WM-Fazit: Standards, VAR & Taktik

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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    WM-Fazit: Standards, VAR & Taktik

    16 Jul 2018
    45:28

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    Thema der Episode

    FIFA-Boss Gianni Infantino lobte die WM 2018 - natürlich - als die “bestes WM ever”. Vladimir Putin wird ihm da sicherlich uneingeschränkt zustimmen. Die Franzosen mit kleinen Abstrichen vielleicht auch. Doch es gibt auch andere Stimmen. Julian Nagelsmann beispielsweise fand die WM eher langweilig. Viele Fans meckerten sogar über die “schlechteste WM ever”. Doch was stimmt denn nun. Wie muss man die WM 2018 einschätzen? In der Abschlussfolge von Kick in Russ, unserem WM-Podcast hier auf meinsportpodcast.de zusammen mit 90PLUS, ziehen Malte Asmus und die 90PLUS-Experten Chris McCarthy und Steffen Gronwald ein sportliches Fazit der vierwöchigen Veranstaltung in Russland.


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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #BRABEL: Streichen wir "geheim"

    6 Jul 2018
    18:52

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    Thema der Episode

    Eiskalt im Konter und Abschluss, aber mitunter ziemlich instabil in der Defensive. Das sind die Belgier bei dieser WM in Russland. Und mit dieser Ausstattung haben sie es bis ins Halbfinale geschafft. Sie schlugen im WM-Viertelfinale in Kasan Brasilien mit 2:1.
    Und das trotz Dauerdrucks der Brasilianer in der zweiten Hälfte. Der ewige Geheimfavorit misst sich also am Dienstag in St. Petersburg mit Frankreich und Brasiliens Titelmission ist gescheitert.

    Warum? Und ist Belgien immer noch ein Geheim- oder ein richtiger Favorit? Das erklären wir in der Analyse bei Kick in Russ, dem WM-Podcast von meinsportpodcast.de und 90PLUS mit Malte Asmus und Nico Scheck von 90PLUS.

    Ein Eigentor von Fernandinho brachte die Belgier früh im Spiel in die Siegspur (13.). Ein eiskalt abgeschlossener Konter durch de Bruyne sorgte dann nach einer guten halben Stunde für das 2:0. Doch mit dem Rücken zur Wand bzw einem Bein bereits im Flieger drückten die Brasilianer Belgien mehr und mehr in die eigene Hälfte. Renato Augustos Einwechslung brachte noch mal frischen Wind und den Anschlusstreffer (76.). Aber das war am Ende zu wenig.

    Spielbericht:
    Der erste Abschluss in der rasanten und offenen Anfangsphase gehörte Belgien. Fellaini und De Bruyne hatten im Gegenpressing gegen Fernandinho den Ball erobert, De Bruyne eingesetzt. Doch dessen Schuss aus 20 Metern geht weit links am Tor vorbei (2.). Gefährlicher wurde es auf der Gegenseite. Neymar hatte eine Ecke von links an den ersten Pfosten geschlagen, wo Thiago Silva den Ball mit dem Oberschenkel an den Pfosten lenkte (8.).

    Brasilien wirkte in seinen Aktionen etwas gefährlicher, konnte wie erwartet die belgische Abwehr zwar auch mehrmals ins Wackeln bringen. Doch in Führung ging Belgien. Nach einer Ecke von Chadli und einem Eigentor der Selecao. Jesus und Fernandinho behinderten beim Versuch den Eckball per Kopf zu klären und von Fernandinhos Oberarm prallte der Ball ins eigene Netz (13.). Brasilien versuchte schnell zu antworten, hatte auch mehr Ballbesitz und Abschlüsse. Aus dem Spiel heraus kamen sie aber nicht zu zwingenden Chancen und ermöglichte Belgien dadurch immer wieder Räume für ihr schnelles Umschaltspiel.

    Wenn es gefährlicher wurde, dann nach Standards - allerdings dann auch auf der anderen Seite. So nutzten die Belgier nach einem brasilianischen Eckball auch die nächste dicke Chance zum 2:0. Fellaini hatte klären können und dann konterte Belgien. Lukaku dribbelte durchs Mittelfeld, passte auf de Bruyne und der konnte mit einem satten Schuss vom rechten Strafraumeck die Führung ausbauen (31.).

