#NGAISL: Musa sorgt für Hoffnung
MSP · Folge  · #111  · 22.06.18  · 17 Min. 37 Sek.

#NGAISL: Musa sorgt für Hoffnung

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17 Min. 37 Sek.

Beschreibung

Nigeria hat den ersten Sieg bei der WM 2018 geholt und damit das Rennen in der Gruppe um Platz 2 sehr spannend gemacht. Gegen Island reichte eine starke zweite Halbzeit des alles überragenden Ahmed Musa, der beide Tore schoss und damit zum Man of the match wurde.

Andreas Thies und Nico Scheck von unserem Kooperationspartner 90PLUS fassen das Spiel zusammen und werfen auch einen Blick auf die Gruppenkonstellation, in der jetzt auch wieder Argentinien eine realistische Chance hat, das Achtelfinale zu erreichen.

 

Spielbericht:

Das Duell zwischen Nigeria und Island war für beide ein ganz wichtiges Duell. Nigeria hatte sein erstes Spiel gegen Kroatien verloren, Island Unentschieden gegen Argentinien gespielt. Um noch eine realistische Chance aufs Weiterkommen zu haben, brauchten eigentlich beide einen Sieg.
Beide Trainer nahmen ein oaar Umstellungen vor. Gernot Rohr änderte auf drei Positionen, unter anderem kam Iheanacho ins Spiel, die Isländer nahmen zwei neue Spieler rein.
Die Isländer hatten den besseren Start. Sigurdsson in der 3. Minute prüfte Torwart Uzoho durch Freistoß, auch in der 6. Minute kam Sigurdsson zum Abschluss. In der Folgezeit überließen die Isländer den Nigerianern den Ball, die konnten damit aber wenig anfangen. Die Isländer waren präsenter.
Chancen waren in der Folgezeit Mangelware auf beiden Seiten. Beide Mannschaften rieben sich in Zweikämpfen auf, gelungene Aktionen konnte man an einer Hand abzählen.
In der 45. Minute gab es dann die erste nennenswerte Chance für die Isländer, doch Finnbogason hatte nur die Hüfte am Ball, der dann auch prompt vorbeisegelte.
Die erste Halbzeit war vielleicht die schwächste bislang bei dieser WM. Gernot Rohr reagierte dann auch und brachte Ebuehi für Idowu.
Die Nigerianer kamen aus der Kabine wie die Feuerwehr, Etebo sorgte nach 12 Sekunden für den ersten Torschuss. Der war aber kein Problem für Halldorsson. Doch in der 48. Minute gab es dann das Tor aus heiterem Himmel. Moses setzte sich auf der rechten Seite durch, flankte nach innen, Musa nahm den Ball volley an und zog per Dropkick ab. Traumtor nach Traumkonter.
Die Nigerianer machten gleich weiter. In der 57. Minute prüfte Ndidi Torwart Halldorsson, doch der konnte den Ball über die Latte lenken.
Es dauerte bis zur 68. Minute, dass die Isländer mal so etwas wie Torgefahr ausstrahlen konnten. Der Sandhäuser Gislason schoss aber weit über das Tor. Ansonsten verflachte die Partie wieder zunehmend.
Musa sorgte in der 75. Minute für die Vorentscheidung. Langer Pass aus der eigenen Hälfte, Musa kam an den Ball, umkurvte Halldorsson und schloss dann eiskalt zum 2-0 ab.
In der 80. Minute dann aber wieder Spannung. Nachdem Schiedsrichter Conger vom VAR auf ein Foul hingewiesen wurde, gab es Elfmeter für Island. Den Anschluss hätte Sigurdsson besorgen können, doch dessen Elfmeter segelte übers Tor.

Nigeria hatte in den letzten Minuten wenig Probleme, den Vorsprung über die Zeit zu bringen.

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