Alexander Zverev und Peng Shuai beherrschen die Schlagzeilen

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Matteo Berrettini

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Alexander Zverev und Peng Shuai beherrschen die Schlagzeilen

    23 Nov 2021
    01:16:12

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge, dieses Mal mit den beiden Jahresendturnieren und den News der letzten 10 Tage.

    Zverev gewinnt die ATP Finals


    Andreas und Philipp beginnen mit dem Jahresendturnier der Herren, das in 2021 erstmals in Turin ausgespielt wurde. Am Ende konnte sich wie schon im Jahr 2018 Alexander Zverev durchsetzen. Dabei besiegte er im Halbfinale den Weltranglistenersten Novak Djokovic und im anschließenden Endspiel den Weltranglistenzweiten Daniil Medvedev. Der vierte Teilnehmer im Halbfinale war etwas überraschend Casper Ruud.

    Abseits dieser Spieler war das Turnier leider von Verletzungen gekennzeichnet. So mussten Matteo Berrettini und Stefanos Tsitsipas jeweils schon nach ihrem ersten Spiel aufgeben. Auch Hubert Hurkacz kam nicht an sein höchstes Leistungsniveau ran. Überzeugen konnten hingegen die beiden Ersatzspieler, Cameron Norrie und vor allem Jannik Sinner. Der Italiener schien seinen Auftritt so sehr zu genießen, dass er sogar das Publikum immer wieder anfeuerte, ihn zu unterstützen.

    Muguruza gewinnt überraschend stimmungsvolle WTA Finals


    Das Jahresendturnier der Damen wurde von Garbine Muguruza gewonnen. Für die Spanierin mit venezolanischen Wurzeln war der Auftritt in Guadalajara, Mexiko, ein ganz besonderer, wie sie immer wieder während des Turniers betonte. Im Endspiel setzte sich Muguruza gegen Annet Kontaveit durch. Die Estin konnte ihren erstaunlichen Erfolgslauf der letzten Monate auch in Guadalajara fortsetzen. Auch die beiden Halbfinalistinnen Paula Badosa und Maria Sakkari konnten sich in diesem Jahr in der Weltrangliste nach oben arbeiten. Auch wenn am Ende viele der Spielerinnen noch nicht zu den Etabliertesten gehören, so wurde das Turnier trotzdem zu einem Erfolg – schon alleine wegen der enthusiastischen Zuschauenden.

    #WhereisPengShuai


    Die wohl größte Nachricht der letzten Woche war eine die nicht direkt mit dem Sport zu tun hatte. Denn über die letzte Woche hat sich die WTA in den Fall um Peng Shuai eingeschaltet. Die Chinesin hatte einen ranghohen Politiker in ihrem Land des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Eine lesenswerte Zusammenfassung zu dem Fall findet ihr hinter der Paywall beim Spiegel.

    Andreas und Philipp schauen sich den Fall an und sprechen zudem noch über ein Interview, welches Roger Federer letzte Woche einem heimischen Journalisten gab. Zudem geht es um die Nachricht, dass nur geimpfte Spielerinnen und Spieler an den Australian Open werden teilnehmen dürfen.
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    Update aus Turin mit Ina Kast

    18 Nov 2021
    27:13

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    Thema der Episode

    Die ATP Finals sind in vollem Gange, die besten acht der Weltrangliste ermitteln ihren besten Spieler. Vielleicht aber auch nur den fittesten. Denn zwei Spieler, Stefanos Tsitsipas und Matteo Berrettini, mussten schon verletzt ihren Heimweg antreten. Der eine, Berrettini, hatte das gleiche Problem mit den Bauchmuskeln, das ihn schon bei den Australian Open behinderte. Tsitsipas dagegen hat Probleme mit dem Ellbogen.

    Diese Verletzungen von Spielern, die jung bzw. im Zenit ihres Schaffens stehen, lassen die Diskussionen über eine zu lange Saison erneut aufflammen.

    Alexander Zverev ist von dieser Verletzungsmisere nicht betroffen. Er kämpft am heutigen Donnerstag um den Einzug ins Halbfinale.