    Dauerdruck der Brasilianer nach der Pause. Die Belgier konnten dank guter Raumaufteilung die Offensivbemühungen der Selecao abwehren. Und wenn alles nichts half, war Keeper Courtois zur Stelle. Brasilien verlagerte das Spiel aber immer tiefer in die gegnerische Hälfte, ließen den Belgiern durch gute Staffelung kaum Gelegenheiten mehr zum Kontern. Doch wenn sie sich boten, wurde es gefährlich. De Bruyne spielte Lukaku am linken Strafraumeck an. Doch dessen Schuss ging knapp rechts vorbei (63.).

    Die Einwechslung von Renato Augusto brachte Brasilien dann neue Kraft. Coutinho lupfte den Ball über Belgiens Abwehr auf den Kopf von Augusto. Und der nickte zum 1:2-Anschlusstreffer ein (76.). Brasilien drückte weiter - und wieder war es Renato Augusto, der das Loch in der Mitte der belgischen Hintermannschaft fand und knapp neben das Tor verzog (80.). Und auch Coutinho kam noch zum Abschluss - allerdings ebenfalls vorbei (84.).

     


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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #URUPOR: Cavani schickt CR7 heim

    30 Jun 2018
    18:45

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    Thema der Episode

    Auch das zweite Spiel des Achtelfinals, Uruguay gegen Portugal, war kein fußballerisches Feuerwerk, aber es war ins Sachen Einsatz und Leidenschaft richtig Feuer drin. Und auch eine ganze Menge Drama. Denn ausgerechnet der Held des Abends - Doppeltorschütze Edinson Cavani - musste beim 2:1-Sieg Uruguays vorzeitig verletzt ausgewechselt werden.

    Ob der Stürmerstar im Viertelfinale gegen Frankreich allerdings mitmischen kann, ist fraglich. Wie Uruguay sich gegen Portugal durchsetzte, warum der Europameister und Cristiano Ronaldo nach Hause fahren müssen, analysieren bei Kick in Russ auf meinsportpodcast.de Malte Asmus und Manuel Behlert von 90PLUS.

    Spielbericht:

    Das Spiel begann mit einem Traumstart für Uruguay. Ihre Devise: defensiv kompakt stehen und das Spiel nach vorne den Superstars überlassen. Und das klappte zumindest einmal hervorragend: Erste Chance, erstes Tor. Cavani verlagerte das Spiel mit weiter Flanke vom rechten auf den linken Flügel, pirschte sich in den Strafraum und bekam von Suarez die perfekte Flanke serviert: Mit der Wange oder dem Kinn schloss er zum 1:0 ab (7.).

    Es sollte der einzige erfolgreiche Pass von Suarez auf Cavani in der ersten Hälfte bleiben. Uruguay konzentrierte sich in diesem von viele Zweikämpfen geprägten Spiel mit der Führung im Rücken erst mal auf die Defensive und lauerte auf Konter. Die nächste gute Chance hatten sie Mitte der ersten Hälfte per Freistoß. Suarez zwang Rui Patricio Patricio per Aufsetzer zu einer guten Parade (22.). Ansonsten Portugal ergriff die Initiative. Allerdings mangelte es den Südeuropäern an Tempo, kreativen Ideen und Genauigkeit, um die Abwehr Uruguays zu knacken. Die wenigen Abschlüsse blieben harmlos, Ronaldo kam nicht einmal in den gegnerischen Strafraum - einige seiner Schüsse aus der zweiten Reihe wurden geblockt.

    Besser lief es dann nach einer Ecke von der linken Seite kurz nach Wiederanpfiff. Uruguays Abwehr orientierte sich zu Ronaldo und aus dem Hinterhalt huschte Pepe heran und köpfte zum 1:1 (55.). Portugal bekam durch den Ausgleich kurzzeitig Oberwasser, dann aber auch prompt wieder den Dämpfer verpasst. Abstoß Muslera, weitergeleitet von Bentancur zu Cavani und der schlenzte den Ball ins rechte Toreck und stellte mit dem 2:1 für Uruguay den alten Abstand wieder her (62.).

