DRV verliert in Rumänien

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  • Sportplatz | Rugby |

    DRV verliert in Rumänien

    16 Feb 2019
    20:02

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    Thema der Episode

    Die Rugby Europe International Championship im 15er-Rugby erlebte an diesem Wochenende ihren zweiten Spieltag. Nachdem die deutsche Nationalmannschaft in ihrem ersten Spiel gegen Belgien noch unglücklich verloren hatte, musste es zum zweiten Spiel nach Rumänien reisen.

    Vor zwei Jahren gab es in der Rugby-Europameisterschaft die große Sensation. Das deutsche Team gewann damals völlig überraschend gegen Rumänien im Heimspiel. Damals hatte man sogar noch Hoffnung, dass sich die DRV-15 vielleicht auf normalem sportlichen Weg für die WM würde qualifizieren können. Seitdem ist viel Zeit vergangen, die Brötchen, die gebacken werden, sind wieder kleiner.

    Gegen Rumänien gab es eine 10-38-Niederlage für das Team von Bundestrainer Mike Ford. In der ersten Halbzeit hielt die deutsche 15 noch gut mit, einzig ein sehr riskanter Kick-Pass von Hagen Schulte, der von Rumänien abgefangen und zum Versuch gelegt worden war, trübte das Ergebnis etwas. Ansonsten hatte man auf ordentlichem Niveau mitgehalten.

    In der zweiten Halbzeit wurde das Spiel aber sehr chaotisch, nachdem Deutschland zwei Spieler in der "Sin Bin" hatte, die mit Gelben Karten für 10 Minuten rausgeschickt worden waren. Am Ende steht das 10-38 und die Erkenntnis, dass die Spiele enger sind als im letzten Jahr, aber dass es noch ein weiter Weg ist, um Rumänien wieder zu gefährden.

    Vivian Bahlmann, 15er-Nationalspielerin, fasst mit Andreas Thies das Spiel zusammen.


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  • Sportplatz | Rugby |

    Versöhnlicher Abschluss für den DRV

    23 Nov 2018
    18:10

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    Thema der Episode

    Die deutsche 15er-Rugby-Nationalmannschaft hat ihr letztes Spiel beim Repechage-Turnier gegen Kenia gewonnen und das Qualifikations-Turnier um den letzten Platz bei der Weltmeisterschaft 2019 mit zwei Siegen und einer Niederlage abgeschlossen. Gegen Kenia gelang ein klarer Sieg mit 43-6, der zu keiner Zeit gefährdet war. Andreas Thies und Vivian Bahlmann, 15er Nationalspielerin und Moderatorin des Rugby-Podcasts "Vorpass" fassen das Spiel zusammen.

    Es ging am Ende nur um die "goldene Ananas" für Kenia und das DRV-Team. Beide Mannschaften hatten schon vor dem Spiel keine Chance mehr auf Platz 1 des Turniers, das die Qualifikation für die WM 2019 in Japan bedeutet hätte. Doch beide Mannschaften wollten sich mit einem Erfolgserlebnis verabschieden.

    Dass es um nichts mehr ging, merkte man dem Spiel in der ersten Halbzeit etwas an. Beide Teams spielten mit einigen Fehlern. Die Überlegenheit der deutschen Mannschaft war aber nie zu verkennen. Die Kenianer gingen zwar durch einen Straftritt in Führung, doch Sebastian Ferreira konnte für die Führung des Teams von Mike Ford sorgen. Das deutsche Team war überlegen in den Standard-Situationen wie Gedränge, Gasse oder Paket, doch konnten in der ersten Halbzeit das Ganze nicht in Versuche ummünzen.

    In der zweiten Halbzeit mussten die Kenianer Tribut zollen. Ein athletisches Team, das der deutschen Mannschaft in Sachen Kraft und Ausdauer aber nichts entgegenbringen konnte. Jaco Otto, Steffen Liebig mit einem tollen Lauf über die Hälfte des Spielfelds und Sebastien Ferreira sorgten für weitere Versuche.

