Tiafoe besiegt Nadal – Niemeier verpasst die Sensation

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  • Chip & Charge | Tennis |

    Tiafoe besiegt Nadal - Niemeier verpasst die Sensation

    6 Sep 2022
    38:41

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der fünften Zusammenfassung von den US Open. Am Montag wurden die Viertelfinals in New York komplettiert und es gab durchaus das ein oder andere gute Match zu sehen.

    Niemeier verpasst die Sensation


    Nicht ins Viertelfinale geschafft hat es Jule Niemeier, die am Ende in drei Sätzen gegen Iga Swiatek verlor. Dabei hatte Niemeier den besseren Start gegen eine fehlerhaft spielende Swiatek erwischt, nur um dann ab dem zweiten Satz Probleme mit dem Aufschlag zu haben. Am Ende stand ein sicherer Sieg für Swiatek, die im Laufe des Matches auch ihre Form fand. Für die Weltranglistenerste geht es nun gegen Jessica Pegula, die ihrerseits im Achtelfinale gegen Petra Kvitova gewann.

    Das andere Viertelfinale in der oberen Hälfte bestreiten Karolina Pliskova und Aryna Sabalenka. Pliskova gewann ein enges Match gegen Victoria Azarenka und Sabalenka konnte sich gegen Danielle Collins durchsetzen. Während Collins Probleme mit dem Aufschlag hatte, die sich Sabalenka im Laufe der Parte zunutze machte, lebte Pliskova am Montag von einem sehr guten Vorhand-Tag.

    Nadal verliert gegen Tiafoe


    Bei den Herren erwischte es am Montag Rafael Nadal. Er war nur der zweitbeste Spieler im Match gegen Frances Tiafoe. Der konnte seine offensive Herangehensweise in den wichtigsten Momenten über den Lauf des Matches aufrechterhalten. Für Tiafoe ein großer Sieg, er kann nun im nächsten Match gegen Andrey Rublev erstmals das Halbfinale bei einem Grand Slam erreichen. Der hatte am Montag in einem überraschend einseitigen Match gegen Cameron Norrie gewonnen.

    Das andere Viertelfinale bei den Herren in der unteren Hälfte bestreiten Jannik Sinner und Carlos Alcaraz. Sinner machte es unnötig eng gegen Ilya Ivashka während Alcaraz einige Zeit brauchte, um sich der Aufgabe Marin Cilic zu entledigen. So kommt es nun zum dritten Aufeinandertreffen zwischen Alcaraz und Sinner in diesem Jahr. Die zwei vorherigen Begegnungen hat dabei Sinner gewinnen können.


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  • Chip & Charge | Tennis |

    Berrettini, Jabeur, Hurkacz - Die Wimbledon-Mitfavoriten geben sich die Ehre - Serena ist zurück

    19 Jun 2022
    01:03:14

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit weiteren Vorbereitungsturnieren für Wimbledon.

    Hurkacz der klar beste Spieler in Ostwestfalen


    Bei den Herren standen in dieser Woche die Turniere in Halle und Queens auf dem Programm. In Halle konnte sich dabei Hubert Hurkacz durchsetzen, der im Finale der klar bessere Spieler gegen Daniil Medvedev war. Schon im Halbfinale hatte Hurkacz gegen Nick Kyrgios gewonnen. Hurkacz kann nach seinem Auftritt in Westfalen wohl zu den Mitfavoriten in Wimbledon gezählt werden während Daniil Medvedev – wie alle russischen und weißrussischen Spielerinnen und Spieler – nicht in SW 19 wird antreten können. Zum Publikumsliebling der Woche avancierte derweil Oskar Otte, der das Halbfinale erreichen konnte.

    Berrettini Topfavorit in Wimbledon?


