Ein Abend in der Burg von Fortuna Düsseldorf Futsal

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  • Auszeit | Fußball | Futsal |

    Ein Abend in der Burg von Fortuna Düsseldorf Futsal

    2 Aug 2020
    22:17

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    Thema der Episode

    Das CASTELLO in Düsseldorf-Reisholz ist die Heimspielstätte von Fortuna Düsseldorf Futsal. CASTELLO bedeutet im Italienischen "Burg". Ob`s in der kommenden Saison eine wird, wird sich ab September zeigen. Am 19.9.2020 geht`s im ersten Saisonspiel um 19:00 Uhr im Derby gegen Aufsteiger Post SV aus Düsseldorf.

    An einem Mittwochabend im Juli 2020, sprachen wir mit den Spielern Arne Düber, Ennes van Maasbommel, Reza Bahmei und nicht zuletzt mit Headcoach Shahin Rassi und Torwarttrainer Derrek Lesley über Ziele, Lacks, Ambities, JoJo-Test, Fitness, Unterschiede, Profifutsal, Bundesliga und wohin sich der deutsche Futsal in den nächsten 2-3 Jahren entwickeln kann.
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  • Das Spiel meines Lebens | Mixed-Sport | Rugby |

    Gedränge im Iran

    6 Apr 2020
    56:28

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Das Wunder von Bern, Boris Beckers erster Wimbledon-Sieg, Michael Schumachers erstes Formel-1-Rennen. Erlebnisse, die niemand vergisst, der dabei war, der dies erlebt hat, der Fan ist. Bei “Das Spiel meines Lebens” werden diese Ereignisse wieder aufgefrischt. Die Gäste in diesem Podcast berichten über das Spiel Ihres Lebens. Wie sie es erlebt haben. Welche kuriosen Dinge nebenher passiert sind. Wie sie das Spiel in Erinnerung behalten.

    Das heutige "Spiel meines Lebens" könnte man auch als "Die Reise meines Lebens" bezeichnen. Im Herbst 2017 ist Rugby-Nationalspielerin Vivian Bahlmann zusammen mit einer Auswahl an Berliner Rugby-Spielerinnen in den Iran gereist, um das iranische Rugby kennenzulernen und sich dabei für einen Besuch einer iranischen Delegation aus dem Vorjahr zu revanchieren.

    Vivian berichtet im Podcast darüber, wie die Vorbereitungen für diesen Trip ins Ungewisse aussahen. Der Iran hat eine andere Kultur, Gleichberechtigung wird dort noch nicht gelebt. Welche Stolperfallen gab es also? Wie frei konnten sich die Frauen im Iran bewegen? Und wie gut sieht heute eigentlich noch Ali Daei aus? Der iranische Fußball-Nationalheld Irans empfing die Mannschaft.

    Vivian erzählt lebhaft von ihren Erlebnissen und rät zum Schluss: Esst das heimische Essen! Dann habt ihr es nach der Reise nicht mit dem Magen!

    Eine Bildergalerie von Vivian könnt ihr hier finden. Hier ist auch ein Artikel von Vivian über die Reise in der Berliner Zeitung.
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  • Faktlos | Fußball |

    Saufen für Sandhausen

    13 Sep 2019
    1:11:35

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Die DFB-Abwehr schneidet fast genauso gut ab, wie Seidel & Klöster im Abitur. Iran und Nürnberg enttäuschen „Fußballromantiker“ und beim SV Sandhausen hilft einfach nur die Pulle.

    Was ein Spiel! Hin und Her, viele Tore und es hat einfach Spaß gemacht, zuzuschauen. England gegen Kosovo: Der Traum eines jeden Fußballfreunds. Bei der deutschen Nationalmannschaft ist das Resümee nicht ganz so erfreulich. Wie die DFB-Kicker im Seidel & Klöster-Kurztest abgeschnitten haben? Viele dürfte der Notenschnitt ans Abitur erinnern...
    Aber ganz schwere Kost liefert der Iran. Eine Frau darf dort kein Stadion besuchen. Und eine 30-Jährige Iranerin war trotzdem im Stadion und wurde vor Gericht geladen. Vielen dürfte der Fall unter dem Hashtag #bluegirl bekannt sein. Gleichzeitig meldet sich Bakery Jatta das erste mal zu den Vorwürfen mit einem emotionalen Statement zu Wort . Und dabei stellt sich nur eine Frage: Wohin geht die Menschlichkeit im Fußball?

