Marcel Eckardt – Das Interview nach der WM

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  • Total Clearance | Snooker |

    Marcel Eckardt – Das Interview nach der WM

    21 Aug 2020
    24:37

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    Thema der Episode

    Noch nicht eine Woche her ist das Finale der Snooker-WM 2020, als Ronnie O’Sullivan Kyren Wilson deutlich besiegte und zum sechsten Mal Weltmeister wurde. Einer, der das Geschehen aus allernächster Nähe verfolgen konnte, war der Schiedsrichter. Mit Marcel Eckardt war zum ersten Mal ein Deutscher Schiedsrichter in einem Snooker-WM-Finale. Dazu ist er auch noch der jüngste Final-Schiedsrichter in der Geschichte der Snooker-Weltmeisterschaften.

    Während der Corona-Pause hatten sich Andreas und Christian schon einmal mit Marcel verabredet, um über dessen Karriere und Ziele zu sprechen. Damals hatte Marcel gesagt, dass er sich bereit für ein WM-Finale fühle. Zu dem Zeitpunkt hatte er schon geahnt, dass er dieses Jahr wohl das Finale würde schiedsen dürfen.

    Im Follow-Up-Interview spricht er über das Finale an sich, die Hygiene-Bedingungen vor Ort, wie sicher er sich während der WM fühlte und das sportliche Niveau der Weltmeisterschaft.
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  • Total Clearance | Snooker |

    Ronnie, der Kämpfer

    17 Aug 2020
    24:17

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    Thema der Episode

    Aller guten Dinge sind… 6? Ronnie O’Sullivan gewinnt zum ersten Mal seit sieben Jahren wieder die Weltmeisterschaft und zieht mit Titel Nummer 6 mit Steve Davis und Ray Reardon gleich.

    Im Finale des durch die Corona-Pandemie um 3 Monate verschobenen Saisonhöhepunktes behielt der 44-jährige mit 18:8 überraschend klar die Oberhand. Nach dem ersten Tag hatte es noch 10:7 gestanden, doch mit einer grandiosen dritten Session setzte sich O’Sullivan von seinem Kontrahenten ab. Wilson konnte zu keinem Zeitpunkt im Match an seine zuvor gezeigten Leistungen anknüpfen. Sein sechster WM-Titel bringt ‚The Rocket‘ neben 500.000 Pfund an Preisgeld noch eine Reihe weiterer Rekorde ein. Mit nunmehr 37 Ranglistentiteln hat O’Sullivan jetzt Stephen Hendry in einer weiteren Statistik überholt. Schon während des Endspiels hatte er eine weitere Bestmarke des Schotten geknackt und mehr Frames im Crucible Theatre gespielt als jeder andere. Als neue Nummer 2 der Weltrangliste hat O’Sullivan nun ebenfalls über 1.000.000 Pfund an Preisgeld vorzuweisen. Andreas Thies und Christian Oehmicke fassen das Finale und die Leistung von Referee Marcel Eckardt ausgiebig zusammen, schauen auf ein grandioses Turnier zurück und würdigen den Einsatz der Organisatoren. Mit der letzten Ausgabe der Sheffield Shots geht ein 17-tägiger Marathon zu Ende, der mit einem sensationellen Halbfinale, einem Maximum Break und letztlich einem würdigen Weltmeister gesegnet wurde.
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  • Total Clearance | Snooker |

    Objects in the Rear View Mirror…

    16 Aug 2020
    14:01

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    Thema der Episode

    ...may appear closer than they are. So lautet ein Song aus dem Jahr 1994 des britischen Sängers Meat Loaf. Diese Textzeile könnte man auch auf die ersten beiden Session des Finals der Snooker-WM 2020 beziehen. Ronnie O'Sullivan führt zur Halbzeit mit 10-7 und eigentlich könnte man meinen, dass Kyren Wilson im Rückspiegel schon recht weit entfernt ist. Das Gegenteil ist aber der Fall und Wilson ist im Laufe des Abends sowohl selbstbewusster als auch besser geworden. Andreas Thies und Christian Oehmicke fassen die ersten 17 Frames dieses Finals zusammen.