    Im Queen's Club setzte sich wie schon im letzten Jahr Matteo Berrettini durch. Der Italiener scheint auch in diesem Jahr auf dem Rasen kaum schlagbar und wird sich ebenso in die Reihe der Mitfavoriten in Wimbledon einreihen. Überraschenderweise  erreichte das Endspiel Filip Krajinovic, der vorher noch nicht mir herausragenden Resultaten auf dem Rasen hatte glänzen können.

    Jabeur siegt in Berlin


    Bei den Damen holte Ons Jabeur den Titel in Berlin. Sie besiegte im Finale Belinda Bencic, die nach einem Sturz aufgeben musste. Trotzdem werden beide Spielerinnen wohl auch in London ein Wort um den Titel mitreden können. Im Halbfinale hatte Ons Jabeur gegen eine andere Formspielerin gewinnen können, dabei setzte sie sich in zwei Sätzen gegen Coco Gauff durch. Das Turnier in Birmingham gewann Beatriz Hadad Maia, die wie schon in der letzten Woche in Nottingham den Titel holen konnte. Besonders beachtenswert war dabei der Sieg im Halbfinale gegen Simona Halep.

    Serena und Wimbledon - It's a date!


    Zum Schluss der Sendung schauen Andreas und Philipp noch auf die News. So wird Serena Williams in Wimbledon antreten, auch Rafael Nadal wird sein Glück versuchen. Naomi Osaka hingegen wird wegen Achillesfersenproblemen nicht antreten können. Zudem gab es in der letzten Woche die Auslosung für die Abstiegesrunde im Billie Jean King Cup. Dabei wird Deutschland im November auf Kroatien treffen.


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  • Chip & Charge | Tennis |

    Nachtwache: Halep und Mertens locker weiter

    22 Jan 2022
    05:45

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    Thema der Episode

    Herzlich willkommen zur Nachtwache, unserem Kurzüberblick von den Australian Open zu allem, was ihr in der Nacht verpasst habt. Während ihr schlieft.

    Heute werden in der unteren Hälfte bei Frauen und Männern die Achtelfinalisten ermittelt. Außerdem stehen die Doppel ein bisschen mehr im Mittelpunkt. Dazu haben Juniorinnen und Junioren mit ihren Wettbewerben begonnen.

    Mit zwei Matches aus der Konkurrenz der Damen begann der mal wieder ordentlich sommerliche Tag in Melbourne. Clara Tauson traf in der Rod Laver Arena auf Danielle Collins. Tauson hatte in der zweiten Runde das Kunststück geschafft, Anett Kontaveit zu besiegen. Collins, 2019 hier im Halbfinale, fühlt sich in Australien auch pudelwohl.

    Es war ein von Anfang an sehr enges, umkämpftes Duell. Beide Spielerinnen wollen die Grundlinie nicht hergeben, deswegen war das Match von Anfang an auf die kurzen Ballwechsel fokussiert. Besonders Collins will früh den Punkt machen. Das gelang ihr am Anfang auch ganz hervorragend. Mit präzisen Grundschlägen und vielen Winnern sorgte sie immer wieder dafür, dass Tauson erst mal nur die Zuschauerinnenrolle blieb. Die spielte sich aber nach einem frühen 1-4 Rückstand besser ins Match und gewann den ersten Satz mit 6-4. Auch im zweiten Satz führte Tauson schon mit Break und alles sah danach aus, als könne die junge Dänin einen weiteren Schritt Richtung Weltspitze nehmen und erstmals in die zweite Woche bei einem Grand Slam einziehen können. Doch Collins gab nie auf. Sie hat eine never give up Attitüde in den letzten Jahren entwickelt, die sie schon häufiger wieder in die Erfolgsspur zurückgebracht hatte. Sie holte sich die letzten vier Spiele in Satz zwei und glich aus. Im dritten Satz wurde es dann zu einer physischen Angelegenheit. Bei Temperaturen um die 30 grad in der Mittagssonne kämpften beide Spielerinnen um jeden Punkt.


