Episode 29: Zipfelmützen in Cali

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  • Was macht eigentlich...? | 1. Bundesliga | Fußball |

    Episode 29: Zipfelmützen in Cali

    23 Jan 2022
    52:13

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    Thema der Episode

    "Was macht eigentlich...?" - Der Fußballpodcast begrüßt euch mal wieder. Was machen Ex-Fußballer heute? Welche Probleme gibt es beim KFC Uerdingen? Wie viele Einwohner haben die Färöer Inseln? Das sind die Fragen, die euch brennend interessieren. Und das ist auch der Grund, warum wir uns genau diesen Dingen widmen. Hört rein, ratet mit und habt Spaß.

    Bei Fragen, Ideen oder Beleidigungen erreicht ihr uns unter @wasmachteigentlichpodcast auf Instagram.
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  • Tatort Sport | Mixed-Sport |

    Andres Escobar: Tod des Gentleman

    4 Mai 2021
    37:59

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    Thema der Episode

    Am Morgen des 2. Juli 1994 peitschten zwölf Schüsse über den Parkplatz des El Nino, einer Diskothek an einer Schnellstraße in einem Vorort der kolumbianischen Stadt Medellin. Acht davon trafen Andres Escobar tödlich. Diese Schüsse beendeten aber nicht nur das Leben eines der besten und beliebtesten kolumbianischen Fußballers der damaligen Zeit, eines Teils der goldenen kolumbianischen Fußballgeneration. Sie beendeten nicht nur die Hochzeit des kolumbianischen Fußballs, die Schüsse erschütterten gleichzeitig auch eine ganze Nation bis ins Mark. Der Mord an Andres Escobar rüttelte Kolumbien auf, denn er hatte nur vordergründig mit Fußball und einem Eigentor bei der WM 1994 zu tun. Der Mord offenbarte viel über den Zustand eines ganzen Landes, in dem Fußball und Drogenkartelle eng verbunden waren und ein Land, das im Krieg der Drogenbarone, in Chaos und Anarchie zu versinken drohte.

    Malte Asmus blickt zusammen mit dem kolumbianischen Journalisten Daniel Martinez auf den Mord an Andres Escobar, des kolumbianischen Gentleman-Fußballers und arbeitet die Umstände rund um die Bluttat noch einmal auf. Ein Mord, der schmerzhaft zeigte, was damals in Kolumbien passieren konnte, wenn man zur falschen Zeit am falschen Ort war.

    Das als Hintergrundmusik verwendete Soundfile trägt den Titel "Cinematic Crime Suspense", wurde erstellt von tyops. Wir verwenden dieses Musikstück in Übereinstimmung mit der CC 4.0-Lizenz.
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  • Starting Grid | Formel 1 | Motorsport |

    Frauen im Motorsport: Tatiana Calderon (ELMS & Super Formula)

    26 Okt 2020
    01:11:52

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    ExpressVPN ist Sponsor dieser Folge. Wenn du also wie ich auf kein Rennen der Saison 2022 verzichten möchtest, dann hol dir jetzt ExpressVPN. Als Hörer:in meines Podcasts bekommst
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    Wir starten in Runde 2 unserer Serie zu den Frauen im Motorsport. Heute wird es international, denn Tatiana Calderon ist zu Gast. Die 27-jährige fährt in der ELMS u.a. mit der Deutschen Sophia Flörsch für das Richard Mille Racing Team und in der japanischen Super Formula. Nebenbei ist sie auch Entwicklungsfahrerin beim Formel 1 Team Alfa Romeo Sauber Orlen.

    Mit Kevin Scheuren spricht sie heute ausführlich über ihre Karriere, ihre starken und schwachen Momente, Probleme und Chancen und wirft einen Blick voraus auf das, was es für sie noch braucht, um den Traum der Formel 1 wirklich real werden zu lassen. Das Interview ist auf Englisch geführt worden.