    Es wäre ungerecht, die Maßstäbe des Halbfinals an dieses Endspiel zu setzen. Zu dramatisch, zu einzigartig waren die Schluss-Sessions dieser Vorschlussrunde, als hätte man irgendwie erwarten dürfen, dass es im Finale einfach so weitergehen könnte. Es waren ja auch andere Umstände. Erstmals seit Tag 1 waren wieder Zuschauer zugelassen, die dem Finale einen würdigen Rahmen setzten.

    Die erste Session war vom Niveau her sehr überschaubar. O'Sullivan fand als Erster zu so etwas wie Form, ging dann auch nach den ersten acht Frames verdient mit 6-2 in Führung. Als er dann auch noch die ersten beiden Frames der Abendession gewonnen hatte, sah alles nach einem Spaziergang für "The Rocket" aus. Doch Wilson fand in Frame neun zu seinem Spiel und bot ab dem Zeitpunkt einen großen Kampf. Die nächsten vier Frames gewann der "Warrior", die letzten beiden Frames wurden geteilt. So steht eine 10-7 Führung für O'Sullivan, der sich glücklich schätzen kann, den letzten Frame gewonnen zu haben. Die Führung könnte aber trügerisch sicher sein.
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  • Total Clearance | Snooker |

    Das Crucible erlebt Sternstunden

    15 Aug 2020
    37:42

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    Thema der Episode

    Ronnie O'Sullivan und Kyren Wilson bestreiten das Finale der Snooker-WM 2020, nachdem sie sich gegen Mark Selby und Anthony McGill durchgesetzt haben.

    So könnten unaufgeregte News geschrieben werden. Und es wäre auch richtig. Wilson und O'Sullivan sind als Sieger von ihren Halbfinals vom Tisch gegangen. Doch wie sie das geschafft haben; wie sie Matches verlaufen sind und welche Drehungen und Wendungen diese beiden Matches genommen haben: Davon wird man sich noch lange erzählen.

    Kyren Wilson hatte nach der dritten Session schon mit 13-11 geführt. Er hatte ein 2-6 gedreht und sah wie der logische Sieger aus, auch nachdem er den ersten Frame des Nachmittags geholt und auf 14-11 ausgebaut hatte. Doch McGill kämpfte sich bravourös zurück und brauchte beim Stand von 16-15 nur noch einen Frame. Wilson glich aus. Was dann kam, ist wohl einer der verrücktesten, atemberaubendsten, skurrilsten Frames der Snooker-Geschichte. Und wenn man diesen Frame auf eine geflukete grüne Kugel herunterbrechen möchte, kann man das machen, wird dem aber nicht im Geringsten gerecht.

    Ronnie O'Sullivan lag nach 22 Frames mit 9-13 hinten. Selby hatte noch Chancen, das 14-9 zu machen, doch O'Sullivan erreichte auch mit etwas Glück die Abendsession mit 11-13. Diesen Rückstand glich er zum 13-13 sofort aus. Als Selby die beiden nächsten Frames gewann, dachten viele, O'Sullivan hätte mental aus dem Match ausgecheckt. Zu viel Risiko nahm "The Rocket" ein, Safetys wurden mit zu hoher Geschwindigkeit gespielt. Bei 14-16 kam dann der andere Ronnie wieder zum Vorschein. Innerhalb weniger Minuten holte er sich zwei Frames. Im Schlussframe darf sich O'Sullivan bei einem "Hit and hope" bedanken, dass er ins Finale gekommen ist. Hinterher warf ihm Selby Respektlosigkeit vor dem Spiel vor.