    Ina Kast vom NDR ist in Turin vor Ort. Sie spricht mit Andreas über die Eindrücke vor Ort, den neuen Gastgeber Turin und das bisherige Turnier. Außerdem sprechen die beiden auch über den aktuellen Stand von Roger Federers Gesundheit, der darüber in einem Interview Auskunft gab.
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    Djokovic und Zverev: We’ll meet again

    9 Sep 2021
    35:11

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der Zusammenfassung vom zehnten Tag der US Open.

    Raducanus Märchen setzt sich fort


    Mittlerweile kennen wir all jene Spielerinnen und Spieler, die das Halbfinale in den Einzelwettbewerben erreicht haben. Der Tag in New York begann dabei mit dem Sieg von Emma Raducanu gegen Belinda Bencic. Nach ihrem überzeugenden Sommer war Bencic als Favoritin ins Match gegangen, konnte ihrer Rolle aber nicht gerecht werden. Über die ganze Partie tat sie sich schwer festzubeißen, immer wieder gab sie hoffnungsvolle Positionen her. Auf der anderen Seite spielte Raducanu ein weiteres effizientes Match. Am Ende stand wieder eine positive Bilanz bei den Winnern zu den unerzwungenen Fehlern.

    Im Halbfinale geht es für Raducanu nun gegen Maria Sakkari. Die gewann überraschend klar gegen Karolina Pliskova und erreichte zum zweiten Mal in diesem Jahr das Halbfinale bei einem Grand Slam Turnier. Sakkari gab nicht einmal den Aufschlag ab und manövrierte Pliskova von Seite zu Seite bis sie sich die entscheidenden Fehler erspielt hatte.

    Djokovic und Zverev: Die Revanche


    Das zweite Halbfinale bei den Herren bestreiten Novak Djokovic und Alexander Zverev. Wie es schon fast zur Gewohnheit wird, gab Djokovic auch dieses Mal den ersten Satz ab. Doch Matteo Berrettini konnte das 7:5 im ersten Durchgang nicht nutzen, um einen richtigen Angriff zu starten. Stattdessen gewann Djokovic die nächsten drei Sätze klar, und scheint sich nun ideal positioniert zu haben für seinen Angriff auf den Grand Slam.

    Doch bevor Djokovic von einem vierten Grand Slam Titel in einer Saison träumen kann, muss er erst Mal im Halbfinale Alexander Zverev besiegen. Der konnte sich in seinem Viertelfinale in drei Sätzen gegen den Südafrikaner Lloyd Harris durchsetzen. Harris hatte beste Chancen den ersten Satz zu gewinnen, konnte den Durchgang aber nicht ins Ziel bringen. Im Anschluss war Zverev der bessere Spieler, auch wenn er zwischendrin immer mal wieder kleinere Probleme mit dem Aufschlag und der Vorhand hatte.
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    Djokovic drei Siege von Historie entfernt

    7 Sep 2021
    42:50

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der Zusammenfassung vom achten Tag der US Open.

    Djokovic nimmt die Seele von Brooksby


    Andreas und Philipp beginnen bei den Herren und dem Match zwischen Novak Djokovic und Jenson Brooksby. Der junge Amerikaner forderte Djokovic in den ersten zwei Sätzen mit defensivem und kreativem Tennis. Am Ende war er ein bisschen platt. Doch davor zeigte Brooksby, warum er in diesem Jahr den Aufstieg von der Challenger Tour auf die reguläre Tour geschafft hat und warum auch in Zukunft mit ihm gerechnet werden sollte.

    Für Djokovic geht es nun im Viertelfinale gegen einen Altbekannten. Denn Matteo Berrettini konnte sich in seinem Achtelfinale gegen Oscar Otte durchsetzen. In einem sehr servelastigen Match mit wenigen echten Chancen machte am Ende der erste Aufschlag von Berrettini den Unterschied. Zudem konnte Otte am Ende physisch nicht mehr zusetzen.

