BliFu-Relive: Marburg – Schalke

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    BliFu-Relive: Marburg – Schalke

    6 Sep 2018
    1:10:21

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Es ist kaum drei Wochen her, da fand dieses Spiel schon einmal statt. Beim vergangenen Spieltag in Dortmund reichte ein Last-Minute Treffer der Schalker zu einem 1:0 Sieg (Spielbeschreibung). Der viermalige Deutsche Meister aus Marburg wollte sich revanchieren.
    Vor dem Spiel wurde von der Blindenfussball.net-Redaktion der beste Newcomer der Saison ausgezeichnet. Die meisten Stimmen erhielt der Schalker Ali Cavdar, früherer türkischer Nationalspieler, der zu den Ligaspielen extra aus Istanbul nach Deutschland einfliegt.

    Mit viel Tempo starteten beide Teams in die Partie – ein Spiel zwischen den Strafräumen. Mitte der ersten Halbzeit ergriffen die Marburger die Initiative. Vor allem Kuttig dribbelte sich zweimal gekonnt durch die Schalker Hintermannschaft, zielte aber zu ungenau. Die Weiß-Blauen zeigten sich bemüht mit dem gut eingespielten Angriffsduo Cavdar und Koparan, waren in der Chancenverwertung allerdings zu fahrlässig. Das rächt sich im Fußball häufig – in der 16. Spielminute war es erneut Nationalspieler Kuttig, der die Schalker Hintermannschaft schwindelig spielte. Nach tollem Dribbling netzte der beste Torschütze der Marburger ein, indem er den schon am Boden liegenden Torhüter überlupfte. 1:0 lautete auch der Halbzeitstand.

    Dem neutralen Zuschauer versprach dem umkämpften Spiel nun erst recht ein Schmankerl. Die Schalker, durch den Gegentreffer gefordert, rannten wütend an. Auch die Schiedsrichter waren für Blindenfußball unüblich viel gefordert. Der international erfahrene Niels Haupt mit seinem Kollegen Bastian Gerland lösten die vielen kniffligen Szenen allerdings souverän und mit viel Ruhe.

    Als die etwa 200 Zuschauer auf dem Düsseldorfer Burgplatz sich langsam auf die Endphase des Spiels einstellten, zogen die Königsblauen noch einmal am Spannungsbogen. Ali Cavdar kam vier Meter halbrechts vom Tor zum Schuss und wuchtete den Ball halbhoch ins linke Eck. Der Ausgleich zum 1:1 (31.) war nicht unverdient.

    Bis zuletzt blieb das Spiel ausgeglichen, intensiv und ein würdiges Platzierungsspiel. Den Höhepunkt setzte dann eine Minute vor Schluss wiederum Taime Kuttig. Er zeigte seine ganze Klasse, als er nach einem Sololauf halblinks in den Strafraum einzog, den Schalker Verteidiger Yücel auf dem falschen Fuß erwischte und zuletzt aus knapp 5 Metern auch Schlussmann Tunjic keine Chance ließ – 2:1. Von diesem Nackenschlag erholten sich die Schalker nicht mehr, die letzten Sekunden des Spiels liefen ohne weitere Aktion herunter. Letztlich errang Marburg Platz 3, weil sie mit Taime Kuttig den individuell besten Spieler auf dem Feld in ihren Reihen hatten.

    Jonas Bargmann und Maurizio Valgolio haben das Spielgeschehen in Düsseldorf live beschrieben.
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    BliFu-Relive: St. Pauli – Stuttgart

    6 Sep 2018
    1:45:24

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    Thema der Episode

    Die lange Durststrecke hat ein Ende: Erstmals nach 2014 hat der MTV Stuttgart wieder die deutsche Meisterschaft im Blindenfußball gewonnen. Im Finale setzten sich die Schwaben mit 2:1 (1:0) gegen den vorherigen Titelträger, den FC St. Pauli durch. Matchwinner der Partie war Nationalmannschafts-Kapitän Alexander Fangmann, der einen Doppelpack markierte. Serdal Celebi erzielte den Anschlusstreffer.

