Davis Cup liefert gute Storys

Login / Registrieren

meinsportpodcast.de

Carlos Ramos

schließen

Carlos Ramos

Podcast wird geladen

00:00/00:00

Podcast teilen

Teile diese Folge mit deinen Freunden

schließen

  • Chip & Charge | Tennis |

    Davis Cup liefert gute Storys

    17 Sep 2018
    55:45

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode


    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge - der ersten seit den US Open. Wie so häufig nach Grand Slams atmete der Tenniskalender erst mal durch. Daher ist diese Ausgabe auch etwas kompakter als in den meisten anderen Wochen.



    Davis Cup bestätigt Kritiker und Befürworter


    Die Sendung beginnt mit dem vergangenen Davis Cup Wochenende. In zwei ganz unterschiedlichen Halbfinals setzten sich die Teams aus Kroatien und Frankreich durch. Während es beim Sieg von Kroatien gegen die USA erstaunlich dramatisch wurde, war der Sieg der Franzosen gegen die Spanier nie gefährdet. Neben den beiden Semifinals gab es auch noch die Relegationsduelle, wobei diese primär zur Vervollständigung der Setzliste für das neue Davis Cup Format im kommenden Jahr dienten.



    Hsieh nach 6 Jahren wieder Turniersiegerin


    Während die Herren erst diese Woche wieder in den regulären Tourbetrieb einsteigen, gab es bei den Damen zwei kleinere WTA-Turniere. In Hiroshima setzte sich Su-Wei Hsieh durch, in Quebec Pauline Parmentier. Für Hsieh war es der dritte Turniersieg ihrer Karriere und die Abrundung einer guten Saison. Noch mehr Aufmerksamkeit wurde ihrer Finalgegnerin Amanda Anisimova zuteil, die als 17-jährige hier ihr erstes WTA-Finale erreichte. Schon jetzt zeigt die junge Amerikanerin Anlagen einer absoluten Topspielerin.


    Auch in Quebec gab es abseits der Siegerin Parmentier interessante Geschichten. Aryna Sabalenkas Siegeszug wurde schon in der ersten Runde unterbrochen, doch die Weißrussin kann wohl eine Atempause gebrauchen. Quebec war auch ein weiterer Part des Comebacks von Rebecca Marino, dazu zog mit Jessica Pegula eine talentierte Spielerin ins Finale ein.



    US Open klingen nach


    Im Newssegment geht es natürlich um die Folgen des US Open Finals der Damen. Der Schiedsrichter Carlos Ramos äußerte sich erstmals und erhielt eine Entschuldigung der Präsidentin des amerikanischen Verbandes, Katrina Adams. Die ITF stellte sich zudem hinter ihren Schiedsrichter.


    Zum Abschluss der Sendung werfen Andreas und Philipp noch einen kurzen Blick auf die Entscheidung der Grand-Slam-Turniere, im Jahr 2019 mit 32 gesetzten Spielern und Spielerinnen weiter zu machen. Hier hatte es zum Anfang der Saison noch eine gegenteilige Entscheidung gegeben, die nun revidiert wurde.



    schließen
  • Chip & Charge | Tennis |

    Naomi Osakas Premieren-Grand-Slam

    9 Sep 2018
    44:05

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Willkommen zum dreizehnten Daily von Chip & Charge während der US Open. Samstag war der Finaltag der Damen. Als wenn die Aussicht auf ein Endspiel zwischen Serena Williams und Naomi Osaka nicht schon genug interessante Geschichten versprochen hätte, wurde aus dem Endspiel ein Denkwürdiges. Wenn auch nicht aus reinen Tennisgründen.

    Naomi Osaka sportlich besser


    Das Match begann mit einer erstaunlichen sportlichen Leistung von Osaka. Die 20-jährige servierte ähnlich gut wie in den vorherigen Runden. Osaka absorbierte zudem die Power von Williams so souverän, als hätte sie schon in mehreren Grand-Slam-Finals gestanden und würde hier nicht gerade ihr Debüt geben. Vor allem in Rückhand gegen Rückhand Duellen erzwang Osaka so einige wichtige Fehler von Williams. War die Gelegenheit da, griff Osaka selber an und sicherte sich so den Eröffnungsdurchgang mit 6:2. Der zweite Satz war hingegen für das Drama zuständig. Williams steigerte sich auch, weil sie begann, sich besser zu bewegen. Auf diese Weise konnte sie den Druck in den ersten Spielen zunehmend erhöhen. Doch nachdem Williams eine Verwarnung erhielt, weil ihr Coach Patrick Mouratoglou sie mit Handzeichen aus dem Publikum coachte, geriet das Match aus den Fugen. Williams stellte mehrfach gegenüber dem Schiedsrichter Carlos Ramos klar, dass sie nicht gecoacht worden sei. Im weiteren Verlauf des Satzes erhielt Williams erst ein Verwarnung für das Zerstören eines Schlägers, im Anschluss für ihre anhaltenden Verbalattacken gegen Ramos. Diese dritte Verwarnung gab Naomi Osaka die 5:3 Führung, die sie letztendlich zu einem 6:2 6:4 Sieg nach Hause brachte.

    Andreas und Philipp arbeiten sich daher nicht nur durch die sportlichen Aspekte, sondern versuchen natürlich auch eine ausführliche Einordnung der Geschehnisse im zweiten Satz zu geben. Zum Abschluss wird der Sieg von Osaka in einen größeren Kontext gestellt. Denn Naomi Osaka gehört zu einer Gruppe von Spielerinnen in ihren frühen Zwanzigern, die dabei sind, das Damentennis zu übernehmen. Zum Abschluss der Sendung folgt ein kurzer Blick auf die Mixed-Konkurrenz, wo sich Jamie Murray und Bethanie Mattek-Sands durchsetzen konnten.
    schließen