    Portugal erhöhte das Risiko. Quaresma kam für Adrien Silva und André Silva für den blassen Goncalo Guedes. Auf der Gegenseite verletzte sich ausgerechnet Doppeltorschütze Cavani, sodass er ausgewechselt werden musste. Uruguay blieb trotz dieses Schocks ruhig und in der Defensive weiter sicher. Und da Portugal offensiv viel Stückwerk zeigte und somit wenig gefährlich wurde, zog Uruguay ins Viertelfinale ein.


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    #JPNPOL: Ins Schwitzen gekommen

    28 Jun 2018
    16:09

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    Thema der Episode

    Japan hat sich trotz einer 0-1 Niederlage gegen Polen für das Achtelfinale qualifiziert. Da Kolumbien gegen Senegal siegte, waren die Japaner aufgrund der Fair-Play-Wertung weiter. Julius Eid von unserem Kooperationspartner 90PLUS und Andreas Thies fassen das Spiel zusammen.

     

    Spielbericht:


    Japan musste noch etwas tun, um sicher das Achtelfinale zu erreichen, die Polen waren nach zwei schwachen Auftritten schon ausgeschieden. Trotzdem rotierte Japans Trainer Akira Nishino deutlicher als sein Pendant auf polnischer Seite. Gleich sechs neue Spieler standen in der Stamm-11 gegenüber fünf neuen Kräften bei Polen. Für Shoji, Hasebe, Haraguchi, Kagawa, Inui und Osako beginnen Makino, Yamaguchi, Gotoku Sakai, Usami, Okazaki und Muto.
    In Wolgograd wurden 36 Grad gemessen.
    Die Japaner, für die es um mehr ging, begannen etwas nervös. Ballverluste gleich am Anfang brachten die Abwehr ins Schwitzen.
    In der 12. Minute hatte Shinji Okazaki nach Fehlpass von Bednarek die Kopfballchance, aber er setzte den Ball vorbei. Das schien die Japaner aber geweckt zu haben, auch Muto testete Fabianski, den neuen Torwart Polens. Sakai in der 16. Minute hatte den nächsten Torschuss. Danach verflachte das Spiel etwas. Die Polen schafften es nur selten vor das Tor der Japaner, die Asiaten selbst ließen es etwas ruhiger angehen. Ein Unentschieden würde ihnen reichen. Als alles einzuschlafen drohte, kamen die Polen zur bisher besten Chance des Spiels. Grosicki kam nach Flanke von rechts freistehend zum Kopfball, doch der japanische Torwart Kawashima kratzte mit einer Riesen-Parade den Ball von der Linie.
    Usami hatte die nächste Torchance in der 35.Minute, doch Fabianski klärte soiverän. Danach verflachte das Spiel wieder, so ging es schiedlich friedlich mit 0-0 in die Pause.
    In der 47. Minute musste Okazaki verletzt raus, Osako kam ins Spiel.
    In der zweiten Halbzwit tat sich erst mal nicht viel, außer, dass die Polen in der 54. Minute zum ersten Mal halbwegs gefährlich vor das Tor der Japaner kamen.
    In der 59. Minute kamen die Polen aus dem heiteren Himmel zum 1-0. Nach Freistoß Kurzawa kam Bednarek freistehend zum Volleyschuss und netzte unhaltbar für Kawashima ein.
    Die Japaner waren zu diesem Zeitpunkt ausgeschieden und mussten etwas tun. Doch die Angriffe verliefen teils sehr phantasielos.
    Lewandowski hatte in der 74. Minute seine erste Großchance, doch er brachte den Ball nicht im Tor unter. Da die Kolumbianer aber gleichzeitig das 1-0 gegen Senegal geschossen hatten, waren die Japaner wieder weiter.
    In der 79. Minute kam mit Slawomir Peszko ein Ex-Bundesliga-Spieler für Polen aufs Feld.
    Zu diesem Zeitpunkt und bei dieser Konstellation durfte es kein Gegentor mehr für die Japaner geben, doch Makino hätte beinahe bei einer Abwehraktion das EIgentor geschossen. Kawashima rettete in höchster Not. Ab der 84. Minute schoben sich die Japaner den Ball nur noch zu. Würde sich auf dem anderen Platz noch was tun? Es war ein Ritt auf der Rasierklinge. Doch die Japaner hatten am Ende Glück. Senegal schaffte kein Tor mehr, Japan ist durch.


