Zverev im Halbfinale – Dramatik im Frauen-Einzel

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Zverev im Halbfinale – Dramatik im Frauen-Einzel

    8 Jun 2021
    40:53

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem Daily vom zehnten Tag der French Open 2021. Am Dienstag standen die ersten Viertelfinals auf dem Plan. Andreas und Philipp gehen Match für Match durch die Ergebnisse.

    Hochklassiges Drama bei den Frauen


    Am Mittag konnte Tamara Zidansek ins Halbfinale einziehen. Sie besiegte Paola Badosa mit 8:6 im dritten Satz. Am Ende machten nur ganz wenige Punkte den Unterschied. Während Zidansek mit der Vorhand die entscheidenden Ballwechsel gewinnen konnte, unterliefen Badosa zum Ende hin ein paar unerzwungene Fehler. Beide Spielerinnen hatten schon in den letzten Runden lange und spektakuläre Matches gespielt, so hatte Zidansek in der ersten Runde gegen Bianca Andreescu gewonnen.

    Nun trifft Zidansek am Donnerstag auf Anastasia Pavlyuchenkova. Die konnte am Dienstag ein ebenfalls sehr enges Match gegen Elena Rybakina gewinnen. Hier fiel die Entscheidung mit 9:7 im dritten Satz, wieder machte nur eine Handvoll Punkte den Unterschied. Pavlyuchenkova konnte dabei vor allem mit ihrem Serve überzeugen, zeigte sich aber auch besonders fit.

    Zverev gegen Tsitsipas


    Später am Nachmittag gewann Alexander Zverev locker und leicht gegen Alejandro Davidovich Fokina. Der Spanier hatte einen ganz schlechten Tag erwischt. Im unterliefen frühe Fehler im Spielaufbau, auch sein Serve konnte nicht überzeugen. Zverev tat sich im ersten Satz ebenfalls schwer, verlor insgesamt drei Mal seinen Aufschlag. Doch in den beiden folgenden Sätzen brachte er das Match souverän nach Hause.

    Für Zverev geht es nun gegen Stefanos Tsitsipas, der am Abend gegen seinen Angstgegner Daniil Medvedev bestehen konnte. Zwar fuchste sich Medvedev nach schlechtem Start in das Match. Doch am Ende zeigte sich, dass Tsitispas der bessere Sandplatzspieler ist. Immer wieder öffnete er klug den Court und konnte sich in den wichtigen Momenten auf seinen Aufschlag verlassen.

    Zum Ende blicken Andreas und Philipp noch kurz über die Doppelauslosungen in Paris. Hier musste Kevin Krawietz am Dienstag seine erste Niederlage in Paris hinnehmen. Er schied an der Seite von Horia Tecau gegen Juan Sebastian Cabal und Robert Farah aus.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Swiatek und Kenin – Krawietz/ Mies wiederholen Geschichte

    8 Okt 2020
    29:54

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem elften Tag der French Open.

    Am Donnerstag standen die Halbfinals der Damen an. Das Resultat: Eines der jüngeren Grand Slam Finals der letzten Zeit. Denn es setzten sich in den Halbfinals die 19-jährige Iga Swiatek und die 21-jährige Sofia Kenin durch.

    Andreas und Philipp starten mit dem Match von Swiatek gegen ihre argentinische Gegnerin Nadia Podoroska. Die war als Qualifikantin ins Halbfinale gekommen, verlor aber ganz klar gegen Swiatek. Wie schon in ihren vorherigen Runden konnte Swiatek den Aufschlag ihrer Gegnerin dominieren, gab auch heute nur 3 Spiele ab. Über das ganze Turnier waren es bisher 20 Spiele. Damit stößt Swiatek schon fast in historische Dimensionen vor. Auch wenn sie damit den Wert von Mary Pierece aus dem Jahr 1994 verfehlte, die damals nur 10 (!) Spiele auf dem Weg ins Endspiel abgab.

    Es war vor allem die Vorhand mit der Swiatek dominierte, sei es um ihre Gegnerin über den Platz zu manövrieren oder um den nächsten Winner unterzubringen. Ihre Vorhand wird Swiatek auch im Endspiel gegen Kenin gebrauchen können. Denn die erwies sich in ihrem Halbfinale gegen Petra Kvitova nicht nur als besonders nervenstark, sondern kontere die zweifache Wimbledon-Siegerin immer wieder aus.

