Die F1 nach Saudi-Arabien: The heat is on

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    Die F1 nach Saudi-Arabien: The heat is on

    30 Mrz 2022
    01:46:26

    Moderatoren

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    Thema der Episode

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    Was für ein komisches Wochenende in Dschidda. Erst der Anschlag auf eine Ölraffinerie von Aramco, dann eine stundenlange Unterredung der Fahrer und am Ende doch ein Rennen. Die Formel 1 hatte eine echte Zerreißprobe zu bewältigen und im Nachhinein muss man sagen, dass sie für sich gesehen stabil geblieben sind. Dennoch gab es genug kritische Stimmen gegen das zweite Rennwochenende in Saudi-Arabien, die nach den Geschehnissen nicht leiser werden.

    Um all das, was da rund um die Formel 1 passiert ist, einzuordnen, haben sich Moderatorin Sophie Affeldt, Kevin Scheuren und Christian Nimmervoll, Chefredakteur von motorsport-total.com, formel1.de und de.motorsport.com, zusammengesetzt und eine teilweise sehr hitzige Diskussion über das wohl kontroverste Rennen des ganzen F1-Kalenders geführt.

    Leclerc vs. Verstappen: Das Duell der Saison?

    Bereits seit den Tagen im Kart sind Charles Leclerc (Ferrari) und Max Verstappen (Red Bull) Rivalen. Es gab schon auf den Kartbahnen dieser Welt enge Duelle, teilweise zu enge, zwischen den beiden. Auch in der Formel 1 sind sich die beiden bereits unrühmlich begegnet. Die Saison 2022 scheint ein weiteres Kapitel ihrer besonderen Geschichte zu schreiben. Nachdem Leclerc in Bahrain die Oberhand hatte, war es diesmal Verstappen, der mit klugem Einbremsen vor der DRS-Zone den Sieg einfahren konnte. Wohin führt uns dieses Duell noch? Was sind die maßgeblichen Faktoren, die den Unterschied machen können? Wer hat das bessere Paket?

    Perez & Sainz: Jetzt endgültig aus dem Rennen?

    Sergio Perez war der Unglücksrabe des Wochenendes. Der Mexikaner fuhr im 215. Versuch erstmals auf die Pole-Position, am Ende landete er aber nicht einmal auf dem Podium. Aufgrund des Crashes von Nicholas Latifi und dem leider kurz vorher absolvierten Boxenstopp fiel Perez zurück und konnte nicht mehr wirklich ranfahren. Aber festzuhalten ist, dass er Max Verstappen an einem guten Tag auch in der Qualifikation schlagen kann. Ist das genug für Red Bull? Bei Carlos Sainz deutete sich vergangene Saison an, dass er bei Ferrari direkt mal eine gewichtige Rolle spielen kann. Die ersten beiden Rennen waren für den Spanier aber keine Bestätigung. Er fuhr Leclerc zu weit hinterher und war auch im Rennen nie in der Lage, Verstappen in Gefahr zu bringen. Gilt es für Sainz & Perez ab sofort die Rolle des Wasserträgers zu akzeptieren?

    Mercedes & die Leistung: Wann kommt sie endlich?

    Lewis Hamilton fragte nach dem Rennen erstmal verwundert, ob es für den 10. Platz Punkte in der Formel 1 gibt. Die Antwort ist ja, aber eben nur einen. Normalerweise ist der 7-fache Weltmeister 24 bzw. 25 (mit schnellster Runde) mehr gewöhnt. Was macht das mit einem Mann, der so erfolgsverwöhnt ist wie Hamilton? Offensichtlich nicht viel, denn sowohl er als auch sein Chef Toto Wolff sind sehr ruhig und haben tiefes Vertrauen darin, dass man den Weg nach oben schnell wieder angehen kann. George Russell liefert dagegen solide ab. Auch in Saudi-Arabien reichte es für den Kronrpinzen zu Platz 5. Wird man sich irgendwann doch für Russell und gegen Hamilton entscheiden müssen?

