#BELENG: Goldene Ananas

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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #BELENG: Goldene Ananas

    14 Jul 2018
    17:20

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Die Spieler mussten spielen und wir hier bei Kick in Russ auf meinsportpodcast.de analysieren. So will es das FIFA-Gesetz bzw. in unserem Fall die journalistische Chronistenpflicht. Und der kommen wir auch beim Spiel um Platz 3 zwischen Belgien und England natürlich nach. Den 3. Platz holte sich Belgien mit einem humorlosen 2:0-Sieg, der seinem Team immerhin das beste WM-Abschneiden in seiner WM-Geschichte bescherte.

    Trotz munteren Beginns lieferten beide Teams mit dieser Partie letztlich aber den Beleg dafür, warum das Spiel um Platz 3 eigentlich abgeschafft gehört. Es geht eigentlich um nichts mehr - und genau das merkte man dem Spiel letztlich über weite Strecken auch einfach an.

    Malte Asmus und Manuel Behlert von 90PLUS fassen das Spiel zusammen und analysieren dieses Duell hier bei Kick in Russ, dem gemeinsamen WM-Podcast von 90PLUS und meinsportpodcast.de.

    Spielbericht:

    England begann zurückhalten, Belgien dagegen mit schnellen Angriffen. Und dafür wurden sie auch gleich belohnt. Lukaku schickte Chadli steil, in dessen starke Hereingabe Meunier reinrutschte und zum 1:0 vollendete (4.). Belgien blieb auch in der Folge tonangebend und England unkonzentiert. Lukaku bediente de Bruyne im Strafraum. Dessen Abschluss wurde abgefälscht, aber von Pickford mit einer Glanztat pariert (12.). Und hätte sich Lukaku ein tolles Zuspiel von de Bruyne nicht zu weit vorgelegt, dann hätte es erneut klingeln können (16.).

    Allmählich wurde auch England etwa aktiver, traute sich vermehrt in die gegnerische Hälfte. Und es wurde im Ansatz auch gefährlich. Sterling leitete nach perfekter Ballannahme weiter zu Kane, doch der rutschte beim Abschluss aus und verfehlte das Tor knapp (24.). In der Folge verflachte die Partie etwas. Belgien überließ England weitgehend den Ball, blieb selber aber trotz allem gefährlicher. Ein Abschluss von Hazard konnte von Stones gerade noch geblockt werden (34.). Ansonsten passierte nicht mehr viel, weil England mit dem Ballbesitz wenig anzufangen wusste.

    Zur zweiten Hälfte kamen bei England Rashford und Lingard für Sterling und Rose. England wurde tatsächlich offensiver. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf leitete Lingard die beste Gelegenheit der zweiten Hälfte ein. Doch Kane verpasste seinen Ableger (54.). Und auf der Gegenseite passte de Bruyne wieder steil auf Lukaku. Doch der kriegte erneut den Ball nicht sauber gestoppt und so verpuffte die nächste gute Chance (56.). Nach einer Stunde durfte Lukaku dann auch raus. Für ihn kam Mertens in die Partie.

    Doch gefährlicher wurde es vor dem belgischen Tor. Dier kam nach Doppelpass mit Rashford und einem Stellungsfehler von Kompany zum Abschluss. In letzter Sekunde konnte Alderweireld den Lupfer jedoch von der Linie kratzen (70.). Dann köpfte Dier kurz darauf nach einer Lingard-Flanke am Tor vorbei (73.).

    Belgien lauerte auf Konter und spielte sich über de Bruyne, Mertens und Meunier auch in den gegnerischen Sechzehner. Dort scheiterte Meunier aber an einer tollen Parade von Pickford (80.). Doch keine zwei Minuten später behielt Hazard nach Zuspiel von de Bruyne die Nerven gegen Pickford und markierte den Siegtreffer (82.).
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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Rethy: Modric top – Frankreich Titel