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    #IRNPOR: Portugals Probleme

    25 Jun 2018
    14:08

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    Thema der Episode

    Cristiano Ronaldo verschoss einen Elfmeter und dann kassierten die Portugiesen in der Nachspielzeit auch noch das 1:1 gegen den Iran. Der Europameister fiel dadurch auf den zweiten Tabellenplatz der Gruppe B zurück und bekommt es nun mit Uruguay zu tun. Und die sollten genau hingeschaut haben. Denn obwohl die Iraner offensiv erneut alles andere als zwingend und geordnet zu Werke gingen, legten sie doch ein ums andere Mal die Problemstellen der Portugiesen offen.

    Und die analysieren die Partie hier bei Kick in Russ auf meinsportpodcast.de zusammen mit Damian Ozako von 90PLUS.

    Ricardo Quaresma hatte mit einem wunderschönen Außenrist-Schuss Portugal kurz vor der Pause in Führung gebracht. Kurz nach der Pause verschoss Ronaldo dann einen Foulelfmeter und musste später kurzzeitig sogar fürchten, vom Platz gestellt zu werden. Er kam allerdings nach einem Gerangel mit Gelb davon. Und dann brachte ein Handspiel von Cedric im eigenen Strafraum dem Iran den Strafstoß, den Ansarifard zum Ausgleich vollstreckte.

    Spielbericht:

    Anders als in den ersten beiden Gruppenspielen, war Portugal diesmal gezwungen das Spiel zu machen. Denn der Iran konzentrierte sich wie erwartet zunächst auf die Defensive, allerdings nicht ganz so tiefstehend wie noch gegen Spanien - und lauerte immer wieder auf Konter. Die Chancen boten sich auch immer wieder, wirklich gefährlich wurden die Iraner damit offensiv allerdings nicht. Aber dafür stellten sie defensiv die Portugiesen vor eine harte Aufgabe, ihre Abwehrketten zu überspielen. Das klappte lediglich in den Anfangsminuten, als Cristiano Ronaldo nach einem langen Ball am Keeper scheiterte (3.).

    Ansonsten versandeten viele Versuche trotz Ballbesitz von um die 80 Prozent immer wieder in der iranischen Hälfte. Und ein Distanzschuss von Ronaldo aus 30 Metern stellte den iranischen Keeper Beiranvand nicht vor Probleme. Doch das Mittel war nicht schlecht und wurde kurz vor dem Pausenpfiff doch noch zu Portugals Führung genutzt. Quaresma zirkelte den Ball von der Strafraumgrenze per Außenrist über Beiranvand ins linke obere Eck (45.).

    Und die Führung hätte Portugal dann schon kurz nach Wiederanpfiff ausbauen können. Ronaldo wurde im Strafraum zu Fall gebracht, der Referee zeigte nach Studium der Bilder auf den Punkt. Doch der Gefoulte trat selber an und verschoss halbhoch gegen Beiranvand. Der Strafstoß brachte Emotionen ins Spiel. Der Iran fühlte sich benachteiligt und wurde in der Folge aggressiver. Und da die Portugiesen mit Provokationen reagierten, bot sich erst einmal ein zerfahrenes Spiel.

    Und in dem bekam der Iran den ersten Abschluss seit der 34. Minute: Ghoddos nutzte einen Stellungsfehler des Europameisters zum Abschluss aus, verfehlte mit seinem Flachschuss aber das Ziel. Dann sah Ronaldo für ein Foul und nach eingehendem Videostudium Gelb. Und in der Nachspielzeit brachte ein Handspiel von Cedric dem Iran die große Chance zum Ausgleich. Ansarifard ließ sich die Chance vom Punkt nicht entgehen und vollstreckte zum 1:1.