    Mit einem Start nach Maß begann die Partie für den MTV. Nach bitterem Bock von Kiezkicker“-Torhüter Sven Gronau, der einen Abwurf direkt zu Stuttgarts Vedat Sarikaya brachte, setzte der Angreifer Fangmann in Szene. Der Routinier ließ Gronau keine Chance und erzielte bereits nach drei Minuten die Führung.
    Auf rutschigem Kunstrasen kamen die Hamburger nur selten gegen die kompakt stehende MTV-Hintermannschaft durch – das Fehlen von Jonathan Tönsing (Kapselverletzung im Fuß) machte sich einmal mehr bemerkbar. Hinzu kam, dass der FC St. Pauli die Chance verpasste, das sechste Teamfoul des späteren Meisters zu provozieren. In der Halbzeitansprache sagte FCSP-Trainer Wolf Schmidt, dass seine Schützlinge die Partie genießen sollen und es noch 0:0 stehe. Zudem soll an Passsicherheit gewonnen werden.

    Allerdings: Auch im zweiten Durchgang war für die „Kiezkicker“ zunächst kein Durchkommen. Rasmus Narjes, Paul Ruge und Serdal Celebi probierten immer wieder mit schnellen Dribblings ihr Glück – doch zum Teil am nassen Grün als auch an der tief stehenden Stuttgarter Defensive war kein Vorbeikommen. Im Gegenteil: Fangmann drosch einen Freistoß humorlos in den linken oberen Torwinkel, keine Chance für den eingewechselten Schlussmann Matthias Gutzmann – 2:0.

    Es drohte die Vorentscheidung. Hoffnung kam jedoch nochmal auf, als Celebi den MTV-Schlussmann Tim von Aken überwand. In den verbleibenden Schlussminuten und Sekunden setzte sich aber die Erfahrung des Teams von Giuseppe Calaciura durch, sodass die Meisterschaft erstmals nach 2014 ins Schwabenland geht.

    Florian Eib und Maurizio Valgolio haben das Spielgeschehen und die Siegerehrung in Düsseldorf live beschrieben.
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    BliFu-Relive: Berlin – Stuttgart

    11 Aug 2018
    1:20:44

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    Thema der Episode



    Und da ist sie schon wieder vorbei, die diesjährige Saison der Blindenfußball Bundesliga – zumindest die reguläre. Bevor dann am letzten Augustwochenende in Düsseldorf die Play-Offs stattfinden, stieg zum Wochenendabschluss die Partie MTV Stuttgart gegen Viktoria Berlin. Weil der Konkurrent aus Marburg im Vorspiel patzte, gingen die Schwaben ohne jeglichen Druck in die Partie – schließlich hatten sie das Finalticket bereits sicher. Die Berliner hatten mit einem Sieg noch die Möglichkeit, in der Tabelle am Chemnitzer FC vorbeizuziehen.

    Diese Hoffnung wurde aber direkt nach dem Anpfiff durch die Stuttgarter zunichte gemacht. Alexander Fangmann traf nach nur 42 Sekunden zum 1:0. Das bisher schnellste Tor der bisherigen Saison.

    Nach drei weiteren Minuten dann der nächste Treffer: Vedat Sarikaya erhöhte auf 2:0. Auch in der Folge wurden die Stuttgarter ihrer Favoritenrolle gerecht, machten das Spiel und waren ständig in der Offensive. Berlin konnte sich zu keiner Zeit wirklich befreien. Folgerichtig fielen in der ersten Halbzeit dann auch die Tore zum 3 und 4:0. Kurz vor der Halbzeit dann das Tor des Wochenendes: Alexander Fangmann tunnelt mit einem Hakenschuss Mathias Rychelski im Berliner Kasten.

