#SWEENG: They still believe

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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #SWEENG: They still believe

    7 Jul 2018
    14:38

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    Thema der Episode

    Ob nach 52 Jahren die englischen Schmerzen endlich geheilt werden? Noch steht das nicht fest. Aber die Three Lions glauben weiter ganz fest dran - und das völlig zurecht. Denn erstmals seit 1990 steht England wieder im Halbfinale einer WM. In Samara schlugen sie im WM-Viertelfinale Schweden mit 2:0. U.a. deshalb, weil sie gut einstudierte Standards im Repertoire haben und weil mit Jordan Pickford ein starker Keeper zwischen den Pfosten steht.

    Wie wirkte sich das gegen Schweden aus? Was war beim Dreikronenteam los? Und wie weit können die Engländer jetzt noch kommen, kommt der WM-Titel endlich heim? Alle wichtigen Fragen rund um das Duell zwischen Schweden und England klären Malte Asmus und Damian Ozako von 90Plus jetzt hier auf meinsportpodcast.de bei “Kick in Russ”, dem WM-Podcast.

    Das achte englische Tor der WM nach einem Standard sorgte für das 1:0. Maguire vollendete nach einer Ecke per Kopf zur Führung (30.). Und nach der Halbzeit war es Alli, der ebenfalls per Kopf traf. Das 2:0 fiel allerdings aus dem Spiel heraus - nach einer tollen Flanke von Lingard (59.).

    Spielbericht:

    In der sehr zerfahrenen Anfangsphase bot sich das erwartete Bild. Schweden stand tief und England rannte an, agierte aber zu ungenau und zu langsam, um gefährlich zu werden. So trug sich das Match in erster Linie im mittleren Drittel des Spielfeld zu. Die erste gefährliche Aktion des Spiels hatte dann aber England. Sterling setzte zum Solo an, zog von rechts nach innen, legte den Ball um einen schwedischen Gegenspieler vorbei und etwas weit vor. Kane rauschte heran und verfehlte das Tor aus 18 m knapp (19.).

    Und da aus dem Spiel heraus ansonsten keine Gefahr ausging, war mal wieder ein Standard nötig, um für ein Tor zu sorgen. Young spielte eine Ecke vor das Tor, dort setzte sich Maguire im Kopfballduell gegen Forsberg durch und nickte zum 1:0 ein (30.). Von Schweden kam offensiv fast gar nichts, dagegen drängte England auf das zweite Tor. Richtig gefährlich wurde es aber erst kurz vor der Pause. Sterling stand zunächst im Abseits, dann nach tollem Pass von Henderson frei vor Schwedens Torwart. Doch im Eins-gegen-Eins versagten ihm wieder die Nerven (45.).

    Der zweite Durchgang startete mit der ersten gefährlichen Aktion von Schweden. Augustinsson flankte von der linken Seite, Berg köpfte und zwang Pickford zu einer starken Parade (47.). Die Schweden waren in der Folge deutlich engagierter als im ersten Durchgang. Doch die Engländer waren erfolgreicher im Abschluss. Eine hohe Flanke von Lingard segelte in den Strafraum auf den Kopf von Alli, der zum 2:0 vollendete (59.). Der Jubel der Engländer war noch nicht ganz verhallt, da kam der Ball über Toivonen und Berg im Strafraum zu Claesson. Doch Pickford zeigte gegen dessen Flachschuss erneut eine starke Parade und verhinderte den Anschlusstreffer (63.). Und er musste noch mal sein Können zeigen, als er einen Schuss von Berg aus elf Metern über das Tor lenkte (71.)
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    #BRAMEX: Neymar-Qualitäten

    2 Jul 2018
    15:35

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Selbstbewusst, diszipliniert und effektiv - so traten die Brasilianer bei hohen Temperaturen zu ihrem Achtelfinale in Samara gegen Mexiko an. Und dort setzten sie sich dann auch mit 2:0 durch. Angeführt von Neymar, der positiv wie negativ wieder mit seinen Fähigkeiten für Schlagzeilen sorgte.
    Am Sieg der Brasilianer konnte dann auch Mexikos starker Keeper Ochoa heute nichts ändern. Brasilien ist eine Runde weiter und die Mexikaner müssen weiter auf die erste Viertelfinalteilnahme bei einer WM seit 1986 im eigenen Land warten.

