Zwischenruf: Michael Stich

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Yevgeny Kafelnikov

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Zwischenruf: Michael Stich

    22 Dez 2019
    59:30

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einer speziellen Sendung während der Tennispause im Dezember. Über vier Ausgaben präsentieren euch Andreas und Philipp vier bedeutende Tennisspieler und Tennisspielerinnen, die zu den prägenden Figuren ihrer Zeit gehörten. Ein ähnliches Projekt gab es schon im letzten Jahr, auch diese Ausgaben könnt ihr auf der Seite von meinsportpodcast.de nachhören:

    Lindsay Davenport

    Dinara Safina

    David Nalbandian

    Justine Henin

    Marat Safin

    Gustavo Kuerten

    Andre Agassi

    Li Na

    Die vergleichsweise kurze Karriere des Michael Stich


    In der heutigen Ausgabe widmen sich Andreas und Philipp dem ehemaligen Wimbledon Sieger Michael Stich. Der Elmshorner wurde während seiner aktiven Zeit stets über und im Vergleich zu Boris Becker definiert, hatte aber auch darüber hinaus eine erstaunliche Karriere. Zwar blieb Stich dem Profitennis nur ein gutes Jahrzehnt erhalten, und nicht alle waren sich sicher, ob er während dieser Zeit wirklich das Maximum aus seinen Möglichkeiten machte. Aber auch so standen am Ende eine Karriere mit teils überragenden Ergebnissen.

    Wimbledon als legendärer Turniersieg


    Stich war der einzige deutsche Herrenspieler seiner Zeit, der alle ATP Turniere in Deutschland gewinnen konnte. Neben Wimbledon erreichte er auch bei den US Open und bei den French Open das Endspiel. Zwar schaffte es Stich nie bis ganz an die Weltranglistenspitze, doch ging es für ihn bis auf die zweite Position der Weltrangliste und gewann das Jahresendturnier. Er war dabei in den 1990er Jahren übrigens der einzige Spieler, der das Jahresendturnier ohne Satzverlust für sich entscheiden konnte.

    Doch Stichs Karriere war fast genauso bekannt für seine Fehltritte wie für die großen Erfolge. Beim Davis Cup Halbfinale im Jahr 1995 in Russland vergab Stich im entscheidenden Match gegen Andrej Chesnokov neun Matchbälle. Nur wenige Wochen später knickte er beim Turnier in Wien böse um. Die Bilder gingen damals um die Welt. Doch nur wenige Monate später stand Stich im Finale der French Open. Ein Jahr später war dann Schluss. Nach dem Erreichen des Halbfinales beim Wimbledon Turnier 1997 beendete Michael Stich seine erfolgreiche Karriere.


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  • Chip & Charge | Tennis |

    Fünf Turniere, vier Premieren

    22 Jul 2019
    1:05:41

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge, der ersten seit dem Ende des Wimbledon Turniers. Obwohl die größten Namen des Sports es zur Zeit etwas ruhiger angehen lassen, gab es doch Geschichten en masse in der letzten Woche. So gab es bei den fünf WTA- und ATP-Turnieren in der letzten Woche vier PremierensiegerInnen.

    Rybakina und Ferro triumphieren


    Auch beim Turnier in Bukarest, wo Elena Rybakina sich erstmals auf der Siegerinnenliste eines WTA-Turniers eintragen konnte. Die 20-jährige Kasachin gehört zu den größeren Talenten im Damentennis. In Lausanne war es die Französin Fiona Ferro, die ihre Premiere feiern konnte. Sie besiegte im Endspiel Alize Cornet.

    "Silberrücken" Isner


    Die Herren hatten gleich deren drei ATP-Turniere zu bieten in der letzten Woche. In Bastad konnte sich Nicolas Jarry durchsetzen. Der Chilene ist hochaufgeschossen und ein Spieler, der in den kommenden Jahren noch einen weiteren Sprung nach oben machen könnte. In Umag, wie Bastad übrigens ein Ferienort mit beeindruckender Kulisse, gewann Dusan Lajovic erstmals einen Titel. Der Serbe hatte im Frühling schon das Finale von Monte Carlo erreicht. Nun setzte er einen drauf mit dem Sieg in Umag. Dabei gewann er im Endspiel gegen Attila Balazs. Der Ungar, sonst eher in der zweiten und dritten Liga des Tennis unterwegs, erreichte hier zum ersten Mal das Finale eines ATP-Turniers. In Newport setzte sich hingegen ein alter Bekannter durch. John Isner konnte abermals beim Rasenturnier auf der Anlage der Tennis Hall of Fame gewinnen.

    Trennung von Kerber und Schüttler


    Die Tennis Hall of Fame ist dann auch eines der Themen in der News-Sektion. Denn dort wurden am Wochenende Mary Pierce, Yevgeny Kafelnikov und Na Li aufgenommen. Eine weitere Neuigkeit aus der letzten Woche war die Trennung von Angelique Kerber und Rainer Schüttler. Keine große Überraschung mehr nach dem frühen Ausscheiden von Kerber in Wimbledon. Zum Abschluss der Sendung blicken Andreas und Philipp noch kurz auf die Auslosung des Turniers von Hamburg, das in dieser Woche stattfindet. Dort wird auch Andreas von Dienstag bis Donnerstag zu Gast sein.


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