Ich habe einen Tannenbaum getragen

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  • #mspWG | Mixed-Sport |

    Ich habe einen Tannenbaum getragen

    8 Dec 2022
    25:39

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    Thema der Episode

    Große Aufregung in der #mspWG. Ein Ende ist eigentlich unausweichlich. Selbst die geplante Weltherrschaft wird sich nicht realisieren lassen. Andreas und Tobi haben einfach zu große Meinungsverschiedenheiten. Wie konnte das passieren und wie wird es sich auf die nächsten Sendungen auswirken?

    Ansonsten ist die Stimmung aber ganz gut. Bayern schafft die Maskenpflicht ab und der Supercup wird vermutlich doch eher nicht in Saudi-Arabien ausgeführt.

    Ob Andreas und Tobi wohl die beiden offenen Posten im deutschen Fußball neu besetzen könnten? Und wenn ja, welcher Job wäre ihnen lieber? Schlauberger vom Dienst beim DFB oder doch Junge für alles bei der DFL?

    Unter angedacht.heinzkamke.de wird auch dieses Jahr wieder in Versform auf Sportlerinnen und Sportler hingewiesen. Die Lesenden strengen sich mal mehr, mal weniger an, um die Lösungen zu finden. Macht alle mit!

    Die meinsportpodcast.de Familie hat sich vergrößert. Unter meinmusikpodcast.de findet Ihr ab sofort Podcast rund um das Thema Musik – und wer möchte, kann auch selbst aktiv werden. Andreas hört Ihr dort bei seinem neuen Podcast „Na Bravo“.

    Auch 2022 gilt: Bleibt gesund und passt auf Euch auf!

    Wenn Ihr uns sucht, Feedback geben wollt oder einfach mehr Accounts folgen möchtet: Ihr findet uns auf Twitter unter https://twitter.com/msp_wg oder bei https://instagram.com/msp_wg auf Instagram, wo wir freitags live Fußballspiele tippen.


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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #ESPMAR: VARdammter Außenseiter

    25 Jun 2018
    16:04

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    Thema der Episode

    Marokko war zwar bereits ausgeschieden, schnupperte aber bis in die Nachspielzeit an der Sensation gegen Spanien. Doch dann gleich Spanien doch noch zum 2:2 aus. Ein Tor, das erst nach Konsultation des VAR Anerkennung fand. Denn der musste eine Abseitsentscheidung des Schiri-Assistenten revidieren. Und weil sich auch im Parallelspiel in der Nachspielzeit die Ereignisse überschlugen, reichte dieser Punkt Spanien, um als Gruppensieger ins Achtelfinale einzuziehen.

    Khalid Butaib brachte Marokko in der 14. Minute mit 1:0 in Führung, Isco konnte kurz darauf in der 19. zum 1:1 ausgleichen. En-Nesryri stellte dann in der 81.. Minute den alten Abstand wieder her, ehe Iago Aspas in der Nachspielzeit noch zum Ausgleich kam.

    Spielbericht

    Obwohl bereits vor dem Spiel schon ausgeschieden, ging Marokko gegen Spanien engagiert zur Sache. Den Zuschauern boten sich viele harte Zweikämpfe und nach einem Patzer von Sergio Ramos und einem Missverständnis mit Andres Iniesta das 0:1 für Marokko. Khalid Butaib nutzte die Gunst der Stunde und brachte Marokko in Führung (14.).

    Doch Iniesta sorgte schon kurz darauf für den Ausgleich. Im Zusammenspiel mit Costa und Isco brachten sie den Ball in den gegnerischen Strafraum, wo Iniesta Teamkollege Isco bediente, der zum 1:1 traf (19.). Richtig Ruhe brachte das aber nicht ins spanische Spiel, die Defensive wackelte immer wieder - und Marokko blieb giftig. Im Zweikampf und beim Konter.

    Boutaib legte sich aber den Ball zu weit vor, als er alleine auf de Gea zustürmte und den Keeper anschoss (25.). Spanien setzte auf Ballkontrolle, ließ den Ball laufen - Marokko reagierte immer wieder mit Fouls, holte sich bis zur 30-Minuten-Marke vier Gelbe Karten ab.