    Aus Kolumbien in die Welt

    Tatiana Calderon wuchs in Kolumbien auf. Juan Pablo Montoya war und ist dort ein Volksheld, ein Vorbild für den Motorsport. Der ehemalige Formel 1-Fahrer war auch für Calderon eine Inspiration, den harten Weg zur Königsklasse einzuschlagen. Von den nationalen Kartturnieren ihrer Heimat bis zum Aufbruch nach Amerika, in die USA, vergingen einige Jahre. Ihre Schwester war immer an ihrer Seite, entweder in ihrem Team oder als Konkurrentin auf der Strecke. Heute begleitet sie Tatianas Weg als ihre Managerin, ein unzertrennliches Duo. Familie ist auch ein Thema, über das wir heute im Podcast sprechen.

    In Europa den Durchbruch geschafft

    Wenn man in die Formel 1 will, muss man zwangsläufig nach Europa kommen. Das war auch Tatiana Calderon klar. Dort lernte sie u.a. Susie Wolff kennen, die für die FIA mittlerweile eine Botschafterin für Frauen im Motorsport ist. Auf dem europäischen Festland und der Insel, in Großbritannien, konnte sie Fuß fassen und erste Erfolge einfahren. Aber es war auch eine schwere Zeit für sie. Weit weg von der Heimat, nur ihre Schwester dabei, die Teams waren ihr nicht immer super wohlgesonnen. Da musste man mentale Stärke aufbauen, um durch diese Täler durchzukommen. Wie sie das geschafft hat, erzählt sie in der heutigen Sendung.

    Der steinige Weg in die Formel 2

    Nach vielen Jahren des Durchboxens und der Entbehrung, aber auch den Erfolgen, kam der Schritt, auf den sie lange gewartet hat. Über diverse Junioserien schaffte sie den Sprung in die Formel 2. 2019 war sie Teamkollegin von Anthoine Hubert beim BWT Arden-Team. Es war eine harte Saison für sie. Nicht nur waren ihre Leistungen nicht auf dem Level, das sie sich selber gesetzt hat, im Spa-Franchorchamps verunglückte Hubert tödlich - ein Schock für die ganze Szene. Sie spricht heute sehr herzlich von Anthoine Hubert, auch im Podcast. Absolute Gänsehaut!

    24 Stunden von Le Mans und Japan

    2020 konnte sie leider kein Cockpit in der Formel 2 abstauben. Dafür hat sie sich anderen Aufgaben gewidmet. Ihre Leidenschaft für das Endurance-Racing kann sie in der European-Le-Mans-Series ausleben, wo sie für das Richard Mille-Racing Team an den Start geht und zwar in einem Team, bei dem nur Frauen am Steuer sitzen. Ebenso hat sie, wie u.a. bereits Pierre Gasly (AlphaTauri), den Schritt nach Japan gewagt. In der Super Formula ist sie am Start...naja...sie wäre es gerne öfter, aber Corona hat auch diese Saison durcheinandergewürfelt. Wir sprechen aber auch über die neuen Stationen und das Ziel Formel 1, das sie nicht aus den Augen verloren hat.

    Vielen Dank an Tatiana Calderon für die Zeit und euch viel Vergnügen beim Zuhören. Folgt Tatiana gerne zudem noch bei Facebook und Instagram. Schreibt uns gerne eure Meinung zum Interview und zur Serie. Wir freuen uns!

    Euer Feedback ist uns wichtig


    Schickt uns gerne für die nächsten Sendungen eure WhatsApp-Sprachnachricht an folgende Nummer:


    +49 331 298 50 28


    GANZ WICHTIG:


    bitte sendet an diese Nummer NUR SPRACHNACHRICHTEN ein und beginnt eure Sprachnachricht mit den Worten STARTING GRID und eurem Namen, damit das zugeordnet werden kann! Bitte haltet die Sprachnachrichten bei maximal 1:30 Minute, danke euch.


    Ihr könnt uns über verschiedene Kanäle erreichen und mich anderen F1-Fans in Verbindung bleiben:



    Facebook-Gruppe

    Sehr gerne würden wir auch eure Rezensionen auf iTunes lesen, bitte nehmt euch 3 Minuten Zeit für 5 Sterne und ein paar warme Worte, vielen Dank!