    Warum es für die so stark ins Turnier gestarteten Mexikaner wieder nicht gereicht hat, was den Ausschlag für die eher verhalten gestarteten Brasilianer gegeben hat, das verraten wir euch gleich hier bei Kick in Russ, dem WM-Analyse-Podcast von meinsportpodcast.de und 90PLUS: Und für euch am Mikrofon: Malte Asmus und Manuel Behlert von 90 PLUS.

    Spielbericht:

    Trotz Temperaturen weit über 30 Grad gingen beide Mannschaften erstaunlich hohes Tempo. Brasilien hatte leicht mehr Ballbesitz, gewann in der intensiven Partie auch das Gros der Zweikämpfe - doch Mexiko war besser, aktiver und hatte mehr Abschlüsse auf dem Konto. Schon kurz nach Beginn hatte Alisson eine Flanke von Guardado nicht weit genug wegfausten können und hatte Glück, dass der Nachschuss von Lozano geblockt wurde (2.). Lozano wurde dann von Filipe Luis nicht gestört, Chicharito verpasste aber die Hereingabe (15.) . Und Herrera vergab nach guten Zuspiel zentral, weil er sich den Ball erst auf links legen musste und sein Abschluss von Casemiro dann leicht geblockt wurde (22.).

    Es dauerte bis zur Mitte der ersten Hälfte, bis auch Brasilien vor dem gegnerischen Tor auftauchte. Neymar versuchte es alleine auf der linken Seite, schloss aus spitzem Winkel ab Ochoa parierte mit dem Fuß (25.). Brasilien übernahm das Kommando, gewann rund um den Strafraum wichtige Zweikämpfe und kam zu weiteren Chancen. Gabriel Jesus dribbelte in den Strafraum, seinen Abschluss aus spitzem Winkel konnte Ochoa mit einem Reflex entschärfen, der Nachschuss von Coutinho wurde geblockt. (33.). Ein direkter Neymar-Freistoß flog knapp am linken Winkel vorbei (40.). Wirklich gefährlich war das nicht.

    Aber auch in den zweiten Durchgang startete Brasilien aggressiver. Coutinhos Schuss aus 14 Metern konnte Ochoa noch parieren. Doch dann kam Neymar. Er passte mit der Hacke auf Willian, der flankte vor das Tor, Neymar rutschte in den Ball und drückte ihn zum 1:0 über die Linie (51.). Die Selecao bestimmte das Geschehen, gewann nahezu alle Zweikämpfe und hätte um ein Haar nachgelegt. Doch Ochoa vereitelte erneut mit einer Glanzparade eine Großchance nach Direktabnahme von Paulinho (59.) und behielt auch gegen Willian die Oberhand (64.).

    Mexikos Konter, wenn sie denn überhaupt Gelegenheiten dazu bekamen, blieben schwach. Die durchaus anfällige brasilianische Hintermannschaft konnten sie so nicht gefährden. Und sie hatten Glück, ab der 71. Minute nicht in Unterzahl agieren zu müssen. Layun trat dem am Boden sitzenden Neymar beim Versuch an den Ball zu kommen auf dem Fuß. Der Schiedsrichter ließ die Karte stecken, eventuell abgelenkt vom theatralischen Gehabe von Neymar (71.). Und dann bereitete Neymar kurz vor dem Ende noch das 2:0 vor. Über links drang er in den Strafraum ein, legte den Ball an Ochoa vorbei und der kurz zuvor eingewechselte Firmino musste nur den Fuß hinhalten (88.).
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