Das AvD Motor & Sport Magazin vom 31.07.2022 mit Fabian Vettel und Jost Capito

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  • AvD Motor & Sport Magazin | Motorsport |

    Das AvD Motor & Sport Magazin vom 31.07.2022 mit Fabian Vettel und Jost Capito

    1 Aug 2022
    59:24

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    Thema der Episode

    Gäste: Fabian Vettel, Jost Capito

    Für alle, die das AvD Motor & Sportmagazin verpasst haben: Hier gibt es hier die aktuelle Folge zum Nachhören.

     






    Fabian Vettel über:

     

    … den Zeitpunkt, als er von Sebastian Vettels Rücktritt erfahren hat: „Das war ein laufender Prozess. Sowas entscheidet keiner von heute auf morgen und so war es auch in diesem Fall. Da gab es keinen bestimmten Tag oder Datum. Man ist im Austausch und spricht darüber. Es war nicht klar, aber es ging für uns als Familie in diese Richtung. Und wir wussten es natürlich vorher.“

     

    ... seine Gefühle zum Rücktritt: „Da ist viel in einem los. Das ist ein verrückter Fakt für mich. Ich bin jetzt 23 Jahre alt, er war 16 Jahre in der Formel 1. Das heißt, bewusst verfolgt habe ich die Formel 1 nur mit ihm in der Formel 1.“

     

    … Vettels Rekorde: „Am Ende des Tages werden solche Erfolge nie einstauben. Er wird immer eine Rolle in der Formel spielen. Das haben nicht viele geschafft, fast niemand. Das bleibt natürlich bestehen. Aber es sind nur Zahlen. Ihn machen mehr als Zahlen aus.“

     

    … seine schönste Erinnerung an Sebastian Vettel in der Formel 1: „Es gibt einen Tag, der für mich bis heute der emotionalste Moment ist, den ich mit Motorsport verbinde. Das war 2010, als er in Abu Dhabi überraschend die Weltmeisterschaft gewonnen hat. Als es soweit war, bin ich mit meinem Vater Hand in Hand ins Fahrerlager gerannt. Das war für mich mit 12 Jahren eine unfassbare Erfahrung. Mein Vater hat jeden aus dem Weg geschubst. Das wird immer in meinem Kopf bleiben.“

     

    … Vettel und sein Engagement: „Es ging nicht darum, gegen die FIA oder die Veranstalter zu gehen, sondern den Menschen die Augen zu öffnen. Dinge bewusst machen, die gerade passieren. Wenn einem etwas nicht passt, muss man das aussprechen. Die Formel 1 verliert da nicht nur einen Fahrer, sondern einen Menschen, der sagt, was ihm nicht passt.“

     

    … Sebastian Vettels Zukunft: „Wir wissen nicht, wo die Zukunft hingeht und Veränderungen sind nichts Negatives. Im ersten Fokus steht erstmal seine Zeit. Aber wer weiß, was die Zukunft bringt und ob man ihn nochmal sieht. Es ist noch nichts geplant. Man spricht darüber, aber ich kann nicht sagen, dass man ihn in zwei Jahren in irgendeinem Auto sieht.“

     

    Jost Capito über:

     

    … Sebastian Vettels Rücktritt: „Jeder, der mal Weltmeister war, gehört zu den Größten. Davon gibt es nicht so viele. Er ist ein absolutes Ausnahmetalent. Aber er ist nicht nur ein toller Rennfahrer sondern auch ein toller Mensch. Ich bin stolz, ihn zu kennen.“

     

    … über Vettels Grund für den Rücktritt: „Im Kreis der Formel 1 hat man sich schon gefragt, ob er bleibt oder nicht. Sein Auto ist nicht so stark. Einem viermaligen Weltmeister fehlt das dann natürlich, wenn er kein Auto mehr hat, mit dem man gewinnen kann.“

     

    … Max Verstappens Titelchancen: „Man hat auch im letzten Jahr gesehen: Die Saison ist erst  vorbei, wenn sie vorbei ist. Es kann viel passieren und das macht die Formel 1 so interessant. Er hat aber schon einen großen Vorsprung, der viel Druck auf Ferrari ausübt.“

     

    … Mercedes: „Sie haben gut aufgeholt in den letzten Rennen. Sie haben sich verbessert zum Freitag und fahren jetzt mit zwei Autos aufs Podium. Das zeigt, dass das technische Reglement noch in den Kinderschuhen steckt. Das macht die Saison zusätzlich spannend.“

     

    … die Entwicklung bei Williams: „Es ist nicht das, was wir uns gewünscht haben. Aber das Team war jahrelang ganz hinten. Da gibt es viel umzubauen. Das ist in der Formel 1 ein langer Prozess. Das hat man bei Red Bull gesehen und auch bei Ferrari. Das gilt für Williams ebenso. Es ist ein Traditionsrennstall, war aber in den letzten zehn Jahren nicht in der Lage, groß zu investieren. Schaut man auf den Abstand zu Saisonbeginn zu den anderen Teams, ist er kleiner geworden. Wir können jetzt wieder mit anderen Teams konkurrieren und das macht Spaß.“

     

    … das aktuelle Auto: „Wir haben angefangen, am Auto für das nächste Jahr zu arbeiten. Daher machen wir an diesem Auto nicht mehr so viel. Wir setzen da Prioritäten. An diesem Auto kann man nicht mehr viel umsetzen, was uns das nächste Jahr weiterbringt. Da ist nicht mehr viel zu erwarten.“

     

    ... Nicholas Latifi: „Seine Qualität reicht für die Formel 1. Letztes Jahr war er schon nah an George Russell dran und dessen Qualitäten kann man nicht bestreiten. Er braucht lange, um sich an das Auto zu gewöhnen. Aber wenn der Knoten geplatzt ist, kann er gute Ergebnisse erzielen.“

     

    Ralf Bach über:

     

    … Sebastian Vettel und sein Vermächtnis: „Er ist jetzt schon eine Legende. Aber Legenden werden erst dann zu Legenden, wenn man sie länger nicht mehr gesehen hat. Umso länger man ihn nicht mehr im Fahrerlager sieht, umso größer wird seine Legende. Wenn man ihn ein halbes Jahr nicht mehr gesehen hat, weiß man erst wirklich, was mit ihm fehlt. Die Formel 1 verliert nicht nur einen der größten Champions, sondern den ehrlichsten und authentischsten Fahrer, den sie je hatte. Ich weiß nicht, welche Leistung größer ist, aber beide sind beeindruckend. So etwas Authentisches wie Sebastian Vettel habe ich in der Formel 1 noch nicht erlebt.“

     

    … Sebastian Vettel und die FIA: „Sebastian Vettel hat nicht nur der FIA, sondern auch den Vermarktern in den letzten beiden Jahren den Spiegel vorgehalten. Das war nicht immer angenehm. Ich glaube schon, dass die paar Kerzen im Mailänder Dom angezündet und Champagnerkorken haben knallen lassen. Dass sie jetzt endlich den losgeworden sind, der der Welt die Augen geöffnet hat, dass es in der Formel 1 nicht um Werte geht, sondern ums Geld verdienen.“

     


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