    Die Teams im Mittelfeld: Zwischen Ambitionen und Realität

    Alpine, Aston Martin, McLaren - das Trio der gehobenen Klasse dümpelt vor sich her. Gut, bei Alpine ist die Leistung schon ansprechend, aber nach eigenem Selbstverständnis hätten sie schon Weltmeister sein müssen. Stattdessen opfern Fernando Alonso und Esteban Ocon ihr Rennen für ein sinnfreies teaminternes Duell. Was sollte das? Wie lange soll das gut gehen? Aston Martin war sicherlich ganz froh, dass Sebastian Vettel durch Nico Hülkenberg ersetzt wurde, der seine Aufgabe super erledigen konnte. Dennoch kann man festhalten, dass es einfach nicht voran geht. Wieso tut sich Sebastian Vettel das noch an und wird er das überhaupt noch? Auch ansonsten ist Tristesse zu finden, besonders bei McLaren. Keine genauen Lösungen kennt man nicht, Ricciardo übt sich in Zweckoptimismus und Andreas Seidl ist erstmals als Krisenmanager gefragt.

    Mick Schumacher & die Samthandschuhe: Zeit sie abzulegen?

    Erneut hat Mick Schumacher einen Millionenschaden bei Haas verursacht. Im Qualifying flog der Sohn von F1-Legende Michael Schumacher spektakulär ab, aber trotzdem neigt man als deutscher Fan zu schnell die Samthandschuhe bei Mick anzuziehen. Ist es an der Zeit, diese endlich abzulegen? Es fehlen Punkte, es fehlt Bestätigung und es fehlt Konstanz. Nun hat er mit Kevin Magnussen auch noch einen Teamkollegen, der ihm die Butter noch mehr vom Brot nimmt als er sich selber. Wie hart sollte man mit Mick Schumacher ins Gericht gehen und wie soll er so jemals Weltmeister werden?

    Saudi-Arabien & die Formel 1: Ein Wertekodex muss her!

    Der Anschlag auf das Aramco-Ölfeld hat die Formel 1 erschüttert. Nach langen Unterhaltungen zwischen FOM, Teams und Fahrern entschied man sich aber, dass man fahren wolle. F1-Boss Stefano Domenicali gab am Sonntag vor dem Rennen den Kollegen von sky UK ein sehr befremdliches Interview, in dem er mit Ignoranz, Weltfremdheit und Arroganz "glänzte". Aber für die Anteilseigner macht er einen guten Job, denn Saudi-Arabien zahlt der Formel 1 (vermutlich) 89 Millionen Dollar pro Jahr. Das ist eine ganze Stange Geld. Dazu kommt der Sponsorendeal mit Aramco. Wie kann man aber als Formel 1 trotzdem ein Zeichen dafür setzen, dass man nicht alles mitmacht? Christian Nimmervoll hat einen Wertekodex ins Spiel gebracht, den er heute noch ein bisschen weiter ausführt. Klar ist, es muss sich etwas tun und das ganz schnell.

    Diese Ausgabe war teilweise hochemotional, laut, kritisch, aber sie hat uns unglaublich viel Spaß gemacht. Es würde uns total freuen, wenn ihr den Podcast überall dort, wo ihr könnt, abonniert und ihn teilt. Das wäre klasse! Und schreibt uns gerne auch Feedback zur Ausgabe, wir lesen alles und versuchen immer zu antworten bzw. Themen in die nächsten Ausgaben mitzunehmen. Vielen Dank!

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  • HOTLAP | Formel 1 | Motorsport |

    Wir boykottieren den Saudi Arabien GP | Wenn Geld alles regiert.. | Mini-Rennanalyse | S3EP4

    27 Mrz 2022
    15:39

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    Thema der Episode

    Was ein (Renn)wochenende in Saudi Arabien..

    Für uns persönlich war dieses Wochenende ein schwarzes Wochenende in der langen F1-Geschichte.

