Herbert und Mahut gewinnen die ATP-Doppel-Finals

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Herbert und Mahut gewinnen die ATP-Doppel-Finals

    22 Nov 2021
    23:48

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    Thema der Episode

    Willkommen zu einer kleinen Spezialausgabe von Chip & Charge, dieses Mal mit einem Rückblick auf das Doppelturnier der ATP Finals.

    Andreas hat Paul Häuser von Sky für diesen Podcast eingeladen. Paul hat in der kompletten Finals-Woche die Doppelkonkurrenz beobachtet und die Matches von Kewin Krawietz und Horia Tecau sowie das Finale kommentiert.

    Andreas und Paul sprechen als erstes natürlich über die Sieger Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut. Die hatten in der Vorrunde noch gegen Rajeev Ram und Joe Salisbury verloren. Dieses Mal siegten sie in klaren zwei Sätzen. Dabei waren sie vor allen Dingen bei eigenem Aufschlag unüberwindbar. Ram und Salisbury hatten das vielleicht beste Match dieser Woche noch in der Vorrunde ganz knapp im Match-Tiebreak gewonnen.

    Das Jahr von Kevin Krawietz ist noch nicht vorbei. Er wird die Davis Cup Finals spielen. Mit Horia Tecau spielte er seit Rotterdam in diesem Jahr, nachdem sich sein eigentlicher Partner, Andreas Mies, einer Knie-OP hatte unterziehen müssen. Und das erfolgreich. Krawietz und Tecau erreichten die ATP Finals, konnten das Halbfinale aber nicht erreichen.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Der nächste Meilenstein von Novak Djokovic

    13 Jun 2021
    35:08

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Daily vom fünfzehnten und letzten Tag der French Open. Es stand das Finale der Herren an.

    Djokovic mit "rope-a-dope"?


    Am Ende gewann Novak Djokovic und mit dem fängt natürlich auch die Sendung an. Schließlich hat der Sieg vom Sonntag durchaus historische Implikationen. Denn Djokovic ist nun bis auf einen Titel an Rafael Nadal und Roger Federer herangekommen, die beide bei 20 Grand Slam Titeln stehen. So wird Djokovic schon in Wimbledon die Chance bekommen mit den anderen beiden Spielern in den ‚Big 3‘ gleichzuziehen. Bei den US Open könnte er in der Theorie sogar zum alleinigen Rekordhalter werden. Auch der Grand Slam ist erstaunlicherweise noch möglich in diesem Jahr.

    Nach der Einordnung begeben sich Andreas und Philipp in die Analyse der einzelnen Sätze. Schon den ersten Durchgang hätte Djokovic gewinnen können. Doch am Ende schaffte er es nicht den ersten Satz durchzubringen, obwohl er schon mit 6:5 und Break führte. Im zweiten Satz gab es dann einen eher lethargischen Djokovic zu sehen und einen Tsitsipas in Bestform. Dieser dominierte mit der Vorhand und hielt die Punkte kurz.

    Im dritten Satz gab es dann ein langes, intensives Spiel in dem sich Djokovic fünf Breakbälle erspielte und den Finalen zu nutzen wusste. Im Anschluss drehte sich das Match. Obwohl sich Tsitsipas gerade im fünften Satz noch mal gegen die Niederlage stemmte, konnte Djokovic letztlich seinen 19. Grand Slam Titel gewinnen.

    Krejcikova holt das Double


    Doch nicht nur das Herrenfinale im Einzel fand an diesem Sonntag statt. Auch im Damen-Doppel wurde der Titel vergeben. Und dieser ging – wie im Einzel – an Barbora Krejcikova, dieses Mal zusammen mit Katerina Sinakova. Damit ist Krejcikova, die erste Spielerin seit Mary Pierce im Jahr 2000, die beide Titel gewinnen konnte.

    Wie gewohnt gibt es am Ende noch eine Einschätzung des Gesamtturniers. Wir hat es Andreas und Philipp gefallen?
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Krejcikovas emotionaler Grand-Slam-Sieg

    12 Jun 2021
    40:17

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Daily vom vierzehnten Tag der French Open. Es stand das Finale der Damen an.