    Im zweiten Durchgang ließen es die Stuttgarter dann ruhiger angehen; die Berliner sowieso. Bei mittlerweile wieder gefühlten 30 Grad in der Sonne lies aber auch die Kondition auf beiden Seiten nach. Stuttgart war zwar weiter bemüht nach vorne zu kommen, verwaltete das Spiel aber eher. Der Viktoria aus Berlin blieb nichts anderes übrig als sich hinten rein zu stellen. Nach bereits zwei absolvierten Partien an diesem Wochenende waren die Beine der Berliner aber auch schwer.

    In der eher durchwachsenen zweiten Hälfte setzte dann standesgemäß Alexander Fangmann den Schlusspunkt und erzielte mit seinem vierten Treffer das 7:0. Damit holte sich der Nationalmannschaftskapitän mit neun Saisontoren auch die vorübergehende Führung in der Torschützenliste. Ein am Ende auch in der Höhe absolut verdienter Sieg der Stuttgarter und eine gelungene Generalprobe für das Meisterschaftsfinale gegen St. Pauli. Berlin läuft wie schon in der vergangen Saison als Tabellenletzter ins Ziel ein.

    Florian Eib und Jonas Bargmann haben das Spielgeschehen in Dortmund live beschrieben und sich im Anschluss an die Partie mit Lars Stetten (FC Viktoria 1889 Berlin) und Alexander Fangmann (MTV Stuttgart) unterhalten.

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    BliFu-Relive: Marburg – Schalke

    11 Aug 2018
    1:22:02

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    Thema der Episode



    Für den FC Schalke 04 ging es im letzten Duell der regulären Saison gegen Blau-Gelb Marburg lediglich um Prestige. Das Team von Trainer Mohammed Abdel Wares war nach dem torlosen Unentschieden im Ruhrpottderby gegen Borussia Dortmund nicht mehr von Tabellenrang vier zu verdrängen. Die Hessen dagegen wollten die Mini-Chance auf das Finale wahren – da half aber nur ein Sieg.

    Allerdings begann die Partie aus Sicht der Blau-Gelben alles andere als optimal. Nach einem  „Voy-Foul“ von Thomas Horn wenige Zentimeter vorm eigenen Strafraum, schockte Nationalspieler Hasan Koparan den Favoriten mit einem satten Rechtsschuss ins untere Eck – und das nach gerade einmal 57 Sekunden. Beim Gegentreffer sah Schlussmann Martin Mania nicht gut aus.

    Mit Wut im Bauch zeigte das Team von Manfred Duensing eine Trotzreaktion. Taime Kuttig scheiterte an S04-Keeper Mihael Tunjič und auch Alican Pektas scheiterte aus aussichtsreicher Position. Mit zunehmender Spielzeit drückte Marburg auf den Ausgleichstreffer, das Tor wollte aber vor dem Seitenwechsel nicht mehr fallen.

    Im zweiten Durchgang boten beide Teams ein unverändertes Bild. Schalke stand kompakt in der Defensive, während Marburg immer wieder drängte. Taime Kuttig zielte an den Pfosten, die Versuche von Hoppmann und Pektas fanden ebenfalls nicht den Weg ins Tor. Für den Tabellendritten schien das Gehäuse von S04-Keeper von Mihael Tunjič, der immer mehr zum Matchwinner avancierte, wie verhext zu sein. Eben jener Tunjič reagierte beim Double-Penalty von Abwehrchef Thomas Horn glänzend und parierte den strammen Schuss ins linke untere Eck. Die schwere Knieverletzung von Alican Pektas machte den rabenschwarzen Tag der Marburger perfekt.

    Florian Eib und Jonas Bargmann haben das Spielgeschehen in Dortmund live beschrieben und sich im Anschluss an die Partie mit Alican Pektas (Blau-Gelb Marburg) und Hasan Koparan (FC Schalke 04) unterhalten.