    Am Freitag wurde ca. 22km von der Strecke entfernt eine Fabrik der Firma Aramco (F1 Partner + Hauptsponsor AstonMartin) per Drohne angegriffen und vollkommen zerstört.
    Das wiederum interessierte die Verantwortlichen der F1 recht wenig und die „Show“ wurde gnadenlos durchgezogen, trotz kritischer Stimmen von Fahrern und etlichen Team-Mitgliedern. Bis um 3 Uhr nachts am Freitag diskutieren die Fahrer mit den Verantwortlichen der F1, ohne jeglichen Erfolg.
    Für uns ist diese Gangart nicht akzeptabel und das Thema wird zu sehr totgeschwiegen.

    Ein weiteres schwieriges Thema ist die Rennstrecke an sich. High-Speed - keine Auslaufzonen - NUR Beton.. unglaublich das solch eine Strecke überhaupt zugelassen worden ist. Spätestens nach dem Horrorcrash von Schumacher hätte doch jedem klar sein sollen, wie gefährlich diese Strecke doch ist.
    Klar ist natürlich, jeder will Action und die Fahrer am Limit sehen, aber das geht bei diesem aktuellen Layout weit darüber hinaus.

    Zum Ende sprachen wir trotzdem noch kurz über das Rennen an sich. Verstappen und Leclerc lieferten sich schon wieder ein schönes Battle mit irren DRS Tricks. Am Ende setzte sich der Niederländer durch und gewann den GP mit einer halben Sekunde Vorsprung vor dem Monegassen. Aston Martin ist weiterhin abgeschlagen am Ende des Feldes zusammen mit Williams. Mercedes ist weiterhin nur die dritte Kraft und Hamilton konnte fünf Plätze gutmachen und sammelte noch einen Punkt.

    Wir bedanken uns wie immer für‘s Zuhören und für euren Support. Haut‘a rein!
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  • Starting Grid | Formel 1 | Motorsport |

    Die Lehren aus dem F1-Saisonstart

    23 Mrz 2022
    01:44:41

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    Die Formel-1-Fans wurden beim Start in die Saison 2022 wirklich wieder verwöhnt. Der Auftakt in Bahrain hatte einiges, was die Formel 1 so besonders macht. Eine interessante Startphase, packende Rad-an-Rad-Duelle, ein bisschen Zeit zum Durchatmen und dann ein wahnsinniges Finish.

    Darüber sprechen heute Moderator Kevin Scheuren, BILD-Reporterin Silja Rulle, unser Hörer Alexander Theile (zugeschaltet auf der Durchreise von Bahrain nach Saudi-Arabien) und der Chefredakteur vom Motorsport Network Germany, Christian Nimmervoll.

    Ferrari als absoluter Gewinner

    Um die Geschehnisse ein bisschen besser einzuordnen haben wir uns Gewinner, die Teams dazwischen und die Verlierer ein bisschen näher angesehen. Bei den Gewinnern ist nicht nur das Ferrari-Werksteam zu finden, sondern auch alle Kunden. Haas und Alfa Romeo profitieren vom neuen Ferrari-Motor und sind bei der Musik dabei. Natürlich war der Doppelsieg super wichtig für die Scuderia, aber das ist noch kein Fingerzeig auf das ganze Jahr. Trotzdem kann man sich für den Moment freuen.

    Ebenso ein Gewinner war Lewis Hamilton, der das Maximum aus seinem Auto rausgeholt hat und noch auf Rang 3 fuhr. Natürlich zu wenig für Mercedes, aber mehr war nicht drin. Die wohl größten Gewinner waren aber die Fans. Action, Spannung und schicke neue Autos haben auf den Tribünen für Begeisterungsstürme gesorgt.

    Alpine und AlphaTauri im Zwischenfeld und Domenicali unter Beschuss

    Irgendwo zwischen Gut und Böse waren Alpine und AlphaTauri. Aber bei beiden Teams gibt es keinen großen Grund zur Besorgnis, denn die Saison ist lang. Trotzdem fragt man sich schon, was da so abgeht, wenn Haas und Alfa Romeo schneller sind. Besonders bei Alpine fiel auf, dass Esteban Ocon mit dem alten Seitenkasten Fernando Alonso davongefahren ist. Ein weiteres Thema sind die Äußerungen von Stefano Domenicali, dass man das Potenzial hätte, 30 Rennen austragen zu können, weil es so viele Anfragen gibt. Das hat auf Social Media für einen Sturm der Entrüstung gesorgt, vor allem, weil der Kontext nicht gesehen wurde. Auch im Podcast wurde hitzig darüber diskutiert.