    13 Jul 2018
    05:18

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Am Sonntag erlebt die Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ihren Showdown: Frankreich gegen Kroatien – das Finale von Moskau. Im Anschluss gibt es die Analyse und das große WM-Fazit hier bei uns als Podcast zum Download. Doch das Finale wird im ZDF live übertragen. Zum bereits dritten Mal bei einer WM am Mikrofon wird Bela Rethy sein. Wir haben uns mit dem Mann mit der unverwechselbaren tiefen Stimme kurz vor dem Endspiel unterhalten und ihn um seine Einschätzung des Turniers und seinen Tipp für den Finalausgang gebeten.
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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #SWEENG: They still believe

    7 Jul 2018
    14:38

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    Thema der Episode

    Ob nach 52 Jahren die englischen Schmerzen endlich geheilt werden? Noch steht das nicht fest. Aber die Three Lions glauben weiter ganz fest dran - und das völlig zurecht. Denn erstmals seit 1990 steht England wieder im Halbfinale einer WM. In Samara schlugen sie im WM-Viertelfinale Schweden mit 2:0. U.a. deshalb, weil sie gut einstudierte Standards im Repertoire haben und weil mit Jordan Pickford ein starker Keeper zwischen den Pfosten steht.

    Wie wirkte sich das gegen Schweden aus? Was war beim Dreikronenteam los? Und wie weit können die Engländer jetzt noch kommen, kommt der WM-Titel endlich heim? Alle wichtigen Fragen rund um das Duell zwischen Schweden und England klären Malte Asmus und Damian Ozako von 90Plus jetzt hier auf meinsportpodcast.de bei “Kick in Russ”, dem WM-Podcast.

    Das achte englische Tor der WM nach einem Standard sorgte für das 1:0. Maguire vollendete nach einer Ecke per Kopf zur Führung (30.). Und nach der Halbzeit war es Alli, der ebenfalls per Kopf traf. Das 2:0 fiel allerdings aus dem Spiel heraus - nach einer tollen Flanke von Lingard (59.).

    Spielbericht:

    In der sehr zerfahrenen Anfangsphase bot sich das erwartete Bild. Schweden stand tief und England rannte an, agierte aber zu ungenau und zu langsam, um gefährlich zu werden. So trug sich das Match in erster Linie im mittleren Drittel des Spielfeld zu. Die erste gefährliche Aktion des Spiels hatte dann aber England. Sterling setzte zum Solo an, zog von rechts nach innen, legte den Ball um einen schwedischen Gegenspieler vorbei und etwas weit vor. Kane rauschte heran und verfehlte das Tor aus 18 m knapp (19.).

    Und da aus dem Spiel heraus ansonsten keine Gefahr ausging, war mal wieder ein Standard nötig, um für ein Tor zu sorgen. Young spielte eine Ecke vor das Tor, dort setzte sich Maguire im Kopfballduell gegen Forsberg durch und nickte zum 1:0 ein (30.). Von Schweden kam offensiv fast gar nichts, dagegen drängte England auf das zweite Tor. Richtig gefährlich wurde es aber erst kurz vor der Pause. Sterling stand zunächst im Abseits, dann nach tollem Pass von Henderson frei vor Schwedens Torwart. Doch im Eins-gegen-Eins versagten ihm wieder die Nerven (45.).

    Der zweite Durchgang startete mit der ersten gefährlichen Aktion von Schweden. Augustinsson flankte von der linken Seite, Berg köpfte und zwang Pickford zu einer starken Parade (47.). Die Schweden waren in der Folge deutlich engagierter als im ersten Durchgang. Doch die Engländer waren erfolgreicher im Abschluss. Eine hohe Flanke von Lingard segelte in den Strafraum auf den Kopf von Alli, der zum 2:0 vollendete (59.). Der Jubel der Engländer war noch nicht ganz verhallt, da kam der Ball über Toivonen und Berg im Strafraum zu Claesson. Doch Pickford zeigte gegen dessen Flachschuss erneut eine starke Parade und verhinderte den Anschlusstreffer (63.). Und er musste noch mal sein Können zeigen, als er einen Schuss von Berg aus elf Metern über das Tor lenkte (71.)
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    #SWESUI: Entdecke die Möglichkeit

    3 Jul 2018
    11:54

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    Thema der Episode

    Wunderst du dich noch oder realisierst du schon, werden sich die Schweden gerade fragen. Denn ihre Mannschaft steht tatsächlich im Viertelfinale der WM. Sensationell waren die Skandinavier durch einen Sieg am letzten Gruppenspieltag gegen Mexiko doch noch als Gruppensieger ins Achtelfinale eingezogen, wo sie dann die Schweizer mit 1:0 besiegen konnten. Es war kein schönes Spiel, aber Schweden sah die Chance weiterzukommen und nutzte sie.

