Die Weltklasse gibt sich die Ehre

Login / Registrieren

meinsportpodcast.de

Challenger Corner

schließen

Challenger Corner

Podcast wird geladen

00:00/00:00

Podcast teilen

Teile diese Folge mit deinen Freunden

schließen

  • Challenger Corner | Chip & Charge | Tennis |

    Die Weltklasse gibt sich die Ehre

    18 Sep 2019
    40:30

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Es ist mal wieder Zeit für eine neue "Challenger Corner". Florian Heer von tennis-tourtalk.com und Andreas Thies von Chip & Charge sprechen über das Geschehen unterhalb der ATP-Tour. Vier Turniere der letzten zwei Wochen haben sie in der aktuellsten Ausgabe unter die Lupe genommen. In Cassis, Stettin, Sevilla und Genua waren die Spieler unterwegs, die entweder schon in der ersten Woche der US Open ausgeschieden waren oder den kompletten Sommer auf der Challenger Tour verbracht hatten.

    Zu den Spielern, die als großes Zugpferd für das Turnier wirkten, gehörte Jo-Wilfried Tsonga. Bei den US Open in New York in der ersten Runde gegen Tennys Sandgren ausgeschieden, nahm Tsonga die Wild Card für das Challenger in Cassis an. Und dort lieferte er den Zuschauern Extraklasse. Er gab im gesamten Turnier keinen Satz ab und gewann das schnellste Finale der Challenger-Geschichte gegen Dudi Sela.

    Auch auf Challengern unterwegs war in den letzten Wochen Philipp Kohlschreiber. Der Wahl-Kitzbüheler hatte in den letzten Monaten Probleme mit der Form gehabt und war in der Weltrangliste abgerutscht. So spielte er in Genua und in Stettin. In Genua bekam er die Spiele am späten Abend vor gut gefülltem Haus und Flutlicht. Seine Bilanz bei den beiden Turnieren kann man aber eher als mau betrachten. Viertelfinale in Genua und die erste Runde in Stettin standen auf seiner Habenseite.

    In Sevilla spielte die spanische Next Gen. Carlos Alcaraz Garfia und Alejandro Davidovich Fokina gelten als große Talente und konnten ihren Landsleuten hier schon mal eine Kostprobe ihres Talents zeigen. Davidovich Fokina gewann das Turnier.
    schließen
  • Challenger Corner | Chip & Charge | Tennis |

    Im Schatten der US Open

    27 Aug 2019
    44:44

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Die US Open sind gestartet. Auf meinsportpodcast bekommt ihr täglich das Daily von Chip & Charge zu hören. Doch abseits des Grand Slams gibt es natürlich auch noch Tennis eine Liga darunter. Auf Challenger-Ebene fand letzte Woche ein Turnier in L'Aquila in den Abruzzen statt. L'Aquila stand vor Jahren in den Nachrichten, da es eine von einem Erdbeben betroffene Region ist. 2009 ereignete sich in L'Aquila ein Erdbeben und auch heute sind die Spuren noch nicht verwischt.

    Florian Heer von tennis-tourtalk.com war in der letzten Woche vor Ort und berichtet über das Turnier und auch darüber, wie sich L'Aquila heute darstellt.

    Rein sportlich hat das Challenger auch einiges zu bieten gehabt. Parallel zu den US Open fand das Turnier statt. Viele der in Italien spielberechtigten Spieler waren in New York. Die, die übrig blieben, bildeten jedoch auch ein sehr interessantes Draw. Unter anderem waren die deutschen Profis Peter Torebko und Johannes Härteis am Start. Torebko hatte erst wenige Tage vor Turnierbeginn von seiner Teilnahme erfahren, wie er im Interview mit Florian Heer erzählt.

    Andrea Collarini gewann das Turnier. Er ist einer der "Journeymen", die es zu Hunderten auf der Tour gibt. Spieler, die sich auf der Schwelle zwischen ITF- und Challengerturnieren befinden und auf den Durchbruch hoffen. Collarini ist jetzt nahe dran an den Top 200. Mit der Platzierung kommt er in die Qualifikationen für die Grand Slams. Das große Ziel für diese Spieler.

