Sharapova-Rücktritt und Nadal-Djokovic-Dominanz

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Der beste deutschsprachige Tennis-Podcast mit Andreas Thies und dem freien Tennis-Journalisten Philipp Joubert. Beide fassen in ihrer wöchentlichen Folge die Tenniswoche zusammen und bieten Dir darüber hinaus Dailys zu den Grand Slams. Jetzt abonnieren und richtig eintauchen in die Welt des Tennis-Sports.

Äußerungen unserer Gesprächspartner und Moderatoren geben deren eigene Auffassungen wieder. meinsportpodcast.de macht sich Äußerungen seiner Gesprächspartner in Interviews und Diskussionen nicht zu eigen.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Sharapova-Rücktritt und Nadal-Djokovic-Dominanz

    2. Mrz 2020
    1:41:41

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit reichlich Turnieren, dem Rücktritt von Maria Sharapova und einem Interview mit der Schweizer Tennisexpertin Svenja Mastroberardino.

    Doch die Sendung beginnt mit dem Sieg von Novak Djokovic in Dubai. Noch ist Djokovic in dieser Saison ungeschlagen, auch in Dubai konnte ihn nur Gael Monfils wirklich in Gefahr bringen. Am Ende gewann Djokovic den nächsten Titel, durch einen klaren Sieg im Endspiel gegen Stefanos Tsitsipas. Auch Jan-Lennard Struff konnte überzeugen.

    Nadal wie das heiße Messer durch die Butter

    In Acapulco gewann völlig ungefährdet Rafael Nadal. Er setzte sich im Endspiel gegen Taylor Fritz durch. Für Alexander Zverev war hingegen schon in der zweiten Runde Schluss. Er verlor gegen den Amerikaner Tommy Paul, hatte dabei mal wieder mit Aufschlagproblemen zu kämpfen. Neu in die Siegerlisten eintragen durfte sich der 19-jährige Brasilianer Thiago Seyboth Wild, der das Turnier in Santiago gewann.

    Bei den Damen fand das große Turnier von Doha statt. Hier gewann Aryna Sabalenka ihren nächsten Titel. Sie setzte sich im Endspiel gegen Petra Kvitova durch. Es ist wohl selten der Fall, dass Kvitova auf eine Gegnerin trifft, die ihr so den Schneid abkauft, wie es Sabalenka hier gelang. Ash Barty erreichte das Halbfinale, überraschender schaffte es Svetlana Kuznetsova bis in dieselbe Runde. Das kleinere Turnier in Acapulco konnte Heather Watson gewinnen, die sich im Endspiel gegen die 17-jährige Kanadierin Leylah Fernandez durchsetzte.

    Sharapova tritt zurück

    In der News Sektion geht es natürlich um Maria Sharapova, die in der letzten Woche ihren Rücktritt verkündete. Auch Vania King und Johanna Larsson beendeten ihre Karrieren. Andy Murray plagt sich immer noch mit körperlichen Beschwerden, außerdem gab es die Davis Cup Nominierungen.

    Im letzten Teil der Sendung gibt es ein Interview mit der Schweizer Journalistin Svenja Mastroberardi, die mit Andreas und Philipp über Roger Federer und Stan Wawrinka spricht, genau wie über Belinda Bencic und Leonie Küng.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Blau-Weiß Neuss und die Tennis-Bundesliga

    13. Jul 2020
    01:10:41

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    Thema der Episode

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Chip & Charge, dem Tennis-Talk auf meinsportpodcast.de. Heute mit einer Spezialfolge zur Tennis-Bundesliga im Allgemeinen und Blau-Weiß Neuss im Speziellen. Denn Andreas hat sich Interviewpartner in den Podcast geholt. Auf der einen Seite den 2. Vorsitzenden von Blau-Weiß Neuss, Lutz Steinhöfel. Und auf der anderen Seite einen ehemaligen Spieler, der nach seiner Karriere die Seiten gewechselt hat und jetzt über Sport spricht statt ihn selbst betreibt. Sascha Bandermann ist Moderator und Kommentator für Eishockey, Fußball und Basketball bei Magenta Sport. Früher hat er dagegen selbst Tennis gespielt und war sowohl in der Tennis-Bundesliga für Neuss als auch auf der ATP-Tour unterwegs.