    Wie? Das klären Malte Asmus und Marius Merck von 90PLUS - hier bei Kick in Russ, dem WM-Podcast auf meinsportpodcast.de.

    Der Schweizer Akanji war es, der in der 66. Minute einem Schuss von Forsberg den nötigen Richtungswechsel gab, um für das Tor des Tages zu sorgen und die Schweiz wieder einmal im Achtelfinale bei einer WM ausscheiden zu lassen.

    Spielbericht

    Die Schweiz hatte in der umkämpften ersten Hälfte zunächst leichte statistische Vorteile in Sachen Ballbesitz und Zweikämpfen, Schweden hinterließ aber den besseren Eindruck. Zwei Möglichkeiten hatten sie in der Anfangsphase. Ein Berg-Schuss wurde abgeblockt, den Abpraller haute Ekdal aus 20 Metern weit über das Tor (9.). Gefährlicher wurde es erst nach fast einer halben Stunde. Im Strafraum kam Berg an den Ball. Er schoss den Ball nach Zuspiel von links aus zehn Metern direkt als Aufsetzer aufs linke Eck. Sommer zeigte eine gute Parade (28.).

    Die Schweiz fand in der Endphase der ersten Hälfte besser ins Spiel. Dzemaili bediente Zuber auf der linken Seite. Der passte in den Rücken der schwedischen Abwehr und Dzemaili verzog freistehend über das Tor (38.). Schweden kam vor der Pause nur noch selten nach vorne, aber wurde gefährlich. Lustig flankte auf Ekdal, dessen Volleyabnahme flog aber deutlich über das Tor (41.).

    Viel tat sich in den ersten 20 Minuten der zweiten Hälfte dann nicht. Schweden allerdings mit einem leichten optischen Übergewicht. Und das fand dann auch in Zahlen seinen Ausdruck, als Toivonen den Ball am Strafraum quer legte und Forsberg abzog. Sommer hätte den Schuss sicher gehabt, wäre er nicht von Akanji unhaltbar zum 1:0 abgefälscht worden (66.). Und kurz darauf hätte Ekdal erhöhen können. Doch er verzog nach einer schönen Vorarbeit von Lustig (69.).

    Bei der Schweiz kamen Embolo für Zuber und Seferovic für Dzemaili und die Eidgenossen verlagerten das Spiel in die schwedische Hälfte. Allerdings blieben sie mit ihren Flanken von der rechten Seite sehr ausrechenbar und konnten nur durch einen Kopfball von Djourou annähernd gefährlich werden (79.). Seferovic hatte dann noch eine Kopfballchance nach Flanke von Rodriguez - Olsen hatte den Ball sicher. Und in der Nachspielzeit machte sich dann Olsson auf, wurde kurz vor dem Strafraum von Lang gefoult. Der Schweizer sah Rot für eine Notbremse. Sommer hielt den Freistoß, aber das Spiel war für die Eidgenossen verloren.
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    Kommentar: Bitte kein „Weiter so“

    3 Jul 2018
    4:32

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Jogi Löw hat sich also entschieden, weiter Bundestrainer zu bleiben. Trotz des historisch schlechtesten Abschneiden einer deutschen Mannschaft bei einer WM. Und auf ausdrücklichen Wunsch der DFB-Spitze. Aber trotz der Kontinuität auf der Trainerposition: “Ein weiter so” kann und darf es nicht geben beim DFB-Team. Es muss sich etwas ändern: Sportlich, aber auch im Umfeld braucht es einen Neustart. Denn das WM-Aus war kein Ausrutscher, kommentiert Malte Asmus.
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    Réthy: „Denke, Löw hört auf“