    Wie steht ihr dazu? Schreibt uns!

    Mick, Max und Mercedes bei den Verlierern

    Für die Mercedes-motorisierten Teams war das Wochenende nix. Aston Martin und McLaren weit weg von der Musik, Williams nur mit Alexander Albon konkurrenzfähiger. Auch hier versuchen wir die Frage nach dem "warum?" zu erörtern und kommen noch auf keinen grünen Ast. Positiv sicher das Comeback von Nico Hülkenberg, der im Qualifying immerhin Lance Stroll schlagen konnte. Dennoch fehlte es auch beim Werksteam an Performance. Ebenfalls bei den Verlierern findet sich Red Bull Racing wieder, die Probleme mit dem Motor hatten und Mick Schumacher, der in Probleme mit Kevin Magnussen zu schlittern scheint. Mehr dazu in der Ausgabe.

    Wie weit kann man ausblenden?

    In Saudi-Arabien wird an diesem Wochenende Formel 1 gefahren. Vor einigen Wochen wurden dort noch 81 Menschen an einem Tag hingerichtet. Von der Formel 1 kam nix dazu. Kevin hat im November eine kritische Auseinandersetzung mit Saudi-Arabien als Austragungsort veröffentlicht, auch heute müssen wir wieder über dieses Thema und die Rolle der Journalist*innen vor Ort sprechen. Wie weit kann sich die Formel 1 davon entfernen und es ignorieren? Sportlich wurde auf der Strecke in Dschidda einiges verändert, erwartet uns aber ein Zuverlässigkeitsproblem?

    Das und mehr in unserer neuen Ausgabe, viel Spaß dabei!

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    Verstappen oder Hamilton – wer wird F1-Weltmeister?

    8 Dez 2021
    01:39:52

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    Der Große Preis von Saudi-Arabien war ein Spektakel. Viel Feuerwerk, viel Brimborium und jede Menge Action auf der Strecke. Der Zusammenstoß von Max Verstappen und Lewis Hamilton hat die Fan-Gemüter erneut hochkochen lassen. Die Diskussionen waren lebhaft, die Argumente wurden ausgetauscht und eine Strafe gab es auch noch. Nun gehen beide punktlich ins finale Rennen der Saison. Die Formel 1 sucht den neuen Weltmeister!

    Sophie Affeldt, Kevin Scheuren, Christian Nimmervoll vom Motorsport Network Germany und Silja Rulle von der Sport BILD sprechen über Dschidda, Abu Dhabi und die Entscheidung des Jahres.

    Das Maß muss er finden

    Max Verstappen ist der wilde Fahrer im Kampf um die F1-Krone. Er geht gerne mal ans Limit und darüber hinaus. Er lotet nicht aus, er macht es einfach. Auch in Saudi-Arabien hat er Lewis Hamilton zu Rückzügen gezwungen und an der Karambolage war maßgeblich beteiligt. Trotzdem verdient er die Weltmeisterschaft und kann diese am kommenden Wochenende feiern. Dazu braucht er aber zwingen den Sieg oder ein gemeinsames Ausscheiden. Können sich Jerez 97 oder Adelaide 94 wiederholen? Lewis Hamilton ist der erfahrene Fahrer im Kampf um die F1-Krone. Er hat schon den ein oder anderen erbitterten Kampf geführt. Wird das für ihn am Ende der Schlüssel zum Erfolg sein?

    Michael Masi in der Kritik

    Den TV-Zuschauern wurde ein irres Schauspiel in Dschidda präsentiert. Nach der zweiten Rotphase gab es eine Verhandlung am Boxenfunk zwischen Renndirektor Michael Masi und den Kommandoständen von Red Bull Racing und Mercedes. Es wurde munter umhergeschoben und am Ende startete Esteban Ocon im Alpine von 1, Lewis Hamilton von 2 und Max Verstappen von 3. Für viele Fans war dieser Basar der Formel 1 unwürdig und die Kritik an Masi schäumte wieder auf. Wie viel Kritik an ihm ist berechtigt und wie kann ihm vielleicht auch helfen, sein Standing zu verbessern?