    Am Ende konnte Barbora Krejcikova die Trophäe mitnehmen. Eine der größeren Grand-Slam-Überraschungen der letzten Jahre, war Krejcikova doch nur mit der Erfahrung von vier Grand-Slam-Hauptfeldteilnahmen ins Turnier gegangen. Sie setzte sich mit 6:1 2:6 6:4 gegen Anastasia Pavlyuchenkova durch, die hier ihr 52. Grand Slam Turnier bestritt und ebenfalls zum ersten Mal das Finale erreicht hatte.

    Es waren vor allem Kleinigkeiten, die den Unterschied machten. Während Pavlyuchenkova auf Power setzte, war Krejcikova vor allem darum bemüht das Spiel zu variieren. Mit dem Slice verteidigte sie auf der Vorhand, mit der Rückhand fand sie immer wieder spektakuläre Winkel. Auch mit dem Return leistete sie heute gute Arbeit.

    Andreas und Philipp sprechen über die Bedeutung des Sieges. Geht da noch mehr für die frischgebackene Grand Slam Siegerin? Wie ist der Erfolg einzuordnen für Pavlyuchenkova?

    Djokovics historischer Sieg


    Natürlich sprechen die Beiden auch noch über die Halbfinals der Herren vom gestrigen Freitag. Dort konnten sich Stefanos Tsitsipas und Novak Djokovic durchsetzen. Djokovic spielte dabei ein fast episches Match gegen Rafael Nadal, dem er die erst dritte Niederlage seiner Karriere in Paris zufügte. Vor allem der dritte Satz zwischen den beiden Rekordspielern hatte es in sich. Tsitsipas setzte sich in einem weniger spektakulären aber doch spannenden Match gegen Alexander Zverev durch.

    Für Tsitsipas gibt es nun am Sonntag die Chance darum den ersten Grand Slam Titel seiner Karriere zu gewinnen. Djokovic könnte mit einem Sieg fast auf Nadal und Roger Federer aufschließen bei der Anzahl der Grand Slam Titel. So hatte das gestrige Match dann auch eine historische Bedeutung und wird wohl auch eine Rolle spielen bei der späteren Diskussion um den besten Spieler aller Zeiten. Doch zuerst steht das Finale am Sonntag auf dem Programm.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Krejcikova und Pavlyuchenkova im Finale – Der Start vom Hawkeye?

    11 Jun 2021
    29:45

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    Thema der Episode

    Anastasia Pavlyuchenkova und Barbora Krejcikova stehen im Finale der French Open. Die Diskussionen über das Hawkeye haben noch mal an Geschwindigkeit aufgenommen. Es waren zwei sehr unterschiedliche Halbfinals, die wir gesehen haben bei den Frauen. Ina Kast vom NDR ist heute bei Andreas zu Gast und nimmt die Matches auseinander.

    Anastasia Pavlyuchenkova hatte 2006 schon die Juniorinnen-Wettbewerbe aufgemischt, aber danach nie zu 100% ihr Potential auf der großen Tour entfalten können. Ja, sie hatte auch größere Turniere gewonnen, aber bei Grand Slams war sie nie über das Viertelfinale hinausgekommen. Das änderte sich in diesem Turnier. Im Halbfinale gegen Tamara Zidansek war sie die bessere, weil auch sicherere Spielerin, die Zidansek nie ihre Stärken entfalten ließ.

    Pavluchenkova trifft im Halbfinale auf Barbora Krejcikova. Die spielte gegen Maria Sakkari ihr 17. Match in 18 Tagen. Sie steht mit Katerina Siniakova auch im Halbfinale des Doppel-Wettbewerbs und auch gegen Sakkari sah es zwischendurch so aus, als würden der Tschechin die Kräfte ausgehen. Doch das passierte gestern noch nicht. Sie war gegen Sakkari die variablere Spielerin, die weniger Fehler machte und mit ihrer Rückhand den ganzen Platz ausnutzte.