    Auch nach Pause dominierte Spanien den Ballbesitz, agierte aber nicht präzise genug. Und Marokko setzte den Gegner im Aufbauspiel immer wieder unter Druck und griff auch selbst an. Die Nordafrikaner hatten aber Pech, dass De Gea vor Boussoufa an den Ball kam, nachdem Ramos den marokkanischen Kapitän hatte ziehen lassen, (50.) und dass Nordin Amrabat mit seinem Schuss nur die Latte traf (55.). Hinten köpfte Romain Saiss vor der Linie einen Isco-Kopfball aus der Gefahrenzone (62.).

    Danach ließ Spanien es etwas schleifen. Und wurde dafür bestraft. Denn der Außenseiter ging nach einer Ecke wieder in Führung. Fajr brachte den Ball in die MItte, wo En-Nesyri höher sprang als Ramos und den Ball per Kopf zum 1:2 ins rechte Ecke wuchtete (81.). Doch dank des VAR durfte Spanien sich am Ende über einen Punkt und den Gruppensieg freuen. Denn nach einer kurz ausgeführten Ecke flankte Carvajal von der rechten Strafraumkante vors Tor. Und der eingewechselte Iago Aspas stand eben nicht im Abseits, sondern bugsierte den Ball regelgerecht mit der Sohle ins gegnerische Tor.


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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #MARIRN: Holzhacken

    15 Jun 2018
    17:02

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    Thema der Episode

    Der Auftakt der Gruppe B zwischen Marokko und Iran war das spielerisch bisher schwächste, aber das körperlich am härtesten geführte Match. Vor allem die zweite Hälfte hatte mit Fußball nur noch am Rande zu tun. Denn für beide Teams ging es ja auch um viel. Angesichts der Gruppenbesetzung mit Spanien und Portugal als nächsten Gegnern kam diesem Spiel für beide Mannschaften immense Bedeutung bei.

    Eine Niederlage, so war man sich vor dem Spiel einig, würde wohl schon das Aus bedeuten. Und mit diesem Gedanken müssen sich jetzt die Marokkaner beschäftigen. Denn in der 5. Minute der Nachspielzeit besiegelte ein Eigentor von Aziz Bouhaddouz vom FC St. Pauli die 0:1 Niederlage und den Sieg der Iraner. Dabei war Marokko eigentlich zunächst die bessere Mannschaft. Warum sie aber am Ende trotzdem nicht jubeln durften, analysieren auf meinsportpodcast.de bei Kick in Russ Malte Asmus und Manuel Behlert (90PLUS).

    Spielbericht

    Marokko machte von Beginn an Druck und kam schon nach 70 Sekunden zum ersten Abschluss. Amine Harit verfehlte mit seinem Rechtsschuss im Strafraum aber das Tor knapp. Der Iran beantwortete den Druck der Nordafrikaner mit Fouls. Masoud Shojaei sah bereits nach 10 Minuten die erste Gelbe Karte der Partie. Doch Eindruck machte das auf Marokko nicht. Sie bekamen die belohnt. Doch im Getümmel konnten weder Boussoufa, Belhanda, noch Benatia den Ball ins gegnerische Tor kriegen (19.).

    Marokko nahm in der Folge etwas Druck aus dem Spiel, versuchte mehr Struktur in die eigenen Angriffsbemühungen zu bekommen. Der Iran wurde selbst präsenter, bekam dadurch immer wieder Chancen zu Entlastungsangriffen, agierte aber zu unpräzise. Erst kurz vor der Pause wurde der Iran gefährlich. Nach einem marokkanischen Fehlpass im Mittelfeld bot sich den schnell umschaltenden Iranern eine gute Konterchance. Sardar Azmoun und im Nachschuss Jahanbakhsh scheiterten jedoch am stark reagierenden Keeper Mohamedi Munir.

    Zu Beginn der zweiten Hälfte bot sich dann wieder das Bild der ersten: Marokko drückte, Iran stand tief und hielt körperlich dagegen. Mit Erfolg: Jahanbakhsh holte sich zwar die nächste Gelb Karte ab, aber Marokko wurde nicht gefährlich. Nach vorne ging aber auf beiden Seiten nichts. Das Niveau der Partie verflachte zusehends. Die Fehler, aber auch die harten Zweikämpfe und somit die Verletzungspausen häuften sich auf beiden Seiten. Marokkos Nordin Amrabat wurde benommen ausgewechselt, Irans Jahanbakhsh verletzt.