    Wie es jetzt weitergeht mit der deutschen Nationalmannschaft, steht noch in den Sternen. Die Finanzierung durch Hans-Peter Wild, den Mäzen des DRV endet mit diesem Turnier. Welche Spieler dann bei der Europameisterschaft spielen werden, ist noch nicht klar.

    Euch gefällt dieser Podcast – oder ihr habt Kritik, Fragen oder Anregungen? Dann freuen wir uns, wenn wir von euch hören. Lasst uns gerne bei iTunes eine Rezension und ein bisschen Feedback da. Schreibt uns, was ihr gut oder auch schlecht findet, oder welche Themen wir eurer Meinung nach mal in einer Sendung behandeln sollten.


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  • Sportplatz | Rugby |

    Der erste Schritt ist getan

    12 Nov 2018
    20:38

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    Thema der Episode

    Die deutsche 15er-Rugby-Nationalmannschaft hat den ersten Schritt auf dem Weg zur WM erfolgreich bestritten. Beim sogenannten Repechage-Turnier in Marseille gelang der Mannschaft vom neuen Bundestrainer Mike Ford gegen Hong Kong ein 26-9 Sieg. Nächste Woche geht es gegen Kanada wohl schon um den die Qualifikation, denn die Kanadier gewannen ihr Spiel ganz klar gegen Kenia.

    Nationaltrainer Mike Ford stand die wohl derzeit stärkste Nationalmannschaft zur Verfügung. Dabei verzichtete Ford auch in der Anfangsformation auf Unterstützung durch die 7er-Nationalmannschaft. Carlos Soteras-Merz wurde im Laufe des Spiels eingewechselt.

    Nach einer nervösen ersten Halbzeit, in der die deutsche Mannschaft es mit Glück und Geschick verstand, einen Rückstand zu verhindern, konnte Kurt Haupt, seines Zeichens Hakler in der deutschen Mannschaft, mit seinem Versuch für Luft sorgen. Am Ende stand dann sogar ein ungefährdeter 26-9 Sieg für die "Schwarzen Adler", wie sie sich seit kurzer Zeit nennen, zu Buche.

    Andreas Thies spricht mit Vivian Bahlmann, Nationalspielerin und Moderatorin des Rugby-Podcasts "Vorpass" über das Spiel.

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  • Sportplatz | Rugby |

    Deutschland wahrt WM-Chancen

    19 Jun 2018
    14:11

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    Thema der Episode

    Die deutsche 15er-Rugby-Nationalmannschaft hat durch einen schwer erkämpften 16-13 Sieg gegen Portugal einen weiteren Schritt in der Qualifikation für die Rugby-WM, die im kommenden Herbst in Japan ausgetragen wird, gemacht. Vor 2400 Zuschauern im Fritz-Grunebaum-Sportpark in Heidelberg sorgten vor allem die Straftritte von Raynor Parkinson als auch ein in der 2. Halbzeit gelegter Versuch von Jarrid Els für die Punkte der deutschen Mannschaft. Am 30.6. und am 14.7. wird in Hin- und Rückspiel gegen Samoa der vorletzte WM-Teilnehmer ermittelt. Sollte dies verloren werden, gibt es im November noch das sogenannte Repechage-Turnier, in dem aus vier Teilnehmern in einem Turnier jeder gegen jeden der Sieger und damit der letzte Teilnehmer ermittelt wird.

    Vivian Bahlmann und Andreas Thies haben das Spiel am Samstag kommentiert und fassen hier die Geschehnisse zusammen. Kurz vor dem Trainingslager platzte die Bombe, dass Hans-Peter Wild, Mäzen des Heidelberger RK und Gründer der Wild Rugby Academy, selbige abwickeln würde und den angestellten Spielern schon gekündigt habe. Die Mannschaft schien das aber im Spielverlauf nichts anzuhaben, kämpfte sie doch auf dem Feld um jeden Meter.

