht geworden. Die individuelle Klasse hat Frankreich das ein oder andere Mal bislang gerettet, das Zusammenspiel hakt noch bei den Vize-Europameistern von 2016.

    Andreas Thies und Chris McCarthy von unserem Kooperationspartner 90PLUS arbeiten das Spiel auf.

     

    Spielbericht:


    Didier Deschamps gab seinen Routiniers Olivier Giroud und Blaise Matuidi die Chance, ihre guten Einsätze nach Einwechslung gegen Australien auch gegen die Peruaner fortzusetzen. Bei den Peruanern rückte Paolo Guerrero in die Startelf.
    Beeindruckend vor dem Anpfiff in Jekaterinburg war schon mal die Kulisse. Zehntausende Peruaner wollten ihre Mannschaft unterstützen, sangen die Hymne lauthals mit.
    Die Peruaner begannen die Partie schwungvoll, suchten sofort die Offensive, versteckten sich gegen die Franzosen nicht. Carillo machte über die rechte Seite sehr viel Dampf. Es gab nach 3 Minuten eine Schrecksekunde, als Carillo schmerzverzerrt liegen blieb, aber er konnte weiterspielen. Die Franzosen brauchten bis zur 11. Minute, bis Griezmann mit einem Torschuss für etwas Torgefahr sorgte. Pogba sorgte eine Minute später mit einem Torschuss, der nur knapp am Tor vorbei strich, für die gefährlichste Situation. Die Franzosen schienen aufgewacht. Auch Varane in der 14. Minute per Kopfball verfehlte das Ziel nur knapp. Griezmann per Direktabnahme direkt auf den Torwart vervollständigte das Quartett an Chancen für "Les Bleus". Nach etwa 20 Minuten nahm sich das Spiel die erste Auszeit. Die Mannschaften waren in viele Zweikämpfe verwickelt.
    Die größte Chance gab es für die Peruaner dann in der 30. Minute, als sich Cueva auf links durchsetzte und Guerrero bediente. Der konnte Lloris aber nicht überwinden. Direkt danach gab es auch eine größere Chance für die Franzosen, als Pogba auf Mbappe chippte, der aber den Ball nicht unter Kontrolle brachte.
    In der 34. Minute fiel das 1-0 für die Franzosen. Giroud schoss aufs Tor, der Ball wurde abgefälscht und Mbappe konnte abstauben. Das 1-0 ging zu diesem Zeitpunkt in Ordnung.
    Die Peruaner mussten in der 2. Halbzeit was tun. Jefferson Farfan und Santamaria kamen für Rodriguez und Yotun. Farfan begrüßte Umtiti erst mal mit einem Pferdekuss.
    Pedro Aquino hatte die größte Torchance Anfang der 2. Halbzeit, doch sein Schuss aus etwa 18 Metern streifte nur den Außenpfosten. Ab etwa der 57. Minute konnten sich die Peruaner wieder in der Hälfte Frankreichs festsetzen. Allerdings war der letzte Pass quasi nonexistent. Dafür konnte man mit Fernschüssen gefährlich werden wie z.B. Carrillo in der 61. Minute. Es änderte sich aber allgemein nichts. Die Peruaner spielten gefällig bis zum 16er, wo ihnen dann nichts mehr einfiel. Advincula mit einem Fernschuss in der 68. Minute war zwar gefährlich, aber der Ball ging übers Tor.

    Nach ein paar Minuten Auszeit konnte Dembele mit einem Fernschuss für Gefahr sorgen, doch das Niveau in der 2. Halbzeit konnte mit dem der ersten Halbzeit nicht mithalten. Die Franzosen konnten das 1-0 über die Zeit retten und grüßen damit von der Tabellenspitze in der Gruppe C, die Peruaner können schon vor dem letzten Gruppenspiel mit Koffer packen anfangen.
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  • Sportplatz | Fußball |

    Wunder-Messi & US-Debakel

    12 Okt 2017
    25:25

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Argentinien stand mit dem Rücken zur Wand. Hinter der WM-Teilnahme 2018 stand vor dem 18. und letzten Qualifikationsspieltag in Südamerika ein dickes Fragezeichen. Außerdem lag die Seleccion gegen Ecuador auch noch schnell in Rückstand. Doch dann kam Lionel Messi - und der gab drei Antworten, die alle Fragezeichen beseitigten. Malte Asmus zeichnet zusammen mit den Südamerika-Experten Benjamin Kraft & Daniel Bramkamp (chefutbol.com) den letzten Spieltag nach, spricht auch über ein kurioses Tor von Paolo Guerrero, das Aus von Chile, denen letztlich ein eigener Protest zum Verhängnis wurde und auch über die CONCACAF-Qualifikation, in der die USA ihr blaues Wunder in der Karibik erlebten.
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