    Andreas Thies und Christian Oehmicke versuchen es, diesen Tag halbwegs gerecht werdend zusammenzufassen.
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  • Total Clearance | Snooker |

    Vertauschte Rollen an Tag 2

    14 Aug 2020
    20:36

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    Thema der Episode

    Tag zwei der Halbfinalmatches bei der Snooker-WM und die Zuschauer wurden Zeuge zweier komplett anderer Spielverläufe als an Tag 1. Mark Selby hat die Kontrolle im Match gegen Ronnie O'Sullivan übernommen, Kyren Wilson hat einen großen Rückstand gegen Anthony McGill gedreht. Andreas Thies und Christian Oehmicke fassen die drei Sessions des Tages zusammen.

    Anthony McGill war mit einer 6-2 Führung in die 2. Session gegangen und nach dem ersten Frame nach dem Midsession Interval sah es auch so aus, als könne er einen Vorsprung mit in die Abendsession nehmen. Doch Kyren Wilson gewann die letzten drei Frames des Vormittags und konnte auch am Abend das Kommando übernehmen. Er liegt mit 13-11 in Führung und hat gute Chancen, das Finale zu erreichen. 5 Century Breaks in den Sessions 2 und 3 sprechen auch eine deutliche Sprache, dass sich die Qualität erhöht hat.

    Ronnie O'Sullivan kam gegen Mark Selby in der Nachmittagssession gar nicht in sein Spiel. Selby, dem O'Sullivan irgendwann mal den Spitznamen "Torturer" (Folterer) gegeben hatte, zeigte eine seiner besten Leistungen seit langem, gewann sechs der acht Frames und liegt mit 9-7 in Führung. Dort werden heute zwei Sessions ausgespielt.

    Am Rande der WM wurde bekanntgegeben, dass zum Finale doch Zuschauer ins Crucible gelassen werden. Andreas und Christian sprechen auch über diese Nachricht.
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  • Total Clearance | Snooker |

    Ronnie & Mark & Anthony & Kyren

    12 Aug 2020
    22:24

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    Thema der Episode

    Das Halbfinale der Snooker-WM steht fest. Über Nacht ist das Crucible Theatre umgebaut worden, das berühmte 1-Table-Setup steht für die vier verbliebenen Halbfinalisten. Andreas Thies und Christian Oehmicke besprechen einen wilden zweiten Tag der Viertelfinalsessions.

    Andreas & Christian hatten es nach Session 1 zwischen Ronnie O'Sullivan und Mark Williams besprochen: Wenn Ronnie hier noch eine Chance haben möchte, muss er einen Gang zulegen. Nach 2-7 und 4-8 konnte O'Sullivan einen Gang hochschalten, Williams zeitgleich sein Niveau nicht ganz halten. O'Sullivan gewann 11 der letzten 14 Frames und gewann diese Partie mit 13-10. Am Ende wurde aber über eine Free-Ball-Situation diskutiert, die einen nicht kleinen Anteil am Ausgang dieser Partie hatte.

    O'Sullivan trifft auf Mark Selby, der pünktlich zur WM seine Form wiedergefunden hat. Selby, der vor der WM nur von den wenigsten in den Favoritenkreis gehoben. Doch gegen Neil Robertson zeigte Selby die beste Leistung seit längerer Zeit und siegte mit 13-7. Selby wurde von O'Sullivan schon häufiger als "Torturer", als Folterer bezeichnet. Es wird faszinierend zu sehen sein, wie dieses Match ausgehen wird.

    Das andere Halbfinale werden Anthony McGill und Kyren Wilson bestreiten. McGill hatte Probleme, nachdem er mit 7-1 gegen Kurt Maflin in Führung gegangen war, doch er konnte seinen Vorsprung ins Ziel retten.

    Kyren Wilson verlängerte den Crucible-Fluch für erstmalige Weltmeister um ein weiteres Jahr, er setzte sich mit 13-9 gegen Judd Trump durch, der das komplette Turnier über nicht den Extra-Gang finden konnte.
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  • Total Clearance | Snooker |

    Judd & Neil & Kurt & Ronnie vor dem Aus

    11 Aug 2020
    18:47

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    Thema der Episode

    Die Snooker-WM in Sheffield hat am Montag ihren ersten von den beiden besten Tagen des Snooker-Jahres gesehen. Die Viertelfinalsessions waren aufschlussreich.