    Der 1.FC Nürnberg, der VfL Bochum und der Karlsruher SC haben das Gegenteil bewiesen und Klöster fällt sein Urteil.
    Noch lange nichts entschieden ist in der Topspiel-Tabelle von Seidel & Klöster, aber eine Tendenz ist erkennbar. Wer steht oben und welche Spiele am Wochenende werden getippt? Der Blick geht nach Italien und als Bonus in die Bundesliga. Die Top 3 könnten auch als Flop 3 bezeichnet werden.
    Final stellen sich viele Fragen: Warum lässt sich Klöster die Brüste machen? Wie angelt man sich einen Profifußballer? Wie erstellt man in 2 Stunden einen Trainerstab? Antworten liefern die selbsternannten Golddigger, plastische Chirurgen und Doping-Experten Seidel & Klöster!
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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #IRNPOR: Portugals Probleme

    25 Jun 2018
    14:08

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    Thema der Episode

    Cristiano Ronaldo verschoss einen Elfmeter und dann kassierten die Portugiesen in der Nachspielzeit auch noch das 1:1 gegen den Iran. Der Europameister fiel dadurch auf den zweiten Tabellenplatz der Gruppe B zurück und bekommt es nun mit Uruguay zu tun. Und die sollten genau hingeschaut haben. Denn obwohl die Iraner offensiv erneut alles andere als zwingend und geordnet zu Werke gingen, legten sie doch ein ums andere Mal die Problemstellen der Portugiesen offen.

    Und die analysieren die Partie hier bei Kick in Russ auf meinsportpodcast.de zusammen mit Damian Ozako von 90PLUS.

    Ricardo Quaresma hatte mit einem wunderschönen Außenrist-Schuss Portugal kurz vor der Pause in Führung gebracht. Kurz nach der Pause verschoss Ronaldo dann einen Foulelfmeter und musste später kurzzeitig sogar fürchten, vom Platz gestellt zu werden. Er kam allerdings nach einem Gerangel mit Gelb davon. Und dann brachte ein Handspiel von Cedric im eigenen Strafraum dem Iran den Strafstoß, den Ansarifard zum Ausgleich vollstreckte.

    Spielbericht:

    Anders als in den ersten beiden Gruppenspielen, war Portugal diesmal gezwungen das Spiel zu machen. Denn der Iran konzentrierte sich wie erwartet zunächst auf die Defensive, allerdings nicht ganz so tiefstehend wie noch gegen Spanien - und lauerte immer wieder auf Konter. Die Chancen boten sich auch immer wieder, wirklich gefährlich wurden die Iraner damit offensiv allerdings nicht. Aber dafür stellten sie defensiv die Portugiesen vor eine harte Aufgabe, ihre Abwehrketten zu überspielen. Das klappte lediglich in den Anfangsminuten, als Cristiano Ronaldo nach einem langen Ball am Keeper scheiterte (3.).

    Ansonsten versandeten viele Versuche trotz Ballbesitz von um die 80 Prozent immer wieder in der iranischen Hälfte. Und ein Distanzschuss von Ronaldo aus 30 Metern stellte den iranischen Keeper Beiranvand nicht vor Probleme. Doch das Mittel war nicht schlecht und wurde kurz vor dem Pausenpfiff doch noch zu Portugals Führung genutzt. Quaresma zirkelte den Ball von der Strafraumgrenze per Außenrist über Beiranvand ins linke obere Eck (45.).

    Und die Führung hätte Portugal dann schon kurz nach Wiederanpfiff ausbauen können. Ronaldo wurde im Strafraum zu Fall gebracht, der Referee zeigte nach Studium der Bilder auf den Punkt. Doch der Gefoulte trat selber an und verschoss halbhoch gegen Beiranvand. Der Strafstoß brachte Emotionen ins Spiel. Der Iran fühlte sich benachteiligt und wurde in der Folge aggressiver. Und da die Portugiesen mit Provokationen reagierten, bot sich erst einmal ein zerfahrenes Spiel.

