Olympic Moments: Das Wasserball-Blutspiel von Melbourne
MSP · Folge  · #70  · 28.07.20  · 7 Min. 46 Sek.

Olympic Moments: Das Wasserball-Blutspiel von Melbourne

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7 Min. 46 Sek.

Beschreibung

Nicht alle Proteste der Olympiageschichte verliefen unblutig. In Peking 2008 trat der kubanische Taekwondo-Kämpfer Angel Valodia Matos einen Schiedsrichter aus Wut über seine Disqualifikation einfach um und fügte ihm eine blutende Kopfverletzung zu.

Noch brutaler ging es im Wasserball-Halbfinale zwischen Ungarn und der UdSSR bei den Spielen 1956 zu. Das Duell ging als „Blutspiel von Melbourne“ in die Geschichte ein. Und es stand unter dem Eindruck des kurz vor den Olympischen Spielen von den Sowjets blutig niedergeschlagenen Aufstands in Budapest.

Beleidigungen und Hiebe flogen über Wasser hin und her … und unter Wasser traten sich die Spieler beider Mannschaften nach Herzenslust in die Beine und noch andere, viel empfindlichere Körperstellen. Das Match wurde dank seines politischen Backgrounds zum Stellvertreterkrieg im Pool. Unterdrückte gegen Unterdrücker. Kleiner Vasallenstaat gegen Großmacht.  Malte Asmus erzählt die Geschichte dieses Spiels.

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