     


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  • Live-Sport | Rugby |

    Relive: Deutschland – Portugal

    18 Jun 2018
    1:51:29

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    Thema der Episode

    Das Spiel zur WM-Qualifikation zwischen dem Deutschen Rugby-Verband und Portugal wurde in den Rugby-Medien vorher als das wichtigste in der deutschen Rugby-Geschichte beschrieben. Quasi wie die Jungfrau zum Kinde war das deutsche Team zu der Gelegenheit gekommen, doch noch auf den Zug zur WM 2019 nach Japan zu springen. Nachdem Belgien, Portugal und Rumänien Punkte abgezogen worden waren, weil sie Spieler eingesetzt hatten, die nicht hätten für das Land eingesetzt werden dürfen, konnte Deutschland, das in der vergangenen EM-Saison mit einem B-Team enttäuscht hatte, statt der Relegation nun die WM-Quali spielen.

    Es entwickelte sich auch ein Spiel, das der Bedeutung dieser Qualifikation gerecht wurde. Es war kein technisch herausragendes Spiel. Beide Mannschaften kamen eher über den Kampf, technisch brillante Aktionen waren Mangelware. Deutschland geriet früh in der 2. Halbzeit nach einem Versuch Portugals mit 3-13 in Rückstand, konnte aber durch einen Versuch von Jarrid Els und einem mal wieder in exzellenter Form spielenden Raynor Parkinson und seinen Strafkicks das Spiel noch drehen und am Ende mit 16-13 gewinnen.

    Jetzt geht es am 30.6. und 14.7. in Hin- und Rückspiel gegen Samoa um die direkte Qualifikation zur WM.

    Andreas Thies und Vivian Bahlmann, selbst ehemalige 7er-Nationalspielerin, haben für meinsportpodcast.de das Spiel kommentiert. Hier könnt ihr das dramatische Spiel noch mal im Relive hören.


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  • Sportplatz | Rugby |

    Relive: Heidelberger RK – Petrarca Padova

    10 Dez 2017
    1:34:25

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Der Heidelberger RK tritt in diesem Jahr im Challenge Cup des Continental Shield, quasi dem Europapokal des Rugby, an. Nachdem man mit einem Sieg und einer Niederlage in die Saison gestartet war, kam am 09.12. der Vizemeister der italienischen Liga von Petrarca Padova zu Gast an den Harbigweg.

    Man hatte schon letztes Jahr gegeneinander gespielt, damals setzte es eine klare 7-55-Klatsche gegen das Team aus Norditalien. In diesem Jahr hatten sich die Männer von den Coaches Pieter Jordaan und Kobus Potgieter mehr vorgenommen, wollten unbedingt den Sieg holen. Es wurde eine sehr spannende Partie. Hört noch mal das Spiel Relive. Vivian Bahlmann und Andreas Thies kommentierten das Spiel.


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  • Sportplatz | Rugby |

    Pieter Jordaan im Interview

    7 Dez 2017
    8:36

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Am Samstag findet das 3. Spiel der Gruppenphase im "Continental Shield" zwischen dem Heidelberger RK und Petrarca Padova aus Italien statt. Ab 15 Uhr stehen sich die beiden Teams gegenüber und wollen sich die bestmögliche Ausgangssituation für den letzten Spieltag der Gruppenphase eine Woche später schaffen.

    Beide Teams trafen letztes Jahr schon einmal aufeinander. Damals gewann das Team vom Rand der Poebene klar mit 55-7. Dieses Ergebnis möchte die Mannschaft dieses Jahr gerade rücken.

    Pieter Jordaan, Coach des Heidelberger RK, ist zu Gast bei Andreas Thies und berichtet über den diesjährigen Saisonverlauf auf europäischer Ebene, die Aussichten für Samstag und den Verletztenstand. Hagen Schramm, Raynor Parkinson und Sean Armstrong sind fit und werden am Samstag auch in der Anfangsformation stehen.

    Heidelberger RK - Petrarca Padova, am 9.12.2017 live ab 14.55 Uhr auf meinsportpodcast.de, entweder im Stream oder in der kostenlosen App für Android oder iOS.

     


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  • Sportplatz | Rugby |

    Rugby-Streit geht in nächste Runde

    24 Nov 2017
    11:52

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    Thema der Episode

    Keine Einigung in Sicht beim Streit des Deutschen Rugby-Verbandes mit der Wild Rugby Academy.