    Doch beginnen wir mit Lutz Steinhöfel. Der ist selbst früherer Spieler in der Bundesliga-Mannschaft gewesen und war nach seiner Karriere auch dafür verantwortlich, gute Spieler nach Neuss zu holen. Dies ist ihm und dem Verein auch nachdrücklich gelungen. Spieler wie Gustavo Kuerten, der junge Rafael Nadal oder auch Stan Wawrinka waren für Blau-Weiß im Einsatz. Mit Andreas spricht Herr Steinhöfel über den Verein, die Bundesliga-Mannschaft und wie sein Verein derzeit mit Corona umgeht.

    Mit Gustavo Kuerten hat Sascha Bandermann sogar Doppel spielen dürfen. Für Neuss in der Bundesliga. Gegen Rainer Schüttler hat Bandermann sogar eine perfekte Bilanz auf der ATP-Tour. Und doch hat es nicht für die Top 100 gereicht. Wie die Karriere verlief, welche Erinnerungen Sascha an seine Bundesliga-Zeit hatte und wie er jetzt auf die höchste deutsche Spielklasse schaut, hat er Andreas im Interview berichtet.

    Wenn euch gefällt, was wir machen, folgt uns doch gerne auf Facebook, Twitter und/ oder Instagram. Wenn ihr die Zeit habt, eine Bewertung und/ oder Rezension auf iTunes zu schreiben, freuen wir uns auch sehr.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Dramaqueen ATP

    6. Jul 2020
    59:20

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einer bunten Tüte News aus der Tennis-Welt. Andreas und Philipp beginnen mit dem Corona-Fall Frances Tiafoe. Der Amerikaner war bei einem Schaukampf in Atlanta positiv getestet worden. Im Vorfeld hatte es Kritik an der Veranstaltung gegeben.

    Noch viel mehr Kritik hatte die Adria Tour auf sich gezogen. Andreas und Philipp arbeiten die desaströs verlaufene Veranstaltung noch mal gründlich auf. Wer hatte sich infiziert? Warum gab es so viel Kritik? Wer kritisierte wen und was könnten die Folgen sein?

    Zverev im Kritik-Kreuzfeuer

    Zu den Teilnehmern gehörte dabei auch Alexander Zverev. Der hatte nach dem positiven Test von Grigor Dimitrov mitteilen lassen, dass er sich in Quarantäne begeben würde, nur um dann einige Tage später doch auf einer Party an der französischen Südküste aufzuschlagen. Auch in diesem Fall gab es Kritik, soll Zverev doch schon bald bei einem Schauturnier in Berlin teilnehmen. Zudem bot das Verhalten Zverevs Anlass für eine Twitter-Auseinandersetzung zwischen Boris Becker und Nick Kyrgios.

    In gut drei Monaten sollen die French Open stattfinden, und das sogar mit Zuschauerinnen und Zuschauern. Das ließen die Veranstalter in der letzten Woche verlautbaren. Andreas und Philipp schauen sich den Plan an und nehmen dies noch mal zum Anlass, darauf zu blicken, wie wahrscheinlich eine Austragung aller für den Herbst anvisierten Turniere wirklich ist. Werden alle Profis trotz der vielen Corona-Fälle in den USA bei den US Open spielen wollen und wird es Profis geben, die sich lieber auf den Sand konzentrieren?