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  • FUSSBALL MML Daily | 1. Bundesliga | Fußball |

    From Zero To Hero

    8 Dec 2021
    0:10:49

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    Thema der Episode



    Lucas Vogelsang schaut heute im Daily vorbei.


    Der FC Liverpool dominiert in der Champions League mit 18 Punkten die Gruppe B. RB Leipzig überzeugt mit einem 2:1 Sieg über Manchester City und sichert sich somit den Verbleib in der UEFA Europa League.


    Jude Bellingham muss 40.000 Euro Strafe zahlen.





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  • Chip & Charge | Tennis |

    Olympia als Klotz am Bein?

    19 Jul 2021
    01:03:16

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit der Rückschau auf das Geschehen der letzten Woche und News von den durchaus zahlreichen Absagen für das Olympia Turnier.

    Carreno-Busta der Star in Hamburg


    Andreas und Philipp beginnen mit dem Herrenturnier in Hamburg, war Andreas doch hier in der letzten Woche als Berichterstatter vor Ort. Der Titel ging am Ende nicht an den Topgesetzten, Stefanos Tsitsipas, sondern an Pablo Carreno-Busta. Der Spanier konnte damit den bisher größten Turniersieg seiner Karriere feiern. Im Finale setzte er sich gegen Filip Krajinovic durch.

    Beim Turnier in Bastad gewann Casper Ruud. Der Norweger kam die ganze Woche über nicht in Gefahr und gab sich auch im Endspiel gegen Federico Coria keine Blöße. Yannick Hanfmann sicherte sich mit seinem Habfinaleinzug wohl die Hauptfeldteilnahme bei den US Open. Bei den Hall Of Fame Open, dem letzten Rasenturnier auf der ATP Tour in diesem Jahr, erreichten Kenvin Anderson und Jenson Brooksby das Endspiel.

    Krejcikovas bemerkenswerte Konstanz


    Bei den Damen gab es in der vergangenen Woche drei WTA Turniere. Den Titel in Prag holte sich Barbora Krejcikova. Nach ihrem French-Open-Sieg konnte sie auch auf dem Hartplatz von Prag überzeugen. In Lausanne holte sich Tamara Zidansek ihren ersten WTA-Titel. Nach dem Erreichen des Halbfinales von Roland Garros ein weiterer Höhepunkt. Der Titel in Budapest ging an Yulia Putintseva, die sich im Finale gegen Anhelina Kalinina durchsetzte.

    Olympia-Absagen galore


    Die News der letzten Woche wurden vor allem von Absagen für die Olympischen Spiele geprägt. Johanna Konta, Dan Evans und Alex de Minaur haben Covid, Bianca Andreescu sagte wohl vor allem ab, um sich auf die kommenden Hartplatzturniere vorzubereiten. Angelique Kerber und Roger Federer mussten aus Verletzungsgründen absagen. Gerade bei Letzterem wird die ein oder andere Augenbraue hochgegangen sein als er in seiner Absage von abermalig auftretenden Knieproblem sprach. Zum Abschluss der Sendung geht es noch um Timea Bacsinszky, die in der vergangen Woche ihren Rücktritt bekannt gab.


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    Finals-Finale Tsitsipas - Thiem

    17 Nov 2019
    36:01

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das siebte Special von den ATP Tour Finals. Am Samstag standen die Halbfinals auf dem Plan, mit den Partien Stefanos Tsitsipas gegen Roger Federer und Dominic Thiem gegen Alexander Zverev. Am Ende konnten sich Tsitsipas und Thiem durchsetzen. Wir werden am Sonntag also einen neuen Sieger beim Jahresendturnier erleben. Denn sowohl Thiem als auch Tsitsipas hatten vorher noch nie das Finale der ATP World Tour Finals erreicht.