    29 Jun 2018
    9:01

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Die Vorrunde der WM 2018 in Russland ist vorbei, die Teilnehmer am Achtelfinale stehen fest und die ersten Gescheiterten sind bereits abgereist und wieder in der Heimat angekommen. Auch die deutsche Mannschaft hat Russland längst den Rücken gekehrt, wird sich den Rest der WM nur noch am Fernseher anschauen können. Tabellenletzter nach der Vorrunde in ihrer Gruppe – ein historisches Debakel, das wir natürlich weiter aufarbeiten müssen – hier bei Kick in Russ, dem WM-Podcast von meinsportpodcast.de und 90PLUS.

    Und dazu nutzen wir den spielfreien Tag heute, um mal Bilanz und die Meinung eines Experten einzuholen. Wir haben mit Bela Rethy sprechen können, dem ZDF-Kommentator, der in Kasan das Aus der deutschen Mannschaft gegen Südkorea kommentierte. Und natürlich haben wir mit ihm auch über die Zukunft von Jogi Löw gesprochen.
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    #MEXSWE: 3-0, beide glücklich

    27 Jun 2018
    15:23

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Schweden hat durch einen überzeugenden 3-0 Sieg gegen Mexiko das Achtelfinale erreicht. Die Skandinavier zeigten sich zu keiner Phase des Spiels beeindruckt von der Last-Minute-Niederlage und gewannen am Ende souverän gegen harmlose Mexikaner. Schweden ist damit im Achtelfinale. Die Mexikaner zogen auch in die Runde der letzten 16 ein, da Deutschland im Parallelspiel gegen Südkorea mit 0-2 verlor.

    Spielbericht:


    Die Frage, die sich vor dem Spiel der Schweden gegen Mexiko stellte: Wie haben die Skandinavier das Gegentor in der 95. Minute gegen Deutschland verkraftet? Aber auch die Mexikaner konnten sich nicht ausruhen. Eine Niederlage könnte bei entsprechendem Ergebnis in Kasan auch für die Mittelamerikaner noch das Aus bedeuten.
    Beide Mannschaften starteten in unveränderter Aufstellung. Die erste Chance hatten die Schweden, doch Granqvist erreichte im 5m-Raum die Kopfball-Vorlage von Berg nicht.
    In der 5. Minute indirekter Freistoß, den Forsberg aus "Kroos-Position" auf das Tor zirkelte. Ochoa jedoch sicher. Auch in der Folgezeit hatten die Schweden erst mal die besseren Chancen. In der 12. Minute setzte Marcus Berg einen Fallrückzieher neben den Pfosten. In der 29. Minute wurde Schiedsrichter Nestor Pitana zum VAR gerufen. Dort erkannte er ein Handspiel von Chicharito im eigenen Strafraum nicht als Elfmeter an. Doch kurz darauf hatte Berg die Riesenmöglichkeit zum 1-0. Nach Vorarbeit von Lustig spitzelte Berg das Leder aber übers Tor. Danach lösten sich die Mexikaner etwas aus der Umklammerung, in der 39. Minute hatte Vela seine zweite gute Chance, doch der Ball rauschte vorbei. In der Nachspielzeit traf Berg noch mal mit Fernschuss das Außennetz. Dann war Pause.

    Die zweite Halbzeit begann auf beiden Seiten unverändert. Die Mexikaner begannen aufmerksamer, nur der letzte Pass wollte noch nicht ankommen. Dafür trafen die Schweden durch Augustinsson in der 50. Minute. Augustinsson bekam einen Flipperball vor die Füße und versenkte. Augustinsson machte auch weiterhin Dampf. In der 54. Minute schlenzte er nur knapp über das Tor.
    In der 60. Minute dann Elfmeter für Schweden. Berg war zu Fall gekommen. Knifflige Entscheidung, Granqvist verwandelte zum 2-0.
    Die Mexikaner versuchten jetzt, aktiver zu werden, doch beizeiten war das planlos. Chicharito mit einem Kopfball in der 70. Minute war noch der gefährlichste. In der 74. Minute dann die Entscheidung. Toivonen im Zweikampf mit Alvarez, der den Ball ins eigene Tor lenkt.

