Kneipensnooker gegen pure Eleganz
Beschreibung
Das Finale der Welsh Open in Newport steht fest. Mit Ronnie O’Sullivan und Jordan Brown treffen zwei Spieler aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Beide setzten sich in ihren Halbfinals jeweils klar mit 6:1 durch und werden im heutigen Endspiel über maximal 17 Frames um die Ray Reardon Trophy spielen. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke über die beiden Halbfinals und die Chancen des Außenseiters am heutigen Finaltag.
Brown einfach cool
Jordan Brown trat in seinem ersten Ranglistenhalbfinale schlichtweg cool auf. Mit zwei Centuries, mehreren weiteren hohen Breaks und stabilem taktischen Spiel war er Stephen Maguire in allen Belangen überlegen. Selbst den zweiten Frame, der einzige, den Maguire gewinnen konnte, musste sich der Schotte beinhart erkämpfen. So wird Brown nun nicht nur in seinem ersten Finale spielen, sondern hat gleichzeitig noch das Ticket für die Players Championship in der kommenden Woche gelöst.
Williams einfach schwach
Mark Williams erwischte gegen Ronnie O’Sullivan im Abend-Halbfinale trotz eines guten Starts einen gebrauchten Tag. Der Waliser holte sich zwar mit einem tollen Break den ersten Frame, konnte danach aber nichts mehr entgegensetzen. O’Sullivan reichte eine gute Leistung mit solidem Scoring, um Williams klar auf Distanz zu halten. Nur knapp über 70 % Locherfolg standen beim dreifachen Weltmeister zwischenzeitlich zu Buche, während O’Sullivan sowohl taktisch als auch beim Breakbuilding deutlich überlegen war.