    Nach den beiden Interviews mit dem Geschäftsführer der Wild Rugby Academy, Robert Mohr, und dem Sportdirektor des DRV, Manuel Wilhelm, hat der Spielerrat des 15er-Teams mit einer neuen Pressemitteilung ihre Sicht der Dinge dargestellt.
    Sie beklagen, dass es nach ihrer Pressekonferenz nach dem Spiel gegen die USA und Dienstag, als der Boykott des Teams bekannt wurde, keinen Kontakt zwischen DRV und Team gegeben habe.
    Malte Asmus und Rugby-Kommentator Andreas Thies fassen die PM zusammen.

    Das Spiel gegen Chile findet unter veränderten Voraussetzungen statt, aber es findet statt. Ihr könnt am 25.11. ab 14.50 Uhr dabei sein, wenn sich Nationalspielerin Vivian Bahlmann und Andreas Thies aus dem Sparda-Bank-Hessen-Stadion melden.

    Für die Einordnung könnt ihr hier noch mal beide Interviews mit Robert Mohr und Manuel Wilhelm hören:

    https://meinsportpodcast.de/2017/11/22/robert-mohr-im-interview/

    https://meinsportpodcast.de/2017/11/22/rugby-streik-manuel-wilhelm-im-interview/


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  • Sportplatz | Rugby |

    „Völliges Unverständnis“ über Streik

    22 Nov 2017
    9:16

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    Thema der Episode

    Der angedrohte Streik der deutschen 15er-Rugby-Nationalspieler vor dem dritten November-Test am Samstag gegen Chile schlägt weiter hohe Wellen. Wir haben gestern hier auf meinsportpodcast.de über die Pressemitteilung der Nationalmannschaftskapitäne Sean Armstrong und Michael Poppmeier berichtet, die im Namen ihrer Mitspieler und Trainer eine Reihe von Vorwürfen gegen den Deutschen Rugby Verband artikulierten.

    Sie beklagen mangelnde Kommunikation und vor allem fordern sie, vom Verband eine Perspektive zu bekommen, wie der sich die zukünftige Entwicklung vorstellt ohne die Millionen, die die Wild Rugby Academy in den letzten Jahren in die Rugby-Nationalmannschaft investiert hatte. Der Kooperationsvertrag zwischen DRV und Wild Rugby Academy war Ende August ausgelaufen. Auf eine Verlängerung konnten sich beide Seiten nicht einigen, weil Wild offenbar zu großen Einfluss für sich forderte. Problem dabei ist, dass die meisten Nationalspieler über eine Tochterfirma Angestellte der WRA sind.

    Erst gab es die Pressemitteilung der Spieler, dann die der Wild Rugby Academy und jetzt hat auch der Deutsche Rugby Verband eine verschickt. meinsportpodcast.de-Rugby-Kommentator Andreas Thies und Malte Asmus über die Äußerungen des DRV.

    Unsere weitere Berichterstattung zum Thema:

    https://meinsportpodcast.de/2017/11/22/robert-mohr-im-interview/

     

    https://meinsportpodcast.de/2017/11/21/update-drohender-rugby-streik/

    https://meinsportpodcast.de/2017/11/21/rugby-nationalteam-im-streik/

    Die Pressemitteilung des DRV im Wortlaut:

    15er-Rugbyteam wohl stark verändert gegen Chile
    Spieler und Trainer des 15er-Nationalteams schicken Mitteilung an DRV


    Der Deutsche Rugby-Verband sieht sich wenige Tage vor dem dritten Spiel der November-Tests 2017 gegen Chile in Offenbach gezwungen, eine Neuaufstellung der 15er-Rugby-Nationalmannschaft der Männer zu planen. In einem offiziellen Schreiben an DRV-Präsident Klaus Bank teilte die Gesellschaft zur Förderung des Rugbysports mbH (GFR) im Namen des Gesellschafters durch die Geschäftsführer Christopher Weck und Robert Mohr mit, dass die GFR-Angestellten – darunter fallen die bei der Wild Rugby Academy unter Vertrag stehenden Spieler und Trainer – „dem DRV für die Vorbereitungen auf das Länderspiel und das Länderspiel am 25.11. ab sofort nicht mehr zur Verfügung stehen.“ Am gleichen Tag sind in einer Pressemitteilung von den Spielern Sean Armstrong und Michael Poppmeier im Namen der Spieler und Trainer der Nationalmannschaft eine Reihe von Vorwürfen gegen den DRV kommuniziert worden.