    WTA in der Zwickmühle

    Schon früher soll die WTA-Tour wieder losgehen. Doch auch hier gibt es Herausforderungen. Wie werden sich die immer noch weitestgehend geschlossenen Grenzen auf den Neustart auswirken? Zuletzt sprechen Andreas und Philipp über eine definitive Absage. Denn sowohl Davis Cup als auch Fed Cup werden in diesem Jahr nicht stattfinden. Das wurde in den letzten Tagen verkündet.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    10 Sensationen der Grand-Slam-Historie

    29. Jun 2020
    01:08:35

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einem Blick auf 10 der größten Grand-Slam-Sensationen der vergangenen drei Jahrzehnte. Andreas und Philipp schauen auf jedes der Matches zurück, ordnen die Bedeutung ein und kramen in ihren eigenen Erinnerungen.

    Stakhovskys Warhol-Moment

    Den Anfang macht ein Match aus dem Jahr 2013, als Sergey Stakhovsky in Wimbledon gegen Roger Federer gewann. Federer war damals nicht in herausragender Form, trotzdem kam der Sieg Stakhovskys in der zweiten Runde mehr als überraschend.

    Auch die Niederlage von Ana Ivanovic bei den US Open 2008 gegen die französische Qualifikantin Julie Coin war eine Sensation. Ivanovic war damals Nummer 1 in der Welt während Coin auf Platz 188 im Ranking stand und auf diesem Level keine Erfahrung hatte.

    Die zwei “deutschen” Sensationen

    Eine Niederlage, an die sich die Fans von Boris Becker wohl noch erinnern können, ist jene gegen Peter Doohan in Wimbledon im Jahr 1987. Becker war zweifacher Titelverteidiger, Doohan ein ehemaliger College-Spieler. Trotzdem gewann der Australier in vier Sätzen.

    Steffi Graf verlor 1994 in zwei Sätzen zum Wimbledon-Auftakt gegen Lori McNeil. In zehn Jahren hatte Graf nicht so früh in einem Grand-Slam-Turnier verloren. Aber hier hatte sie dem Serve & Volley Tennis von McNeil nicht genug entgegen zu setzen.

    Ein Match, an das sich wohl alle erinnern können, ist die Niederlage von Rafael Nadal gegen Robin Söderling bei den French Open. Eine der größten Sensationen der Tennisgeschichte.

    Henins unvorstellbare Niederlage

    Auch Justine Henin war in Strecken ihrer Karriere absolut dominant, so auch im Jahr 2007. Trotzdem verlor sie als haushohe Favoritin im Wimbledon Halbfinale gegen Marion Bartoli.

    Pete Sampras war am Ende seiner Karriere, als in der zweiten Runde von Wimbledon gegen den Schweizer Qualifikanten George Bastl verlor.

    Selbiges kann nicht über Serena Williams gesagt werden, die im Jahr 2015 sogar fast den Grand Slam gewonnen hätte. Dann wurde sie im Halbfinale der US Open von Roberta Vinci gestoppt.

    Gleich zwei überraschende Niederlagen in der ersten Runde gab es bei den French Open 1990. Damals verloren sowohl Boris Becker als aus Stefan Edberg innerhalb von Stunden.

    Eine ganz junge Jennifer Capriati gewann 1991 gegen die neunfache Wimbledon-Siegerin Martina Navratilova.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Der steinige Weg zurück

    22. Jun 2020
    01:04:12

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einem News-Roundup nach den ereignisreichen, letzten Tagen im Tennis. Die Sendung beginnt mit einer kurzen Breaking News. Denn nach der eigentlichen Aufzeichnung kam die Nachricht rein, dass Grigor Dimitrov am Sonntag positiv auf Covid-19 getestet wurde. Der Bulgare hatte in den vergangenen Tagen an der von Novak Djokovic organisierten Adria Tour teilgenommen. An dieser Turnierserie hatte es in den vergangenen Tagen Kritik gegeben, weil die Abstandsgebote offensichtlich nicht eingehalten wurden. Dimitrov hatte während der Zeit offensichtlich Kontakt mit anderen Spitzenspielern wie Djokovic und Alexander Zverev.