    Florian hat auch mit dem spanischen Nachwuchstalent Carlos Alcaraz-Garfia und den Doppelsiegern Tomislav Brkic und Ante Pavic gesprochen.
    schließen
  • Challenger Corner | Chip & Charge | Tennis |

    Lokalhelden

    20 Aug 2019
    50:06

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Es ist mal wieder Zeit für eine neue Ausgabe der Challenger Corner! Wie üblich bringen euch Florian Heer von Tennis Tourtalk und Andreas Thies von Chip & Charge auf den neuesten Stand, was die Turnierszene unterhalb der ATP-Tour in den letzten Wochen zu bieten hatte. So gab es die erste Ausgabe der Schwaben Open zu bestaunen, in Portoroz gewann ein Lokalmatador und in Cordenons konnte Jeremy Jahn überzeugen.

    Die Schwaben Open sind in diesem Jahr zum ersten Mal in Augsburg ausgetragen worden. Im letzten Jahr gab es die erste Ausgabe noch in Pullach zu bestaunen, doch nachdem der TC Großhesselohe in die Bundesliga aufgestiegen war, gab es am alten Ort Terminschwierigkeiten. So zog man nach Augsburg um und konnte in diesem Jahr gleich auf allen Ebenen Erfolge verzeichnen.

    So gewann mit Yannick Hanfmann ein deutscher Spieler die Premierenausgabe. Die Spieltage waren gut besucht und somit konnten die Turniermacher Alessandra Trenkle und Dominik Schulz ein positives Fazit ziehen. Das Interview mit den beiden könnt ihr im ersten Teil hören.

    Florian Heer begab sich dann nach Italien. In Cordenons traf er den Deutschen Jeremy Jahn, der nach der dritten Runde Auskunft über sein Turnier gab. Jahn sollte mit dem Finaleinzug einen Erfolg verbuchen. Zum Zeitpunkt des Interviews gab er sich noch verhalten optimistisch.

    In Portoroz fand das größte Challenger Sloweniens statt. Dort gewann mit Aljaz Bedene auch der "Local Hero". Auch Bedene bekam Florian vor das Mikro.

    In dieser Woche findet in L'Aquila das einzige Challenger in dieser Woche statt. Trotz der Qualifikation bei den US Open haben die Organisatoren ein interessantes Turnierfeld zusammengestellt.
    schließen
  • Challenger Corner | Chip & Charge | Tennis |

    Tradition verpflichtet in Braunschweig

    17 Jul 2019
    41:55

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Die Sparkassen Open in Braunschweig sind ein Turnier mit großer Tradition. 1994 wurde die erste Ausgabe veranstaltet, 2019 ging man in die 26. Ausgabe. Das Turnier ist sehr gewachsen über die letzten Jahrzehnte. Die Spieler, die in den letzten mehr als 20 Jahren den Siegerpokal in die Höhe gereckt haben, sind durchaus prominent. Gaston Gaudio oder Florian Mayer zum Beispiel. Auch Alexander Zverev konnte in Braunschweig seinen ersten großen Erfolg feiern, damals noch als 17-jähriger. Auch abseits des Sports versuchen die Sparkassen Open, einen Spagat hinzubekommen, um die Zuschauer Jahr für Jahr auf die Anlage zu locken.

    Florian Heer von tennis-tourtalk.com und Andreas Thies von Chip & Charge haben sich das Turnier 2019 mal näher angeschaut. Florian Heer war vor Ort und konnte einige Gespräche führen. So spricht er mit dem Turnierdirektor Volker Jäcke über die Geschichte und das Wachsen des Turniers in Braunschweig. Warum in diesem Jahr nicht so viele Weltranglistenpunkte wie in den letzten Jahren vergeben wurden, klären die beiden auch.

    Über das Sportliche wird natürlich auch gesprochen. Tobias Kamke zum Beispiel hatte ein bärenstarkes Turnier zu verzeichnen. Er kam ins Finale, unterlag dort dem Brasilianer Thiago Monteiro. Mit Kamke spricht Florian über die Verletzungspause und die weiteren Ziele. Auch Thiago Monteiro kann über seinen Turniersieg Auskunft geben.