    Spielfluss, kreative Ideen Fehlanzeige. Negativer Höhepunkt: Ein direkt ausgeführter Freistoß aus gefühlten 40 Metern des Irans. Erst zehn Minuten vor dem Ende gab es mal wieder ein fußballerisches Ausrufezeichen. Hakim Ziyech hatte abgezogen, aber Alireza Beiranvand im Tor der Iraner tauchte ab und verhinderte den Rückstand. Und als sich alle schon fast mit der Punkteteilung abgefunden hatten, köpfte Bouhaddouz in der Nachspielzeit einen Freistoß ins eigene Tor und besiegelte die Niederlage.


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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Das bringt der 2. WM-Tag

    15 Jun 2018
    8:28

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    Thema der Episode

    Zweiter Tag bei der Fußball-WM 2018 in Russland. Nach dem 5:0 der Russen im Eröffnungsspiel sind viele der Gastgeber immer noch im Jubelmodus. Gut, der Gegner hieß nur Saudi-Arabien, kann zwar einigermaßen mit dem Ball umgehen, hat aber taktisch nicht so unheimlich viel drauf. Aber für die Russen war der erfolgreiche Start in das Heimturnier trotzdem etwas besonderes. Zum einen, weil der Druck für die Heimteams immer besonders groß ist, zum anderen, weil sie auch einige historische Marken brachen. Nach fünf sieglosen WM-Spielen in Folge war es Russlands erster Sieg, noch dazu der höchste in einem Eröffnungsspiel seit dem 7:1 Italiens über die USA 1934. Zudem trafen bis gestern in einem Eröffnungsspiel noch nie zwei Joker - und es war der erste WM-Spiel-Sieg Russlands an einem 14. Juni. Die drei Versuche zuvor an diesem Tag gingen allesamt verloren.

    Nicht nur diese beeindruckenden Zahlen zum Sieg der Russen gestern präsentiert euch Malte Asmus in der Tagesvorschau auf die drei Partien, die heute auf dem Programm stehen. Er hat zudem noch einige Fakten und Tipps zu den Spielen Ägypten- Uruguay (14h), Marokko - Iran (17h) und Spanien - Portugal (20h) parat..


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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Die muslimischen WM-Teams

    5 Jun 2018
    27:38

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    Thema der Episode

    Ägypten, Iran, Marokko, Saudi-Arabien und Tunesien – noch nie waren so viele islamisch geprägte Länder zusammen bei einer WM. Was bedeutet die WM-Teilnahme gerade für diese Länder? Wo liegen Gemeinsamkeiten und Probleme, auf die sie im Vorfeld der WM stießen? Wie verlief ihr Weg zur WM und mit welchen Ambitionen fahren sie nach Russland? Das klären Jan-Martin Bauer, Niklas Uther und Frederick Woehl auf meinsportpodcast.de - u.a. im Interview mit dem ehemaligen Bundesligaprofi und iranischen Nationalspieler Vahid Hashemian.
    Ein herzlicher Dank an Vahid Hashemian, der sich für das Interview bereitgestellt hat, und an Mathäus Kosik für die Organisation des Interviews.


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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Teamcheck: Portugal

    31 May 2018
    6:13

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    Thema der Episode

    Spricht man von den Favoriten auf den WM-Titel, werden meist Spanien, Deutschland, Frankreich und Co. genannt. Portugal hingegen werden nur Außenseiterchancen zugetraut. Und das, obwohl die Portugiesen als amtierender Europameister nach Russland reisen. Sicherlich verfügt das Team von Fernando Santos nicht über die spielerischen Qualitäten der Spanier oder der geballten Offensivpower der Franzosen. Vorzeitig abschreiben sollte man Portugal aber dennoch nicht.

    Text: Nico Scheck (90PLUS)

    Der Weg zur WM:
    Der Europameistertitel vor zwei Jahren kam überraschend und hat die Erwartungen bei den Portugiesen natürlich nicht unbedingt geschmälert. Nun soll Portugal auch bei der WM möglichst weit kommen. Die WM-Quali begann mit einem 0:2 gegen die Schweiz denkbar schlecht. Die restlichen neun Spiele wurden aber allesamt gewonnen, sodass am Ende Platz eins in Gruppe B heraussprang. Da Portugal außer der Schweiz aber auch keine nennenswerte Konkurrenz in seiner Gruppe hatte, wäre alles andere auch eine Überraschung gewesen. Mit Spanien wartet bei der WM nun ein etwas anderes Kaliber.