    Die US Open finden (wohl) statt

    Nach diesem Intermezzo geht es bei Andreas und Philipp mit dem regulären Programm weiter. Denn unter der Woche wurde die Rückkehr der Tennis-Touren verkündet. So sollen in diesem Jahr unter anderem noch die French Open und die US Open stattfinden. Über die Corona-Schutzmaßnahmen der US Open unterhalten sich Andreas und Philipp dann auch ausführlich. Wie sieht die „Bubble“ aus? Wann wird gespielt, wer hadert noch, wer scheint spielen zu wollen und von wem kommt Kritik?

    Die Profitouren veröffentlichen ihre neuen Kalender

    Im zweiten Teil blicken Andreas und Philipp auf die Rückkehr der WTA- und ATP-Tour. Welche Termine stehen schon fest? Die WTA hat nach den French Open eine längere Serie in Asien anvisiert – hier vor allem in China. Die ATP will sich noch nicht öffentlich festlegen, wobei in Schweizer Medien schon zu lesen war, dass das Turnier in Basel in diesem Jahr nicht stattfinden soll. Das dürfte auch damit zu tun haben, dass Roger Federer kürzlich angekündigt hat, in diesem Jahr nicht mehr spielen zu wollen. Der Schweizer beendet nach einer zweiten Operation die Saison.

    Zum Abschluss der Sendung sprechen Andreas und Philipp noch kurz über die zurzeit stattfinden Formate – sowohl die vom DTB organisierte Tour als auch Patrick Mouratogolous neuste Idee. Der Franzose lässt im Moment an den Wochenenden in seiner Akademie nach ganz neuen Regeln spielen.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Die One-Hit-Wonder der Grand-Slam-Historie, Teil 2

    8. Jun 2020
    44:04

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem zweiten Teil unserer „One Hit wonder“. Wir blicken über zwei Sendungen auf zehn Spielerinnen und Spieler zurück, die einen ganz großen Grand-Slam-Erfolg hatten aber darüber hinaus nie weitere herausragende Erfolge feiern konnten.

    Puerta siegt und wird des Dopings überführt

    Während viele „One Hit wonder“ Pech hatten, kann selbiges nicht unbedingt über Mariano Puerta gesagt werden. Denn der Argentinier musste zwei Dopingsperren absitzen, erreichte aber immerhin das Finale bei den French Open 2005. Damals war er der erste Finalgegner in Roland Garros von Rafael Nadal. Während Nadal zum Sandkönig aufstieg, ward von Puerta im Anschluss nicht mehr viel gehört.

    Schon als Jugendliche konnte Kirsten Flipkens ganz große Erfolge feiern. Doch es dauerte ein gutes Jahrzehnt, bis sie auch bei den Damen annähernd erfolgreich war. Flipkens erreichte in Wimbledon 2013 das Halbfinale, jenes Turnier, bei dem Sabine Lisicki im Endspiel der Französin Marion Bartoli unterlag.

    MaliVai Washington schaffte es im Jahr 1996 sogar bis ins Finale von Wimbledon und unterlag dort in einem eher drögen Match dem Niederländer Richard Krajicek. Dafür hatte Washington im Halbfinale das Kunststück geschafft, im fünften Satz einen 1:5 Rückstand gegen Todd Martin aufzuholen. Auch für Washington ging nach diesem Erfolg nicht mehr viel. Doch das Wimbledon-Finale nimmt ihm niemand mehr.

    Noch mehr Aufmerksamkeit bekam Alexandra Stevenson im Jahr 1999. Als Qualifikantin zog die Amerikanerin ins Halbfinale ein und sorgte dabei nicht nur mit ihren Aufschlägen, sondern auch mit ihrem Auftreten für Furore. Obwohl Stevenson noch lange spielte, kam sie nie mehr annähernd an diesen Erfolg heran.