    Ganz anders als erwartet

    Silja Rulle war für die Sport BILD vor Ort in Saudi-Arabien und auch sie hat sich auf eine Reise ins Ungewisse begeben. Für sie war nicht klar, wie dieses Land und die Leute sie empfangen würden. Am Ende des Tages war sie aber super froh, dass sie vor Ort war und erzählt im Podcast auch warum. Die weibliche Uber-Fahrerin, eine sehr interessante kulturelle Schere, die in Dschidda immer weiter aufgeht und der Wille des Landes sich zu öffnen waren für sie erkennbar. Wir sind sehr dankbar, dass sie sich für die heutige Sendung die Zeit genommen hat, um über ihre Erlebnisse zu sprechen, die sehr erleuchtend waren!

    Wer wird Weltmeister?

    Max Verstappen oder Lewis Hamilton - wer holt sich die F1-Krone? Der Yas Marina Circuit in Abu Dhabi wurde modifiziert, aber das spielt wohl immer noch Mercedes eher in die Karten. Bedeutet also, dass Verstappen doch den härteren Weg gehen muss? Allgemein gibt es auch vor dem Finale noch einige weitere Entscheidungen, die Kevin und Christian im Zoom-Take nach der regulären Ausgabe besprochen haben und auch Alexander Theile ist zu hören, der als Fan vor Ort sein wird und diesen spannenden Ritt auf der Rasierklinge miterleben darf. Der Große Preis von Abu Dhabi in der Vorschau, natürlich auch heute bei uns!

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    Formel 1 in Saudi-Arabien: eine kritische Auseinandersetzung

    2 Dez 2021
    47:24

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    Seitdem Liberty Media bekanntgegeben hat, dass sie mit der Formel 1 ein Rennen in Saudi-Arabien veranstalten wollen, ist gerade bei unserem Moderator Kevin Scheuren ein großer innerlicher Konflikt ausgebrochen. Einerseits ist es ein spannender neuer Ort für den Sport, den wir so lieben. Auf der anderen Seite ist Saudi-Arabien durch die politischen Begebenheiten ein sehr kritisch zu betrachtender Staat, der auf Demokratie, freie Wahlen, Meinungsfreiheit und freies gesellschaftliches Leben keinen großen Wert legt.

    Sehr lange haben wir überlegt, wie wir über die Premiere der Formel 1 in Saudi-Arabien berichten wollen. Es wäre unserer Meinung nach falsch, wenn wir einfach nur über den Sport reden und so tun, als ob es den anderen Aspekt nicht gibt. Deshalb haben wir es aufgeteilt. In der heutigen Episode wird es nicht um den Sport an sich gehen, aber doch um den Sport und die Kraft, die von ihm ausgeht. In dieser Folge werden wir einen Exkurs in die Strukturen Saudi-Arabiens machen, über Menschenrechte, Konflikte, Probleme, aber auch Chancen sprechen.

    Wir begrüßen euch herzlich zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Saudi-Arabien!

    MBS - die große Unbekannte?

    Um diesem Thema den verdienten Rahmen zu geben, hat sich Kevin zwei echte Experten eingeladen. Ronny Blaschke, Journalist und Buchautor (hier direkt sein Buch "Machtspieler - Fußball in Propaganda, Krieg und Revolution" kaufen), ist seit Jahren journalistisch in der Golfregion aktiv. Er schreibt über die verschiedenen Machthaber und ihre Einflüsse, deckt Fälle des Sportswashing auf und hat einen kritischen Blick auf eine Region, die als Krisenregion zu verstehen ist.