    Beim Matchball im 3. Satz gab es noch eine kontroverse Szene, als der Ball für die Fernsehzuschauer laut Hawkeye aus gegeben wurde, der Schiedsrichter aber meinte, dass er gut gewesen sei. Die Diskussionen über Hawkeye auf dem Sandplatz wurden dadurch natürlich wieder angefacht. Krejcikova ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und verwandelte ihren nächsten Matchball.

    Andreas und Ina schauen auch auf die beiden Herren-Halbfinals am Nachmittag voraus.
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    Federer zieht zurück – Pure Schönheit Doppel

    6 Jun 2021
    42:35

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Daily vom achten Tag der French Open 2021.

    Die Sendung beginnt damit, dass Andreas argumentiert, warum ein Match aus der Damen-Doppel-Konkurrenz dieses Mal das Match des Tages ist.

    Rybakina besiegt Serena


    Danach widmen sich Andreas und Philipp den Einzelwettbewerben, wo heute die ersten acht Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Viertelfinals ermittelt wurden. Bei den Damen hat sich dabei die untere Hälfte komplett geöffnet. Weder Paula Badosa, noch Tamara Zidansek, Anastasia Pavlyuchenkova oder Elena Rybakina haben schon Mal ein Grand-Slam-Halbfinale - geschweige denn ein Finale - erreicht. Nun konkurrieren diese vier Damen um eben dieses Vorhaben.

    Badosa konnte sich am Sonntag gegen die Finalistin von vor zwei Jahren, Marketa Vondrousova, durchsetzen. Zidansek gewann in zwei Sätzen gegen Sorona Cirsta. Die beiden Überraschungen gelangen allerdings Pavlyuchenkova und Rybakina. Pavlyuchenkova gewann nach verlorenem erstem Satz noch recht sicher in drei Sätzen gegen Victoria Azarenka und Elena Rybakina konnte Serena Williams aus dem Wettbewerb nehmen.

    Federer zieht zurück


    Bei den Herren gab es am Sonntag den Rückzug von Roger Federer aus dem diesjährigen French Open Wettbewerb zu vermelden. Nach seinem langen Match vom Samstag zog Federer vor dem Match am Montag gegen Matteo Berrettini raus. Ins Viertelfinale schafften es Daniil Medvedev und Stefanos Tsitsipas, die nun aufeinandertreffen. Medvedev ließ Cristian Garin letztlich keine Chance und gewann in drei Sätzen. Auch Tsitsipas hatte mit Pablo Carreno-Busta nur ganz wenige Schwierigkeiten und setzte sich ähnlich souverän durch.

    Zu den Viertelfinal-Neulingen gehört der Spanier Alejandro Davidovich Fokina. Der gewann am frühen Abend in vier Sätzen gegen Federico Delbonis. Schon in der Runde zuvor hatte er mit seinem unorthodoxen Spiel überzeugt. Für ihn geht es nun im Viertelfinale gegen Alexander Zverev. Der hatte in den Abendbedingungen von Paris wenig Probleme mit Kei Nishikori. Nicht nur das Serve von Nishikori war zu harmlos. Auch sonst hatte er nicht viel zuzusetzen.
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    Tsitsipas gewinnt die ATP Finals

    17 Nov 2019
    35:07

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das achte und finale Special von den ATP Tour Finals.

    Am Sonntag wurden die Sieger gesucht und gefunden. Im Einzel setzte sich Stefanos Tsitsipas im Tiebreak des dritten Satzes gegen Dominic Thiem durch. Im Doppel gewannen Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert gegen Raven Klaasen und Michael Venus.