    Auch Jerzy Janowicz stand einst im Halbfinale in Wimbledon. Doch auch er konnte seitdem nicht mehr richtig bei einem Grand Slam überzeugen. Obwohl Janowicz noch spielt, fehlte es zwischendrin wohl an Motivation. Auch der Körper machte nicht mit. Immerhin ist Janowicz mit 29 Jahren noch so jung, dass er dem ersten Hit vielleicht noch einen zweiten wird folgen lassen können.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Die One-Hit-Wonder der Grand-Slam-Historie, Teil 1

    1. Jun 2020
    51:16

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem ersten Teil unserer „One Hit wonder“. Wir blicken über zwei Sendungen auf zehn Spielerinnen und Spieler zurück, die einen ganz großen Grand-Slam-Erfolg hatten aber darüber hinaus nie weitere herausragende Erfolge feiern konnten.

    Andreas und Philipp beginnen die Sendung mit Nicole Vaidisova. Die Tschechin erreichte sogar zwei Grand-Slam-Halbfinals innerhalb von 12 Monaten. Aber nur wenige Jahre nach diesem frühen Hoch war sie im Alter von 20 erstmals zurückgetreten. Zwar kam Vaidisova noch mal zurück, ihr großes Potential konnte sie jedoch nie ganz erfüllen.

    Ganz so illuster war die Karriere von Martin Verkerk nicht. Der Niederländer war über den Großteil seiner aktiven Zeit ein Challenger-Spieler, der allerdings ein ganz großes Ding raushauen konnte. Im Jahr 2003 erreichte er völlig überraschend das Finale der French Open, besiegte auf dem Weg die klar favorisierten Carlos Moya und Guillermo Coria.

    Die tragische Karriere von Jelena Dokic

    Einen tragischen Einschlag hatte die Laufbahn von Jelena Dokic. Ihr gewalttätiger Vater stand ihrem ursprünglichen Erfolg schon schnell im Weg. Dokic konnte das Halbfinale in Wimbledon im Jahr 2000 erreichen. Doch zwischendrin tauchte sie über Jahre ab, bevor es dann doch noch zu ein paar Highlights später in der Karriere reichte.

    Der Peak von Joachim Johansson war noch kürzer. Verletzungen verhinderten, dass der Schwede nach seinem Durchbruchsjahr 2004 noch weitere Erfolge feiern konnten. Dabei hatte Johansson das Potential, langfristig zumindest in den Top 10 mitmischen zu können. Doch am Ende blieben nur zwei Jahre in den Top 100 und das Halbfinale bei den US Open 2004.

    Das eine herausragende Grand Slam Turnier kam auch für Melanie Oudin in New York. Dort erreichte sie 2009 das Viertelfinale, besiegte dabei auf dem Weg die erste Garde des russischen Tennis: Elena Dementieva, Nadia Petrova und Maria Sharapova. Auch Oudin konnte nie wieder an diesen Erfolg anknüpfen.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Österreich hat einiges vor!

    25. Mai 2020
    01:00:36

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einem ausführlichen Blick nach Österreich und den neuesten Tennisentwicklungen in Zeiten der Corona-Krise. Damit beginnen Andreas und Philipp auch die Sendung, sprechen über weitere Absagen auf der Damen- und Herren-Tour. Schon innerhalb der nächsten Wochen könnte die Entscheidung fallen, ob die US Open stattfinden und was die Vorausetzungen dafür wären. So wird das ‚Ja‘ oder ‚Nein‘ vermutlich auch davon abhängen, ob die Spitzenspielerinnen und Spitzenspieler bereit sind in eine mögliche Quarantäne zu gehen und wie die Situation um die übertragenden TV-Anstalten aussieht.

    Hilfsfonds der ATP und WTA steht

    Nach einigem hin und her scheint hingegen eine endgültige Einigung beim Thema Hilfsfonds nahe. In den vergangenen Tagen hat es erste Details gegeben, wie exakt das Geld zwischen den Spielerinnen und Spielern verteilt werden soll. Faktoren sind die jeweilige Weltranglistenposition, das bisher eingenommene Preisgeld und die Teilnahme an WTA-Turnieren bzw. Grand-Slam-Turnieren. Kein Geld wird es wohl für Spielerinnen und Spieler geben, die sich im Ranking zwischen den Plätzen 500 und 700 befinden. Hier scheint die ITF zu überlegen, ob und wie sie einspringen kann.