    Am Ende gewann Kenin nur vier Punkte mehr als ihre Gegnerin, wehrte aber 10 von 12 Breakbällen ab und entschied auch darüber hinaus fast jede enge Situation für sich. Kenin und Swiatek gehören zu einer Gruppe von jungen Spielerinnen, die das Damentennis in den nächsten Jahren mitbestimmen könnten.

    Ob Andreas Mies und Kevin Krawietz das Herrendoppel in den nächsten Jahren werden mitbestimmen können, muss sich erst noch zeigen. Doch zum zweiten Mal in zwei Jahren zog die deutsche Paarung ins Finale der French Open ein – dank eines 6:3 7:5 Sieges gegen Nikola Mektic und Wesley Koolhof.
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    Die Auslosungsvorschau auf die AO2020

    16 Jan 2020
    58:11

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – mit der Auslosungsvorschau von den Australian Open 2020. Wie gewohnt gehen Andreas und Philipp in der Auslosungsvorschau durch beide Tableaus und tippen nicht nur ihre Siegerinnen und Sieger, sondern blicken auch auf die interessantesten (potentiellen) Matches in den ersten Runden.

    Neuauflage Barty - Kvitova?


    Die Sendung beginnt mit den Damen. Das Tableau wird von der Weltranglistenersten Ash Barty angeführt, die in der dritten Runde auf Elena Rybakina und in einem potentiellen Achtelfinale zum Beispiel auf Julia Görges treffen könnte. Im Viertelfinale könnte es zu einer Neuauflage des Viertelfinales vom letzten Jahr gegen Petra Kvitova kommen. Das zweite Viertel wird eingerahmt von Naomi Osaka und Serena Williams. Auch kommt es in diesem Teil der Auslosung zur Wiederauflage des Erstrundenmatches von Wimbledon 2019. Denn schon wieder treffen Coco Gauff und Venus Williams aufeinander.

    Im dritten Viertel finden sich mit Belinda Bencic und Simona Halep zwei Spielerinnen, die noch nicht in der besten Form sind. Namen die hier zudem auffallen sind Aryna Sabalenka und Donna Vekic und Maria Sharapova, die sogar in der ersten Runde aufeinandertreffen. Im vierten Viertel sucht Karolina Pliskova nach dem Grand Slam Glück. Sie geht als eine der Favoritinnen ins Turnier. Ähnliches kann – zumindest noch nicht – über Angelique Kerber gesagt werden, die in den letzten Tagen Verletzungsprobleme hatte.

    Gibt es Djokovic-Herausforderer?


    Das Herrentableau wird von Rafael Nadal angeführt, der in der vierten Runde auf Nick Kyrgios treffen könnte. Im Viertelfinale könnte es dann zum Duell mit Dominic Thiem kommen. Daniil Medvedev ist der Favorit im zweiten Viertel. Hier findet sich auch Alexander Zverev, der in der vierten Runde zum Beispiel auf David Goffin oder Andrey Rublev treffen könnte. Im dritten Viertel findet sich Roger Federer, der keine allzu große Konkurrenz zu haben scheint, auch wenn Andreas ein frühes Ausscheiden Federers voraussagt. Das letzte Viertel bei den Herren wird von Novak Djokovic und Stefanos Tsitsipas eingerahmt.
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    Die Halbfinals stehen fest

    16 Nov 2019
    48:05

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das sechste Special von den ATP Tour Finals.

    Zverevs Aufschlag passt


    Am Freitag wurde der letzte Teilnehmer für das Halbfinale gefunden und der ist Alexander Zverev nach einem 2-Satz-Sieg gegen Daniil Medvedev. Dabei konnte Zverev vor allem mit seinem ersten Aufschlag überzeugen. Mehr als 80 Prozent erster Aufschläge landeten im Feld. Für Zverev ist dies nun die zweite Halbfinal-Teilnahme in Folge in London. Am Samstag wird er um 20 Uhr Ortszeit gegen Dominic Thiem antreten, am Nachmittag spielen Roger Federer und Stefanos Tsitsipas den anderen Finalteilnehmer aus.

