Mark Selby der Vierte

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Paul Collier

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  • Total Clearance | Snooker |

    Mark Selby der Vierte

    4 Mai 2021
    33:49

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    Thema der Episode

    Mark Selby hat zum vierten Mal insgesamt und zum ersten Mal seit 2017 die Snooker-WM gewonnen. Im Finale besiegte er Shaun Murphy. Kathi Hartinger, Christian Oehmicke und Andreas Thies fassen das Finale zusammen und bilanzieren die Weltmeisterschaft.

    Es war ein würdiger Rahmen für dieses Finale. Erstmals hatten die Organisatoren das Crucible Theatre in Sheffield komplett ausverkaufen dürfen. Die Arena mit ihren 992 Sitzen ist ein Anachronismus im Sport 2021. Eigentlich viel zu klein, um die Menge an interessierten Zuschauer*innen zuzulassen, aber so viel Tradition wie in diesem kleinen Theater im Zentrum von Sheffield gibt es nirgends anders.

    Mark Selby hatte zur Halbzeit schon mit 10-7 geführt. Es war ein Vorsprung, den er den gesamten Tag nicht mehr hergab. Shaun Murphy versuchte alles. Er hatte, inzwischen schon sein Markenzeichen, nach gewonnenen Frames die Faust gezeigt, versucht, das Publikum auf seine Seite zu ziehen. Die Zuschauerinnen und Zuschauer wollten ihm auch helfen, aber es klappte nicht. Den letzten Frame holte sich Mark Selby und gewann am Ende mit 18-15.

    Es war eine tolle Weltmeisterschaft. Es wurde ein Rekord an Century Breaks aufgestellt. Die Leistungen waren herausragend. Und ein Stück Normalität war durch das voll besetzte Crucible auch wieder zurückgekehrt.
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  • Total Clearance | Snooker |

    Selby führt zur Halbzeit

    3 Mai 2021
    21:14

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    Thema der Episode

    Nur noch zwei Sessions fehlen, dann kennen wir den neuen Snooker-Weltmeister 2021. Die Favoritenrolle hat Mark Selby inzwischen inne. Mit einer starken zweiten Session konnte er sich die Führung erobern und braucht jetzt "nur noch" acht Frames, um sich neuer Snooker-Weltmeister nennen zu können. Kathi Hartinger und Christian Oehmicke sprechen über die ersten beiden Sessions, die recht unterschiedlich verlaufen sind.

    In der ersten Session machte nämlich Shaun Murphy da weiter, wo er im Halbfinale aufgehört hatte. Mit starken Einsteigern, klugem Lochspiel und einigen hohen Breaks konnte er sich eine 5-3 Führung herausspielen. Doch die hatte nur ganz kurz in der zweiten Session Bestand. Denn dort zeigte Selby, was ihn zwischendurch zur Nummer 1 der Weltrangliste und zu drei Weltmeistertiteln geführt hatte. Eisenhartes Matchplay. Selby hat eine Fähigkeit wie kaum ein Zweiter, sich in Tisch und Gegner zu verbeißen und dann beharrlich auf seine Chancen zu warten. Das war eine Meisterleistung von ihm in der zweiten Session gegen einen allerdings auch schwächeren Shaun Murphy.
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  • Total Clearance | Snooker |

    McGill mit Halbfinal-Traumstart

    13 Aug 2020
    16:12

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    Thema der Episode

    Das Crucible Theatre ist über Nacht umgebaut worden, nur noch ein Tisch steht im "Theater der Snooker-Träume", nur noch vier Spieler können Weltmeister werden. Anthony McGill und Ronnie O'Sullivan haben den besseren Start in ihren jeweiligen Halbfinals hingelegt. Andreas Thies und Christian Oehmicke über einen ersten Tag, in dem man ein Halbfinale nicht gewinnen, wohl aber schon verlieren kann.

    Anthony McGills 1-7 Rückstand gegen Jamie Clarke in der 2. Runde scheint einen wirklichen Hallo-Wach-Effekt beim Schotten verursacht zu haben. Seitdem spielt er nämlich erstens deutlich besser und zweitens deutlich erfolgreicher. In der Startsession gegen Kyren Wilson half ihm aber auch sein Gegner. Wilson kam überhaupt nicht in größere Breaks, verursachte immer wieder größere Fehler, die McGill zu seinen Gunsten nutzen konnte. Wilson wird heute zwei Sessions haben, um die 2-6 Scharte aus der ersten Session auszuwetzen.

    Auf das Match zwischen Ronnie O'Sullivan und Mark Selby freute sich die ganze Snookerwelt. Es hat in der ersten Session einen halbwegs erwarteten Verlauf genommen. Selby auch hier mit einigen Fehlern, die O'Sullivan aber nur zum Teil bislang nutzen konnte. Besonders den achten Frame sollte man noch im Hinterstübchen behalten, vielleicht wird der für Selby am Ende noch ganz, ganz wichtig.
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