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    BliFu-Relive: Marburg – Berlin

    11 Aug 2018
    1:26:05

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    Das letzte Spiel des Tages hatte mit Marburg einen klaren Favoriten. Nachdem die Viktoria aus Berlin bereits am Morgen unglücklich in den letzten Spielminuten mit 0:1 gegen den Chemnitzer FC verloren hatte, standen die Südhessen nur vor ihrer ersten Aufgabe an diesem Spieltag. Mit Kuttig, Pektas, Hoppmann, Horn und Mania in der Startfünf standen ihre vermeintlich stärksten Spieler auf dem Platz. Aufseiten der Berliner fehlte zudem Leistungsträger Edis Vejlkovic aufgrund einer Verletzung.

    Von Beginn agierten die Hauptstädter äußerst defensiv. Mindestens drei Mann standen immer hinter dem Ball, einzig der junge Nico Rother bemühte sich um offensive Akzente. Ihm fehlte allerdings, wie auch schon beim Spiel gegen Chemnitz, die körperliche Robustheit, um sich gegen Horn oder Hoppmann entscheiden durchzusetzen.

    Es dauerte dann keine fünf Minuten, bis die nominellen Gastgeber aus Marburg jubeln durften. Alican Pektas erzielte per Flachschuss aus sechs Metern den Führungstreffer. Keine fünf Minuten später erzielte Kuttig das 2:0 (8.).

    Berlin stemmte sich zwar mit allen Mitteln gegen den Marburger Offensivdrang, allerdings fehlte ihnen sowohl die körperliche Präsenz als auch die Spielerfahrung. Mit Patrick Küppers und Mohammad Sleiman bot Viktoria zwei Spieler auf, die bisher nur wenig Pflichtspielerfahrung mitbrachten. Ganz neu dabei: Torhüter Josef Weber, der in Halbzeit eins noch drei weitere Male (12., 16., 17.) hinter sich greifen musste und bei seinen Abwehrbemühungen auch nicht immer den sichersten Eindruck machte.

    Auch in Halbzeit zwei änderte sich an der bisherigen Spielkonstellation nichts. Marburg wechselte mit Katharina Kühnlein eine neue offensive Kraft ein, stürmte aber ebenso konsequent weiter nach vorne. Der noch junge Verein der Viktoria aus Berlin zahlte Lehrgeld gegen die Marburger Routiniers und schrammte nach einem 0:9 nur knapp an einem zweistelligen Ergebnis vorbei.

    Jari Schaller und Jonas Bargmann haben das Spielgeschehen in Dortmund live beschrieben und sich im Anschluss an die Partie mit Mohammad Almaghamas (FC Viktoria 1889 Berlin) und Taime Kutting (SF BG Blista Marburg) unterhalten.

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    BliFu-Relive: Chemnitz – Berlin

    11 Aug 2018
    1:15:45

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    Ein anspruchsvolles und kräftezehrendes Wochenende lag vor der Viktoria aus Berlin. Die Blindenfußballer aus der Bundeshauptstadt mussten gleich drei Spiele absolvieren. Nach dem Auftakt gegen Schlusslicht Chemnitzer FC trafen die Berliner am späten Samstagnachmittag auf Blau-Gelb Marburg, am Sonntag wartete das Duell mit dem MTV Stuttgart.

    In der Partie gegen den CFC war die Viktoria in der Offensive zunächst bemüht, sich aussichtsreiche Chancen zu erspielen. Insbesondere der junge, talentierte Nico Rother versuchte die Chemnitzer-Hintermannschaft mit Dribblings zu überraschen und zu bezwingen – allerdings ohne Erfolg. Beide Keeper wurden im ersten Durchgang zunächst wenig geprüft – auch, weil die Sachsen ihren Fokus zunächst auf eine kompakte Defensive setzten und der technisch starke Philipp Tauscher von seinen Mitspielern daher nur selten in Szene gesetzt wurde.