    In der 81. Minute hatten die Mexikaner die beste Chance, doch gleich zwei Spieler verfehlten freistehend. Am Ende stand es 3-0 für Schweden, doch beide Teams konnten jubeln.

     
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    #AUSPER: Das Aus für #AUS

    26 Jun 2018
    14:02

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Australien hat es nicht geschafft, das Achtelfinale zu erreichen. In einem über weite Strecken schwachen Spiel schafften es die Australier nicht, das bereits ausgeschiedene Peru in irgendeiner Weise zu beeindrucken. Den Peruanern selbst reichten zwei Angriffe, um zwei Tore zu schießen. Sie verabschieden sich am Ende mit einer ordentlichen Leistung aus der WM.

     

    Spielbericht:

    Die Ausgangslage für Australien war klar. Erst mal gewinnen, alles andere wird sich im Nachbarspiel zeigen müssen. Personell musste Bert van Maarwijk ein Mal umstellen. Juric kam für Nabbout, der verletzungsbedingt passen musste. Bei den Peruanern rückten Santamaria und Tapia in die Startelf.
    Mile Jedinak hatte den ersten Torschuss in der Partie, doch der ging weit über das Gehäuse. Die Australier waren in der Anfangsphase bemüht, das Spiel ans ich zu reißen. Nach knapp einer Viertelstunde war das Spiel etwas verflacht. Australien hatte mehr Ballbesitz, aber die Peruaner waren sehr aufmerksam in der Defensive.
    Aus dem Nichts kam dann die Führung für Peru. Die Peruaner mit Flanke aus dem 16er und Carrillo konnte volley aus 16 Metern abschließen. Traumtor für die bereits ausgeschiedenen Peruaner.
    Die Australier versuchten es danach mit Pressing bzw. früherem Stören, allerdings verteidigten die Peruaner nach wie vor aufmerksam. Einzig Lecki schaffte es hin und wieder, die Peruaner in Verlegenheit zu bringen.
    Nach einer halben Stunde kam Rogic zur bislang besten Chance der Australier. Er hatte sich durch die peruanische Abwehr gedribbelt, sein Torschuss wurde allerdings geblockt. Doch die Angriffe der Australier wurden energischer. Nach toller Hereingabe von Robbie Kruse grätschte Leckie den Ball knapp am Tor vorbei.
    Zur zweiten Halbzeit kam bei den Peruanern Aquino für Yotun. In der 50. Minute die Vorentscheidung. Guerrero traf aus spitzem Winel, nachdem er von Cueva bedient worden war. Die Australier waren allerdings in der Situation in numerischer Überzahl, verteidigten aber schwach. Mile Jedinak wollte die Wende einleiten in der 52., doch Perus Torwart Gallese verlebte bis dahin einen ruhigen Nachmittag.
    Die Australier versuchten alles, Legende Tim Cahill wurde eingewechselt, aber die Schüsse kamen trotzdem nicht aufs Tor. Sie wurden abgeblockt oder gingen vorbei.

    Die Australier konnten auch am Ende nicht mehr zusetzen. Auf dem anderen Platz ging das Spiel unentschieden aus, deswegen war hier das Ergebnis auch egal.
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    Die Elf des zweiten WM-Spieltags

    25 Jun 2018
    25:48

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    Thema der Episode

    Zwei Spieltag der WM sind vorüber. Wer waren die Spieler, die in ihren jeweils zweiten Gruppenspielen hervorgestochen haben? Malte Asmus und seine Experten Manuel Behlert und Nico Scheck (90PLUS) haben sich ihr Kandidaten herausgepickt und diskutieren ihre Leistungen bei Kick in Russ, dem WM-Podcast von meinsportpodcast.de und 90PLUS.
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    #KORMEX: Zweiter Sieg