    Das zweite Viertelfinale in der oberen Hälfte bestreiten Alexander Zverev und Lloyd Harris. Trotz eines 3-Satz-Sieges war das Match von Zverev und Sinner durchaus eng. Am Ende machten das erste Serve von Zverev und ein paar Fehler von Sinner in engen Situationen den Unterschied. Harris setzte sich mit einer beeindruckenden Aufschlagsleistung gegen Reily Opelka durch.

    Raducanus Lauf setzt sich fort


    Bei den Damen nahm Emma Raducanu ihre Gegnerin Shelby Rogers ohne Probleme aus dem Turnier. Am Ende stand ein 6:2 6:1 für die junge Britin. Ihre Gegnerin im Viertelfinale ist Belinda Bencic. Die Olympiasiegerin musste dabei in ihrem Match gegen Iga Swiatek einen 14:12 Tiebreak im ersten Satz überstehen. Den zweiten Durchgang konnte sie mit etwas weniger Mühen überstehen.

    Im zweiten Viertelfinale der oberen Hälfte treffen Karolina Pliskova und Maria Sakkari aufeinander. Pliskova konnte sich mit 7:5 6:4 gegen Anastasia Pavlyuchenkova durchsetzen. Wie zu erwarten war das Match servicelastig und Pliskova gewann die wichtigen Punkte. Am Ende der Nacht lieferten Sakkari und Andreescu sich dann noch einen ganz physischen Kampf – Sakkari war dabei die fittere Spielerin.
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    Novak Djokovic schafft Historisches

    11 Jul 2021
    39:56

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Finale der Herren.

    Historisches von Novak Djokovic


    Historisches trug sich am Sonntag an der Chruch Road in Wimbledon zu. Dort konnte Novak Djokovic den 20. Grand Slam Titel seiner Karriere gewinnen und damit gleichziehen mit Roger Federer und Rafael Nadal in der ewigen Bestenliste bei den Herren. Djokovic brauchte dazu am Sonntag vier Sätze in einem intensiven Match gegen den Italiener Matteo Berrettini.

    Der Italiener verkaufte sich gut in seinem ersten Grand-Slam-Finale. So kam Berrettini noch von einem Break Rückstand wieder in den ersten Satz zurück und konnte diesen noch im Tiebreak gewinnen. Auch in drei folgenden Sätzen blieb Berrettini dran. Doch die Defensive von Djokovic - und mit fortschreitendem Matchverlauf auch die Offensive – kippten das Finale in Richtung von Djokovic. Der griff immer erfolgreicher das zweite Serve von Berrettini an, verstrickte ihn in Rückhandduellen. Da konnte selbst Berrettini mit seinem wuchtigen Serve nichts Entscheidendes mehr entgegensetzen.

    Neben der Matchanalyse ordnen Andreas und Philipp das Match natürlich auch in den historischen Kontext ein. Was bedeutet der Sieg von Djokovic für die „Goat-Debatte“ als die Frage wer der größte (männliche) Tennisspieler aller Zeiten ist? Und kann Djokovic in diesem Jahr wirklich den Grand Slam gewinnen, also alle vier Grand Slam Turniere in einem Jahr? Berrettini wird natürlich nicht an diese Zahlen anschließen können. Doch auch der Italiener hat sich so gut in Wimbledon verkauft, dass ihm in den nächsten Jahren noch einiges zuzutrauen ist.

    Fazit zu Wimbledon


    Bevor Andreas und Philipp noch mal auf das ganze Turnier schauen und ihr Fazit ziehen, blicken sie noch auf die anderen Wettbewerbe, die ihre Entscheidung am Wochenende fanden. So gab es neue Siegerinnen und Sieger im Damen-Doppel, im Herren-Doppel und auch bei den Juniorinnen und Junioren. Und zum Schluss jeweils eine Schulnote von Andreas und Philipp für die letzten zwei Wochen in Wimbledon.
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    Djokovic und Berrettini im Finale

    9 Jul 2021
    24:46

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit den Halbfinals der Herren beim Wimbledon Turnier 2021.