    Nadal kämpft bis zum Schluss


    Früher am Nachmittag hatten sich Rafael Nadal und Stefanos Tsitsipas ein äußert ansprechendes Match geliefert. Am Ende setzte sich Nadal mit 7:5 im dritten Satz durch. Über das ganze Match konnte sich Tsitsipas keinen Breakball erarbeiten, Nadal servierte und arbeitete allerdings auch auf hohem Niveau. Offensiv erspielte er sich immer wieder Chancen gegen den Aufschlag von Tsitsipas. Defensiv widerstand er der Barrage an Winnern, die aus Tsitsipas Richtung kamen. Ob Tsitsipas seinen Krafteinsatz im morgigen Halbfinale bereuen wird?

    Auch im Doppel fielen am Freitag die letzten Entscheidungen in der Gruppenphase. Kevin Krawietz und Andreas Mies konnten sich dabei nicht für das Halbfinale qualifizieren, sie verloren in zwei Sätzen gegen Robert Farah und Juan-Sebastian Cabal. Dank eines Sieges von Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut stehen die Kolumbianer damit auch im Halbfinale.

    Zum Abschluss der Sendung hört ihr noch von Moritz Lang von Sky. Der ist nicht nur hier als Reporter vor Ort für Sky. Während der ganzen Saison reist er immer wieder zu den großen ATP-Turnieren, berichtet von vor Ort und führt Interviews mit Spielern. Hier spricht er mit Andreas und Philipp über seine Erfahrungen in London, aber auch seine Eindrücke des Jahres 2019. Dabei benennt er auch seine Lieblingsmatches des Jahres, sowohl bei den Damen als auch bei den Herren.
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    Zverev und Thiem überragen

    12 Nov 2019
    28:30

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das zweite Special von den ATP Tour Finals. Nach den ersten beiden Tagen in London lässt sich festhalten: Kaum etwas lief so wie erwartet. Drei der vier Matches wurden von den nominellen Außenseitern gewonnen.

    Die Außenseiter gewinnen (fast alle)


    Sowohl Dominic Thiem als auch Stefanos Tsitsipas und Alexander Zverev gewannen jeweils – zumindest leicht – überraschend. Über allem steht im Moment mal wieder Novak Djokovic, der ganz klar gegen Matteo Berrettini siegte. Djokovic war es auch, der den Einzelwettbewerb mit einem 6:2 6:1 Sieg gegen den Debütanten eröffnete. Dabei machte Djokovic klar, die Bedingungen in der O2 Arena liegen ihm, die Form stimmt ebenso.

    Am Abend des Sonntags war es dann Dominic Thiem, der mit einem Sieg gegen Roger Federer nachlegen konnte. Thiem hielt den Druck auf Federer permanent hoch, hat sich ja sowieso mittlerweile als schweres Matchup für Federer entpuppt. Mit dem Sieg Thiems sind dessen Chancen auf einen Halbfinaleinzug natürlich enorm gestiegen. Für Thiem geht es am Dienstag gegen Djokovic, während Federer einen „Pflichtsieg“ gegen Berretini brauchen wird.

    Zwei Premierensiege


    Der Montag sah nicht nur das Jahresendfinal-Debüt von zwei Spielern. Denn Daniil Medvedev und Stefanos Tsitsipas sind zum ersten Mal in London dabei. Für Tsitsipas gab es auch noch eine weitere Premiere: Er gewann zum ersten Mal in sechs Profimatches gegen Medvedev. Dabei überzeugte Tsitsipas vor allem mit dem Aufschlag, hielt sich so seinen russischen Kontrahenten vom Leib.

    Für Tsitsipas geht es nun gegen Alexander Zverev. Der Titelverteidiger konnte sich am Montagabend gegen den Weltranglistenersten Rafael Nadal durchsetzen. Das Antreten Nadals hat auf Grund einer Verletzung in Frage gestanden. Aber im Nachgang des Matches bestätigte Nadal: Er war fit für seinen Auftritt, nur eben spielerisch nicht sonderlich gut drauf. Auch der Belag liegt Nadal nicht sonderlich. Für Nadal geht es nun am Mittwoch gegen Daniil Medvedev.
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    Medvedev unschlagbar; Gauff verliert glücklich

    13 Okt 2019
    1:31:46

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einer besonders vollgepackten Sendung.