    Im zweiten Durchgang versuchte der Tabellenvorletzte weiterhin die Chemnitzer Hintermannschaft zu überwinden. Edis Vejlkovic prüfte Nationalkeeper Themel kurz nach dem Seitenwechsel aus zehn Metern.  Mit einer glänzenden Parade bewahrte dieser seine Mannschaft vor dem Rückstand. Wenig später stand Lars Stetten freistehend vor dem CFC-Gehäuse, wurde von Rother bedient, aber konnte das Spielgerät nicht kontrollieren, sodass die Chance verpuffte. Mitte der zweiten Halbzeit prüfte Rother von der halbrechten Position Themel, der allerdings keine Probleme mit diesem Schussversuch hatte.

    Von den Sachsen war in der Offensive nahezu wenig zu sehen – bis wenige Minuten vor Spielabpfiff. Philipp Tauscher nimmt Maß und trifft aus sechs Metern zum überraschenden 1:0, das zugleich auch der Endstand ist. Mit diesem Sieg klettert der CFC auf Platz sechs und darf sich berechtigte Hoffnungen machen, am Platzierungsspieltag in Düsseldorf um Platz fünf spielen zu dürfen.
    Florian Eib und Jari Schaller haben das Spielgeschehen in Dortmund live beschrieben und sich im Anschluss an die Partie mit Philipp Tauscher (Chemnitzer FC) und Lars Stetten (FC Viktoria 1889 Berlin) unterhalten.

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    BliFu-Relive: Dortmund – St. Pauli

    11 Aug 2018
    1:17:44

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    Sonniges Wetter auf dem Sportplatz in der Derner Straße in Dortmund. Ein laues Lüftchen wehte über das Spielfeld, auf dem endlich wieder der Ball rasselte. Der Gastgeber Borussia Dortmund empfing den Tabellenführer FC St. Pauli. Zur Konstellation: Der Schein mochte trügen, ein Sieg war für die Norddeutschen in diesem Duell nämlich Pflicht, nur damit wäre nach der aktuellen Ausgangslage der Finaleinzug in Düsseldorf Ende August perfekt. Die Dortmunder ihrerseits wollten den Ligaprimus natürlich vor Heimpublikum ärgern.

    Entsprechend entwickelte sich von Beginn an eine intensive Partie. Die besseren Angriffsaktionen gingen von den Norddeutschen Jungspunden aus, die erste Großchance gehörte dann allerdings den Hausherren. Deren agiler Kapitän Ted Altunbas setzte einen Freistoß an die Lattenunterkante – da fehlten nur Zentimeter.

    Eine Tugend im Fußball, die wir spätestens seit der diesjährigen Weltmeisterschaft wieder auf dem Schirm haben: Wenn aus dem Spiel  nichts geht, dann müssen es eben die Standards regeln. Auf diese Weise kam Dortmund auch in der Folge des Spiels zu weiteren Großchancen. Dabei blieb es aber auch, mal fehlte die Präzision, mal lenkte der starke Mathias Gutzmann im Tor auf Seiten der Norddeutschen den Ball entscheidend ab (29., 38.).

    Nach einer viertel Stunde drückten die St. Paulianer die Hausherren dann immer weiter in deren eigenen Hälfte. Das erste Tor an diesem Samstag lag in der Luft – und es fiel. Jonathan Tönsing brachte sein Team nach einem tollen Sololauf in der 18. Spielminute in Führung, befreiender Jubel beim FC – mit diesem Ergebnis wären Sie sicher im Finalspiel um die deutsche Meisterschaft.

    Und der junge Hamburger, erstmals nach zwei Bänderverletzung in dieser Saison mit dabei, lief langsam richtig heiß. In Hälfte zwei gelang ihm gleich sein zweiter Treffer, wiederum nachdem er die Dortmunder Hintermannschaft mit einem Sololauf schwindelig gespielt hatte. In der Folge: Dortmund bemüht, letztlich aber mit zu wenig Druck nach vorne aus dem Spiel.

    Jari Schaller und Jonas Bargmann haben das Spielgeschehen in Dortmund live beschrieben und sich im Anschluss an die Partie mit Jonas Fuhrmann (Borussia Dortmund) und Jonathan Tönsing (FC St. Pauli) unterhalten.

