#SUICRC: Rasante Nummer
MSP · Folge  · #131  · 27.06.18  · 15 Min. 33 Sek.

#SUICRC: Rasante Nummer

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15 Min. 33 Sek.

Beschreibung

Als Gruppenzweiter hat es die Schweiz ins Achtelfinale der WM 2018 geschafft. Im abschließenden Gruppenspiel der Gruppe E gab es für die Eidgenossen ein 2:2 gegen Costa Rica. Das Spiel hatte viel Tempo, packende Torszenen und unermüdlich kämpfende Costa Ricaner zu bieten. Malte Asmus und Julius Eid (90PLUS) analysieren.

Spielbericht:

Die Schweiz hatte das Weiterkommen gegen die bereits ausgeschiedenen Costa Ricaner selbst in der Hand und legte auch zunächst druckvoll los. Doch leicht machten es die Costa Ricaner den Eidgenossen nicht. Sie gingen früh auf die den Ballbesitz dominierenden Schweizer drauf und konterten bei Ballgewinnen blitzschnell. Mutterseelenallein stand plötzlich Borges nach einer Flanke von links vor Yann Sommer und zwang den Schweizer Schlussmann zu einer ersten Glanztat. Und auch Colindres durfte kurz darauf abziehen, verfehlte aber das Tor knapp. Dazu kamen noch zwei Aluminiumtreffer, die mal wieder
die mangelhafte Chancenverwertung – DAS große Problem der Costa Ricaner bei dieser WM – unterstrichen.

Und die sollte sich kurz darauf rächen. Denn plötzlich waren die Schweizer in Führung – trotz des größeren Ballbesitzes zu diesem Zeitpunkt aus dem Nichts. Lichtsteiner hatte von rechts geflankt, Embolo legte per Kopf quer zu Dzemaili, der aus sieben Metern das 1:0 erzielte (31.). Kurz darauf hätte Gavranovic fast noch erhöht. Doch sein Abschluss wurde abgeblockt. Die Führung der Schweiz zur Pause insgesamt sehr glücklich und vornehmlich Costa Ricas Abschlusschwäche und -pech geschuldet.

Das wendete sich nach der Pause. Die Schweiz ließ es mit der Führung im Rücken ruhiger angehen. Und Costa Rica wurde gefährlicher. Colindres bediente im Strafraum Oviedo, der aus elf Metern volley über das Tor schoss (54.). Besser machte es kurz darauf Waston, der eine Ecke per Kopf ins die Maschen wuchtete (56.). Bei der Schweiz kam dann Drmic für den in der zweiten Hälfte weitgehend blassen Gavranovic. Und per Kopf hätte er auch fast für die Entscheidung gesorgt, köpfte nach Vorarbeit von Embolo aber nur an die Latte (78.).
Kurz vor dem Ende machte er es dann aber besser. Zakaria passte von rechts scharf in die Mitte und Drmic schloss flach zum 2:1 ab (88.). In der Nachspielzeit belohnte sich Costa Rica dann noch. Bryan Ruiz schoss einen Elfmeter zwar an die Latte. Doch von da prallte der Ball an den Rücken von Sommer ins eigene Netz zum verdienten 2:2-Ausgleich (90.+3).

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