    Ebenfalls zu hören ist der Islamwissenschaftler und politische Analyst Sebastian Sons (hier direkt sein Buch "Auf Sand gebaut: Saudi-Arabien - Ein problematischer Verbündeter" kaufen) vom Center for Applied Research in Partnership with the Orient, der bereits mehrere Male in Saudi-Arabien war, Land und Leute kennengelernt hat und einen wissenschaftlichen Fokus auf die Entwicklung des Landes und der Familie rund um Kronprinz Mohammed bin Salman legt.

    Generell ist die Rolle von MBS eine interessante. Einerseits ordnet er die Ermordung des regimekritischen Journalisten Jamal Khasoggi an, auf der anderen Seite holt er Fußballspiele, Tennisturnier, Wrestling-Events und eben ein Formel 1-Rennen ins Land, um sich der westlichen Welt zu öffnen. Wie passt das alles zusammen in seinem Land, das zerrüttet ist und durchtrieben von gesellschaftlicher Unterdrückung und Armut, Angst und Repression, Hoffnung und Wünschen?

    Der Sport als Propaganda-Werkzeug und Hoffnungsstifter

    Man kann davon ausgehen, dass ein Formel 1-Rennen seitens der Königsfamilie mit seiner Strahlkraft, dem Glanz und Glamour für die eigenen Zwecke genutzt werden wird. Für ein paar Tage rücken die Fragen nach Menschenrechte, Rechte von Frauen im öffentlichen Leben, Diversität und Co. in den Hintergrund. Aber in der Kritik am Regime haben auch wir häufig den Effekt solcher Events auf die Menschen vergessen zu beleuchten. In den Gesprächen mit Ronny Blaschke und Sebastian Sons ist genau das passiert und sie werfen einen Blickwinkel auf, der vielleicht zu lange nicht berücksichtigt wurde. Haben sich die Menschen vor Ort diese Sportevents nicht auch verdient?

    Wir alle erhoffen uns von den Fahrern und der Formel 1-Organisation ein Zeichen. Sei es der Helm von Lewis Hamilton, ein Shirt von Sebastian Vettel oder auch das reine Benennnen der Probleme im Land. Aber wir dürfen nicht erwarten, dass der Sport die Strukturen auf links dreht, das kann er auch gar nicht. Aber man kann zurecht Hoffnung in die Zukunft legen, dass die Formel 1 mit ihrer Strahlkraft im Kleinen für einen positiven Wandel sorgt und mit den Menschen im Land in Kontakt tritt. Aktionen an Schulen, in den armen Gebieten und der Austausch mit denen, die unterdrückt werden und hoffen, dass sich was ändert - das kann man erwarten und das sollte es auch geben!

    Die Rolle des Sportjournalismus an diesem Wochenende

    Keine Frage: dieser Podcast wird die Welt nicht verändern. Aber wir hoffen, dass möglichst viele Kolleg*innen aus dem Sportjournalismus diese Ausgabe hören und während ihrer Zeit vor Ort die Fragen stellen, beobachten, mahnen und den Finger in die Wunden legen. Der Sportjournalismus darf sich nicht dahinter verstecken, dass Sport und Politik nicht vermischt werden sollten. Sport und Politik gehören seit Anbeginn der Zeit zusammen und so sollte es auch von den Journalist*innen gelebt werden. Keine Angst vor dem Verlust von Zugängen haben, kein Ignorieren und kein Wegschauen, auch nicht im Sportjournalismus - das ist unser Wunsch!

    Diese Ausgabe ist keine klassische Rennvorschau. Diese Ausgabe soll informieren, aufklären und neue Sichtweisen präsentieren, aus denen wir alle lernen können. Wir tun das auch, hinterfragen Vorurteile und ändern diese auch. Ja, dieses Rennwochenende ist eins, das mit Blutgeld bezahlt wurde und dem Sportswashing dient. Aber dieses Rennwochenende ist auch eine Chance. Eine Chance dafür, dass die Formel 1 den Stein ins Rollen bringt und den Menschen im Land, die es nötig haben, Hoffnung spendet. Nächste Woche werden wir über das Sportliche sprechen, werden Stimmen vom Veranstalter haben und mehr, aber einstweilen wünschen wir euch viel Spaß mit der heutigen Ausgabe.

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