    Alle weiteren Informationen zu den Turnieren unterhalb der Tour bekommt ihr auf tennis-tourtalk.com.

    Euch gefällt dieser Podcast – oder ihr habt Kritik, Fragen oder Anregungen? Dann freuen wir uns, wenn wir von euch hören. Lasst uns gerne bei iTunes eine Rezension und ein bisschen Feedback da. Schreibt uns, was ihr gut oder auch schlecht findet, oder welche Themen wir eurer Meinung nach mal in einer Sendung behandeln sollten.

     
    schließen
  • Challenger Corner | Chip & Charge | Tennis |

    Challenger-Premiere in Ludwigshafen

    9 Jul 2019
    40:59

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Wimbledon ist noch in vollem Gange. Die Spitzenspieler messen sich im Achtelfinale bis zum Finale, um am Ende den Grand-Slam-Sieger zu ermitteln. Die Spieler, die schon ausgeschieden sind, haben ihre Zelte dagegen schon woanders aufgeschlagen. In Ludwigshafen fand in der letzten Woche ein Challenger statt. Das Turnier ist von Marburg nach Ludwigshafen gewandert und fand dort in der letzten Woche seine Premiere. Zusammen mit dem Challenger in Braunschweig bietet Ludwigshafen auf Sand zwei Turniere mit guter Besetzung in Deutschland.

    Aus deutscher Sicht war das Turnier auch sehr gut besetzt. Insgesamt 13 DTB-Profis versuchten sich im 56er-Feld des Einzels. Doch nur einer von ihnen kam am Ende ins Finale durch. Yannick Hanfmann, der im letzten Jahr das Challenger in Braunschweig gewonnen hatte, spielte sich hier bis ins Finale durch. Und er besiegte auf dem Weg dorthin namhafte Gegner. Im Finale ließ er dann dem Slowaken Filip Horansky keine Chance. Die 80 Punkte aus Ludwigshafen werden Hanfmann helfen, nach seiner Verletzung wieder in die Weltranglistensphären vorzustoßen, in denen er sich schon mal befand.

    Florian Heer von tennis-tourtalk.com und Andreas Thies von Chip & Charge sprechen in der neuesten Ausgabe der Challenger Corner über die Woche in Rheinland-Pfalz. Florian sprach vor Ort mit dem Turnierdirektor Heiko Hampl und mit den beiden Finalisten im Einzel Yannick Hanfmann und Filip Horansky. Zusätzlich konnte er die Titelträger im Doppel, Nathaniel Lammons und Fernando Romboli, vors Mikrofon bekommen.

     
    schließen
  • Challenger Corner | Chip & Charge | Tennis |

    Das Ticket nach Wimbledon

    27 Jun 2019
    38:07

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Wimbledon steht vor der Tür und auf meinsportpodcast.de werdet ihr natürlich umfassend informiert. Die Rasenturniere in Halle und im Queens Club in London waren erstaunlich unterhaltsam. Doch auch vor den Challenger-Turnieren, die als Vorbereitung auf Wimbledon gespielt werden, machten die guten Geschichten nicht Halt. Florian Heer von tennis-tourtalk.com und Andreas Thies von Chip & Charge bringen euch wieder auf den neuesten Stand, was in den letzten Wochen passiert ist.

    Doch zuvor sprechen die beiden über das ATP-Turnier in Antalya, das in diesem Jahr wohl zum letzten Mal ausgetragen wird. Florian ist vor Ort und sprach dort unter anderem auch mit den French-Open-Siegern Kevin Krawietz und Andreas Mies. Die beiden nutzten das Turnier in der Türkei als Vorbereitung, schieden aber in der ersten Runde aus. Dafür hatte Krawietz im Einzel mehr Erfolg. In den letzten Monaten hatte er sich eigentlich auf das Doppel konzentriert, spielte hier aber zwei gute Matches in der Qualifikation und gewann auch seine erste Runde. Es war der erste Sieg in einem Hauptfeld eines ATP-Turniers. Wie haben "Kramies" die Wochen nach den French Open überstanden? Können sie es jetzt schon verarbeiten, dass sie Grand-Slam-Sieger sind?Florian konnte vor Ort auch mit Pablo Carreno-Busta sprechen. Der Spanier war die Endstation in der zweiten Runde für Krawietz, feierte aber auch Premiere. Es war sein erster Sieg auf Rasen.