    Wie sieht es in Österreich aus, Lukas Zahrer?

    Im Anschluss an die News gibt es ein ausführliches Gespräch mit Lukas Zahrer (Spox Österreich, Tennisnet), besonders gerne gesehener Gast der Sendung und Experte für österreichisches Tennis. Zahrer erklärt, was es mit den Plänen von Wolfgang Thiem (Vater von Dominic) auf sich hat, eine neue Trainingsbase im Osten Österreichs zu schaffen. Auch von Sohn Dominic gibt es ein paar Neuigkeiten. So wird Thiem an der neuen innerösterreichischen Spielserie teilnehmen, die am heutigen Montag startet. Außerdem sprechen Lukas, Andreas und Philipp noch über Thiems öffentlich geäußerte Meinung zum einst angedachten Hilfsfonds. Neben dem von den beiden Touren und Grand Slam gestützten Fonds sollte es auch noch einen von den Spielern selbst angestoßenen Fonds geben. Hier hatte sich Thiem kritisch gezeigt.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Elektronische Unterstützung beim Tennis

    18. Mai 2020
    01:15:58

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    Thema der Episode

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Chip & Charge, heute mit einem Gespräch zu Hawk-Eye, FoxTenn und Co. Die elektronische Unterstützung des Schiedsrichters beim Tennis hat Anfang des 21. Jahrhunderts Einzug gehalten. Anfangs noch reserviert empfangen worden, unter anderem von Roger Federer, ist das elektronische Line-Calling inzwischen Standard auf WTA-, ATP- und ITF-Ebene.

    Dr. Otto Kolbinger forscht am Lehrstuhl für Trainingswissenschaft und Sportinformatik an der TU München zum Thema der Weiterentwicklung von Regelwerken. Seine Dissertation schrieb er über die elektronische Unterstützung beim Tennis. Er ist also der ideale Gesprächspartner für dieses Thema.

    Im ersten Teil sprechen Andreas und Dr. Kolbinger über das Hawk-Eye, das 2005 Einzug ins Tennis hielt. Anfangs noch Gegenstand von einigen Kontroversen, hat es sich im Laufe der Jahre zum Standard im Welttennis gemausert. Doch wie funktioniert das Hawk-Eye eigentlich? Und warum ist das gar nicht das exakte Bild des Balles, das angezeigt wird.

    Im zweiten Teil ist dann der Konkurrent vom Hawk-Eye das Thema. FoxTenn gibt es seit 2012 und beansprucht für sich, den 100% wahren Ballabdruck zeigen zu können. FoxTenn wurde in diesem Jahr auch schon bei Sandplatzturnieren eingesetzt.

    Im letzten Teil geht es noch um weitere Firmen, die es am Markt gibt sowie das jetzige Forschungsgebiet von Dr. Kolbinger. Es geht um die “Trivial Offenses” genannten Regelüberschreitungen im Sport und wie daraus Weiterentwicklungen im Tennis hervorgerufen werden können. Ein Thema ist das Coaching.

    Hier der im Podcast angesprochene Punkt von Caroline Garcia, die mit FoxTenn nicht ganz einverstanden war.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Tennis auf der Suche zurück

    11. Mai 2020
    01:07:49

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge, dieses Mal mit einem Tennis-Update zu Corona Zeiten und der Beantwortung eurer Fragen. Die Sendung beginnt jedoch mit einem Überblick: Wo stehen wir gerade, wie kommt das Tennis langsam zurück? Im Moment geschieht die Rückkehr in Form kleiner Showturniere, wie zum Beispiel jenem in Höhr-Grenzhausen, wo während der letzten beiden Wochen verschiedene in Deutschland beheimatete Spieler antraten. Ähnliche Veranstaltungen fanden oder finden in den USA, in Frankreich und vielleicht bald auch in Australien statt.