    Der Star:
    Ganz klar, Cristiano Ronaldo ist der Star, das Herz und überhaupt fast alles bei Portugal. 15 von insgesamt 32 Toren in der WM-Qualifikation gehen allein auf das Konto des 33-jährigen. Europameister ist er schon, auf Vereinsebene hat er sowieso schon alles mehrfach gewonnen, nun fehlt noch der WM-Titel. Bei der Konkurrenz kein leichtes Unterfangen. Allerdings dachte man das auch 2016 bei der EM und am Ende wurde Frankreich im Finale sogar ohne den fünffachen Weltfußballer niedergerungen. Dennoch: Möchte Portugal möglichst lange in Russland dabei sein, braucht es einen Ronaldo in seiner absoluten Top-Form. Und die hat er aktuell unbestritten. War er in der Hinrunde bei Real Madrid oftmals unsichtbar (außer in der Champions League natürlich), präsentierte sich CR7 in diesem Kalenderjahr wieder von seiner Sahneseite….

    Der mögliche Shooting-Star:
    Junge, talentierte Spieler sind in Portugals Auswahl reichlich zu finden. Doch nicht alle haben das beste Jahr hinter sich. André Silva beispielsweise hat nach seinem Wechsel vom FC Porto zum AC Mailand im vergangenen Sommer eine sehr durchwachsene Saison hinter sich. Renato Sanches, 2016 noch mit dem „Golden Boy Award“ ausgezeichnet, steht nicht einmal im Kader. Auch Bernardo Silva brauchte bei Manchester City etwas Anlaufzeit, wenn auch seine Formkurve zuletzt deutlich nach oben zeigte.
    Der Shooting-Star ist möglicherweise deutlich weiter hinten zu finden. Rúben Dias ist in dieser Spielzeit zum unangefochtenen Stammspieler gereift und das, obwohl er erst im letzten Sommer zum Profi-Kader dazugestoßen ist. Nun könnte er auch in Portugals Innenverteidigung ein gewichtiges Wörtchen mitreden. Denn mit José Fonte (34), Pepe (35) und Bruno Alves (36) fehlt es den Portugiesen gerade hier an etwas Spritzigkeit.

    Der Trainer: Fernando Santos hat schon einige Trainerstationen auf dem Buckel. Unter anderem trainierte er den FC Porto (1998-2001), Benfica Lissabon (2006-2007) und die griechische Nationalmannschaft (2010-2014), bevor er im September 2014 das Traineramt bei den Portugiesen übernahm. Seine Bilanz kann sich dabei sehen lassen: Europameister 2016 und Dritter beim Confed-Cup 2017. Dennoch gilt er als umstritten. Seine sehr defensive Spielweise brachte ihm schon bei der letzten EM einiges an Kritik ein. Mit drei Unentschieden ging es in die K.O.-Runde und auch im Achtel- und Viertelfinale wurde das Spiel erst in der Verlängerung für sich entschieden. Ob Santos mit dieser Taktik bei der WM ebenfalls Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten.

    Stärken und Schwächen:
    Portugal hat, wie bereits angesprochen, einige talentierte Offensivspieler in seinen Reihen. Die Abhängigkeit von Ronaldo ist nicht mehr ganz so groß wie vielleicht vor zwei Jahren. Bernardo Silva hat sich seitdem enorm entwickelt und auch Goncalo Guedes und Gelson Martins dürften bei diesem Turnier eine wichtige Rolle unter Santos spielen.
    Problematischer gestaltet sich das zentrale Mittelfeld und die Abwehr. Denn dort ist der Europameister von 2016 deutlich schwächer besetzt als die Konkurrenz aus Spanien, Deutschland etc. Insbesondere die bereits erwähnte Innenverteidigung hat, bis auf Dias, ihren Zenit schon länger überschritten. Gerade bei der von Santos bevorzugten Defensivtaktik könnte das zum großen Problem werden. Dias wird also auch in der Nationalmannschaft einen Senkrechtstart hinlegen müssen.