    Keep Racing!

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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    Die WM-Elf des Achtelfinals

    4 Jul 2018
    23:56

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    Thema der Episode

    Das Achtelfinale der WM 2018 in Russland ist gespielt, die Viertelfinalteilnehmer stehen fest - den Ruhetag der WM nutzen wir hier bei Kick in Russ auf meinsportpodcast.de nun, um die elf besten Spieler des Achtelfinals in unser All-Star-Team zu berufen. Nominiert haben diese Mannschaft unsere beiden Kollegen von 90PLUS, Manuel Behlert und Nico Scheck. Und die erläutern ihre Wahl bei Malte Asmus. Ins Team geschafft haben es u.a. ein ehemaliges Sicherheitsrisiko, ein Mann für Bayern München, der Mann, der schneller fällt als sein Schatten sowie der Teenie mit dem großen Herzen.
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  • 90PLUS On Air | Europa-Tor-Tour | Fußball |

    #COLENG: Live And Let Dier

    3 Jul 2018
    19:48

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    Thema der Episode

    Wieder ein Spiel der Sorte “schwere Kost” - fußballerisch war Kolumbien gegen England alles andere als ein Leckerbissen. Dafür sorgte vor allem die zweite Hälfte, in der immer wieder Fouls den Spielfluss unterbrachen und Schiedsrichter Mark Geiger die Partie zu entgleiten drohte. Aber spannend war es - denn nach 1:1 und torloser Verlängerung musste das Elfmeterschießen entscheiden. Und da setzte sich England erstmals bei einer WM in einem Elfmeterschießen durch - dank Keeper Pickford und dem letzten Schützen Dier.

    Wie schwer wog der Ausfall von James für Kolumbien? Hatte die Rochade-Taktik von Gareth Southgate gegen Belgien England den Schwung gekostet? Diese und alle weiteren Fragen rund um die Partie Kolumbien gegen England klären hier bei Kick In Russ auf meinsportpodcast.de Malte Asmus und Marius Merck (90PLUS).

    Ein Elfmetertreffer von Harry Kane (57.), das sechste Tor des Engländers im Turnier, blieb in dieser diese an echten Torraumszenen armen Partie bis in die Nachspielzeit der einzige wirkliche Höhepunkt. Doch dann bekamen die Kolumbianer ihren allerersten Eckball, den Mina per Kopf zum 1:1 in die Maschen drückte. Dritter Versuch, drittes Tor des gnadenlos effektiven Kolumbianers bei dieser WM.

    Im Elfmeterschießen blieben die Schützen souverän, bis Henderson halbhoch gegen Ospina verschoss und Uribe die Latte traf und Pickford gegen Bacca parierte und Dier mit seinem Elfmeter alles klar machte. Farbe brachte dann nur noch US-Schiri Mark Geiger in die spielerisch enttäuschende Partie.

    Spielbericht

    Kurzes Abtasten, dann übernahmen die Engländer das Kommando. Die hatten mehr Ballbesitz, verlagerten das Spiel in die Hälfte der Kolumbianer und kamen auch zu mehr Abschlüssen. Der beste: ein Kopfball von Kane aus kurzer Distanz, nachdem Trippier von rechts auf den zweiten Pfosten geflankt hatte. Der Ball verfehlte das Ziel nur knapp (17.). Die Kolumbianer boten allerdings nur wenige Lücken im Defensivverbund an, in die die Three Lions hätten vorstoßen können.

    Mitte der ersten Hälfte trauten sich auch die Kolumbianer etwas häufiger in die englische Hälfte, waren allerdings gerade im letzten Drittel zu unpräzise im Passspiel. Außerdem verfingen sich ihre Konter in der guten Staffelung der Engländer. Strafraumszenen blieben so natürlich Mangelware. Aufregung gab es aber trotzdem noch einmal vor der Pause. Bevor es zur Ausführung eines englischen Freistoßes vor dem gegnerischen Strafraum kommen konnte, stieß Barrois Gegenspieler Henderson mit dem Kopf an die Brust. Schiedsrichter Geiger zeigte dem Kolumbianer nur Gelb.