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    #JPNSEN: Offener Schlagabtausch

    24 Jun 2018
    13:17

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    Thema der Episode

    Mit Senegal und Japan traten heute die überraschenden Tabellenführer der Gruppe H im direkten Duell gegeneinander an. Und sie demonstrierten beide eindrucksvoll, wieso sie dort stehen. Die beiden Teams lieferten sich einen packenden Schlagabtausch, der letztendlich in einem 2:2 Unentschieden endete. In der Gruppe H ist nun alles offen.


    Wie es dazu kam, was das für die Gruppenkonstellation bedeutet - das besprechen Chris McCarthy und Damian Osako hier bei „KICK IN RUSS“ dem WM-Podcast von meinsportpodcast.de und neunzigplus.de.




    Spielbericht


    Nach dem überraschenden 2:1 über Kolumbien lief Japan mit einer unveränderten Mannschaft auf. Der Senegal, ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis im Rücken (2:1 gg. Polen), verzichtete auf Stürmer Mame Biram Diouf und verstärke durch Badou Ndiaye das Mittelfeld.


    In einem packenden Fußballspiel war es der Senegal, der deutlich besser ins Spiel kam. Die Führung nach einem groben Fehler von Japans Schlussmann Kawashima, der in der 12. Minute er einen haltbaren Schuss in die Beine von Sadio Mané faustete, ging folglich vollkommen in Ordnung.


    Japan versuchte sich zurück ins Spiel zu kämpfen und da die Afrikaner etwas zu sehr den Fuß vom Gas nahmen, kam es bereits in der 34. Minute zum Ausgleich. Yuto Nagatomo kontrollierte auf dem linken Flügel einen perfekten Diagonalball, überließ das Spielgerät Takashi Inui, der mit einem herrlichen Schlenzer das 1:1 erzielte.


    Der Senegal musste reagieren und es entwickelte sich allmählich, trotz der Halbzeitunterbrechung, ein offener Schlagabtausch. Das zwischenzeitlich Übergewicht der Löwen blieb ohne Endprodukt und so waren es die Japaner, die durch zwei Top-Chancen durch Osako (60') und Inui (64') das Heft in die Hand nahmen. Die Drang-Phase wurde durch einen der mittlerweile wenigen Angriffe der Senegalesen entscheidend unterbrochen werden. Sadio Mané fand Youssouf Sabaly auf dem linken Flügel, dieser ließ den japanischen Rechtsverteidiger Gaku Shibasaki stehen und spielte den Ball flach aber entschlossen durch den Strafraum. Moussa Wagué eilte herbei und besorgte mit einem trockenen Schuss die 2:1 Führung in der 70. Minute.


    Wieder ließ der Senegal nach der Führung schnell nach. Nach einer Flanke von Osako irrte Schlussmann Khadim N'Diaye durch den Strafraum, der starke Inui bediente den eingewechselten Honda, der nur noch abstauben musste - 2:2 (78').


    Es bliebt letztendlich bei einem Unentschieden der extrem spannenden Sorte. Ein Unentschieden, mit dem sowohl Japan als auch Senegal nicht zufrieden sein dürften.





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    #DENAUS: Zum Leben zu wenig...

    21 Jun 2018
    15:49

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    Thema der Episode

    Die australische Nationalmannschaft verpasste beim 1-1 gegen Dänemark eine Überraschung und eine bessere Ausgangesposition für das letzte Gruppenspiel gegen Peru. Nachdem die Australier die Führung von Christian Eriksen in der 39. Minute durch einen umstrittenen Handelfmeter ausgleichen konnten, schafften sie es nicht, ihre Überlegenheit in der 2. Halbzeit in zählbare Ergebnisse  umzumünzen.

    Andreas Thies und Manuel Behlert von unserem Kooperationspartner 90PLUS fassen das Spiel zusammen und analysieren die wichtigsten Szenen.