    Und in dem bekam der Iran den ersten Abschluss seit der 34. Minute: Ghoddos nutzte einen Stellungsfehler des Europameisters zum Abschluss aus, verfehlte mit seinem Flachschuss aber das Ziel. Dann sah Ronaldo für ein Foul und nach eingehendem Videostudium Gelb. Und in der Nachspielzeit brachte ein Handspiel von Cedric dem Iran die große Chance zum Ausgleich. Ansarifard ließ sich die Chance vom Punkt nicht entgehen und vollstreckte zum 1:1.
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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #IRNESP: Die iranische Wand

    20 Jun 2018
    17:37

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Spanien hat mit Portugal gleichgezogen und gegen den Iran mit 1-0 gesiegt. In einer vor allen Dingen in der ersten Halbzeit sehr einseitigen Partie schafften es die Spanier lange Zeit nicht, die vielbeinige iranische Abwehr zu überspielen. Dies änderte sich erst nach dem Tor, als die Iraner aufmachen mussten. Am Ende war das 1-0 ein verdienter Sieg für Spanien, die im Fernduell mit Portugal gleichzogen. Für den Iran gibt es im letzten Spiel immer noch die Möglichkeit, sich für das Achtelfinale zu qualifizieren.

    Spielbericht:


    Es war das Spiel der Überraschungsmannschaft des 1. Spieltags Iran gegen Spanien, die im 1. Spiel gegen Portugal das bislang mitreißendste Spiel dieser WM bestritten hatten. Neutrainer Fernando Hierro hatte gegenüber dem Portugal-Spiel Nacho und Koke rausgenommen, dafür Carvajal und Vazquez gebracht. Carlos Queiroz, Trainer des Iran, hatte auf 3 Positionen gewechselt.
    Es dauerte 25 Minuten, bis Beiranvand im Tor der Iraner etwas zu tun bekam. Der Freistoß von Silva war aber kein Problem für den 25-jährigen.
    Die iranische Mannschaft hatte sich komplett aufs Verteidigen beschränkt, nach der ersten Halbzeit hatte die Mannschaft von Trainer Queiroz 19% Ballbesitz.
    Die Herangehensweise änderte sich auch in der 2. Halbzeit nicht, doch ab der 49. Minute gab es Chancen für die Spanier im Minutentakt.
    Doch in der 53. Minute gab es die bis dahin größte Chance, ausgerechnet vom Iran. Das war der Wachmacher für die Spanier, die im Gegenzug das 1-0 schafften. Diego Costa wurde angeschossen, der Ball schlug neben Beiravand in der Ecke des Tores ein.
    Dadurch wachten die Iraner auf. Und dann erzielten sie sogar ein Tor. In der 62. Minute landete der Ball im Netz. Doch Schiedsrichter Andres Cunha entschied nach dem Videobeweis auf Abseits.
    In der 70. Minute, kurz vor seiner Auswechslung, hätte Iniesta beinahe noch das 2-0 aufgelegt, doch der Ball blieb wieder kurz vor der Torlinie hängen.
    Auch im weiteren Verlauf konnten die Iraner, die jetzt endlich mitspielten, Torchancen herausarbeiten. Es entwickelte sich ein offenes Spiel. In der 82. Minute hatte Taremi DIE Chance zum Ausgleich, doch am Ende konnten die Spanier den Vorsprung über die Zeit spielen.
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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #PORMAR: CR7 und sonst wenig

    20 Jun 2018
    15:41

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    Thema der Episode

    Erinnerungen wurden heute wach an die EM 2016, als die Portugiesen zwar wenig überzeugenden Fußball boten, sich immer wieder auf Geniestreiche von Cristiano Ronaldo verlassen mussten, am Ende aber Europameister wurden. Am Ende haben die Portugiesen aber das zweite Gruppenspiel gewonnen und haben die Tabellenführung in der Gruppe B übernommen. Die Marokkaner dagegen müssen nach zwei guten (Iran) bzw. sehr guten (Portugal) die Koffer packen. Vor allen Dingen, weil sie an ihrer eigenen Chancenverwertung scheiterten.

    Andreas Thies und unser Experte Damian Ozako von unserem Kooperationspartner 90PLUS analysieren das Spiel zwischen Portugal und Marokko und sprechen dabei über glückliche Portugiesen, die sich vor allen Dingen bedanken können, dass die Marokkaner teils größte Chancen liegen ließen.