     

     

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    BliFu-Relive: Dortmund – Schalke

    11 Aug 2018
    1:26:43

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    Bei Fußball unfreundlichen Temperaturen um die dreißig Grad und gleisender Sonne war es endlich soweit. Das Highlight des Spieltags stand an: Das Revierderby, Dortmund gegen Schalke. Und neben aller Lokalrivalität ging es auch sportlich noch um was. Die Schalke wollten ihre letzte Chance nutzen, noch einmal in das Meisterschaftsrennen einzugreifen. Und die Dortmunder wollten die Gelsenkirchener noch in der Tabelle überholen und das Spiel um denn dritten Platz sichern.

    Dementsprechend umkämpft war dann auch die erste Halbzeit, die geprägt war von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld und immer wieder kleinen „Nicklichkeiten“. Ein weiteres Indiz für das kämpferische Naturell der Partie: Bereits drei gelbe Karten in der ersten Halbzeit, ungewöhnlich beim Blindenfußball.

    Aber Fußball gespielt wurde natürlich auch noch. Dabei waren die Schalker in Halbzeit eins deutlich überlegen, allerdings ohne zwingende Chancen herauszuspielen. Die Dortmunder hielten gut dagegen, wie in der gesamten Saison fehlte es aber in der Offensive oft an der Kommunikation. Die erste Großchance hatten dann aber doch die Schwarz-Gelben. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff traf Jonas Fuhrmann sehenswert nur den Pfosten. Anschließend ging es mit dem Unentschieden in die Pause.

    In der zweiten Hälfte dann ein offeneres Spiel, Dortmund kam offensiv besser in Schwung und glich durch nach Pfostentreffern aus. In der Folge wurde es auch spielerisch ein rassiges Derby mit vielen intensiven Zweikämpfen. Mitte der zweiten Halbzeit reklamierten die zahlreich erschienenen Dortmunder Fans ein Handspiel im Strafraum. Die Pfeife von Schiedsrichter Carsten Raschke blieb allerdings stumm. Auf der anderen Seite hatte Ali Cavdar nach tollem Solo die riesige Chance zum Führungstreffer. Ebenso wie in Halbzeit eins aufseiten der Dortmunder scheiterten nun die Weiß-Blauen am Innenpfosten. Die letzten zehn Minuten gehörten dann ebenfalls den Gästen. Dortmund konzentrierte sich, jedoch wie das gesamte Spiel auf ihre disziplinierte Verteidigungsreihe aus Jörg Fetzer, Hasan Altunbas und Jonas Fuhrmann. In der Konsequenz fehlten auch den Schalkern die Mittel, dieses Bollwerk zu durchbrechen. So endete das Revierderby am Ende torlos unentschieden.

    Florian Eib und Jonas Bargmann haben das Spielgeschehen in Dortmund live beschrieben und sich im Anschluss an die Partie mit Hasan Koparan (Schalke 04) und Hasan Caglikalp (Borussia Dortmund) unterhalten.

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    BliFu Relive: Stuttgart – Dortmund

    17 Jul 2018
    1:31:31

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    Ein wichtiges Spiel für die Stuttgarter – ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass ein Punktgewinn schon den (fast) sicheren Einzug ins Finale um die Deutsche Meisterschaft bedeuten würde.