    Andreas und Philipp beginnen mit der Analyse des Einzelfinals und das Endspiel bot einiges zur Aufarbeitung. Dominic Thiem gewann – etwas überraschend - einen engen ersten Satz im Tiebreak. Hier war der Österreicher der erfahrenere Spieler und solidere Spieler. Doch schon zu Beginn des zweiten Durchgangs drehte Tsitsipas auf, überrollte Thiem regelrecht für einige Spiele. So konnte sich Tsitsipas den Satz schnell sichern. Auch der dritte Satz startete mit einem frühen Break Tsitsipas. Doch nachdem Thiem sich Mitte des Satzes das Break zurück holte, lief das Match schnell auf den finalen Tiebreak zu. Dort holte Tsitsipas die ersten beiden Minibreaks. Zwar kam Thiem noch mal zurück, aber am Ende stolperte er über den Schlag, der ihm in diesem Jahr so viel gewonnen hatte: Die Vorhand. Thiem machte Fehler und Tsitsipas gewann das Match.

    Andreas und Philipp ordnen den Sieg ein. Immerhin ist Tsitsipas der jüngste Spieler seit Lleyton Hewitt, der das Jahresendturnier im Jahr 2001 gewinnen konnte. Mehr Erfahrung als Tsitsipas haben die Sieger im Doppel. Nicolas Mahut und Pierre-Hugues Herbert gehören schon seit Jahren zu den besten Doppeln auf der Welt. Das große Ziel der beiden Franzosen: Der Olympiatitel nächstes Jahr in Tokio. Bei dem zu erwartend schnellen Belag in der japanischen Hauptstadt sollte das ein realistisches Ziel sein.

    Bevor Andreas und Philipp zum Abschluss noch mal eine Bilanz der ganzen Woche ziehen, wie immer eine Schulnote verteilen, gibt es aber erst noch ein Interview mit Vicky Gerorgatou. Die griechische Journalistin begleitet Stefanos Tsitsipas seit Jahren und teilt ihre Eindrücke des neuen griechischen Superstars.
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    Finals-Finale Tsitsipas – Thiem

    17 Nov 2019
    36:01

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das siebte Special von den ATP Tour Finals. Am Samstag standen die Halbfinals auf dem Plan, mit den Partien Stefanos Tsitsipas gegen Roger Federer und Dominic Thiem gegen Alexander Zverev. Am Ende konnten sich Tsitsipas und Thiem durchsetzen. Wir werden am Sonntag also einen neuen Sieger beim Jahresendturnier erleben. Denn sowohl Thiem als auch Tsitsipas hatten vorher noch nie das Finale der ATP World Tour Finals erreicht.

    Thiem nervenstärker


    Thiems Sieg gegen Alexander Zverev war ein Match der Nerven, aber auch eines, bei dem sich Thiem in den engen Situationen als entschiedener zeigte. Er konnte sich sowohl auf sein Serve verlassen, wehrte auf diese Weise vier Breakbälle ab, als auch auf die Vorhand, mit der er viele der Ballwechsel bestimmte. Zverev wird sich über einige vertane Chancen ärgern, aber wohl doch mit Zufriedenheit auf ein Turnier blicken, bei dem vor einem Monat noch nicht mal klar sein würde, ob er sich überhaupt dafür qualifizieren würde. In der anschließenden Pressekonferenz gab Zverev noch bekannt, dass er sich nach seinem Urlaub wohl einer Augen-OP in New York unterziehen wird.

    Tsitsipas nicht müde


    Am Nachmittag hatte sich Stefanos Tsitsipas in zwei Sätzen gegen Roger Federer durchgesetzt. Am Ende stach eine Statistik heraus: Federer konnte nur eine von zwölf Breakchancen nutzen. Doch nicht nur die Ineffektivität kostete Federer das Match. Insgesamt war Tsitsipas der bessere Spieler, spielte stärker von der Grundlinie und erreichte so bei seinem Debüt gleich das Endspiel von London.

    So kommt es am Sonntag zum jüngsten Finale beim Jahresendturnier in mehr als 10 Jahren. Zusammen sind Thiem und Tsitsipas schließlich nur 47 Jahre.