    Thiem nervenstärker


    Thiems Sieg gegen Alexander Zverev war ein Match der Nerven, aber auch eines, bei dem sich Thiem in den engen Situationen als entschiedener zeigte. Er konnte sich sowohl auf sein Serve verlassen, wehrte auf diese Weise vier Breakbälle ab, als auch auf die Vorhand, mit der er viele der Ballwechsel bestimmte. Zverev wird sich über einige vertane Chancen ärgern, aber wohl doch mit Zufriedenheit auf ein Turnier blicken, bei dem vor einem Monat noch nicht mal klar sein würde, ob er sich überhaupt dafür qualifizieren würde. In der anschließenden Pressekonferenz gab Zverev noch bekannt, dass er sich nach seinem Urlaub wohl einer Augen-OP in New York unterziehen wird.

    Tsitsipas nicht müde


    Am Nachmittag hatte sich Stefanos Tsitsipas in zwei Sätzen gegen Roger Federer durchgesetzt. Am Ende stach eine Statistik heraus: Federer konnte nur eine von zwölf Breakchancen nutzen. Doch nicht nur die Ineffektivität kostete Federer das Match. Insgesamt war Tsitsipas der bessere Spieler, spielte stärker von der Grundlinie und erreichte so bei seinem Debüt gleich das Endspiel von London.

    So kommt es am Sonntag zum jüngsten Finale beim Jahresendturnier in mehr als 10 Jahren. Zusammen sind Thiem und Tsitsipas schließlich nur 47 Jahre.

    Das zweite Finale des Sonntags wird im Doppel stattfinden zwischen Nicolas Mahut/ Pierre-Hugues Herbert und Raven Klaasen / Michael Venus. Die Finalteilnahme der südafrikanisch-neuseeländischen Kombination ist eine Überraschung. Dass Mahut und Herbert im Endspiel stehen würden, war hingegen zu erwarten gewesen. Das Doppelfinale findet am Sonntag um 15.30 Ortszeit statt, das Einzelfinale um 18 Uhr.


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    Die Halbfinals stehen fest

    16 Nov 2019
    48:05

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das sechste Special von den ATP Tour Finals.

    Zverevs Aufschlag passt


    Am Freitag wurde der letzte Teilnehmer für das Halbfinale gefunden und der ist Alexander Zverev nach einem 2-Satz-Sieg gegen Daniil Medvedev. Dabei konnte Zverev vor allem mit seinem ersten Aufschlag überzeugen. Mehr als 80 Prozent erster Aufschläge landeten im Feld. Für Zverev ist dies nun die zweite Halbfinal-Teilnahme in Folge in London. Am Samstag wird er um 20 Uhr Ortszeit gegen Dominic Thiem antreten, am Nachmittag spielen Roger Federer und Stefanos Tsitsipas den anderen Finalteilnehmer aus.

    Nadal kämpft bis zum Schluss


    Früher am Nachmittag hatten sich Rafael Nadal und Stefanos Tsitsipas ein äußert ansprechendes Match geliefert. Am Ende setzte sich Nadal mit 7:5 im dritten Satz durch. Über das ganze Match konnte sich Tsitsipas keinen Breakball erarbeiten, Nadal servierte und arbeitete allerdings auch auf hohem Niveau. Offensiv erspielte er sich immer wieder Chancen gegen den Aufschlag von Tsitsipas. Defensiv widerstand er der Barrage an Winnern, die aus Tsitsipas Richtung kamen. Ob Tsitsipas seinen Krafteinsatz im morgigen Halbfinale bereuen wird?

    Auch im Doppel fielen am Freitag die letzten Entscheidungen in der Gruppenphase. Kevin Krawietz und Andreas Mies konnten sich dabei nicht für das Halbfinale qualifizieren, sie verloren in zwei Sätzen gegen Robert Farah und Juan-Sebastian Cabal. Dank eines Sieges von Pierre-Hugues Herbert und Nicolas Mahut stehen die Kolumbianer damit auch im Halbfinale.