    Spielbericht:


    Die Portugiesen waren in der Startaufstellung nur in einer Position verändert. Bruno Fernandes musste Joao Mario weichen, der im ersten Spiel für Fernandes eingewechselt worden war. Der Trainer der Marokkaner, Herve Renard, hatte dem 3 Änderungen entgegenzusetzen. Für Saiss, Harit und El Kaabi standen da Costa, Dirar und Boutaib in der ersten 11. Boutaib eröffnete den Chancenreigen nach einer Minute mit einem Kopfball, der etwas zu hoch ging. Die Führung von Portugal fiel nach 4 Minuten. Ronaldo konnte nach einer Ecke und der darauf folgenden Hereingabe von Moutinho im 5m-Raum freilaufen und unbedrängt treffen. Das war bereits das 4. Tor des Superstars Ronaldo.

    In der Folge entwickelte sich ein munteres Spiel, zu dem vor allen Dingen die Marokkaner beitrugen. Immer wieder konnte ihre Offensivreihe mit Amrabat, Belhanda und Ziyech gefährliche Angriffe vortragen. Auch die Hereinnahme von Boutaib hatte sich gelohnt, ließ er sich doch immer wieder zurückfallen, machte Bälle fest und zog damit seine Mitspieler nach.

    Nach 20 Minuten hatten die Marokkaner zwar den Rückstand zu verkraften, waren aber ansonsten die bessere Mannschaft. Zwei strittige Situationen im 16-Meter-Raum der Portugiesen führten nicht zu Elfmetern. Mit dem 0-1 gingen beide Mannschaften in die Kabinen.

    Wer jetzt ein besseres Portugal erwartete, wurde enttäuscht. Weiterhin dominierten die Nordafrikaner das Spiel und spielten sich immer weider teils große Chancen heraus. Aber Belhanda und vor allen Dingen Benatia in der Schlussphase konnten den Ball nicht im Gehäuse der Portugiesen unterbringen. So blieb es am Ende nach 90 Minuten beim 1-0 für Portugal, die damit 4 Punkte auf dem Konto haben. Marokko muss sich bereits nach zwei Spielen von den Achtelfinalträumen verabschieden.
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    #MARIRN: Holzhacken

    15 Jun 2018
    17:02

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Der Auftakt der Gruppe B zwischen Marokko und Iran war das spielerisch bisher schwächste, aber das körperlich am härtesten geführte Match. Vor allem die zweite Hälfte hatte mit Fußball nur noch am Rande zu tun. Denn für beide Teams ging es ja auch um viel. Angesichts der Gruppenbesetzung mit Spanien und Portugal als nächsten Gegnern kam diesem Spiel für beide Mannschaften immense Bedeutung bei.

    Eine Niederlage, so war man sich vor dem Spiel einig, würde wohl schon das Aus bedeuten. Und mit diesem Gedanken müssen sich jetzt die Marokkaner beschäftigen. Denn in der 5. Minute der Nachspielzeit besiegelte ein Eigentor von Aziz Bouhaddouz vom FC St. Pauli die 0:1 Niederlage und den Sieg der Iraner. Dabei war Marokko eigentlich zunächst die bessere Mannschaft. Warum sie aber am Ende trotzdem nicht jubeln durften, analysieren auf meinsportpodcast.de bei Kick in Russ Malte Asmus und Manuel Behlert (90PLUS).

    Spielbericht

    Marokko machte von Beginn an Druck und kam schon nach 70 Sekunden zum ersten Abschluss. Amine Harit verfehlte mit seinem Rechtsschuss im Strafraum aber das Tor knapp. Der Iran beantwortete den Druck der Nordafrikaner mit Fouls. Masoud Shojaei sah bereits nach 10 Minuten die erste Gelbe Karte der Partie. Doch Eindruck machte das auf Marokko nicht. Sie bekamen die belohnt. Doch im Getümmel konnten weder Boussoufa, Belhanda, noch Benatia den Ball ins gegnerische Tor kriegen (19.).

    Marokko nahm in der Folge etwas Druck aus dem Spiel, versuchte mehr Struktur in die eigenen Angriffsbemühungen zu bekommen. Der Iran wurde selbst präsenter, bekam dadurch immer wieder Chancen zu Entlastungsangriffen, agierte aber zu unpräzise. Erst kurz vor der Pause wurde der Iran gefährlich. Nach einem marokkanischen Fehlpass im Mittelfeld bot sich den schnell umschaltenden Iranern eine gute Konterchance. Sardar Azmoun und im Nachschuss Jahanbakhsh scheiterten jedoch am stark reagierenden Keeper Mohamedi Munir.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich dann wieder das Bild der ersten: Marokko drückte, Iran stand tief und hielt körperlich dagegen. Mit Erfolg: Jahanbakhsh holte sich zwar die nächste Gelb Karte ab, aber Marokko wurde nicht gefährlich. Nach vorne ging aber auf beiden Seiten nichts. Das Niveau der Partie verflachte zusehends. Die Fehler, aber auch die harten Zweikämpfe und somit die Verletzungspausen häuften sich auf beiden Seiten. Marokkos Nordin Amrabat wurde benommen ausgewechselt, Irans Jahanbakhsh verletzt.

