New York I Love You but You’re Bringing Me Down

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Madison Brengle

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  • Chip & Charge | Tennis |

    New York I Love You but You’re Bringing Me Down

    5 Sep 2020
    43:14

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit dem sechsten Daily von den US Open 2020.

    Andreas und Philipp beginnen die Sendung mit einer unübersichtlichen Quarantäne-Geschichte aus New York. Denn das Match zwischen Alexander Zverev und Adrian Mannarino verzögerte sich am Freitag anscheinend auch wegen Kompetenzdiskussionen zwischen den verschiedenen Gesundheitsbehörden im Staat New York. Noch immer ist nicht vollkommen klar, wie wirklich mit den „Paire 11“ hätte umgegangen werden sollen, also jenen 11 Spielerinnen und Spielern, die im näheren Kontakt mit dem positiv getesteten Benoit Paire waren. Die US Open helfen nicht bei der Aufklärung der Situation.

    Das Match an sich entschied am Ende Alexander Zverev für sich. Für ihn geht es nun gegen Alejandro Davidovch Fokina. Der Spanier mit einer Vorliebe für Stoppbälle erreichte eher überraschend die vierte Runde. Dasselbe kann über Borna Coric gesagt werden, der in einem nächtlichen Marathonmatch gegen den Mitfavoriten Stefanos Tsitispas gewann. Chancenlos war Jan-Lennard Struff in seiner Partie gegen Novak Djokovic. Für den Weltranglistenersten geht es nun gegen Pablo Carreno Busta.

    Kerber weiter, aber wie fit ist sie?


    Bei den Damen zog Angelique Kerber in die vierte Runde ein. Zwar dominierte ihre Gegnerin vom Freitag, Ann Li, teilweise auf beeindruckende Art und Weise mit ihrer Vorhand. Doch war Kerber die solidere Spielerin und holte die entscheidenden Punkte. Nun geht es für Kerber allerdings gegen Jennifer Brady. Die Amerikanerin gehört bisher zu den formstärksten Spielerinnen des Turniers. Sie gewann in der dritten Runde gegen Caroline Garcia.

    Schwierigkeiten hatte am Freitag Naomi Osaka, die gegen Marta Kostyuk den dritten Satz brauchte, um das Achtelfinale zu erreichen. Dort wartet nun Annet Kontaveit. Auch noch im Turnier im dritten Viertel sind Petra Kvitova und Shelby Rogers. Im ersten Viertel sind neben Kerber und Brady noch Petra Martic und Yulia Putintseva, die um die Teilnahme am Halbfinale spielen. Die nächste Ausgabe kommt am Montag.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Dauerbrenner Djokovic – Struff – Kerber sicher

    3 Sep 2020
    37:35

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    Thema der Episode

    Willkommen zu einer neuen Ausgabe von Chip & Charge, dieses Mal mit dem 3. Überblick "Breakfast at Flushing" von den US Open, an dem die Spitzenspieler im Gleichschritt in die dritte Runde marschierten. Dabei hatte es Angelique Kerber in einem DTB-internen Duell mit Anna-Lena Friedsam zu tun, während Jan-Lennard Struff und Alexander Zverev US-amerikanischen Nachwuchsspielern begegneten.

    Kerber gewinnt das DTB-Duell


    Doch Andreas und Philipp sprechen als erstes über das Feld bei den Damen. Dort gab es einige interessante Wendungen in Matches, die so niemand für möglich gehalten hatte. Angelique Kerber war kein Opfer einer solchen Wendung. Sie besiegte Anna-Lena Friedsam in zwei Sätzen. Besonders der zweite Satz war sehenswert. Friedsam, im ersten Satz noch zu passiv, ergriff ihre Chance und wurde immer aktiver und offensiver. Kerber konnte sich jedoch auf ihre Defensive verlassen und gewann letztlich in zwei engen Sätzen. Dort trifft sie jetzt überraschend auf die junge Amerikanerin Ann Li, die völlig überraschend in dieser Höhe Alison Riske bezwang.

