Auch Robertson raus
Beschreibung
Die gesetzten Spieler haben es bei dieser Snooker-WM gefühlt besonders schwer. Die ungesetzten Spieler sind alle im Rhythmus, das Niveau ist hoch, es gibt für keinen Spieler bislang einen wirklichen Spaziergang.
Das musste an Tag 5 der diesjährigen Ausgabe auch Neil Robertson am eigenen Leib erfahren. Er verlor gegen Robert Milkins mit 5-10 und schied nach insgesamt enttäuschender Leistung aus. Die Saison von Robertson war eher mit einer Achterbahnfahrt zu vergleichen. Einem guten Ergebnis standen zwei schlechte gegenüber, nie konnte sich der Australier in einen wirklichen Rhythmus spielen oder sich bei Turnieren Selbstvertrauen schaffen, um ins Rollen zu kommen.
Für Robert Milkins ist es mal wieder ein gutes Ergebnis, auch er hatte in dieser Saison ordentlich zu kämpfen.
John Higgins und Thepchaiya Un-Nooh haben dagegen ein Feuerwerk abgebrannt. Beide hatten zwischendurch in diesem Match die Möglichkeit, ein Maximum Break zu spielen, beide scheiterten an diesem Vorhaben nur knapp. Kann John Higgins aus dieser Leistung Mut für die nächsten Aufgaben schöpfen? Er gehört zu den Top-Favoriten.
Ein weiterer Spieler aus der „Class of 92“ ist auch weiter. Mark Williams gewann gegen Jimmy Robertson und sagte hinterher: „Lass die anderen sich Sorgen machen, ich kümmere mich um meine eigene Leistung.“ Eine Einstellung, die ihn bislang durchs ganze Turnier getragen hat.
Christian Oehmicke und Andreas Thies aus der Sendung „meinsportpodcast.de goes Snooker“ bilanzieren den fünften Tag und geben ihre Einschätzungen.