    Medvedev souveränst


    Den Auftakt bildet dabei das Masters Turnier in Shanghai. Der Sieger dort war Daniil Medvedev, doch was vor allem auffiel: Es war die Woche der jungen Spieler. Denn abseits von Medvedev erreichten auch Alexander Zverev, Stefanos Tsitispas und Matteo Berrettini das Halbfinale. Tsitsipas und Zverev besiegten dabei auch noch Roger Federer und Novak Djokovic.

    Andreas und Philipp sprechen länger über Medevedev, dessen Woche und Aussichten. Aber auch Alexander Zverev konnte auf besondere Weise überzeugen. Er besiegte nicht nur Federer, sondern konnte sich abseits des Finales mit Aufschlagsstärke auszeichnen. Zu Anfang der Woche gab es noch ein besonders unterhaltsames Match zwischen Andy Murray und Fabio Fognini.

    Gauff mit dem ersten Titel


    Die Damen standen dieses Mal etwas im Schatten, boten aber mit Cori Gauffs erstem WTA-Titel eine besondere Geschichte. Die 15-jährige Amerikanerin konnte sich in Linz im Finale gegen Aljona Ostapenko durchsetzen. Auch Andrea Petkovic wusste mit einem Halbfinaleinzug zu überzeugen. In Tianjin hingegen war es Rebecca Peterson, die den zweiten Titel der Saison feiern konnte. Damit sollte sich die Schwedin vorerst als Topspielerin etablieren. Peterson setzte sich im Endspiel gegen Heather Watson durch, die damit ihre Position in den Top 100 zum Jahresende sicher haben sollte.

    Einige Doppelnews


    In den News der Woche gibt es zu vermelden, dass sich Robert Farah und Juan Sebastian Cabal die Nummer 1 für das Jahr sichern konnten. Das Turnier in Wien muss die Absage von Juan Martin del Potro verkraften, könnte aber unter Umständen Andy Murray per Wild Card begrüßen. Auch das Luxemburger WTA-Turnier musste zwei Absagen hinnehmen: Maria Sharapova und Angelique Kerber können verletzungsbedingt nicht antreten. Die Karriere beendet hat Victor Estrella Burgos, für den es eine kurze Würdigung gibt.

    Was macht das Tennis in der Schweiz, Svenja Mastroberardino?


    Als letzten Teil der Sendung gibt es noch ein ausführliches Interview mit der Schweizer Journalistin Svenja Mastroberardino. Sie spricht mit Andreas und Philipp über Roger Federer, Stan Wawrinka, den Laver Cup, Belinda Bencic und Jill Teichmann.
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    Serena auf dem Weg zur 24?

    6 Sep 2019
    30:46

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das elfte „Breakfast at Flushing“ Special von den US Open 2019. Der zweite Donnerstag ist traditionell den Damen-Halbfinals vorbehalten. Beide wurden in der Night Session ausgespielt und dieses Mal bekamen die Zuschauerinnen und Zuschauer zwei komplett unterschiedliche Matches zu sehen.

    Serena mit zu viel Power


    Serena Williams war in der Lage, ihr Halbfinale gegen Elina Svitolina zu dominieren. Zwar erarbeitete sich Svitolina gleich zu Beginn des Matches zahlreiche Breakchancen. Doch nach mehr als 15 Minuten stand sie immer noch mit leeren Händen und einem 0:2 statt einem 2:0 da. Svitolina erholte sich nicht mehr, während Williams ihr präzises und wuchtiges Spiel aufzog. Williams brauchte nicht mal einen überragenden Aufschlagtag, um das Match zum Ende hin klar zu dominieren. Auch so stand ein 6:3 6:1 auf der Anzeigentafel und eine weitere Chance, am Samstag den 24. Grand Slam Titel ihrer Karriere zu holen.

    Im Finale wird sie es mit der Aufsteigerin der Saison zu tun haben. Denn was Bianca Andreescu in diesem Jahr hingelegt hat, ist absolut erstaunlich. Außerhalb der Top 100 ins Jahr gestartet, steht Andreescu nun im ersten Grand Slam Finale ihrer Karriere. Bei ihrem Sieg im Halbfinale gegen Belinda Bencic zeigte sich Andreescu vor allem als Kämpferin. Über das ganze Match hinweg war Bencic ebenbürtig, häufig sogar besser. Doch es war Andreescu, die stets die wichtigen Punkte gewann. Zwar zeigte Bencic, wie der zweite Aufschlag und die Rückhand von Andreescu unter Druck zu setzen sind. Doch Andreescu zeigte eben auch ihre Fähigkeit, auf Herausforderungen adäquat zu reagieren.