    Dominik Köpfer hat auch eine gute Geschichte geschrieben. In Ilkley gewann Köpfer seinen ersten Challenger. Dort besiegte er im Finale den Österreicher Dennis Novak, der letztes Jahr in Wimbledon für Furore gesorgt hatte, als er die dritte Runde erreicht hatte. Köpfer wehrte einen Matchball ab und gewann am Ende 7-6 im 3. Satz. Köpfer konnte neben dem Preisgeld auch noch eine Wild Card für das Hauptfeld in Wimbledon einsacken.

     
    schließen
  • Challenger Corner | Chip & Charge | Tennis |

    Spitzentennis in Heilbronn

    20 Mai 2019
    50:06

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Während in Rom in der letzten Woche beim dortigen kombinierten WTA- und ATP-Turnier die ganz großen Schlagzeilen geschrieben wurden, wurde an vier Orten dieser Welt auch auf Challengern gespielt. Es wurde mal wieder Zeit für eine neue "Challenger Corner". Andreas Thies von unserem Tennis-Talk "Chip & Charge" spricht mit Florian Heer, dem Macher von tennis-tourtalk.com, über den Neckar-Cup, der in der letzten Woche in Heilbronn stattfand.

    Ein Challenger in Heilbronn hat schon eine längere Tradition. Das Challenger in der Woche vor der Qualifikation zu den French Open eine noch nicht ganz so lange. Und trotzdem scheint sich dieser Termin als wirklich sehr gut herauszustellen. Ja, es gibt noch Konkurrenz in Form von drei anderen Challengern, die in dieser Woche stattfinden. Doch Heilbronn liegt für viele Profis auf der Durchreise und so konnten die Turnierdirektoren ein sehr namhaftes Feld in Heilbronn begrüßen. Vierzehn deutsche Spieler waren am Start, dazu mit Filip Krajinovic ein Spieler, der schon mal unter den Top 50 gestanden hatte. Krajinovic gewann auch am Ende das Turnier.

    Florian hatte während des Turniers die Möglichkeit, mehrere Interviews zu führen. Als allerersters kommen Mine und Metehan Cebeci, zwei der Turnierorganisatoren, zu Wort. Sie sprechen über die Ausrichtung und den Wert des Turniers. Florian hat aber auch mit einigen Spielern gesprochen. Kevin Krawietz und Andreas Mies gewannen die Doppelkonkurrenz. Andre Begemann stand mit Partner Fabrice Martin im Finale im Doppel und Filip Krajinovic stellte sich auch den Fragen von Florian.

    Für mehr Informationen zu Challengern, Futures und allem rund um das Herren-Tennis ist tennis-tourtalk.com die richtige Seite. Folgt Tennis-Tourtalk auch auf Facebook und auf Twitter!
    schließen
  • Challenger Corner | Chip & Charge | Tennis |

    Ein Ausflug nach Murcia

    19 Apr 2019
    45:43

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Die Sandplatzsaison ist in Europa gestartet und das war für Florian Heer von tennis-tourtalk.com natürlich die Gelegenheit, mal wieder auf Reisen zu gehen und ein weiteres Turnier zu besuchen. Florian reiste nach Murcia und dieses Turnier lieferte Geschichten en masse.

    Alcaraz Garfia sorgt für Euphorie


    Die größte Geschichte war wohl die von Carlos Alcaraz Garfia. Er ist erst 15 Jahre alt, muss sich aber jetzt schon Vergleichen mit Rafael Nadal stellen. Riesiges Talent hat er, aber Florian als auch Andreas wollen die Kirche hier noch ein wenig im Dorf lassen. Alcaraz Garfia sorgte aber für den stimmungstechnischen Höhepunkt der letzten Woche. Sein Viertelfinale gegen den Deutschen Rudi Molleker war ein absolutes Highlight. Beide spielten gutes Tennis, der Platz war ausverkauft, die Stimmung prächtig. Der "Veteran" Molleker behielt am Ende die Oberhand.