    Zum Abschluss der Sendung hört ihr noch von Moritz Lang von Sky. Der ist nicht nur hier als Reporter vor Ort für Sky. Während der ganzen Saison reist er immer wieder zu den großen ATP-Turnieren, berichtet von vor Ort und führt Interviews mit Spielern. Hier spricht er mit Andreas und Philipp über seine Erfahrungen in London, aber auch seine Eindrücke des Jahres 2019. Dabei benennt er auch seine Lieblingsmatches des Jahres, sowohl bei den Damen als auch bei den Herren.


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    Vintage Federer

    15 Nov 2019
    25:31

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das fünfte Special von den ATP Tour Finals.

    Federer dreht die Uhr zurück


    Das Match des Tages fand am Abend statt, und die Zuschauerinnen und Zuschauer in der Londoner O2 Arena ließen keinen Zweifel daran, wen sie gewinnen sehen wollten: Roger Federer. Die Klarheit des Sieges für Federer wird jedoch wohl selbst seine größten Fans überrascht haben. Denn Federer gewann am Ende noch klarer, als es das 6:4 6:3 suggeriert, dominierte in fast all seinen Aufschlagspielen und setzte Djokovic permanent bei dessen Serve unter Druck. Neben dem Aufschlag, zwölf Assen und mehr als 70 Prozent gewonnener Punkte beim Serve, überzeugte Federer vor allem mit der Rückhand. Er hielt fast alle Grundschläge tief, ließ Djokovic so nur wenig Möglichkeiten für schnelle Angriffe. Am Ende gestand auch Djokovic ein, auf einen besseren Spieler getroffen zu sein.

    Achtungserfolg für Berrettini


    Schon am Nachmittag hatte das andere – in diesem Fall allerdings unbedeutende – Einzel stattgefunden. Hier verlor Dominic Thiem mit 6:7 3:6 gegen Matteo Berrettini. Für den italienischen Debütanten ein Achtungserfolg, Thiem hingegen schien im Kraftsparmodus unterwegs. Trotzdem beendet Thiem seine Gruppe an erster Stelle und wird dann am morgigen Freitag seinen Gegner für das Halbfinale erfahren. Zu denen könnte auch Alexander Zverev gehören, der sich genau wie Rafael Nadal und Daniil Medvedev noch für das Semifinale qualifizieren kann. Stefanos Tsitipas hat sich sogar schon für die Runde der letzten Vier qualifiziert. Für ihn wird es darum gehen, seine Gruppe an erster Stelle abzuschließen. Auch im Doppel wurden am Donnerstag weitere Teilnehmer für das Halbfinale gefunden. Raven Klaasen und Michael Venus hatten sich schon nach den ersten beiden Spieltagen qualifiziert, am Donnerstag zogen Lukasz Kubot und Marcelo Melo nach. Zum Abschluss der Sendung blicken Andreas und Philipp noch mal auf die letzte Nacht. Da wurden die finalen Teams für den ATP Cup verkündet. Der neue Teamevent wird zu Beginn der nächsten Saison in Australien stattfinden.


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    "Das wahrscheinlich beste Match meiner Karriere"

    13 Nov 2019
    27:24

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das dritte Special von den ATP World Tour Finals. Der Dienstag sah den zweiten Auftritt von Novak Djokovic, Dominic Thiem, Roger Federer und Matteo Berrettini. Dazu gab es noch einen Rücktritt zu vermelden, jedoch von der Damentour. Dominika Cibulkova hat ihre Karriere beendet.

    Federer glanzlos


    Der Tag begann mit dem Match zwischen Roger Federer und Matteo Berrettini. Der italienische Debütant war dabei allerdings weitestgehend chancenlos – und so stand am Ende ein 7:6 (2) 6:3 Sieg für Roger Federer. Der musste nur im zweiten Satz Breakbälle abwehren, ansonsten konnte er bei eigenem Serve dominieren.