    Der Tag begann mit einem 4-Satz-Sieg von Matteo Berrettini gegen Hurbert Hurkacz. Schon früh zog Berrettini das Match an sich, holte nach dem ersten mit 6:3 gewonnen Satz auch den zweiten Durchgang. In diesem Fall sogar mit 6:0. Zu diesem Zeitpunkt beherrschte Berrettini seinen Gegner. Das Serve des Italieners war sowieso unantastbar. Zusätzlich bekam er aber auch genug Returns zurück in den Court, nutzte die sich ergebenden Chancen mit der Vorhand. Zu diesem Zeitpunkt sah es nicht unbedingt so aus, dass Hurkacz nochmal in Match zurückfinden könnte. Doch Hurkacz stabilisierte sich im dritten Satz, entschied den Durchgang im Tiebreak für sich. Berrettini holte sich allerdings das ganz frühe Break im vierten Satz und brachte dies bis zum Ende des Matches durch. Über das Turnier hat sich Berrettini mindestens als zweitbester Spieler in London gezeigt.

    Der immer noch beste Spieler gewann im anderen Halbfinale. Denn hier zog Novak Djokovic mit einem 7:6 (4) 7:5 7:5 gegen Denis Shapovalov ins Wimbledon Finale ein. In jedem Satz hatte Shapovalov mehrfach Chancen, im ersten Durchgang servierte der Kanadier sogar auf den Satzgewinn. Doch immer hielt Djokovic dem Druck stand, presste Fehler aus Shapovalovs Spiel. Der konnte auch gegen Djokovic wieder seine Fähigkeit zum spektakulären Punktgewinn zeigen. Doch in den entscheidenden Situationen war Djokovic zu solide, zu souverän und zu stark mit dem eigenen Serve. Trotzdem war das Match die bisher größte Herausforderung für Djokovic bei diesem Turnier und im Endspiel könnte eine noch Größere warten.

    Doch vorher gibt es erst Mal am Samstag das Finale bei den Damen. Hier treffen Ash Barty und Karolina Pliskova aufeinander. Die Weltranglistenerste geht als Favoritin in ihr zweites Grand Slam Finale, doch die Leistungen von Pliskova in diesem Turnier waren bisher beeindruckend.
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    War es das für Roger Federer in Wimbledon?

    7 Jul 2021
    36:34

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal zum Viertelfinaltag der Herren.

    Federers Abschied aus Wimbledon?


    Andreas und Philipp beginnen mit der klaren Niederlage von Roger Federer gegen Hubert Hurkacz. Vor allem im dritten Satz – als Federer ein 0:6 kassierte – hatte der achtmalige Wimbledon Sieger nicht mehr viel zuzusetzen. Während Hurkacz sein athletisches, defensiv und offensiv variables Tennis spielte, unterliefen Federer im Laufe des Matches immer mehr unerzwungene Fehler. Im Anschluss an das Match zeigte sich Federer unsicher, ob er auch im nächsten Jahr nach Wimbledon zurückkehren werde. Ausschließen wollte er es allerdings auch nicht. Hurkacz auf der anderen Seite konnte am Mittwoch an seine Leistung gegen Daniil Medvedev anschließen und geht sicherlich nicht chancenlos ins Halbfinale.

    Im Halbfinale wartet Matteo Berrettini. Der Italiener mähte zwar nicht durch sein Viertelfinale gegen Felix Auger-Aliassime. Doch am Ende war der Italiener der bessere, der effizientere Spieler. Auger-Aliassime konnte seinen Gegner immer wieder unter Druck setzen, auch bei dessen bisher unverwundbaren erstem Aufschlag. Doch Berrettini erspielte sich mehr Chancen und nutzte sie.

    Djokovic souverän


    Das andere Halbfinale bestreiten Novak Djokovic und Denis Shapovalov. Djokovic tat sich nach einem Blitzstart ein bisschen schwer mit den teils windigen Bedingungen. Sein Gegner Marton Fucsovics verkaufte sich zudem in den Sätzen 2 und 3 durchaus teuer. Doch Djokovic musste nicht an seine Reserven, um sich in drei Sätzen gegen den Ungarn durchzusetzen.