    Und Gelb bekam kurz nach Wiederanpfiff auch Sanchez, der Kane bei einer Ecke in Ringermanier zu Boden brachte. Dummerweise im Strafraum. Geiger zeigte ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt. Kane ließ sich von der dreiminütigen Motzerei und Reklamiererei der Kolumbianer nicht irritieren und verwandelte trocken zum 1:0 (58.). Das Spiel wurde in der Folge dreckiger. Spielfluss kam angesichts der vielen Fouls auf beiden Seiten kaum noch auf. Und England verlor zunehmend die Linie. Auch wenn sie durchaus noch einen Elfmeter hätten kriegen können. Denn die Grätsche von Sanchez an Lingard im Strafraum war zumindest an der Grenze zum Strafstoß (77.).

    In der Schlussphase schaltete Kolumbien dann noch einmal hoch. Angestachelt von einem dicken Fehler von Walker. Der leitete einen kolumbianischen Konter ein. Bacca legte quer auf Cuadrado, der den Abschluss dann aber völlig verzog (80.). Falcao kam dann noch zu einem Kopfball nach Mojica-Flanke von links (85.). Der blieb aber genauso ungefährlich wie der Flachschuss des Monegassen, den er genau auf Pickford zirkelte (87.). Und in der Nachspielzeit klärte der Keeper dann auch noch einen Gewaltschuss von Uribe. Und den nutzten die Kolumbianer dann durch Mina per Kopf zum 1:1-Ausgleich (90.+3).

    In der Verlängerung lief bei den Engländern dann nicht mehr viel zusammen. Der späte Gegentreffer hatte Wirkung hinterlassen. Sie wirkten müde, leisteten sich viele Ballverluste und bauten die ohnehin aktiveren Kolumbianer noch mehr auf. Allerdings blieben die Angriffsversuche der Kolumbianer ohne durchschlagenden Erfolg. Erst in der zweiten Hälfte der Verlängerung meldete sich England zurück und übernahmen wieder die Kontrolle. Doch Rose verzog knapp (111.). Dier köpfte nach einer Ecke über das Tor (115.).
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    WM-Achtelfinalisten im Formcheck

    29 Jun 2018
    40:08

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Das Vorgeplänkel ist vorüber - jetzt beginnt die WM 2018 in Russland mit der K.o.Runde richtig. Ab heute zählt es, nur EIN Spiel entscheidet über Weiterkommen oder Ausscheiden. Hopp oder topp - und wir von Kick in Russ auf meinsportpodcast.de sind mit dabei und haben mit unseren Analysen zusammen mit den Kollegen von 90PLUS alles im Blick. Malte Asmus und die beiden 90PLUS-Experten Steffen Gronwald und Julius Eid blicken auf die Achtelfinalpartien voraus, checken die Form der qualifizierten Teams und stellen ein Powerranking der Ko-Rundenteilnehmer auf.
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    #JPNPOL: Ins Schwitzen gekommen

    28 Jun 2018
    16:09

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Japan hat sich trotz einer 0-1 Niederlage gegen Polen für das Achtelfinale qualifiziert. Da Kolumbien gegen Senegal siegte, waren die Japaner aufgrund der Fair-Play-Wertung weiter. Julius Eid von unserem Kooperationspartner 90PLUS und Andreas Thies fassen das Spiel zusammen.