     

    Spielbericht:


    Die australische Mannschaft hatte im Gegensatz zur knappen Niederlage keine Änderungen in der Startaufstellung zu verzeichnen, Bert van Maarwijk vertraute seinen ersten 11. Der dänische Nationaltrainer Age Hareide dagegen musste den verletzten Kvist ersetzen, für ihn kam Lasse Schöne.
    Nachdem den Dänen die ersten Minuten gehörten, konnten die Australier die erste Chance verzeichnen, doch Leckies Kopfball ging über das Tor. In der 7. Minute dann fiel das 1-0 für Dänemark. Nach einem Einwurf schlich sich Eriksen frei, wurde in der Mitte wunderschön von Jörgensen bedient und hatte keine Probleme, den Ball im Tor unterzubringen.
    Im weiteren Spielverlauf der ersten 25 Minuten konnte Australien das Spielgeschehen ausgeglichener gestalten und immer wieder kleine Nadelstiche setzen. Nur in der 24. Minute köpfte Jörgensen noch knapp am Tor für die Dänen vorbei.
    Es war ein flottes Spiel in der 1. Halbzeit. In der 30. Minute wurde noch Kruses Schuss geblockt, doch in der 39. Minute kamen die Australier zum Ausgleich. Mile Jedinak verwandelte einen Elfmeter, der nach einer Entschiedung des Videoschiedsrichters zustande gekommen war. Nach einer Ecke hatte Poulsen den Ball an die Hand bekommen. Auf jeden Fall eine diskussionswürdige Entscheidung. Mit dem 1-1 ging es in die Pause.
    In die 2. Halbzeit starteten bede Mannschaften mit viel Tempo. Sisto hatte die erste gute Chance für die Dänen. Aber auch die Australier erkämpften sich Chancen. Stryger Larsen musste nach Flanke in höchster Not vor Leckie klären.
    In der 58. Minute reagierte Age Hareide zum ersten Mal. Für den unglücklichen Yusuf Poulsen brachte er Braithwaite. Poulsen wird im letzten Gruppenspiel wegen zweier gelber Karten gesperrt sein.
    Ab der 65. Minute übernahmen die Australier das Kommando und hatten die besseren Chancen. Eine weitere große Chance hatten die Australier, als Mooy mit seinem Fernschuss aber nicht das Tor traf.
    Auch in der 81. Minute konnten sich die Australier wieder eine große Chance erarbeiten. Die 60.-80. Minute gehörte fast vollständig den "Socceroos".

    Eine Doppelchance vom eingewechselten Azani und Matthew Leckie brachte den dänischen Torwart Kasper Schmeichel gehörig ins Schwitzen, doch am Ende blieb es beim 1-1. Die Dänen haben vier Punkte auf dem Konto, die Chancen Australiens, ins Achtelfinale zu kommen, sind durch das Unentschieden auf ein Minimum gesunken.


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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Droht ein "Festival der Gewalt"?

    5 Jun 2018
    12:00

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    Thema der Episode

    Am 14. Juni wird in Moskau das erste Spiel der Fußball-WM 2018 angepfiffen. Russland wird gegen Saudi-Arabien spielen. Jedoch rückt der Fußball seit den letzten WM-Turnieren immer weiter in den Hintergrund. Die Aufmerksamkeit ziehen mittlerweile nicht-sportliche Themen wie Ausschreitungen oder politische Vorgänge auf sich. Nachdem 1998 bei der Weltmeisterschaft in Frankreich ein Polizist von deutschen Fans fast zu Tode geprügelt wurde, verliefen die Turniere von 2000-2012 recht friedlich. Die WM 2014 in Brasilien sorgte jedoch in Südamerika für reichlich Unruhen und führte zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Bürgern, Fans und Ordnungskräften. Der Gipfel der Gewalt wurde allerdings bei der Europameisterschaft 2016 erreicht, als sich in Marseille russische und englische Anhänger eine Straßenschlacht lieferten, die im Stade Velodrome fortgeführt wurde und mit mehreren Schwerverletzten endete.