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  • Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Teamcheck: Spanien

    31 May 2018
    6:45

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    Thema der Episode

    Der spanische Fußball hat internationales Top-Niveau. Und das nicht erst seit 2010, als die spanische Nationalmannschaft ihren ersten Titelgewinn bei einer Weltmeisterschaft verbuchen konnte. Es ging steil bergauf für die „Furia Roja“, doch dann im Jahr 2014 direkt der Dämpfer - das Aus für den amtierenden Weltmeister. Und das schon in der Vorrunde. Wo die Mannschaft aktuell im Hinblick auf die WM in Russland steht, erfahrt ihr in der Teamvorschau von Eileen Meinke von der Macromedia Hochschule in Hamburg.

    Der Weg zur WM:

    Es war wohl eine der größten Überraschungen der letzten WM. Der amtierende Weltmeister verließ das Turnier schon in der Vorrunde. Das war bitter für die Furia Roja. Doch das ist Vergangenheit. Und wie sehr die Spanier mit dieser nun abgeschlossen haben, bewiesen sie in der Qualifikationsrunde - mit einem Ausrufezeichen. Sie gewannen insgesamt 9 von 10 Spielen, eines spielten sie remis. Es ist spürbar, bei Spanien fand ein Umbruch statt. Ein neuer Trainer, eine neue taktische Ausrichtung und neues Personal. Das Ergebnis: Spanien ist wieder Favorit auf den Titel.

    Der Star:

    In der spanischen Mannschaft einen Favoriten auszumachen, ist gar nicht so einfach, Ob es nun routinierte Spieler oder junge Top-Spieler sind, Spanien hat einen Kader, der sich sehen lässt. Einer hebt sich jedoch trotzdem ein wenig ab. Er ist mittlerweile zu 150 Länderspielen im roten Nationaltrikot aufgelaufen und steht somit vor allem für Beständigkeit: der Kapitän, Sergio Ramos. Von den Medien gerne als Rekordmann und Titelsammler bezeichnet, ist der Verteidiger vor allem für seine Torgefährlichkeit bekannt. Mit seinem Verein Real Madrid ist er auf dem Weg der gefährlichste Verteidiger der La Liga Historie zu werden. Nach den letzten eher holprigen Aufritten der spanischen Nationalmannschaft in Turnieren, könnte er genau das sein, was Spanien gerade wieder braucht. Ein Spieler, auf den Verlass ist.

    Der mögliche Shooting-Star:

    Es sind Namen wie Isco, Ascensio und Morata, die des öfteren fallen, wenn von guten Jungspielern die Rede ist. Doch wer von ihnen sticht als einzelner heraus? Wer hat das Zeug zum Überraschungsspieler der spanischen Nationalmannschaft? Marco Ascensio sticht zunächst mit seinen gerade mal 21 Jahren heraus. Der Stürmer spielt bei Real Madrid und wurde nicht zuletzt von seinem Trainer Zinedine Zidane mit Lob überhäuft. Sätze wie „Er hat alles“ fielen auf Pressekonferenzen. Sein Mitspieler Isco Alarcon bewundert ihn für seinen „linken Fuß“. Dabei ist es auch Isco, der als möglicher Shooting-Star in Russland Aufmerksamkeit erregen könnte. Der Mittelfeldspieler genießt das Vertrauen des Spanien-Trainers und konnte bisher zahlreiche Erfolge mit seinem Verein Real Madrid verbuchen. Aufgrund starker Konkurrenz muss er jedoch häufig um einen Platz im Kader kämpfen. Überzeugt er bei dieser WM endgültig auch den Trainer der Madrilenen von sich? Außerdem zu nennen wäre da noch Alvaro Morata. Der Stürmer von FC Chelsea, der sich in seiner bisherigen Laufbahn schon zweimal den Titel als „Torschützenkönig“ sichern konnte. Der spanische Kader wurde zuletzt häufig als "Kollektiv aus exzellenten Fußballern" bezeichnet, bei denen keiner heraussticht. Die Betrachtung der möglichen Shooting Stars unterstreicht dies noch einmal. Chancen auf den „Titel“ haben alle drei.