    Spielfluss, kreative Ideen Fehlanzeige. Negativer Höhepunkt: Ein direkt ausgeführter Freistoß aus gefühlten 40 Metern des Irans. Erst zehn Minuten vor dem Ende gab es mal wieder ein fußballerisches Ausrufezeichen. Hakim Ziyech hatte abgezogen, aber Alireza Beiranvand im Tor der Iraner tauchte ab und verhinderte den Rückstand. Und als sich alle schon fast mit der Punkteteilung abgefunden hatten, köpfte Bouhaddouz in der Nachspielzeit einen Freistoß ins eigene Tor und besiegelte die Niederlage.
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    Das bringt der 2. WM-Tag

    15 Jun 2018
    8:28

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Zweiter Tag bei der Fußball-WM 2018 in Russland. Nach dem 5:0 der Russen im Eröffnungsspiel sind viele der Gastgeber immer noch im Jubelmodus. Gut, der Gegner hieß nur Saudi-Arabien, kann zwar einigermaßen mit dem Ball umgehen, hat aber taktisch nicht so unheimlich viel drauf. Aber für die Russen war der erfolgreiche Start in das Heimturnier trotzdem etwas besonderes. Zum einen, weil der Druck für die Heimteams immer besonders groß ist, zum anderen, weil sie auch einige historische Marken brachen. Nach fünf sieglosen WM-Spielen in Folge war es Russlands erster Sieg, noch dazu der höchste in einem Eröffnungsspiel seit dem 7:1 Italiens über die USA 1934. Zudem trafen bis gestern in einem Eröffnungsspiel noch nie zwei Joker - und es war der erste WM-Spiel-Sieg Russlands an einem 14. Juni. Die drei Versuche zuvor an diesem Tag gingen allesamt verloren.

    Nicht nur diese beeindruckenden Zahlen zum Sieg der Russen gestern präsentiert euch Malte Asmus in der Tagesvorschau auf die drei Partien, die heute auf dem Programm stehen. Er hat zudem noch einige Fakten und Tipps zu den Spielen Ägypten- Uruguay (14h), Marokko - Iran (17h) und Spanien - Portugal (20h) parat..
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    Die muslimischen WM-Teams

    5 Jun 2018
    27:38

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    Thema der Episode

    Ägypten, Iran, Marokko, Saudi-Arabien und Tunesien – noch nie waren so viele islamisch geprägte Länder zusammen bei einer WM. Was bedeutet die WM-Teilnahme gerade für diese Länder? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Probleme, auf die sie im Vorfeld der WM stießen? Wie verlief ihr Weg zur WM und mit welchen Ambitionen fahren sie nach Russland? Das klären Jan-Martin Bauer, Niklas Uther und Frederick Woehl auf meinsportpodcast.de - u.a. im Interview mit dem ehemaligen Bundesligaprofi und iranischen Nationalspieler Vahid Hashemian.
    Ein herzlicher Dank an Vahid Hashemian, der sich für das Interview bereitgestellt hat, und an Mathäus Kosik für die Organisation des Interviews.
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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Teamcheck: Portugal

    31 Mai 2018
    6:13

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Spricht man von den Favoriten auf den WM-Titel, werden meist Spanien, Deutschland, Frankreich und Co. genannt. Portugal hingegen werden nur Außenseiterchancen zugetraut. Und das, obwohl die Portugiesen als amtierender Europameister nach Russland reisen. Sicherlich verfügt das Team von Fernando Santos nicht über die spielerischen Qualitäten der Spanier oder der geballten Offensivpower der Franzosen. Vorzeitig abschreiben sollte man Portugal aber dennoch nicht.