    Nicolas Almagro trat bei diesem Turnier zurück. Von Rückenleiden geplagt, konnte er in den letzten Monaten kaum noch spielen und nutzte das Turnier in seiner Heimatstadt, um ein letztes Mal aufzuschlagen.

    Natürlich nutzte Florian die Möglichkeit, Stimmen zu sammeln. Er sprach mit dem Turniersieger Ricardo Carballes Baena (auf Spanisch!), mit dem Finalisten Mikael Ymer, dem Halbfinalisten Kimmer Coppejans und dem Doppelsieger Marcus Daniell.

    Brown gewinnt überraschend auf Sand


    Zusätzlich zu dem Turnier in Murcia gab es in den letzten Wochen auch noch andere berichtenswerte Ereignisse. Dustin Brown gewann wie aus dem Nichts das Challenger in Sophia Antipolis, Kevin Krawietz und Andreas Mies waren in Marbella erfolgreich. Alexander Bublik gewann das Turnier in Monterrey und sorgte mit diesem Ergebnis dafür, dass er der letzte Spieler war, der ins Hauptfeld bei den French Open einzieht.

    Wenn euch das Format Challenger Corner gefällt, habt ihr hier die Möglichkeit, den Podcast zu abonnieren.

    Folgt Florian auf Twitter und tennis-tourtalk.com auf Twitter und auf Facebook!

    Folgt Chip & Charge auf Twitter und auf Facebook!

     
    schließen
  • Challenger Corner | Chip & Charge | Tennis |

    Ein Ausflug nach Porec

    22 Mrz 2019
    48:31

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    In Europa werden so langsam aber sicher wieder die Sandplätze für die Saison hergerichtet. Der Winter war lang genug, die Hartplätze von den Profis lange genug strapaziert. Es wird Zeit, das Geschehen wieder auf die rote Asche zu verlegen.

    Auftakt der Istarska Rivijera


    In der neuen Ausgabe von "Challenger Corner" sprechen Florian Heer von tennis-tourtalk.com und Andreas Thies von Chip & Charge über genau diesen Wechsel auf den roten Sand. In Südosteuropa ist das Wetter schon wieder hervorragend und die ersten Sandplatzturniere können stattfinden. In Porec fand dabei der Auftakt zur "Istarska Rivijera" statt. Porec, Rovinj und Opatija sind die Standorte von drei Turnieren der niedrigsten Klasse der ITF World Tennis Tour. Florian war vor Ort und hat seine Eindrücke und Gespräche von vor Ort mitgebracht.

    Er sprach mit Branimir Horvat, Turnierdirektor in Porec, über die dieses Jahr eingeführte Pre-Qualifikation. Spieler, die über das Ranking nicht in ein Turnier reinkommen, können in einem Pre-Qualifying nach drei Siegen in das Qualifikationsturnier kommen. Solch ein Pre-Qualifying fand in Porec statt. Und es stellt die Veranstalter vor logistische Herausforderungen.

    Constantin Schmitz versucht es auf der Tour


    Außerdem sprach Florian mit Constantin Schmitz und Benjamin Hassan. Mit Schmitz sprach er erst nach dessen Halbfinaleinzug. Schmitz berichtete über das Leben auf der Future-Tour, dass er es jetzt versuchen wird, es als Profi zu schaffen und wo die Schwierigkeiten liegen. Anschließend verlor Schmitz zwar sein Halbfinale, aber mit Partner Benjamin Hassan gewann er das Doppelturnier. Mit beiden sprach Florian nach deren Turniersieg.

    Im zweiten Teil der Sendung geht es noch um das Challenger in Phoenix, das unter den Challengers ein regelrechtes Einhorn-Dasein fristet. Zwischen Indian Wells und Miami gelegen bietet es auf Challenger-Ebene das beste Feld, das man sich nur wünschen kann.