    Andreas Thies und Christian Oehmicke werfen einen Blick auf die Matchups, die zum Teil schon zwei Sessions, zum Teil erst eine gesehen haben.

    Von den Matches, die nur noch eine Session bis zur Entscheidung brauchen, ist die von Mark Selby und Neil Robertson wohl die bisher überraschendste. Klar, Mark Selby ist mehrfacher Weltmeister. Und klar: Es sollte eigentlich niemanden überraschen, wenn Selby ins Halbfinale käme. Doch die Art und Weise, wie die 11-5 Führung gegen Neil Robertson zustande kam, ist doch überraschend. Bei Selby sieht Snooker immer noch nicht wieder wie das leichteste Spiel der Welt aus, doch die Chancen, die ihm Robertson in den ersten beiden Sessions gab, konnte der "Jester from Leicester" eiskalt ausnutzen und mit 11-5 in Führung gehen.

    Judd Trump steht kurz vor dem überraschenden Aus gegen Kyren Wilson. Wilson spielt stark bislang und wenn er eine Chance bekommt, nutzt er die im Regelfall auch zum Frameentscheidenden Break. Aber auch Trump scheint nicht in der Form, seine Chancen ausnutzen zu können.

    Ronnie O'Sullivan und Kurt Maflin müssen nach ihrer ersten Session sehr viel arbeiten, um noch eine Chance zu haben. Maflin ist bislang gegen Anthony McGill chancenlos, O'Sullivan wurde von einem brillant spielenden Mark Williams auf seinem Platz gehalten.
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  • Total Clearance | Snooker |

    Drei Klassiker und ein Außenseiterduell

    10 Aug 2020
    25:38

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    Thema der Episode

    Die Viertelfinals bei der Snooker-WM in Sheffield stehen und bis auf zwei Namen haben sich auch die Favoriten durchgesetzt. Die zwei besten Tage des Snooker-Jahres werden aufregend.

    Andreas Thies und Christian Oehmicke hatten vor dem letzten Tag, als noch vier Viertelfinalisten ermittelt wurden, getippt, wer sich in den Duellen durchsetzen würde. Christian gewann dieses kleine Tippspiel mit 4-1.

    Ronnie O'Sullivan hatte in den ersten beiden Sessions keinen überragend guten Eindruck gegen Ding Junhui hinterlassen. Zu erratisch war bisweilen sein Spiel. Doch in der dritten Session erwischte "The Rocket" einen guten Start und schaute von da an nicht mehr zurück. Nach der 10-8 Führung konnte Ding zwar immer wieder auf einen Frame herankommen; näher ließ ihn O'Sullivan aber nicht mehr heran. O'Sullivan trifft jetzt in einem Legendenduell auf Mark Williams.

    Für Kyren Wilson wäre es beinahe noch mal eng geworden. Gegen Martin Gould hatte er schon mit 11-5 in Führung gelegen. Und hätte Gould auf 9-11 verkürzt, statt Wilson den Frame zu "überlassen"; wer weiß, in welche Richtung das Pendel noch mal ausgeschlagen wäre? Wilson, der größtenteils in diesem Match überzeugte, wird jetzt den amtierenden Champion Judd Trump herausfordern.

    Neil Robertson konnte sich in der letzten Session den entscheidenden Vorsprung gegen Barry Hawkins herausspielen, um jetzt gegen Mark Selby antreten zu können. Anthony McGill schaffte das Mega-Comeback. Nach 2-8 besiegte er Jamie Clarke noch mit 13-12.
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    Spannender Brückentag im Crucible

    9 Aug 2020
    19:01

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    Thema der Episode

    Die Snooker-WM 2020 in Sheffield hatte am Samstag einen der wenigen Tage während der gesamten WM, an dem kein Match entschieden wurde. Dieser "Brückentag" hatte aber trotzdem eine Menge Action zu bieten. Andreas Thies und Christian Oehmicke berichten über einen Tag, der den Sonntag quasi perfekt vorbereitete.