    Das zweite Finale des Sonntags wird im Doppel stattfinden zwischen Nicolas Mahut/ Pierre-Hugues Herbert und Raven Klaasen / Michael Venus. Die Finalteilnahme der südafrikanisch-neuseeländischen Kombination ist eine Überraschung. Dass Mahut und Herbert im Endspiel stehen würden, war hingegen zu erwarten gewesen. Das Doppelfinale findet am Sonntag um 15.30 Ortszeit statt, das Einzelfinale um 18 Uhr.
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    Der „deutsche Abend“ verläuft sieglos

    14 Nov 2019
    36:28

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das vierte Special von den ATP Tour Finals.

    Nadal und Medvedev liefern Erstaunliches


    Der Mittwoch sah den jeweils zweiten Auftritt von Rafael Nadal, Daniil Medvedev, Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev. Dabei gab es eine besonders erstaunliche Partie am Nachmittag. Denn Rafael Nadal gelang es, einen 1:5 30:40 Rückstand im dritten Satz in einen Sieg gegen Daniil Medvedev im Tiebreak umzudrehen. Medvedev war besonders zu Beginn des dritten Satzes, aber auch während der ersten beiden Sätze beim Serve, der bessere Spieler. Nadal wirkte zwischendrin, als sei ihm die Partie entglitten. Doch dann kam alles anders.

    Andreas und Philipp sprechen über das Comeback von Nadal und den enttäuschenden Verlauf für Medvedev. Obwohl dieser nun nur noch wenige Chancen zur Halbfinalqualifikation hat, wird er nicht mit allzu viel Gram auf die Partie blicken müssen. Denn spielerisch war Medvedev auch am Mittwoch nicht zu weit von seiner Bestform entfernt.

    Zverev trotz Niederlage entspannt


    Am Abend kam es dann zum Aufeinandertreffen zwischen Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev. Nach seinem klaren Auftaktsieg gegen Nadal war Zverev in einer günstigen Ausgangslage. Doch am Mittwoch war er weitestgehend chancenlos gegen Tsitsipas. Nach solidem Start wurde Zverev stetig schwächer, während Tsitsipas seine Offensivshow aufziehen konnte. Wie stark der junge Grieche abermals am Netz war, war auch dieses Mal beeindruckend. Damit hat sich Tsitsipas bei seinem Debüt direkt für das Halbfinale qualifiziert. Wer ihm dort hin folgt, wird sich am Freitag zeigen. Dann trifft unter anderem Alexander Zverev auf Daniil Medvedev. Beide Spieler, als auch Nadal können sich noch für das Semifinale qualifizieren.

    Am Mittwoch gab es auch den zweiten Auftritt der French Open Sieger Kevin Krawietz und Andreas Mies. Die beiden verloren jedoch in zwei Sätzen gegen die Australien Open Sieger Pierre-Hugues Hebert und Nicolas Mahut. Das französische Doppel zeigte dabei mal wieder, wie gut es sein kann.

    Zum Ende der Sendung gibt es dann noch zwei weitere Rücktritte zu verkünden. Tomas Berdych wird am kommenden Wochenende sein Karriereende bekannt geben. Die Bryan Brüder werden hingegen ihr letztes Turnier bei den US Open 2020 bestreiten.
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    Zverev und Thiem überragen

    12 Nov 2019
    28:30

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das zweite Special von den ATP Tour Finals. Nach den ersten beiden Tagen in London lässt sich festhalten: Kaum etwas lief so wie erwartet. Drei der vier Matches wurden von den nominellen Außenseitern gewonnen.

    Die Außenseiter gewinnen (fast alle)


    Sowohl Dominic Thiem als auch Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev gewannen jeweils – zumindest leicht – überraschend. Über allem steht im Moment mal wieder Novak Djokovic, der ganz klar gegen Matteo Berrettini siegte. Djokovic war es auch, der den Einzelwettbewerb mit einem 6:2 6:1 Sieg gegen den Debütanten eröffnete. Dabei machte Djokovic klar, die Bedingungen in der O2 Arena liegen ihm, die Form stimmt ebenso.