    Russland ist nun das Gastgeberland der diesjährigen Weltmeisterschaft. Das Sicherheitskonzept sieht eine hohe Präsenz von Ordnern und Polizisten vor, um in diesem Jahr der Lage Herr zu werden. Über die Sicherheit in Stadien sprachen Ole Gömmel, Tom Wolter und Felix Woeller (Macromedia Hochschule Hamburg) mit dem Sport-Chefreporter vom Hamburger Abendblatt Björn Jensen. Der Szenekenner, der privat jahrelang den HSV auf europäischen Auswärtsreisen unterstütze, war als Fußball-Fan bereits in Russland und in vielen weiteren europäischen Städten und kennt die vermeintlich gewaltbereiten Fanszenen. Er schätzt ein, ob es in Russland bei dieser WM ruhig bleiben wird.


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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Im Spannungsfeld der Putin-Spiele

    15 May 2018
    32:53

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    Thema der Episode

    Am 14. Juni geht es los, dann startet mit dem Eröffnungsspiel Russland gegen Saudi-Arabien die WM 2018. Wir werden euch hier auf meinsportpodcast.de natürlich täglich hier bei Kick in Russ unserem WM-Podcast über die sportlichen Ereignissen auf dem Laufenden halten, zusammen mit den Kollegen von 90PLUS den Weg bis zum Finale analysieren. Aber wir wollen auch hinter die Kulissen blicken. Denn die Fußball WM 2018 in Russland ist mehr als ein Sportevent. Für Russlands Präsident Wladimir Putin ist es auch eine Bühne. Eine Bühne, um sich innenpolitisch, aber auch für die Weltöffentlichkeit in Szene zu setzen.

    Die Themenfelder Sport und Politik sind u.a. angesichts der Krimkrise, des Konflikts in Syrien und Russlands Rolle darin vor der WM gar nicht zu trennen. Und erst Recht nicht vor dem Hintergrund des flächendeckenden Staatsdopings in Russland. Das hatte ja auch der ARD-Journalisten Hajo Seppelt mit aufgedeckt - und deshalb wurde ihm nun von den russischen Behörden das Visum für die WM 2018 verweigert. Ein weiteres heikles Thema im Spannungsfeld zwischen der WM als Sportevent und als politisches Machtinstrument. Malte Asmus spricht mit dem freien Journalisten Thomas Dudek aus Berlin, einem ausgewiesenen Osteuropa-Spezialisten über diese Theman, die russische Gesellschaft, die russische Politik, die Meinungsfreiheit in Russland und viele weitere Punkte, die die WM abseits des rollenden Balles betreffen.

    Update: Nach unserem Interview wurde bekannt, dass Hajo Seppelt immerhin wieder nach Russland einreisen darf. Ob er auch berichten darf, darüber wird noch entschieden. Das teilte Außenminister Heiko Maas via Twitter mit.



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    Kampf dem Namenschaos

    29 Mar 2018
    12:55

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    Thema der Episode

    Ihr kennt das Problem alle: Fußballkommentatoren und die korrekte Aussprache von ausländischen Fußballernamen. Heißt der jetzt Pulisitsch oder Pulisick … Grafit, Grafite, Grafitsch oder gar Grafitschi? Die einen sagen so, die anderen so … perfekt ist das Namenschaos und am Ende spricht den Namen aus, wie er gerade lustig ist.

    So ein Namenschaos droht auch wieder bei der WM 2018 in Russland. Viele exotische Teams sind dabei, viele für uns Deutsche ungewohnte Namen. Und damit die auch korrekt ausgesprochen werden, hat sich Maximilian Hubert, unser internationaler Fußball-Experte und Student der Uni Bamberg etwas überlegt und knüpft damit an ein Projekt an, das er bereits zur EM 2016 gestartet hatte. In der Sportshow bei Malte Asmus stellt er es vor und ruft alle Hörer zur Mithilfe auf.