     

    Spielbericht:


    Japan musste noch etwas tun, um sicher das Achtelfinale zu erreichen, die Polen waren nach zwei schwachen Auftritten schon ausgeschieden. Trotzdem rotierte Japans Trainer Akira Nishino deutlicher als sein Pendant auf polnischer Seite. Gleich sechs neue Spieler standen in der Stamm-11 gegenüber fünf neuen Kräften bei Polen. Für Shoji, Hasebe, Haraguchi, Kagawa, Inui und Osako beginnen Makino, Yamaguchi, Gotoku Sakai, Usami, Okazaki und Muto.
    In Wolgograd wurden 36 Grad gemessen.
    Die Japaner, für die es um mehr ging, begannen etwas nervös. Ballverluste gleich am Anfang brachten die Abwehr ins Schwitzen.
    In der 12. Minute hatte Shinji Okazaki nach Fehlpass von Bednarek die Kopfballchance, aber er setzte den Ball vorbei. Das schien die Japaner aber geweckt zu haben, auch Muto testete Fabianski, den neuen Torwart Polens. Sakai in der 16. Minute hatte den nächsten Torschuss. Danach verflachte das Spiel etwas. Die Polen schafften es nur selten vor das Tor der Japaner, die Asiaten selbst ließen es etwas ruhiger angehen. Ein Unentschieden würde ihnen reichen. Als alles einzuschlafen drohte, kamen die Polen zur bisher besten Chance des Spiels. Grosicki kam nach Flanke von rechts freistehend zum Kopfball, doch der japanische Torwart Kawashima kratzte mit einer Riesen-Parade den Ball von der Linie.
    Usami hatte die nächste Torchance in der 35.Minute, doch Fabianski klärte soiverän. Danach verflachte das Spiel wieder, so ging es schiedlich friedlich mit 0-0 in die Pause.
    In der 47. Minute musste Okazaki verletzt raus, Osako kam ins Spiel.
    In der zweiten Halbzwit tat sich erst mal nicht viel, außer, dass die Polen in der 54. Minute zum ersten Mal halbwegs gefährlich vor das Tor der Japaner kamen.
    In der 59. Minute kamen die Polen aus dem heiteren Himmel zum 1-0. Nach Freistoß Kurzawa kam Bednarek freistehend zum Volleyschuss und netzte unhaltbar für Kawashima ein.
    Die Japaner waren zu diesem Zeitpunkt ausgeschieden und mussten etwas tun. Doch die Angriffe verliefen teils sehr phantasielos.
    Lewandowski hatte in der 74. Minute seine erste Großchance, doch er brachte den Ball nicht im Tor unter. Da die Kolumbianer aber gleichzeitig das 1-0 gegen Senegal geschossen hatten, waren die Japaner wieder weiter.
    In der 79. Minute kam mit Slawomir Peszko ein Ex-Bundesliga-Spieler für Polen aufs Feld.
    Zu diesem Zeitpunkt und bei dieser Konstellation durfte es kein Gegentor mehr für die Japaner geben, doch Makino hätte beinahe bei einer Abwehraktion das EIgentor geschossen. Kawashima rettete in höchster Not. Ab der 84. Minute schoben sich die Japaner den Ball nur noch zu. Würde sich auf dem anderen Platz noch was tun? Es war ein Ritt auf der Rasierklinge. Doch die Japaner hatten am Ende Glück. Senegal schaffte kein Tor mehr, Japan ist durch.
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    #SENCOL: Wieder ein Standard

    28 Jun 2018
    14:31

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Kolumbien heißt der Gruppensieger der Gruppe H bei der WM 2018 in Russland. Dazu genügte ihnen ein 1:0-Sieg gegen die unbequemen Senegalesen, die am Ende aufgrund der Fairplay-Regelung aus dem Turnier ausschieden und Japan den Vortritt lassen mussten. Auch, weil sie letztlich zu wenig in der Offensive getan haben.

    Wir analysieren hier bei Kick in Russ, dem gemeinsamen WM-Podcast von 90PLUS und meinsportpodcast.de, die Partie zwischen Senegal und Kolumbien, die erst in der Schlussphase so wirklich Fahrt aufgenommen hatte - mit Malte Asmus und Manuel Behlert von 90PLUS.