    „Auf Seiten des DRV herrscht völliges Unverständnis über diesen Schritt der Nationalspieler. Diese Entscheidung drei Tage vor einem Länderspiel ist aus unserer Sicht nicht akzeptabel. Aus unserer Sicht ist auch die Begründung nicht nachvollziehbar, weil an vielen Stellen einfach falsch“, stellt DRV-Präsident Klaus Blank fest. „Wir haben den Spielern für diese drei Länderspiele sehr gute Rahmenbedingungen sowie eine hervorragende medizinische und sportwissenschaftliche Betreuung zur Verfügung gestellt. Es gab keinen entscheidenden Wunsch der Mannschaft, die der DRV im Rahmen dieser Testspielserie nicht erfüllt hat. Die Führung des DRV steht darüber hinaus vor allem in den Personen des Vizepräsidenten Hans Joachim Wallenwein sowie des Sportdirektors in regelmäßigem Kontakt mit Trainer und Mannschaft.“

    Dass die Partie am Samstag gegen Chile trotz dieser bedauerlichen Entwicklung stattfinden wird, steht für die Verantwortlichen im DRV außer Frage. Dazu Sportdirektor Manuel Wilhelm:
    „Ich bin umso mehr über diesen Schritt irritiert, weil es eine schriftliche Vereinbarung mit der GFR über die Verfügbarkeit ihrer Angestellten für die drei Testspiele gibt, die nun nicht
    eingehalten wird. Wir nehmen die Sorgen und Nöte der Spieler sehr ernst, und wir haben den Dialog mit der Mannschaft diesbezüglich gesucht. Allerdings ist uns hier das Heft des Handelns
    aus der Hand genommen worden, da durch die GFR als Arbeitgeber der Spieler Fakten geschaffen worden sind, die wir bis zum Samstag nicht mehr werden ausräumen können. Wir werden nun die bestmögliche Mannschaft zusammenstellen, die in diesem Spiel von 7er-Bundestrainer Vuyo Zangqa und Clemens von Grumbkow betreut wird. Natürlich muss der DRV
    im Anschluss an diese Maßnahme und in Hinblick auf die Länderspielserie der 15er im Frühjahr entscheiden, wie er mit der Situation umgeht.“

    Geschäftsführer Volker Himmer bekräftigt die Aussagen von Sportdirektor Manuel Wilhelm und ergänzt: „Es ist dem einen oder anderen Spieler unter Umständen nicht klar, was für Konsequenzen diese unbegründete Weigerung haben kann.“


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  • Sportplatz | Rugby |

    Rugby-Nationalteam im Streik

    21 Nov 2017
    8:13

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    Thema der Episode

    Die deutsche 15er-Rugby-Nationalmannschaft steht nach dem Sieg gegen Brasilien und dem guten Auftritt bei der Niederlage gegen die USA so hoch wie fast noch nie in der Weltrangliste. Und doch gibt es vor dem dritten November-Test gegen Chile am Samstag Streit hinter den Kulissen. Soeben erreichte uns eine Pressemitteilung, die die Spieler und Trainer der deutschen Rugby 15er-Nationalmannschaft herausgegeben haben. Und mit der sie ihre Teilnahme an diesem Spiel abgesagt haben. Was sind die Hintergründe und fällt das Spiel jetzt aus? Malte Asmus und unser Rugby-Kommentator Andreas Thies haben die Infos.

    Update: Stellungnahme der Wild Rugby Academy

    https://meinsportpodcast.de/2017/11/21/update-drohender-rugby-streik/

    https://meinsportpodcast.de/2017/11/22/robert-mohr-im-interview/

    https://meinsportpodcast.de/2017/11/22/voelliges-unverstaendnis-ueber-streik/

     

    Die Pressemitteilung der Spieler und Trainer der deutschen Rugby 15er-Nationalmannschaft

    Kritik am Verband – und ein Zeichen für die Öffentlichkeit

    Heidelberg, 21. November 2017 -- Stellvertretend für die Spieler der deutschen Nationalmannschaft im 15er-Rugby erneuern deren Kapitäne Sean Armstrong und Michael Poppmeier ihre bereits nach dem Spiel gegen die USA geäußerte Kritik am Deutschen Rugby Verband. Sie fordern professionelle Strukturen.