    Der Trainer:

    Julen Lopetegui. Das ist der Nachfolger von Vicente Del Bosque. Der ehemalige Torwart ist kein Trainer der großen Umbrüche, er steht für Wachstum. Lopetegui trainierte von 2010-2014 erfolgreich verschiedene Junioren-Nationalmannschaften Spaniens und gewann mit der U19 und U21 die Europameisterschaft. Er förderte Spieler, die nun Teil der Nationalmannschaft sind. Auf einer Pressekonferenz sagte er mal, er wolle keine Revolution, sondern eine Evolution. Er hat sowohl die Nähe zu den Spielern, als auch ein klares Konzept. Womöglich das Erfolgsrezept für den nächsten Titelgewinn.

    Stärken und Schwächen:

    Die Stärke der Spanier liegt eindeutig im Kader. Ein Kollektiv aus exzellenten Fußballern, bei dem kaum eine Schwäche erkennbar ist. Hervorzuheben sind Ramos und Pique, die für eine Defensive stehen, die es in dieser Qualität wohl nur selten gibt. Sie gelten als DAS Defensiv-Duo.  Aber auch immer noch das stärkste der Welt? Das dürfen sie bei dieser WM zeigen. Das sie zu den Stärken der spanischen Nationalmannschaft gehören, ist jedoch jetzt schon entschieden. Eine mögliche Schwäche der Spanier ist die Durchschlagskraft in der Offensive. Morata gilt als einzig echte Sturmspitze, als zu wenig offensiv. Hingegen gibt es auch dafür schon eine mögliche taktische Lösung. Die falsche Neun. Im WM-Qualifikationsspiel gegen Italien führte diese zu einem 3:0 Erfolg. Es wird sich zeigen, worauf die spanische Mannschaft dann bei der WM setzen wird.  Und selbst bei dieser Schwäche bleibt anzumerken, dass es sich immer noch um ein ‚Meckern auf hohem Niveau handelt’. Spanien ist nicht umsonst ein Favorit.


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    Teamcheck: Marokko

    31 May 2018
    6:06

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    Thema der Episode

    Die Vertreter vom afrikanischen Kontinent fahren in der Regel mit großen wenigen Ambitionen zur Weltmeisterschaft. Bei den letzten Turnieren zeigten diese Nationen auch bereits punktuell, was in ihnen steckt. Nun will eine stabile Mannschaft aus Marokko beim Turnier in Russland überzeugen.

    Text: Manuel Behlert (90PLUS)

    Der Weg zur WM:
    Die marokkanische Mannschaft hatte zu Beginn der Qualifikation nur ein Ziel: Die Teilnahme an der Weltmeisterschaft in Russland! In der entscheidenden Gruppenphase bekamen es die Nordafrikaner in einer komplizierten und hochklassig besetzten Gruppe mit der Elfenbeinküste, der Mannschaft aus Gabun um Superstar Pierre-Emerick Aubameyang und Mali zu tun. Marokko ging nicht als großer Favorit in dieses Spiel, zeigte aber im Verlauf der Qualifikation viel Herz, spielte sehr diszipliniert und es reichten drei Siege und drei Remis für den souveränen Gruppensieg. Beeindruckend war vor allem die Tatsache, dass Marokko in allen sechs Spielen ohne Gegentreffer blieb. Die Defensive war das Prunkstück dieser Mannschaft, die eine sehr gute Entwicklung durchlief und am Ende vier Zähler vor der Elfenbeinküste landete.

    Der Star:
    Marokko verfügt über einige gute Einzelspieler, dennoch ist der absolute Star des Teams relativ leicht zu bestimmen: Medhi Benatia. Der Innenverteidiger ist die klare und unangefochtene Führungsfigur im Defensivzentrum, hält die Abwehr zusammen, gibt Kommandos, dirigiert und bringt seine Erfahrungen so gewinnbringend wie möglich ein. Benatia, der seit seinem Wechsel vom FC Bayern nun bei Juventus Turin spielt, hatte in der Vergangenheit zwar häufiger mit Verletzungsproblemen zu kämpfen, erreichte aber zumeist schnell wieder seine Topform und spielte vor allem vor der Weltmeisterschaft eine sehr gute und stabile Saison mit wenigen Blessuren. Der 31-jährige ist definitiv der wichtigste Spieler im Defensivverbund Marokkos und wird die Mannschaft als Leader in dieses Turnier führen. Ob Marokko eine Überraschung in einer schweren Gruppe mit Spanien und Portugal gelingen kann, bleibt abzuwarten. Die Hoffnungen ruhen aber auf Spielertypen wie Benatia und eine stabile Defensive könnte der Schlüssel zum Erfolg sein.