    Kristina Mladenovic war nach ihrer Niederlage gegen Varvara Gracheva stinksauer. Erstens auf sich. Sie hatte schon mit 6-1 und 5-1 geführt, hatte vier Matchbälle, verlor das Match jedoch im 3. Satz noch mit 0-6. Zweitens auf die Organisatoren. Da sie zu den SpielerInnen gezählt hatte, die mit dem Corona-positiven Benoit Paire in Kontakt war, konnte sie sich nicht frei bewegen. Diesen Umstand führte sie als einen der Gründe für die Niederlage auf.

    Naomi Osaka, Petra Kvitova und Petra Martic gewannen ihre Matches in 2 Sätzen.

    Struff zum dritten Mal gegen Djokovic


    Bei den Herren hatten Jan-Lennard Struff und Alexander Zverev zwei verschiedene Schwierigkeitslevel bekommen, um in die dritte Runde einzuziehen. Struff bekam es mit Michael Mmoh zu tun. Ein Spieler, der vor einigen Jahren noch als riesiges Talent galt, in seiner Entwicklung aber etwas stagniert. Struff siegte sicher, musste im 3. Satz aber einen Satzball abwehren. Zverev gewann gegen Brandon Nakashima in 4 Sätzen. Das Match fand aber 2 1/2 Sätze auf Augenhöhe statt.

    Novak Djokovic verlor zum ersten Mal einen Satz in diesem Turnier, siegte aber letztlich sicher in 4 Sätzen gegen Kyle Edmund.
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  • Chip & Charge | Tennis |

    Der Grand-Slam-Durchbruch von Angelique Kerber

    14 Apr 2020
    54:42

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    Thema der Episode

    Willkommen zur neuen Ausgabe von Chip & Charge – dieses Mal mit einem Rückblick auf das Australian Open Finale der Damen im Jahr 2016. Damals gewann Angelique Kerber ihr erstes Grand Slam Finale mit einem 6:4 3:6 6:3 Sieg gegen Serena Williams. Doch bevor Andreas und Philipp über das Match an sich sprechen, schaffen sie natürlich auch den Kontext für diese denkwürdige Begegnung im Endspiel des jeweils ersten Grand Slam Turnier des Jahres.

    Kerbers Enttäuschung Ende 2015


    Während Serena Williams im Jahr zuvor fast den Grand Slam gewonnen hätte, nur im Halbfinale der US Open gerne Roberta Vinci verlor, war Kerber von diesen Höhen noch ein Stück entfernt. Seit ihrem US Open Halbfinaleinzug 2011 hatte Kerber sich um die Top 10 herum gehalten, der ganz große Durchbruch war ihr jedoch nicht gelungen. Doch bei den Australian Open 2016 umschiffte sie jede noch so große Hürde. In ihrem ersten Match wehrte Kerber gegen Misaki Doi einen Matchball ab. Im Viertelfinale gelang Kerber erstmals in sieben Anläufen ein Sieg gegen die damals überragend aufspielende Victoria Azarenka.

    Kerber klare Außenseiterin, aber...!


    Auch im Finale gegen Williams stand Kerber vor der ein oder anderen Herausforderung. Zwar gelang Kerber das erste Break des Matches, doch Williams holte den Vorsprung schnell wieder auf. Trotzdem gewann Kerber den ersten Satz, gerade auch wegen ihrer überragenden Quote von nur drei unerzwungenen Fehlern. Im zweiten Durchgang zog Williams jedoch schnell davon und konnte ihren Vorsprung bis zum Satzgewinn halten. Im dritten Durchgang war es dann allerdings Kerber, die die entscheidenden Punkte gewann. Vor allem das sechste Spiel bleibt in Erinnerung - in dem der Deutschen das entscheidende Break gelang.

    Nach dem Match wurde Kerber direkt von Williams umarmt. Die Amerikanerin konnte mit der Niederlage anscheinend gut umgehen. Diese Partie erwies sich im Nachhinein als Drehpunkt. Keine Spielerin hat seitdem mehr als zwei Grand Slam Turniere gewonnen. Es ist eine neue Parität im Damentennis ausgebrochen.
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