    Auch Berrettini erlaubte sich wenige Schwächen beim eigenen Aufschlag. Aber auf der Rückhand erwies er sich als verwundbar. Federer sah bei seinem Gegner hier zwar durchaus Verbesserungspotential. Aber an diesem Dienstag war Berrettini noch ein Stück von der absoluten Spitze entfernt.

    Thiem und Djokovic im Wahnsinnsspiel


    Der Kracher des Tages, sogar des Turniers, kam aber sowieso am Abend. In einem langen wie spektakulären Match setzte sich Dominic Thiem gegen Novak Djokovic durch. Thiem hatte hier ja schon am Sonntag gegen Federer gewonnen. Nun folgte der zweite Streich, in einem Match, das immer zugunsten eines der beiden Spieler zu kippen schien. Am Ende ging Thiems Taktik der permanenten Vorhandangriffe auf. Djokovic musste nach dem Match eingestehen, dieses Mal der zweitbeste Spieler gewesen zu sein.

    Damit steht Thiem nun im Halbfinale und am Donnerstag kommt es zum entscheidenden Duell zwischen Roger Federer und Novak Djokovic. Nur einer der beiden kann die Vorschlussrunde erreichen, für den anderen sind die World Tour Finals schon nach der Gruppenphase beendet.

    Dienstag sah auch den Rücktritt von Dominika Cibulkova. Die ehemalige Grand Slam Siegerin und Gewinnerin des Jahresendturniers bei den Damen hat im Alter von 30 Jahren ihre Karriere beendet. Andreas und Philipp sprechen kurz über die Karriere der Slowakin und welche Eigenschaften sie zu ihren durchaus erstaunlichen Erfolgen führten.


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    Bianca Andreescu erobert New York

    8 Sep 2019
    35:30

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal das dreizehnte und vorletzte „Breakfast at Flushing“ Special von den US Open 2019.

    Andreescu selbstbewusst und ohne Nerven


    Der Samstag sah das Damenfinale und damit die Krönung einer neuen Championesse. Denn Bianca Andreescu konnte den Siegeszug der Saison fortsetzen und mit 6:3 7:5 im Endspiel gegen Serena Williams den ersten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere gewinnen. Andreas und Philipp gehen durch das Match und setzen den Kontext für diesen erstaunlichen Erfolgslauf. Zwar begann Serena das Finale mit einem Ass und doch verlor sie sogleich den Aufschlag. Was sich während des ganzen Matches zeigte: Das Serve war dieses Mal der große Wackelkandidat. Am Ende standen gerade einmal 44 Prozent erster Aufschläge zu Buche. Ganz anders sah es bei Andreescu aus. Sie konnte nicht nur ihr erstes Aufschlagspiel durchbringen, sondern im ersten Satz weitestgehend unantastbar beim eigenen Aufschlag bleiben. Die einzige kritische Situation, einen Breakball bei 4:3, wehrte sie mit einem Ass ab.

    Serenas Fast-Wende


    Auch zu Beginn des zweiten Satzes war Andreescu die bessere Spielerin, zog schnell auf 5:1 davon. Doch hier wackelten zum ersten Mal die Nerven, während Serena über den eigenen Aufschlag zu schnellen Punktgewinnen kam. Am Ende konnte sich Andreescu aber doch noch mit 7:5 den zweiten Satz und den US Open Titel sichern.

    Für Serena war dies die vierte Finalniederlage in Folge bei einem Grand-Slam-Turnier. Ob sie es doch noch auf 24 Grand-Slam-Titel, und damit die Einstellung des Rekordes von Margaret Court schafft, wird eine der großen Fragen des kommenden Jahres werden. Sicherlich wird sie es dabei auch mit Andreescu zu tun bekommen, die auch in 2020 zu den besten Spielerinnen der Welt gehören dürfte. Zum Abschluss der Sendung schauen Andreas und Philipp noch kurz auf das Finale des gemischten Doppels, wie auch auf das Finale der Herren. Dort fällt Morgen die Entscheidung zwischen Rafael Nadal und Daniil Medvedev.


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