    Mit entsprechendem Tempo starteten die Stuttgarter in die Partie. Von Beginn an musste sich der BVB voll auf den Rückwärtsgang konzentrieren. Engagiert und mit viel Tempo liefen Stuttgart auf die Abwehrreihen der Schwarz-Gelben auf. In der 6. Spielminute dann die beste Chance. Fangmann mit einem satten Flachschuss, der nur um Zentimeter rechts am Tor vorbeiging. Erstes Ausrufezeichen der Dortmunder dann in der 13. Spielminute. Wie bereits am Samstag ging Kapitän Ted Altunbas voran. Der Spielgestalter suchte und fand die wenigen Lücken in der Stuttgarter Hintermannschaft und prüfte Tim van Aken mit einem wuchtigen Flachschuss. Ein „Hallo-Wach“-Signal? Tatsächlich gestaltete sich das Spiel in der Folge ausgeglichener. Beide Mannschaften mit viel Offensivdrang und hohem Tempo. Kurz vor der Pause, musste sich van Aken dann noch einmal richtig strecken. Einen halbhohen Schuss konnte der Stuttgarter Hintermann gerade noch an den Pfosten lenken. Es blieb dann bis zur Pause beim 0:0 in einem äußerst unterhaltsamen Spiel. Der zweite Durchgang startete mit einer Doppelchance in der 26. Minute auf Seiten der Dortmunder. Nach einem Freistoß aus dem Halbfeld links an der Bande prüfte Ted Altunbas den Stuttgarter Schlussmann erneut, van Aken kann sich aber ein weiteres Mal auszeichnen und zwei Abschlüsse kurz hintereinander parieren. Beeindruckend immer wieder auch die Schusstechnik vom Dortmunder Kapitän, der in der 36. Spielminute zu einer weiteren Großchance kam. Altunbas gegen drei Stuttgarter, ließ alle mit einer geschickten Körperdrehung stehen und kam in der Folge halb links am Strafraum zum Abschluss – es fehlten allein die berühmte Zentimeter zum Goldenen Treffer. Beide Mannschaften rieben sich in der zweiten Halbzeit auf. Einige Unterbrechungen durch Zusammenstöße und zahlreiche Freistöße in Tornähe zeugen davon. Dennoch gab es zahlreiche Chancen auf beiden Seiten. Allen voran Alex Fangmann (Stuttgart) und Ted Altunbas (Dortmund) traten immer wieder als Zugpferde in Erscheinung. Am Ende fehlte allerdings die Präzision und so endete die Partie torlos.

    Jonas Bargmann und Maurizio Valgolio haben das Spielgeschehen in Gelsenkirchen live beschrieben und sich im Anschluss an die Partie mit Lukas Smirek (MTV Stuttgart) und Sebastian Schäfer (Borussia Dortmund) unterhalten.
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    BliFu Relive: Stuttgart – St. Pauli

    17 Jul 2018
    1:19:15

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    In einer umkämpften Partie gegen den deutschen Meister setzte sich der amtierende Rekordtitelträger mit 1:0 durch. Alexander Fangmann hatte in einer zerfahrenen ersten Halbzeit die erste Chance für die Stuttgarter. Anschließend kamen die „Kiezkicker“ besser in die Begegnung. Paul Ruge misslang nach Sololäufen aus aussichtsreicher Position zweimal der Torabschluss. Als beide Mannschaften sich schon auf ein 0:0 einstellten, gelang Lukas Smirek Sekunden vor dem Pausentee der umjubelte Führungstreffer. Nach einem Tempodribbling zog er von halbrechts ab. Der Ball rutschte unter St. Pauli-Keeper Sven Gronau durch und rollte fast in Zeitlupe richtung langes Eck und vom Innenpfosten ins Tor. Die Hamburger versuchten im zweiten Durchgang nochmal alles um zurück zu kommen. Besonders Paul Ruge schaltete sich immer wieder in die Offensive ein, sein Schuss aus neun Metern strich aber knapp am langen Pfosten vorbei. Der MTV Stuttgart verteidigte jetzt aufopferungsvoll und scheiterte in der Schlusssekunde am Hamburger Torwart Sven Gronau. Durch diesen Sieg klettert der Rekordmeister an die Tabellenspitze und heizt den Kampf um die Play-Off Plätze wieder an.

    Jonas Bargmann und Maurizio Valgolio haben das Spielgeschehen in Gelsenkirchen live beschrieben und sich im Anschluss an die Partie mitRasmus Narjes (FC St. Pauli) und Alexander Fangmann (MTV Stuttgart) unterhalten.
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