    „Die Kommunikation zwischen Verband und Spielern sowie Trainern hat sich in den letzten Wochen – entgegen der Erwartungshaltung der Mannschaft – nicht verbessert“, fassen die
    Kapitäne der deutschen Rugby-Nationalmannschaft, Sean Armstrong und Michael Poppmeier die derzeitige Situation zusammen. „Es gab in der Vergangenheit und es gibt auch aktuell kaum Kommunikation zwischen dem Verband und uns. Die Spieler mussten aktiv Kontakt zum DRV aufnehmen und die für sie wichtigen Information erfragen. Zudem fehlen den Spielern eine Vision des Verbands und eine kurzfristige Perspektive – beispielsweise, wie es nach den Test-Länderspielen im November weitergehen soll.“

    Aus Sicht der Spieler ist eine weitere sportliche Entwicklung in Deutschland ohne die Professionalisierung des Sportkonzepts und der Verbandsstrukturen nicht möglich. Das hohe Leistungsniveau der Nationalspieler ist nur durch tägliches professionell angeleitetes Training erreichbar und haltbar. Ein Amateur, der einer Vollzeitarbeit nachgehen muss, um seinen Lebensunterhalt zu finanzieren, kann dieses nicht leisten. Anders ist die Situation bei den 7er-Nationalspielern, die von der Sportförderung des Bundesministeriums des Inneren (BMI) profitieren und von ihrem Arbeitgeber weitestgehend freigestellt werden.

    Außerdem erhalten viele 7er Nationalspieler eine umfangreiche Unterstützung durch die Stiftung Deutsche Sporthilfe. Nur so sind sie in der Lage, sich dem Leistungssport widmen zu
    können. Den Spielern stellt sich die Frage, wie der Verband den deutschen Nationalspielern im 15erRugby– ohne die Förderung von Dr. Hans-Peter Wild – zukünftig professionelle
    Rahmenbedingungen schaffen will. Das Trainerteam, das die Sorgen der Spieler teilt, stellt zusätzlich fest, dass die langfristige Entwicklung und Nachwuchsarbeit des Rugby-Sports in akuter Gefahr ist. Der am Deutschen Rugby-Tag in Hannover vom Verband kommunizierte „Plan B“ war offensichtlich nicht sehr ausgereift: So wurden die Trainer erst kurzfristig vor den November-Testspielen rekrutiert. Unbekannt ist beispielsweise auch, wie die sportliche Entwicklung des 15er-Programms künftig fortgeführt und finanziert werden soll, damit das Ziel erreicht wird, in die Weltelite aufzusteigen.

    Alle Beteiligten sind stolz, Deutschland als DRV-Nationalmannschaft zu repräsentieren. Aber sie sehen sich angesichts der aktuellen Bedingungen gezwungen, die Situation aus ihrer Sicht darzustellen. Durch ihre offene Kommunikation wollen sie anregen, dass professionelle Strukturen geschaffen werden. Um ein Zeichen in der Öffentlichkeit zu setzen, werden sie am nächsten Samstag beim Spiel gegen Chile dem Verband nicht zur Verfügung stehen.

    „Wir fordern, dass sich der Verband nachhaltig ändert und bis Samstag erste richtungsweisende Ӓnderungen vollzieht. Die Verantwortlichen müssen für die Zukunftssicherung der 15er Nationalmannschaft auf dem aktuell hohen Niveau entsprechende Maβnahmen vorlegen oder Ӓnderungen im Vorstand vollziehen, damit diese Programme geschaffen werden“, fordern die Kapitäne. Und sie ergänzen: “Dieser Schritt erfolgt zum jetzigen Zeitpunkt, weil wir die sportlichen Ziele nicht gefährden wollen. In den nächsten Spielen im Februar und März 2018 geht es um die EM- und WM-Qualifikation. Dort wollen wir uns mit gesammelten Kräften beweisen."


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