    Spielbericht:

    Beide Trainer hatten Änderungen im Vergleich zum vorausgegangenen Spiel vorgenommen: Beim Senegal rotierten Baldé im Sturm, Gassama als rechter Verteidiger und Kouyaté im defensiven MIttelfeld in die Mannschaft. Bei Kolumbien kamen Uribe und der nach seiner Gelbsperre wieder spielberechtigte Sanchez im defensiven Mittelfeld zum Einsatz.

    Es bot sich eine zerfahrene erste Hälfte mit vielen Unterbrechungen aufgrund von kleinen Fouls. Vor allem der Senegal verstand es, mit hartem Spiel immer wieder die Kombinationen der Kolumbianer zu stören. Ansonsten verteidigten die Senegalesen diszipliniert und versuchten auch in die Offensive zu gehen. Meist waren sie dabei aber zu hektisch und überhastet. Dann brachte Davinson Sanchez brachte Sadio Mané im Strafraum zu Fall. Im ersten Reflex pfiff der Schiedsrichter Elfmeter, ließ sich dann aber eines Besseren belehren. Die Bilder des VAR zeigten aber: Sanchez traf erst den Ball (17.).

    Viel mehr Highlights gab es dann auch fast nicht in der ersten Hälfte. Kolumbien hatte mehr Ballbesitz, aber fand in der kompakten Defensive der Senegalesen keine Lücken. Den einzigen Abschluss der Kolumbianer gab es in der 13. Minute - bezeichnenderweise durch einen Freistoß. Und beim Kopfball nach einem weiteren Freistoß in Tornähe stand Falcao im Abseits (25.). Dass James nach einer halben Stunde angeschlagen ausgewechselt werden musste, war der kolumbianischen Kreativität auch nicht unbedingt zuträglich.

    Auch in der zweiten Hälfte kamen die Kolumbianer nicht in den gegnerischen Strafraum. Senegal verteidigte weiter kompakt und bot den Südamerikanern keine Lücken. Allerdings kamen die Senegalesen ihrerseits auch kaum zu Entlastungsangriffen. Ein Punkt hätte ihnen gereicht. Doch dann brachte ihr Keeper Ndiaye sie in Bedrängnis. Er setzte zur Grätsche gegen Muriel an, traf aber den Ball und wurde nicht mit einem Elfmeter bestraft. Und dann kam Kolumbien doch zur Führung - nach einer Ecke. Yerry Mina wuchtete den Ball per Kopf zum 1:0 ins Netz (74.), schoss sein Team virtuell zum Gruppensieg und Senegal raus.

    Die Westafrikaner mussten also etwas tun und hätten auch fast getroffen. Doch den Schuss von Niang konnte Ospina mit starkem Reflex abwehren (77.). Sarr nahm dann ein Zuspiel am zweiten Pfosten volley, verzog aber über das Tor. Das Aus seiner Mannschaft konnte er nicht mehr verhindern.
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    #POLCOL: Verve siegt

    24 Jun 2018
    15:35

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Nachdem Japan und der Senegal sich mit 2:2 getrennt haben, war es für Kolumbien und Polen klar, dass nur ein Sieg die Hoffnungen auf den Achtelfinaleinzug bei dieser Weltmeisterschaft so wirklich am Leben halten würden. Dementsprechend ruppig ging es dann zu Beginn den Spiels auch zugange. Erst nach 20 Minuten wurde sowas wie Fußball gespielt, die Nickeligkeiten nahmen ab und Kolumbien zeigte immer mehr von dieser Verve, die ihnen am Ende auch den Sieg bringen sollten. Durch die Tore von Mina, Falcao und Cuadrado besiegelten sie das dritte WM-Vorrundenaus der Polen nach 2002 und 2006.

    Was muss man von den Polen nach diesem Spiel in Erinnerung halten? Nur Robert Lewandowski alleine reicht nicht! Der Bayern-Star wollte zwar, schaffte es auch als einziger Pole zu Torraumszenen, aber wenn es beim Rest hakt, kann er nur wenig ausrichten. Wir analysieren noch weitergehend. Die Kolumbianer dagegen spielten von Minute zu Minute leichtfüßiger und präsentierten sich äußerst effizient. Aus 4(,5) Torchancen erzielten sie 3 Treffer, einfach stark.