    23 Jun 2018
    14:43

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Auch die deutsche Nationalmannschaft wird das Spiel zwischen Südkorea und Mexiko aufmerksam verfolgt haben, denn durch das 2:1 der "El Tri" über die Tiger steht fest: Bei einer Niederlage gegen Schweden müsste Deutschland bereits nach zwei Spielen die Heimreise buchen... Wie es zum Sieg kam, das besprechen Chris McCarthy und Manuel Behlert von 90PLUS hier bei "Kick in Russ", dem Podcast zur WM 2018 auf meinsportpodcast.de

    Spielbericht

    In einem sehr intensiven Duell setzte sich Mexiko dank der Tore von Carlos Vela und Javier "Chicharito" Hernandez 2:1 über Südkorea durch und steht damit mit einem Bein im Achtelfinale.

    Nach dem 1:0 über Deutschland hatte Juan Carlos Osorio eigentlich keine großen Grund, viel zu verändern. Lediglich Edson Álvarez rückte für Hugo Ayala in die Startelf. Südkorea dagegen nahm nach dem enttäuschenden Auftritt gegen Schweden sowohl personell als auch taktisch einige Korrekturen vor. Am signifikantesten war dabei die Herausnahme von Sturmtank Kim Shin-Wook. Shin Tae-yong setzte auf einen variablen und schnellen Angriff mit Lee Jae-Sung und Son Heung-Min.

    Südkorea begann nach dem passiven Auftritt am ersten Spieltag extrem aggressiv und energisch. Vor den agilen Angreifern Hirving Lozano, Carlos Vela und Co. hatten die Asiaten allerdings großen Respekt. Folglich standen die "Tiger" auch gegen "El Tri" schon nach kurzer Zeit sehr tief und wussten sich gegen die schnellen Offensivspieler nur mit Fouls zu helfen.

    Mexiko tat sich in der ungewohnten Rolle des Spielmachers schwer, aus dem Spiel Chancen zu kreieren und auch die zahlreichen Standardsituationen blieben ungenutzt. So war es ausgerechnet das Team der Südkoreaner, das durch die wenigen, allerdings effektiven Konter zu den ersten nennenswerten Chancen durch Hwang Hee-Chan und Heung-Min Son kam (12'; 22'). Nach einer weiteren Kopfball-Gelegenheit von Ki spielte sich die Mannschaft kurz in der Offensive fest und lief dabei prompt ins Messer. Auf eine der selten, aber so überlebenswichtigen Kontersituationen der Mexikaner folgte eine Hereingabe Guardrados, die Jang Hyun-Soo nur per Hand abzuwehren wusste (24'). Carlos Vela verwandelte den berechtigten Strafstoß souverän (26').

    Nach einer kurzen Schockphase, in der das 2:0 in der Luft lag, wurde Südkorea mutiger, doch gefährlich wurde es nur bei schnellen Angriffen, meist über Son, den Mexiko nicht in den Griff bekam. Die Mittelamerikaner verloren dabei allerdings nie die Kontrolle über die Partie, taten sich allerdings weiterhin schwer, Chancen zu kreieren.

    Nach der Pause ging es deutlich verhaltener zu. Erst in der 58. Minute kam es zur ersten gefährlichen Aktion der zweiten Halbzeit. Guardrado kombiniert sich in den Strafraum, der gut aufgelegte Schlussmann Cho Hyun-Woo parierte zur Ecke. Anschließend nahmen die Mexikaner den Fuß vom Gas, überließen den Südkoreanern das Spiel und hofften auf den entscheidenden Konter zum 2:0. Er kam bereits in der 66. Minute! Herrera erobert sich den Ball, Lozano übernahm und setzte nach einem Sprint über die gesamte Spielhälfte der Südkoreaner Javier Hernandez in Szene, der mustergültig abschloss.

    Von da an setze "El Tri" endgültig auf die Defensive und ohne ihre einzige Waffe im Angriff, nämlich Konter, blieben die "Tiger" im wahrsten Sinne des Wortes zahnlos. Der sehenswerte Schlusstreffer des besten Südkoreaners Son in der Nachspielzeit kam zu spät, sodass Mexiko letztendlich relativ souverän den zweiten Sieg des Turniers einfahren konnte.
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