    Text: Nico Scheck (90PLUS)

    Der Weg zur WM:
    Der Europameistertitel vor zwei Jahren kam überraschend und hat die Erwartungen bei den Portugiesen natürlich nicht unbedingt geschmälert. Nun soll Portugal auch bei der WM möglichst weit kommen. Die WM-Quali begann mit einem 0:2 gegen die Schweiz denkbar schlecht. Die restlichen neun Spiele wurden aber allesamt gewonnen, sodass am Ende Platz eins in Gruppe B heraussprang. Da Portugal außer der Schweiz aber auch keine nennenswerte Konkurrenz in seiner Gruppe hatte, wäre alles andere auch eine Überraschung gewesen. Mit Spanien wartet bei der WM nun ein etwas anderes Kaliber.

    Der Star:
    Ganz klar, Cristiano Ronaldo ist der Star, das Herz und überhaupt fast alles bei Portugal. 15 von insgesamt 32 Toren in der WM-Qualifikation gehen allein auf das Konto des 33-jährigen. Europameister ist er schon, auf Vereinsebene hat er sowieso schon alles mehrfach gewonnen, nun fehlt noch der WM-Titel. Bei der Konkurrenz kein leichtes Unterfangen. Allerdings dachte man das auch 2016 bei der EM und am Ende wurde Frankreich im Finale sogar ohne den fünffachen Weltfußballer niedergerungen. Dennoch: Möchte Portugal möglichst lange in Russland dabei sein, braucht es einen Ronaldo in seiner absoluten Top-Form. Und die hat er aktuell unbestritten. War er in der Hinrunde bei Real Madrid oftmals unsichtbar (außer in der Champions League natürlich), präsentierte sich CR7 in diesem Kalenderjahr wieder von seiner Sahneseite….

    Der mögliche Shooting-Star:
    Junge, talentierte Spieler sind in Portugals Auswahl reichlich zu finden. Doch nicht alle haben das beste Jahr hinter sich. André Silva beispielsweise hat nach seinem Wechsel vom FC Porto zum AC Mailand im vergangenen Sommer eine sehr durchwachsene Saison hinter sich. Renato Sanches, 2016 noch mit dem „Golden Boy Award“ ausgezeichnet, steht nicht einmal im Kader. Auch Bernardo Silva brauchte bei Manchester City etwas Anlaufzeit, wenn auch seine Formkurve zuletzt deutlich nach oben zeigte.
    Der Shooting-Star ist möglicherweise deutlich weiter hinten zu finden. Rúben Dias ist in dieser Spielzeit zum unangefochtenen Stammspieler gereift und das, obwohl er erst im letzten Sommer zum Profi-Kader dazugestoßen ist. Nun könnte er auch in Portugals Innenverteidigung ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Denn mit José Fonte (34), Pepe (35) und Bruno Alves (36) fehlt es den Portugiesen gerade hier an etwas Spritzigkeit.

    Der Trainer: Fernando Santos hat schon einige Trainerstationen auf dem Buckel. Unter anderem trainierte er den FC Porto (1998-2001), Benfica Lissabon (2006-2007) und die griechische Nationalmannschaft (2010-2014), bevor er im September 2014 das Traineramt bei den Portugiesen übernahm. Seine Bilanz kann sich dabei sehen lassen: Europameister 2016 und Dritter beim Confed-Cup 2017. Dennoch gilt er als umstritten. Seine sehr defensive Spielweise brachte ihm schon bei der letzten EM einiges an Kritik ein. Mit drei Unentschieden ging es in die K.O.-Runde und auch im Achtel- und Viertelfinale wurde das Spiel erst in der Verlängerung für sich entschieden. Ob Santos mit dieser Taktik bei der WM ebenfalls Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten.

    Stärken und Schwächen:
    Portugal hat, wie bereits angesprochen, einige talentierte Offensivspieler in seinen Reihen. Die Abhängigkeit von Ronaldo ist nicht mehr ganz so groß wie vielleicht vor zwei Jahren. Bernardo Silva hat sich seitdem enorm entwickelt und auch Goncalo Guedes und Gelson Martins dürften bei diesem Turnier eine wichtige Rolle unter Santos spielen.
    Problematischer gestaltet sich das zentrale Mittelfeld und die Abwehr. Denn dort ist der Europameister von 2016 deutlich schwächer besetzt als die Konkurrenz aus Spanien, Deutschland etc. Insbesondere die bereits erwähnte Innenverteidigung hat, bis auf Dias, ihren Zenit schon länger überschritten. Gerade bei der von Santos bevorzugten Defensivtaktik könnte das zum großen Problem werden. Dias wird also auch in der Nationalmannschaft einen Senkrechtstart hinlegen müssen.
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