    Shapovalov hingegen musste um einiges härter arbeiten bevor er im fünften Satz mit 6:4 die Oberhand gegen Karen Khachanov behielt. Beide Spieler hatten mit ihren Dämonen zu kämpfen. Während es Khachanov nicht leicht fällt in engen Situationen die Entscheidung in der Offensive zu nutzen, ist Shapovalov immer noch nicht der konstanteste Spieler mit dem Return. Dieses Mal konnte er jedoch gerade in den wichtigsten Situationen das erste Serve seines Gegners im Schach halten und so zum ersten Mal in seiner Karriere ins Halbfinale eines Grand Slam Turniers einziehen.
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    Angelique Kerber bietet das Match des Turniers

    1 Jul 2021
    46:11

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem zweiten Daily vom diesjährigen Wimbledon Turnier 2021.

    Kerber und Sorribes bieten über 3 Stunden Dramatik


    Bei dieser Ausgabe kann es wohl keine zwei Meinungen zum Match des Tages geben. Dieses bestritten am späten Nachmittag Londoner Zeit Angelique Kerber und Sara Sorribes-Tormo. Die Spanierin ist als Dauerläuferin und Kämpferin bekannt, verlangte Kerber in einem mehr als 3 Stunden 20 Minuten dauernden Match alles ab. Für Kerber wohl eine der größten physischen Herausforderungen der letzten Jahre. Für sie geht es nun in der dritten Runde gegen Aliaksandra Sasnovich. Am Montag in der vierten Runde könnte dann Coco Gauff warten.

    Eine größere Überraschung gab es schon früh am Donnerstag, als Elina Svitolina in zwei Sätzen gegen Magda Linette verlor. Auch Victoria Azarenka schied früher aus als angenommen. Sie verlor in drei Sätzen gegen Sorana Cirstea. Die French Open Siegerin Barbora Krejcikova erreichte ebenfalls die dritte Runde mit einem Sieg gegen Andrea Petkovic.

    Federer und Zverev ohne Mühen


    Bei den Herren richteten sich viele Blicke an diesem Tag auf Roger Federer. Doch nach seinen Problemen in der ersten Runde lief es dieses Mal besser für den ehemaligen Dauersieger in Wimbledon. Er gewann in drei Sätzen gegen Richard Gasquet. Auch Daniil Medvedev, Alexander Zverev und Matteo Berrettini erreichten die dritte Runde.

    Schon an Vorabend hatte es ein langes, intensives Match gegeben, in dem Andy Murray gegen Oskar Otte gewann. Ein weiterer umjubelter Auftritt von Murray, gerade auch weil Otte ihn bis in den fünften Satz treiben konnte. Novak Djokovic hatte hingegen in seinem zweiten Match überhaupt keine Probleme und besiegte Kevin Anderson in drei Sätzen. Der Halbfinalist von vor zwei Jahren Roberto Bautista Agut bekommt es im nächsten Match mit Dominik Koepfer zu tun, der in fünf Sätzen gegen Soon-woo Kwon gewann. Ein richtiges Highlight in der dritten Runde könnte Nick Kyrgios gegen Felix Auger-Aliassime werden.
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    Gipfeltreffen Nadal – Djokovic

    10 Jun 2021
    43:22

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    Thema der Episode

    Rafael Nadal und Novak Djokovic stehen sich nach dem Finale in Roland Garros auch 2021 gegenüber. Dieses Mal im Halbfinale. Bei den Frauen werden wir eine neue Grand-Slam-Siegerin erleben, nachdem mit Iga Swiatek die Titelverteidigerin ausgeschieden ist. Mehr noch: Keine der vier Halbfinalistinnen stand bislang in einem Grand-Slam-Halbfinale.

    Andreas hat sich heute Lukas Zahrer vom Standard in Österreich in den Podcast eingeladen.

    Krejcikova kämpft sich durch


    Sie beginnen mit den beiden Frauenmatches. Dort traf im ersten Match Barbora Krejcikova auf die 17-jährige Coco Gauff. Gauff hatte im ersten Satz alles im Griff, servierte gut und brachte ihre Rückhand auch immer gewinnbringend ein. Doch Krejcikova kämpfte sich ins Match, wehrte im ersten Satz sechs Satzbälle ab und konnte noch im Tiebreak gewinnen. Der zweite Satz ging dann ganz schnell an die Tschechin, die sogar noch die Möglichkeit hat, sowohl Einzel als auch Doppel zu gewinnen.