    Am Abend des Sonntags war es dann Dominic Thiem, der mit einem Sieg gegen Roger Federer nachlegen konnte. Thiem hielt den Druck auf Federer permanent hoch, hat sich ja sowieso mittlerweile als schweres Matchup für Federer entpuppt. Mit dem Sieg Thiems sind dessen Chancen auf einen Halbfinaleinzug natürlich enorm gestiegen. Für Thiem geht es am Dienstag gegen Djokovic, während Federer einen „Pflichtsieg“ gegen Berretini brauchen wird.

    Zwei Premierensiege


    Der Montag sah nicht nur das Jahresendfinal-Debüt von zwei Spielern. Denn Daniil Medvedev und Stefanos Tsitsipas sind zum ersten Mal in London dabei. Für Tsitsipas gab es auch noch eine weitere Premiere: Er gewann zum ersten Mal in sechs Profimatches gegen Medvedev. Dabei überzeugte Tsitsipas vor allem mit dem Aufschlag, hielt sich so seinen russischen Kontrahenten vom Leib.

    Für Tsitsipas geht es nun gegen Alexander Zverev. Der Titelverteidiger konnte sich am Montagabend gegen den Weltranglistenersten Rafael Nadal durchsetzen. Das Antreten Nadals hat auf Grund einer Verletzung in Frage gestanden. Aber im Nachgang des Matches bestätigte Nadal: Er war fit für seinen Auftritt, nur eben spielerisch nicht sonderlich gut drauf. Auch der Belag liegt Nadal nicht sonderlich. Für Nadal geht es nun am Mittwoch gegen Daniil Medvedev.
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    Serena gegen Simona

    11 Jul 2019
    27:48

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das zehnte Daily vom Wimbledon-Turnier. Der zweite Donnerstag in Wimbledon ist traditionell den Halbfinals der Damen vorbehalten. Die beiden Siegerinnen sind alte Bekannte. Serena Williams erreichte zum zehnten Mal das Finale in Wimbledon und auch wenn Simona Halep bei dieser Statistik nicht mithalten kann, so steht sie immerhin zum fünften Mal im Finale eines Grand-Slam-Events.

    Halep dominiert Svitolina


    Halep gewann am Donnerstag mit 6:1 6:3 gegen Elina Svitolina. Dabei dominierte Halep vor allem die längeren Ballwechsel. Am Ende stand eine Bilanz von 25:7 bei Ballwechseln mit 9 oder mehr Schlägen. Es ist eine Seltenheit, solche Zahlen zu sehen, aber Halep war während des ganzen Matches in der Lage, Svitolina auszumanövrieren. Trotzdem kann auch Svitolina zufrieden sein. Schließlich gelang es ihr hier in Wimbledon zum ersten Mal in ihrer Karriere das Halbfinale bei einem Grand Slam zu erreichen. Sie hatte zuvor noch nie das Semifinale bei einem Grand-Slam-Turnier erreicht.

    Auch Barbora Strycova feierte am Donnerstag ihr Debüt. Denn die Tschechin hatte ebenfalls noch nie das Halbfinale eines Grand Slams erreicht. Sie war allerdings ähnlich chancenlos wie Svitolina, verlor am Ende mit 1:6 2:6 gegen Serena Williams. Williams erster Aufschlag war ein großer Unterschied, auch ihre Returns waren wieder brandgefährlich. Diese Kombination nimmt sie nun mit ins Finale, wo sie in Simona Halep auf eine Gegnerin trifft, die zumindest in der Theorie die Chance hat diese Stärken zu kontern.

    Mahut mit "süßer Rache"


    Am Donnerstag wurden neben den Dameneinzeln auch zahlreiche Doppelpartien ausgetragen. So steht mittlerweile das Doppelfinale der Herren fest. Nach Siegen im Halbfinale treffen dort Nicolas Mahut und Edouard Roger-Vasselin auf Juan-Sebastian Cabal und Robert Farah. Im Mixed schied Laura Siegemund an der Seite ihres Partners Artem Sitak aus. Nachdem die beiden noch am Mittwoch mehr als drei Stunden gespielt hatten, schien der Akku nun leer zu sein.
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