    Abschließend sprechen Andreas und Florian noch über Yannick Maden, der sich derzeit anschickt, die notwendigen Punkte zu sammeln, um bei den French Open direkt ins Hauptfeld zu kommen.

    Euch gefällt dieser Podcast – oder ihr habt Kritik, Fragen oder Anregungen? Dann freuen wir uns, wenn wir von euch hören. Lasst uns gerne bei iTunes eine Rezension und ein bisschen Feedback da. Schreibt uns, was ihr gut oder auch schlecht findet, oder welche Themen wir eurer Meinung nach mal in einer Sendung behandeln sollten.
    schließen
  • Challenger Corner | Chip & Charge | Tennis |

    Spezial: Die Änderungen der ITF

    28 Feb 2019
    49:58

    Podcast abonnieren

    Podcast teilen

    Teile diese Folge mit deinen Freunden

    Thema der Episode

    Herzlich Willkommen zu einer Spezial-Ausgabe der Challenger Corner. Heute zu einem Thema, das viele Spielerinnen und Spieler und sehr viele Beobachter umtreibt. Die Änderungen der International Tennis Federation für Turniere unterhalb der WTA- und ATP-Tour.

    Weitreichende Änderungen


    Seit 2017 stand fest, dass es für 2019 eine sogenannte "Transition Tour" geben sollte. Die ITF hatte in einer Studie festgestellt, dass von etwa 14.000 Spielerinnen und Spielern, die auf WTA- und ATP-Ebene unterwegs sind, nur etwa 750 damit einen Break even erreichen, also von ihrem Beruf leben können. Sie beschloss die Änderungen, um erstens die Zahl der Spielerinnen und Spieler zu erhöhen, die Geld mit ihrem Beruf verdienen und gleichzeitig den JuniorInnen den Weg erleichtern sollen, Fuß in der Seniorenwelt fassen zu können.

    Die Änderungen waren zur neuen Saison tiefgreifend. Es wurde eine neue Weltrangliste erschaffen, das ITF World Ranking. In diese Rangliste fließen die Ergebnisse von SpielerInnen, die sie auf Turnieren gesammelt hatten, die mit 15.000 oder 25.000 Dollar dotiert waren. Die früheren "Future-Turniere". Punkte, die auf Challengern oder bei den Damen auf Turnieren mit mindestens 60.000 Dollarn dotiert waren, fließen weiterhin in die "normale" Weltrangliste.

    Gleichzeitig wurden die Turniere unterhalb Challenger-Niveau umgebaut. Turniere bis 15.000 Dollar Preisgeld geben nur noch Punkte für die ITF-Weltrangliste. Turniere darüber bei den Damen für die WTA-Weltrangliste, bei den Herren sowohl für ITF- als auch ATP-Weltrangliste. Dazu wurden die Turnierfelder bei den Qualifikationen verkleinert. Erst auf 24 Spieler, jetzt zurück auf 32 Spieler.

    (Anm. der Redaktion: Zum Zeitpunkt der Aufnahme gingen wir noch von 24 Spielern aus, die ITF hat inzwischen die Zahl der Qualifikationsplätze auf 32 angehoben)

    Interviews mit Kai Lemstra und Klaus Eberhard


    Andreas Thies, Moderator von Chip & Charge, und Florian Heer, Gründer von tennis-tourtalk.com, erläutern die Änderungen, die durchgeführt wurden. Dazu sprechen sie mit Kai Lemstra. Lemstra ist 19 Jahre alt und möchte auf der ATP-Tour nach vorne kommen. Durch die Änderungen hat er derzeit keine Möglichkeiten, auf Turnieren spielen zu können, da sein Ranking noch nicht gut genug ist.

    In einem weiteren Interview spricht Andreas mit Klaus Eberhard, dem Sportdirektor des Deutschen Tennis-Bundes. Eberhard erläutert, warum der DTB so entschieden gegen die Reformen ist und welche Angebote der DTB Spielern wie Kai Lemstra geben kann.
    schließen