    Iga Swiatek hatte einen schweren Tag gegen Maria Sakkari. Ihre Vorhand funktionierte nicht, der Aufschlag brachte zu wenig freie Punkte und Sakkari ließ sich von den Topspins nicht zurückdrängen. So erreichte Sakkari das Halbfinale und wir haben das erste Mal in der Open Era eine Spielerin und einen Spieler aus Griechenland im Halbfinale eines Slams.

    Kampfansage von Djokovic


    Bei den Herren setzten sich Rafael Nadal und Novak Djokovic durch. Dabei warf Djokovic mit seiner Leistung gegen Matteo Berrettini Nadal den Fehdehandschuh hin. 2 1/2 Sätze dominierte er Berrettini nach Belieben, der aufopferungsvoll kämpfte, aber letztlich keine Chance hatte. Nur der dritte Satz verlief enger.

    Nadal setzte sich gegen Diego Schwartzman durch, musste aber seinen ersten Satzverlust in diesem Turnier hinnehmen. Am Freitag werden Djokovic und Nadal aufeinandertreffen.
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    Zverevs Liebe zu Madrid

    10 Mai 2021
    01:06:52

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit den Resultaten aus Madrid und den News der letzten beiden Wochen.

    Sabalenka nimmt Revanche


    Andreas und Philipp beginnen in der spanischen Hauptstadt, wo es bei den Damen zur Wiederholung des Finales von Stuttgart kam. Doch dieses Mal mit dem besseren Ende für Aryna Sabalenka. Die Weißrussin konnte dabei ihren 10. Titel auf der WTA-Tour gewinnen. Für die Finalverliererin Ash Barty blieb eine Untermauerung ihrer Position an der Weltranglistenspitze. Paula Badosa konnte bei ihrem Heimturnier das Halbfinale erreichen, genauso wie Anastasia Pavyluchenkova, die ja immer für einen Überraschungslauf gut ist. Für Naomi Osaka und Simona Halep gab es frühe Niederlagen. Osaka verlor gegen Karolina Muchova, die erstmals seit ihrem Halbfinale bei den Australian Open wieder richtig aufhorchen ließ. Halep verlor ziemlich überraschend im Achtelfinale gegen Elise Mertens, obwohl sie nach gewonnenem erstem Satz sowohl im zweiten als auch im dritten Durchgang mit Break geführt hatte.

    Zverev mit Siegen gegen Nadal und Thiem


    Bei den Herren stand die Woche der großen Spieler an – vornehmlich in der Variante: „sehr guter Aufschläger.“ Das galt auch für die Finalisten Matteo Berrettini und Alexander Zverev. Letzterer gewann in Madrid sowohl gegen Rafael Nadal im Viertelfinale als auch im Halbfinale gegen den gerade auf die Tour zurück gekehrten Dominic Thiem. Ebenfalls ins Halbfinale hatte es Casper Ruud geschafft. Der hatte auf dem Weg dorthin unter anderem Stefanos Tsitsipas geschlagen.

    Die News der Woche


    Die News offerieren ein Potpourri. Wimbledon hat verkündet ab dem Jahr 2022 den eigentlich spielfreien Sonntag der 1. Woche zu einem weiteren Spieltag zu machen. So wird der „Manic Monday“ dann auch auf zwei Tage aufgesplittet. In der letzten Woche hat zudem die schwangere Barbora Stryoca ihren Rücktritt bekannt gegeben. Wobei sie ankündigte noch ein letztes Mal vor Publikum spielen zu wollen. Die ITF hat bekannt gegeben, dass der zum zweiten Mal verschobene Billie Jean King Cup (ehemals Fed Cup) endgültig nicht in Budapest stattfinden wird. Nach einem neuen Spielort wird noch gesucht. Ebenso sieht sich Sofia Kenin nach einem neuen Trainer um, nachdem sie die Trennung von ihrem Vater bekannt gab.
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