    Neben den Damen-Halbfinals gab es am Donnerstag auch einige Nachrichten aus dem Doppel. Kevin Krawietz und Andreas Mies verloren ihr Halbfinale gegen Horacio Zeballos und Marcel Granollers. Die treffen nun im Endspiel auf die kolumbianische Kombination Robert Farah und Juan Sebastian Cabal. Für das Damendoppel-Endspiel konnten sich hingegen Ash Barty und Vicotria Azarenka qualifizieren.
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    Andreescu und Berrettini brillieren

    5 Sep 2019
    33:16

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das zehnte „Breakfast at Flushing“ Special von den US Open 2019. Der zweite Mittwoch sah die Komplettierung der Halbfinales sowohl bei den Damen als auch bei den Herren. Dort wird es zwei Debütantinnen und einen Debütanten geben.



    Berrettini gewinnt spektakulär


    Denn Matteo Berrettini konnte sich in fünf – zum Ende hin sogar spektakulären – Sätzen gegen Gael Monfils durchsetzen. Am Anfang spielte Monfils effizient. Dann fing er an, immer mehr mit den Bedingungen zu hadern und Berrettini konnte seine Vorhand ins Spiel bringen. Am Ende zitterten beider Spieler Nerven. Doch Berrettini spielte den besseren Tiebreak im fünften Satz. Für Berrettini geht es nun gegen Rafael Nadal.


    Der wurde von Diego Schwartzman in zahlreichen Grundlinienduellen gefordert. Gerade die Vorhand Nadals geriet ordentlich unter Druck. Obwohl Nadal sowohl im zweiten wie auch dritten Satz jeweils ein Break Vorsprung hergeben musste, setzte er sich jedoch trotzdem in drei Sätzen durch und ist nun sicherlich der klare Favorit auf den US Open Titel.



    Andreescu setzt Siegeszug fort


    Bei den Damen setzten sich Belinda Bencic und Bianca Andreescu durch. Die Kanadierin spielte einen schlechten ersten Satz gegen Elise Mertens. Gegen die Stetigkeit der Belgierin unterliefen Andreescu zahlreiche Fehler. Doch dann fand sie im Laufe des zweiten Satzes zu ihrem variablen Spiel. Dies brachte ihr dann letztlich auch den Sieg. Im Halbfinale trifft Andrescu nun auf eine Spielerin, die mit dem Spiel von Andreescu wohl wird mehr anfangen können als viele Gegnerinnen. Denn auch Belinda Bencic nutzt alle Facetten des Tennisspiels und –courts. Bencic konnte am Mittwoch gegen Donna Vekic gewinnen. Die Bezwingerin von Julia Görges spielte ein couragiertes Match. Sie versuchte, Bencic so wenig Winkel wie möglich zu geben. Doch am Ende reichte es bei der Beinarbeit und in der Konstanz nicht für Vekic. Trotzdem waren diese US Open mit der ersten Grand Slam Viertelfinalteilnahme natürlich ein Erfolg.



     
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    Serena gegen Simona

    11 Jul 2019
    27:48

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das zehnte Daily vom Wimbledon-Turnier. Der zweite Donnerstag in Wimbledon ist traditionell den Halbfinals der Damen vorbehalten. Die beiden Siegerinnen sind alte Bekannte. Serena Williams erreichte zum zehnten Mal das Finale in Wimbledon und auch wenn Simona Halep bei dieser Statistik nicht mithalten kann, so steht sie immerhin zum fünften Mal im Finale eines Grand-Slam-Events.