    Ronnie O'Sullivan wird einiges zu tun haben, möchte er in ein Viertelfinale gegen Mark Williams einziehen "The Rocket" hat jetzt schon zwei Minisessions von vier Frames gehabt, die er 1-3 verloren hat. Die anderen beiden Sessions gingen jeweils mit 3-1 an ihn, doch der Beobachter wird das Gefühl nicht los, dass Ronnie nicht zu 100% auf der Höhe seines Könnens ist. Ding Junhui nutzt seine Chancen aber auch gut und bietet O'Sullivan einen Kampf auf Augenhöhe.

    Zwischen Jamie Clarke und Anthony McGill flogen etwas die Emotionen hin und her. McGill beschwerte sich, dass Clarke während seines Stoßes im Sichtfeld stand, Argumente wurden ausgetauscht, Schiedsrichter Jan Verhaas musste beruhigend auf beide einwirken. Das Match an sich erzählt allerdings eine Comeback-Story, holte McGill doch ein 2-8 bis auf 7-8 auf.

    Neil Robertson und Barry Hawkins hatten beide eine eher durchschnittliche zweite Session. Beide wirkten mit ihrem Spiel nicht zufrieden und so ist es quasi die logische Folge, dass auch dieses Match bei 8-8 steht.

    Einzig Kyren Wilson wird schon für das Viertelfinale planen können. In seinem allerersten Einsatz an Tag acht der WM führt er gegen Martin Gould mit 11-5. Zwischendurch sah es sogar so aus, als könne er sich vielleicht eine Session sparen. Wilson führte schon mit 10-3.

     
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  • Total Clearance | Snooker |

    Freitagsdramen

    8 Aug 2020
    24:03

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    Thema der Episode

    Tag sieben bei der Snooker-Weltmeisterschaft bot in jeder Session das ganz große Drama. Doch an diesem Tag setzten sich die Favoriten durch.

    Doch als erstes begrüßen Andreas Thies und Christian Oehmicke Simon Lichtenberg zurück auf der Main Tour. Der hat sich nämlich in einer Late-Night-Veranstaltung durch die Q-School wieder das Tourticket für die nächsten zwei Jahre gesichert.

    Mark Williams hatte nach seinem sensationellen WM-Titel 2018 la dolce vita genossen. Zu dem Zeitpunkt völlig unerwartet hatte er die nächste Saison mit eher wenig Training angefasst, dafür mehr gefeiert. Die Ergebnisse zeigten, dass das nur der richtige Weg ist, wenn man dann mit seiner Karriere in den Sonnenuntergang reitet. Das jedoch hat Williams nicht vor. Er will weiterspielen, wie er am Rande im Crucible Theatre wieder betonte. Und dafür muss er was tun. Mit einer soliden Vorbereitung im Gepäck hat er jetzt das Viertelfinale bei dieser WM erreicht. Williams besiegte in einem Duell der Ex-Weltmeister Stuart Bingham mit 13-11. Und es ging die ganze Zeit eng zu. Erst in den letzten beiden Frames konnte sich Williams den entscheidenden Vorsprung herausholen.

    Mark Selby musste sogar in den Decider. Andreas und Christian hatten immer wieder darüber gesprochen, dass ihm das Selbstverständliche in den letzten 2 Jahren abhanden gekommen war. Gegen Noppon Saengkham sah es auch so aus, als würde er eine 12-10-Führung hergeben. Doch im letzten Frame schaffte Selby ein Century Break und damit den Einzug unter die letzten acht.

    Auch Titelverteidiger Judd Trump wird sich sehr bedanken, dass er noch im Turnier ist. Das hat er nämlich unter anderem auch dem einen oder anderen Geschenk seines Gegners Yan Bingtao zu verdanken, der es immer wieder versäumte, den Sack in Frames zuzumachen.

    Ronnie O'Sullivan und Ding Junhui haben sich die ersten acht Frames schiedlich friedlich geteilt, Jamie Clarke führt gegen Anthony McGill etwas überraschend in der Höhe mit 6-2.
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