    Was machen die Grand Slams?

    Australien ist bekannterweise auch Austragungsort von einem der vier Grand Slam Turniere. Doch ob die Australian Open 2021 stattfinden werden, steht zurzeit natürlich genau so in den Sternen, wie die Austragung der French Open und US Open in diesem Jahr. Andreas und Philipp bereiten die Lage auf und sprechen auch über andere aktuelle Entwicklungen. So gab es in letzter Zeit immer wieder Bestrebungen, einen Hilfsfonds für jene Spielerinnen und Spieler aufzusetzen, die durch die aktuelle Lage in finanzielle Nöte geraten sind. Zeitgleich kam in den letzten Wochen auch das Thema einer Vereinigung der beiden Profitouren auf. Wie realistisch ist so ein Zusammengehen?

    Fragerunde

    Im Anschluss an den aktuellen Teil beantworten Andreas und Philipp auch noch eure Fragen. So wolltet ihr zum Beispiel wissen, wie die beiden zu Novak Djokovics Aussagen bezüglich einer vermeintlichen Impfflicht als Teil einer Wiederaufnahme des internationalen Spielbetriebs stehen? Außerdem wolltet ihr wissen, welche Reformen in dieser Ruhezeit des Tennis angestoßen werden könnten? Ein Thema was uns sicherlich noch lange begleiten wird ist die GOAT-Debatte, die Frage also welcher Herrenspieler nun der Beste aller Zeiten ist. Wird irgendwem die aktuelle Situation mehr zupass kommen als den anderen beiden Spielern mit Ansprüchen auf den Thron? Zum Schluss sprechen Andreas und Philipp noch über Hazem Naw, dessen Geschichte hier schon mal vom Deutschlandfunk niedergeschrieben wurde und der einer der Teilnehmer des Turniers in Höhr-Grenzhausen ist. Hier der Link.

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Hartplätze: Es kommt nicht nur auf die Körnung an!

    27. Apr 2020
    58:48

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    Thema der Episode

    Herzlich Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Chip & Charge, dem Tennis-Talk auf meinsportpodcast.de.

    Wie ihr es von uns gewohnt seid, wollen wir nicht nur über das Geschehen auf dem Platz berichten, sondern auch das große Ganze außerhalb des Platzes abbilden. Wir sprachen in diesem Podcast schon mit einer Schiedsrichteri und hatten zum Beispiel auch den Greenkeeper des Rasenturniers in Halle als Interviewgast. In eine ähnliche Richtung geht das heutige Interview. Wir wollen über Hartplätze sprechen. Knapp 60% der Profi-Saison auf WTA- und ATP-Tour wird auf Hartplätzen ausgespielt. Es gibt die Hartplätze, die den Ruf haben, sehr langsam zu sein, wie z.B. in Indian Wells. Andere Plätze werden als schnell bezeichnet. Im Herbst, wenn in Asien gespielt wird, wird von schnellen Böden gesprochen. Aber was macht denn einen Hartplatz zu einem schnellen Hartplatz? Und wie ist so ein Hartplatz überhaupt aufgebaut? Das haben wir uns gefragt.

    Andreas hatte die Möglichkeit, mit Andreas Kemmerer und Albert Wagner zu sprechen. Die beiden vertreiben mit ihrer Firma AV Syntec Sportbodensysteme in den deutschsprachigen Ländern Hartplätze der Marke Reboundace. Im Interview haben sie erklärt, was einen Hartplatz ausmacht und welche Unterschiede es zwischen den einzelnen Hartplätzen gibt.

    Darüber hinaus geben sie Auskunft darüber, wie ein Hartplatz aufgebaut wird, wie er verlegt wird und wie er gepflegt werden muss. Auch auf das Thema Geschwindigkeit gehen die beiden ein. Wann ist ein Hartplatz langsam, wann schnell?

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