    Allen voran James Rodriguez machte den Unterschied. So quirlig, spielfreudig und kampfstark hat man ihn schon lange nicht mehr gesehen. Offensiv wie defensiv ein Schlüssel zum Sieg für Kolumbien, die jetzt die Chance haben, mit einem Sieg gegen Senegal das Achtelfinale zu erreichen.

    Die Analyse der Partie Polen gegen Kolumbien mit Kevin Scheuren und Steffen Gronwald von 90plus.de.
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    #POLSEN: Selbst geschlagen

    19 Jun 2018
    15:46

    Moderatoren

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    Thema der Episode

    Die nächste große Überraschung in der Gruppe H bei der WM 2018 in Russland ist perfekt: Polen unterlag dem Senegal mit 1:2 - und schlug sich dabei mit Eigentor und kapitalem Bock letztlich selbst. Zuvor hatte Japan Kolumbien geschlagen. und nun sind plötzlich die beiden Außenseiter ganz oben in der Tabelle. Malte Asmus und Julius Eid von 90PLUS analysieren die Partie - hier bei Kick in Russ, dem WM-Podcast von meinsportpodcast.de.

    Spielbericht:


    Nach nervösem Start beider Teams entwickelte der Senegal zweimal mit Zug zum Tor, ohne allerdings nennenswerte Erfolge zu verzeichnen. Polen ließ in dieser Phase allerdings auch wirklich zwingende Aktionen vermissen. Beide Teams überboten sich zudem mit schlechtem Passspiel, die Stürmer auf beiden Seiten hingen in der Luft. Polen fand so gegen das dichte 4-4-2 der Senegalesen und ihr robustes Zweikampfverhalten kein Durchkommen. Auch Senegal tat sich zunächst schwer, offensiv wirkliche Gefahr zu erzeugen. So plätscherte die Partie ereignislos vor sich hin.

    Bis sich M’Baye Niang auf dem linken Flügel gegen Lukasz Piszczek durchsetzte, der Ball über Sadio Mané zentral vor dem Strafraum zu Idrissa Gueye kam. Der Senegalese zog aus 16 Metern ab und sein Schuss wurde von Thiago Cionek unhaltbar für Wojciech Szczesny zum 1:0 für Senegal ins Tor abgefälscht (38.).

    Polen stellte taktisch um, wechselte in der Abwehr von der Vierer auf die Dreierkette. Dadurch standen sie höher, übten etwas mehr Druck aus. Lewandowski konnte Senegals Keeper N’Diaye mit einem Freistoß aus 20 m erstmals zum Eingreifen bringen. Doch die Polen mussten sich auch vor Kontern des Senegal hüten. Für richtige Gefahr für das eigene Tor sorgten die Polen dann aber selbst.Krychowiak spielte unbedrängt einen Leichtsinnspass zum eigenen Keeper. Niang antizipierte stark, sprintet dazwischen, umkurvt den verdutzten Szczesny problemlos und schob zum 2:0 ein (60.).

    Polen schaffte es auch in der Folge nur selten gefährlich vor das gegnerische Tor. Erst Milik setzte in der 70. Minute ein offensives Lebenszeichen, nachdem er von Piszczek von rechts bedient worden war. Doch sein Versuch mit dem Außenrist landete am Außennetz. Ein Kopfballversuch des eingewechselten Dawid Kownacki wurde zur leichten Torwartbeute. Die kollektive Abwehrarbeit des Außenseiters zahlte sich ansonsten aus. Es gelang ihnen schon früh, das Aufbauspiel der Polen wirkungsvoll zu unterbinden.

    Erst in der Schlussphase durfte Polen dann doch noch einmal jubeln. Kamil Grosicki zirkelte einen Freistoß auf den Kopf von Krychowiak und der überwand N’Diaye zum 1:2-Anschlusstreffer, der aber letztlich nur noch Ergebniskosmetik blieb.

     

     
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