#CRCSRB: Costa Gar Nix
MSP · Folge  · #89  · 17.06.18  · 15 Min. 9 Sek.

#CRCSRB: Costa Gar Nix

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15 Min. 9 Sek.

Beschreibung

Ganz schwere Kost bot sich in Samara beim Aufgalopp des vierten WM-Tages und der Gruppe E. Serbien fuhr einen glanzlosen, aber unterm Strich verdienten 1:0-Sieg gegen Costa Rica ein, der ihnen beste Chancen auf ein Weiterkommen in der Gruppe mit Brasilien und der Schweiz offen hält.

Costa Rica dagegen ließ alles vermissen, was man von einem möglichen Achtelfinalisten einer WM erwarten würde. Richtig in Wallung kamen sie erst bei einer kleinen Rudelbildung in der Nachspielzeit der Partie. Malte Asmus und Manuel Behlert (90PLUS) analysieren.

Spielbericht:

In der munteren Anfangsphase in Samara hatte Serbien in der ersten Minute gleich eine gefährliche Situation, konnten die anfängliche Unsortiertheit der Costa Ricaner aber nicht nutzen. Die bekamen dann die erste richtige Chance des Spiels. Der freistehende Giancarlo Gonzales köpfte allerdings am Tor der Serben vorbei (12.).

Große Highlights boten sich in der Folge nicht, bis Dusan Tadic Mitspieler Adem Ljajic bediente. Der konnte den Ball aus spitzem Winkel allerdings genauso wenig im Tor unterbringen wie kurz darauf Savic, der allerdings auch Probleme bei der Ballannahme zeigte (27.). Ansonsten fanden die Serben kein Durchkommen durch die Hintermannschaft der Costa Ricaner, die ihre Ketten eng zusammenzog.

Zehn Minuten später durfte dann auch Costa Rica auch selber wieder abschließen. Dusko Tosic klärte unglücklich auf Marco Urena, der nach einem Dribbling deutlich zu hoch schoss (39.). Und dann zog Francisco Calvo von links in die Mitte, verfehlte aber das Tor (43.). Die beste Chance der Partie wurde dann kurz vor der Pause den Serben genommen. Ein toller Fallrückzieher von Sergej Milinkovic-Savic, den Kaylor Navas allerdings auch hielt, wurde fälschlicherweise vom Schiedsrichter wegen Abseitsposition abgepfiffen (43.).

Die zweite Hälfte startete nach einer kurzen Abtastphase mit der besten Chance der Partie. Milinkovic-Savic steckte auf Mitrovic durch, der im Eins-gegen-Eins dann aber an Navas scheiterte (50.). Serbien wurde druckvoller, zielstrebiger und belohnte sich kurz darauf. Alexander Kolarov verwandelte einen Freistoß aus halbrechter Position durch die sich öffnende Mauer direkt in den rechten Winkel zum 1:0 (56.).

Die Antwort der Costa Ricaner auf den Rückstand blieb aus. Viel Ballgeschiebe, ideenloses Angerenne – so war die dicht gestaffelte serbische Hintermannschaft jedoch nicht in Gefahr zu bringen. Gefährlicher wurde es dann wieder auf der anderen Seite: Filip Kostic konnte eine Hereingabe aber nicht richtig treffen (76.). Und Mitrovic konnte sich trotz guten Zuspiels von Milinkovic-Savic nicht durchsetzen und scheiterte an einem costaricanischen Abwehrbein (87.). Und die Costa Ricaner mit der letzten Chance der Partie an einer Abseitsposition.

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