    Halep dominiert Svitolina


    Halep gewann am Donnerstag mit 6:1 6:3 gegen Elina Svitolina. Dabei dominierte Halep vor allem die längeren Ballwechsel. Am Ende stand eine Bilanz von 25:7 bei Ballwechseln mit 9 oder mehr Schlägen. Es ist eine Seltenheit, solche Zahlen zu sehen, aber Halep war während des ganzen Matches in der Lage, Svitolina auszumanövrieren. Trotzdem kann auch Svitolina zufrieden sein. Schließlich gelang es ihr hier in Wimbledon zum ersten Mal in ihrer Karriere das Halbfinale bei einem Grand Slam zu erreichen. Sie hatte zuvor noch nie das Semifinale bei einem Grand-Slam-Turnier erreicht.

    Auch Barbora Strycova feierte am Donnerstag ihr Debüt. Denn die Tschechin hatte ebenfalls noch nie das Halbfinale eines Grand Slams erreicht. Sie war allerdings ähnlich chancenlos wie Svitolina, verlor am Ende mit 1:6 2:6 gegen Serena Williams. Williams erster Aufschlag war ein großer Unterschied, auch ihre Returns waren wieder brandgefährlich. Diese Kombination nimmt sie nun mit ins Finale, wo sie in Simona Halep auf eine Gegnerin trifft, die zumindest in der Theorie die Chance hat diese Stärken zu kontern.

    Mahut mit "süßer Rache"


    Am Donnerstag wurden neben den Dameneinzeln auch zahlreiche Doppelpartien ausgetragen. So steht mittlerweile das Doppelfinale der Herren fest. Nach Siegen im Halbfinale treffen dort Nicolas Mahut und Edouard Roger-Vasselin auf Juan-Sebastian Cabal und Robert Farah. Im Mixed schied Laura Siegemund an der Seite ihres Partners Artem Sitak aus. Nachdem die beiden noch am Mittwoch mehr als drei Stunden gespielt hatten, schien der Akku nun leer zu sein.
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    London Calling: Federer nimmt Fahrt auf

    16 Nov 2018
    35:35

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das fünfte Daily von den ATP World Tour Finals.

    Am Donnerstag fiel die endgültige Entscheidung in der Lleyton Hewitt Gruppe. Für das Halbfinale qualifizierten sich Roger Federer als Gruppensieger und Kevin Anderson als Gruppenzweiter.

    Federer und Anderson sind durch


    Die Sendung beginnt mit der Analyse des Nachmittagsmatches und damit der Einschätzung der Leistung von Dominic Thiem. Denn dieser konnte sich mit 6:1 6:4 gegen Kei Nishikori durchsetzen. Während Nishikori nach seinem schwachen Auftritt gegen Kevin Anderson zu keiner großen Leistungssteigerung fähig war, gelang Dominic Thiem genau dies. Der Österreicher hatte im Vorfeld angekündigt, eine neue Mischung bei den Saiten seines Rackets zu probieren. Ein Experiment, das sich auszahlte und Thiem auch positiv gen Saison 2019 blicken ließ, wie er Andreas in der Pressekonferenz verriet.

    Im Abendmatch brauchte Roger Federer nach dem Nachmittagsergebnis nur noch wenige Spielgewinne für das Erreichen des Halbfinals. Am Ende sprang sogar ein 6:4, 6:3 Sieg heraus. Für Roger Federer war es die beste Leistung des Turniers. Wie schon so häufig in seiner Karriere zeigte Federer, wie effektiv sein Slice sein kann. Gerade auch gegen einen wuchtigen Aufschläger vom Kaliber Kevin Andersons. Doch auch der Südafrikaner verkaufte sich im dritten Gruppenmatch mehr als anständig. Wieder trat er selbstbewusst auf. Auch wenn Anderson nicht viel im Repertoire hatte, um sich effektiv gegen den Slice Federers zur Wehr zu setzen.

    ATP Cup eine Gefahr für den Davis Cup?


    Als drittes Thema greifen Andreas und Philipp den ATP Cup auf, bei dessen offizieller Vorstellung Andreas heute zugegen war. Die ATP und der australische Verband Tennis Australia wollen das neue Team-Event ab dem Jahr 2020 veranstalten. Unter dem neuen Konzept würden 24 Herrenteams aus eben so vielen Nationen, verteilt über zwei Wochen, den Sieger ausmachen. Andreas und Philipp sprechen über die Vor- und Nachteile des Formats gerade im Vergleich zum neuen Davis Cup, der Ende nächsten Jahres erstmals stattfinden soll.
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