    Mehr Infos zum Thema:


    Studentisches Fußball-Sprach-Projekt zum Mitmachen
    Muttersprachler(innen) gesucht: WM-Spielernamen einsprechen

    Der Anlass

    Im kommenden Juni wird die FIFA Fußball-Weltmeisterschaft erstmals in einem slavischen Land stattfinden: In Russland. 32 Nationen von allen sechs Kontinenten werden dabei um den Titel spielen, den Deutschland zu verteidigen anstrebt. Alle Teilnehmerländer siehe unten!

    Neben dem sportlichen Aufeinandertreffen bietet das Turnier aber auch eine Bühne für die zahlreichen Sprachen und Kulturen der Teilnehmerländer. Zudem verwenden viele der Länder auch andere Schriftsysteme als das vor allem in Westeuropa gebräuchliche lateinische – nicht zuletzt Gastgeber Russland und dessen kyrillische Schrift.

    Das Problem

    Bedauerlicherweise ist die korrekte Aussprache und Schreibweise der Namen von Spielern, Trainern und Schiedsrichtern eher die Ausnahme als die Regel. Dies betrifft die Berichterstattung von Kommentatoren und deren Fernsehsendern ebenso wie die FIFA selbst, die Buchstaben außerhalb des englischen Alphabets zumeist „vereinfacht“. Nicht nur deshalb haben die von den Kommentatoren verwendeten Namen meist nur wenig mit deren eigentlicher Aussprache gemein.

    Das Projekt

    Der Ziel des Projekt ist simpel: Alle bei der WM im Kader stehenden Spieler, sowie die jeweiligen Trainer und die Schiedsrichterteams sollen von Muttersprachlern eingesprochen und auf einer Uni-eigenen Webseite veröffentlicht werden. Auf dieser werden die einzelnen Teams aufgelistet, ihren Namen korrekt wiedergegeben und zusätzliche Informationen – etwa wenn die Spieler in einem anderen Land geboren wurden als in dem, das sie repräsentieren – angegeben.

    Aufwand: Nach jetzigem Stand wird sich der Aufwand pro Nation zum Einsprechen auf nicht mehr als maximal eine Stunde belaufen.

    Wer wird benötigt?

    - Idealerweise Muttersprachler/innen für jede der 32 beteiligten Nationen (optional auch der Trainer/Schiedsrichter), die die Namen einsprechen. In Fällen von Ländern mit einem anderen Schriftsystem, etwa Russland, Japan oder Tunesien, sollen die Namen der Akteure außerdem wissenschaftlich transliteriert werden.

    - Technischer Support für die Aufnahme und Verarbeitung der Sounddateien

    - Technischer Support: Das Erstellen der Webseite und deren Gestaltung

    An wen richtet sich die Anfrage?

    - Hauptsächlich Lehrende und Studierende der Universität(en), da diese auch über das nötige „Fachwissen“ für Transliteration und Sprachhintergründe verfügen.

    - Kommunikationswissenschaft Uni Bamberg (Aufnahme/Technische Unterstützung)

    - Informatik-Abteilung Uni Bamberg (Gestaltung und Aufbau der Webseite)

    - Verteilung an andere Universitäten/Interessenten

    Wann startet das Projekt?

    Die vorläufigen und später endgültigen Kaderlisten werden von der FIFA und den Verbänden etwa ab Mitte Mai bekannt gegeben, spätestens eine Woche vor Turnierstart (Eröffnungsspiel: ….) sollen idealerweise alle Namen eingesprochen sein. Natürlich kann sich jeder Experte bereits vorher über die Spielernamen seines Landes informieren, da viele Spieler bereits jetzt so gut wie sicher beim Turnier vertreten sein werden. Bei Interesse wäre es ideal, wenn eine Rückmeldung bis Mitte/Ende April erfolgen würde, um festzustellen, welchen Anklang das Projekt findet.

    Schon vorab herzlichen Dank für jede Unterstützung!

    Maximilian Hubert

    Student für Geschichte/Slavistik an der Universität Bamberg

    E-Mail: maximilian-robin.hubert(at)stud.uni-bamberg.de

    https://www.uni-bamberg.de/slavling/news-slavling/artikel/fussball-projekt-zum-mitmachen/


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