    Der mögliche Shooting-Star:
    Amine Harit. Der junge Offensivspieler wechselte vor der Saison 2017/18 vom FC Nantes zum FC Schalke 04 in die Bundesliga. In der französischen Ligue 1 galt Harit als sehr talentierter, dribbelstarker Spieler, dem es noch an der letzten Effizienz fehlt. Harit lernte in seiner ersten Saison in der Bundesliga enorm viel dazu, wird im Juni erst 21 Jahre als und spielt schon jetzt sein erstes großes Turnier für die Nationalmannschaft, alleine das zeigt bereits über welch eine Qualität Harit verfügt. Und der Spieler, der auf Schalke schnell zu einer Art Publikumsliebling wurde, fährt durchaus ambitioniert nach Russland. Man kann durchaus davon ausgehen, dass der 20-jährige in der Gruppenphase eine gute Rolle spielen und viel eingesetzt wird. Gerade gegen Spanien und Portugal könnten seine Qualitäten gefragt sein: Instiktfußball mit einer extremen Handlungsschnelligkeit, einer guten Ballbehandlung und der Fähigkeit im Dribbling auch einmal 1-2 Gegenspieler stehen zu lassen. Gerade wenn die marokkanische Mannschaft die notwendigen Räume gegen die Favoriten bekommt, könnte Harit seine Qualitäten ausspielen. Allerdings: In dieser starken Gruppe kann auch schnell bereits Schluss sein.

    Der Trainer:
    Trainer der marokkanischen Mannschaft ist der 50-jährige Franzose Herve Renard. Renard ist ein absoluter Fachmann im afrikanischen Fußball, trainierte bisher die Nationalmannschaften von Sambia (zweimal), Angola und der Elfenbeinküste, war auf Vereinsebene unter anderem für den FC Sochaux und den OSC Lille tätig. Der Trainer, der in seiner aktiven Karriere keine signifikanten Erfolgserlebnisse feiern durfte, gewann als erster Coach zweimal den Afrika-Cup (mit Sambia und der Elfenbeinküste) und wurde 2012 zu Afrikas Trainer des Jahres gewählt. Renard weiß also genau worauf es ankommt, kann eine Mannschaft während eines Turniers hervorragend moderieren und weiß welche Maßnahmen in der Vorbereitung zu treffen sind.

    Stärken und Schwächen: In der Qualifikation kristallisierte sich vor allem eine Stärke heraus - und zwar die bereits angesprochene Defensive. Marokko ist nur schwer zu bezwingen, steht gut, spielt diszipliniert und besitzt zweikampfstarke, aufopferungsvoll kämpfende Spieler. Die individuelle Klasse ist mit Carcela-Gonzalez, Harit, Belhanda und Ziyech ebenfalls vorhanden, auch dort muss man sich nicht verstecken. Die erste Elf ist ohnehin sehr ordentlich besetzt, aber einerseits fehlt ein Mittelstürmer auf Topniveau, andererseits sind die Torhüter ausbaufähig. Zudem kann von der Bank nicht mehr die ganz große Qualität nachgelegt werden.


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  • Nur Golf | Sportplatz | Golf |

    Ohorn: "Vier Wochen auf Eis gelegt"

    15 Mar 2017
    7:45

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    Thema der Episode

    meinsportpodcast.de begleitet den Weg von Golfprofi Marcel Ohorn von der Pro Golf Tour hoffentlich ganz nach oben. Der Saisonstart 2017 von Marcel verlief noch nicht nach Wunsch, zudem brach auch eine alte Handgelenksverletzung wieder neu auf und zwingt ihn vorerst für einige Wochen zu pausieren. Das fällt einem energiegeladenen Mann wie Marcel Ohorn natürlich schwer, er sitzt auf glühenden Kohlen und fiebert dem Comeback entgegen. Doch die Zeit nutzt er, um die ersten drei Turnierstarts 2017 mit zwei knapp verpassten Cuts in Ägypten und einem Top 20-Resultat in Marokko eingehend zu analysieren und seine Schlüsse daraus für den weiteren Verlauf des Jahres zu ziehen. Bei Malte Asmus erklärt er im Interview, welche das sind.


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